Das Leben ist nicht Perfekt!

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1 Kapitel - 13.221 Wörter - Erstellt von: Merlia - Aktualisiert am: 2013-05-15 - Entwickelt am: - 4.129 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.63 von 5.0 - 8 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das Leben ist nicht Perfekt und wahrscheinlich auch nicht diese Geschichte. Es ist meine erste Story und ich hatte echt Angst sie ihr rein zustellen, da es hier nur tolle Story gibt. Bitte entschuldigt die Rechtschreibfehler. Ich freue mich über Kritik und wünsche euch viel Spaß!

1
Mein Name ist Keira Wyler und ich habe traumhaft, dichte blonde Haare. Diese werden von meiner schlanken Figur und meinen moosgrünen Augen gekrönt. Viele sagen, dass ich sehr hübsch bin und ich lege daher auch viel auf mein Äußeres. Zwar ist das für mich normal aber den Charakter finde ich bei Freunden am wichtigsten. Wegen meines Mutes kam ich nach Gryffindor, genau wie mein Vater. In meinem dritten Schuljahr kommt auch meine kleine Schwester nach Hogwarts, ich freue mich sehr, denn mein Dad ist ein Zauberer und meine Mum ist ein Muggel. Am Anfang der Geschichte habe ich keinen Freund, doch mehr verrate ich nicht. Meine Geschichte fängt in meinen fünften Schuljahr statt (ich bin im gleichen Jahrgang wie Harry und Co).

Meine Geschichte:
Endlich kann ich von zu Hause weg und Hogwarts genießen! Zu Hause hatte ich nur Zoff mit meinen Eltern und meine Schwester verstand mich nicht. Das ist der pure Horror! Doch jetzt kann ich nach Hogwarts fahren und dort mein Leben in Ruhe weiter leben.
Auf dem Bahnsteig verabschiedeten sich meine Eltern kurz und dann ertönt die Pfeife. Jeden gab ich einen Kuss auf die Wange und verschwand dann im Zug. Dort fand ich zum Glück noch ein leeres Abteil, in das ich mich setzten konnte.
Die Zugfahrt dauert bestimmt schon eine Stunde, als jemand die Tür aufschob und ins Abteil rein blickt. Es war kein anderer als Draco Malfoy, seine Bodyguards und Blaise Zabini. Super! Die kann ich nun wirklich nicht mehr gebrauchen!
„Verschwinde du Schlammblut! Wir wollen das Abteil für uns!“, keifte mich Malfoy herablassend an.
„Und wen nicht? Ich war schließlich eher hier als du Malfoy“, gab ich in ruhiger Stimme zurück. Sein Gang fing an zu kichern und Blaises Gesichtsausdruck sah mehr als bewundernswert aus. Malfoy dagegen kochte vor Zorn.
„Ich sagte verschwinde Wyler. Sonst“, schimpfte er.
„Sonst was? Willst du ein unschuldiges Mädchen schlagen? Einen Zauberspruch mir aufhalsen oder ähnliches? Das ist erbärmlich! Ihr könnt euch setzen, auf Gesellschaft habe ich gerade ziemlich Lust. Erst recht auf solche Süßen“, unterbrach ich Malfoy und blinzelte Blaise an.
Wieder strebend gab Malfoy seien Gefolgsleuten ein Zeichen und sie saßen sich mir gegenüber. Malfoy auf der einen Bank umgeben von Crabbe und Goyle. Zabini setzte sich neben mich.
Während der Fahrt sprach keiner ein Wort. Das störte mich nicht besonders, denn schließlich sind die Vier ja in die Höhle des Löwen gegangen und ich nicht in das Verderben der Schlage.

Paar Tage später.
Ich habe die Zugfahrt heil überstanden und hab mich in Hogwarts eingelebt.
Alles an dieser Umbridge nervte mich der maßen, dass sie mir jetzt zum zweiten Mal Nachsitzen auf brummte. Beim ersten Nachsitzen musste ich ein Klassenzimmer aufräumen, dass ich selber verwüstet hatte. Und jetzt muss ich Nachsitzen, weil ich mich außerhalb des Unterrichtes über ihren Unterricht beschwert habe. Langsam aber sicher bekam ich das Gefühl, dass sie mich auf den Kicker hatte. Dieses rosa Schwein ist echt ätzend!
Nun ging ich gemütlich durchs Schloss, obwohl ich schon fast zehn Minuten zu spät war, ist mir das völlig egal. Nach zwölf Minuten stand ich vor Umbridge's Büro und klopfte an.
Eine pieps Stimme drang durch die Tür und bat mich herein. Ich öffnete die Tür und wollte schon fast heraus rennen und mich übergeben. Das ganze Zimmer war in pink und rosa eingerichtet und an den Wänden hängen Porzellanteller mit Katzen drauf. Echt abscheulich. Genau dieser Ausdruck spiegelte sich auf mein Gesicht ab.
„Alles in Ordnung mit ihnen? Wenn ja, können wir jetzt anfangen“, säuselte Umbridge in ihrer ach so tollen quietsche Stimme.
„Mir geht's gut. Von mir aus können wir anfangen“, sagte ich und versuchte ein Lachen zu unterdrücken. Umbridge deutete mir auf einen Stuhl, dort setzte ich mich und sie gab mir eine Feder und Pergament.
„Bitte schreiben Sie:“ Ich darf mich nicht in den Unterricht einmischen und sollte immer pünktlich erscheinen“, wenn Sie aufhören sollen, sag ich ihnen bescheid“, befahl diese Frau von Lehrerin und ich fing an zu arbeiten. Nach dem ich den Satz drei Mal geschrieben hatte nahm ich ein brennen auf meiner Handfläche war. Als ich auf diese schaute, sah ich, dass sich die Wörter in meine Hand rein ritzten. Dort wo die Wörter standen, floss langsam mein Blut heraus.
„Stimmt etwas nicht?“, fragte Umbridge unschuldig.
Ich schüttelte nur den Kopf und schrieb weiter. So vergingen Stunden und ich wollte nur noch Umbridge anschreien, wie verrückt sie ist und das sie gerade Körperverletzung begeht. Doch diese Genugtuung wollte ich ihr nicht geben!
Als es schon fast halb eins war und ich schon seit fast fünf Stunden schrieb entließ mich Umbridge und ich stürmte aus dem Zimmer. Ich wollte gerade eine Treppe nehmen, als mir fürchterlich schwindelig wurde und ich mich auf eine Stufe setzte. Aus Atmen, ein Atmen. Bloß nicht umkippen, das schaffst du. Immer wieder redete ich mir das ein.
Doch ich fühlte mich immer schwächer und dann verlor ich das Bewusstsein.

