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My Story

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40 Kapitel - 12.778 Wörter - Erstellt von: Computer Nerd - Aktualisiert am: 2013-07-01 - Entwickelt am: - 3.854 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.67 von 5.0 - 6 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich weiß das es lange her ist das ich mich hier gemeldet habe, ich hoffe ihr verzeiht mir.
Aber nun bin ich wieder da und im Gepäck habe ich fast den ganzen Rest der Geschichte.
Ich hoffe ihr habt Spaß und nehmt es mir nicht so übel.

Liebe Grüße eure Computer Nerd

    1
    Normale Sicht:

    Oliver saß am Tisch und blätterte in einem der Bücher.
    ,, Und was wollte er?“ fragte er und schlug das Buch zu.
    ,, Ich darf noch nicht wieder nach Hogworts es ist noch immer zu gefährlich für mich“ antwortete ich mit Grabesstimme.
    Olivers Gesicht wurde leidend.
    ,, Quatsch Mann ich darf mitkommen!“ rief ich freudestrahlend aus.
    Oliver grinste und hob mich hoch der Tag war einfach nur Perfekt.

    2
    Zeitsprung, Normale Sicht:

    ,, Miss Potter hätten Sie vielleicht Lust zu einer meiner kleinen Partys zu kommen?“ fragte mich Slughorn nach der Stunde Zaubertränke.
    ,, Also eigentlich . . ., doch sehr gerne danke Professor“ antwortete ich.
    Slughorn lächelte mich an.
    Ich hängte mir meine Tasche über die Schulter und verließ die Kerker.
    Am nächsten Abend war diese,, Party“ wie Slughorn sie genannt hatte.
    Ich kam fast eine halbe Stunde zu spät doch das schien keinen zu stören.
    Ich setzte mich und begann zu essen.
    Anwesend waren Blaise, Ginny, Hermine, Neville, leider auch mein Bruder, Marcus Belbie, Cormac McLaggen und zwei Zwillinge aus Slytherin die ich abgrundtief hasste.
    Slughorn fragte uns über unsere Eltern aus.
    Ich schwieg als er zu Harry's und meinen kam.
    Harry erzählte offen darüber.
    Ich stocherte in meinem Nachtisch.
    Ich schob den Stuhl zurück und stand auf.
    ,, Entschuldigen sie“ sagte ich und flüchtete aus dem Raum.
    Ich rannte in meinen Gemeinschaftsraum und warf mich aufs Bett.
    Ich wusste nicht was mit mir los war.
    Aber auf jeden Fall war es nichts Gutes.
    Am nächsten Tag blieb ich im Bett.
    Daphne war so nett und brachte mich in den Krankenflügel.
    Madam Pomfrey stellte schnell fest was ich hatte.
    Grippe!
    Und das auch noch so kurz vor den Prüfungen.
    Super.

    3
    Oliver's Sicht:

    Sam starte genervt auf die Liste die ich ihr gebracht hatte.
    ,, Ich darf also Nachschreiben“ murmelte sie und warf das Blatt auf den kleinen Tisch.
    Sie niste und griff zu einem Taschentuch.
    ,, Ja das darfst du, und wie ich erfahren habe kommen die Prüfer nur wegen dir noch einmal“
    Sie stöhnte genervt auf und lies sich in die Kissen zurück fallen.
    ,, Verteidigung gegen die Dunklen Künste, Geschichte der Zauberei, Astronomie, Zaubertränke, Kräuterkunde und die anderen Fächer sind issy aber Verwandlungen“
    ,, Das bekommst du schon hin“
    Sam sah mich von der Seite schräge an.
    ,, Weißt du wie ich mich in Verwandlungen ab racker um da ein Annehmbar raus zu prügeln?“
    ,,Ähm nein“
    Madam Pomfrey sah schon etwas giftig zu uns herüber.
    ,, Ich denke ich geh mal soll ich dir nachher noch was mitbringen?“
    Sam nickte.
    ,, Ja kannst du mir Die vergessenen Zauber aus der Bibliothek mitbringen“ bat sie.
    Ich runzelte die Stirn.
    ,, Die vergessenen Zauber muss ich das kennen?“
    ,, Nein es reicht das ich es kenne“ sagte sie und lächelte.
    Eine Woche später wurde Sam entlassen.
    Auch wenn Madam Pomfrey sagte das sie kein Qwidditch spielen sollte, trainierte sie trotzdem einen Tag später wieder.

    4
    Normale Sicht:

    ,, Ich soll was?“ fragte ich Oliver verwundert.
    ,, Du sollst wenn du erstens willst und zweitens die alte Vogelscheuche es erlaubt die Ferien bei mir und meinen Eltern verbringen“ wiederholte er lächelnd.
    ,, Also ich weiß nicht so recht Oliver“ sagte ich leicht zweifelnd.
    ,, Komm schon bitte“ sagte er und sah mich flehend an.
    ,, Ich muss fragen“ sagte ich.
    Er nickte und schenkte mir ein warmes Lächeln.
    ,, Ich komme nachher vorbei und sagte dir was er gesagt hat“
    Er nickte.
    Zehn Minuten später sah ich Snape flehend an.
    ,, Bitttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttt e es sind nur zwei Wochen“ flehte ich ihn an.
    ,, Und warum bei Merlin soll ich dir das erlauben?“ fragte er und ich konnte die Bitterkeit schon fast greifen.
    ,,Ähm also ich bin deine Tochter und nun ja er und ich sind halt, also ich möchte seine Eltern kennen lernen“ sagte ich und versuchte es auf diese Tour.
    Doch mit wenig Erfolg.
    ,, Seine Eltern kennen lernen dazu hast du noch genügend Zeit“
    ,, Ach komm schon es sind nur zwei Wochen“ sagte ich.
    ,, Genau es sind zwei Wochen in denen ich dich nicht zu Gesicht bekomme“ sagte er.
    ,, Ach wirklich die zwei Wochen wirst du ja wohl überleben immer hin wusstest du elf Jahr nichts von mir“ sagte ich und wurde langsam wütend.
    ,, Ich denke wenn ich dir es nicht erlaube wirst du trotzdem zu ihm fahren oder?“
    Ich strahlte über das ganze Gesicht.
    ,, Also darf ich?“ fragte ich nur um sicher zu gehen das ich wirklich durfte.
    ,, Wenn er dir nur ein Haar krümmt bringe ich ihn eigenhändig um nur damit das klar ist“ sagte er drohend.
    ,, Danke du bist der beste“ sagte ich und fiel Snape Freudestrahlend um den Hals.
    Er grummelte nur etwas.
    Fröhlich vor mich hin lächelnd machte ich mich zum Gemeinschaftsraum der Gryffindors auf.
    ,, Nein, nein, nein, nein und noch mal nein.
    Es ist ein Gesetz das in den Gryffindor Gemeinschaftsraum keine Slytherin herein kommen.
    Es ist ein Gesetz hörst du“ sagte die fette Dame mit hoher Stimme.
    ,, Aber bitte komm schon es ist dringend“ flehte ich.
    ,, Ich las dich rein aber wenn du erwischt wirst und Ärger bekommst und man nicht fragte.
    Dann sage ich das du mich bedroht hast“ sagte sie eisern.
    ,, Merci“ sagte ich strahlend und schlüpfte durch den Durchgang.
    ,, Was heißt das denn?“ hörte ich die fette Dame vor sich hin murmeln.
    Doch da stand ich schon im Gryffindor Gemeinschaftsraum der ganz in Rot und Gold geschmückt war.
    Das bekommst du zurück Oliver.

    5
    Oliver's Sicht:

    ,, Ich würde an deiner Stelle mal ganz schnell runter gehen“ sagte Lee als er in unser Zimmer kam.
    ,, Warum?“ fragte ich und sah vom Buch auf.
    ,, Rate mal“ sagte er.
    Ich zuckte mit den Schultern.
    ,, Keine Ahnung“
    ,, Harry ist drauf und dran McGonagall zu holen und dann fliegen da unten die Fetzen“ sagte Dean der hinter ihm aufgetaucht war.
    Ich sprang auf.
    Konnte das wahr sein und wenn wie war sie hier rein gekommen?
    Ich lief hinunter in den Gemeinschaftsraum in dem eine ziemlich frostige Stimmung herrschte.
    Sam stand an einen der Kamine gelehnt.
    Und hatte ein Augenbraue lässig hochgezogen.
    Ihre Haltung erinnerte mich stark an die von Snape.
    Kühl, gefasst, stark und ein kleiner Hauch von Überheblichkeit.
    Also sie mich sah huschte ein leichtes Lächeln über ihr Gesicht.
    ,, Und schon bin ich weg Brüderchen“ sagte sie und griff nach meiner Hand.
    Sam zog mich aus dem Gemeinschaftsraum, durch die Eingangshalle, über den Innenhof, hinunter zum schwarze See und blieb erst unter einer Trauerweide stehen.
    Sie setzte sich hin und ich setzte mich mit dem Rücken an den Stamm gelehnt hinter ihr.
    Ich legte einen Arm um sie.
    Sam lehnte sich an mich und schloss die Augen.
    ,, Wie hast du es eigentlich in den Gemeinschaftsraum geschafft?“ fragte ich sie.
    Sie lachte leise.
    ,, Nun ja mit ein bisschen Flehen, ein bisschen betteln und einer kleinen Drohung“ antwortete sie.
    ,, Ich habe auch nichts anderes von dir Erwartet“ sagte ich und drückte sie kurz.
    ,, Erwartest du eigentlich etwas anderes?“ fragte sie und ich wusste das sie lächelte.
    ,, Nein eigentlich nicht“ sagte ich.
    Ich zog den Duft von ihren Haaren ein, jeden Tag roch Sam anders mal nach Kirschen, mal nach frischem Flieder und dann wiederum einfach nach ihr selbst nach Sam.
    Meinem geliebten Sam.
    Ich hätte sie Stunden, Tage, Wochen, Monate und vielleicht sogar Jahre so im Arm halten können und es hätte sich nichts verändert.
    Ich küsste sie hinter dem Ohr und sie schob mein Kinn mit der Hand zu Seite.
    ,, Das kitzelt“ murmelte sie, hatte aber weiter hin die Augen geschlossen.
    Wieder küsste ich sie und sie lachte.
    ,, Verflucht Oliver“ murmelte sie und dreht den Kopf.
    ,, Hast du ihn gefragt?“ fragte ich und sah das ihre smaragdgrünen Augen glitzerten.
    ,, Ja“ antwortete sie.
    ,, Und was hat er gesagt?“ fragte ich und betete das er ihr es erlaubt hatte.
    ,, Er hat gesagt ich zitiere wenn er dir nur ein Haar krümmt bringe ich ihn eigenhändig um nur damit das klar ist!“
    Ich grinste.
    ,, Also darfst du“ stellte ich fest und sie nickte.
    Ich küsste zuerst ihre Wange und sie boxte mich leicht in den Bauch.
    Als sich unsere Lippen fanden drückte ich Sam an meine Brust.
    Ich hätte vor Glück die Wände hoch gehen können.

