Naruto - Eine Träne kommt selten allein - Teil 2

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2 Kapitel - 2.458 Wörter - Erstellt von: GalletaChann - Aktualisiert am: 2013-06-01 - Entwickelt am: - 2.637 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier geht es auch schon weiter! ;)
Danke für die vielen süßen Nachrichten, meine Lieben.
Das ist Teil 2 meiner Geschichte ( wenn man den Prolog nicht dazu zählt, den ihr unbedingt vor den restlichen Teilen lesen solltet)

Rückblick auf Teil 1:

„RUNA!“, schrie Itachi.
Das Mädchen meinte enttäuscht: „I-ich… versuche ihn aufzuhalten… Geht… na los schon!“
Sie wusste, dass ihr das unmöglich war, egal wie stark sie war.
Kakashi hielt ihr die Hand hin: „Wir fliehen gemeinsam. Das schaffen wir, vertrau mir.“

Itachi hatte die Verfolgung dennoch bald aufgegeben.
Und bald waren Sakura, Kakashi, Yamato und Runa in Konohagakure angekommen.

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2. Kapitel - Ein neues Heim ist mehr als nur Tupperware (Ich liebe meinen Verstand für solche Titel und Ideen)

„Das ist Runa.“, erklärte Sakura.
„…Mh… Dein voller Name?“, fragte Tsunade.
Das rotbraun-haarige Mädchen lächelte: „Runa Toriyama.“
Dabei musterte sie die Frau ihrer Gegenüber.
Diese hatte einen sehr geprägten Eindruck, fand Runa zunächst.
„Gut… Und woher kommst du?“, schlürfte Tsunade aus ihrer Kaffeetasse.
„Also… mein Dorf hatte keinen Namen.“
Der Hokage ließ die Tasse auf den Boden sinken.
„HATTE?“
„Ja… Es wurde vor etwa 7 Jahre überfallen und zerstört…
Ich bin die Einzige, die noch lebt.“
„Vor 7 Jahren sagst du…“, ließ sich die blonde Frau mit dem gigantischen Vorbau auf der Zunge zergehen, „Wo warst du die ganzen Jahre über?“
Sakura hakte ein: „Sie hat in einer kleinen Hütte nördlich von Konoha gelebt. Und dort sind wir gestern durch Zufall vorbeigekommen, stimmt’s Runa?“
Das angesprochene Mädchen nickte nur.
„Mh.. Okay… Und du warst ein Ninja, wenn ich mich recht erinnere?“
„Ja“, antwortete Runa verlegen.
„Gut, dann kannst du meinetwegen hier leben.“
Runa lächelte: „Vielen Dank, werter Hokage!“
„Jaja… Mach nur, dass du wieder rauskommst… Ich hab noch wichtigeres zu tun!“
Und schon waren die Mädchen im Gang vor dem Büro des Hokage.
„Danke, Sakura. Ich bin froh, dass du mir geholfen hast. Ich hätte das nicht allein geschafft!“, bedankte sich Runa knapp-atmend.
Sakura wank ab: „Kein Problem…. Dafür sind Freunde doch da!“
„Freun…de…“, wiederholte Runa ungläubig.
Die Kunoichi aus Konoha grinste: „Ja, genau! Kakashi meinte vorhin noch zu mir, dass er unbedingt noch einmal mit dir reden möchte! Hatte ich fast vergessen…“
Runa riss die Augen auf und lief rot an: „Ja? Wollte er das?“
„Ich bring dich zu ihm. Komm!“, sprach Sakura, während sie schon nach Runas Hand suchte.
Runa lächelte: „Danke!“
„Hör auf, dich bei allem zu bedanken!“, kicherte Sakura.





