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Lovestory Sasuke Uchiha - 1. Teil <3

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2 Kapitel - 14.615 Wörter - Erstellt von: ^^naruto_verrückter<3 - Aktualisiert am: 2013-06-15 - Entwickelt am: - 18.599 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.86 von 5.0 - 7 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 3 Personen gefällt es

Es geht um ein ziemlich ironisches Mädchen namens Amaya, die in der Narutowelt in Konoha lebt. Sie führte bis jetzt ein Wanderer-leben, nachdem sie aus ihrem schlimmsten Alptraum, dem Waisenhaus, entkommen ist. Wie schon erwähnt ist das eine Lovestory mit Sasuke, bei der aber auch Akatsuki eine große Rolle spielen wird (auch etwas für Akatsuki-fans!: D), da ich auch Itachi-fan bin und die beiden Brüder unbedingt wieder zusammen bringen musste: D Das erste Kapitel geht über ihre Vergangenheit mit Sasuke, da war sie zwölf, aber der Hauptteil wird in Naruto Shippuuden spielen.

1
Vergangenheit - Feinde, Freunde oder doch etwas anderes?


Ich stand Mal wieder in der Ecke und sah auf den Boden.
Mir war langweilig, auch wenn es nicht so aussah. Seit wann hatte ich etwas dagegen, alleine zu sein?
Nein, das war es nicht, das spürte ich. Ich hatte einfach nur nichts zu tun… ich seufzte. Plötzlich tauchte ein Schatten vor mir auf. Ich hob den Kopf und blickte in das Gesicht von einem Mädchen – Hinata, wenn ich mich richtig erinnerte.
„Hallo“, begrüßte ich sie. „Ja, ähm, hallo“, stammelte sie zurück. „Äh, mein Name ist Hinata und du bist ja Amaya…“ Sie schien den Faden verloren zu haben. „Das ist richtig. Wolltest du etwas bestimmtes?“, versuchte ich ihr zu helfen. Aber Hinata wurde rot, wandte verlegen den Blick ab, murmelte irgendwas und wollte gehen.
Das ließ ich nicht zu.
Ich packte ihren Arm und sie drehte sich erschrocken wieder zu mir um. „Was ist es?“, fragte ich sie freundlich. Sie senkte wieder ihren Blick, machte aber keinerlei Anstalten, wieder davonzurennen. „Ja, es ist nur… ähm, es heißt, du seist viel auf Reisen gewesen…“ Wieder brach sie ab. Ich nickte ihr ermunternd zu. Schließlich konnte ich keine Gedanken lesen! „Ja, also, da hab ich mich gefragt ob du… natürlich nur vielleicht…“ Ich wurde neugierig, ließ mir aber mal wieder nichts anmerken. „Hm, ob du mir vielleicht helfen könntest? Es ist so… ich, äh… ich möchte selbstbewusster werden…“
Wieder wurde sie rot, aber mir war ein Licht aufgegangen. „Achso! Weil ich auf so vielen Reisen war, könnte ich dir am besten helfen? Weil ich viele Menschen kennen gelernt habe?“ Naja, das mit den Menschen stimmte so nicht ganz, aber das war fürs erste egal. Hinata nickte erleichtert und hob den Kopf. Ich lächelte sie an. „Ich versuche es. Hm, wie wäre es um drei nach der Schule? Dann hatten wir schon genug Zeit, um Mittag zu essen.“ Überrascht sah sie mich an, nickte aber. „Und wo?“
Ich lächelte. „Bei deinem Lieblingsplatz.“ Sie wurde wieder rot und senkte wieder den Blick. Nein, so konnte das nicht weiter gehen. Sie wollte doch selbstbewusster werden! „Okay!“, rief ich. Erschrocken hob nicht nur sie den Kopf. Auch einige andere aus meiner Klasse drehten sich zu uns um.
Nicht gut. Ich HASSTE Aufmerksamkeit.
Kühl starrte ich jeden nieder, der zu uns herüber sah. Es klappte.
Dann wandte ich mich wieder Hinata zu. „Also, als erstes – niemals den Kopf senken, okay?“ Verstört nickte sie, wollte grade wieder zu Boden sehen, besann sich wieder und sah mich nervös an. „Zweitens, dein Lieblingsplatz ist mir egal. Es muss ja nur der Treffpunkt sein. Auf einer der Reisen landete ich Mal in einem tropischen Gewächshaus mit lauter riesigen fleischfressenden Pflanzen um mich herum.“ Die Erinnerung… wie die Pflanzen sich alle in meine Richtung gebeugt hatten… irgendwie hatten sie hungrig ausgesehen… und ich schien ein gutes Essen abzugeben… wääh… das Mädchen kicherte. „Ähm. Es ist nichts Besonderes, nur eine Blumenwiese im Wald.“
Ich grinste sie an. „Besser als das Gewächshaus.“ Danach ließ ich mir von ihr den Weg beschreiben und traf mich von jetzt an jeden Tag mit ihr. Wir wurden gute Freunde und sie kam tatsächlich voran…
Aber nicht alles lief so gut.
Ich hatte ein Ziel: den Aufsehern im Waisenhaus endlich das zu geben, was sie verdienten. Dafür musste ich ein guter Ninja werden – wenn möglich sogar der beste.
Zuerst bemerkte ich die Konkurrenz nicht. Ich hatte den besten Test der Klasse, bemerkte nicht, wie jemand nur einen Punkt weniger hatte als ich.
In der nächsten Prüfung gewann dieser.
Es war Sasuke Uchiha. Der Mädchenschwarm der Schule. Ich kannte nur mich und Hinata als Mädchen, die keinerlei Interesse an ihm hatten. Ernsthaft, wie konnten die alle in ihn verschossen sein, ohne ihn überhaupt zu kennen?
ICH würde ihn am liebsten aus dem Weg räumen. Er machte mir mein Lebensziel zunichte. Obwohl, wahrscheinlich war es besser so: die Konkurrenz würde mich zwingen, stärker zu werden.
Wir standen auf dem gleichen Notenstand. Ich war minimal besser im Schriftlichen, er minimal besser im Körperlichen. Aber ich würde nicht aufgeben. Das nahm ich mir vor.
Und dann wurde dieser Plan durchkreuzt.
Sie kamen wieder. Die Alpträume. Im Durchschnitt erhielt ich vier Stunden Schlaf pro Nacht, manchmal waren es sechs, manchmal zwei und manchmal eben auch drei, vier oder fünf.
Aber die mehr als sechs.
Meine Noten liefen den Bach herunter während ich jede Nacht schreiend und weinend aufwachte, mir ein Kunai schnappte und mich mit meiner Decke gegen die Wand hinter meinem Bett drückte. Es dauerte meist den ganzen Rest der Nacht, bis ich mich wieder beruhigt hatte. Und manchmal war es so schlimm, dass ich sogar nach draußen musste, da ich das Gefühl hatte, in meinem Zimmer keinen Fluchtweg zu haben.
Heute war wieder so eine Nacht. Drei Stunden Schlaf hatte ich in der Tasche, übermorgen würde eine Prüfung sein. Aber das war mir grade herzlich egal, ich hatte solche Angst…
Es dauerte fünf Minuten, mein Fenster zu öffnen. Immer wieder drehte ich mich um, da ich das Gefühl hatte, wenn ich in eine Richtung sah, sich auf der Seite meines Rückens jemand anschlich. Zusätzlich war ich am Weinen, immer wieder spürte ich die Peitsche auf meinem Rücken, hörte die Schreie derer, die die besondere Strafe bekommen hatten, spürte Fußtritte, hörte höhnisches Gelächter und sah meine Schwester sterben. Immer und immer wieder. Ich hörte die Schreie der Vergewaltigten, sah das Gesicht des Henkers…
Und immer wieder hatte ich das Gefühl, sie verfolgten mich immer noch. Ich war die erste, die jemals entkommen war, mich würden sie nicht so einfach davonkommen lassen.
