Lovestory Sasuke Uchiha - 3. Teil <3

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2 Kapitel - 17.741 Wörter - Erstellt von: ^^naruto_verrückter<3 - Aktualisiert am: 2013-06-15 - Entwickelt am: - 10.889 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

So, dieser Teil geht sehr über Akatsuki. Eigentlich nur über sie: D Außerdem kann man ein paar Mal die deutsche Kultur durchschimmern sehen, aber ich hoffe, das ist nicht schlimm. Es setzt ein, wo Sasuke sein Team bei einem Steinbrocken zurückgelassen hat und sich alleine zum 5 Minuten entfernten Akatsuki-Versteck aufmacht.

1
Dem zu Hause entrissen: ein gefährliches Abendessen bei Kostümliebhabern

Maaaaaan, wieso brauchte Sasuke jetzt schon wieder so lange? Ich verdrängte die Tatsache, dass er seinen Bruder gefunden haben könnte, erfolgreich.
„Hey, glaubt ihr, Sasuke ist irgendwas passiert?“, fragte Suigetsu in die Runde. Genervt schüttelte ich den Kopf und hoffte, dass es stimmte.
Ich betete mit Absicht nicht, da das hundertprozentig schiefgehen würde. Ja, ich hatte tatsächlich dazugelernt!
„Ich schaue nach!“, rief Karin und schloss die Augen. Ich verkniff mir einen sarkastischen Kommentar und wartete auf ihre Antwort. Wie ich es hasste, auf dieses Ungeheuer hören zu müssen!
Nach einer gefühlten Ewigkeit öffnete sie die Augen wieder. „Ich spüre nur Sasukes Chakra. Trotzdem werde ich mal nachsehen gehen. Kommt wer mit?“, fragte sie und sah auffordernd in Juugos Richtung. War klar, ich und Suigetsu waren ihr nicht gut genug.
Wenn Sasuke dieses Team auflösen würde… dann würde jemand ein ganz, GANZ großes Problem haben.
Schlecht gelaunt drückte ich mich an den Fels hinter mir. Wie erwartet ging Juugo mit und kurz darauf waren ich und Suigetsu alleine. Verdammt, es machte mich wahnsinnig, nicht genau zu wissen, ob Karin jetzt gelogen hatte oder nicht. Wäre sie losgegangen, wenn alles in Ordnung wäre? Aber vielleicht wollte sie es immer noch bei Sasuke versuchen und ihm versuchen einzureden, dass er mir scheißegal sei, da ich mich ja nicht mal dafür interessierte, wie es ihm ging und eben nicht mit nachsehen kam.
Also, das würde nicht klappen, aber es klang nach etwas, was die Rothaarige versuchen könnte. „Denkst du, wir sollten hinterher?“, fragte Suigetsu, der zumindest einen Teil meiner Befürchtungen zu teilen schien. Ich schüttelte den Kopf, auch wenn ich wusste, dass hierbleiben eine schlechte Idee war.
Nur war die Idee, dieser dummen Tussi hinterherzurennen, eine noch schlechtere.
Also: warten. Und noch mehr warten.
Ich biss meine Zähne zusammen. Wie lange waren die schon weg? Höchstens eine Minute, bis zum Versteck brauchte man fünf. Selbst wenn sie Sasuke also einfach wieder mit zurücknahmen, würden sie mindestens zehn Minuten brauchen. Das heißt, wenn Sasuke denen nicht entgegen kam. Ich sollte denen auf jeden Fall diese zehn Minuten geben.
Scheiße, wieso konnte ich nur nicht so gut Chakra spüren wie Karin? Verdammt, der liebe Gott oder wer auch immer hatte mir wirklich nur nutzlose Eigenschaften mit auf den Weg gegeben. So ein Idiot.
„Ich glaub's nicht! Es stimmt ja tatsächlich, diese Bitch sucht tatsächlich unser Versteck! Bei Jashin, diese hirnlose Schlampe hat wohl noch nicht ganz geschnallt, dass wir ernstzunehmende Gegner sind.“
Was zum…?
Ich sprang auf, mein Katana gezückt und sah mich um. Suigetsu hatte mittlerweile auch sein Schwert (ich hab auch endlich eingesehen, dass es kein Gemüsemesser ist!) in der Hand und wir stellten uns Rücken an Rücken. Na geil, ich stand sowieso schon unter Anspannung und jetzt durfte ich auch noch mit Suigetsu meine Teamfähigkeit unter Beweis stellen, weil wir gegen…
… einen Akatsuki kämpfen mussten. Scheiße.
Heilige SCHEIßE! Akatsuki!
Und was bitte wollten die von mir? Eigentlich fühlte ich mich durch Bitch nicht angesprochen, aber Tatsache war, dass ich die einzige Frau weit und breit war, seit dem Karin verschwunden war... Na warte, der konnte was erleben. Akatsuki hin oder her, mich ohne Grund, und das war das schlimmste, Karin hatte wenigstens einen Grund, zu beleidigen, war ein großer Fehler.
„Hey! Wer auch immer du bist, zeig dich!“, schrie Suigetsu. Ich war vollkommen seiner Meinung. Diesem Feigling wollte ich ins Gesicht sehen! Ein letztes Mal, bevor man es nicht mehr wiedererkennen würde können. Dafür würde ich schon sorgen. Falls es nicht Itachi war, dann hätte ich nämlich ein Problem. Oder eher zwei: Nummer eins, er gehörte Sasuke, Nummer zwei, es wäre eher umgekehrt. Also, das mit dem Gesicht.
„Hm, der Leader hätte ruhig erwähnen können, dass diese Schlampe verdammt heiß ist“, hörte ich diese Stimme wieder. Meine Hände schlossen sich fester um mein Katana und ich aktivierte sicherheitshalber schonmal mein KekkeiGenkai. Irgendwie war ich mir fast sicher, dass es nicht Sasukes Bruder war. Hoffentlich täuschte ich mich nicht.
„Hörst du schlecht! Zeig dich!“, wiederholte Suigetsu sich.
„Hey Kakuzu, diese Vollidioten glauben, ich wäre allein!“ Wieder diese nervige Stimme. Aber, shit, er hatte recht, wir hatten völlig vergessen, dass Akatsuki immer zu zweit angriff. Mist. Ein Akatsuki, okay, aber zwei… uh, würde ich das hier überleben?
^Bitte Karin! Beeil dich und bring Sasuke schnell her!^ Alle meine Hoffnung hing jetzt an dem hässlichen Ungeheuer. Keine guten Voraussetzungen. Wäre ich religiös, hätte ich sicher gesagt, ein schlechtes Omen, aber da alle Religionen bekanntlich ein totaler Reinfall waren, was ich übrigens schon mindestens tausend Mal bestätigt bekommen habe, waren es eben schlechte Voraussetzungen.
Hilfe…
Die Attacke kam verdammt plötzlich, von einer Sekunde auf die andere rannte so ein besessener Typ auf mich zu, im Schlepptau hatte er eine riesige Sense. Na toll, mein Gegner war der Sensenmann.
War der nicht ein Symbol für den Tod?
Scheiße, ich sollte aufhören nachzudenken. Wieso verschwand mein Verstand an den Stellen, an denen er am dringendsten benötigt wurde und tauchte wieder auf, wenn er ruhig abwesend bleiben konnte?
„Bitch, gleich bist du sowas von verdammt platt!“, schrie der Typ mich an. Ich schluckte und erschuf eine Lupe, um die Sonnenstrahlen zu bündeln.
Er war darauf vorbereitet. Mist, eigentlich wussten nicht viele von meinem KekkeiGenkai. Ich schätze, dass ist einer der Nachteile, die aufkommen, wenn du dir einen Ruf erarbeitet hast. Und das war ein Akatsuki, ich hätte ebenfalls drauf vorbereitet sein sollen.
Und dann begann der Kampf.