Kakashis Sicht

„Du kannst dir sicher denken, warum ich mit dir sprechen möchte…“, brach ich das Gespräch an.
Sakura hatte Runa zu mir nachhause gebracht und sich so ein weiteres Dankeschön eingefangen.
Das Mädchen scharrte nun mit ihrem Fuß auf dem Boden…
„Hm.“, gab sie verlegen von sich, „Akatsuki.“
„Genau“, murmelte ich vorsichtig.
„Egal, was gestern geschehen ist. Egal, was du gesagt hast. Du warst ein Mitglied. Tsunade hat es vorhin von mir erfahren…“
Ich hatte eigentlich Verwunderung auf ihrem Gesicht erwartet. Doch was ich dort sah, war ein kleines Lächeln…
„Ja…. Das ist wohl auch besser so!“, grinste sie und dennoch sah man die Hoffnungslosigkeit ihr ins Gesicht geschrieben.
Sie war nur allzu sehr wie ein offenes Buch für jeden.
„Runa“, begann ich ernst, obwohl ich mich kaum traute ihr Lächeln zu verscheuchen, „Du wirst uns alles über Akatsuki erzählen müssen, was du weißt.“
Das Mädchen gab ein stummes „Mh“ von sich.
Dann blickte sie auf ihre Schuhe und lief rot an: „Ich werde… aber nicht alles freiwillig erzählen…“
Ich nickte, es war mir bewusst, dass sie so etwas äußern würde.
„Ich… Sie müssen wissen, als ich 9 Jahre alt war, zog ich mit ihnen. Sie waren bis jetzt eine – zwar sehr seltsame, aber dennoch immer für mich da gewesene – Ersatzfamilie für mich…“
„So leid es mir tut“, fuhr ich weiter, „Das wird kaum einen Unterschied machen.“
Runa guckte mir traurig ins Gesicht: „Nun… Danke trotzdem, dass Sie mich mitgenommen haben!“
Beim letzten Stück des Satzes zwang sie sich deutlich zu lächeln. Doch fiel es ihr leicht, ihr Gefühle oder Mimik aufzuzwingen…
Ich erwiderte ein knappes Lächeln: „Sag doch DU zu mir. Ich heiße Kakashi.“
Runa grinste: „In Ordnung.“
„Ach ähm… Dein Element ist nicht zufällig Holz, oder?“, erkundigte ich mich um das Gespräch aufzulockern… Obwohl sie wahrscheinlich kaum jünger als ich war, kam sie mir doch noch so klein und zart vor…
Runa nickte freundlich.
„Bemerkenswert.“, meinte ich.
Runa grinste: „Haha… Danke!“
Ihr schoss das Blut ins Gesicht und verdrängte die natürliche Hautfarbe erneut.
„Sag mal… Kann es sein, dass du schnell in Verlegenheit gerätst?“, neckte ich sie.
„Ungh.“, wisperte das Mädchen, als sie sich erschrocken wegdrehte und sich vorzustellen versuchte, wie sie wohl im Moment aussah.
„Das ist nichts schlimmes, Runa“, lachte ich, „Du erinnerst mich nur an eine Figur aus dem Buch, das ich gerade lese.“
„W-was! Du liest Bücher?“
Ich hörte die Bewunderung, die ihr bei dem Wort LESEN aus der Stimme hüpfte.
„Ja, du nicht?“, grinste ich.
Runa schüttelte den Kopf und schloss die Augen: „Naja… Ich kann nicht sonderlich gut lesen… Das, was ich lesen und schreiben kann, hat mir mein Bru-“
