Why I'm still alive?

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2 Kapitel - 3.005 Wörter - Erstellt von: Eichi - Aktualisiert am: 2013-06-01 - Entwickelt am: - 3.415 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.33 von 5.0 - 6 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ein Abend kann alles verändern. Das erfährt Selena an eigenem Leib. Aus Freundschaft wir Feindschaft, aber wieso? Die Antwort liegt auf der Hand: Liebe

1
Ich schlenderte durch die Straßen. Ich hatte gerade das Haus meiner besten Freundin verlassen, mit der ich mich verabredet hatte, und jetzt wollte ich noch ein wenig durch die Stadt gehen, denn hier fand man immer wieder etwas Neues. Egal ob Taschen, Schmuck, Klamotten, Computer, Motorsägen oder Autos, du kannst alles haben. Also ging ich an einigen Schaufenstern vorbei als ich einen Schatten sah. Ich blieb abrupt stehen. Er wurde immer größer, und ich ging ein paar Schritte rückwärts. Doch bevor ich etwas unternehmen konnte trat aus dem Schatten ein Mann hervor und er stürzte sich auf mich. Er begann an meinem Arm zu zerren, ich versuchte mich zu wehren, aber es half einfach nichts. Ich war verloren. Er schubste mich auf den Boden und ich konnte einfach nichts tun… Plötzlich stellte sich jemand schützend vor mich hin, doch ich erkannte zuerst nicht wer es war. Bis derjenige zu sprechen begann.
„Lass deine dreckigen Finger von ihr, du Mistkerl!“
Sirius breitete seine Arme aus, sodass der Typ nicht einmal eine Chance hatte zu mir zu gelangen.
„Wieso sollte ich? Ich lass mir nichts von einem 11-jährigem Jungen sagen, und jetzt lass mich gefälligst zu der Kleinen, oder du wirst in einer Minute nicht mehr auf diesem Erdball wandern.“
Ich war geschockt. Wie konnte er Sirius nur so zusetzten.
„Du elender Sack, hör auf ihn so zu bedrohen! Was willst du eigentlich von mir, ich bin erst zehn!“, fragte ich wütend.
„Tja, ich bin momentan in einer finanziellen Notlage, also kann ich euch mit gutem Gewissen beklauen.“
Das war zu viel. Ich setzte zu einem Schlag an, doch Sirius war schneller. Er gab ihm einen Tritt in seine „sensible Stelle“ und lief mit mir weg. Völlig außer Puste kamen wir dann an einem Spielplatz an.
„Danke dass du mich gerettet hast, Sirius, ich hatte so viel Angst, ich hab gedacht: Jetzt ist es aus, tschüss Welt, aber dann hast du mich vor dem Kerl beschützt, und… Danke.“
Das hatte nämlich noch nie jemand zuvor für mich getan, viele Leute fanden mich komisch, denn mir passierten oft bizarre (Ich: Für alle die kein französisch sprechen, bizarre heißt so viel wie komisch, aber das wäre eine Wortwiederholung gewesen, also hab ich in eine andere Sprache übersetzt) Sachen. Ich konnte Sachen fliegen lassen, Schnee zu Tieren formen ohne sie zu berühren und viele andere Dinge. Dementsprechend hatte ich sehr wenige, eigentlich gar keine Freunde. Nur Sirius unternahm ab und zu etwas mit mir. Ich war so froh ihn zu haben.
„Ach, nicht der Rede wert. Aber siehst du die Mädchen da hinten am Bürgersteig?“ Er deute mit seiner Hand auf zwei wirklich hübsche Wesen, die ich noch gar nicht bemerkt hatte.
„Äh, ja, was ist mit denen?“
„Die haben gesehen dass ich dich gerettet habe, jetzt folgen sie mir wahrscheinlich, und ich kann endlich wieder mit wem knutschen.‘‘
Mir ging ein Licht auf. Deswegen hatte er mir also geholfen.
„Deswegen hast du mich also gerettet? Um wieder mit wem KNUTSCHEN zu können? Du bist echt das Letzte, du hättest den Typ doch tun lassen was er will wenn nicht diese bescheuerten Weiber da stehen würden, du hättest dich neben mich gestellt und zugesehen wie er mich verprügelt, du hättest gelacht weil eine 10-jährige es nicht mit einem älteren Mann aufnehmen kann,…“
„Nein, das hätte ich nie getan, ich wäre dir immer zur Hilfe gekommen. Außerdem, sei froh dass ich es gemacht habe, auch wenn ich nur das Aufsehen von den zwei Mädchen wecken wollte, du könntest mir mal danken dass du nicht auf der Intensivstation im Krankenhaus liegst.“
„Du Mistkerl, du bist ein schwanzgesteuerter, widerlicher, und was weiß ich noch Typ, ich weiß nicht wieso ich jemals was mit dir gemacht habe. Mir hätte schon früher auffallen sollen was für ein arroganter und selbstsüchtiger Kerl du ist. Du bist für mich gestorben!“
Und mit wehenden Haaren verließ ich den Spielplatz, nicht wissend, dass das der Anfang von Allem war. Nicht wissend, dass ich ihn ab diesem Moment das Herz gebrochen hatte. Nicht wissend, dass ich mich in einen Zauberer verliebt hatte. Nicht wissend, dass ich bald erfahren würde, wer ich wirklich war.