    6
    Normale Sicht:

    ,, Ich hasse dich“ flüsterte ich.
    Oliver lachte auf und drückte mich an sich.
    Dabei vergrub er den Kopf in meinen Haaren.
    Ich spürte seinen warmen Atem über meinen Nacken streichen und schauderte vor Wärme, Liebe und Glück.
    ,, Ach Sam das wird bestimmt ganz schön“ versicherte er mir.
    ,, Das sagst du jetzt schon seit wir aus Hogworts draußen sind“ fuhr ich ihn an.
    Er zuckte leicht zusammen.
    ,, Entschuldigung aber meine Eltern sind in solchen Sachen total einfach“
    Ich nickte und schloss die Augen.
    Oliver wurde immer ruhiger wehrend wir London immer näher kamen.
    Und ich wurde das ganze Gegenteil von ihm.
    Als der Zug hielt.
    Stand ich auf und zog mir meinen Mantel an den ich mir erst vor einer wenigen Woche gekauft hatte.
    Zusammen mit einigen anderen neuen Klamotten.
    Ich warf verstohlen einen Blick aus dem Fenster und betrachtete mein Spiegelbild darin.
    Ich hatte mich einfach angezogen nicht auffällig.
    Ich hatte flache Kniehohe Stiefel an, die die Farbe von meinen Haaren hatten.
    Eine lange, dunkle Jeans Hose, die ich in die Stiefel gesteckt hatte schmiegte sich an meine langen Beine.
    Denn langen grauen Mantel hatte ich über eine weiße Bluse gezogen.
    Und meine Haare hatte ich offen gelassen, als Snape mich am Zug gesehen hatte, hatte er nur die Augenbraue hoch gezogen.
    Und dann ganz leicht mit dem Kopf geschüttelt doch ich hatte diese Bewegung gesehen.
    Und hatte darüber gelacht und Oliver hatte mir einen Arm um die Taille gelegt und ebenfalls gelacht.
    ,, Du siehst wunderschön aus“ sagte Oliver und nahm mich in den Arm.
    ,, Ich bin so nervös“ murmelte ich.
    ,, Das musst du nicht sein“ sagte er und fuhr mit der Hand über den Rücken.
    Die Geste war einfach und schnell, jagte mir aber eine Gänsehaut über den Rücken.
    ,, Los komm“
    Ich nickte und folgte Oliver nach draußen auf den Bahnhof.
    Gelächter brandete an meine Ohren und ich musste schlucken.
    Oliver zog die beiden Koffer von uns hinter sich her.
    Ich trug unsere beiden Eulen in den Käfigen.
    ,, Oliver!“
    Oliver hob den Kopf und grinste als er eine Frau mit blonden Haaren, die sie zu einem Knoten aufgesteckt hatte auf uns beide zukam.
    Sie umarmte Oliver und wand sich dann zu mir.
    ,, Du musst Sam sein“ sagte sie und gab mir die Hand.
    Ich nickte und lächelte sie schüchtern an.
    Ich sah aber das sie mich kurz musterte und anscheinend zufrieden war was sie sah.
    ,, Na kommt ihr beiden“ sagte sie wandte sich zum gehen.
    ,, Na war das jetzt so schlimm?“ fragte er mich flüsternd.
    ,, Ich habe deinen Vater noch nicht überlebt“ sagte ich und schmiegte mich an ihn.
    Als ich endlich auf den Straßen von London stand atmete ich zuerst einmal tief durch.
    Ein Mann lehnte neben einem schlichten Wagen.
    Er kam auf uns zu und blieb vor mir stehen.
    Er musterte mich zuerst dann streckte er die Hand hin.
    ,, Ich bin Olivers Vater Alexander Wood, du bist Sam Potter oder nicht?“
    Ich nickte und schüttelte die Hand.
    ,, Es freut mich das mein Sohn endlich jemanden gefunden hat der ihn erträgt“ sagte er und lächelte.
    ,, Dad!“ sagte Oliver entrüstet.
    ,, Ich habe nichts gesagt“ sagte Alexander und zwinkerte mir zu.
    Ich zwinkerte zurück.
    Oh ja diese beiden Ferien würden die besten meines Lebens werden.

    7
    Oliver's Sicht:

    Ich war froh das meine Eltern Sam so schnell akzeptierten.
    Beim Abendessen unterhielten meine Eltern und Sam sich die meiste Zeit über die Schule.
    Sie quetschten sie über die meisten Prüfungen aus.
    Ich nahm es still schweigend hin und freute mich darüber das meine Eltern so offen gegen über Sam waren.
    Plötzlich flog etwas kleines schwarzes am Küchenfenster vorbei dicht, gefolgt von etwas größerem braunen.
    ,, Da draußen sind Eulen“ sagte ich und ging zum Fenster.
    Schnell öffnete ich es und Augenblicklich flogen zwei Eulen in die Küche.
    Sie drehten eine Runde in der Küche und liesen sich dann auf der Schulter meiner Mutter, und auf der Schulter von Sam nieder.
    Ich schloss das Fenster und drehte mich wieder um.
    Sam nahm ihrer Eule mehrere Briefe aus dem Schnabel und löste ein kleines Päckchen von ihrem Bein.
    Meine Mutter reichte mir ein zusammen gefaltetes Blatt Pergament ich nahm es entgegen.
    Die kleine schwarze Eule hatte begonnen an Sams Ohr zu knabern.
    Sie schien es nicht einmal zu bemerken.
    Ich studierte das Zeugnis zu frieden.
    Damit konnte ich mich ohne größere Probleme als Qwidditchnationalspieler bewerben.
    Sam legte gerade ihres zur Seite, mit dem Brotmesser schlitze sie einen der Briefe aus.
    Sie las ihn durch und fluchte dann leise.
    Ich runzelte die Stirn.
    ,, Ich bring ihn um“ murmelte sie und strich sich durchs Haar.
    ,, Wen?“ fragte ich.
    Sie sah vom Brief auf und zog eine Grimasse.
    ,, Wen wohl Oliver?“
    ,, Oh“ sagte ich.
    ,, Darf ich das Zeugnis sehen?“ fragte meine Mutter.
    Sam nickte studierte aber immer noch den Brief.
    Eine steile Falte hatte sich zwischen ihren Augen gebildet.
    Immer und immer wieder schien sie einen Satz durchzulesen.
    ,, Was ist den passiert?“
    Sie zuckte mit den Schultern.
    ,, Nichts wichtiges“ murmelte sie dann.
    Doch die Antwort kam für mich zu schnell, doch ich hackte nicht nach.
    Meine Mutter lächelte als sie Sam das Zeugnis wieder gab.
    ,, Schön“ sagte sie.
    Sam nickte nur und schob den Brief wieder in den Umschlag.
    Ich nahm das Zeugnis und las es durch.


    Schulzeugnis von Sam Potter

    Astronomie: Erwartungen übertroffen (bestanden)

    Geschichte der Zauberei: Annehmbar (bestanden)

    Kräuterkunde: Ohnegleichen (bestanden)

    Verteidigung gegen die Dunklen Künste: Ohnegleichen (bestanden)

    Verwandlung: Erwartungen übertroffen (bestanden)

    Zauberkunst: Erwartungen übertroffen (bestanden)

    Zaubertränke: Ohnegleichen (bestanden)

    Alchemie: Ohnegleichen (bestanden)

    Apparierlehrgang: Ohnegleichen (bestanden)

    ,, Streber“ sagte ich und lächelte sie an.
    Sam erwiderte das Lächeln flüchtig, sie schien mit den Gedanken ganz wo anders zu sein.
    ,, Sam sag mal ich dachte deine Mutter und dein Vater sind gestorben, aber warum steht dann unter dem Zeugnis eine Unterschrift?“
    Sam zuckte kaum merklich zusammen.
    Ihr Finger schlossen sich etwas fester um den Briefumschlag den sie in der Hand hielt.
    Ich kaute nervös auf der Innenseite meiner Wange herum.
    Das würde langsam aber sicher kritisch für Sam.
    Doch dann lächelte sie meine Mutter an.
    ,, Sie müssen wissen das mein Vater nicht tot sondern immer noch qwick lebendig ist“ antwortete sie auf die Frage meiner Mutter.
    Sie hob erstaunt eine Augenbraue.
    Mein Vater runzelte die Stirn.
    ,, Aber …“ setzte meine Mutter etwas verwirrt an.
    ,, Mein Vater ist Lehrer auf Hogworts“ sagte sie.
    Alle Farbe wich aus den Gesicht meiner Eltern doch dann fassten sie sich wieder.
    Sam grinste mich an und ich grinste zurück.

    8
    Normale Sicht:

    Na wenigstens war es jetzt raus.
    Ich kuschelte mich in Olivers Arme auf das Sofa.
    Alexander und Maria hatten zuerst etwas geschockt reagiert, hatten sich aber schnell wieder gefasst.
    Tja ich war nicht überrascht über ihre Reaktion, ich hatte ja selber nicht gerade freudig reagiert als ich die Wahrheit gehört hatte.

    9
    Oliver's Sicht:

    Meine Zimmertür öffnete sich leise.
    Und schloss sich eben so leise wieder.
    Ich hörte Sams leise und leichte Schritte übers Packe huschen.
    ,, Schläfst du schon?“ fragte sie flüsternd dabei strich mir ihr warmer Atem übers Gesicht.
    ,, Nein“ antwortete ich eben so leise flüsternd.
    Ich schlug die Bettdecke zurück und Sam schlüpfte ins Bett.
    Sie kuschelte sich an mich und ich legte einen Arm um sie.
    Ich zog ihren mir so vertrauten und geliebten Duft ein.
    ,, Pfirsiche“ murmelte ich.
    ,, Was?“ fragte sie.
    ,, Du riechst nach Pfirsichen“ antwortete ich.
    Sie lachte leise.
    Ich verzog die Lippen zu einem Lächeln.
    Mit dem Duft von frischen und erntereifen Pfirsichen schlief ich ein.