Als ich wieder zu mir kam, lag ich noch an derselben Stelle, doch durch die Fensterscheiben drang Licht in das Treppenhaus. Langsam realisierte ich eine Gestalt neben mir.
„Alles okay? Keira, sag doch was?“, versuchte eine Stimmer zu mir zu gelangen. Ich kannte die Stimme nicht, aber dieser jemand kannte mich. Schnell wie der Blitz war ich bei mir und sprang auf. Doch das war ein Fehler. Sofort wurde mir wieder schwindelig und ich sackte zusammen. Zwei warme und starke Hände stützten mich und hoben mich hoch.
Nun lag ich in dem Arm eines “ Fremden“, dieser nahm mich in den Arm und ging mit mir die Treppe hoch.
„Wer bist du? Und was mach ich in deinen Arm?“, nuschelte ich.
„Ich bin Blaise Zabini. Ich hab dich gefunden und bringe dich in den Krankenflügel. Wie ich sehe, bist du noch bei Sinne“, stellte er sich schnell vor und lief immer schneller. Wow, Blaise Zabini half mir, einer Gryffindorin! Und was heißt bitte, noch ganz bei Sinne?
„Mir geht es gut, okay! Ich will nur noch ins Bett“, maulte ich ihn an und wollte mich los reißen, doch ich konnte weder meine Beine, noch Arme, noch sonst was bewegen.
„Das seh' ich! Du hast eine Wunde am Kopf und eine noch schlimmere an deiner Hand. Und du bist so blass wie Schnee. Die Wunde am Kopf hast du dir auf der Treppe geholt, du bist mit dem Kopf gegen eine Stufe geknallt“, lachte Blaise.
„Ah ….“, versuchte ich zu sagen, doch meine Stimme brach ab, ich tauchte in die leere und sah nur noch schwarz um mich.

Als ich aufwachte, schon wieder mal, ohne zu wissen wo man ist brummte mein Kopf ein wenig. Auf meinen Kopf spürte ich ein Pflaster und meine Hand war in dicken Bandagen eingewickelt. Ich musste husten und sofort kam eine aufgescheuchte Madam Pomfrey herbei geeilt.
„Was mach ich hier? Ich muss in den Unterricht!“, quasselte ich.
„Meine Liebe, sie gehen nirgendwo hin. Sie bleiben erst mal hier und ich untersuche ihren Blutdruck, wenn dieser in Ordnung ist, können sie den Krankenflüge verlassen“, sagte sie mit einen scharfen Befehlston. Nachdem sie mich ordentlich untersucht hatte, entließ sie mich. Es war bereits Mittagszeit und ich ging in die Große Halle. Dort wurde ich von einer verstörten Hermine umarmt.
„Ich hab mir solche Sorgen um dich gemacht! Als du nicht wieder kamst und am Morgen auch nicht da warst, habe ich von den Slytherins gehört, dass du im Krankenflügel liegst“, ratterte sie in einen Atemzug runter.
„Ist ja schon okay Hermine. Mir geht es gut. Umbridge hat mich etwas zu lange schreiben lassen und ich hab ne Menge Blut verloren. Mehr ist das nicht“, grinste ich.
Hermine nahm meine Hand und stöhnte auf:„Das ist die gleiche Wunde, die Harry auch nach dem Nachsitzen hatte. Oh Gott, bin ich froh, dass es dir wieder gut geht. Dieser verlogene Hexe muss mal jemand ganz dringend das Handwerk legen.“
Ich beruhigte Hermine und setzte mich mit ihr zu den anderen an den Tisch und aß etwas. Als ich aufgegessen hatte sah ich in Richtung Eingang der Halle und sah, wie Blaise die Halle verließ. Ich entschuldigte mich, in dem ich sagte, dass ich mal aufs Klo muss und verschwand nun auch aus der Halle. Als ich in der Eingangshalle stand, stürmte ich auf Blaise zu und hielt vor ihm an. Ich tippte ihm auf die Schulter und er drehte sich zu mir um. Als er mich sah, wirkte er sehr verwunderlich doch dann grinste er. Kaum nahm ich war, das er mich am Handgelenk packte und in den nächst besten Korridor zog. Er drehte sich um und überprüfte noch einmal, ob alles leer war und nahm mich dann in den Arm. Von seiner Umarmung war ich so überrascht, dass ich erst nach langem diese bemerkte und ihn auch in den Arm nahm.
„Ich bin so froh dass es dir gut geht“, gab er zu und wurde dabei sogar etwas rot. Er ließ mich los und musterte meine kleine Wunde am Kopf und dann meine Hand, die nicht mehr in Bandagen steckte.
„Danke. Danke, dass du mir geholfen hast. Ich wüsste nicht, wie lange ich da sonst noch liegen würde. Aber eine Frage musst du mir beantworten“, bedankte ich mich etwas steif bei ihm.
Blaise musste nur Grinsen:„Leg los hübsche Frau.“ Nicht schlecht, gerade aus dem Krankenflügel raus und schon muss er mit mir rum flirten. Das ist mal ziemlich Zabini. Blaise wechselt die Mädchen so oft wie Zaubersprüche und das heißt so gut wie jeden Tag.
„Okay, du hast mir geholfen obwohl ich in Gryffindor bin und das heißt, eine Erzfeindin der Slytherins. Wie kannst du mir das erklären?“, fragte ich etwas misstrauisch.
„Ganz einfach, du bist süß, nett und nicht leicht zu haben. Da dachte ich mir, wenn ich dir helfe und kein anderer, macht das ein guten Eindruck“, lächelte er verschmitzt. Das war die falsche Antwort! „Du hättest mich sonst liegen gelassen! Ich interessiere dich nur, weil ich gut aussehe? Das ist ein Scherz? Weißt du was, dass ist das aller letzte!“, brüllte ich ihn an und wollte schon gehen, doch er hielt mich fest.
„Das war nicht so gemeint“, versuchte er sich auszureden.
„Das war nicht so gemeint? Das war es wohl! Und bitte lass mich jetzt gehen, sonst explodiere ich gleich!“
„Ich lass dich nicht gehen, denn ich“, weiter kam er nicht, denn dann spürte ich seine warmen Lippen auf meinen. Er schmeckte zuckersüß und der Kuss wurde immer Leidenschaftlicher und ich stieg drauf ein. Viel zu schnell lösten wir uns voneinander und mussten erst einmal auf keuchen.
„Du liebst mich?“, sagte ich außer Atem.
„Ja. Seit der Zugfahrt nach Hogwarts und als ich dich dann so auf der Treppe liegen sah, wurde mir total schlecht. Ich hatte mir total die Sorgen gemacht und wollte nur noch zu dir. Du warst mit Blut überströmt und mir war klar, dass du in den Krankenflüge musst“, berichtete er mir.
Ich nickte nur und gab ihm einen Kuss. Dann verabschiedeten wir uns und gingen in den Unterricht. Dort war ich total verwirrt. Waren wir jetzt zusammen? Und war das mit uns was ernstes? Oder spielte er nur mit mir? Keine Ahnung, aber ich muss es unbedingt heraus finden.
Als der Nachmittagsunterricht vorbei war, stürmte ich aus dem Klassenzimmer in Richtung Eulerrei. Dort nahm ich mir ein Stück Pergament und Feder, dann schrieb ich los:

Lieber Blaise,
ich hab hunderte von Fragen, und ich weiß, dass ich sie dir nicht alle stellen darf und kann.
Aber die wichtigsten stelle ich dir. 1. Sind wir nun zusammen? 2. Ist es dir egal, ob dich die anderen dann aufziehen? 3. Ich will nicht verletzt werden! Spielst du mit mir? 4. Ich liebe dich auch.
In lieben Grüßen
Deine Keira

Als ich fertig war malte ich noch ein Herzchen und schickte dann den Brief mit meiner Eule zu Blaise. Nun musste ich mich beeilen, denn ich wollte mich noch mit Hermine in der Bibliothek treffen um für Zaubertränke zu lernen. Den Snape hatte uns einen Aufsatz über Wurzeln aufgegeben. Also nichts wie los.
In der Bibliothek fragte mich Hermine warum ich so grinste, doch ich meinte es wäre nichts. Das war verdammt noch mal gelogen aber das merkte Hermine nicht. Nach über einer Stunde lernen waren wir fertig und gemeinsam gingen wir Abendessen.
In der Halle trafen wir Harry und Ron, die die ganze Zeit sich über Umbrige beschwerten und ich konnte ihnen nur zustimmen. Diese Hexe tat jedem weh, sogar den kleinen Erstklässlern. Ich sagte den anderen sie sollen mir einen Platz frei halten, weil ich meine kleine Schwester Kylie warnen wollte. Ich schlenderten den Tisch herab und sah meine Schwester auf der andere Seite sitzen.
„Hey Kleine. Du kennst doch die neue Lehrerin in Verteidigung gegen die dunklen Küste oder?“, begrüßte ich sie.
„Jep. Die kenne ich, wieso?“, sagte sie.
„Na ja. Leg dich nicht mit der an. Das hat sie mit mir gemacht“, erklärte ich ihr und zeigte ihr meinen Handrücken. Kylie war entsetzt und schrie halblaut:„Oh Gott. Okay ich verspreche dir, das ich vorsichtig bin!“
Ich nickte nur und ging dann zu meinen Freunden. Das Essen war echt lecker und ich aß mich voll. Als wir fertig waren gingen wir in den Gemeinschaftsraum, indem wir uns hinsetzten und über die Lehrer redeten. Die Uhr läutete schon und zeigte an, das es elf Uhr war. Ich verabschiedete mich und ging in Richtung Schlafsaal. Dort verfiel ich in einen wunderschönen Traum. Blaise und ich waren zusammen und lagen am See. Wir sonnten uns und kuschelten miteinander. Dieser Traum ging nur viel zu schnell zu Ende, den Hermine weckte mich.
„Keira, aufstehen, wir kommen zu spät zum Frühstück!“, meckerte sie mich an und ging schon mal vor.
Ich murrte nur und machte mich frisch. Als ich fertig war kam ich nach und setzte mich zu ihnen. Da hörte ich ein rascheln und schaute, ob meine Eule auch dabei war. Tatsächlich sah ich ihr Gold-Braunes Gefieder aufblitzen und schon flog sie auf meine Schulter. Von einem Stück Brot riss ich ein Stück ab und gab ihr dies als Belohnung. Dann kümmerte ich mich um den Brief der an ihrem Bein gebunden war. Meine Eule Mia hatte aufgegessen und flog davon. Vorsichtig öffnete ich den Brief und las:

Lieber Keira,
deine Fragen möchte ich gerne beantworten. Ich möchte gerne mit dir zusammen sein und es ist mir egal, was die anderen sagen. Ich liebe dich und möchte mit dir zusammen sein und mit keiner anderen. Ich hoffe du verstehst das und wenn du das gleiche empfindest können wir uns heute Abend um Punkt zehn Uhr im 3 Stock treffen, neben der Statur von dem eisigen Ritter.
Ich liebe dich.
Dein Blaise.