Ich sprang aus dem Fenster, doch die Schatten kamen mir hinter her. Ich wurde schneller, doch die Schatten ließen sich nicht abschütteln. Tränen verschleierten meine Sicht, doch ich sah die Schatten immer noch, hörte immer noch Gelächter und Schreie.
Verzweifelt sprang ich von einem Dach auf ein Fensterbrett. Es war mir egal, dass mein Lärm die Person, die in diesem Zimmer schlief, wahrscheinlich wach gemacht hatte.
Meine Füße berührten den Boden und ich rannte. Rannte, immer weiter, bis in den Wald.
Mittlerweile befand ich mich auf irgendeiner Lichtung, aber ich fühlte mich noch lange nicht beruhigt. Entschlossen zwang ich mich dazu, mich an einen Baum zu lehnen und die Augen zu schließen. Entspannen. Einatmen, ausatmen. An nichts anderes denken…
^Da ist jemand.^
Panikerfüllt öffnete ich meine Augen, drehte mich um und schmiss noch aus der Bewegung mein Kunai. Ich sah einen Schatten, der ihm auswich. Entsetzt trat ich mitten auf die Lichtung. Dem Angreifer keine Chance bieten, aus dem Versteck anzugreifen.
„Zeig dich!“, rief ich, versuchte selbstbewusst zu klingen und scheiterte kläglich. Meine Stimme brach vor Angst, während mein Verstand sich Situationen ausmalte, die ich nicht sehen wollte.
Langsam kam der Schatten zwischen den Bäumen hervor. Er hatte die Arme gehoben, was wohl bedeuten sollte, dass er unbewaffnet war. Durch die Tränen sah ich ihn nur undeutlich. Trotzdem erkannte ich, dass er zu klein war, um einer der Aufseher zu sein.
Meine ‚Freude' hielt nicht lange an.
Es war Sasuke Uchiha, meine Konkurrenz. ^Wenn er mich so sieht, weiß es nachher bestimmt die ganze Klasse… und ich werde als schwach abgestempelt… und ich werde versagen…^ Mehr Tränen liefen über mein Gesicht, obwohl ich sie doch unterdrücken wollte!
„…Amaya? Bist du das?“, fragte eine unsichere Stimme. Ich drehte den Kopf weg. Nein, Sasuke würde mich nicht weinen sehen. Ganz sicher nicht. Auf keinen Fall. „Was machst du hier?“, fragte er weiter, er war jetzt ganz nah dran. Wie zum Teufel war er so schnell hierhergekommen? Erschrocken wich ich bis an den Rand der Lichtung zurück, er kam hinterher.
„Das… dasselbe könnte ich dich fragen“, meinte ich, immer noch mit abgewandtem Gesicht und zitternder Stimme. Kurz genehmigte ich mir einen Blick nach hinten – er stand, mit verschränkten Armen, an einem Baum gelehnt und musterte mich. Kühl und abweisend wie eh und je.
Schnell drehte ich mich wieder um. Da! Was war das? Erschrocken drückte ich mich an den nächsten Baum. Ein Schatten. Ein Schrei. Eine Erinnerung…
Neue Tränen kamen. „Ich wurde wach, als du auf mein Fensterbrett gesprungen bist“, sagte er mit ruhiger Stimme. Ruhig, beherrscht, kalt, unnahbar… alles, was ich im Moment nicht war. „Wieso bist du hier?“, fragte er mich wieder. Ich presste meine Lippen aufeinander und schüttelte heftig den Kopf. Meine Haare flogen nur so durch die Gegend.
„Amaya?“, fragte er weiter, dieses Mal erstaunlich vorsichtig. Ich sah, wie er seine verschränkten Arme löste und auf mich zukam. „Seit einiger Zeit wirst du in der Schule immer schlechter. Und ich bin nicht doof: es liegt am Schlafmangel, man sieht deutlich, dass du im Unterricht kurz davor bist, einzuschlafen.“
Verdammt. Warum musste Sasuke so intelligent sein? ^Hoffentlich hat er meine Tränen noch nicht gesehen…^ „Es ist gar nichts“, brachte ich mit erstickter Stimme heraus.
„Weinst du etwa?“, hörte ich seine völlig überraschte und verunsicherte Stimme. „Nein“, schrie ich Sasuke an. Er sollte auf keinen Fall wissen, dass ich weinte. Ich wollte in der Klasse nicht als Versager dastehen, ich musste gut sein, sonst würde ich nie etwas erreichen.
Ganz plötzlich stand er neben mir und musterte mein Gesicht genau. Ich erschrak und schrie. Wie hatte er sich so schnell bewegen können? Verdammt, wenn sie mich suchen würden, würden sie mich ohne Probleme finden, wenn Sasuke sich mir so problemlos und unbemerkt nähern konnte.
„Du weinst tatsächlich“, flüsterte der Schwarzhaarige. Ich schüttelte den Kopf, aber die Tränen rannen immer noch in Strömen über mein Gesicht. „Bitte… bitte erzähl es den anderen nicht“, gab ich verzweifelt zurück. Ich hatte mich sowieso schon blamiert, sah sowieso schon schwach aus. Da machte diese Bitte keinen Unterscheid.
Sasuke sah mich aus seinen tiefschwarzen Augen an und schüttelte den Kopf. „Wieso weinst du?“, fragte er zögernd. „Ich… ich… ach, verdammt. Ich bin einfach zu schwach!“, rief ich und ballte meine Hände zu Fäusten. Ich konnte nicht mehr. Nacht für Nacht schlimme Alpträume, Tag für Tag Druck und Konkurrenz. Ich war einfach vollkommen fertig.
Eine Hand legte sich unter mein Kinn und hob meinen Kopf. Ich sah jetzt direkt in ein dunkles Augenpaar – ein Augenpaar, was ich bis jetzt nur als Feind angesehen hatte. Aber er sah mich entschlossen und sanft zu gleich an, eine Kombination, die mir bei ihm völlig neu war. „Du bist nicht schwach“, sagte er bestimmt. „Schon allein die Tatsache, wie schwer du es mir gemacht hast, Bester zu sein, als du ausgeschlafen warst, zeigt das. Glaub mir, du bist nicht schwach.“ Er schwieg und seine Augen starrten in die Leere. „Ich weiß, was ich sage. Auch ich habe gedacht, ich wäre schwach. Ich… ich denke es immer noch.“
Jetzt war es an mir, ihn ungläubig anzustarren. Jedenfalls so lange, bis einer der Schatten hinter ihm auf einmal die Form des Henkers mit der Peitsche annahm. Und sah dieser da nicht ein bisschen aus wie meine Schwester…?
Ich wimmerte und presste die Augen zusammen. Die Vergangenheit aussperren.
Unmöglich.
Neue Tränen kamen und ich flüsterte den Namen meiner Schwester. „Was hast du gesagt?“, wollte Sasuke von mir wissen. Ich schüttelte stumm den Kopf.
So standen wir eine Weile da, keiner von uns rührte sich oder sagte etwas. Seine Hand lag immer noch unter meinem Kinn und meine Augen waren immer noch geschlossen. Bestimmt fünf Minuten lang: danach konnte ich nicht mehr schweigen.
4 Jahre lang hatte ich geschwiegen und diesen Schmerz weggesperrt. Ihn niemanden gezeigt und ihn mit niemandem geteilt. Hatte ihn unterdrückt, aber jetzt ging das nicht mehr.