    10
    Normale Sicht:

    Ich wurde von einem Klopfen an der Zimmertür wach.
    Ich musste lächeln als ich sah das Oliver einen Arm um mich geschlungen hatte.
    Es klopfte wieder und ich wusste das es Maria war.
    Olivers Mutter.
    ,, Oliver“ sagte ich leise.
    Er knurrte leise, machte aber keine Anstalten die Augen aufzumachen.
    ,, Oliver deine Mutter steht im Zimmer“ sagte ich nun etwas lauter.
    ,, Was, was sie, sie soll sofort raus!“ sagte er erschrocken und richtete sich auf.
    Bei seinem Gesichtsausdruck musste ich einfach lachen.
    Als er sah das es nicht stimmte sah er mich mit einem sauren Blick an.
    Doch in seinen Augen lag so viel Liebe das ich wusste das er mir nicht böse war.
    ,, Was ist Mum?“ fragte er.
    ,, Ich wollte euch nur sagen das ich und dein Vater bis heute Nachmittag nicht da sind, Essen steht im Kühlschrank“
    ,, OK danke Mum“ antwortete Oliver und lies sich wieder zurück ins Bett fallen.
    Er strich sich mit den Fingern durchs Haar.
    ,, Wie spät ist es?“ fragte er und gähnte.
    ,, Halb zehn mein Lieber“ antwortete ich und schwang die Beine über die Bettkante.
    ,, So früh“ stöhnte er und bedeckte das Gesicht mit den Händen.
    Ich lachte leise.
    ,, Warte Sam, wo willst du hin?“ fragte er mich als ich aufstand und mein Oberteil und meine kurze Hose zurecht zupfte.
    ,, Duschen“ antwortete ich.
    Er betrachtete mich und seine Lippen verzogen sich zu einem Lächeln.
    ,, Was grinst du wie ein liebeskranker Troll?“ fragte ich ihn und öffnete die Tür.
    ,, Mir wurde gerade mal wieder bewusst wie schön du eigentlich bist“ sagte er.
    ,, Eigentlich?“ fragte ich und hob eine Augenbraue.
    ,, Immer“ verbesserte er sich.
    ,, Spinner“ sagte ich und ging in mein Zimmer.
    Ich schnappte mir meine Waschsachen und verschwand im Badezimmer.
    Ich warf einen Blick in den Spiegel.
    Oh mein Gott wie sah ich denn aus.
    Als ob über Nacht eine ganze Vogelfamilie in meinen Haaren geschlafen hätte.
    Wie konnte Oliver bloß so etwas wie mich lieben?
    Nach dem ich geduscht hatte ging ich nur mit einem Handtuch bekleidet zu meinem Zimmer.
    Doch Oliver machte mir einen Strich durch die Rechnung.
    Warme, leicht Raue und mir so vertraute Hände ergriffen mich um die Taille und drückten mich an die Wand.

    11
    Oliver's Sicht:

    Sams Augen leuchteten hell auf, als ich sie an grinste.
    ,, Hast du das alles geplant?“ fragte sie mich.
    ,, Na ja vielleicht nicht alles“ antwortete ich.
    Sam lachte leise.
    Ich legte eine Hand an ihre Wange und fuhr mit dem Finger ihren Kieferknochen entlang.
    Hinunter zu ihrem Kinn und dann hoch zu ihren Lippen.
    Ich fuhr die geschwungene Form ihrer Lippen nach sie lächelte leicht.
    Vorsichtig begann ich Sam mit der anderen Hand zu streicheln.
    Sie schloss die Augen und drückte sich an mich.
    Ich lächelte und fuhr ganz leicht mit den Lippen über ihre.
    ,, Jetzt küss mich endlich du Spinner“ flüsterte sie.
    Ich kam dieser Bitte gerne nach.
    Sam vergrub ihre Finger in meinen Haaren als unsere Lippen sich trafen.
    Leidenschaftlich küsste sie mich und keuchte leise auf als mein Daumen über ihr Schlüsselbein strich.
    Meine Lippen verzogen sich zu einem Lächeln.
    Und plötzlich war mir alles egal.
    Alle Drohungen die ich von Seiten Snape's kassiert hatte waren mir so was von scheiß egal.
    Alle Warnungen meiner Eltern waren mir egal.
    Als ich Sam hoch hob und in mein Zimmer trug.

    12

    Normale Sicht:

    Oliver lies mich auf Bett gleiten und zog sich das Hemd aus.
    Gott wie ich diese Muskeln liebte.
    Lächelnd beugte er sich über mich, ich fuhr mit der Hand über seiner Brust und er bekam eine Gänsehaut.
    ,, Friert der große Qwidditch Kapitän etwa?“ fragte ich ihn und lächelte spöttisch.
    ,, Nein“ antwortete er und küsste mich.
    Ich vergrub meine Finger in seinen Haaren und zog ihn eng an mich heran.
    Seine Lippen glitten an meinem Hals hinab und er bedeckte mein Dekolletee mit Küssen.
    Ich schloss die Augen, genoss jede Berührung von ihm.
    Oliver war meine große Liebe das wurde mir jetzt erst richtig Bewusst.
    Und es fühlte sich so richtig an als ich seine Haut auf meiner spürte.
    So verdammt richtig.

    13
    Zeitsprung, zwei Wochen später, Oliver's Sicht:

    Mit einem Grinsen beobachtete ich Sam und meinen Vater.
    Mein Vater hatte die Stirn in tiefe Falten gelegt und starte auf das karierte schwarz weiß Feld, auf dem Schachfiguren standen.
    Sam lackierte sich wehrend mein Vater überlegte die Fingernägel Mitternachtsschwarz.
    Mein Vater stieß einen leisen Fluch aus und lies sich im Sessel zurück fallen.
    ,, Verdammt Sam“ murmelte er und strich sich übers Gesicht.
    ,, Ja Alexander?“ fragte sie und hob den Blick.
    Ihre smaragdgrünen Augen blitzten amüsiert und sie verschloss das kleine Nagellackfläschchen.
    ,, Wo hast du bloß so gut Schach spielen gelernt“
    Sam lachte kurz auf und spreizte die schlanken Finger, und blies auf den noch feuchten Lack.
    ,, In den Sommerferien“ antwortete sie und sah zu mir herüber.
    Ich lächelte und stand auf.
    ,, Und bei wem?“
    Sam hob das Kinn und setzte innerhalb von wenigen Sekunden meinen Vater Schach Mat.
    Diesem klappte die Kinnlade herunter.
    ,, Bei meinem Vater“ sagte sie und brach dann in schalendes Gelächter aus und ich wurde sofort davon angesteckt.
    ,, Ihr lacht mich doch jetzt nicht etwa aus oder?“
    ,, Nein, nein“ brachte Sam japsend heraus.
    Sam kicherte immer noch etwas vor sich hin als es an der Haustür klingelte.
    Meine Mutter stand lächelnd auf und ging zur Tür.
    Sams Gesichtsausdruck wechselte in wenigen Sekunden als Dumbledores tiefe, freundliche Stimme bis ins Wohnzimmer drang.
    ,, Guten Tag Mrs Wood ist Sam da?“
    ,, Ja sie ist da, kommen sie doch herein Professor“
    Dumbledore kam hinter meiner Mutter ins Wohnzimmer.
    Sam erhob sich.
    ,, Ist etwas passiert Professor?“ fragte sie.
    Dumbledore nickte sein Lächeln war freundlich doch sein Gesichtsausdruck war ernst.
    Zu ernst für meinen Geschmack es musste etwas vor gefallen sein.
    Etwas das mit Sam zu tun hatte.
    ,, Könnten wir allein reden nur unter vier Augen?“ fragte er und sah dabei meine Mutter an.
    ,, Ja natürlich sie können mit Sam in die Küche gehen“
    Zehn Minuten später kam Sam Fuchsteufelswild aus der Küche gestürmt.
    ,, Ich werde nicht mitkommen Professor, ich habe Ferien und in diesen Ferien wollte ich ihn nicht sehen“ sagte sie mit wütender Stimme.
    Dumbeldore der nun in der Küchentür stand, sah Sam mit immer noch ernsten Gesichtsausdruck an.
    Meine Eltern sahen zwischen den beiden hin und her.
    Keiner verstand worum es ging, selbst ich nur Halbwegs.
    ,, Ich verstehe dich aber diese Probleme dürfen nicht weiter aufgeschoben werden, ich glaube nämlich das in der zwischen Zeit im Haus schon Blut geflossen ist“
    Sam verschränkte die Arme vor der Brust.
    Ihre Reaktion schien mir wie die eines trotzigen Kindes, wäre da nicht ihre wütend blitzenden Augen.
    Es schien als ob sie drauf und dran wehre Dumbeldore an die Kehle zu gehen.
    Und das traute ich ihr auch zu.
    Sekundenlanges Schweigen dann nickte sie kurz und ruckartig.
    Auf den ernsten Zügen von Dumbeldore zeichnete sich ein kurzes schnelles Lächeln ab.
    Sam packte plötzlich mein Handgelenk und zog mich aus dem Raum.
    Dumbledore lächelte entschuldigend und begann wie selbstverständlich über das Wetter zu sprechen.
    ,, Was ist denn los?“ fragte ich als sie ihn ihrem Zimmer war und nach ihrer Umhängetasche griff.
    ,, Ich werde für zwei Tage weg sein, dann bin ich aber wieder da“ sagte sie und wich meiner Frage aus.
    ,, Warum?“ fragte ich und blieb hart.
    ,, Snape, oh verdammt meine Nägel“ fluchte sie und ich musste kurz lächeln als ich sah das der Nagellack der immer noch nicht ganz trocken war, jetzt verschmiert war.
    ,, Ja Snape?“ fragte ich.
    ,, Er macht Stress im Orden und Dumbleodre meint das nur ich ihn wieder richtig, wie hat er gesagt, hin biegen kann“
    ,, Und warum macht er Stress?“
    ,, Er hat sich mit Moody und mit Remus angelegt, warum weiß der Teufel allein“
    ,, Und du bist in zwei Tagen wieder hier?“
    Sie nickte.
    ,, Ich versuch's“ murmelte sie.
    Ich hielt sie an der Schulter fest als sie aus dem Zimmer gehen wollte.
    ,, Sam“ sagte ich sanft und doch bestimmt.
    Sie sah mich mit ihrem funkelnden smaragdgrünen Augen an und ihre Mundwinkel hoben sich ein ganz kleines Stück.
    ,, Zwei Tage“ sagte ich und sie nickte.
    Ich gab ihr einen schnellen Kuss.
    ,, Wir sehen uns“ flüsterte sie.
    ,, Du machst Snape die Hölle heiß oder?“ fragte ich leise.
    ,, Oh ja immer hin hat er meine frisch Lackierten Nägel versaut“ antwortete sie und lachte.
    Ich blieb auf der Treppe stehen und beobachtete wie sie im Flur stehen blieb und dann mit Dumbledore hinausging.

    14
    Normale Sicht:

    ,, Es herrscht nicht gerade die beste Stimmung im Orden meine Liebe mache dich auf das Schlimmste gefasst“ sagte Dumbledore als wir vor dem Grimmnauplatz dispparierten.
    Ich nickte.
    Er öffnete die Tür.
    Der Flur war leer und es herrschte Stille, ich konnte es nicht glauben im Haus herrschte Stille.
    Als Dumbledore hinter uns die Tür schloss war es immer noch totenstill.
    Ich betrat die Küche und blieb stehen.
    Niemand war da.
    Es schien als ob alle Vögel ausgeflogen waren.
    Dumbledore runzelte die Stirn.
    Auf dem Tisch lag ein einzelner Zettel.
    ,, Ah ha also haben sie es so geregelt“ hörte ich ihn murmeln.
    ,, Ich würde an deiner Stelle Sam nach oben in dein altes Zimmer gehen, da wartet jemand auf dich“
    Ich nickte und ging nach oben.
    Ich wusste nicht warum ich die Hand hob und anklopfte.
    Schritte von drinnen und dann wurde die Tür geöffnet.
    ,, Ich habe es dir gesagt Mad-Eye, Sam was machst du den hier?“
    Ich drängelte mich an Snape vorbei und warf die Tasche aufs Bett.
    ,, Das müsste ich dich wohl besser fragen, was machst du hier.
    Ich wollte dich zwei Wochen nicht sehen was verstehst du daran nicht.
    Zwei Wochen ohne dich, zwei Wochen nur mit Oliver zusammen.
    Das wollte ich einfach nur aber nein du muss dich ja wieder einmal einmischen.
    Warum hast du dich mit Mad-Eye und mit Lupin gestritten?
    Und ich warne dich ich bin richtig sauer, du hast meine frisch Lackierten Fingernägel versaut“ fuhr ich ihn an.
    Und hielt ihm die verunstalteten Fingernägel unter die Nase.
    Doch ich lies ihn nicht antworten.
    ,, Pass auf Dumbledore hat mich hier her geholt damit ich dich wieder zur Besinnung bringe.
    Und wenn das nicht klappt dann werde ich wieder gehen.
    Ich zwei Tagen bin ich weg.
    Und dann ist es mir egal was mit dir ist.
    Ich wollte nicht kommen aber Dumbledore hat mich gebeten und dann erst habe ich zugesagt“
    Er sah mich nur an und sagte gar nichts.