°° Zeitsprung °°

„Klopf, klopf“
Ich fuhr hoch. Leise wurde meine Zimmertür geöffnet und meine ganze Familie tippelte herein. Meine Eltern, mein Bruder, meine Schwester, und sogar mein Hund DJ war dabei. Meine Mom übergab mir einen riesigen Kuchen, und ich blies alle 11 Kerzen auf einmal aus.
„Alles Gute zum Geburtstag, Selena“, sagten sie alle im Canon.
„Danke.“
Ich packte meine Geschenke aus, und dieses Jahr fiel die Liste nicht wirklich kurz aus. Ein iPod, eine CD, Tonnen von Süßigkeiten, Schminke und eine Hängematte. Doch dann viel mein Blick auf einen Brief, auf den letzten. Darauf war ein Wachssiegel mit einer Schlange, einem Löwen, einem Dachs, und einem Adler. Neugierig machte ich ihn auf. Ich las laut vor:

Sehr geehrte Ms Jackson,
wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen sind. Beigelegt finden Sie eine Liste aller benötigten Bücher und Ausrüstungsgegenstände. Das Schuljahr beginnt am 01. September. Wir erwarten Ihre Eule spätestens am 31. Juli.
Mit freundlichen Grüßen
Minerva McGonagall, Stellvertretende Schulleiterin

Ich nahm das zweite Pergament aus dem Umschlag und las es mir durch. Dann sah ich zu meiner Familie hoch.
„Mom, Dad. Ich bin eine Hexe. Hier steht ich soll in eine Schule für Zauberer, nach Hogwarts gehen. Das ist doch alles ein Scherz, oder? Es gibt doch keine Zauberei?“
Meine Eltern sahen sich an. Dann begann mein Dad zu erklären.
„Das ist kein Scherz, Selena. Zauberei existiert, sie ist überall. Und… Ich bin auch ein Zauberer.“
„Du bist… WAS? DU BIST EIN ZAUBERER? Wieso habt ihr mir das nie gesagt? All die Jahre, als mir was blödes passiert ist, ihr habt gewusst was ich bin, aber habt es mir nicht gesagt? Das-‘‘
„Jetzt beruhige dich wieder. Wir wollten nur das Beste für dich. Willst du nach Hogwarts gehen?“
Ich sah auf den Brief und dann wieder zu meinen Eltern. Dann fasste ich einen Entschluss.
„Ja ich will dort hin. Es ist meine Zukunft, ich will zaubern lernen.“