Ich gab mein bestes, wirklich. Und ich hätte es auch geschafft – wenn dieser Mistkerl nicht unsterblich gewesen wäre. Das war ganz schön scheiße, normalerweise war ich es gewohnt, dass meine Gegner starben, wenn sie mein Katana in den Kopf oder ein Kunai ins Herz bekamen.
Zu allem Überfluss schien für den zweiten dasselbe zu gelten, Suigetsu hatte echte Probleme. Noch größere als ich… wenn wir in der Nähe eines Flusses gewesen wären, wäre die Situation gänzlich anders gewesen, aber wir waren es leider nicht.
Scheiße, wie konnte man nur so viel Glück haben wie ich!
Grade wich ich auf ein Neues dieser dämlichen Sense aus, da keuchte Suigetsu auf einmal auf. Ich drehte den Kopf und sah grade noch, wie sein Schwert im Gebüsch verschwand.
Es war eben doch nur ein zu großes Gemüsemesser.
Ohne dieses Schwert sah es sehr schlecht für ihn aus und somit auch für mich. Ich erschuf einen Klon und ließ ihn auf das Gebüsch zu rennen, aber so merkwürdige Schnüre durchbohrten ihn einfach. Die kamen von dem anderen Akatsuki…
Ich glaube, das war der Moment, wo ich realisierte, dass es hier um Leben und Tod ging. Verzweifelt formte ich ein Ninjutsu und eine Art Erdexplosion entstand um mich und Suigetsu. Das würde uns ein paar Sekunden verschaffen. „Suigetsu! Hör mir jetzt genau zu!“, schrie ich. „Du verschwindest jetzt von hier, ich werde dir einen Gang graben. Finde Sasuke und die anderen und holt mich nachher!“
^Bitte, bitte, bitte geh einfach Suigetsu.^ Akatsuki wollte irgendetwas von mir, aber Suigetsu würden sie hundertprozentig einfach töten. Das konnte ich nicht zulassen.
Er sah mich entsetzt an. „Spinnst du! Mal abgesehen davon, dass die mich sicher nicht entkommen lassen werden, wird Sasuke mich umbringen, weil ich dich zurückgelassen habe!“ Und das war mir sowas von egal! Besser Sasuke als Akatsuki, die Wahrscheinlichkeit, dass Sasuke ihn am Leben ließ, war einfach höher.
Aber diese Möglichkeit hätten wir gleich nicht mehr! Scheiße! Er musste jetzt gehen! Ich formte ein neues Jutsu, welches die eben aufgerissene Erde zu ein paar Wänden um uns herum aufrichtete.
„SUIGETSU! Wir haben keine verdammte Chance gegen die! Spätestens seit du dein Schwert verloren hast! Frühestens von Anfang an! Irgendetwas wollen die von mir, erinnerst du dich noch, was die gesagt haben? Sie werden mich nicht töten! Zumindest nicht sofort, aber dich schon! Wenn du Sasuke holst, hätten wir eine echte Hoffnung! Ihr könntet mich zurückholen! Aber nicht, wenn du platt wie Pfannkuchen auf dem Boden liegst oder wie Konfetti in Einzelteilen durch die Luft fliegst! GEH VERDAMMT NOCH MAL! GEH!“ Schnell formte ich neue Fingerzeichen und ein Gang entstand zwischen unseren Füßen.
„Aber…“ Es wurde mir zu viel und ich schubste ihn einfach rein und verschloss den Gang. Ich grub ihm soweit ich konnte vor, aber irgendwann war mein Chakra erschöpft. Meine Knie gaben nach und dass letzte, was ich sah, war das grinsende Gesicht vom Sensenmann, der auf mich zusprang. Dann war da nur noch Dunkelheit…
--
Irgendwann später
--
Aua… mein Kopf… aua, was waren das denn bitte für Monsterkopfschmerzen! Das war doch unnormal!
Stöhnend hob ich die Hand und fasste mir an den Kopf. Ich hatte einen Verband um, was ich zuerst gar nicht wirklich realisierte. Ebenso wenig wie das amüsierte Lachen einer Person.
Bis ich bemerkte, dass da eine Person war. Und ich einen verdammten Verband um den Kopf hatte. Und das ich EIGENTLICH jetzt tot sein sollte…
Schockiert riss ich die Augen auf, setzte mich auf und ignorierte dabei den stechenden Kopfschmerz. Es gab grade wirklich wichtigeres.
Ich saß in einem Bett und war ganz offensichtlich medizinisch versorgt worden. OMG, wo zum Teufel war ich hier?
Rasch drehte ich den Kopf – und sah in das Gesicht einer waschechten Barbie. Wow, nicht einmal Ino hatte das so gut hinbekommen! Gratulation! Und noch einmal: Wo war ich hier? „Na, auch endlich wach, un?“, neckte mich der Mann.
Alter, das da war ein Mann.
Ein Mann.
Eine männliche Barbie… Ach du scheiße! Konnte ich denn nie bei normalen Menschen landen!
Erst danach realisierte ich den Umhang dieser Person.
Akatsuki.
Na geil. Warum hatte mir niemand gesagt, dass Akatsuki eine Verbrecherorganisation ist, deren Mitglieder sich verkleiden? Einer war der Sensemann, der andere eine Barbie. Toll, wirklich hervorragend.
Was wollten die von mir? Sollte ich denen neue Mottos für neue Mitglieder vorschlagen? Das konnten sie sich wieder abschminken!
„Ja, ich bin ganz offensichtlich wieder wach“, antwortete ich gereizt und hielt mir wieder den Kopf. Das war zu viel: ich hatte immer gedacht, dass Akatsuki ernstzunehmende Gegner waren, die Anschuldigung vom Sensemann war nicht korrekt. Aber… die waren nur ein paar Kostümfreaks! Kostümfreaks mit Ninjatalent…
Die männliche Barbie lachte wieder und hielt mir einen Becher unter die Nase. „Hier, Konan hat gesagt, dass du Kopfschmerzen haben würdest, wenn du aufwachst, un.“ Kommentarlos schluckte ich die Flüssigkeit während ich mich fragte, wer oder was Konan wohl war. Vielleicht ja… hm… Spiderman? Oder… Hippie! Oder Clown, das wäre doch interessant.
Okay, scheiße, was tat ich da grade? Ich unterhielt fröhlich mich mit irgendeinem Akatsukimitglied und trank dabei tatsächlich irgendeine unbekannte Flüssigkeit, die sie mir verabreichen wollten. Nebenbei dachte ich über Kostüme nach…
Verdammt, ich war lebensmüde.
Aaaaaaber es war mir so ziemlich scheißegal, da meine Kopfschmerzen tatsächlich nachließen. Und zu der Unterhaltung mit Akatsuki kann ich zu meiner Verteidigung nur sagen: der Typ war eine Barbiepuppe!
Eine Barbiepuppe!
„Geht's besser, un?“, fragte mich der Akatsuki und ich nickte. „Wo bin ich?“, fragte ich. „Und wer bist du?“ Ich war mir ziemlich sicher, dass er nicht Barbie genannt wurde. Also, zumindest hoffte ich das. Sonst wäre ich wirklich am Ende mit meiner Weisheit.
„Mein Name ist Deidara“, strahlte mich die Barbie an. „Und du bist im Akatsuki-Hauptquartier, un!“ Na toll, womit hatte ich denn gerechnet? Vielleicht mit ‚ich bin *beeindruckender Name* und du bist hier in Amegakure in der dritten Straße vom Haupttor aus gesehen'? Natürlich nicht! Ich Idiotin!
„Ähm, ja. Freut mich Deidara, ich bin Amaya, aber ich denke, das weißt du schon.“ Schon wieder lachte der Typ und nickte. „Sicher. Sonst hätten wir dich schließlich nicht geholt, un!“
Maaaan, der mit seinem un. Das war ja fast so schlimm wie Naruto mit seinem dattebayo! Und der Sensemann hatte auch so ein Problem, der hatte mich die ganze Zeit beleidigt. „Weshalb habt ihr mich denn eigentlich geholt?“, fragte ich. Ich war ein bisschen neben der Spur, aber hey, wer wäre das nicht?