    15
    Zwei Tage später, Oliver's Sicht:

    ,, Oliver jetzt beruhige dich doch mal“ sagte mein Vater seufzend.
    Ich fuhr mir mit der Hand durchs Haar, es war acht Uhr Abends und Sam war immer noch nicht aufgetaucht.
    Meine Eltern saßen sich gegenüber und spielten Zauberschach.
    Ich dagegen saß auf einem Sessel und wippte nervös mit den Füßen hin und her.

    16
    Normale Sicht:

    Ich hatte es nicht gewollt.
    Hatte Dumbledore angefleht das er es nicht erlaubte.
    Und was war der Dank das ich mitgekommen war und Snape den Kopf gewaschen hatte.
    Er begleitete mich jetzt bis zu Olivers Haus.
    Ich hatte mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt.
    Wollte nicht das er mich begleitete.
    Wo möglich wenn Olivers Eltern ihn sahen, luden sie ihn auch noch ein.
    Dann wehre der Tag perfekt, perfekt in Form von der Weltuntergang steht mir bevor.
    Oh nein das wollte ich auf jeden Fall umgehen.
    ,, Du bleibst am Gartenzaun stehen verstanden“ knurrte ich.
    ,, Wenn nicht“
    ,, Wenn du das nicht machst dann duelliere ich mich mit dir“ sagte ich und zog meinen Zauberstab.
    Er nickte, ruckartig wie ein Vogel.
    Aus den Fenstern im Erdgeschoss drang Licht heraus.
    Und beleuchtete den schmalen Weg durch den Garten.
    Von draußen konnte ich nur die Küche sehen und dort war schon mal keiner.
    ,, Hier stehen bleiben“ sagte ich.
    Ich nahm die Tasche die er getragen hatte.
    Den ich hatte mir im Orden versehentlich die Schulter verdreht.
    Wie ich das hinbekommen habe wollte ich eigentlich gar nicht wissen.
    Ich wusste nur das ich die Treppe hinunter gewollt hatte.
    Die ersten zwei oder drei Stufen hinunter gelaufen war und gestolpert war.
    Ab da wusste ich nichts mehr.
    ,, Wir sehen uns in fünf Tagen“ sagte er.
    Ich nickte und öffnete das Gartentor.
    Ich schlüpfte in den Garten und warf Snape noch einen warnenden Blick zu.
    Doch er blieb stehen und trat sogar aus dem Lichtkreis der Fenster.
    Wenn ich nicht gewusst hätte wo er stand, hätte ich ihn nicht gesehen.

    17
    Oliver's Sicht:

    Es klingelte, ich sprang auf und lief zur Tür.
    Ich öffnete und musste sofort lächeln.
    Sam stand davor.
    ,, Zwei Tage, du kannst dich nicht beschweren“ sagte sie.
    Ich nickte und schloss sie in die Arme.
    Sam zog scharf die Luft ein als ich sie an mich drückte.
    ,, Was ist, tut dir was weh?“ fragte ich sie besorgt.
    ,, Nichts schlimmes ich habe mir nur die Schulter verdreht, sie tut noch etwas weh“ antwortete sie.
    Ich nickte und nahm ihr die Tasche ab.
    Bevor sie ins Haus kam, drehte sie sich um und machte eine Handbewegung.
    Dann schloss sie die Tür.
    Auf meine Hochgezogene Augenbraue sagte sie nur leise.
    ,, Er wollte mich begleiten“
    Ich nickte also hatte Snape doch kein Vertrauen in mich.
    Na ja kein Wunder ich war ein verlogener Gryffindor.

    18
    Zeitsprung fünf Tage später, Normale Sicht:

    ,, Hier, das Abteil ist leer“ sagte Oliver.
    Ich nickte und schlüpfte an ihm vorbei ins Abteil.
    Oliver schloss die Abteiltür hinter uns.
    Ich lies mich auf den Sitz fallen und lehnte den Kopf an die kühle Fensterscheibe.
    Oliver verstaute das Gepäck und lies sich neben mir auf den Sitz fallen.
    Er legte den Arm um mich und lehnte meinen Kopf an seine Schulter.
    ,, Mal schauen ob mein werter Herr Vater zufrieden ist mit dem was du ihm zurück bringst“ sagte ich.
    Oliver hob eine Augenbraue.
    ,, Was habe ich den schlimmes getan?“ fragte er mit Hundeblick.
    Ich musste mir ein Grinsen verkneifen.
    ,, Na ja immer hin hast du mit seiner Tochter geschlafen, und das kommt ja schon einem Todesurteil gleich oder?“
    ,, War das den wirklich so schlimm?“ fragte er leise und drückte mir einen Kuss auf die Stirn.
    Ich schüttelte den Kopf und drehte die Schulter im Gelenk.
    Ob ich damit überhaupt Qwidditch spielen durfte oder besser gesagt konnte, musste ich noch austesten.
    ,, Tut's noch weh?“ fragte er mich als er bemerkte das ich mit den Schultern ruckte.
    ,, Nein eigentlich nicht, aber ich bin mir nicht sicher ob ich damit überhaupt Qwidditch spielen kann“ sagte ich und lächelte leicht.
    Er nickte.
    Während der ganzen Zugfahrt redeten wir nicht viel miteinander.
    Wir genossen die Zeit zusammen die wir noch hatten.
    Wenn wir in Hogworts angekommen wehren, wäre das nicht mehr so.
    Oliver müsst für dir UTZ's pauken wie ein irrer.
    Und ich für die VGGDG's.
    Unser Leben würde wieder in Geregelten Bahnen laufen.
    Jeder für sich nur in den Pausen wieder vereint.
    Oder in den Lernstunden.
    Ich musste wohl in den Armen von Oliver eingeschlafen sein, denn ein sanfter Kuss weckte mich.
    ,, Aufwachen Sam wir sind in Hogworts“ flüsterte er.
    Ich stand auf und streckte mich.
    ,, Du siehst beim Schlafen wirklich schön aus“ sagte er und lächelte.
    Ich schüttelte den Kopf und ging nach draußen.
    Zusammen mit Oliver ging ich durch's Tor.
    ,, Miss Potter“
    Ich drehte mich um, Flittwick stand hinter mir.
    ,, Ich soll ihnen ausrichten das ihr Hauslehrer sie unverzüglich sehen will“
    Innerlich stöhnte ich auf.
    ,, Danke Professor“ sagte ich.
    Als Flittwick außer Hörweite war fluchte ich.
    ,, Er will garantiert überprüfen ob ich dich ganz gelassen habe“ sagte Oliver mit einem Grinsen.
    Doch ich konnte darüber nicht lächeln, geschweige denn Lachen.
    Der Tag war für mich im Arsch.
    Zwanzig Minuten später stand ich kochend vor Wut in Snape's Büro.
    Dieser saß mir gelassen gegenüber und hatte sogar die Dreistigkeit ein Lächeln auf den Lippen zu haben.
    ,, Sag mir was du von mir willst und dann lass mich gehen.
    Ich habe heute noch etwas anders zu tun als mich mit dir zu unterhalten“ knurrte ich.
    ,, Ich habe mir das schon gedacht, ich möchte nur wissen wie es deiner Schulter geht“
    Ich sah ihn entgeistert an und konnte ein humorloses Lachen nicht unterdrücken.
    ,, Was du, du versaust mit meinen ersten Abend in Hogworts nur weil du wissen willst wie es meiner Schulter geht?“
    Er nickte.
    ,, Der geht es gut darf ich jetzt gehen?“
    Wieder nickte er.
    Dankbar verschwand ich aus seinem Büro.
    ,, Wo warst du?“ fragte mich Blaise, als ich endlich in der großen Halle war und essen konnte.
    ,, Bei Snape“ antwortete ich mit immer noch vollen Wut.
    ,, Warum denn bei dem?“
    ,, Er hat mich zusammen gepfiffen mehr nicht“ antwortete ich und war erstaunt wie leicht diese Lüge über meine Lippen ging.
    Er hob eine Augenbraue.
    ,, Warum das denn?“ fragte er.
    ,, Hast du das nicht mitbekommen Blaise, ich hab bei der letzten Arbeit geschummelt“ sagte ich und grinste ihn an.
    ,, Du hast das geschafft?“
    ,, Ja, leider hat er es gemerkt“ sagte ich und versuchte meine Stimme zerknirscht klingen zu lassen.
    Und er kaufte es mir wirklich ab.
    Nach dem Essen holte ich mir meine Jacke und verzog mich zum schwarzen See.
    ,, Na ganz alleine hier?“
    Ich zuckte erschrocken zusammen.
    Oliver hatte sich neben mich gesetzt.
    ,, Na ja jetzt nicht mehr“ sagte ich.
    Er lächelte und nahm mich in den Arm.

    19
    Zeitsprung, Normale Sicht:

    Nein, nein, nein das ging nicht das ging einfach nicht.
    Nicht Oliver nicht mein Oliver.
    Ich wischte mir die Tränen weg doch sie wurden sofort von neuen eingenommen.
    Gerade eben hatte Hermine mir vorsichtig erklärt das sie Oliver mit einer anderen gesehen hatte.
    Und nicht nur da ein Händchenhalten und hier ein Kuss auf die Wange nein, Oliver hatte diese Schlampe geküsst.
    Ich stand auf.
    Hermine sah mich erschrocken an als ich das Buch auf den Boden warf.
    Und aus der Bibliothek stürmte, der würde von mir was zu hören bekommen.
    Ich entdeckte Oliver mit Lee in einem Gang.
    Lee grinste über das ganze Gesicht und schlug Oliver auf die Schulter.
    Ich wettete das er ihm gerade erzählt hatte das er einen andere geküsst hatte.
    Doch als er mich sah wich das Grinsen aus dem Gesicht schlagartig.
    Er murmelte etwas und Oliver drehte sich um.
    ,, Sam“ sagte er und breitete die Arme aus.
    Dieser verlogene, arrogante Bastard.
    Er wollte mich in die Arme nehmen doch ich wich ihm aus.
    ,, Warum?“ fragte ich und meine Stimme klang kalt vor Hass, Wut und Traurigkeit.
    ,, Sam warum weinst du, sag's mir doch?“ verlangte er als mir Tränen über die Wangen liefen.
    ,, Warum hast du diese Schlampe geküsst Wood?“ fragte ich und meine Stimme zitterte.
    Er schloss die Augen.
    ,, Oh Gott Sam das war, das mit Nina also das war es tut mir leid, also du bist doch die einzige für mich“ sagte er und wollte mich wieder in den Arm nehmen.
    ,, Fass mich nicht an Schlammblut“ fauchte ich.
    Oliver erstarrte.
    ,, Sam“ flüsterte er.
    Doch ich schüttelte den Kopf.
    Und dann holte ich aus und verpasste ihm einen Kinnhaken.
    Oliver taumelte zurück.
    ,, Verarsche niemals, wirklich niemals eine Slytherin schreib dir das hinter die Ohren, du dreckiges Schlammblut“ fauchte ich.
    Ich drehte mich um.
    ,, Ach ja Wood es ist aus“ sagte ich
    Wehrend Tränen mir über die Wangen liefen.
    Ich rannte zum Gemeinschaftsraum und warf mich in die Arme meines Besten Freundes.
    Unter vielen Schlurzern und Verwünschungen an Oliver berichtete ich ihm was passiert war.