Oh wie süß, er will sich mit mir treffen. Wie spannend. Ich faltete den Brief zusammen und steckte ihn in meine Tasche und ging mit den anderen zu Pflege Magischer Geschöpfe. Der Unterricht und der Nachmittag vergingen ewig langsam. Doch um halb neun ging ich in den Schlafsaal und zog mich um. Ich wählte einen weißen Minirock und ein blaues T-Shirt mit Kringel Muster. Mein Make-up verbesserte ich und dann ging ich zum Portrieloch dort hielten mich aber die Weasley Zwillinge auf.
„Wo hin geht's hübsche Dame?“, fragte Fred.
„Und auch so alleine?“, stocherte George nach.
„Das geht euch nichts an, okay! Bis dann“, zwinkerte ich und ging.
Ich musste ganze vier Stockwerke runter laufen um in den dritten Stock zu gelangen. Dort ging ich zur der Ritter Statur und wartete.
Doch dann legten sich zwei raue Hände um meine Augen.
„Hallo Süße. Was machst du so ganz alleine hier im Gang? Ohne Begleitung. Ich bin auch alleine. Wenn das nichts heißt“, hauchte mir eine männliche Stimme ins Ohr. Diese Stimme klang ganz und gar nicht nach Blaise. Die Stimmer war viel zu rau und klang bedrohlich. Blaise Stimmer war sanft und höflich. Der Junge, der mir die Augen zuhält, drückte mich an die Wand.
„Lass mich los und verschwinde!“, zischte ich ihn an. Dann erst sah ich ihn, es war Markus Flint, der mich festhielt.
„Süße, wir wissen es doch beide. Du willst es und ich auch, also warum das herum gezicke?“, fing er an hämisch zu grinsen.
„Ich will gar nichts! Und erst recht nichts von dir! Verstanden? Außerdem kommt mein Freund gleich“, versuchte ich es ihm zu erklären.
Er grinste nur und fing an mich zu küssen. Ich versuchte mich zu währen, doch er nahm dies gar nicht war. Wie am Spieß schrie ich, als er seine Hände unter mein T-Shirt Richtung Brust führte.
„Sei Still! Du weckst das ganze Schloss!“, zischte er.
„Hör auf. Bitte las das!“, schluchzte ich, nun kamen mir die ersten Tränen
„Vergiss es!“, höhnte er und machte immer weiter. Immer noch schrie ich. Doch meine Stimme wurde heiser und bald würde man mich nicht mehr hören. Nun versuchte ich mich mit allem zu währen, doch nichts half. Flint hatte inzwischen meinen BH aufgemacht und grapschte an meinen Brüsten rum.
„Sei still und hör auf dich zu währen“, schimpfte er nun völlig wütend und knallte mir eine. Der Schmerz pochte in meiner Wange und ich versteifte mich. Wo bleibt Blaise? Ich will das nicht! Ich brauch Hilfe!
Er machte immer weiter und ich konnte nur noch gedämpft schreien. Mein Heulen wird immer schlimmer und meine Verzweiflung wuchs.
„Kannst du mal aufhören zu heulen! Das ist erbärmlich!“, keifte er.
„Bitte hör auf! Ich will das nicht! Ich mach alles was du willst“, drängelte ich mit leiser Stimme.
„Lass sie in Ruhe Flint!“, hörte ich auf einmal eine Stimme hinter mir und Markus. Markus ließ mich los und ich glitt an der Wand hinunter. Flint schaute sich um, wer sich ihm in den Weg stellte.
„Ah, der große Zabini will einer Schlampe wie dieser helfen“, lachte Markus wütend. Endlich! Blaise ist da!
„Sie ist keine Schlampe Flint! Sondern meine Freundin!“, entgegnete Blaise.
„Ah! Deine Freundin. Sie ist nur ein widerliches Stück Dreck! Du kannst sie haben“, schrie Flint und verschwand. Ich kauerte mich auf den Boden zusammen und sah durch meinen Tränenschleier Blaise auf mich zu kommen.
„Alles okay Kleine? Ich hätte mich nicht von Draco aufhalten lassen sollen. Soll ich ein Lehrer holen?“, fragte mich Blaise und nahm mich in den Arm.
„Nein... ich will nur noch... bei dir sein“, schluchzte ich.
„Okay. Ich nehm' dich jetzt mit in mein Schlafsaal. Dort kannst du dich ausruhen und ich kann mich um dich kümmern. Außerdem weiß ich, dass du in guten Händen bist“, versichert er mir und hob mich hoch und ging in die Kerker. Unterwegs heulte ich in sein T-Shirt und er sprach beruhigend auf mich ein. Das freute mich, dass er sich solche Sorgen um mich macht und ich ihm so viel bedeute. Meine Tränen wurden weniger und allmählich faste ich mich wieder.
Vor seinem Gemeinschaftsraum sprach er ein Password und wir konnten hineintreten. Wie der Raum aussah nahm ich kaum war doch ich merkte, dass es Still wurde. Ich fühlte mich beobachtet und drückte mich noch mehr an Blaise Brust. Sein Griff verstärkte sich und er ging immer weiter.
„Hey Blaise! Wenn hast du uns den da mitgebracht?“, ertönte Dracos Stimme in einer Ecke des Raumes. Blaise ging auf diesen zu und ich versteckte meinen Kopf unter seinen Arm.
„Hey Draco. Das ist Keira. Keira Wyler. Sie ist meine Freundin“, erklärte er ihm.
„Was macht dieses Schlammblut in unseren Gemeinschaftsraum?“, erwiderte Malfoy kalt.
„Keira? Möchtest du es, dass Malfoy es erfährt?“, wendete sich mein Held an mich. Ich zuckte nur mit den Schultern und murmelte:„Malfoy, wenn du es... wirklich wissen willst dann verspreche mir, dass es keiner erfährt.“
Draco nickte und wurde weicher, als er mein Gesicht sah:„Was hat man den mit dir gemacht? Du siehst ja schlimmer als die maulende Myrte!“
„Markus Flint hat mich... überrascht. Ich wollte... mich mit Blaise treffen, doch Flint fing an... an mir rum zu fummeln“, gestand ich ihm. Blaise setzte sich mit mir in einen Sessel und erzählte dem geschockten Draco:„Ich hab sie mitgenommen und will sie erst mal hier lassen. Morgen ist Wochenende und dann mach ich diesen Flint fertig!“
„Kein Problem. Der Schlafsaal ist groß genug. Ich kann euch anbieten, dass ich ihr auf dem Sofa schlafe, dann seit ihr alleine. Wenn ihr wollt helfe ich dir Blaise, diesen Flint fertig zumachen!“, bot uns Malfoy an. Ich nickte nur und Blaise bedankte sich, wir blieben noch kurz im Gemeinschaftsraum doch ich döste immer wieder ein. Dies merkte mein Freund und ging mit mir nach oben in sein Zimmer. Dort setzte er mich auf sein Bett ab und gab mir ein T-Shirt von ihm.
„Ich bin im Bad wenn du mich brauchst“, verabschiedete er sich und gab mir einen Kuss. Ich zog mir sein T-Shirt an, was mir viel zu groß war doch es roch nach ihm und besänftigte mich. Kurze Zeit später kam Blaise umgezogen aus dem Badezimmer und legte sich zu mir ins Bett. Ich kuschelte mich an seine Brust, er legte einen Arm um mich und so schliefen wir ein.

(Ihr könnt weiter lesen oder meinen, dass das nun das Happy End ist. Mir ist es egal)

