Naruto - Eine Träne kommt selten allein - Teil 1

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2 Kapitel - 1.887 Wörter - Erstellt von: GalletaChann - Aktualisiert am: 2013-06-01 - Entwickelt am: - 2.933 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier das erste Kapitel meiner Geschichte!:)
(Prolog existiert schon und wäre empfehlenswert vor dem ersten Kapitel gelesen zu werden)
Vielleicht lesen sie ja ein paar von Euch.

Ich würde mich sehr über Wünsche, Nachrichten und Ähnliches freuen!
Ja, ich hab sie nicht mehr alle!
Dankeschön~

1
7 Jahre später


Wie die Kapitelüberschrift schon erahnen lässt, befinden wir uns jetzt 7 Jahre nach Runas Aufnahme in der Organisation „Akatsuki“.
Sie erhielt spezielles Training von den Mitgliedern und hat ihre Jutsu beinahe perfektioniert.
Das, was Itachi damals dazu angeregt hatte, sie aufzunehmen, war wohl, dass sie über das sehr seltene und wertvolle Element Holz verfügte und sehr viel Potenzial besaß.
Gestern oder vorgestern war sie 17 Jahre geworden. Doch sie war noch immer der Meinung, Akatsuki wäre nicht böse und hätte damals versucht ihrem Dorf zu helfen.
Auch wenn sie merkte, dass das hirnrissig war und keinen Sinn machen wollte… Etwas anderes hielt sie in der Organisation… Dieses etwas… Etwas, das sie schon beinahe mit Geborgenheit beschrieben hätte.
Sie hatte noch immer keinen der Mitglieder gesehen, wie er jemanden ermordet oder angegriffen hatte, denn sie hatte stets im Versteck bleiben müssen.
Itachi hielt es für sicherer, wenn auch er wusste und sich selbst gestehen musste, dass Runa die Wahrheit von damals wahrscheinlich kannte und dennoch nicht glauben wollte.
Auch wenn Itachi nie einen einzigen Gedanken nur verschwendet hätte, hatte er Runa sehr lieb gewonnen… Sie erinnerte ihn an jemanden, an den er nicht erinnert werden wollte…
Er hatte sie die ganzen Jahre vor allem beschützt, vor dem er sie nur hätte beschützen können.
Anfangs war das nur, um sie der Überzeugung zu gewinnen, dass er sie „mochte“…. Später war es, WEIL er sie mochte.
Heute war ihre erste richtige „Mission“… Sie musste doch nur drei Ninja aus Konoha ausspionieren…Was sollte da schon schief laufen können?
„Morgen.“, rief sie in den Raum, der mit Nukenin nur überlaufen hätte können.
Deidara überraschte sie von der linken Seite und legte ihr den Arm um die Schulter: „Na, wie geht’s dir, Prinzeschen?“
Ihr war die Antwort ins Gesicht geschrieben: „Gut! Dir?“
„Wundervoll, seit gerade eben.“, grinste der Blondschopf.
Runa lachte: „Ach ja? Warum das?“
Tobi saß mit verschränkten Armen auf dem Boden und wartete auf Aufmerksamkeit.
„Weil du da bist!“, hätte Deidara am liebsten geantwortet, doch Itachi stoppte ihn.
Der Uchia stieß ihn zur Seite und begrüßte Runa mit einem freundlichen Lächeln.
„Guten Morgen, Itachi-sensei.“, wisperte das Mädchen.
Man merkte es Itachi an, dass er es nicht sonderlich mochte, von ihr SENSEI genannt zu werden.
Er hätte sich dabei bestimmt besseres vorstellen können.
„Runa muss heute mit Tobi spielen!“, quengelte der Möhrenkuchen penetrant.
Das Mädchen nickte ihm zu: „Tobi muss noch ein Weilchen warten, aber Runa kommt dann gleich.“
Bei diesem Satz sprang ihre Stimme beim letzten Wort so kindlich hoch, dass man hätte meinen können, sie fühle sich wieder 8 Jahre alt, wenn sie mit Tobi sprach.
„Sieh an… Die Kleine ist also auch endlich wach!“, raunte Kisame sich selbst zu.
Runa stellte sich auf ihre Fußzehen: „Sag so etwas nicht, Fischkopf! Ich bin fast so groß wie du!“
Kisame grinste: „Heißt FAST ‚immer noch 30 Zentimeter kleiner?“
„Haha!“, meckerte Tobi aus seiner Ecke, „Runa muss jetzt mit Tobi spielen!“
Itachi schüttelte leicht genervt den Kopf: „Runa, ich muss noch einmal mit dir sprechen… Wegen deiner heutigen Mission.“

