Deidara...mal anders

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1 Kapitel - 1.930 Wörter - Erstellt von: Maddi - Aktualisiert am: 2013-07-15 - Entwickelt am: - 1.463 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der nächste Teil ^^

    1
    „Och, bist du schön, Deidara! Das Kleid steht dir tadellos, ja, ja!“
    Deidaras Gesichtsausdruck war eine Mischung aus genervt, überfordert und
    geschmeichelt sein.
    „Also gut! Ende! König sie müssen sich auf ihrem Thron bequem machen. Deidara du
    setzt dich neben ihn, es wurde schon ein Thron neben dem anderen aufgestellt.“
    Der blonde nickte und ging in Richtung: ‚Großer pompöser Thron', der nur so auf ihn wartete. Sein ‚Vater' war vor ihm da und ließ sich einfach auf dieses monströse Ding drauf plumpsen. Da Deidara aber hohe Schuhe anhatte – er tippte auf zehn Zentimeter Absätze – brauchte er viel länger. Als er sich schließlich vorsichtig hinsetzte, klatschten alle Beifall, vorauf Deidara errötete. Pain räusperte sich und die Trompeter, die in einer Reihe vom Thron bis zur Eingangstür wie kleine Spielfiguren vom König, sorgfältig aufgereiht waren, bliesen in ihre Instrumente und ließen eine Fanfare erklingen, natürlich war es diese typische ‚königliche Fanfare' wenn gerade jemand kommt. Deidara summte leise mit. „Meine Ladys“, fing Pain an. Mit Lady meinte er wahrscheinlich Deidara und den König. „Der Prinz ist eingetroffen“, nachdem er dies aussprach, öffnete sich das große Eingangstor mit einem unheimlichen, lauten Geräusch.
    „Vielleicht wäre das alles ganz anders gelaufen wenn ich kurze Haare hätte. Dann müsste ich jetzt nicht einen wildfremden heiraten“, nuschelte Deidara leise.
    „Ah! Dei-chan, schau, da ist er!“ rief Tobi munter.
    Deidara schaute sofort auf und als erstes fielen ihm die Haare auf. Sie waren leuchtend rot, ja, sogar fast stechend. Außerdem waren sie sehr verwuschelt, was eigentlich recht süß aussah. Er betrachtete die Person näher. Haselnuss braune Augen, die einen direkt in seinen Bann zogen. Deidara verlor sich in diesen Augen und vergas aller andere um sich herum. Er schreckte allerdings hoch, als Pain neben ihm stand und sehr laut räusperte. Erst jetzt bemerkte er, dass der Prinz direkt vor ihm stand. Dieser verbeugte sich leicht, nahm Deidaras Hand und küsste sie.
    „Es ist mir eine Ehre“, Deidara errötete bei diesen Worten heftig. Eine angenehme Stille zog durch den Raum, der blonde wollte nicht dass sie endete, doch er hatte nicht mit seinem Vater gerechnet. „Sooooo! Jetzt haben wir uns alle kennen gelernt!“, quietschte er freudig.
    „Das, meine liebe Deidara, ist Sasori! Sag Hallo Deidara!“
    „H-hallo, Sasori.. Moment! Ich bin doch kein Papagei der alles nach plappert!“
    „Anscheinend doch“, bemerkte Pain. Sasori kicherte.
    >> Na, super jetzt lacht mich mein zukünftiger Ehemann sogar schon aus…<<
    „Lach doch nicht…“, murmelte Deidara traurig.
    „Tut mir leid, das war sehr unhöflich von mir“, sagte Sasori mit einer klaren, festen aber doch auch emotionsloser Stimme.
    „Siehst du, Deidara. Manieren hat der Junge! Etwas Besseres kannst du gar nicht haben!“
    „Habe ich denn die Wahl?“
    „Ich denke, nicht. Nein. Immerhin ist dieser Hochzeit schon seit deiner Geburt entschieden!“
    „Seit ... meiner Geburt? Aber, was wäre wenn ich verschollen geblieben wäre?“
    „Dann hätten wir ein Double geschickt. Aber zum Glück, haben wir dich doch noch gefunden!“
    „Nett..“
    „So ist die Welt! Durch eure Heirat werden zwei mächtige Königreiche vereint. Unsere Streitmacht wird größer, wir haben einen Feind weniger und mehr Land zur Verfügung.“
    „Und ich hab gedacht, dass nur heiße Luft in deinem Kopf ist, Vater.“
    „Oh! Das hast du nicht falsch gedacht! In dem Kopf von unserem König ist nur heiße Luft! Ich hab ja die Theorie: Das irgendwie das Gas, was aus seinem Königlichen Popöchen kommt in sein Gehirn geleitet wird. Dieses ist dann an dem Gestank gestorben und seit dem befindet sich nun einmal buchstäblich, heiße Luft in diesem Köpfen!“, sagte Pain während er auf Tobis Kopf leicht einschlug. Sasori schaute nur verdattert drein und wusste nicht worum es geht.