    20
    Oliver's Sicht:

    ,, Hey Schlammblut!“
    Ich drehte mich um Zabini, Flint, Malfoy und noch ein anderer aus Slytherin kam auf mich zu.
    ,, Was ist?“ fragte ich doch ich konnte es mir denken.
    Statt einer Antwort schlug mir Zabini in den Magen.
    Ich keuchte.
    Und rang nach Atem doch dann flog mein Kopf nach hinten.
    ,, Zabini“ brachte ich noch heraus als er wieder zuschlug.
    ,, Das – ist – für – meine – beste – Freundin – du – Schlammblut“ knurrte er und bei jedem Wort schlug er zu.
    Nach einigen Minuten löste Flint, Zabini ab.
    Seine Schläge waren härter und brutaler.
    Und selbst Malfoy der sich aus solchen Sachen immer raus hielt lies seine Wut an mir aus.
    Schließlich lag ich auf dem Boden und hatte die Hände über dem Kopf zusammen gefaltet.
    Während die anderen weiter auf mich ein prügelten.

    21
    Hermine's Sicht:

    Sam war stiller und in sich gekehrter geworden.
    Wenn sie lachte, und das kam jetzt sehr selten vor, dann hörte es sich gekünstelt an.
    Sie verschanze sich die meiste Zeit hinter dicken Büchern und verbrachte sehr viel Zeit in der Bibliothek.
    Sogar mir machte sie dabei Konkurrenz.
    Sie lernte viel, viel zu viel für meinen Geschmack.
    Sie musste mal wieder unter Leute.
    Die ganzen Slytherin ließen Wood spüren das man eine von ihnen nie mal verarschte.
    Immer wieder wurde er zusammen geschlagen.
    Und auch von Seiten Snape's bekam er dessen Wut zu spüren.
    Er musste wegen den kleinsten Sachen Nachsitzen.
    Und auch ich hatte kein Mitleid mit ihm.

    22
    Normale Sicht:

    Ich saß neben Blaise im Innenhof und entspannte.
    Als er sich räusperte.
    ,, Hast, hast du eigentlich noch Liebeskummer, ich meine wegen diesem Schlammblut Wood?“ fragte er vorsichtig.
    Ich schüttelte lachend den Kopf.
    ,, Ich Liebeskummer wegen diesem Bastard, Zabini was ist mit dir los.
    Glaubst du wirklich ich habe wegen diesem Wood noch Liebeskummer?“
    ,,Ähm also gut, dann bin ich ja froh das ich meine alte Sam wieder habe“ sagte er grinsend.
    Und ich nickte.
    ,, Bock auf Qwidditch?“ fragte ich.
    Er nickte und zusammen gingen wir zum Qwidditchfeld hinunter.
    Doch es stimmte nicht, ich litt immer noch unter Liebeskummer.
    Wenn ich nur daran dachte das diese kleine Schlampe Oliver küsste, ihn umarmte und nur in seiner Nähe war.
    Zerriss mir das Herz vor Schmerz.

    23
    Zeitsprung, Normale Sicht:

    ,, Soll ich dieser Honks einen Klatscher verpassen?“ fragte Blaise, vor dem Qwidditch Turnier.
    Ich sah ihn erstaunt an.
    ,, Das würdest du machen?“
    ,, Ja klar“ antwortete er.
    Ich nickte.
    ,, Na dann hau rein“ sagte ich.
    Und ich freute mich mal wieder auf ein Qwidditch Turnier.
    Und dann kam das Spiel.

    24
    Oliver's Sicht:

    ,, Potter in Qwaffel Besitz sie zielt und trifft.
    120 zu 50 für Slytherin.
    Meine Güte Slytherin spielt heute mal wieder so wie man es von Slytherin erwartet.
    Brutall, brutaler am brutalsten“ kommentierte Lee das Spiel.
    Und es stimmte.
    Zwei Spieler von Huffelpuff mussten schon in den Krankenflügel gebracht werden.
    Slytherin war brutal und angriffslustig.
    Immer wieder wehten Beleidigungen zu mir herüber.
    Und die waren nicht gerade die von der Netten Sorge.
    Ich sah kurz zu Sam sie hatte sich schon wieder einen Qwaffel geschnappt und rammte dabei zwei Spieler von Huffelpuff.
    Sie taumelten und wehren um ein Haar vom Besen gestürzt.
    Sie war brutal.
    Brutaler als sonst wenn sie Qwidditch Spielte.
    Ich war froh das ich nicht gegen sie spielen musste.
    ,, Und uhhhhhhhhhhhhhh das muss weh getan haben.
    Nina Honks wurde von Blaise Zabini vom Besen geholt.
    Nummer drei die im Krankenflügel liegt.
    Man kann annehmen das die Slytherin heute eine Liste führen, Leute die haben garantiert Wetten am laufen“
    Mein Blick schoss zu Nina.
    Sie wurde gerade vom Feld getragen.
    Ich verließ die Tribüne.
    Ich sah noch wie Sam sich mit Zabini abklatschte und lachte.

    25
    Blaise's Sicht:

    Ich schlenderte gelassen den Gang hinunter als ich zwei leicht aufgebrachte Stimmen hörte.
    Ich drückte mich an die Gang Wand und begann zu lauschen.
    ,, Verstehst du's nicht oder willst du's nicht verstehen?“ fragte Sam.
    ,, Vielleicht beides davon“ antwortete Snape.
    ,, Der Kerl hat nach zwei Wochen ne neue und dann auch noch eine von Huffelpuff“ zischte Sam wütend.
    ,, Ich unterdrücke deine Wut ja nur ungern aber das was Zabini mit seiner Freundin gemacht hat ist ja auch nicht gerade nett oder?“
    Ich konnte mir nur zu gut vorstellen das Sam ihn gerade mit Blicken tötete.
    ,, Seine Freundin, seine Freundin ist eine dumme Schlampe und deswegen hat sie es verdient das Blaise sie in den Krankenflügel befördert hat“
    Ich hatte noch nie erlebt das sich Snape von jemanden runter machen lies.
    ,, Ist ja schon gut Sam versuche einfach deine Wut nicht an ihr auszulassen“ sagte er in einem ruhigeren Ton.
    ,, Tickst du noch ganz sauber?“ zischte sie.
    Sam schien die Antwort nicht abwarten zu wollen sondern ich hörte wie sie sich in Bewegung setzte.
    ,, Ich warne dich Sam“ sagte Snape.
    ,, Ja ja ich kenne deine Warnungen, du lässt mich so wieso bei McGonagall verschimmeln“
    Ich trat schnell den Rückzug an.
    Gerade noch Rechtzeitig sie bog zwei Sekunden später um die Ecke.
    Sie sah ziemlich wütend aus.
    ,, Idiot“ murmelte sie als sie an mir vorbei ging und im Gemeinschaftsraum verschwand.
    Ich folgte ihr nach ein paar Minuten.
    Sam saß in einem Sessel vor dem Kamin und starrte ins Feuer.
    Ich schluckte kurz und setzte mich neben sie.
    ,, Also kann es sein das, also ich habe gerade was gehört und zwar das kann es sein das du und“ ich bracht ab.
    Verdammt Blaise was war bloß mit mir los?
    ,, Was hast du gehört?“ fragte sie mich und ihre Stimme war zögernd.
    ,, Nun ich habe was zwischen dir und Snape gehört es ging um die neue von Wood, na ja also und du hast ihn nicht, ähm müsste ich da vielleicht was wissen?“
    Eine leichte röte überzog die Wangen von Sam.
    ,, Nein“ antwortete sie dann kühl.
    ,, Also Sam ich meine ja nur er ist“
    Und dann bog sie sich vor Lachen.
    ,, Du du meinst wirklich das ich oh Gott Blaise nein natürlich nicht so eine Schlampe bin ich nun auch wieder -rum nicht.
    Snape ist mein Vater“ sagte sie.
    Ich starte sie entgeistert an.
    ,, Er, er, er, er, er, er, er, er, er, er, ist, ist, ist, ist, ist . . .“ ich bracht stotternd ab.
    ,, Er ist mein Vater“ beendete sie den Satz grinsend.
    In dem Moment kam Draco dazu er setzte sich uns gegenüber auf einen Sessel.
    ,, Ich geh ins Bett und du Blaise vergißt das besser“ sagte sie und warf mir einen warnenden Blick zu.
    Ich verstand wenn ich nicht mein Maul halten würde dann würde ich beim nächsten Qwidditch Spiel.
    Einen Klatsche in die Fresse bekommen.
    Und auf dieses Date wollte ich liebend gerne verzichten.
    Draco sah auf die Stelle wo Sam gerade noch gestanden hatte sein Blick wie mir schien war verschleiert.
    Als ob er gerade mit den Gedanken ganz wo anders wäre.
    ,, Hey Draco“ ich stieß ihn leicht an.
    Er zuckte zusammen.
    Oh ja er war gerade so was von mit den Gedanken wo anders gewesen.
    ,, Was ist den Blaise?“ fragte er.
    ,, Kann es sein das du in unsere Sam verknallt bist?“ fragte ich ihn gerade heraus.
    Er wurde knall rot, dann aber wieder blass und stand auf.
    ,, Nein“ sagte er und verschwand in unserem Schlafsaal.
    ,, Natürlich Draco verschaukeln kann ich mich alleine“ murmelte ich.
    Ich starrte in die sich langsam senkenden Flammen und dachte über die zwei Stunden.
    Ich hatte es mir eigentlich denken können das Snape der Vater von Sam war.
    Und jetzt wo ich genauer Nachdachte erkannte ich auch die Ähnlichkeit zwischen den beiden.