„Was gibt’s denn?“, erkundigte sich das Mädchen.
Die Beiden waren aus dem Geheimversteck raus, in die Nähe eines Wasserfalls gegangen.
Itachi flüsterte etwas beinah Unverständliches…
Doch Runa schien es so interpretiert zu haben, näher an ihn heran zu kommen.
Ihre Köpfe waren sich noch ca. 10 Zentimeter voneinander entfernt.
Runa lief rötlich an, was meines Erachtens gut verständlich war, denn Itachi strich ihr über die Wange.
„Runa… Ich hätte nie gedacht, dass ich….“, drückte er aus seinem Mund heraus.
Seine Schülerin wusste nicht, was sie tun sollte und versuchte sich den Rest des Satzes zu denken.
Sie erschrak, denn genau wie sie es sich ausgemalt hatte, sprach Itachi die Worte aus. Im selben Tempo, dieselbe Tonlage… dieselbe Pause… und dieselbe Bedeutung.
„…Dass ich dich jemals so sehr lieben würde, Runa.“
Er küsste ihre Stirn und genoss ihren Tomatenschädel. Er musste sogar ein leichtes Schmunzeln unterdrücken.

Kisame meinte in die Diskussion: „Da hast du’s, Deidara. Nichts mit ‚Prinzeschen und Prinz ziehen gemeinsam in ein Schloss‘.“
„Ja… schade drum…“
„ Ich sollte es trotzdem wagen, meint ihr nicht auch?“, rief Hidan verlegen.
„Was WAGEN?“, fragte Deidara empört.
Hidan grinste: „Du bist doch nicht ernsthaft in sie verliebt, oder?“
„W-warum sollte ich?“, murmelte der Blondschopf verärgert.
„Gute Frage! Wie dem auch sei, ich meinte nicht das, an was du gleich wieder gedacht hast.
Ich sollte es wagen, ihr die Wahrheit zu sagen… Danach liebt sie mich vielleicht so sehr, dass ich doch zu deinem ersten Gedanken zurückkommen würde.“
Hidan lachte sich die Seele aus dem Leib, als er Deidaras Gesichtsausdruck bewundern konnte.
„Blutsauger darf nichts sagen! Dann würde Runa Tobi verlassen und Tobi würde traurig werden.“, seufzte dieser.
„Blutsauger? Das hat dir Runa beigebracht… natürlich…“, schnaufte Kisame lächelnd, „Sie hat schon immer Schwächen für solche Spitznamen gehabt.“
Das Mädchen trat aus dem Schatten heraus, hinter dem sie gerade gelauscht hatte.
„Welche Wahrheit, Hidan?“, fragte sie gekränkt.
Itachi kam um die Ecke gerannt und sah wie die anderen Mitglieder Runa ins Gesicht schauten.
„Was habt ihr gesagt!“, geriet er außer sich. Er drehte sich schutzlos zu Runa um: „Egal, was du gehört hast, Runa. Es war nichts, das du unbedingt wissen musst!“
„Aber ich WILL es wissen! Was für eine WAHRHEIT!“
„Runa!“, rief Tobi, „Die Konoha-Ninja sind da!“
Das Mädchen räusperte sich, drehte mit einem Schwung um und verließ das Versteck um ihrer Mission nachzugehen.