Als erstes bekommst du deine heiß ersehnte Rache, nur um sie dann wieder weggenommen zu bekommen. Dann bist du dir nicht ganz sicher, was aus der geworden bist und du schließt dich unfreiwillig einer Bande Nuke-nins an, in deren Anführer du übrigens verliebt bist und der dein Ex-Freund ist, eben bevor er Nuke-nin geworden ist. Danach kommst du wieder mit diesem zusammen und dein Herz ist endlich geheilt, da wirst du von der bösesten Organisation der Ninjawelt entführt, die sich als eine verrückte Bande Kostümsüchtiger mir Sprachfehler entpuppt.
Ernsthaft, wem ginge es dann noch gut? Achso und zu allem Überfluss hast du keine Ahnung, ob dein Freund noch lebt, womit ich mich sowohl auf Sasuke als auch auf Suigetsu beziehe.
Wah, es ging mir beschissen.
„Das ist doch offensichtlich, un!“ ^FRESSE MIT DEINEM UN!^ „Wir wollen dich natürlich als neues Mitglied!“
Erster Gedanke: Wow, kein un!
Zweiter Gedanke: WTF!
Dritter Gedanke: Oh, das könnt ihr auf der Stelle wieder vergessen.
Nein, das würde ich nicht mitmachen und dieses Mal gab es auch keinen Sasuke, der mich umstimmen konnte. Ich würde mich diesen Kostümfreaks NICHT anschließen, eh-eh, auf keinen Fall! Die Frage, welches Kostüm ich bekommen würde, war dabei auch so ziemlich nebensächlich. Akatsuki war eine verdammte Bande von Nuke-nins und eine gefürchtete Verbrecherorganisation, die Naruto töten wollten. Vergesst das besser sofort, hier werde ich sicher nicht mitmachen!
Die Barbie Deidara musste meine Ablehnung gesehen haben. „Du hast keine wirkliche Wahl. Entweder Akatsuki oder Tod – eine relativ klare Antwort, wenn du mich fragst, un!“ Am liebsten hätte ich ihn angeschrien, dass ich ihn aber nicht gefragt habe, aber das kam mir unschlau vor. Er schien ja im Großen und Ganzen ein ziemlich netter Kerl zu sein und wenn die anderen sowie der Sensenmann waren, da könnte ich viele Barbies gebrauchen.
Uff, außerdem war der Tipp mit dem Akatsuki oder Tod gar nicht so übel, jedenfalls wusste ich jetzt, was auf mich zukam. Und da ich nicht ganz so lebensmüde war, wie ich mich manchmal benahm, war die Antwort tatsächlich klar.
Oh Gott, bitte lass das alles hier nur ein Traum sein. Irgendwie hatte ich meine Moral ziemlich runtergeschraubt, wenn ich mich sogar Akatsuki anschloss.
Trotzdem nahm ich mir vor: sollten sie mich zu irgendetwas Richtung Menschen töten zwingen, würde ich doch eher sterben.
Scheiße, ich konnte nur hoffen, dass Sasuke das Hauptquartier schnell fand.
Oh, wo wir schon dabei waren – irgendwo hier musste auch Itachi Uchiha sein, der Todfeind von Sasuke. Hoffentlich wollte der mich nicht töten um seinen Bruder zu quälen… dann wäre das alles umsonst.
Ach was, ich denke mal wieder zu viel nach. Das würde auf nichts Gutes hinauslaufen. „Okay, ich bin dabei“, antwortete ich schnell, bevor ich es mir wieder anders überlegen konnte.
Erst nachdem ich diese Worte ausgesprochen hatte, wurde mir die ganze Tragweite meiner Entscheidung bewusst. Ich war jetzt offiziell ein Nuke-nin, hatte Konoha verraten und mich der gefürchteten Organisation Akatsuki angeschlossen, die bereits einmal Gaara umgebracht hatten.
Verflucht, was war ich nur für eine verdammte Idiotin!
„Das freut mich, un!“, rief die Barbie gut gelaunt und klang erstaunlich aufrichtig. Verzweifelt konzentrierte ich meine Gedanken auf ihn. Alles besser, als über meine mangelnde Intelligenz nachzudenken. „Ähm, schön, ja, mich auch“, versuchte ich seinen Optimismus nachzuahmen und scheiterte kläglich. Ach egal, scheiß drauf. „Muss ich noch irgendwas Besonderes machen oder bin ich jetzt einfach Mitglied?“
Wieder lachte die männliche Barbie. Ich hatte gedacht, Suigetsu sei durchgehend gut gelaunt? Mir wurde grade das Gegenteil bewiesen. Es gab Leute, die noch übermütiger waren, Naruto, Lee und Gai mal ausgenommen. „Ach, weißt du, normalerweise müssen alle neuen Mitglieder mit einem bereits bestehenden Mitglied kämpfen, und zwar so, dass er stirbt, wenn er verliert und aufgenommen wird, wenn er gewinnt.“ Bei diesen Worten grinste er mich an und ich erstarrte. Mist, das würde nicht leicht werden… „Aber du hast deine Fähigkeiten schon gut genug im Kampf gegen Hidan bewiesen, das musst du nicht mehr machen. Ich schätze, wir müssen nur Pain Bescheid sagen und dann bist du ein offizielles Mitglied, un!“
Eine Welle der Erleichterung überrollte mich. Kein Kampf. Gott sei Dank.
Oh, was hatte der gesagt? „Hidan ist der Sensemann?“, fragte ich zur Sicherheit noch einmal. Wieder grinste Deidara und nickte. „Sensemann, un! Du hast ja so recht!“ Öhm, ja. Seinen Spitznamen wollte er mit Sicherheit nicht erfahren. Schnell vom Thema ablenken. „Und Pain ist der Boss?“, wollte ich wissen. „Ja, er…“
Ein Klopfen unterbrach die Barbie, doch bevor er antworten konnte, wurde sie einfach aufgestoßen. „DEIDARA-SENPAI! Tobi hat Stimmen gehört und gedacht, Amaya-chan wäre aufgewacht! Und Tobi hatte recht!“, schrie jemand.
Oh. Mein. Gott.
Scheiße, der schien auch einen Sprachfehler zu haben, er sprach von sich selbst in der dritten Person! Schock meines Lebens. Was wirft er auch einfach so die Tür auf und brüllt drauf los wie ein Verrückter…
Was er wahrscheinlich auch war, wenn man mal seine Verkleidung ansah. Er war ein Lolli.
Ein LOLLI!
Ach du scheiße, was, wenn die sich wirklich verkleideten und das nicht nur Zufall war? Oh Gott, was würde ich dann werden? Himmel, würde ich Banane werden? Vielleicht Schlachter… oder Darth Vader, wie wäre das?
Hilfe! Ich bin bei einem Haufen voller Verrückter gelandet!
„Tobi.“ Barbie-Deidara war alles andere als begeistert von unserem Besuch. „Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, senpai?“, fragte der Typ mit einer nervigen Kleinkinderstimme. Na das konnte ja noch lustig werden.
… Moment mal.
War Sasukes Bruder nicht auch hier?
…
…
Ach du SCHEIßE! Was würde der wohl sein? Was Sasuke sagen würde, wenn er von dieser Kostümpflicht wissen würde… Himmel, würde ich das hier überleben?
„Geh zu Pain und sag ihm, dass Amaya wach ist. Schaffst du das?“ Deidara schien nicht davon überzeugt. Ich war es ehrlich gesagt auch nicht, der benahm sich wie ein geistig Zurückgebliebener. „Aber sicher, du kannst dich auf Tobi verlassen, Deidara-senpai! Tobi is a good boy!“ Und damit rannte dieser merkwürdige Typ davon.
