Auf dem Weg nach Paris

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18 Kapitel - 1.149 Wörter - Erstellt von: Carina Knitter - Aktualisiert am: 2013-06-01 - Entwickelt am: - 950 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

„Eigentlich wollten wir doch nur nach Paris...“das dachte ich mir als wir in einem Taxi saßen und am Ende der Welt angekommen waren...Und das kam so:

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    Am Montag den ersten Tag der Sommerferien fuhren wir munter gelaunt mit der Bahn nach Paris, als wir angekommen waren verstand niemand Englisch geschweige denn Deutsch.
    Also versuchten wir es mit Zeichensprache, die sie scheinbar auch nicht richtig verstanden hatten, sonst wäre das ganze nämlich nicht passiert...

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    Also wir haben ein Taxi nach Paris Innenstadt bestellen, und da nach einiger Zeit auch eins kam stiegen wir ein... Ja, und das war ein Fehler...

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    Wir fuhren ewig, der Fahrer hatte einen miserablen Fahrstiel und wir drei (ich und meine Eltern) hätten Kotzen können. Die Fahrt kam mir ewig vor, als würde er uns auf einen anderen Planeten bringen.
    Na ja, so ganz falsch lag ich auch gar nicht...

    4
    Weil das Navi plötzlich piepte und „Sie befinden sich an einem nicht vorhandenen Ort!“, anzeigte. Ich sah meine Eltern mit groß aufgerissenen Augen an:
    „Seid ihr euch sicher, dass der uns nach Paris Innenstadt bringt!“ Meine Eltern zuckten nur mit den Schultern als ob es NICHT SO SCHLIMM wäre irgendwo im Universum zu stecken und keine leiseste Ahnung zu haben wo man gerade ist...

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    Doch als wir gerade das fünfte Mal an derselben hässlichen Statue vorbeifuhren hatte ich das schlechte Gefühl, dass der Fahrer mit kaputtem Navi auch nicht so genau wusste wo wir gerade waren. Und das war NICHT GUT! Es wäre ja leichter gewesen wenn wir Leute auf der Straße gefragt hätten, doch der Fahrer fuhr immer weiter und die Straßen wurden immer holpriger und enger... Bis die Straße endete und es bis auf ein paar Bäume nichts zu sehen gab. Plötzlich entstand ein Orkan und raste DIREKT AUF UNS ZU!

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    Mir rutschte fast das Herz in die Hose, als ich sah wie groß und in welcher Geschwindigkeit er auf uns zu kam.
    Auf einmal riss er uns in die Höhe und Verschlang uns...
    Ich sah meine Hand vor Augen nicht mehr und spürte einen harten Aufprall und hörte ein lautes Scheppern.

    7
    Langsam aber sicher verschwand der Wirbelsturm und ich begann wieder etwas zu Sehen.
    „Mama, Papa!, wir sind AM ENDE DER WELT!“ Lies ich einen entsetzlichen Schrei los. Woher ich das wusste? Na Ja direkt vor unserem Taxi stand ein Schild: „Herzlich Willkommen am Ende der Welt“
    Ich sah mich um...

    8
    Es war schmutzig und gruselig hier. Plötzlich kam mir ein ungefähr ein Meter großes Männchen entgegen und fauchte mich unfreundlich an: Weg da! Hat dir den keiner anstand beigebracht!“
    „Als ob der irgendwas von anstand versteht würde!“ dachte ich mir nur...
    Er sah fast aus wie mein Onkel Eddie (und roch auch so...) er war nur ein bisschen größer als Eddie.
    Hier war es düster und es gab keine Farben, die Leute waren unfreundlich und sahen sehr ungepflegt aus...
    Mir war ein klar, Ich musste hier wieder raus!, und zwar SCHNELL!

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    Ich blickte mich um...
    Ich sah: kleine schmutzige ungepflegte Häuschen, an denen rostige Abflussrinnen befestigt waren, winzige, schmuddelige Leute und einen riesengroßen VULKAN!
    Ich bekam ein mulmiges Gefühl im Bauch..., ich stand VOR einem VULKAN!

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    „OH MEIN GOTT“ dachte ich nur, nun war ich mir ganz sicher: „WIR MÜSSEN HIER RAUS!“ brüllte ich vor Aufregung und Angst. Meinen Eltern war das (glaube ich) auch klar... nur es wusste keiner WIE.

    11
    Der Taxifahrer war völlig fertig mit den Nerven, er konnte nicht mehr...
    Doch trotz dem, viel ihm auf, dass wir wohl von OBEN kommen mussten und NUR wieder nach OBEN mussten... (Er konnte wohl doch Zeichensprache)
    Doch wie?

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    „Ich will nach Hause!“ kreischte ich in die schmutzige Welt hinaus. Es waren FERIEN und meine FERIEN wollte ich AUF KEINEN FALL am ENDE DER WELT verbringen! (Wen Schule währe, währe das was anderes...)
    Ich musste mir was überlegen... und zwar SCHNELL!

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    Plötzlich fiel mein Blick zum Vulkan, ich dachte nur: „Nein, das darf nicht die einzige Lösung nach Oben sein!, Doch ich sah weit und breit keine andere, als den Vulkan.

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    Mama, Papa und der Taxifahrer sahen mich erwartungsvoll an:
    „Und? Hast du `ne Idee?“ Fragte mich Mama hoffnungsvoll.
    „Ja die hab ich, nur...“ stoppte ich, „was NUR?“ schrie Papa verzweifelt.
    Ich vervollständigte meinen Satz: „...nur wir müssen auf den VULKAN!“
    „Auf den Vu Vu Vu Vulkan!“ stotterte Mama verängstigt. Ich nickte ernst, doch in meinem inneren pinkelte ich schon vor Angst in die Hose.

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    Doch ich beschloss keine weitere Zeit zu verlieren, also ging ich los, immer in Richtung VULKAN. Wir zogen an Häusern, Fabriken und noch weiteren Luft verpestenden Gebäuden vorbei.
    Ich hatte mir meinen Urlaub „etwas“ anders Vorgestellt als auf einen Vulkan zu klettern um vom Ende der Welt wieder weg zu kommen. Na ja, als wir angekommen waren, hatte ich mir den Vulkan etwas kleiner vorgestellt.

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    Doch ich wollte keine Zeit verlieren und kletterte Schritt für Schritt nach oben. Die drei anderen schleppten sich mit aller Mühe nach. Nach jedem Schritt näher am Krater des Vulkans zitterten wir vier um so mehr, mit nur DEM Gedanken: „Bitte, bitte brich nicht aus!“
    Nach einiger Zeit kamen wir am Gipfel des Vulkans an und sahen mit GROßEN, VERWUNDERTEN Augen noch Oben.
    Unsere Münder standen offen und ich stotterte:

    17
    „ Da ist eine riesengroße KRAFITIWAND!
    (wenn ihr jetzt denkt auf dem Loch des Vulkans liegt ihr falsch, den Mamas Koffer, den sie voll Mühe nach oben gezerrt hatte, viel mit einem pfeifen hinein.)
    Trotz allem waren wir alle erleichtert, der Vulkan war nicht mehr aktiv und hier oben stank es nicht so wie dort unten.

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    Doch was nun?
    Und wie kommen wir lebend wieder hinaus?

    Das im Teil 2
    Ab mitte August

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