Ein Pech, dass ausgerechnet Sasuke vor mir stand. Aber das konnte man eben nicht ändern. „Ich hatte einen Traum“, begann ich und öffnete meine Augen. Ich blickte in seine, die mich erstaunlich geduldig ansahen. „Es war ein Alptraum… aus meiner Vergangenheit“, schaffte ich noch zu sagen, bevor meine Stimme wieder brach.
Ich spürte, wie mein Gegenüber sich versteifte. „Deine… Vergangenheit“, flüsterte er kaum hörbar. Er schien nicht mehr bei mir im Wald zu sein.
Und dann geschah etwas, womit ich wirklich nicht gerechnet hatte: der Uchiha umarmte mich. Zwei warme Arme umschlangen meinen Körper und ich wurde an eine ebenso warme Brust gedrückt. Meine Hände krallten sich in sein Hemd und ich weinte mich an seiner Schulter aus. In den Armen meines Konkurrenten… Scheiße, was tat ich da? War ich völlig gestört? Und doch konnte ich nicht aufhören…
Es dauerte erstaunlicherweise nicht lange, bis ich mich beruhigt hatte.
Sasukes Gegenwart hatte den Beruhigungsprozess von 6 Stunden auf ein paar Minuten verkürzt. Ich spürte, wie er mich noch fester umarmte, bevor er auf einen Baum sprang. Dort setzte er sich und ich war kurz darauf auch schon eingeschlafen.
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Kurz: Sasukes Sicht
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Amaya stand vor mir. Ich hatte ernsthaft nicht gedacht, dass sie weinen würde. Das sie überhaupt weinen konnte. Ich kannte sie nur als gnadenlose Konkurrentin – bis sie eben vor ein paar Wochen plötzlich anders wurde.
Und jetzt weinte sie. „Ich hatte einen Traum“, gestand sie mir ganz leise, während noch mehr Tränen über ihr Gesicht liefen. „Es war ein Alptraum… aus meiner Vergangenheit.“ Ihre Stimme brach und sie sah vollkommen zerstört aus.
„Deine… Vergangenheit“, flüsterte ich geschockt. In Gedanken war ich bei meiner eigenen, sah wieder, wie meine Eltern starben. Sah Itachi wieder… meine Kiefermuskeln spannten sich an. Scheiße. Ich musste mich ablenken, wer weiß, was ich sonst wieder tun würde.
Mein Blick richtete sich wieder auf das Mädchen vor mir. Ihre Vergangenheit musste verdammt schlimm gewesen sein, wenn ein Traum sie derart aus der Bahn werfen konnte. Und sie hielt sich für schwach und dachte, ich würde das allen erzählen!
Wieder glitten meine Gedanken zu meiner eigenen Geschichte. Sie tat mir so leid. Und ich konnte sie verstehen, mehr, als sie irgendwie glaubte.
Ich legte meine Arme um sie und zog sie an mich. Schreckliche Vergangenheit… ich wollte ihr helfen, wollte sie trösten, ihr sagen, dass die Vergangenheit vorbei ist. Aber ich tat es nicht. Stattdessen hielt ich sie einfach nur fest. Ihre Hände krallten sich an mir fest, ich merkte, wie kaputt sie war. Wie dringend sie Trost brauchte. Den Trost, den ich auch gebraucht hatte, den mir aber nie einer gegeben hat.
Ich würde ihn ihr geben. Sie hatte genug gelitten, egal woran.
Endlich versiegten ihre Tränen. Die Art und Weise, wie sie in meinen Armen hing, zeigte mir, dass sie müde war. Wahrscheinlich vom Schlafmangel. Sie konnte diese Nacht nur drei Stunden geschlafen haben… und wenn das in den anderen Nächten genauso gelaufen war, war sie sicher völlig übermüdet.
Ich hielt sie ein wenig fester, nicht, dass sie mir aus den Armen rutschte, während ich sprang. Auf dem Ast lockerte ich den Griff wieder und ich merkte, wie sie sich entspannte. Der klammernde Griff ihrer Hände wurde ein wenig lockerer und kurz darauf schlief sie.
Auch ich war müde, das bemerkte ich jetzt. Außerdem wurde es langsam kalt, jetzt, wo ich mich nicht mehr bewegte. Ich sollte sie nach Hause bringen.
Wo wohnte sie? Ich wusste es nicht.
Na gut, dann würde sie eben mit zu mir kommen müssen…
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Etwas rüttelte mich an der Schulter.
Ich wollte nicht.
Moment, etwas rüttelte mich an der Schulter – wie zum Teufel war diese Person ins Haus gekommen? Wer war es?
Ich riss die Augen auf und zielte mit der Faust auf das Gesicht schräg über mir. Ein erschrockener Sasuke wich meinem Schlag aus. „Sasuke“, flüsterte ich erleichtert und ließ mich in die Kissen zurück sinken. Wieso war ich erleichtert, dass mein Konkurrent bei mir war? Wahrscheinlich, weil es bedeutete, dass ich nicht im Waisenhaus war.
Moment.
Wo war ich dann?
Ich richtete mich wieder auf. „Wo bin ich?“, wollte ich von ihm wissen. Dabei verbannte ich alle Angst aus meiner Stimme, er war schließlich mein Feind. Zumindest, solange ich nicht Klassenbeste war oder den Leuten aus meiner Vergangenheit gegenüber stand. Sasuke sah mich mit diesem undeutbaren Blick an. „Du bist gestern eingeschlafen.“ Gestern? Was war… ach ja.
Oh, Scheiße. Nicht ernsthaft. Das ist wirklich passiert? Ich bin am Arsch! Verdammt. Er würde doch nichts sagen, oder? Bitte, bitte, Gott…
„Ich wollte dich nach Hause bringen, hatte aber keine Ahnung, wo du wohnst. Also hab ich dich erst mal mit zu mir genommen.“ Überrascht sah ich ihn an. So viel Mitgefühl hätte ich von Sasuke niemals erwartet. Ich hätte eher erwartet… dass er mich aufwecken würde… oder so… „Ähm, du wirst doch niemanden etwas sagen, oder?“, fragte ich ihn nervös. Seine Mimik entspannte sich etwas und er schüttelte den Kopf. „In einer halben Stunde beginnt der Unterricht“, informierte er mich plötzlich.
Eine halbe Stunde… jedem anderen Mädchen müsste das herzlich wenig vorgekommen sein, für mich war es völlig ausreichend. Genug Zeit zum Frühstücken, umziehen und um zur Schule zu gehen. Locker. „Äh… hast du schon gegessen?“, fragte ich Sasuke. Was sollte ich machen? Ich hab grad die Überraschung meines Lebens erlitten. Wie sollte ich reagieren?
Sasuke nickte nur und ging aus dem Zimmer. Er ließ die Tür offen und ich konnte sehen, wie er in eine kleine Küche ging. „Was willst du essen?“, rief er mir über seine Schulter zu.
Okay, genug. Er hatte definitiv schon genug für mich getan. Erst mich trösten, dann sein Bett. Jetzt auch noch Frühstück? Verdammt, gestern war er noch Konkurrent Nummer eins gewesen!
„Ähm, Sasuke, das musst du wirklich nicht machen. Ich werde bei mir essen!“, teilte ich ihm mit, während ich aus dem Bett stieg. Zum Glück waren meine Schlafsachen Hotpants und ein T-shirt, Sachen, in denen man sich sehen lassen konnte. Gestern hatte ich mich selbstverständlich nicht umgezogen… Ich lief zu ihm in die Küche, wo er grade eine Schüssel zurück in den Schrank räumte.