Ich starrte danach bestimmt noch eine Minute lang auf die offene Tür. Das war doch völlig unmöglich – DAS HIER war Akatsuki? Die Akatsuki, die die gefährlichsten, stärksten und bösesten Menschen der ganzen Welt waren?
Ich träumte wirklich. Das konnte einfach nicht echt sein.
Deidara seufzte, dann wandte er sich wieder mir zu. „Ich muss mich entschuldigen, wenn du jetzt einen falschen Eindruck von uns hast. Tobi ist ein bisschen… speziell, un.“ Ich drehte ihm meinen Kopf zu und sah in das große, blaue, strahlende Auge, was nicht von seinen langen blonden Haaren verdeckt wurde. Das konnte er laut sagen. So ziemlich alles hier war ein bisschen ‚speziell'.
Wieder klopfte es an der Tür und dieses Mal trat ein Typ ein, der sich als Hai verkleidet hatte. Na das wurde ja immer besser! Vielleicht würde ich ja auch als Nacktschnecke enden… uh, wo wir schon dabei sind, dieser Typ hatte das verdammt echt hinbekommen. Es sah wirklich aus, was wäre seine Haut blau und als hätte er Kiemen auf den Wangen!
„Tobi schreit durchs ganze Hauptquartier, dass Amaya wach geworden ist.“ Hm, das konnte ich mir gut vorstellen. Ich lächelte ihm schwach zu, bevor ich mich einfach wieder zurück in die Kissen fallen ließ. Das war alles zu viel. Akatsuki war… Akatsuki war… war…
Die waren doch Schwerverbrecher! Akatsuki war einfach unmöglich.
„Hey, hey, Amaya! Geht es dir gut?”, tauchte das besorgte Gesicht einer Barbie in meinem Blickfeld auf. Wieder lächelte ich schwach, bevor ich gestand: „Jaja, schon. Ist nur ein bisschen viel auf einmal, verstehst du?“
„Ich verstehe“, sagte Deidara mitfühlend und sah dann in Richtung Hai. Eigentlich hatte ich nicht erwartet, dass er verstand, aber gut! Umso besser! „Kisame, sieh besser zu, dass Pain kommt.“ Ich vermutete, der große blaue Typ nickte, aber gesehen hatte ich es nicht, ich stand noch viel zu sehr unter Schock um mich wieder aufzusetzen.
„Tut mir wirklich leid, wenn wir dich ein bisschen überrumpeln. Du hast bestimmt schon viel durchgemacht, un.“ Er reichte mir einen Waschlappen, aber da ich nicht reagierte, klatschte er ihn mir einfach auf die Stirn. Auch gut. Ich zuckte ein bisschen zusammen, aber das war alles.
Ich glaube, die Ereignisse der letzten beiden Tage hatten mich jetzt endgültig eingeholt.
Die Barbie wollte anscheinend etwas sagen und war wirklich um mich besorgt, was ich wider Willen ziemlich süß von ihm fand. Ich meine, er kannte mich ja nicht und bis vor kurzem waren wir Feinde gewesen, was wir in meinem Kopf übrigens immer noch waren, und er versorgte mich trotzdem. Er und der/die/das Konan.
Wieder ein Klopfen an der Tür. Ich drehte meinen Kopf und das nasse Tuch rutschte von meiner Stirn und mein ganzes Gesicht wurde nass. Na super.
Seufzend setzte ich mich auf und wischte mein Gesicht mit der Bettdecke trocken. Barbie-Deidara beobachtete mich und schief lächelnd reichte ich ihm den Wischlappen. Dann sah ich mir meinen neuen Besucher an.
Öhm, was war der? Punk? Kann sein, orangene, stachelige Haare und viele Piercings… ja, ich schätze mal Punk. Er war nicht einmal annähernd so talentiert wie der Hai im Verkleiden. „Amaya ist also wirklich wach“, kommentierte er meinen kläglichen Versuch, ihn anzulächeln.
Schön, dann konnte er mir auch scheißegal sein. Ich hatte ja immer noch Deidara.
„Wirst du uns beitreten oder müssen wir dich zwingen?“, fragte der mich ungerührt weiter. Was für ein Arschloch. Das war doch schon eher einer, den man in Akatsuki erwartete.
„Sie tritt bei. Stimmt doch?“, mischte sich Barbie ein.
Okay, ab jetzt nicht mehr Barbie. Der war bis jetzt am nettesten zu mir, ab jetzt ist er Deidara. Und sein kleiner Sprachfehler ist nicht mehr annähernd so wichtig wie am Anfang. Nachdem ich Tobi kennen gelernt hatte…
„Ja, ich trete bei. Und mit wem habe ich die Ehre?“, fragte ich möglichst bissig, ich konnte den Typen nicht ausstehen. Der war arrogant und hielt sich für was besonderes – und zwar noch mehr als Sasuke, stellt euch das vor! Das geht!
Der Punk sah mich mit diesen äußerst merkwürdigen Augen an. Diese Augen… ich zermarterte mir das Hirn, woher ich sie kannte, kam aber nicht drauf. Mist. War mein Verstand mal wieder weg?
„Öhm, Amaya, das ist der Leader, oder Pain“, schaltete sich Deidara wieder ein. Kühl richtete sich mein Blick wieder auf den Punk. Ein Punker mit dem Namen Pain, kreativ sind die hier.
Naja, auf jeden Fall war Mr. Punk eher das, was ich von einem Akatsukianführer erwartete. Ich schätze, irgendjemand muss den Ruf dieser Organisation wieder aufbauen, wenn alle Mitglieder das verbockt haben.
Immer noch sah der mich aus den unheimlichen Augen an. Diese Ringe… uuuuh, scary. „Deidara, du kannst ihr gleich Mantel und Hut geben. Sie wird nach dem Essen rumgeführt“, befahl er dann noch und verschwand.
Eben ein echtes Arschloch.
Obwohl ich irgendwo in mir noch den Schock spürte, verdrängte ich ihn und konzentrierte mich erst mal auf das hier und jetzt. Ich würde später noch genug Zeit haben, um in Selbstmitleid zu versinken.
Hm, was ich wohl für ein Kostüm bekommen würde?
„Kannst du überhaupt aufstehen?“, fragte Deidara mich.
Gute Frage, wirklich gute Frage. Möglich, ich war bis jetzt noch nie bewusstlos gewesen. Ui, wie lange ich wohl weg gewesen war? Bitte möglichst lange, dann hatte Sasuke schon etwas Zeit gehabt… beim Gedanken an Sasuke verkrampfte sich mein Herz. Scheiße, Gefühle waren so nervige Sachen! Vor allem Liebe, die schien ja nichts als Schmerz zu bringen.
Wenig überzeugt nickte ich und schwang die Beine aus dem Bett. Stehen ging auf jeden Fall schonmal klar, laufen war etwas schwierig, da meine Beine zitterten, schien aber ansonsten auch zu funktionieren. „Okay, wenn du nicht mehr kannst, sagst du einfach Bescheid, un!“, rief Deidara motiviert und grinsend und lief schon in Richtung Tür. Ich kam hinterher und sah mich den ganzen Weg über um.
Heilige Scheiße, die machten es einem aber wirklich nicht einfach! Es sah alles gleich aus! Vollkommen gleich! Ich meine, nichts gegen meinen Orientierungssinn, der war wirklich gut, aber das war doch echt unfair…
Deidara hielt an und ich wäre fast in ihn hineingelaufen. „Hier! Dein Mantel und dein Hut! Deinen Ring bekommst du später vom Leader, un.“ Ich zog mir derweil schonmal meinen Mantel über.