Die drei Konohalinge waren am Wald angekommen und machten eine kurze Pause.
Der perfekte Moment um sich anzuschleichen, fand Runa und kauerte sich auf einen Stamm in den Baumkronen.
Sie erkannte die Stirnbänder und wusste, dass es nur die drei sein konnten, von denen Itachi erzählt hatte. Sie wollte die Mission nicht erfüllen… Runa wollte lediglich etwas über die Ninja herausfinden… Woher sie kamen, wie es dort war…. Ob sie dort jemanden wie sie aufnahmen…
Sakura, Yamato und Kakashi…
Das waren die Namen…
Die Rosahaarige sah ganz nett aus… Der mit der Maske eigentlich auch… Nur der Andere machte einen gruseligen Eindruck… Wobei Runa das eine recht lustige Kombination fand und fast gelächelt hätte.
Sakura…. Dieser Name hatte eine Bedeutung für Runa…. Sie konnte sich nicht erinnern… Doch irgendeine Rolle mussten Kirschblüten in ihrer Vergangenheit gespielt haben.
Sie dachte an ihren Bruder…. Die letzte Erinnerung, die sie noch an ihn hatte, war die kleine Holzkette, die sie vor langer Zeit ihn ihrer Kleidtasche gefunden hatte…
Ihr Kleid! Die Kirschblüten…
Runa schluchzte… Wahrscheinlich zu laut! Denn plötzlich stand der silberhaarige Mann hinter ihr und hielt ihr einen Kunai an den Hals.
„Wer bist du?“, fragte er kühl.
Das Mädchen zuckte zusammen.
„Sie würden mir kein Wort glauben… Und wenn Sie wüssten, wer ich bin, würden Sie mich mit Sicherheit töten.“
Kakashi lockerte den Griff dennoch nicht und meinte nur leise: „Keine Sorge… So rabiat bin ich nicht.“
Sie versuchte zu lächeln: „Sind Sie aus Konoha?“
„Warum?“
„Ich will hier fort… Ich…“, schluchzte Runa und begann ein paar Tränen zu vergießen.
Kakashi entfernte den Kunai und sprach freundlich: „Du kannst mit uns kommen, wenn du möchtest.“
„Liebend gerne!“, strahlten ihre Augen auf, „da ist nur noch etwas, dass Sie wissen müssen…“

Itachi war natürlich mitgekommen, hatte alles von weitem beobachtet und griff jetzt ein.
Er packte Kakashi und schleuderte ihn einen Baum weiter.
„Runa! Was bitte tust du!“, fragte er, holte aus und schlug sie (noch recht sanft) ins Gesicht.
Das Mädchen stolperte zurück und holte sich wie damals eine Wunde am Knie.
Sie zuckte zusammen: „Ich… Ich verschwende mein Leben nicht länger an billigen Lügen!“
Runa formte Handzeichen und bevor jemand noch etwas anderes machen konnte, hatte sie Itachi mit Wurzeln an Bäume gefesselt.
Sakura wusste nicht was gerade geschah. Anscheinend hatte sie gerade noch vor sich hin-gedöst.
Itachi schüttelte den Kopf: „Wie kannst du nur?“
„Hast du ihn vor 7 Jahren ermordet?“, fragte sie kühl.
Itachi zog die Augenbrauen hoch: „Wie?“
„Hast du meinen Bruder ermordet! Damals… vor sieben Jahren! In meinem Dorf! Damals… damals, als ihr mich belogen habt und…. Mich mitgenommen habt!“
„Was redest du da? Du bist freiwillig mitgekommen… Die Gründe sind nun auch irrelevant.“
„Ich fragte, ob du IHN ERMORDET HAST!“, brüllte sie aus ihrer tiefsten Seele und schrie sich so von dem Schmerz los. Sie weinte …. Unerbittlich…
„Runa! … Es waren so viele…. Ich weiß nicht einmal, wer dein Bruder war…“
„Er hatte braunes Haar! Braune Augen! Er war 15 Jahre alt! Damals zwei Köpfe größer als ich…. Und… er war der beste Kämpfer unseres Dorfes! Der klügste! Der netteste! Er…. Kota….“
Sie ließ eine neue Wurzel direkt auf Itachi krachen.
Er wurde mit so einer Wucht davon geschleudert, dass beim Aufprall Risse in den Boden entstanden.
Sie hielt sich die Hände vors Gesicht und weinte.
Sakura ging zu ihr und legte ihr die Hand auf die Schulter.
„RUNA!“, schrie Itachi.
Das Mädchen meinte enttäuscht: „I-ich… versuche ihn aufzuhalten… Geht… na los schon!“
Sie wusste, dass ihr das unmöglich war, egal wie stark sie war.
Kakashi hielt ihr die Hand hin: „Wir fliehen gemeinsam. Das schaffen wir, vertrau mir.“

Itachi hatte die Verfolgung dennoch bald aufgegeben.
Und bald waren Sakura, Kakashi, Yamato und Runa in Konohagakure angekommen.

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