„Danke für alles“, sagte ich zu ihm.
Sasuke schloss die Schranktür und drehte sich zu mir um. „Kein Problem“, meinte er und ich konnte ein leichtes Lächeln auf seinen Lippen erkennen. „Also, ich sollte mich dann umziehen gehen“, erwiderte ich verlegen.
Sasuke nickte und führte mich zur Haustür. Ich räusperte mich. „Hm, ja, äh, also, noch einmal danke für alles. Und… bis nachher.“ Er schüttelte den Kopf und öffnete die Tür. Verwirrt trat ich nach draußen, wollte mich grade ein zweites Mal verabschieden, als ich sah, wie er die Tür hinter sich schloss.
Wollte er mitkommen oder was? Wieso? Was zum Teufel sollte das werden?
Mann, dieser neue Sasuke irritierte mich stark. „Kommst du mit?“, fragte ich ihn, immer noch verwirrt. Er nickte und ich sah wieder ein Lächeln auf seinem Gesicht. Noch deutlicher als letztes Mal. „Ja. Wer weiß, wann ich dich das nächste Mal nach Hause bringen muss? Ich sollte zumindest wissen, wo dein Haus ist“, erklärte er mir und ich wurde rot. Ehrlich gesagt hatte ich nicht vor, so schnell wieder bei jemanden in den Armen einzuschlafen… schon gar nicht bei ihm.
„Okay…“, war allerdings alles, was ich dazu sagte und ich ging los.
Keine fünf Minuten später standen wir vor meinem Haus. Wir wohnten wirklich nah beieinander! Ich wollte grade die Tür aufschließen, als mir einfiel, dass ich ja durchs Fenster gestiegen war. Die Schlüssel lagen folglich noch im Haus…
„Ähm, tut mir Leid, das jetzt sagen zu müssen, aber ich hab keine Schlüssel dabei. Ich bin durchs Fenster gegangen, so müssen wir auch wieder rein… das heißt, ich muss. Du kannst auch hier warten, ich werde einfach die Tür von innen aufmachen.“ Erwartungsvoll sah ich ihn an und wartete auf seine Reaktion. Bestimmt würde er warten, er war sich zu cool, um durchs Fenster zu klettern.
Sasuke zuckte nur mit den Schultern und sah mich aus seinen schwarzen Augen an. „Ich komme mit dir.“
Einen kurzen Moment erstarrte ich. Er ließ mir auch keine Zeit, sich an diesen Personenwechsel zu gewöhnen, oder? War das alles nur ein mieser Trick? Eigentlich glaubte ich das nicht, aber ich war im Moment ziemlich verunsichert…
Schnell nickte ich und sprang aufs Dach des Hauses neben uns.
Kurz darauf standen wir beide in meinem Zimmer.
„Öhm, das ist mein Zimmer!“, teilte ich meinem Begleiter mit. Interessiert sah der Junge sich um. Sein Blick blieb an meinem Schreibtisch hängen, wo viele Zeichnungen lagen. Schnell schob ich mich vor sein Blickfeld. „Das… das sind Zeichnungen von… aus meiner Vergangenheit.“ Wieso hatte ich nicht daran gedacht, als ich ihn in mein Zimmer genommen hab?
Ich schluckte mit meiner ganzen Willenskraft den riesen Kloß in meinem Hals herunter. Nicht alle dieser Bilder waren von mir, ein paar waren von meiner Schwester. Was das Zeichnen anging, war sie ein Naturtalent gewesen. Sie hatte mir immer Bilder gemalt um mich aufzumuntern. Ich malte nicht, weil ich so gut war wie sie – ich wollte sie nur in Erinnerung behalten und diese Zeichnungen spiegelten meine Gedanken und vor allem Gefühle wieder, wenn ich an meine Zeit im Waisenhaus dachte. Es war meine Art, Gefühle und Situationen zu verarbeiten.
Nicht ein einziges der Bilder war bunt.
Die von meiner Schwester nicht, weil wir nur Bleistifte bekommen hatten, meine nicht, weil ich keine bunten Farben mit meiner Vergangenheit in Verbindung brachte.
Sasukes Blick traf meinen und er nickte. Er respektierte es, dass ich sie ihm nicht zeigen wollte.
Genau deshalb wollte ich sie ihm auf einmal zeigen.
^Ein anderes Mal^, befahl ich mir selbst. ^Wir haben gleich Schule.^ Mal ganz abgesehen davon, dass ich ihm gegenüber immer noch misstrauisch war! „Okay, hier geht's zur Küche, das ist das Bad“, zeigte ich ihm die beiden Räume. „Das ist mein Wohnzimmer… und das ist Yukiko“, meinte ich lächelnd und zeigte auf meine Babykatze, die ich nach meiner Schwester benannt hatte.
Sasuke begann ebenfalls zu lächeln und ließ die neugierige Katze an seiner Hand schnüfflen. Schien, als wäre er für gut befunden, sie ließ sich von ihm kraulen und rieb sich schnurrend an seinen Beinen. Mein Lächeln wurde noch breiter, ich hatte nicht gewusst, dass Sasuke so gut mit Tieren umgehen kann. Ich hätte es auch nicht erwartet, aber wie gesagt, keine Zeit, um mich ordentlich mit dem Personenwechsel auseinander zu setzen. Die Schule ruft!
^Scheiß Schule.^
Nach ein paar Minuten lief ich dann in die Küche. Ich hatte noch selbstgemachte Onigiri vom Abendessen übrig, mit lustigen Gesichtern, die sollten gegessen werden. Während ich auch noch Tomaten und ein bisschen anderen Salat aus dem Kühlschrank holte, spürte ich, wie jemand die Küche betrat. Aus Reflex drehte ich mich sofort um, obwohl ich wusste, dass es Sasuke war – natürlich in Begleitung von Yukiko.
Ich grinste den beiden zu und stellte die Teller auf den Tisch. Dann zeigte ich auf einen Stuhl. „Setz dich doch!“ Er gehorchte und beobachtete mich, während ich auch Frühstück für meine Katze machte. Naja, eben Dose aus dem Schrank holen, öffnen, in den Topf füllen und Dose wegwerfen. Danach kam ich zu Sasuke an den Tisch, ich setzte mich ihm gegenüber. Nur um kurz darauf wieder aufzustehen: „Mist. Wasser.“ Schnell holte ich etwas Wasser, sowohl für mich als auch für Yukiko.
Jetzt stellte ich mich hinter meinen Stuhl, zwei Gläser in der Hand. „Was willst du trinken?“ Sasuke öffnete schon den Mund, als ich ihm das Wort abschnitt. „Du wirst etwas trinken. Sonst komme ich mir wie ein schlechter Gastgeber vor.“ Er begann zu lächeln und öffnete wieder den Mund. „Du wirst jetzt sagen, dass du nichts trinken willst. Das geht leider nicht. Also: Wasser oder Milch?“, fragte ich ihn und hielt ihm dabei die beiden Flaschen vor die Nase, die ich während meinem Gelaber aus dem Kühlschrank geholt hatte. Um das Ganze noch zu verdeutlichen meinte ich noch: „Milch“, schüttelte dabei meine rechte Hand, „oder Wasser“, und schüttelte jetzt die linke.
Ich wusste, dass ich ihn etwas überrumpelt hatte. Normalerweise war ich ja still und kein bisschen aufgedreht, aber irgendwie hatte es mich aus dem Takt gebracht, dass sich meine Konkurrenz so gut um mich gekümmert hatte.
Ich sah, wie seine Schultern zuckten. Ein bisschen zu schnell um als Achselzucken abgetan werden zu können: und kurz darauf erfüllte Gelächter die Küche.