°° Zeitsprung°°

Mit geöffnetem Mund stand ich vor den zahlreichen Läden in der Winkelgasse. Ich fand es wirklich toll, und ich war froh dass ich mich für dieses Leben entschieden hatte.
Als ich mit vollen Taschen aus der Bank herauskam lief ich sofort zu Ollivander, dem Zauberstabmacher. Doch als ich dort eintrat konnte ich meinen Augen kaum trauen.
„Lily? Lily, was machst du hier?“, fragte ich meine beste Freundin.
„Sel, das gleiche könnte ich dich auch fragen. Du gehst doch nicht etwa nach Hogwarts, oder?“
„Ähm, doch. Aber du doch nicht auch, oder?“
„Doch, sieht so aus als ob wir uns das ganze Schuljahr wieder gegenseitig nerven können.“
Freudig fiel ich ihr in die Arme. Ich konnte es nicht fassen. Lily war neben Sirius meine einzige Freundin gewesen, ich konnte mich immer auf sie verlassen. Es konnte nicht mehr besser werden. Also unterhielten wir uns noch ein bisschen, bis wir ein Räuspern wahrnahmen.
„Ah, Ms Jackson und Ms Evans. Ich wusste dass sie hier bald auftauchen würden. Mhm… Er verschwand hinter den Regalen und zog zwei Zauberstäbe, für jeden einen, heraus.
„11 Zoll, Schwanzfeder eines Phönix, Eiche, leicht zu biegen. Probieren sie ihn aus, probieren sie.“
Ich nahm den Zauberstab in die Hand und… nichts passierte. Ich sah ihn fragend an.
„Sie müssen ihn schwingen.“
Ich begriff. Ich machte eine leichte Bewegung und auf einmal fühlte sich meine Hand warm an, der Zauberstab fing an zu glühen.
„Perfekt. Und für Ms Evans finden wir auch noch einen Zauberstab.“
Nachdem Lily auch ihren eigenen gefunden hatte, (zehneinviertel Zoll lang, geschmeidig, und aus Weidenholz gefertigt) machten wir uns auf den Weg um uns ein Haustier zu kaufen. Also gingen wir in den Laden und sahen uns um. Überall flogen Eulen umher, Katzen verfolgten Mäuse und Ratten, und ein paar Kinder versuchten verzweifelt sie einzufangen. Da sah ich eine wunderschöne, schneeweiße Eule. Ich ging auf sie zu und streichelte ihr über die Federn. In kürzester Zeit hatte ich mein Haustier gefunden. Danach gingen Lily und ich in fast jeden Laden, und nach vier Stunden kamen wir endlich an der Backsteinmauer an. Wir verabschiedeten uns voneinander und ich freute mich schon auf die Zugfahrt.

°° Zeitsprung°°

Schnell gab ich meinen Eltern einen Kuss auf die Wange, umarmte alle noch mal, und dann stieg ich mit schnellen Schritten in den Zug ein. Immer wenn ich an einem Abteil vorbeikam lies ich meinen Blick durch die Sitzreihen wandern, denn Lily musste hier irgendwo sein. Als ich am letzten angekommen war erblickte ich sie mit Severus, einem schwarzhaarigen Jungen, mit dem ich eigentlich recht gut klarkam. Er war zwar ein bisschen komisch, und seine Haare waren ein einziges Paradies für Läuse, aber abgesehen davon war er ganz ok. Mit einem Ruck schob ich die Abteiltür auf und sofort fiel ich Lily um den Hals und nickte Severus zu. Dann lies ich mich auf einen freien Platz fallen und eine Weile unterhielten wir uns über unsere Ferien, doch das Schicksal meinte es nicht gut mit mir, denn plötzlich ging die Tür erneut auf und zwei Jungen platzten herein. Einer hatte kurze, strubbelige, schwarzen Haare und eine runde Brille auf der Nase, und der andere hatte braune Locken, sturmgraue Augen, und ein freches, aber dennoch anziehendes Lächeln auf dem Mund. Ich konnte es nicht glauben. Ich wollte es nicht glauben, eher gesagt.
„Du?“, krächzte ich.
„Ich.“
„Was machst DU denn hier, raus aus unserem Abteil, Black, oder es setzt was!“, schrie ich meinen „Freund“ an, der sich gerade neben mich setzten wollte.
„RAUS HAB ICH GESAGT, ABER DALLI, JETZT BEWEG MAL DEINEN ARSCH UND VERLASS SOFORT DAS ABTEIL!“ Ich war kaum mehr zu halten. All der Frust, all das Leid musste raus.
„Wow, Sel, beruhig dich mal wieder, es ist doch nur… Wie heißt du eigentlich?“, schaltete sich ein.
„Sirius Black, mein Name“, antwortete der Schleimsack.
„ES IST DOCH NUR BLACK, JA, GANZ TOLL, DU WIEßT DOCH NICHT WAS ER FÜR EIN ARSCHLOCH IST!“ Ich kochte über vor Wut. Was bildete der sich eigentlich ein?
„Ok, ok, ich geh ja schon.“
„DAS MÖCHTE ICH AUCH MEINEN!“