Oh Gott, ich fühlte mich vielleicht dreckig dabei. Als würde ich mich Akatsuki ernsthaft freiwillig anschließen wollen oder so. Es fühlte sich einfach vollkommen FALSCH an. Ich war doch eigentlich auf Sasukes Seite, oder eher auf Konohas Seite und würde niemals, niemals mit Akatsuki zusammen arbeiten. Und zur Krönung war der hässliche Mantel selbstverständlich zu groß für mich…
AAAAAAAAAH! SCHOCK MEINES LEBENS! WAS TAUCHT DA AUCH SO EINE BESCHISSENE PFLANZE AUS DEM NICHTS VOR UNS AUF!
Himmel, ich wäre fast umgefallen. Mein Herz ist auf jeden Fall stehen geblieben, ich hatte genau gespürt, wie es einen Schlag lang ausgesetzt hatte.
„Abendessen“, meinte die merkwürdige Pflanze. Das heißt, der weiße Teil… „Ich würde mich beeilen“, fügte der schwarze Teil hinzu und dann war sie wieder weg. Haltsuchend lehnte ich mich an die Wand, das war jetzt heftig gewesen.
„Amaya?“, fragte Deidara mich besorgt. „Das war Zetsu, du brauchst keine Angst zu haben. Der gehört zu uns, un.“ Oh, shit, der hielt mich für einen Angsthasen! Na geil. Entweder ich war Schwächling oder Angsthase, ganz tolle Eindrücke hinterließ ich bei anderen Personen. „Ähm, ich hab mich nur erschreckt“, antwortete ich, als ich meine Stimme endlich wieder gefunden hatte. Deidara lächelte mich an und meinte, dass dieser Pflanzenmensch immer aus dem Nichts auftauche und deshalb ein hervorragender Spion war. Schön, interessierte mich nur nicht wirklich.
Und los ging es. Auf dem Weg zum Essenssaal, den ich mir übrigens gar nicht erst zu merken versuchte, ließ ich mir noch einmal alles über die Akatsukimitglieder durch den Kopf gehen, was ich wusste.
Also, es herrschte Kostümpflicht. Ich kannte schon, in chronologischer Reihenfolge aufgelistet, den Sensemann, die Barbie, den Lolli, den Hai, den Punker und die Pflanze. Na geile Sache! Am Ende würde ich wirklich als Darth Vader enden…
Ähm. Trotzdem waren alle ziemlich stark, da alle diese merkwürdig brutale Aufnahmeprüfung hinter sich hatten. Alle schienen noch relativ jung zu sein – zumindest vom Aussehen her, der Sensemann könnte auch schon über hundert sein, da er ja verdammt noch mal unsterblich war.
Ja… das war dann auch schon alles. Das entwickelte sich ja HERVORRAGEND!
„Du, Deidara, wie lange war ich bewusstlos?“, fragte ich, einfach nur, um etwas zu sagen. Er schien zu überlegen. „So in etwa drei Tage, un.“ Kurze Pause. „Hey, hättest du Lust, dir nach dem Essen ein paar Feuerwerke anzusehen?“, fragte er mich plötzlich, völlig zusammenhangslos.
Feuerwerke!
^Na gut, warum nicht.^ „Okay, gerne!“, stimmte ich also zu, sonst hätte ich ja eh nichts zu tun. Vermutete ich. Oh Himmel, bitte lass Sasuke bald kommen… nichts gegen Feuerwerke, aber das war schon ein bisschen gruselig hier.
Deidara strahlte und ich schätze, damit hatte ich meine gute Tat für den Tag vollbracht. Der schien ja echt begeistert von Feuerwerken zu sein.
Und ich hatte recht: den ganzen Rest bis zum Essenssaal laberte er mich mit mehr oder weniger interessanten Fakten über Feuerwerke und Explosionen und Kunst zu. Der schien echt ein Rad ab zu haben, aber das hatten ja so ziemlich alle hier. Vermutlich stellte nicht einmal ich eine Ausnahme dar.
Kaum betrat ich den Saal wurde ich auch sofort von schmeichelnden Worten empfangen. „Hey, die verfickte Bitch ist ja auch endlich wach! Gut geschlafen, Dornröschen?“
Hilfe, WEHE ich würde Dornröschen werden! Dann würde ich den Sensemann für alle Ewigkeit in den Schlaf zaubern und eine Dornenhecke ums Akatsuki-Hauptquartier wachsen lassen.
Oh, das klang gar nicht mal so übel… vor allem das mit dem ewigen Schlaf. „HALT DEINE VERDAMMTE FRESSE, SENSEMANN!“, schrie ich den Typen an.
Damit lag dann die Aufmerksamkeit des gesamten Raumes auf mir, was mir mehr als unangenehm war. Doch ich versteckte mich nicht, das hatte dieses Arschloch verdient. Und ich war bei einem Haufen Verbrechern, da konnte ich mich nicht einfach verstecken. Diese Pflanze würde mich sowieso überall finden.
„Hat… hat Zetsu nicht gesagt, die wäre still?“, fragte der Hai in die Runde. Ich errötete, ignorierte es aber. Es war ja nicht so, als wäre ich nicht da. „Bin ich auch. Aber der Sensemann nervt.“ So, das war die knallharte Wahrheit.
Wieder folgte verblüfftes Schweigen und ich sah mir die Mitglieder an, die ich noch nicht kannte.
Oh, wieso waren die nicht verkleidet? Es waren insgesamt drei, von denen ich den einen doch schon kannte. Das war Suigetsus Gegner gewesen, der mit den Schnüren. Obwohl… der könnte auch einen Dieb darstellen, Mundschutz und schwarze Kleidung…
Dann gab es noch eine relativ hübsche Frau mit blauen Haaren, von der ich annahm, dass sie Konan war, da nur noch eine Person übrig war.
Und die war selbstverständlich Sasukes Bruder. Ich schluckte, keine Ahnung wieso, aber irgendwie erinnerte er mich an Sasuke. Vielleicht die Ausstrahlung… nein, die von Itachi war mindestens tausend Mal kälter. Dann vielleicht… die schwarzen Haare? Aber mehr als die Haarfarbe war nicht gleich und nicht einmal die stimmte zu 100%. Dann das Sharingan – nur hatte Sasuke es fast nie aktiviert.
Aber was war es dann? Ich wusste es nicht, aber es war da. Und das irritierte mich, sehr stark sogar. Schnell wandte ich den Kopf ab und sah lieber in Richtung Sensemann.
Okay, ich geb's zu: von allen Mitgliedern machte mir Itachi Uchiha am meisten Angst. Er war genau das, was ich mir unter Akatsuki vorgestellt hatte: unheimlich stark, kalt und böse. Und ein geborenes Arschloch, nicht zu vergessen.
„WOW! Amaya-chan ist aber ein ganz schön böses Mädchen! Tobi nicht, Tobi is a good boy!“, schrie dieser Lolli.
Alle Angst war verpufft und ich starrte diesen nervigen Mann an, der irgendwie im Alter von drei Jahren aufgehört hatte, sich geistig weiterzuentwickeln. Wie zum Teufel hatte der die Aufnahmeprüfung bestanden? Ich nahm mir vor, das auf jeden Fall herauszufinden. Koste es, was es wolle. Das war das ungelöste Rätsel... das und die Kostüme.
Immer noch stand ich wie bedeppert im Türrahmen und starrte auf die Mitglieder vor mir, die auch alle zurückstarrten. „HEY DU VERFICKTE SCHLAMPE, HALT DOCH SELBER DEINE ARSCHGEFICKTE FRESSE, ICH LASS MICH NICHT VON SO EINER HALBLANGEN VERFLUCHTEN BITCH BELEIDIGEN!“, schaltete sich der Sensemann wieder ein und sprang auf.
Na geil, wenn ich gewusst hätte, wie extrem der auf meinen Kommentar reagieren würde, hätte ich ihn niemals gemacht. Auf jeden Fall verspürte ich das Bedürfnis, mich zu verstecken, jetzt noch tausendmal heftiger als vorher.