Sasuke lachte.
Er LACHTE!
Ich hatte ihn noch nie lachen hören, aber es machte ihn gleich noch ein Stück sympathischer. Dabei schien er nur halb so gefühlskalt zu sein wie sonst immer. Neugierig senkte ich meine Flaschen um ihn anzusehen. Er war schön, wenn er lachte. Nicht ‚wundervoll' oder ‚unglaublich' oder ‚cool' oder was auch immer, wie die anderen Mädchen ihn beschrieben. Er war einfach schön, er schien von innen heraus zu strahlen…
^Was denke ich denn da für einen Mist!^ Mittlerweile hatte sich Sasuke auch wieder beruhigt und meinte, immer noch lächelnd, „Wasser, bitte.“ „No problemo, amigo!“, rief ich und goss ihm etwas Wasser ein. Sein Lächeln wurde breiter, aber ein zweites Mal lachen tat er nicht. „Gibt es das überhaupt?“, fragte ich ihn, während ich mir auch Wasser eingoss und mich setzte. „Was?“, fragte er verwirrt zurück. „No problemo, amigo. Existiert das?” Er schien angestrengt zu überlegen. „Keine Ahnung!“, verkündete er schließlich.
Das entlockte mir ein Lachen. Die Art, wie sein Gesichtsausdruck von angestrengt zu gleichgültig wechselte, obwohl es sich nur um so etwas Unwichtiges handelte… ach, eigentlich machte er keinen Sinn, dass ich lachte, aber ich fand es irgendwie lustig. Muss nicht logisch sein. Seit gestern ist ja nichts mehr logisch, was mit Schule oder Sasuke zu tun hat.
^Ha! Das muss ich ausprobieren!^ Wenn er mir keine Zeit mit dem Personenwechsel ließ, galt dasselbe für mich.
„Okay. Sasuke, du musst mir helfen.“ Sein Blick traf schnell auf meinen, bevor er den Kopf wegdrehte. „Wobei?“ Ich grinste. „Diese Onigiri schaffe ich nicht alle. Und wenn sie nicht aufgegessen werden, landen sie im Müll. Hilfst du mir?“ Wieder öffnete er den Mund und wieder fiel ich ihm ins Wort. „Ja, ich weiß, dass du schon gegessen hast.“ Zumindest vermutete ich, dass er das hatte sagen wollen. „Aber sonst landen sie im Müll. Und das ist deine Schuld.“ Sasuke schien zu überlegen, dann zuckte er mit den Schultern. „Onigiri sind sowieso mein Lieblingsessen. Und die Gesichter sind toll.“ Mit diesen Worten nahm er sich eines meiner Kunstwerke und biss hinein.
Ich lächelte. Ich hatte natürlich nichts dergleichen von ihm gewusst, aber er sah nicht aus wie jemand, der Lieblingsessen hatte. Andererseits hatte er mich schon so oft überrascht, dass das nichts Neues hätte sein müssen.
Während des Essens schwiegen wir. Es war schön, jemanden zu haben, mit dem man sowohl reden als auch schweigen konnte. Es gab nicht viele Menschen dieser Sorte.
Ich seufzte zufrieden, während ich mir das letzte Onigiri in den Mund schob. ^Satt… okay, das war's dann.^ „Schön. Ich gehe nicht davon aus, dass du noch Hunger hast?“, wandte ich mich sicherheitshalber noch einmal an Sasuke. Er schüttelte lächelnd den Kopf. „Ich hatte auch vorher keinen Hunger“, erinnerte er mich. „Ach ja. Richtig. Danke, dass du mir geholfen hast.“ Sein Lächeln wurde zum Grinsen. „Kein Problem.“ Ich nahm die Teller und stellte sie in die Spüle. Abwaschen würde ich später, jetzt musste ich mich beeilen, damit wir noch rechtzeitig zur Schule kamen.
„Bin gleich wieder da!“, rief ich Sasuke zu und verschwand in meinem Zimmer. Innerhalb von Sekunden zog ich mich an – einfach das erste, was mir in die Hände fiel. Ein weißes T-shirt und eine kurze, bis zu den Knien gehende Jeans. Kurze Socken und schnell mit der Bürste durch die Haare: fertig! Ach nee, mein Rucksack fehlte… trotzdem hatte ich nicht einmal eine Minute gebraucht, etwas, was mir hundertprozentig kein Mädchen in Konoha nachmachen konnte.
„Sasuke?“, rief ich fragend Richtung Küche. „Gehen wir?“ Ich hörte, wie ein Stuhl zurück geschoben wurde. Wenig später stand ein überraschter Sasuke im Türrahmen. „Schon fertig?“ Ich sah mich um. „Ich wüsste nicht, was ich vergessen hab“, gab ich zurück. Er nickte und wir machten uns endlich auf den Weg.
Zuerst gingen meine Gedanken in keine bestimmte Richtung. Ich dachte mal an dies, mal an das – bis ich irgendwann Sasuke ansah. Bis jetzt hatte ich nicht einmal eine Ahnung gehabt, wie nah wir aneinander wohnten. Kaum zu glauben, dass wir uns auf dem Schulweg noch nie getroffen hatten.
Oder das ich gar keine Ahnung gehabt hatte, wie nett er war! Ich musste mir eingestehen, dass mein altes Bild von ihm auf Vorurteilen beruhte. Eben Konkurrenz, Uchiha, arrogant, gefühlskalt und Mädchenschwarm, da erwartete man nicht viel. Er hatte mich völlig überrascht.
Ich schielte zu ihm herüber. Er hatte die Hände wieder in seinen Hosentaschen vergraben und den Kopf gesenkt. Was vorher abweisend und arrogant rüberkam, stellte sich als normale Gehhaltung mit ein wenig Langeweile heraus. Was vorher kalt rüberkam, war jetzt Nachdenklichkeit. Vollkommen anders als erwartet.
Ich würde sogar so weit gehen und ihn schon allein durch die kurze Zeit, die ich mit ihm verbracht hatte, ihn als meinen besten Freund zu bezeichnen. Und wenn nicht bester Freund, dann zumindest angenehmste Persönlichkeit in Konoha.
^Okay, Amaya, nicht übertreiben.^ Aber genau da lag das Problem: das war nicht übertrieben. Mir fiel etwas anderes ein und ich blieb stehen.
Sasuke ging noch ein paar Schritte, bis ihm auffiel, das ich fehlte. Schnell drehte er sich um, entdeckte mich und legte den Kopf schief. Zögernd kam ich näher. „Ähm… Sasuke?“ Ich stand direkt vor ihm. Seine mitternachtsschwarzen Augen blickten mich mal wieder unergründlich an. „Ich meine… ähm, wenn ich wieder einen Alptraum habe…“ Verdammt, war das schwer zu fragen. Obwohl ich wusste, dass er mich nicht für einen Schwächling hielt. „Also, kann ich dann…“ Er unterbrach mich sanft. „Du kannst jederzeit zu mir kommen.“ Ich nickte erleichtert und wir gingen weiter.
^So anders als erwartet…^
Ein paar Schritte später kam uns Ino über den Weg gelaufen. Wenn es ein Gegenteil zu mir gab, dann war sie das. Groß, modebewusst und unsterblich in Sasuke verknallt. Eine dumme Tussi mit nichts, aber auch wirklich rein gar nichts im Kopf. Ich hatte auf meinen Reisen schon viele solcher Mädchen kennen gelernt, bei ihr gab es absolut keinen Zweifel. Sie und Sakura: große Klappe, nichts dahinter. Wobei ich bei der Zweiten noch Hoffnung hatte, dass sie sich ändern könnte… allerdings keine Große.