Am nächsten Morgen wachte ich auf und lag immer noch in Blaises Arm. Er war schon wach und strich mir eine Strähne von meinen blonden Haaren aus dem Gesicht. „Morgen Schatz“, murmelte ich verschlafen.
„Dir auch einen wunderschönen Morgen. Gut geschlafen?“, begrüßte er mich.
„Ja ganz gut. Bei dir fühle ich mich wohl“, lächelte ich sanft und gab ihm einen Kuss. In den Kuss musste er hinein lächeln.
„Was ist denn so Lustig?“, fragte ich.
„Na ja, deine Wimperntusche ist verschmiert und du siehst aus wie ein Geist. Geh ins Badezimmer und dusche mal, okay? Ich geh eben in die große Halle und hole uns was zu Frühstücken. Bis gleich. Ich liebe dich“, sagte er und ging.
Ich lag noch eine Weile im Bett und gab mir dann doch einen Ruck und ging ins Bad. Dort nahm ich eine Dusche und ließ den ganzen Frust ab wischen. Als ich fertig war rubbelte ich mich trocken und zog mich um. Dann zog ich die Vorhänge auf. Viel konnte man nicht sehen, dass machte mir aber nichts aus. Ich stand vor dem Fenster und dachte über das Geschehen von gestern Abend nach. Dabei wurde mir mulmig und ich setzte mich wieder in sein Bett.
Später kam Blaise wieder. Er hatte frische Erdbeeren, Marmelade und Brötchen dabei. Wir genossen das tolle Frühstück und kuschelten währenddessen immer wieder. Blaise meinte, das Hermine mich sucht und ich zurückgehen sollte. Das tat ich auch. Vorher wünschte ich ihm und Draco noch viel Glück mit Flint und ging dann zu meinen Gemeinschaftsraum. Dort erklärte ich meinen Freunden alles. Sie waren geschockt, aber froh, dass ich und Blaise uns so gut verstanden und jetzt ein Paar waren.
Was Blaise und Draco mit Flint angestellt haben weiß ich nicht. Jedenfalls sah Flint ganz schön schlimm aus, als ich ihn das letzte Mal sah. Oft hatte ich noch Albträume, in denen mir Flint immer wieder wehtat. Doch wenn ich nachts bei Blaise schlief bekam ich diesen Traum nicht. Darüber war ich sehr froh.
Harry wurde immer seltsamer und diese Umbridge verbot uns immer mehr. Wir durften nicht mehr in den Gängen Händchen halten, küssen oder Flirten. Daher verschleppte mich Blaise oft in ein freies Klassenzimmer, indem wir dann unter uns waren. Mittlerweile verstanden ich und Draco uns ganz gut und im Slytherin Gemeinschaftsraum war es nicht selten, dass ich vorbei schaute. Draco wurde für mich wie ein Bruder, den ich nie hatte. Zwar beleidigte er ein paar Mitschüler noch, aber es wurde immer weniger mit den Beleidigungen.
Blaise und ich gelten als das seltsamste Paar der Schule und Blaise war mir immer treu. Das macht mich sehr glücklich.
Es war ein ganz normale Samstagabend und ich ging mal wieder in die Kerker zu den Slytherins. Ich stand vor der Mauer sprach das Password und stieg in den leuchtenden, schimmernden grünen Gemeinschaftsraum. Ich grüßte ein paar und suchte Blaise. Da packten mich zwei warme Hände um die Taille und Blaise küsste mich auf meine Haare. Ich verbrachte eine wunderbare Nacht bei ihm. (Wir haben nicht ihr wisst schon was gemacht)
Am nächsten Morgen sollten sich alle Schüler um neun Uhr in der großen Halle treffen, den diese Umbridge hatte was wichtiges mit zu teilen. Eigentlich ging mir das am Ar*** vorbei aber wir mussten dort hin.
Also gingen Blaise und ich dort hin und ich setzte mich mit ihm an den Slytherintisch. Nun räusperte sich diese Hexe:„Ich möchte ihnen mitteilen, dass eine neue Regel aufgestellt wird. An diese möchten sich alle halten. Sonst handelt man sich Nachsitzen ein.“
Nicht schon wieder eine Regel, die Frau ist so nervtötend. „Es darf kein Treffen mehr stattfinden, mit einem anderen Geschlecht aus einem anderen Haus in dessen Gemeinschaftsraum stattfinden“, verkündigte Professor Umbridge. WAS! Ich und Blaise dürfen uns nicht mehr treffen!
„Was soll das? Das kann die doch nicht machen oder?“, flüsterte ich zu meinen Schatz.
„Ich weiß Engel, dass ist echt Mist. Das bekommen wir schon hin“, raunte er mir zu und legte einen Arm um meine Schulter.
„Warum das denn?“, fragte eine Siebtklässlerin aus Ravenclaw. Ich wusste, dass sie einen Freund in Hufflepuff hat.
„Dazu dürfen ich und die anderen Kollegen nichts Preisgeben!“, mischte sich der Schulleiter ein: „Und jetzt geniest euer Wochenende.“
So verabschiedete er sich. Doch Umbridge räuspert sich:„Ich glaube, die Schüler haben ein Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren.“
„Unter stehen sie sich Dolores! Diese Schüler und Schülerinnen haben genug zu leiden und hiermit beenden wir die Versammlung“, empörte sich Dumbledore. Wir Schüler gingen aus der Halle und genossen unseren Nachmittag. Blaise und ich diskutierten darüber, warum so was eingeführt wird. Komischerweise bekam ich das Gefühl, dass es an mir lag, weil ich so oft zu den Slytherins geh. Doch darüber wollte ich mir keine Gedanken machen.
Die Tage wurden kürzer und der Herbst neigte sich schon fast in den Winter hinein. Diese Hexe wurde immer gehässiger. Mittlerweile musste ich noch zwei Mal Nachsitzen. Aber meine Verletzungen wurden nicht so schlimm, wie beim letzten Mal. Meine kleine Schwester musste auch Nachsitzen und das brachte mich zur Weißglut. Harry, Ron und Hermine kamen mit der Idee an, die DA zu gründen. Ich war Feuer und Flamme. So schloss ich mich dieser Gruppe an. Es machte Spaß, zu lernen, wie man sich verteidigt, Flüche abblockt oder welche ausführt. Zu meinem Leidwesen bekam Blaise dies mit, dass ich immer weniger Zeit für ihn hatte.
„Du hast dich verändert“, sprach mich Blaise einen Tages an. Wir waren gerade in Hogsmead. Dort hatten wir uns in den Drei Besen verabredet. Es war das letzte Wochenende vor den Weihnachtsferien.
„Ich hab mich nicht verändert. Ich hab nur so viel um die Ohren, wegen den ZAG's und dann noch das mit dieser Furie! Aber was meinst du, in wie fern ich anders bin!“, fragte ich etwas zu schnell.
„Du hast kaum noch Zeit für mich und bist oft mit Potter und seiner Clique zusammen. Ich hab das Gefühl, du gehst mir aus dem Weg“, erklärte er mir.
„Schatz, du weißt ganz genau, dass ich dich nur Liebe und keinen anderen, okay. Außerdem hab ich eine Überraschung!“, lächelte ich sanft und gab ihm einen Kuss.
„Oh, jetzt bin ich gespannt!“, grinste er ebenfalls. Er nahm sein Butterbier und nippte an diesem.
„Ich hab meine Eltern gefragt. Du darfst in den Ferien zu uns kommen“, verriet ich ihm. Er strahlte, nahm mich in den Arm und sagte:„Das ist wunderbar, zwei Wochen für uns! Ich kann es kaum abwarten!“
„Das freut mich!“, schmunzelte ich und gab Blaise einen Kuss. Diesen erwiderte er freudestrahlend. Gemeinsam genossen wir das Wochenende zusammen. In der neuen Woche packte ich meine Sachen und ging mit den anderen zum DA treffen. Dort machte es irre viel Spaß und gab einen noch die perfekte Weihnachtsstimmung. Der Raum der Wünsche war mit Mistelzweigen, Weihnachtskugeln und noch vielem mehr geschmückt.
Das treffen ging viel zu schnell zu Ende, wir verabschiedeten uns voneinander und wünschten Frohe Weihnachten. Zwei Tage später stiegen Blaise und ich in den Kamin, mit unseren Koffern, sagten den Namen meines Hauses und schon waren wir bei mir.
Ich trat als erste aus den Kamin. Meine Mutter stand schon in der Küche, sie hatte wohl schon auf uns gewartet. Zögerlich folgte mir Blaise. Meine Mutter begrüßte ihn und mich herzlich und rief meinen Vater. Dieser war etwas misstrauisch gegenüber Blaise, doch das konnte mein Freund verstehen. Da mein Vater nur will das ich in guten Händen bin.