°° Seine Sicht°°

Das letzte was ich sah war, dass sie weinend auf dem Boden zusammenbrach, ich hatte das Gefühl ihr helfen zu müssen, doch sie hasste mich anscheinend aus vollen Herzen. (Ich: Kein Wunder^^) Geknickt machten wir uns auf den Weg zu meinem Abteil, das wir mit Remus Lupin und Peter Pettigrew teilten. Die ganze Fahrt über starrte ich aus dem Fenster und dachte an sie. Wieso hatte ich ihr nur gesagt dass ich sie nur wegen den Tussen gerettet hatte, ich meine, mit elf schaut man schon mal einem Mädchen hinterher, oder? (Ich: Keine Ahnung, ob das so ist, es passt einfach zur Geschichte, also lasst mir bitte meinen Willen und lest einfach weiter als wäre nichts gewesen, ok?) Egal, irgendwie musste ich das wieder geradebiegen, doch wie sollte ich das anstellen? Doch James riss mich wieder aus meinen Gedanken.
„Sirius? Was ist dir denn über die Leber gelaufen? So kenn ich dich ja gar nicht, und wieso hat das Mädchen, Selena, dich eigentlich angeschrien?“, haspelte er ohne Luft zu holen.
„Ich weiß nicht warum sie mich so angemotzt hat, es ist doch schon so lange her, aber ich muss ich es wieder geradebiegen, aber wie? Ach, das ist alles so kompliziert.“ Ich ließ meinen Kopf in meine Hände sinken.
„Lass sie erst einmal in Ruhe, sie ist wahrscheinlich noch verletzt, wer wäre das nicht? Gib ihr Zeit über alles nachzudenken, und bedräng sie nicht“, schaltete sich Remus ein. Peter nickte nur und zeigte seine Zähne, die ihn noch mehr wie eine Ratte aussehen ließen. Naja, vielleicht war es ja wirklich das Beste nicht mehr auf sie zu achten, nicht einmal über sie nachzudenken.