Naja, jedenfalls sah Ino mich mit Sasuke rumlaufen. Ihre Blicke schienen mich erdolchen zu wollen. Meine Fresse, wenn Blicke töten könnten, wäre ich schon fünfzig Mal allein durch Ino gestorben!
„Saaaasuuuukeeee!“, trällerte sie los. Ich sah, wie etwas wie Genervtheit für einen kurzen Moment auf sein Gesicht trat. Es sah ziemlich lustig aus… dann wurde sein Gesichtsausdruck völlig undeutbar und seine Haltung wirklich abweisend. Er reagierte nicht auf Ino – die mich immer noch so aussah, als wolle sie mich umbringen.
Je weiter wir liefen, desto mehr Mädchen kamen dazu. Und immer mehr Aufmerksamkeit wurde mir zuteil: allerdings nicht von der guten Sorte.
Ich hasste Aufmerksamkeit. Egal ob gute Sorte oder nicht… in meiner Erinnerung war sie immer schecht. Unauffällig entfernte ich mich von Sasuke und ließ die anderen vorgehen. Ich sah, wie er mir einen Blick zuwarf. Er hatte es bemerkt. Später würde er eine Erklärung verlangen. Vermutete ich, so gut kannte ich ihn ja noch nicht.
Den ganzen Schultag über gingen wir uns aus dem Weg, so, als wäre nichts passiert und wir wären immer noch Konkurrenten.
Waren wir noch Konkurrenten? Schwer zu sagen. Zumindest waren wir keine Feinde mehr. Ich saß auf meinem Platz und blickte Richtung Tafel. Zuhören tat ich nur mit halbem Ohr, der Rest von mir war auf zwei unterschiedliche Sachen konzentriert: 1. nicht einzuschlafen, 2. nachzudenken, hauptsächlich über Sasuke.
Ich wurde einfach nicht fertig damit, dass er so völlig anders war, wie er sich immer gab. Verdammt, er war nett und verständnisvoll! Außerdem einer dieser besonderen Menschen, mit denen man nicht nur über alles reden konnte (und die dann auch die Klappe hielten und es NICHT weitersagten) und auch noch einer dieser Menschen, mit denen man sich zusätzlich entspannen und schweigen konnte. Keine Ahnung, was ihm alles wichtig war – aber er konnte mit Tieren umgehen, sogar Yukiko, die sonst immer so misstrauisch war, mochte ihn.
Ein ungelöstes Rätsel, dieser Sasuke…
^Amaya. Aufhören. Aufpassen, denken. An den Unterricht, morgen gibt es die Prüfung!^ Und so versuchte ich mich wieder auf den Unterricht zu konzentrieren, was erstaunlicherweise sogar klappte.
In der Pause kam Hinata wieder auf mich zu. „Selber Ort, selbe Zeit?“, fragte sie mich routinemäßig. Ich lächelte und nickte. Sie setzte sich neben mich. „Was werden wir machen?“ Ich musste nicht lange überlegen, wir würden dasselbe machen, wie bereits jedes Mal davor. „Schreiübungen“, grinste ich sie an. Hinata stöhnte und sah in den Himmel. „Womit hab ich das verdient?“, richtete sie sich an die Wolken. Schadenfroh grinste ich noch breiter. „Die werden dir keine Antwort geben. Du musst einfach lauter werden!“, meinte ich vergnügt. Sie warf mir einen tödlichen Blick zu und sah dann zu Boden. „Ich zeig dir gleich mal, was laut sein heißt“, grummelte sie.
Ich lachte. Ja, Hinata hatte sich ganz schön verändert, besonders in meiner Gegenwart…
Pause zu Ende. Ab in den Unterricht. Wir waren beide nicht grade die Glücklichsten darüber, aber wir beugten uns den Schulregeln. Mal ganz im Gegensatz zu Sasuke, für den die Pausen immer echt anstrengend waren, so viele Mädchen da um ihn herumwuselten.
Nach der Schule lief ich also erst Mal nach Hause. Yukiko wartete schon auf mich, freudig kam sie auf mich zu. Ich nahm sie hoch und setzte mich mit ihr aufs Sofa.
Allerdings nicht lange, denn kurz darauf sprang sie wieder voller Energie von meinem Schoß und kletterte auf ihren Turm. Dieser stand neben der Tür und im Allgemeinen kletterte sie nie bis ganz nach oben – der Turm war zu hoch, er war größer als ich. Einmal kam Yukiko nicht wieder runter und ich musste mir einen Stuhl besorgen, um sie runterzuheben.
Scheint so, als wäre sie kühner geworden. Manchmal kletterte sie nach oben und wartete auf mich, um dann direkt in mein Gesicht zu springen und mich zu erschrecken. Ich lächelte bei dieser Erinnerung.
Es klingelte. Wer könnte das sein? Hinata?
Schnell lief ich hin und öffnete: es war Sasuke. Überrascht blinzelte ich ihn an. „Was willst du denn hier?“, fragte ich ihn und blockierte immer noch die Tür. „Wenn ich störe kann ich gerne wieder gehen“, meinte er und wandte sich schon um, als ich die Tür freigab. „Nein, nein, schon okay, ich hab mich nur gewundert…“
Sasuke trat ein, bevor ich ihn warnen konnte.
Ein Fellknäul sprang direkt in sein Gesicht und ich hatte so das Gefühl, dass Yukiko nur auf ihn gewartet hatte. Erschrocken zerrte er meine Katze von seinem Gesicht, die sich in seine Haare gekrallt hatte. Nachdem er sah, was er da in der Hand hielt, begann er zu grinsen und kraulte das mehr als zufriedene Tier. Schnurrend rieb sie sich an ihn und ich schloss lachend die Tür. Dabei musste ich die beiden ein bisschen ins Wohnzimmer schieben, was Yukiko gar nicht gefiel – sie sprang aus Sasukes Armen und verschwand in meinem Zimmer.
„Also, gibt es einen besonderen Grund für einen Besuch?“, fragte ich Sasuke, während wir uns aufs Sofa setzten. Er schien zu überlegen. „Nein, eigentlich nicht, aber ich hatte irgendwie Lust auf ein bisschen Gesellschaft.“ Meine Gedanken wanderten zur Pause und ich lachte. „Die hast du doch genug!“, zog ich ihn auf. Sein Gesichtsausdruck verfinsterte sich. „ANGENEHME Gesellschaft“, murmelte er. Ich grinste. „Soso, ich bin also angenehm.“ Er warf mir einen dieser undeutbaren Blicke zu. „Den Eindruck hatte ich zumindest heute Morgen…“ Ich lächelte und wir schwiegen.
Plötzlich knurrte mein Magen. „Ähm. Ich glaub, ich hab Hunger“, sagte ich verlegen zu Sasuke.
Er lachte. Ich mochte sein Lachen… „Hast du schon gegessen?“ Er schüttelte den Kopf und ich zog ihn in die Küche. „Was willst du?“, fragte ich ihn und suchte schon ein paar Töpfe heraus. „Völlig egal“, gab er zurück. „Hm, okay… der Einfachheit halber mache ich Suppe.“ Suppe konnte nicht so schwer sein, einfach alles in einen Topf werfen und gut ist es. Ich hatte erst sehr selten Suppe gemacht, ich mochte feste Nahrung lieber.
Aber es ging tatsächlich schnell. Sasuke befolgte alle meine Anweisungen und fünf Minuten später hatten wir eine Suppe auf dem Herd stehen. Die musste nur noch kochen. „Was machen wir jetzt?“, wandte ich mich an Sasuke. Er zuckte die Achseln. „Es ist dein Haus…“
Ich schwieg. ^Die Bilder…^, kam es mir in den Sinn. Ich wollte sie ihm unbedingt zeigen, keine Ahnung warum. Mein Verstand funktionierte nicht logisch. Nicht mehr, seit die Alpträume wiederkamen.