    26
    Kleiner Zeitsprung, Normale Sicht:

    Ich zog mir ein T–Shirt über den Kopf und band mir mein Haar zu einem festen Zopf.
    Heute stand ein Qwidditchspiel gegen Gryffindor an und ich hatte mir fest vorgenommen Oliver leiden zu lassen.
    Ich schnürte mir meine Turnschuhe und schnappte mir meinen Besen.
    Ich ging aus meinem Schlafsaal und in unseren Gemeinschaftsraum.
    Mein Team erwartete uns schon und wir klatschten uns kurz ab dann gingen wir geschlossen zum Frühstück.
    ,, Da hinten ist er!“ flüsterte Blaise mir ins Ohr, ich nickte zum Zeichen das ich verstanden hatte.
    ,, Hey Wood!“
    Er hob den Kopf und hob eine Augenbraue, seine neue Schlampen Freundin saß neben ihm.
    ,, Ich wette um fünfzig Galionen das Sltyherin heute gegen dich und dein lahmes Team gewinnt“ sagte ich.
    Wood stand langsam auf, auch Harry kam zu uns.
    ,, Sam“ sagte er und stellte sich vor Oliver.
    ,, Ich schließe nur eine Wette ab Brüderchen“ sagte ich und machte damit alle Versuche etwas entgegen zu bringen so zu Nichte.
    ,, Ich Wette sechzig Galionen das Gryffindor gegen euer Todesser Haus gewinnt“ sagte Oliver und funkelte mich an.
    ,, Oh habt ihr das gehört?“
    Mehrere Slytherin hatten sich ebenfalls erhoben und sammelten sich hinter uns.
    ,, Das Schlammblut nimmt seinen dreckigen Mund aber ganz schön voll!“ höhnte ich.
    McGonagall hatte sich erhoben und steuerte auf uns zu.
    ,, Einverstanden“ sagte ich und wir schüttelten uns die Hände.
    Bevor McGonagall uns erreicht hatte, hatten sich die beiden Gruppen schon aufgelöst.
    Und nicht erinnerte mehr daran was eben gerade abgelaufen war.

    27
    Blaise's Sicht:

    Sam sah mich an und leckte sich über die Lippen.
    Ihre Lippen bewegten sich doch kein Wort kam hinüber.
    ,, Du kannst ihn am Ende des Spiels einen Klatscher in die Fresse jagen“ flüsterte sie und ich grinste.
    Das war so was von Sam.
    ,, Geht klar wenn du für mich Robins vom Besen fegst“
    ,, Abgemacht“ antwortete Sam.
    ,, SLYTHERIN!“ der Ruf von Madam Hoch war laut genug das jeder ihn im Stadion hören konnte.
    Als wir durch die Schleuse auf Feld flogen.
    War die Grüne Seite außer rand und band.
    Sam lachte und ich wusste das sie heute niemanden verschonen würde.
    Geschmeidig lenkte sie ihren Besen neben meinen und strafte die Schultern als Gryffindor herein geflogen kam.
    Die ganze Gruppe schien sichtlich angespannt zu sein.
    ,, Kapitäne gebt euch die Hände für ein gerechtes und fähres Spiel“ sagte Madame Hoch ich musste mir ein Lachen verkneifen.
    Gerecht und fähr würde es sich hier und heute nicht zutragen.
    Als Madame Hoch etwas höher flog mit dem Qwaffel in der Hand tauschten die Seiten schon einige derbe Beleidigungen und Verwünschungen aus.
    Keine zwei Sekunden später wurde der Qwaffel in die Luft geworfen und die Jäger stürzten sich auf ihn.
    ,, Und Potter hat sich ihn sofort unter den Nagel gerissen.
    Robins versucht einen verzweifelten Block versucht aber er ist unnütz, komm schon Demelza!“
    Faziniert sah ich zu wie Sam mit einem triumphierenden Schrei den ersten Qwaffel durch die oberste Torstange jagte.
    ,, Und die ersten zehn Punkte für Slytherin, wieder einmal hat Potter erfolkreich getroffen.
    Ob Hüter Oliver Wood das überhaupt überlebt ist hier eine berechtigte Frage“
    Wehrend Sam Punkt um Punkt bei Gryffindor landete und dabei Robins vom Besen fegte und nach kurzer Zeit auch noch Richy Cote, konnten wir unser Glück kaum fassen.
    Gryffindor landete bei uns wehrend den zwei Stunden zwei Tore.
    Es stand gerade 230 für Slytherin und 20 für Gryffindor als Sam mir einen Blick zuwarf ich nickte.
    Mit dem nächsten Tor, schnappte ich mir einen der Klatscher und schleuderte ihn zu Wood.
    Im gleichen Augenblick fing Daphne den Schnatz, wir hatten gewonnen.
    Doch für Wood sah es nicht so gut aus er fiehl Rücklings vom Besen und landete fünf Meter weiter unten im Staub.
    Ich verzog mich schnell um keinen Ärger zu kassieren.

    28

    Normale Sicht:

    Oliver lag im Krankenflügel und ich war vollkommen zufrieden mit der Welt um mich herum.
    Nicht nur das wir gewonnen hatten, nein auch mein Ex-Freund hatte seine gerechte Strafe bekommen.

    29
    Draco's Sicht:

    ,, Bitte Blaise, bitte, bitte“ flehte Sam und sah meinen besten Freund mit Hundeblick an.
    ,, Nein, Sam du machst mich nur wieder fertig“ sagte er und schüttelte den Kopf.
    Sam sah ihn enttäuscht an.
    Ich hatte mich gefreut als ich erfahren hatte das Sam nicht mehr mit diesem Schlammblut Wood zusammen war.
    Sehr sogar den ich hatte mich in die verliebt.
    Sam war einfach unglaublich, sie war klug, taff, schlagfertig und neben bei bemerkt wunderschön.
    Sie stand auf und lächelte uns an.
    Bei diesem Lächeln schlug mein Herz höher.
    ,, Ich geh kurz frische Luft schnappen“ sagte sie und ging aus dem Gemeinschaftsraum.
    Blaise sah mich eindringlich an.
    ,, Na los schnapp sie dir“ sagte er und ich nickte nur.
    Schnell folgte ich Sam.

    30
    Normale Sicht:

    Ich lehnte am Geländer des Ganges und genoss die kühle Abendluft in vollen Zügen.
    ,, Hallo“
    Ich zuckte zusammen.
    Draco hatte sich zu mir gestellt.
    Er lächelte leicht.
    ,, Meine Güte hast du mich erschreckt“ sagte ich und sah wieder hinaus.
    ,, Wie wunderschön es hier ist“ sagte Draco leise.
    Eine Strähne hatte sich aus meinem Lockeren Zopf gelöst.
    Draco hob die Hand und strich sie mir vorsichtig zurück.
    Ich sah ihn an und wurde mir bewusst das Draco sich in mich verliebt hatte.
    ,, Draco“ flüsterte ich.
    ,, Ja?“ fragte er leise und sah mir ein die Augen.
    Wie wunderschön seine grauen Augen funkelten.
    ,, Ich, ach verdammt komm her“ sagte ich, zog ihn dicht an mich heran und küsste ihn.
    Draco erwiderte den Kuss.
    Als wir uns voneinander lösten lächelte er.
    ,, Samy“ flüsterte er.
    Er löste mein Haarband.
    Und ich küsste ihn gleich noch einmal.
    Draco's Lippen verzogen sich zu einem Lächeln.
    Ein Räuspern hinter uns und wir fuhren auseinander.
    Snape stand dort.
    Ich wurde knall rot, nahm Draco's Hand und zog ihn an Snape vorbei.
    Doch den Blick den er mir zuwarf nahm ich noch war.
    Es war ein Blick voller Sorge.




    Snape's Sicht:

    Mir gefiel es nicht das Sam jetzt schon wieder einen Freund hatte.
    Und dann auch noch Malfoy.
    Aber immer hin war es kein Gryffindor.
    Doch ich wusste das Draco deswegen noch Probleme mit seinem Vater bekommen würde.
    Und wirklich einen Tage später erzitterten die Kerker von Lucius Malfoy Stimme.


    Normale Sicht:

    Beim Frühstück saß ich dieses Mal nicht neben Blaise sondern neben Draco.
    Ich biss gerade in einen Apfel als eine große weiße Schleiereule in die große Halle geflogen kam.
    Draco's Gesichtsausdruck wechselte schlagartig.
    Er wurde blass.
    Ja sogar Draco Malfoy konnte noch blasser werden.
    Blaise sah Draco besorgt an als die Eule einen Brief in Draco's Schoß fallen lies.
    Und wieder davon flog.
    Draco hob den Brief mit spitzen Fingern an.
    Als ob er gleich explodieren würde.
    Und dann als ich näher hin sah verstand ich warum.
    Der Brief war ein Heuler.
    ,, Geh besser nach unten Draco“ riet Blaise.
    Draco nickte und wollte gerade losgehen als der Brief sich entfaltete.
    ,, Scheiße!“ fluchte Blaise und rückte gleich mehrere Meter von Draco weg.
    Auch ich machte einige Schritte nach hinten als die wütende Stimme von Lucius Malfoy die Große Halle bis in den letzten kleinen Winkel erfüllte.
    ,, DRACO MALFOY, WIE KANNST DU ES WAGEN DICH MIT DIESER, MIT DIESER, MIT DIESER POTTER EINZULASSEN.
    WEIßT DU NICHT WER DER VATER DIESES MÄDCHENS IST?
    WEIßT DU DAS DRACO?
    NEIN NATÜRLICH WEIST DU ES NICHT, SONST WÜRDEST DU ES JA NICHT MACHEN.
    WEIST DU WIE ES DEINER MUTTER UND MIR JETZT GERADE GEHT?
    WIR WISSEN NICHT WIE WIR UNSEREM HERRN UNTER DIE AUGEN TRETTEN SOLLEN.
    OHNE AUSGELACHT UND VERSPOTTET ZU WERDEN.
    ICH HABE GEDACHT DAS DU WEIST WAS DU TUST, ABER DA HABE ICH MICH WOHL GEIRRT.
    ICH WEIS WIRKLICH NICHT OB DU NOCH BEI VERSTAND BIST!
    WENN ICH JETZT NOCH IRGENDETWAS HÖRE DAS DICH BETRIFFT.
    UND DAS NICHT ZU DEINEN GUNSTEN AUSFÄLLT, KOMME ICH PERSÖHNLICH NACH HOGWORTS UND LESE DIR DIE LEVITEN JUNGER MANN.
    DU BRAUCHST IN DEN FERIEN GAR NICHT ZU HASUE AUFKREUZEN, DAMIT DAS KLAR IST.
    UND WENN DU ES WAGEN SOLLTEST DANN GNADE DIR GOTT, DAS ICH DICH NICHT ZWISCHEN DIE FINGER KRIEGE UND DICH ERWÜRDE!“
    Doch damit nicht genug als sein Vater geendet hatte hörte man die Stimme seiner Mutter.
    ,, Draco Liebes, wir wissen das es gerade nicht einfach für dich ist.
    Immer hin musst du etwas sehr wichtig erfüllen.
    Aber das du dich dann mit diesem Mädchen einlässt ist nicht gut für uns.
    Wir werden ausgelacht und verspottet.
    Draco über die ganze Familie Malfoy wird gelacht und gespottet.
    Ich hoffe für dich dass du das begreifst und dir die Warnung deines Vaters zu Herzen nimmst.
    Wir lieben dich“
    Dann zerriss der Heuler sich.
    Draco war kreidebleich und lies sich langsam auf die Bank zurück sinken.
    Mein Blick schoss Augenblicklich zu Snape.
    Seine Augen funkelten gefährlich ruhig und doch sah ich dass sich seine Lippen zu einem feinen weißen Strich verzogen hatten.
    Draco starte auf den Tisch.
    Es war totenstill in der großen Halle selbst die Lehrer schwiegen.
    Dann begann langsam und leise das Getuschel.
    Draco vergrub das Gesicht in den Händen.
    ,, Wie soll ich den beiden bloß je wieder unter die Augen treten?“ murmelte er.
    Ich setzte mich neben ihn und durch bohrte zwei jüngere Schüler die Draco anstarten mit einem eiskalten Blick.
    ,, Immer hin bekommt nicht jeder, jeden Tag eine Morddrohung von seinem Vater“ sagte ich leise.
    Brachte ihn damit aber nicht zum Lächeln.
    ,, Egal was passiert Draco ich bin bei dir“ flüsterte ich und drückte seine Hand.
    Er nickte.