Eine Gabel kam auf mich zugeflogen und ich wich aus. Zitternd blieb sie im Türrahmen stecken und ich starrte etwa drei Sekunden lang nur auf die Gabel. So heftig, wie er die geschmissen hatte, hätte das echt wehgetan… Fassungslos sah ich zu dem Sensemann rüber, was war das denn jetzt für eine Aktion? Hallo! Der schmiss nicht ernsthaft mit Gabeln nach mir… „Scheiße, verfehlt“, nuschelte der Grauhaarige und griff nach seinem Messer.
„HIDAN“, brüllten der Punker und Deidara. Mit genervten Gesichtsausdruck drehte sich der Sensemann zum Big Boss um. „Was? Bei Jashin, diese verdammt hässliche Bitch hat mich beleidigt! Sie wird dafür bezahlen“, schrie er den Punker an.
Ach so, jetzt war auch auf einmal hässlich. Verstehe, so lief das also. Hässlich und halblang – der war so was von tot. Scheiß auf seine Unsterblichkeit, ich bring ihn um. Ich bring ihn so was von um.
Innerhalb von einer Sekunde stand ich hinter dem Sensemann. Dummerweise hatte ich keine Waffe dabei, die waren mir vermutlich alle abgenommen worden, als ich hierher kam.
Also drehte ich dem Idioten einfach die Arme auf den Rücken. „So Freundchen“, zischte ich ihm ins Ohr. „Du hörst mir jetzt mal gut zu. Niemand – ich wiederhole: niemand – beleidigt mich ohne Grund. Das bekommt er garantiert zurück. Verstanden?“ Da der Typ nicht reagierte, laberte ich einfach weiter. „Ich hab keine Ahnung was für ein Problem du hast, aber du wirst mich verdammt noch mal in Ruhe lassen.“
So, das war alles. Ähm, ein bisschen zu kurz, um wirklich Eindruck zu hinterlassen. Grade öffnete ich meinen Mund, um noch etwas hinzuzufügen, da entriss der Sensemann mir einfach seine Arme.
Arschloch. Ich hasste es, ein Mädchen zu sein. Wieso sind die Jungen immer stärker? Wenn ich Stein werden würde, dann werde ich den Jungen einfach immer den Kopf einschlagen. Dann wäre ich endlich der Stärkere.
Dieser Arsch legte mich eiskalt über den Tisch und nagelte meine Arme fest. „Verdammte Bitch, das wirst du mir büßen! Ich werde dich Jashin-sama opfern!“, brüllte er mir ins Gesicht, doch ich rammte ihm einfach mein Bein zwischen seine. Verdient.
Der Sensemann schrie auf und ließ mich los. Als ich mich dieses Mal hinter ihn stellte und seine Arme verdrehte, erinnerte ich mich ganz genau an die Technik, die mir Sai gezeigt hatte. Wenn er seine Arme jetzt irgendwie bewegen würde, würde er sich selbst wehtun. Ha! Das hatte er davon!
„Du Idiot. Kannst auch gar nicht dazulernen, was?“, ich atmete ein bisschen heftig, schließich hatte ich mich beeilen müssen. Trotzdem war ich mir sicher, dass ich eine gute Show ablieferte.
Ich meine, hallo? Ich machte hier grade ein Akatsukimitglied vor versammelter Mannschaft fertig. Noch dazu war es der unsterbliche Sensemann! Irgendwie spürte ich Triumph, ziemlich berechtigt, fand ich. Endlich hatte ich jemanden gefunden, an dem ich meine Wut auslassen konnte, dass ich dazu gezwungen wurde, Akatsuki beizutreten und Sasuke zu verlassen.
Und das Arschloch hatte mich halblang genannt! Ich konnte doch nichts für meine Größe!
„Amaya, das reicht!“, schrie mich der Punker an. Am liebsten hätte ich zurückgeschrien, aber das wäre vermutlich nicht gut ausgegangen. Immerhin war er der Boss und mir wurde sowieso schon genug Aufmerksamkeit geschenkt.
Ich ließ den Sensemann also los, der mich allerdings sofort wieder auf den Tisch warf. „Hidan“, zischte eine tiefe Stimme.
Alter, der klang gruselig! Es war Hidans Teampartner, der mit den Schnüren und der kang wirklich unheimlich. Ganz im Ernst. Würde ich sagen müssen, wer zum wirklichen Akatsuki gehört, dann wären das wohl der Punker, Konan, Itachi und der Schnüretyp. Die Kostüme der anderen waren entweder zu lächerlich (siehe Deidara oder Pflanze) oder deren Charakter passte nicht so ganz hierhin (siehe Tobi…).
„Kakuzu! Du hast doch selbst gehört, was diese beschissene Fotze gesagt hat!“, beschwerte er sich.
Mir ging grade auf, in was für einer zweideutigen Position ich mich befand: auf dem Tisch liegend, die Arme auseinander gehalten, meine Beine geöffnet, da ich ihm sonst wieder in seine Weichteile treten würde.
SCHEIßE, wie peinlich!
Ich wurde knallrot und fragte mich, wie zur Hölle ich hier nur überleben sollte. Kaum war ich eine halbe Stunde wach, hab ich auch schon Konha verraten, die Aufmerksamkeit aller Anwesenden Personen auf mich gezogen und prügelte mich mit einem hirnlosen Perversen, der nur Beleidigungen kannte. Toll hatte ich das mal wieder hingekriegt!
„HIDAN, lass sie los!“, brüllte der Leader und knallte seine Hände auf den Tisch. Erschrocken drehte ich den Kopf in seine Richtung, langsam begann Akatsuki mir wirklich Angst zu machen. Dabei war ich gar nicht so der ängstliche Typ…
Unzufrieden ließ Hidan mich los und ich stand auf, immer noch rot. Da ich vermutete, dass es keinen Sinn machen würde, mich beim Punker zu bedanken, lief ich einfach zu Deidara zurück, der fassungslos in Hidans Richtung starrte.
Er bemerkte mich und strahlte mich an. „Amaya, das war echt klasse! Du hast Hidan so fertiggemacht, das war echt klasse, un…“ Ich hatte kaum Zeit, mich über dieses Kompliment aufzuregen, da wurde ich auch schon fast umgeworfen. „AMAYA-CHAN GEHT ES GUT! TOBI HATTE SOLCHE ANGST, DASS HIDAN AMAYA-CHAN VERPRÜGELN WÜRDE! TOBI IS A GOOD BOY!“, schrie mir eine Stimme ins Ohr, während ich darum kämpfte, auf den Beinen zu bleiben. Mann, für so einen minderbemittelten Trottel war der ganz schön schwer, größer sowieso…
Tobi wurde von mir heruntergerissen und prallte hart gegen die Wand. „TOBI! Lass Amaya in Ruhe!“, brüllte Deidara.
Oh Gott, Hilfe, ich wollte hier nur noch weg. Mal ganz abgesehen davon, dass hier nur Verrückte rumliefen, gab es sogar schon Männer, die sich für mich einsetzten. Was zum Teufel hatte ich bitte für eine Veränderung hinter mir? Außer Sasuke hatte mich noch nie ein Mann wirklich beschützt. Ich hatte es weder zugelassen noch gebraucht.
Für Akatsuki galten anscheinend andere Regeln. Daran würde ich mich noch gewöhnen müssen. „Komm! Setz dich einfach, un!“
Es waren drei Plätze frei.
Einer neben einem leeren Platz und neben Hidan, was ja mal sowas von gar nicht in Frage kam! Der andere war neben dem Tischende und der Pflanze, was auch auf keinen Fall ging, so, wie die mich erschreckt hatte, die hasste mich vermutlich. Oder auch nicht… oder doch… naja, jedenfalls war es eine Pflanze. Eine FLEISCHFRESSENDE Pflanze. Tolle Voraussetzungen zum Abendessen, oder? Der letzte Platz war neben dem leeren Platz bei dem Sensemann und Sasukes Bruder, was auch hundertprozentig nicht in Frage kam, der war die Person, die mir von allen am meisten Angst machte.