„Komm mit, ich zeig dir was“, sagte ich und packte sein Handgelenk. Es war das erste Mal, dass ich ihn absichtlich berührte, eigentlich waren wir beide nicht so der Typ für Körperkontakt. Aber er ließ sich mitziehen, was ich irgendwo in meinem Hinterkopf abspeicherte.
Ich drückte meinen Besucher aufs Sofa und verschwand kurz, um die Papiere zu holen. Als ich wiederkam starrte er ins nichts, schien völlig in Gedanken versunken. „Sasuke?“, fragte ich ihn vorsichtig. Sofort ruhte sein Blick auf mir, so, als hätte er nur auf mich gewartet. Ich kam neben ihn.
„Das… das sind die Bilder von heute Morgen“, teilte ich ihm leise mit. Er sah mich scharf an, meine Reaktion hatte er nicht vergessen. Ich ignorierte diesen Blick und hob das erste Blatt hoch. Es war von meiner Schwester und zeigte mich und sie beim Blumen pflücken.
Nicht, dass wir das jemals getan hätten…
Etwas anderes lenkte mich ab. Es roch gut, nach Suppe! „Schnell, Essen ist fertig!“, rief ich Sasuke zu und legte die Bilder auf dem Tisch ab. Wir beide gingen in die Küche und aßen schweigend. Das entspannte, wie ich feststellte. Nach dem Essen half er mir beim Abwasch und wir waren bald fertig. Dann gingen wir wieder ins Wohnzimmer, wo wir uns wieder hinsetzten und ich die Bilder nahm.
Yukikos Blumenbild…
„Das hat meine Schwester gemalt.“ Ich hielt ihm das Blatt hin und er nahm es. „Das bist du, oder?“, fragte er und deutete auf die kleine, lachende Gestalt, die bereits einen Blumenkranz auf dem Kopf hatte. Ich nickte, ein Kloß bildete sich in meinem Hals, während ich Yukiko ansah. Sie hatte ihren Kranz grade fertig geflochten und war dabei, ihn sich auf den Kopf zu setzen. Dabei warf sie übrig gebliebene Blumen in meine Richtung, ich hatte freudig die Arme ausgestreckt. „Das ist meine Schwester“, flüsterte ich und Tränen stiegen in meine Augen, die ich jedoch rasch wieder verdrängte. „Sie hat dieses Bild für mich gemalt… sie konnte wirklich gut malen.“ Sasukes Blick entnahm ich, dass er die Vergangenheitsform bemerkt hatte. „Im Waisenhaus konnten wir nicht glücklich oder frei sein, Blumen pflücken schon gar nicht“, flüsterte ich weiter und strich über das Bild. Ich nahm es wieder an mich und Sasuke umarmte mich.
Warum kam mir das so natürlich und richtig vor?
Egal. Ich griff nach dem nächsten Bild, eins von mir. Es war ein Blumenstrauß – aber obwohl alle Blumen blühten, hatte er eine unheimlich düstere Ausstrahlung. Als wäre er gefangen… nein, er war kein bisschen schön gezeichnet. Aber das war vollkommen egal, mein Gefühl hatte ich darin verarbeitet. Sasuke sah den Strauß an und ich spürte, wie sein Griff fester wurde. Auch er sah die Ausstrahlung. „Das ist von mir“, sagte ich und legte es schnell zur Seite.
Das nächste Bild war mein Lieblingsbild und man sah ihm deutlich an, wie gerne ich es mochte. Es war abgegriffen und schon voller Flecken, die von Tränen kamen. Es war eins von meiner Schwester und es zeigte uns beide. Nur das, nur unsere Gesichter, lachend und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Ihre Augen strahlten während meine geschlossen waren. Eine Strähne hing in mein Gesicht, meine Haare waren offen, etwas, was nicht gern gesehen wurde, aber wenigstens nicht verboten gewesen war… aus Rebellion hatten wir beide immer offene Haare gehabt.
Vielleicht war das der Grund, weshalb ich es am liebsten mochte. Es war fast schon realistisch, so gut war es gemalt und es schien von allen Bildern immer am ehesten erreichbar zu sein. Und in manchen, ganz kurzen Momenten war ich sogar im Waisenhaus glücklich gewesen und jeden dieser Momente hatte ich Yukiko zu verdanken. Wann immer ich dieses Bild ansah, holten mich die Erinnerungen ein…
Tränen stiegen mir in die Augen und ich legte es weg. Es war mir egal, dass Sasuke wahrscheinlich verwirrt war, ich würde sonst anfangen zu weinen.
Das nächste Bild war von mir, ebenso wie die zwei danach. Sie waren nichts Besonderes: einmal der Himmel, dann eine Hand. Das letzte zeigte eine Feder auf einem Tisch. Danach wieder ein Bild meiner Schwester: sie hatte mich Huckepack und ich die Arme ausgebreitet. Wir waren nur vom Rücken zu sehen und sie rannte über ein Feld, immer dem Sonnenaufgang entgegen. ^‚Eines Tages', hatte sie gesagt. ‚Eines Tages werden wir frei sein Amaya. Und dann werden wir einfach losrennen und da anhalten, wo es uns gefällt…'^
Wieder ein Bild von mir. Es war das einzige, dass mit denen meiner Schwester mithalten konnte. Es zeigte ein Mädchen auf einem Stuhl, es hatte ein langes weißes Kleid an. Die Haare fielen ihm vors Gesicht und es hatte die Knie angezogen. Verloren ist das Wort, was sie wohl am ehesten beschrieben hätte. Vor dem Stuhl lag eine Blume… das ganze Bild hatte eine schrecklich traurige Aura.
Und das Mädchen hatte erstaunlich große Ähnlichkeiten mit mir.
„Das hast du gemalt.“ Es war eine Feststellung, keine Frage und trotzdem nickte ich. Traurig sah ich es an. „Ich hasse dieses Bild“, flüsterte ich tonlos. Ich spürte, wie ich Sasuke damit überrascht hatte. „Es… es macht mich krank. Aber irgendwie kann ich es nicht wegwerfen!“ Seine Hand nahm mir das Bild aus meiner Hand. Er hob es näher an sein Gesicht und ich drehte mich um. Er sah wirklich angespannt aus… wieso?
„Kann ich es behalten?“, fragte er mich plötzlich. Ich war verwirrt, aber ich wollte es sowieso loswerden. Und Sasuke würde es nicht wegwerfen. „Nimm“, meinte ich und drückte es gegen seine Brust. Mein Blick fiel auf die Uhr hinter ihm.
„Was! Schon so spät! SCHEIßE, ich komme zu spät!“ Ich sprang auf und sammelte die Bilder ein. Schnell brachte ich sie in mein Zimmer und sah grade noch, wie Sasuke das Bild vorsichtig zwischen ein Buch legte, das er danach in seine Tasche steckte. „Hast du noch etwas vor?“, fragte er mich, als er bemerkte, dass ich wieder im Wohnzimmer war. „Ich bin mit Hinata verabredet!“ Schnell öffnete ich eine Schublade und holte drei Kunai und drei Shuriken heraus. ^Noch was?^ Ich sah mich um, aber fand nichts.