    „Hm, die Theorie würde aufgehen, Pain!“
    „Nun jaaaaa ~! Jetzt kümmern wir uns erst einmal um unseren Gast! Pain wird euch den Königlichen Garten zeigen. Ihr werdet euch da etwas kennen lernen. Heute gibt es kein Königliches Mahl. Die Zofen werden euch etwas bringen wenn ihr Hunger habt. Das liegt daran, dass unser Königliches Essen aus gegangen ist. Morgen werdet ihr natürlich Königlich Essen. Außerdem werdet ihr einen Königlichen Ausflug machen!“, sprach Tobi in einer ehrenvollen Stimme.
    „Wieso ist in jedem Satz das Wort ‚Königlich' vertreten?“, fragten Pain und Deidara gleichzeitig mit hochgezogener Augenbraue.
    „Ich dachte, dass es dadurch etwas seriöse wirkt.“
    „Auch wenn, du deine Stimme gedämpft hast, und in jedem Satz das Wort Königlich vertreten ist. Kann ich dich dennoch nicht ernst nehmen. Nimm mir das nicht böse, Vater, aber du erinnerst mich an dies Maus da... wie heißt sich gleich... Miki… Nein. Micky Maus, genau! Weißt du, auch wenn diese Cartoon Figur wütend wird, man kann den einfach nicht ernst nehmen! Es liegt an seiner Stimme und an seinem Erscheinungsbild, so wie bei dir, Vater.“
    „Hach, du bist nicht die erste, die das zu mir sagt“, murmelte Deidaras Vater und seufzte schwer, bevor er weiter sprach. „Es ist schon schwierig genug als Autoritätsperson gesehen zu werden. Und dann auch noch so eine Stimme zu haben…“
    „Ich will ja nicht eure, sehr interessante, Konversation unterbrechen, aber wäre es nicht besser, wenn Deidara und ich und jetzt etwas kennen lernen?“
    „Och! Das habe ich ja vergessen! Also, los, los Deidara und Sasori! Folgt Pain, er wird euch den Weg zeigen!“
    „Was muss er immer so ein Tara draus machen...“, grummelte Pain. „Also gut, folgt mir“, befahl der Orangenhaarige.
    Die drei gingen durch den riesigen Raum zur Tür. Diese wurde von einigen Wachen aufgestoßen. Sie direkt nach draußen. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Hof. Auf diesem liefen Zofen mit Wasser hektisch entlang, Ein Diener aß einen Apfel. Und der ein oder andere döste in der Sonne. Von da aus gingen sie durch ein Tor. Dieses hatte aber keine Türen, wurde aber von dichtem Blumenwerk umrankt. Ab da an sahen sie so gut wie keine Menschen mehr. Nur noch den einen oder anderen Gärtner, der das geradezu perfekte Gras mit einer Nagelschere schnitt. Der Rasen sah wie ein typischer englischer Rasen auf, sehr ordentlich. Auch dich Blumenbeten waren nicht wahllos irgendwo zerstreut. Einige Blumen ergaben zusammen sogar ein Muster. Doch das konnte man wohl nur gut aus der Vogelperspektive betrachten. Pain brachte die beiden Verlobten zu einem kleinen Bach. Auf diesem schwammen drei kleine Schwanenküken neben ihrer Mutter her. Die Mutter fauchte als sich die drei näherten. Sie plusterte ihre Feder auf und wollte so ihre Jungen beschützen. Doch Pain verscheuchte sie mir seinem Blick. Das musste er auch, denn sonst hätte der Schwan die drei wohl angegriffen und dafür hätte Pain wohl Ärger bekommen. Sie gingen noch einige Schritte weiter, als sich schließlich eine reichvoll verzierte Bank sah. Diese lag leicht versteckt etwas außerhalb von neugierigen Blicken. Somit könnten Deidara und Sasori ungestört reden und sich über ihr Leben austauschen.
    „Ich werde Sie nun alleine lassen. My Lady, My Lord, wir sehen uns dann heute Abend“, sagte Pain und verabschiedete sich höflich in dem er sich verneigte.