Sie stockte und fasste sich an ihren Ellbogen.
Runa seufzte kurz und dennoch lang genug, um mich dazu zu bringen einen Schritt auf sie zu zugehen.
Ich merkte, wie sie innerlich zerbrach und nahm sie zögernd in den Arm.
Auch, wenn ich nicht wusste, wie sie darauf reagieren würde…
„Runa… Du… Du darfst diesen Erinnerungen nicht ewig nachhängen… Denk an das Jetzt. Schau mal, du hast ein neues Zuhause, eine neue Freundin und auch mich. Es werden aber noch viele mehr, glaub mir.“ (Das hatte ich aus dem Buch übernommen, welches ich gerade las)
Das Mädchen griff mir um den Hals und hielt sich so fest, sie nur konnte
„Danke.“, schluchzte sie.
Ich kam mir so unbeholfen vor in diesem Moment…
Was sollte ich denn nun tun?
Sie war wirklich wunderschön… und so zart und doch wusste ich, wie sie gestern gegen Itachi gehandelt hatte… Itachi… Sie war ein Mitglied Akatsukis… Tsunade hatte uns befohlen, Runa im Auge zu behalten… Tsunade war sich noch im Unklaren, ob es Runas Absicht war mit uns zu kommen… um uns zu täuschen…
„Kakashi?“, rief mich ihre Stimme aus den Gedanken. Ihre Augen waren fest verschlossen und ihr Ohr lag an meiner Brust.
Ich spürte ihr Herz pochen… So fest klammerte sie sich um mich. Doch… um ganz ehrlich zu sein, war sie doch recht süß in dem, was sie tat…
Ich schmunzelte darüber.
„Ja?“, fragte ich.
Ihr Blick richtete sich auf und nun konnte ich in ihre wunderschönen dunkelblauen Augen schauen.
Sie wisperte schon fast und ihre Gesichtsfarbe änderte sich dabei natürlich auch: „M-magst… Also nur, wenn es dir nichts ausmacht! Ich…“
Sie seufzte und holte tief Luft. Runa schien, während sie sprach noch immer über das nächste Wort nachzudenken.
„Ich werde mich nach einer Arbeit erkundigen… Bei dem Hokage! Und… Magst du mich bis zum Kageturm begleiten!“
In ihren Augen lag noch immer der Schmerz von vor fast 9 Jahren, doch waren sie von einer so fröhlichen Art geprägt… Ich mochte ihre Augen. Ja….
„Klar.“, antwortete ich knapp, „Aber willst du dich nicht vorher noch ausruhen? Wir haben die ganze Nacht lang bis hier her gebraucht und die kleine Pause, die wir gemacht haben, kann man nicht wirklich zählen.“, schmunzelte ich.
Ihr Blick war dennoch stark, was mich ein wenig beunruhigte...
Aber schließlich hatte sie eine ganze Weile bei Akatsukimitgliedern gelebt, trainiert und ihren Schmerz scheinbar verborgen. Bis gestern.
„Ich brauche keine Pause!“, murmelte sie in meine Weste.
„Wie du willst.“, meinte ich und löste mich von ihrer festen Umarmung.
Sie schaute verblüfft, anscheinend hatte sie gedacht, ich würde noch eine Weile länger so stehen bleiben.