Was für einen Sitz sollte ich denn jetzt bitte nehmen!
Deidara nahm mir schonmal einen Teil meiner Entscheidung ab, er setzte sich neben Hidan, da er vermutlich völlig richtig dachte, dass dieser Platz am aller Wenigsten in Frage kam. Jetzt hatte ich die Wahl zwischen der Pflanze und dem Tischende oder zwischen Deidara und Itachi Uchiha.
Ähm, okay, sorry Deidara. Ich steuerte grade auf den Sitz neben der Pflanze zu, da setzte sich ein oragenfarbiger Lolli auf meinen Platz.
Tobi… diese verdammte Nervensäge.
Ich änderte also meine Richtung und verbannte alle Gedanken Richtung Uchiha, Rache und Angst aus meinem Kopf – stattdessen überlegte ich mir verschiedene Möglichkeiten, wie ich Tobi umbrigen konnte. Und Hidan gleich mit. Und wo wir schon dabei sind, vielleicht könnte ich Itachi auch mit umbringen. Aber nee, der gehörte Sasuke.
Unwillkürlich glitten meine Gedanken wieder zu der Nacht, wo Sasuke mir seine Geschichte erzählt hatte. Das war schon Ewigkeiten her, aber ich hatte es immer noch so deutlich vor Augen…
Krampfhaft unterdrückte ich meine Gänsehaut während ich mich neben Itachi Uchiha setzte und dabei so nah wie möglich an Deidara rückte, ohne dass es zu auffällig wurde.
Das war leider nicht wirklich nah, eher gesagt genau die Mitte meines Stuhls, da immer noch alle Akatsukimitglieder zu mir rüber sahen. Oder, naja, die Hälfte. Itachi beachtete mich nicht, Punker und Konan auch nicht. Der Schnüretyp sah ab und zu verstohlen in meine Richtung, schien aber eher auf das Essen konzentriert zu sein.
Hidan starrte mich hasserfüllt an, der Hai neugierig. Der Lolli schrie am laufenden Band immer irgendetwas in meine Richtung und Deidara versuchte ebenfalls, mich auf andere Gedanken zu bringen. Die Pflanze sah immer wieder zu mir rüber, vermutlich, weil er/es die ‚falsche' Information geliefert hatte, ich wäre still.
Oh Mist, wieso konnte ich nicht einmal nachdenken? Mein dummer Verstand, wieso musste er nur so… so reisesüchtig sein? Konnte er nicht einmal bei einer wichtigen Situation bei mir bleiben? Mich sofort auf den Sensemann zu stürzen…
Das ganze restliche Essen blieb ich stumm, genauso wie die Person links von mir. Ich hatte mir verboten, seinen Namen zu denken, das würde nur eine Panikattacke auslösen.
Ich meine – ich aß bei Akatsuki als Mitglied, neben der Person, die Konoha am gefährlichsten war. Der musste es schließlich von allen Mitgliedern am besten kennen, irgendwie war er dort ja aufgewachsen.
Dafür laberte Deidara ununterbrochen. Nein, es war wirklich nicht still. Deidara laberte, Lolli schrie Sachen durch die Gegend, der Hai laberte auch, der Sensemann schimpfte vor sich hin, der Punker unterhielt sich mit Konan. Ab und zu gab auch die Pflanze seinen Senf dazu, was immer unheimlich war, da sie irgendwie eine gespaltene Persönlichkeit war, so mit schwarzer und weißer Seite. Manchmal beschwerte sich der Schnüretyp, dass wir zu laut wären, da er sein Geld zählen wollte.
Verrückt, wir waren doch grade am Essen… naja, von einem Haufen verrückter Verbrecher konnte man nicht wirklich Manieren erwarten.
Die einzigen, die also durchgehend schwiegen, waren mein linker Sitznachbar und ich. Und wir beide wurden von der Person neben uns zugelabert, während wir uns ganz auf unsere Gedanken konzentrierten. Wir schienen beide auch als einzige Tischmanieren zu besitzen. Und wir hatten beide was mit Sasuke zu tun, wir kamen beide aus Konoha…
Scheiße, das waren mir ein bisschen zu viele Gemeinsamkeiten. Nicht mit dem. Also stützte ich meine Ellenbogen auf den Tisch und missachtete die Tischregeln genauso wie der Rest von Akatsuki.
Uh, wer hätte gedacht, dass das so schwer ist? Immer wieder wollte mein Rücken in eine grade Position, schließlich wurde ich beobachtet. Doch es schien niemanden zu stören, abgesehen von mir. Aber ich musste das einfach machen, mit diesem Typ wollte ich auf keinen Fall in eine Schublade gesteckt werden. Dazu durchringen, etwas zu sagen, konnte ich mich jedoch nicht, das musste erst mal reichen.
Ach, wieso musste das Leben nur so schwer sein?
Mein Teller war leer. Ich hatte nicht einmal eine Ahnung, was ich gegessen hatte. Irgendetwas Nudelartiges… glaube ich. Ich hatte nicht wirklich drauf geachtet. „So! Kommst du mit, Feuerwerke machen?“, fragte mich Deidara, der jetzt auch fertig war. Ich nickte, zugesagt hatte ich ja schon. Und um Feuerwerke zu machen, musste man nach draußen.
Ich machte mir zwar keine Hoffnungen, mir den Weg merken zu können, es gab hier nirgendwo Punkte, an denen man sich den Weg merken konnte, aber ich wollte frische Luft. Und weg von den ganzen verrückten Leuten. Ganz besonders von den nicht Verkleideten, die waren nämlich gruseliger als die Verkleideten.
„DEIDARA-SENPAI! Kann Tobi mitkommen?“, fragte eine nervige Kleinkinderstimme, die zu einem Lolli gehörte.
Um Gottes Willen. Bloß nicht.
„Tobi. Nein.“ Deidara schien genauso wenig begeistert wie ich zu sein. „Aber… Aber senpai! Tobi is a good boy!“ Als ob. Der Typ war irgendwie bei Akatsuki gelandet, da konnte der kein guter Junge sein. Der war doch völlig irre. „Komm Amaya, wir gehen, un.“ Deidara packte meinen Arm und erschrocken riss ich mich erst mal los.
Bitte nicht anfassen! Meine Fresse, ich war noch nicht wirklich anwesend, ich stand unterschwellig immer noch unter Schock. Gott sei Dank hatte ich ihn nicht verärgert, es schien ihn nicht zu stören so lange ich mitkam, was ja auch meine Absicht war. Obwohl er eine Barbie war, war er der Normalste in dieser Verbrecherorganisation. Und er hatte sich um mich gekümmert, während ich bewusstlos gewesen war. Das machte ihn doch gleich sympathischer als der Rest von diesem geistesgestörten Haufen namens Akatsuki.
Oh, Mist! Ich war stehen geblieben! Schnell rannte ich Deidara hinterher – nur um mich voll auf die Fresse zu legen, dieser beschissene Mantel war einfach zu lang.
„Amaya?“ Deidara kam zurück und half mir auf. Ich war mir sicher, dass ich rot werden würde, was aber nicht passierte. Stattdessen spürte ich eine tiefe Erschöpfung.
Es war zu viel. Das alles war zu viel. Ich konnte nicht mehr. Am liebsten hätte ich mich in die Ecke gehockt und geheult. Scheiße, ich vermisste Sasuke, der hätte es bemerkt und mich umarmt und alles wäre gut. Er besaß diese Wirkung auf mich… auf meine Psyche, dass ich mich sofort beruhigte. Und dass ich mich in den unmöglichsten Situationen entspannen konnte.
Aber er war nicht da und ich hatte mich Akatsuki angeschlossen. „Alles okay, danke“, lächelte ich Deidara müde an. Verdammt, ich hätte wirklich fast losgeheult. Es war zu viel. „Du siehst müde aus, un“, meinte er zu mir.