    Deidara ließ sich sofort auf die Bank plumpsen. Seine Füße schmerzten höllisch. Er hatte Absatz Schuhe an und war dieses nicht gewöhnt, somit konnte er wahrscheinlich auch nicht richtig darauf gehen. Sasori hingegen fuhr sich noch einmal durchs Haar, bevor auch er sich auf die Bank setzte. „Also gut“, fing der rothaarige an. „Du musst mir jetzt viel von dir erzählen, immer hin sind wird schon lange verlobt, haben uns aber nie zu Gesicht gesehen. Du kannst mir zum Beispiel sagen wie alt du bist und wie dein Leben vorher war.“
    Deidara nickte und fing an. „Also. Ich bin 16 Jahre alt und… Tja, was habe ich so getrieben. Na ja, mein Leben war jetzt nicht gerade toll. Ich wurde die ganze Zeit von meiner angeblichen Mutter angeschrien, musste das ganze Haus ausräumen und so weiter. Na ja, mein Leben war nicht gerade spannend. Und, wie sieht es bei dir aus? Ich meine, ein Leben als richtiger Prinz muss doch total toll sein. Man kriegt alles, hat Unmengen von Geld.“
    Sasori lachte auf als er die Verehrung in Deidaras Stimme hörte und wuschelte ihm durch die Haare. „Nein, das Leben als Prinz ist auch nicht so schön. Weißt du ich war immer alleine, hatte keine Freunde, weil sich alle fürchteten. Natürlich ich kriegte Unmengen von Spielzeug, aber das war es auch schon. Mein Vater hatte damals keine Zeit sich um mich zu kümmern, er war ja ständig mit seinem Land beschäftigt. Meine Mutter ist bei meiner Geburt verstorben. Somit habe ich solche nervigen Kindermädchen gekriegt. Na ja, irgendwann ist auch mein Vater gestorben. Meine Oma hat bis jetzt die Macht. Sie meinte; erst wenn ich dich heirate, werde auch ich regieren.“
    „Das klingt hart…“
    „Ach, man gewöhnt sich dran.“

    Die restliche Zeit verbrachten sie auch mit reden. Einige Male lächelte Sasori still, oder wuschelte Deidara etwas durch die Haare. Bei jedem anderen Hätte er gemeckert das seine Frisur kaputt geht, doch bei Sasori machte es ihm nichts aus. Und immer dann, wenn er ihn sanft anlächelte, errötete Deidara. Ihr Gespräch verlief friedlich, nur als Sasori ihn nach seiner Meinung fragte, was für ihn Kunst sei wurde Sasori sauer. Den für ihn war Kunst Ewigkeit, für Deidara war es ein Moment. Sie stritten sich etwas doch irgendwie kamen sich dann auch wieder auf ein anderes Thema.
    Als es dunkel wurde brachte Sasori Deidara auf sein Zimmer. Die schwere Tür war schon aufgezogen, sodass Deidara einfach reingehen konnte.
    „Also gut, dann wünsche ich dir eine Gute Nacht. Man sieht sich morgen“, sagte Sasori und küsste Deidara zum Abschied auf die Wange. Dieser errötete. Nach einigen Metern, war Sasori nicht mehr zu sehen, da er auf dem Weg zu seinem Raum war. Deidara bewegte sich einige Sekunden nicht, bis er schließlich seine Hand zu der Stelle führte, wo Sasori ihn geküsst hatte. >> So zarte Lippen <<, schoss es dem blonden durch den Kopf ohne nur etwas darüber nach zu denken. Er ging durch die große Tür in sein Zimmer. Die Wachen vor dieser Tür fragten ihn noch, ob er Hilfe beim Umziehen bräuchte. Deidara verneinte. Als die Wachen schließlich die Tür zu zogen, ließ sich Deidara aufs Bett fallen. Er zog sich nicht um. Er zog noch nicht einmal die Schuhe aus, obwohl seine Füße doch so schrecklich schmerzten. Deidara bemerkte erst später, das er riesigen Hunger hatte, doch das war ihm egal.
    Er schlief einfach ein.

Kommentare Seite 1 von 1
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Shiro ( 64407 )
Abgeschickt vor 1072 Tagen
Geht die Geschichte noch weiter?
eveve ( 40008 )
Abgeschickt vor 1074 Tagen
Das beste war als deidei sich den bh anziehen musste...
Die geschichte ist echt super
Senpai ( 10902 )
Abgeschickt vor 1080 Tagen
Deidara in einem Kleid! genial die Geschichte ist echt hammer obwohl ich moch nicht fertig bin.Alein auf die idee zu kommen!!Cool!
LG Senpai ;D