Blaise schlief mit in meinem Zimmer und jeden Abend schliefen wir in Arm in Arm ein. Endlich ist der erste Weihnachtstag. Ich wachte als erstes auf, Blaise schlief noch und ich wollte ihn nicht wecken. Also lag ich neben ihn dachte über Gott und die Welt nach.
„Guten Morgen Engel“, begrüßte mich Blaises warme Stimme, die noch verschlafen klang.
„Dir auch.“
„Ich hab was für dich“, sagte Blaise, ließ mich los und ging zu seinen Koffer. Dort wühlte er etwas rum, bis er was in die Hand nahm, was ich nicht sehen konnte. Er kroch wieder zu mir ins Bett und strich mir meine Haare nach hinten. Vorsichtig legte er mir etwas kaltes und kleines um meinen Hals. Ich schaute genauer hin und sah eine silberne Kette, an dessen Band ein Herz baumelte. In diesem waren die Buchstaben K+B eingraviert worden. Blaise verschloss die Kette und schaute mich erwartungsvoll an.
„Danke. Die ist wunderschön!“, bewunderte ich immer noch die Kette.
„Bitte. Für dich mein Schatz mach ich doch alles!“, lächelte er.
„Warte! Ich hab auch was für dich“, meinte ich und ging ebenfalls zu meinen Koffer. Dort nahm ich ein Fotoalbum raus. In diesem waren Fotos von ihm, mir und wir beide zusammen.
„Hier, es ist nichts großartiges aber ich mag es!“, gestand ich und überreichte es ihm. Er fand es wunderschön, erst recht, weil ich kleine Herzchen, Sätze und anderes unter den Fotos geschrieben hatte.
„Das ist echt schön“, bedankte er sich bei mir. Zusammen mit meinen Eltern, meine Schwester blieb in Hogwarts, feierten wir Weihnachten und genossen die Ferien.
Mittlerweile waren die Ferien zu Ende, die Schule hatte wieder begonnen und ich trug die Kette jeden Tag. Oft mussten wir DA Mitglieder aufpassen, nicht dem Inquisitionskomando, dass Umbridge für die Überwachung der Schüler nutzte, in die Hände zu laufen. Leider war Blaise in diesem, so war es für mich noch kniffliger als bei den anderen.
Heute wollten wir den Patronus in der DA üben. Dafür sollten wir an unsere glücklichste Erinnerung denken. Ich dachte an so vieles, doch diese Erinnerungen waren zu schwach. Zwar war ich etwas enttäuscht doch ein Knall riss mich aus meinen Gedanken. Jemand hatte uns gefunden!
„Wir sprängen die Wand, wenn ihr euch nicht stellt und raus kommt!“, piepste eine Stimme hinter der anderen Seite der Wand. Es war keine andere als Professor Umbrindge mit ihrem Inquisitionskomando persönlich. Shit! Blaise war da bestimmt auch, ich muss verschwinden.
„Schnell. Keira, nimm ein paar von den jüngeren mit und verschwindet in die Bibliothek“, raunte mir Harry zu. Ich nickte nur und nahm meine Schwester und drei andere mit. Leise schlichen wir durch den Hinterausgang in Richtung Bibliothek. Unterwegs schaute ich immer wieder zurück, ich wollte bloß nicht, dass uns einer Folgt. Zum Glück kamen wir unbemerkt an. Dort setzten wir uns und nahmen wahllos Bücher aus den Regalen.
Keine fünf Minuten später traten ein paar von Umbridges Helferlein in der Bibliothek ein. Doch diese beachteten uns nicht. Ich nickte meiner Schwester zu und verschwand. So schnell es geht, will ich zu Harry und meinen Freunden gelangen, ich muss wissen, was los ist.
Ich ging gerade einen Korridor entlang, als ich in eine Nische gezogen wurde. In dieser blickte ich in Blaises Wutentbranntes Gesicht:„Bist du etwa verrückt? Du schließt dich hinter meinen Rücken dieser Potter Gang an? Und um das heraus zu finden, muss ich deine Kette im Raum der Wünsche finden?“ Er hielt mir meine Kette unter die Nase. Meinen Hals betastete ich versuchte die Kette zu finden.
Blaise legte mir die Kette um und sprach wütend weiter:„In diesen Raum, hängt eine Liste, wo dein Name draufsteht. Ich wurde von Umbridge beauftragt dich zu finden! Ich dachte du vertraust mir! Jetzt muss ich dich noch dieser Hexe vorführen! Weißt du, wie enttäuscht ich bin Keira?“
„Ich hab mich dieser Gang angeschlossen, weil diese Frau unsre Liebe nicht akzeptiert! Sie foltert Mitschüler, darunter meine kleine Schwester. Und dabei weißt du ganz genau, wie viel sie mir bedeutet. Diese Hexe zerstört Hogwarts und macht uns allen das Leben hier zu Hölle! Und du fragst dich noch, warum ich mich der DA anschließe! Ich hab dir nichts gesagt, weil ich wusste, du rastest aus! Und wer hier enttäuscht ist, weiß ich, denn ich bin von dir enttäuscht!“, zischte ich ihn an.
„Ach ja...“, weiter kam Blaise nicht.
„Du hast sie gefunden! Das ist großartig! Komm, wir bringen sie zu Umbridge!“, unterbrach Pansy Parkison, das Moopsgesicht, uns. Blaise nickte nur, packte mich etwas unsanft an den Arm und ging mit mir und dieser Parkison in Richtung Büro der Hexe.
Dort waren auch andere Mitglieder der DA, als Umbridge mich sah, erzählte sie glücklich über ihren Triumph, dass Dumbledore nun nicht mehr da wäre, dass sie nun Schulleiterin ist, dass wir Nachsitzen bekommen und all solche Sachen, die keiner hören will.
Nach dem Nachsitzen am kommendem Abend half ich den Weasley Zwillingen, jüngeren Schülern zu helfen und diese zu trösten. Viele weinten und wollten nur noch nach Hause, mir brach es das Herz. Hogwarts sollte ein zweites zu Hause werden und kein Ort, von dem man fliehen möchte. In all den Jahren, in denen ich schon hier war, hatte ich nie so ein Gefühl zu bekommen, von hier zu fliehen.
Die Beziehung zwischen mir und Blaise fing an zu kriseln, denn er war immer noch sauer auf mich. Das störte mich herzlich wenig, weil ich im Moment genug um die Ohren habe. Zwar trafen wir uns, doch dann sprachen wir miteinander kein Wort, gaben uns keinen Kuss oder zeigten nicht mal dem anderen Zuneigung. Allgemein taff ich mich mit Blaise selten, weil ich für die Prüfungen (ZAG's) lernen musste. Die Prüfungen waren ganz okay, doch in Wahrsagen würde ich bestimmt durch fallen. Aber das Fach hat mich noch nie so richtig interessiert! Solche Kugeln zu deuten ist doch echt der größte Schwachsinn!
Doch meine Laune wurde von Fred und George aufgehellt. Ihr vorzeitiges verlassen der Schule brachte einige zum Lächeln. Der Abgang von den Zwillingen war echt unglaublich! Überall sprühten Funken in allen Farben und Formen rum und Umbridge hatte noch einen Dämpfer bekommen. Echt großartig! Die Weaslys haben es echt drauf.:)
Von der Sache, dass Harry, Hermine, Ron, Ginny, Neville und Luna ins Ministerium eingebrochen sind bekam ich wenig mit. Harry tat mir echt leid, dass sein Patenonkel dabei gestorben ist. Doch keine drei Tage später, mussten wir Sachen packen, in den Hogwartsexpress einsteigen und nach Hause fahren. Ich war froh, diese Hexe würde die Schule verlassen und Dumbeldore ist wieder Schulleiter.
Im Zug fand ich kein vernünftiges Abteil. In das von Hermine passte ich nicht mehr hinein, denn es war zu voll. Meine Schwester saß irgendwo im Zug und ich fand sie nicht. Also blieb mir nichts anderes übrig, als in das Abteil von Blaise und seinen Freunden hineinzugehen. Ich setzte mich neben meinen Freund, dieser schaute mich verwundernd an.
„Hast du etwa einen Geist gesehen oder was?“, fragt ich ihn.
„Nein. Was machst du hier?“, erwiderte er mürrisch.
„Was ich hier mache? Ich bin verdammt noch mal deine Freundin und setzte mich neben dich! Hast du ein Problem damit?“, zischte ich ihm wütend zu. Blaise schüttelte den Kopf und fing an, sich mit seinen Freunden zu unterhalten. Draco saß mir gegenüber und schaute Gedanken verloren aus dem Fenster. Er wirkte traurig, steif und als wollte er gar nicht nach Hause, zu seiner Familie. Ich wusste, dass er seine Familie über alles liebt, obwohl sie echt fies sein konnten. Mir wurde langweilig, also nahm ich ein Stück Pergament aus meiner Tasche und schrieb etwas drauf. Genau diesen Zettel wollte ich nachher Blaise geben.