°° Deine Sicht°°

Als ich mich wieder einigermaßen beruhigt hatte kamen wir schon in Hogwarts an und fuhren mit den Booten über den schwarzen See, der im Dunkeln gespenstisch aussah. Anschließend wurden wir in die Große Halle geführt, die ihrem Namen alle Ehre machte.
„Jackson Selena“, rief mich Professor McGonagall auf, und ich setzte mich auf den Stuhl, und mir wurde der überdimensionale Hut aufgesetzt, der mir sofort über das Gesicht rutschte. Dann erschien plötzlich ein Schlitz in dem Stoff und der Hut begann zu reden.
„Mhm… Sie sind ihrem Vater sehr ähnlich, also Ravenclaw? Oder vielleicht doch Slytherin, schlau, listig… Aber, aber, was sehe ich da? Gutmütigkeit? Also doch lieber Hufflepuff? Mhm…“ Der Hut überlegte.
„Aber ich sehe noch etwas sehr viel Größeres in ihnen. Den Mut sich für andere Aufzugeben, den Drang nicht aufzuhören, in anderen nur das Gute zu sehen, egal wie schlecht es für ihn aussieht.“ Wieder entstand eine lange Pause.
„Gut, gut. So jemanden wie dich habe ich noch nie eingeteilt. Finde deinen Weg in GRYFFINDORE!“
Als er das letzte Wort aussprach tanzte mein Herz Samba, ich war in Gryffindore. Ich ließ mich neben Lily nieder, die am lautesten von allen geklatscht hatte und machte mich über das Essen her. Ich tat mir von allem etwas auf, und es schmeckte zu gut um aufzuhören. Proppenvoll und mit guter Laune wurden wir dann von unserem Vertrauensschüler Lockhart in den Gemeinschaftsraum gebracht, und ich hatte keine Ahnung warum DER Vertrauensschüler war, er sah nämlich ziemlich hohl aus, doch sein Äußeres war, das musste ich zugeben, sehr ansprechend. (Ich: Hiermit entschuldige ich mich, dass ich so wie ein Deutschlehrer klinge, normalerweise bin ich ein Mensch der umgangssprachlich schreibt, aber mir ist nichts eingefallen. Verzeiht mir diesen Ausrutscher, ihr holden Damen^^)
„Amontillado“, sagte Gilderoy, und… Nichts passierte. Er räusperte sich.
„Amontillado“, schrie er fast schon das Portrait an, doch mal wieder passierte nichts.
„Jetzt lassen sie uns schon rein, ich habe Erstklässler dabei!“
„Das ist nicht das richtige Passwort, tut mir Leid, kein Passwort, kein Gemeinschaftsraum“, sagte die fette Dame und begann dann wieder zu singen. Wütend machte sich Lockhart auf den Weg um uns einzusammeln. Danach gingen wir durch das ganze Schloss bevor wir vor einem Wasserspeier stehenblieben.
„Armando ist toll“, sagte er wieder, und diesmal begann der Wasserspeier zu wackeln und gab dann Treppen frei, die er bestieg. Wir sollten hier unten warten. Als er verschwunden war plapperten alle wie wild drauf los. Ich wandte mich an Lily.
„Hoffentlich sagt ihm Dippet das Passwort, sonst werden wir den Gemeinschaftsraum nie sehen.“
„Ja, das hoffe ich auch.“ Meine Freundin tippelte aufgeregt mit einem Fuß auf den Boden.
„Kack doch auf Lockhart, der ist doch nicht mehr klar im Kopf, das sieht doch jeder, er sieht nur unverschämt gut aus.“ Die Stimme meiner Träume^^, eher gesagt Albträume unterbrach unser Gespräch.
„Das sagt ja grade der Richtige“, sagte ich ruhig, auch wenn ein Vulkan in mir auszubrechen drohte.
„Hast du mich gerade doof genannt?“
„Ja, falls du‘s noch nicht gecheckt hast, du Mülltonne, und jetzt lass uns in Ruhe und mach die Welt nicht noch schlechter als sie ohnehin schon ist.“ Sein Gesichtsausdruck wechselte von wütend zu verwirrt, doch dann umspielte ein leichtes Lächeln seinen Mund.
„Natürlich, wie sie wünschen Ma’am.“
„Ach, lass uns gehen Lily.“ Gilderoy war gerade wieder, hoffentlich mit dem Passwort, aufgetaucht und scheuchte uns wieder den Weg bis zum Gemeinschaftsraum, indem wir dieses Mal zum Glück reinkamen.

°° Seine Sicht °°

Und mal wieder hatte sie mich abserviert, langsam gingen mir wirklich die Ideen aus. Wieso wollte sie mir einfach nicht verzeihen? Vielleicht sollte ich doch auf Moony’s Rat hören und sie erst mal eine Zeit lang in Ruhe lassen. Aber wie sollte ich das schaffen? Ich würde sie jeden Tag sehen, jedes Fach mit ihr haben, und dann sollte ich nicht auf sie achten? Ach das war alles so kompliziert. Ich ließ meinen Kopf auf mein Kissen im Schlafsaal sinken. Ich musste sie einfach vergessen, koste es was es wolle. Und in den nächsten Jahren gelang es mir auch einigermaßen. Aber eben nur einigermaßen. Denn aus Freundschaft wurde Liebe.

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