Runas Sicht

Und schon endete unsere Umarmung….
Nun ja… Wie auch immer ich jetzt wohl aussah (wie auch immer mein Haar jetzt zerzaust war!), es musste ziemlich bescheuert gewesen sein, denn Kakashi sah mich zum ersten Mal verwirrt an.
Ich lachte, machte 180 Grad Süd und ging schon mal Richtung Tür.
Leise Schritte folgten mir. Ich schloss automatisch darauf, dass Kakashi wahrscheinlich jetzt schon wieder meinte, mein rotes Gesicht sehen zu können,
Wieso nur musste mir das Blut auch immer so schnell in den Kopf sprinten?
Ich meine, das tat es doch nie bei Itachi, nie bei Kisame! Ja selbst bei Deidara nicht!
Aber bei mir… Dass ich mich selbst am liebsten deshalb geohrfeigt hätte, wurde mir an diesem Tag nicht zum ersten Mal klar.

„Herein?“, rief eine genervte Tsunade aus ihrem Zimmer und bat uns somit einzutreten.
Kakashi war der Ansicht gewesen, mich noch länger begleiten zu müssen…
Was er nicht unbedingt hätte machen müssen…. Wogegen ich allerdings auch nichts einzuwenden gehabt hatte.
„Guten Nachmittag.“, wisperte ich eine träge Begrüßung.
Für einen Moment dachte ich wirklich, in dem Raum wäre gar niemand vor Kakashi und mir gewesen, doch dann entdeckte ich das blonde Haar hinter einem gewaltigen Stapel von Unterlagen, Hefter und Ordnern. Außerdem eine schmale Figur die neben den Schreibtisch stand.
Tsunade erschrak als sie den Jounin neben mir stehen sah:
„Ist etwas vorgefallen?“, fragte sie Kakashi ohne mich eine Sekunde aus den Augen zu lassen.
Kakashi schüttelte freundlich den Kopf und dennoch war er leicht bei dieser Frage zusammengezuckt. Das hatte ich im Blickwinkel mitbekommen…
„Ich… Ich würde gerne hier in Konoha arbeiten, damit ich mir eine Wohnung oder so leisten kann.“, begann ich zögernd und verlegen.
Tsunade musterte mich erneut von oben bis unten und knirschte dezent mit den Zähnen.
„Wie alt bist du denn eigentlich, Toriyama?“
„Ich…“, kratzte ich mich am Ohr, „Ungefähr 17 Jahre.“
„Ungefähr?“, hinterfragte mich der Hokage.
„Den letzten Geburtstag habe ich am Tag vor dem Überfall in meinem Dorf gefeiert. Ich habe über die Jahre viele Dinge vergessen…“, antwortete ich ernst.
Den Geburtstag meines Bruders jedoch hatte ich nie vergessen. Für ihn hatte ich immer eine Kerze aus Deidaras Schrank gestohlen und sie angezündet…
Ich blickte zu Kakashi und erinnerte mich daran, was er vor knapp 2 Stunden zu mir gesagt hatte.
Ein neues Leben…. In einem neuen Dorf…
Er bemerkte, dass mein Kopf auf ihn gerichtet war und so zog ich erneut schnell die Aufmerksamkeit auf meine Frage: „Wie gesagt, würde ich gern hier arbeiten.“
Tsunade nickte und schien zu überlegen. Sie biss sich auf die Unterlippe.
Sie schien tatsächlich lange und gut über diese Frage nachzudenken.
Viel zu lange, meines Erachtens…
„Runa… Ich gebe dir einen Schlüssel für eine Wohnung, für die du die nächsten 2 Wochen nichts bezahlen musst… Versorgung erhältst du ebenfalls kostenlos.“
Ich richtete mich verwirrt auf.
„Hm?“, formulierte ich meine grandios gebaute Frage.
„Ich weiß, dass du ein Ninja bist, der zunächst bei Akatsuki gelebt hat… Deshalb würde ich dich gerne erst einmal als Ninja einschätzen können…“, erläuterte mir die Frau.
Ich nickte. Natürlich, ich war ja schließlich ein Ninja…
„Kakashi wird es dir wahrscheinlich schon mitgeteilt haben… Ich würde dir jetzt gerne noch ein paar Frage über Akatsuki stellen.“
Mein Herz zog sich blitzartig zusammen.
Ich strauchelte und fragte mich flüsternd, aber deutlich verständlich für die anderen:
„Was mache ich hier?... Ich verrate doch nicht etwa gerade meine ….Fa-… Was…Nein!“
Ich schüttelte energisch den Kopf, packte mich jedoch am Arm und zog mich zu Boden…
Kakashi war erschrocken zu mir getreten und war auf alles gefasst, was jetzt kommen würde.
„Entschuldigen Sie bitte.“, presste ich aus meinem Mund heraus.
Meine Lungen füllten sich mit Hass, ich wollte nichts mehr sehen…
Was um Himmels Willen machte ich in dieser fremden Gegend? Warum war ich mit den Konoha Ninja gegangen… Was….?
Wieder versuchte ich mich selbst zu beruhigen in dem ich den Atem anhielt.
Ich atmete kurz tief ein, hielt die frische Luft an und ließ sie wieder aus meinen Luftgängen heraus-strömen.
Dann begann mein Mund etwas zu brabbeln, was ich nicht einmal selbst verstanden hatte.
Und nachdem Tsunade mit verstört darum bat, es erneut zu sagen, konnte ich mich nicht mehr von meiner Wut abhalten: „DANN FRAGEN SIE DOCH ENDLICH!“, rief ich lauter als ich es eigentlich wollte.
Tränen unterdrückte ich erbarmungslos.
Nein, Tsunade sollte das nicht sehen …
Kakashi fasste mir besorgt an die Schulter. Sein Blick verriet mir, dass er sich tatsächlich um mich sorgte.
„Runa…“, zog er nur vorsichtig seine Aufmerksamkeit auf sich, „Ist alles in Ordnung?“
„Mir geht es gut…“, antworte ich scharf.
Er griff nach meiner Hand und hob mich vom Boden auf.
Ich stelle mich wieder kerzengerade hin und wartete nun wirklich auf die Fragen von Tsunade, dem Hokage Konohagakures… Meines neuen Zuhauses… Meines neuen Lebens.

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