Lieber Blaise,
Ich kann nicht damit leben, das wir uns voneinander abwenden. Das möchte ich nicht geschehen lassen. Ich will wieder mit dir zusammen sein, mit dir kuscheln, knutschen, reden und einfach in deinem Arm liegen. Ich liebe dich von ganzem Herzen. Diese Umbridge, wegen der wir gestritten haben, hat sich zwischen uns gestellt und wir haben zugelassen, dass das passiert. Ich möchte diesen Fehler rückgängig machen. Wenn du das auch willst, schick mir deine Eule. Ich möchte mit dir die Ferien genießen und erleben. Komm vorbei wenn du Zeit hast oder ich komme zu dir. Aber nur wenn du es wirklich willst.
In Liebe und Hoffnung
Deine Keira

Als ich fertig war, rollte ich den Zettel zusammen und ließ ihn langsam in seine Jacke gleiten. Blaise bekam dies nicht mit, doch ich weiß, dass er seine Hände immer in der Jackentasche vergrub, wenn er irgendwo hin geht.
Die Zugfahrt war vorbei, alle stiegen aus. Ich umarmte Draco und flüsterte ihm dabei ins Ohr:„Viel Glück! Schreib mir!“ Draco sah mich erschrocken an doch ich grinste nur. Nun war Blaise an der Reihe. Ihn umarmte ich auch und gab ihm einen kleinen Stoß:„Schau in deiner Jacke nach, okay? Ich liebe dich.“ Er starrte mich verwirrt an, bevor ich ihm schnell ein Kuss auf die Wange gab und aus den Zug verschwand.
Auf dem Bahnsteig sah ich schon meine Eltern. Sie umarmten mich fröhlich und drückten mich ganz fest an sich. Meiner Mutter sah ich an, dass sie sich zwischen den ganzen Zauberern und Hexen nicht wohl fühlte. Also gingen wir in Richtung Auto. Mein Vater schob mein Koffer auf einen Wagen und ich hielt den Käfig mit meiner Eule und die Tasche, welche um meinen Hals baumelte. Im Auto erzählte ich meinen Eltern von dem spannenden Jahr und sie gaben mir recht, dass es gut war, mich gegen Umbridge zustelle. Ich war sehr froh, meine Eltern verstanden mich immer, egal was war.
In den ersten zwei Ferien Wochen passierte überhaupt nichts Spannendes. Ich verabredete mich mit Freunden aus der Schule, doch von Blaise bekam ich keine Antwort. Das machte mich sehr traurig, doch ich redete mir ein, er habe viel zu tun.
Es war wieder ein ganz gewöhnlicher Sommertag. Meine Eltern waren Arbeiten und ich habe ausgeschlafen. Meine Schwester verbrachte die Ferien bei ihrer Freundin und ich hatte das Haus für mich. Im Schlafanzug trottete ich die Treppe runter in die Küche. Dort nahm ich aus dem Kühlschrank die Milch raus, aus dem Schrank eine Schüssel, einen Löffel und Müsli. Dieses schüttelte ich in die Schüssel, goss Milch drauf und fing an zu essen. Während des Essens hörte ich ein Klopfen am Fenster und schreckte auf. Vor dem Fenster saß eine Eule, mit einem Brief im Schnabel. Ich rannte zum Fenster, öffnete es und die Eule, mit schwarzem Gefieder flog herein. Sie landete auf dem Frühstückstisch und schaute mich an. Schnell eitel ich zur ihr und nahm ihr den Brief hab. Danach biss sie mich in den Finger und schaute mich aus großen Kulleraugen an. Ich musste lachen und gab ihr ein Eulenleckerlie, was ich auf der Theke in der Küche fand. In dieses biss die Eule rein und flog aus dem Fenster davon.
Ich hoffte das Blaise mir geschrieben hatte, doch ich sah, die grüne geschwungen Handschrift und das heißt, die Ergebnisse der Prüfungen sind da. Mit zittriger Hand öffnete ich den Umschlag und begann zu lesen.

ERGEBNIS DER ZAUBERGRAD-PRÜFUNG

Bestanden mit Noten:
Ohnegleichen (O)
Erwartungen übertroffen (E)
Annehmbar (A)

Nicht bestanden mit den Noten:
Mies (M)
Schrecklich (S)
Troll (T)

Keira Charlott Wyler hat folgende Noten erlangt:

Astronomie: A
Pflege magischer Geschöpfe: A
Zauberkunst: E
Verteidigung der dunklen Künste: O
Wahrsagen: M
Kräuterkunde: O
Ge schichte der Zauberei: M
Zaubertränke: E
Verwandlung: O


Wow! In meinen Lieblings Fächern hab ich sau gut abgeschnitten! Selbst in Zaubertränke hab ich ein Erwartungen übertroffen! Jetzt ist nur noch die Frage, werde ich Heilerin in St. Mungo oder Aurorin? Ich muss mich entscheiden, damit ich weiß, welche Fächer ich belegen will, um meinen Traum Job zu bekommen. Darüber muss ich nachher mit meinen Eltern reden!
Glücklich lege ich das Pergament beiseite und aß meine eingeweichten Müslis. Nach dem Essen ging ich nach oben in mein Zimmer und zog mir einen kurzen weißen Rock an und ein pinkes Top, mit einer Schleife darauf. Im Bad schminkte ich mich, kämmte meine Haare und ließ diese locker über meinen Rücken fallen. Ein Fußarmband und ein paar Armreifen kramte ich aus meiner Schublade, legte mir diese an und dann ging ich in den Garten. Dort legte ich mich auf eine Liege, lass ein Buch was mich nicht im geringsten Interessiert. Aber was soll ich die Ferien über sonst noch machen? Sich immer mit Freunden treffen macht auch kein Spaß und Blaise schrieb mir nicht, also was soll es.
Am Abend kamen meine Eltern von der Arbeit wieder nach Hause und ich zeigte ihnen meinen ZAG's. Sie waren stolz auf mich, doch meine Geschicht's und Wahrsagen Noten fanden sie nicht so prickelnd.
„Liebes, was willst du nun werden? Du hast das Zeug für eine Aurorin und Heilerin“, fing mein Vater an, auf ein heikles Thema zu sprechen.
„Ich weiß nicht. Ich will Menschen helfen, dass kann ich in beiden Jobs. Aber ich weiß nicht, was besser für mich ist“, erwiderte ich, zuckte mit den Schultern und ging in mein Zimmer.