Ich lachte bitter auf. Müde, erschöpft, ausgebrannt, traurig, verwirrt… ich war so vieles. Diese Mischung war unmöglich. „Kann man so sagen“, antwortete ich mit Tränen in den Augen, die ich schnell verdrängte. Deidara hatte sie nicht gesehen, gut so.
Ich hatte nichts gegen ihn, im Gegenteil, ich mochte ihn ja sogar. Aber er war nicht der Typ, der verstehen würde, was los mit mir war. Das war wohl keiner in dieser bescheuerten Organisation. Verdammt, was passierten mir nur immer für Sachen!
„Also, wenn du lieber Schlafen willst, können wir die Feuerwerke auch wann anders machen. Kein Problem, un“, holte Deidara mich wieder aus meinen Gedanken. Ich nickte ihm dankbar zu, inzwischen hatte ich einen Kloß in der Kehle.
Eigentlich war ich ja nicht der Typ für Heimweh – aber ich hatte Konoha verlassen, meine Freunde, Yukiko und alle mir bekannten Orte, mich dem schlimmsten Alptraum meiner Vergangenheit gestellt, sechzig Kinder in Sicherheit gebracht, die alle ein Trauma wie ich hinter sich hatten, dann bin ich dem zweiten Alptraum meiner Vergangenheit begegnet, musste die Hälfte der Kinder schutzlos zurücklassen, hab mich endlich mit Sasuke vertragen, also wieder ein zu Hause gefunden, dann wurde ich von dem Gegner von meinen beiden Orten, zu denen ich gehörte, entführt worden, dazu gezwungen worden, mich ihnen anzuschließen…
Ach scheiße. Wieso war ich nur ich!
Deidara führte mich zu einem Zimmer, aber ich realisierte es nicht wirklich, bis er mich auf das Bett drückte und wieder verschwand. Eine Weile starrte ich einfach nur die Wand vor mir an, bis ich irgendwann entschied, dass es in Ordnung war, zu weinen. Das durfte ich mir gönnen, ich war unbeobachtet und ich hatte wirklich viel durchgemacht.
Oh Gott, ich war schon selbstbezogen, was? Ich erlaubte es mir für eine halbe Stunde in Selbstmitleid zu versinken, dann schlief ich ein.

Kommentare Seite 3 von 3
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SilentPain ( 14458 )
Abgeschickt vor 397 Tagen
Diese Geschichte war einfach genial,als ich in der Bahn saß
müsste ich mich so zusammenreißen das ich kein Lachanfall
bekamm...
Also ich würde mich freuen wenn du noch ein Teil zu dieser
Geschichte machen würdest=°_°=
Smiley Pixar 12 ( 22036 )
Abgeschickt vor 403 Tagen
Sie war sooooo süß einfach oberhammergeilo aber am Ende hätte sie etwas romantischer sein können aber einfach oberhammergeilo : )
Line-Chan ( 29892 )
Abgeschickt vor 505 Tagen
Die stoey war soooooo süß und das ende war sooooo schön *Heul* *Schlurz* 😍😭😢😢😢😢😢❤
Akisa-chan ( 24733 )
Abgeschickt vor 664 Tagen
OMFG ich bin so derbe bei dieser story durch gedreht ich komm einfach nicht darauf klar😍
nanami ( 74971 )
Abgeschickt vor 709 Tagen
OMG!!! Die Story ist so geil!!! Total gut!!! Ich finde dich cool!!! Tnx für die Story!!!
Lara-chan ( 25236 )
Abgeschickt vor 710 Tagen
Also...ich habe sie gelesen und durchgeheult....enterder vor lachen,trauer oder freude :) du hast einen wunderwunderwunderschööööööönen schreibstyle der mir wunderwunderwundergut (ich weiß das das gutes deutsch ist) gefält. ich danke vielmals für die Geschichte....deine Lara-chan :)
Lara-chan ( 01895 )
Abgeschickt vor 711 Tagen
Halllo.... ich bin froh das du der gleichen meinung bist wie ich! Die Uchiha Brüder müssen sich wieder vereinen. Ich hab grad erst den anfang von der 1 gelesen aber ich schreibe nochmal wenn ich fertig mit allen bin...Liebe grüße von deiner Lara-chen :))
Anithing Silver ( 19621 )
Abgeschickt vor 741 Tagen
Sorry, hat den Rest verschluckt:
Geile Story, das stellt meine einfach in den Schatten...naja, ich denke du bist auch wesentlich älter als ich, denn ich bin erst 12. Und du?
Anithing Silver ( 19621 )
Abgeschickt vor 741 Tagen
@Natsumi Uchiha :Ach und meine ist plötzlich nur noch mittelmäßig? Nennst du dich dann Amaya Uchiha?
@^^naruto_verrückter
Natsumi Uchiha ( 76889 )
Abgeschickt vor 748 Tagen
DIE BESTE GESCHICHTE ÜBERHAUPT !!!!!
Quizzer &#128151; ( 82866 )
Abgeschickt vor 775 Tagen
Ich liebe deine Geschichte und musste oft lachen , auch wenn mich meine Schwester für verrückt erklärt hat als ich ohne einen , für sie , unverkennbaren Grund plötzlich einen Lachflash hatte und ich mich fast nicht mehr beruhigen konnte 😂😉 Du hast echt toll geschrieben , außerdem hast du auch Gefühle gut wiedergegeben und deshalb konnte ich mich Super in die Figuren reinversetzen , mach weiter so 😁😁
Yui chan ( 29541 )
Abgeschickt vor 797 Tagen
Das ist so toll von dir geschrieben dass ich zum heulen angefangen hab ..
ciara-chan ( 36357 )
Abgeschickt vor 825 Tagen
Super Geschichte;-) ich kann mich sehr gut in amaya reinversetzen außerdem hat die Story sehr viel Humor
anja ( 17779 )
Abgeschickt vor 829 Tagen
schreib weiter es war götlich das zu lesen
Ayumi ( 31638 )
Abgeschickt vor 838 Tagen
Kannst du bitte weiter schreiben o.o
Amaya ( 63280 )
Abgeschickt vor 863 Tagen
Ich habe schon ein Paar Narutolovestorys kommentiert, aber hauptsächlich One Piece. Ich habe noch nie eine so mege gute Lovestory gelesen, schreib bitte noch mal so was...ach übrigends, gute Auswahl beim Namen! ;)
Amy03 ( 73493 )
Abgeschickt vor 878 Tagen
Ich lese die geschichte schon zum 4 mal aber ich muss sie immer und immer wieder lesen ich musste fast weinen als das mit itachi war und ich bin sonst kein itachi fan (ich mag mehr sasuke *-*,hihi) Du hast es so schon geschrieben so herztzerreisend mach noch ein geschichte bitte bitte bitte ^-^
Julien ( 47990 )
Abgeschickt vor 883 Tagen
Deine Story hat mir den schlaf geraubt ich war von 22.12 bis 23.12 wach sie war so geil ich habe nicht mal was gegessen mein magen knurrt die ganze zeit aber ich schaffte es nicht mein Samsung aus der hand zu legen ein fach nur grosse klasse und schreib mehr bitte ( knurrend )
Love - Naruto - Ever ( 53452 )
Abgeschickt vor 888 Tagen
ICH HABE AM ENDE FAST GEHEULT
DAS WAR EINFACH BLOS
GROSSE KLASSE !!!!
BIN STOLZ AUF DICH !!!
( GERÜHRT SEI ) 😭😆😋☺ᥧ 9;
Love - Naruto - Ever ( 53452 )
Abgeschickt vor 888 Tagen
DAS WAR DIE GEILSTE GESCHICHTE
DIE ICH JE GELESEN HABE !!!
GLAUB MIR ICH HAB SO EINIGES
GELESEN NICHT MAL DAS WAREN BESTIMMT
100!!! DOCH DEINES WAR EINFACH NUR
" WOOOOW !!! "