    31
    Draco's Sicht:

    Trotz des Heulers hatte ich meinen Eltern nicht gehorcht.
    Ich war immer noch mit Sam zusammen.
    Meine Eltern müssten es einfach akzeptieren wie es war.
    Sam saß vor mir und hatte den Kopf an meine Brust gelehnt, Blaise saß auf einem der Sofas und knutschte mit einer seiner, sehr schnell wechselnden Freundinnen.
    Sie lass in einem Buch und ich spielte mit einer ihrer Haarsträhnen.
    Als plötzlich Flint herein kam und sagte.
    ,, Sam draußen steht ein Schlammblut und eine Blutverräterin, sie wollen mit dir sprechen“
    Sams Kopf fuhr in die Höhe.
    ,, Wie hast du Hermine und Ginny gerade genannt Flint?
    Ich kann dich ganz schnell aus dem Qwidditch Team werfen wenn ich will!“ fauchte sie und stand auf.
    Er zog den Kopf ein und sagte.
    ,, Sorry draußen steht Granger und eine von den Weasleys sie wollen zu dir“ murmelte er.
    ,, Schon besser“ sagte sie und ging nach draußen.

    32
    Normale Sicht:

    ,, Na was ist denn los?“ fragte ich als ich zu ihnen kam.
    ,, Also wir denken also Harry sagt das Draco ein, ein Todesser ist und wir, wir denken das auch“ sagte Hermine und Ginny nickte.
    Ich starte die beiden an und begann zu lachen.
    Als ich mich wieder beruhigt hatte sagte ich.
    ,, Ihr, ihr glaubt das Draco Malfoy mein Freund ein Todesser ist?“
    Sie nickten.
    ,, Oh Leute, Draco ist das nicht und wenn dann hätte er mir das gesagt“
    ,, Hast du seinen rechten Unterarm schon mal gesehen?“ fragte Ginny.
    ,, Ja ich seh ihn ständig“ antwortete ich.
    ,, Ich meine ohne Kleidung“ sagte Hermine.
    ,, Nein und wenn ich es weiß das mein Freund ein Todesser ist dann lasse ich es euch wissen.
    Aber nun würde ich gerne wieder in meinen Gemeinschaftsraum zurück“ sagte ich leicht bissig.
    ,, Wir haben damit gerechnet“ murmelte Hermine nieder geschlagen.
    Ich drehte mich um und ging.
    Was für tolle Freundinnen ich doch hatte.

    33
    Zeitsprung, Normale Sicht:

    Endlich Wochenende, endlich ausschlafen.
    Doch Pansy machte mir einen gewaltigen Strich durch die Rechnung.
    Um Punkt zehn Uhr Morgens, ich wiederholte Punkt zehn Uhr Morgens.
    Begann sie im Zimmer herum zu wuseln wie eine Bekloppte.
    Und deswegen war meine Stimmung wohl auch so wunderschön.
    Zuerst flog Pansy ein Beinklammerfluch an den Kopf oder besser gesagt an die Beine.
    Sie fiel der Länge nach hin und begann zu zetern.
    Ich ignorierte sie so gut es zu so früher Stunde ging.
    Und suchte in meinem Koffer nach etwas das erstens nicht nach Schuluniform und zweiten nicht nach braven Mädchen aussah.
    Schließlich trug ich einen kurzen grifft grünen Rock, schwarze Turnschuhe, und ein schwarzes Top und meine Haare hatte ich offen.
    Fertig war ich.
    Als ich in den Gemeinschaftsraum kam in dem Draco schon auf mich wartete.
    Sah er mich mit leicht geöffnetem Mund an.
    ,, Morgen“ brachte er heraus als ich nach seiner Hand griff und ihn mit nach draußen zog.
    Blaise pfiff mir hinter her und ich drehte mich halb um.
    Und warf ihm einen Luftkuss zu, grinsend fing er ihn auf.
    ,, Wo ist denn meine liebe und brave Samy geblieben?“ fragte Draco leise.
    ,, Die liegt noch im Bett und das würde ich auch wenn Mobsy mich nicht geweckt hätte“ antwortete ich.
    Draco nickte
    In der großen Halle setzte ich mich an den Tisch und begann zu Frühstücken.
    Aus dem Augenwinkel sah ich das Wood zu mir herüber sah.
    Seine neue, tolle Schlampen Freundin saß neben ihm und plapperte ihn voll.
    Ich hob das Kinn und warf ihm einen Hasserfüllten Blick zu.

    34
    Oliver's Sicht:

    Nina plapperte gerade über das Hogsmeatwochenende und was wir allen machen wollten.
    Als Sam herein kam und als ich sie sah musste ich schlucken.
    Scheiße sah sie heiß aus.
    Malfoy hatte ihr einen Arm um die Taille gelegt und zusammen gingen sie zu ihrem Tisch hinüber.
    Sam trug ein schwarzes Top das ihre Figur betonte, einen kurzen grifft Grünen Rock der ihre langen Beine noch länger wirken lies, schwarze Turnschuhe und die Haare hatte sie offen.
    Sie warf mir einen Blick zu und hob das Kinn.
    In ihren Blick spiegelte sich abgrundtiefer Hass.
    Verdammt wie dumm war ich gewesen sie zu betrügen.
    Mit Nina herum zu machen und sie fallen zu lassen.
    Sam war so scheiße heiß und jeder Junge auf Hogworts der nur ansatzweise etwas von Mädchen verstand.
    Wusste das Sam das heißeste, klügste und wunderschönste Mädchen von ganz Hogworts war.
    Verdammt jeder hatte mich um Sam beneidet als ich noch mit ihr zusammen war.
    Und jetzt beneidete Malfoy alle und ich gab es zu.
    Ich beneidete ihn auch um Sam.
    Um meine Ex Freundin.

    35
    Normale Sicht:

    Ich lag auf dem Boden und versuchte die Hausaufgaben von Snape zu lösen.
    Ich hatte mich umgezogen, den kurzen Rock gegen eine enge Röhrenjeans.
    Draco saß in einem Sessel und beobachtete mich dabei und Blaise saß mit einer seinen schnell wechselnden Freundinnen am Kamin.
    Küssend versteht sich.
    ,, Miss Potter“
    Ich hob den Kopf.
    Snape stand im Gemeinschaftsraum und er sah übelst schlecht gelaunt aus.
    Was hatte ich jetzt schon wieder angestellt?
    Erst in seinem Büro machte Snape seiner Wut Luft.
    ,, Hogsmeat verbot“ sagte er.
    Ich sah ihn erschrocken an.
    ,, Wie bitte?“ fragte ich.
    ,, Du hast für dieses Wochenende Hogsmeat verbot“ wiederhole er.
    ,, Warum?“
    ,, Warum Sam, denk mal an heute Morgen“
    Ich verzog das Gesicht.
    ,, Was die kleine Schlampe etwa petzen?“ fragte ich wütend.
    ,, Sam du hast kein Recht sie zu verfluchen“ sagte er ruhig.
    ,, Zu verfluchen“ fauchte ich.
    ,, Ich habe sie nicht verflucht ich habe ihr einen Beinklammerfluch verpasst und mehr nicht“ rechtfertigte ich mich.
    ,, Trotzdem“ sagte er.
    ,, Lässt sich da nichts machen?“ fragte ich.
    ,, Nein“ antwortete er eisern.
    Vor Wut kochend verließ ich sein Büro.
    Draco saß in einem Sessel und Pansy himmelte ihn mal wieder an das es zum Himmel stank.
    ,, Mobsgesicht“ fuhr ich sie an.
    Sie zuckte zusammen.
    ,, Was fällt dir eigentlich an zu petzten?“
    ,, Ich, ich, ich“ stotterte sie.
    ,, Ich, ich, ich“ äffte ich sie nach.
    ,, Pass mal auf Parkingson du kleine Schlampe du bist heute früh petzten gegangen“ knurrte ich.
    ,, Ich bin nicht petzten gegangen“ sagte sie und stand auf.
    ,, Doch bist du“
    ,, Nein“ sagte sie mit hoher Stimme.
    Am liebsten hätte ich ihr einen geklatscht.
    Doch ich machte meiner Wut in einer anderen Form Luft.
    Denn wenige Sekunden später wünschte Pansy, sich nicht abgestritten zu haben das sie petzten gewesen war.
    Pansy hing Kopfüber an der Decke und flehte mich an.
    Ich genoss ihre Hilflosigkeit in vollen Zügen.
    Keiner wagte es sie herunter zu holen.
    Nach einer Stunde fiel sie mit einem unangenehmen Knirschen auf den Boden.
    Und ich verzog mich mit Draco zum Schwarzen See.

    36
    Draco's Sicht:

    Sam lies sich auf dem Gras nieder und ich setzte mich neben sie.
    Sam lehnte den Kopf an meine Schulter und ich legte ihr einen Arm um die Schultern.
    Schweigend saßen wir neben einander.
    ,, Sam“ begann ich.
    ,, Mhh“
    ,, Ich, ich muss dir was sagen“ begann ich.
    ,, Das du mich liebst weiß ich, wenn du mir sagen willst das du ne andere hast bringe ich dich um“ sagte sie.
    ,, Nein das will ich nicht sagen, ich will dir sagen das, das ich mich, mich dem Dunklen Lord angeschlossen habe“
    Jetzt war es raus.
    Sam saß weiter hin neben mir und sah auf den See hinaus.
    ,, Ah ha“ war ihr eigenes Kommentar.
    ,, Hast du dich freiwillig angeschlossen?“
    ,, Nein, habe ich nicht sie haben mich gezwungen aber, aber ich musste es tun den sonst hätte er mich, meine Familie und dich umgebracht“
    ,, Mich?“ fragte sie erstaunt und sah mich das erste Mal wieder an.
    ,, Ja dich“ antwortete ich.
    ,, Warum?“
    Ich schluckte ich konnte ihr ja schlecht erzählen das Snape auch ein Todesser war.
    ,, Weil ich dich liebe“ sagte ich.
    Sie nickte.
    ,, Du bist nicht sauer?“ fragte ich.
    ,, Nein warum auch, ist doch super mein Vater ist Hauslehrer von Slytherin und mein Freund ist ein Todesser, besser kann das Leben doch nicht sein“ witzelte sie.
    Ich nickte.
    Sam küsste mich.
    ,, Draco ich werde dich lieben egal was passiert verstanden“
    Ich nickte und drückte sie an mich.