Dann fiel mein Blick auf Sasuke. „Hey! Du kannst auch mitkommen!“ Das war eine gute Idee – Hinata musste schließlich auch anderen Personen gegenüber bestimmter werden, nicht nur bei mir. Er blinzelte mich an. „Wohin?“ „Ähm. Eine Lichtung…“ Ich gab die Beschreibung wieder, die mir Hinata vor ein paar Ewigkeiten gegeben hatte. „Okay. Ich komme vorbei. Wann?“ Ich überlegte. Irgendwie musste ich sie wenigstens vorwarnen.
„Halb vier“, beschloss ich. Sasuke nickte. Schnell trat ich durch die Tür, er folgte mir. Ich lief los, drehte mich im Laufen aber noch einmal um. „Ach, übrigens: Hinata hat Unterricht bei mir, weil sie selbstbewusster werden will. Also nicht über komische Sachen wundern!“
Dann beeilte ich mich, noch rechtzeitig zu ihr zu kommen. Trotzdem kam ich zu spät, war ja klar. „Sorry!“, rief ich schon von weitem. „Ich musste noch grade was… mit unserem Besucher klären“, grinste ich Hinata an. Ihre Augen verengten sich misstrauisch. „Besucher?“ Ich nickte. „Wir kriegen Besuch, so gegen halb vier. Da kannst du endlich zeigen, was du gelernt hast!“ Sie schien nicht grade begeistert von der Idee. „Ich kann es kaum erwarten…“ Ich lachte. „Richtige Einstellung!“ Damit klopfte ich ihr auf den Rücken und lief in die Mitte der Lichtung.
„Eins noch“, begann Hinata, während sie mir nachkam. „Besucher?“ Ich grinste, nickte. „Jo. Ein Junge.“ Sofort wurde sie verlegen. „Aber es ist doch nicht…“ „Keine Sorge, kein Naruto!“ Ich wusste ganz genau, in wen sie so unsterblich verliebt war. Auch wenn ich es nicht nachvollziehen konnte…
Hinata schien erleichtert und wir begannen. Sie musste zunächst eine Viertelstunde lang Shuriken und Kunais auf ein immer kleiner werdendes Ziel werfen. Das meisterte sie ganz gut, auch dann, wenn sich das Ziel bewegte. Damit würde sie das Gefühl bekommen, in Sicherheit zu sein.
„Und dein Lieblingsteil“, rief ich endlich schadenfroh. Wie in der Pause sah sie in den Himmel und fragte: „Warum!“ Trotzdem nahm sie vor mir Kampfstellung ein.
Es war ihre Aufgabe, mich mit hohen Tritten einzudecken, die ich natürlich alle abwehren würde. Dabei musste sie so laut schreien wie möglich. „AAAAAH!“, schrie sie und trat zu.
Der Tritt war ja ganz okay, aber der Schrei…
Geht gar nicht. „Mädchen, wenn du so weiter schreist, hab ich keine Ahnung, ob ich hier mit einem Baby trainiere oder mit einer selbstbewussten jungen Frau!“, schrie ich zurück. Viel lauter, als sie geschrien hatte. Tja, und so entwickelte sich das dann. Erstaunlicherweise kamen Hinata und Sasuke gut miteinander klar, das hätte ich ihnen so gar nicht zugetraut… mein Leben war halt immer wieder für Überraschungen gut.

Kommentare (54)

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kohana chan (48569)
vor 62 Tagen
Die story is so schön!ich liebe Storys mit sasuke. und du kannst so gut schreiben du musst unbedingt noch ein paar Storys machen❤
sasuke-venus-uchiha (83754)
vor 81 Tagen
Nice!♡♥ Ich liebe Lovestorys vorallem mit sasuke
Freya (26063)
vor 138 Tagen
Omg das ist das beste was ich je gelesen habe, mach bitte weiter so
SilentPain (14458)
vor 549 Tagen
Diese Geschichte war einfach genial,als ich in der Bahn saß
müsste ich mich so zusammenreißen das ich kein Lachanfall
bekamm...
Also ich würde mich freuen wenn du noch ein Teil zu dieser
Geschichte machen würdest=°_°=
Smiley Pixar 12 (22036)
vor 555 Tagen
Sie war sooooo süß einfach oberhammergeilo aber am Ende hätte sie etwas romantischer sein können aber einfach oberhammergeilo : )
Line-Chan (29892)
vor 657 Tagen
Die stoey war soooooo süß und das ende war sooooo schön *Heul* *Schlurz* 😍😭😢😢😢😢😢❤
Akisa-chan (24733)
vor 817 Tagen
OMFG ich bin so derbe bei dieser story durch gedreht ich komm einfach nicht darauf klar😍
nanami (74971)
vor 861 Tagen
OMG!!! Die Story ist so geil!!! Total gut!!! Ich finde dich cool!!! Tnx für die Story!!!
Lara-chan (25236)
vor 862 Tagen
Also...ich habe sie gelesen und durchgeheult....enterder vor lachen,trauer oder freude :) du hast einen wunderwunderwunderschööööööönen schreibstyle der mir wunderwunderwundergut (ich weiß das das gutes deutsch ist) gefält. ich danke vielmals für die Geschichte....deine Lara-chan :)
Lara-chan (01895)
vor 863 Tagen
Halllo.... ich bin froh das du der gleichen meinung bist wie ich! Die Uchiha Brüder müssen sich wieder vereinen. Ich hab grad erst den anfang von der 1 gelesen aber ich schreibe nochmal wenn ich fertig mit allen bin...Liebe grüße von deiner Lara-chen :))
Anithing Silver (19621)
vor 893 Tagen
Sorry, hat den Rest verschluckt:
Geile Story, das stellt meine einfach in den Schatten...naja, ich denke du bist auch wesentlich älter als ich, denn ich bin erst 12. Und du?
Anithing Silver (19621)
vor 893 Tagen
@Natsumi Uchiha :Ach und meine ist plötzlich nur noch mittelmäßig? Nennst du dich dann Amaya Uchiha?
@^^naruto_verrückter
Natsumi Uchiha (76889)
vor 900 Tagen
DIE BESTE GESCHICHTE ÜBERHAUPT !!!!!
Quizzer &#128151; (82866)
vor 927 Tagen
Ich liebe deine Geschichte und musste oft lachen , auch wenn mich meine Schwester für verrückt erklärt hat als ich ohne einen , für sie , unverkennbaren Grund plötzlich einen Lachflash hatte und ich mich fast nicht mehr beruhigen konnte 😂😉 Du hast echt toll geschrieben , außerdem hast du auch Gefühle gut wiedergegeben und deshalb konnte ich mich Super in die Figuren reinversetzen , mach weiter so 😁😁
Yui chan (29541)
vor 949 Tagen
Das ist so toll von dir geschrieben dass ich zum heulen angefangen hab ..
ciara-chan (36357)
vor 977 Tagen
Super Geschichte;-) ich kann mich sehr gut in amaya reinversetzen außerdem hat die Story sehr viel Humor
anja (17779)
vor 981 Tagen
schreib weiter es war götlich das zu lesen
Ayumi (31638)
vor 990 Tagen
Kannst du bitte weiter schreiben o.o
Amaya (63280)
vor 1015 Tagen
Ich habe schon ein Paar Narutolovestorys kommentiert, aber hauptsächlich One Piece. Ich habe noch nie eine so mege gute Lovestory gelesen, schreib bitte noch mal so was...ach übrigends, gute Auswahl beim Namen! ;)
Amy03 (73493)
vor 1030 Tagen
Ich lese die geschichte schon zum 4 mal aber ich muss sie immer und immer wieder lesen ich musste fast weinen als das mit itachi war und ich bin sonst kein itachi fan (ich mag mehr sasuke *-*,hihi) Du hast es so schon geschrieben so herztzerreisend mach noch ein geschichte bitte bitte bitte ^-^