    37

    Normale Sicht:

    OK Freund Slytherin und Todesser, Vater Slytherin und Hauslehrer von Slytherin, Mutter Gryffindor und Gute Seele und Bruder Gryffindor und der Auserwählte.
    Mein Leben konnte man in einem Wort beschreiben verkorkst.
    Das Wochenende war schrecklich.
    Da fast alle nach Hogsmeat gingen.
    Und ich und Draco nicht, er war so nett und blieb bei mir.
    Ich langweilte mich zu Tode.
    Und das zu Tode konnte man wirklich wörtlich nehmen.

    38
    Zeitsprung, Hermines Sicht:

    Sam lies sich neben mir nieder und kramte in ihrer Umhängetasche.
    Schließlich beförderte sie ein Buch und Schreibzeug zu Tage.
    ,, Er schreibt einen Kurztest“ sagte sie und lies sich entspannt zurück fallen.
    ,, Ah ha“ sagte ich.
    Sehr Geistreiche Antwort Hermine stellte ich fest.
    ,,Über die letzten drei, vier vielleicht auch fünf Stunden“
    Ich nickte.
    ,, Hast du Lust am Wochenende mit mir nach Hogsmeat zu gehen?“ fragte Sam.
    ,, Ja gern, brauchst du was?“
    Sie nickte.
    ,, Ja Draco hat bald Geburtstag und ich habe noch nichts“
    ,, OK“
    Zwei Sekunden später rauschte Snape herein und wenige Minuten später lagen vor uns vier Seiten doppelt beschriebenes Pergament.
    Ja Snape hatte mal wieder blendende Laune.
    So sah bei ihm ein Kurztest aus.
    Wenn er Arbeiten schrieb und das kam sehr oft vor.
    Dann bestanden die meistens aus zehn oder mehr Seiten.
    Wenn es weniger als Zehn waren musste man sich fragen ob er Krank war.

    39
    Zeitsprung eine Woche später, Normale Sicht:

    Ich checkte noch mal meine Umhängetasche und ging dann in die große Halle.
    Hermine und Ginny erwarteten mich dort schon.
    ,, Hi“ begrüßte ich sie.
    ,, Und Zettel abgegeben?“ fragte Hermine und ich nickte.
    Zusammen gingen wir nach Hogsmeat.
    Ich begann nach einem Geburtstagsgeschenk für Draco zu suchen.
    Und dann viel mir plötzlich voller Schrecken ein das ich ja noch ein Kleid für die Halloween Party nächste Woche brauchte.
    Schließlich kaufte ich für Draco irgendein Buch und setzte mich in den Honigtopf.
    Dort zermarterte ich mir das Gehirn darüber wie ich nach London kommen könnte.
    Hermine und Ginny setzten sich zu mir und wir bestellten Butterbier.
    ,, Und wie läufst mit meinen bescheuerten Bruder?“ fragte ich.
    Ginny wurde rot wie eine Tomate.
    Seit kurzen war sie mit meinem Bruder zusammen.
    ,, Gut“ murmelte sie und starte in ihr Butterbier.
    Ich grinste und nahm einen Schluck.
    ,, Und seit ihr immer noch auf dem Trip das Draco ein Todesser ist?“ fragte ich.
    Ich musste das einfach fragen.
    Ich wusste ja das er ein Todesser war aber das mussten meine Freundinnen ja nicht wissen.
    ,, Nein, ja also kein Kommentar“ sagte Hermine und Ginny nickte zustimmend.
    ,, Du kriegst Besuch Sam“ sagte Ginny und trank ihr Butterbier aus.
    Ich drehte mich um.
    Draco steuerte auf unseren Tisch zu.
    Ginny stand auf.
    Sie konnte Draco nicht leiden und das beruhte auf Gegenseitigkeit.
    ,, Bye Mädels“ sagte sie und ging.
    Draco begrüßte mich mit einem Kuss und Hermine mit einem schnellen Kopfnicken, das sie ebenso schnell erwiderte.
    ,, Und was gefunden?“ fragte er und sah zu den Tüten hinüber.
    ,, Ja, ist für dich aber nicht interessant“
    Draco zuckte mit den Schultern.
    ,, Ich geh dann mal auch wir sehen uns Sam“ sagte Hermine.
    Ich nickte und Hermine verschwand.
    ,, Ich muss nach London“ sagte ich.
    ,, Warum das denn?“ fragte er erstaunt.
    ,, Weil nächste Woche Samstag die Halloween Party steigt schon vergessen.
    Und ich noch kein Kleid dafür habe“
    Er nickte.
    ,, Na dann musste du Snape halt -rum kriegen“ sagte er und lächelte.
    ,, Ja muss ich wohl“ murmelte ich.

    40
    Zeitsprung vier Tage später, Normale Sicht:

    ,, Ich, muss nach London“ begann ich vorsichtig das Thema.
    ,, Ah ha“ war Snape's einzige Antwort.
    ,, Warum?“
    ,, Ich brauche ein Kleid für die Halloween Party nächste Woche“
    Seine einzige Reaktion war das er unter dem Test von Goyle ein T setzte und den nächsten nahm.
    ,, Und da ich ohne die Erlaubnis meines Hauslehrers und meiner Eltern nicht nach London darf.
    Und da du mein Hauslehrer und Vater bis bräuchte ich dein OK“
    ,, Und deswegen bekommst du diese OK nicht“ sagte er.
    Mir viel alles aus dem Gesicht, wirklich alles.
    Ich hatte mit allem gerechnet mit allem, aber nicht damit das er eiskalt nein sagen würde.
    ,, Wie bitte?“
    ,, Du geht nicht nach London um dir ein neues, von meinen Geld finanziertes Kleid zu kaufen“ sagte er ruhig und legte die Feder bei Seite.
    ,, Aber ich, ich brauche …“ stotterte ich doch er unterbrach mich barsch.
    ,, Was du bräuchtest ist ein Wunde damit du deine Note in Zauberkunst ausgleichst.
    Die nur mal damit du es weißt auf S steht“ sagte er.
    Ich schluckte, das mit London konnte ich mir abschminken.
    Ich seufzte.
    ,, Flitwick ist ja auch nicht gerade der Bomben Lehrer oder?“ fragte ich.
    Ein kurzes Lächeln huschte über sein Gesicht.
    Doch es war zu kurz damit ich wusste das ich durfte.
    ,, Ich steh in den anderen Fächern auf E oder sogar auf O“ verteidigte ich mich.
    ,, Die anderen Fächer interessieren mich aber nicht.
    Es geht um dieses eine Fach Sam“ sagte er.
    Ich biss mir wütend auf die Unterlippe.
    ,, Mum hätte es erlaubt“ grummelte ich.
    ,, Lilly ist aber nicht hier“ sagte er.
    ,, Bitte, ich brauche auch nicht lange nur zwei Stunden“
    ,, Zwei Stunden?“ wiederholte er.
    ,, Ich kann unter Zeitdruck nicht Schoppen“ recht fertigte ich mich.
    ,, Na gut zwei Stunden aber keine Minute länger“
    Ich nickte glücklich.
    Am nächsten Tag reichte ich einer ziemlich wütend drein blickenden McGonagall den Zettel und apparierte nach London.
    Ich brauchte nicht lange für das Kleid.
    Nur eine Stunde und da ich noch eine Stunde Zeit hatte.
    Bummelte ich noch etwas in den Straßen der Winkelgasse.
    Immer hin hatte ich keine Lust darauf zu lernen.

Kommentare (17)

autorenew

TamtamBarbossa (60258)
vor 46 Tagen
Super Geschichte!
Wann kommt denn das nächste Kapitel? Freue mich nämlich schon drauf!
Julia:) (32198)
vor 403 Tagen
Ich finde deine Story echt super !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Bella Lestrange (13869)
vor 785 Tagen
Gibts noch einen teil zwischen dem und sam und draco?
Sami Rous (02483)
vor 1103 Tagen
Die Geschichte ist schön und ich will jetzt noch die Fortsetzung lesen
Svenja Granger ; ) (20660)
vor 1157 Tagen
Also, eben hab ich nur die Fortsetzung gelesen, aber wie viel rechtschreibfehler da drinne sind, ist echt krass. Ich meine wenigstens solche Sachen wie Hogwarts oder Quidditch müsste man doch wohl wissen, oder??? Vom Inhalt her Naja... Ich find mich da oft nicht durch. Zum Beispiel ist sie 'ein verlogeneER Gryffindor', geht aber nach Slytherin und wird mit 'MISS' angesprochen. Und, ok, Kommasetzung ist 💗, aber bei ein paar stellen ist es irgendwie überdeutlich, dass da eins hin muss, find ich.
Nín (45593)
vor 1214 Tagen
das sind Super Story's und ich hoffe es
geht schnell weiter und bleibt so spannend
und romantisch ♡♡♡
Rosaliiiiiiie (97729)
vor 1231 Tagen
Ich liebe diese Storys! Ich hoffe es geht schnell weiter!! Meine wünsche für die nächsten Storys sind: laaang und romantisch!!!❤❤❤❤
Liebe Grüße
lox (17437)
vor 1252 Tagen
Ich bin ja net so ein Fan von Oliver ....
... (20003)
vor 1269 Tagen
Wann kommen die nächsten Kapitel rauß? ich kann es kaum noch erwarten mehr von Sam zu lesen!!!!!!
Karo (32374)
vor 1289 Tagen
Ich habe die Rein Folge der Kapitel zum Teil hien geckricht aber die Geschichte ist sonst wirklich Gut also nur ein
TIPP
Mach am besten noch Zahlen wie zum Ersten Kapitel einfach eine 1 und zum Zweiten eine 2 und so weiter
OKAY;-)
joelle (33410)
vor 1314 Tagen
hallo :) Ich bin neu und habe gerade das 3 Kapitel meiner geschichte draussen:) könnt ihr sie vielleicht mal lesen? Wäre echt nett kommentiert mir dann ob sie euch gefallen hat :) einfach Liebesgeschichte Draco eingeben bei Fan Fictions :) Danke
& Ich liebe deine gschichte *0*
Hope (56599)
vor 1318 Tagen
Die Geschichte ist voll cool!!!!!
Bitte schreib mehr!!
Ich würde mich freuen bald wieder mehr von Sam zu lesen!
JaJo (97158)
vor 1371 Tagen
Gibts noch eine Fortsetzung?
JaJo (48491)
vor 1372 Tagen
Ich mag die Geschichte aber es tauchen ein paar Fehler auf

Wenn die Familie Potter nicht von voldemord aufgesucht wurde ( und das muss ja so sein wenn Lily Potter erst in der Schulzeit der Potter Kinder stirbt) ist ja niemals ein todesfluch an Harry abgeprallt. Dadurch wurde voldemord nicht fast getötet! Außerdem ist Harry Potter dann ja auch nicht sein größter Feind...
HP Love (07026)
vor 1374 Tagen
Ich liebe " My Story " ♥♥♥
*Beide Daumen hoch*
Mine5 xD (87233)
vor 1379 Tagen
Ich finde deine Story echt cool!!!! ;-D
Schreibst du noch eine Fortsetzung ? BITTE !!!!! ;-)
mysterygirl (09217)
vor 1380 Tagen
Hi :)
Ich wollte hier nochmal schreiben, dass ich deine Geschichte einfach toll finde :) Ich freu mich schon sehr auf die Fortsetzung :D
Lg Mysterygirl