Sechs Tage später
Heute war es soweit, ich werde heute 16. Ich habe mich so auf diesen Tag gefreut. Meine Eltern haben frei, ich habe Ferien und bekomme Geschenke! Juhu!
Ich tappte zu meinen Kleiderschrank und nahm mir mein Lieblings Sommerkleid raus. Es hatte keine Träger und ging mir bis zu den Knien. Um die Taille saß ein rotes Band, was ich hinter meinem Rücken zu einer Schleife band. Der untere Teil des Kleides, also der Rock, war weiß, mit schwarzen Punkten. Der obere Teil war ganz schwarz. Dazu sog ich rote Balleinars an und machte die Kette um, die Blaise mir geschenkt hatte. In letzter Zeit trug ich diese immer seltener, Blaise meldete sich nicht mehr und ich hatte das Gefühl, das er nichts mehr von mir wollte. Das machte mich traurig, aber was soll ich dagegen machen.
Plötzlich klopfte es an der Tür und ich wurde aus meinen Gedanken gerissen. Die Tür wurde vorsichtig aufgemacht und meine Mutter steckte den Kopf rein.
„Morgen Liebes! Happy Birthday! Ich wünsche dir alles Gute zum Geburtstag“, flötete meine Mutter. In der einen Hand hielt sie einen Geburtstagskuchen, in der anderen ein kleines Päckchen ich nahm ihr den Kuchen ab. Auf diesem waren 16 Kerzen gesteckt, die alle brannten. Ich lächelte meine Mutter an und nahm sie in den Arm:„Danke! Das ist echt lieb von dir!“
„Mach ich doch gern Liebes! Hier ist ein Geschenk für dich. Dein Dad darf es aber nicht wissen“, flüsterte sie mir zu und übergab mir das Paket. Vorsichtig zog ich an der roten Schleife, legte sie zu Seite und öffnete das Papier. Zum Vorschein kam eine kleine Tasche, eher gesagt Beutel. Der Beutel war mit kleinen Perlen verziert, der Stoff war aus einem lila Farbenden Samt und kleine bunte Fäden waren eingestrickt (sieht so aus wie Hermines Tasche).
„Mum! Die ist wunderschön! Danke!“, schrie ich begeistert. Meine Mutter lächelte und gemeinsam gingen wir nach unten. In der Küche saß mein Dad, der mir gratulierte und ein weiteres Geschenk überreichte. Nach dem Geschenke aufmachen, blies ich die Kerzen des Kuchen aus und wünschte mir, dass Blaise sich mit mir ausredete. Im Laufe des Tages, bekam ich Eulen, von Hermine, Harry, Ron und allen anderen, die mir zum Geburtstag ihre besten Glückwünsche geben wollten. Ich freute mich sehr, doch leider kam kein Brief von Blaise oder Draco. Das machte mich traurig, doch meine Laune wollte ich mir nicht an meinen Geburtstag verderben lassen!
Mein Geburtstag neigte sich zum Ende und mittlerweile habe ich nur noch eine Woche Ferien und Blaise hat sich immer noch nicht gemeldet. In meinen Kopf kreiste ein Gedanke, ihn einfach zu vergessen! Doch mit diesen Gedanken konnte ich mich nicht anfreunden.
Die Ferien waren zu Ende und ich stand nun am Bahngleis und würde mein sechstes Schuljahr anfangen. Auf dem Gleis schaute ich mich nach Blaise um, und da sah ich ihn. Sofort rannte ich auf ihn zu und hielt ihm von hinten die Augen zu.
„Wer bin ich?“, flüsterte ich ihm in sein Ohr. Ich spürte, das er lächelte und da sprach er den Namen aus, den ich nicht erwartet habe:„Hallo Daphne!“ Das war nicht mein Name! Das war der Name einer dieser billigen Schlampen aus Slytherin. Mir gefror das Blut in den Adern, meine Hände zog ich von seinen Augen weg und Blaise drehte sich mit einen breiten Grinsen zu mir um. Doch als er mich sah, verschwand sein dämliches Grinsen.
„Oh... du bist es“, ertönte es aus seinem Mund.
„Ja ich bin es! Ich dachte du freust dich mich wiederzusehen statt dessen erfahre ich, dass du lieber auf diese Daphne stehst und nicht auf mich. Das nächste Mal kannst du mir das auch gleich sagen!“, schrie ich ihn an und gab Blaise eine heftige Ohrfeige. Langsam traten mir die Tränen in die Augen und ich wollte nur noch von ihm verschwinden. Also machte ich auf dem Absatz kehrt und wollte schon los rennen, doch mein Ex-Freund hielt mich fest.
„Was willst du noch? Sagen das du es nicht so gemeint hast? Du hast gesagt du spielst nicht mit mir aber da hab ich mich wohl geirrt!“, zischte ich ihn an.
„Keira! Bitte hör mir zu! Ich kann nicht mit dir zusammen sein!“, schleuderte er mir in gegen.
„Man kann immer, den man hat seinen willen. Ich hab mich so was in dich geirrt Zabini!“, keifte ich, entzog mich seinen Griff und floh in das nächst beste Abteil. Dort schloss ich die Tür zog die Vorhänge zu und kauerte mich auf die Bank. Dort brachen meine Tränen dann in Strömen aus. Ich hatte mich in einen Mistkerl verliebt! Das kann nicht wahr sein! Während der Fahrt heulte ich mich aus, bis keine Träne mehr lief. Mit einem Schwung meines Zauberstabs zauberte ich mir ein frisches Make up. Doch die geröteten Stellen, die meine Tränen hinterlassen haben lugten immer noch hervor. Das war mir egal. In Hogsmead angekommen stiegen wir in den Kutschen um. Dort traf ich auch Hermine und Ron die mich besorgt musterten.
„Hey, was ist denn mit dir passiert?“, fragte Ron als wir in der Kutsche saßen. Soll ich es ihnen sagen? Ja, sie sind meine Freunde!
„Blaise hat eine andere“, erwiderte ich knapp. Hermine schnappt kurz auf und nahm mich dann in den Arm um zu trösten. Doch keine Träne fand ihren Weg über meinen Wangen und so genoss ich einfach die Umarmung. Ron hockten nur da und meinte, dass Blaise mich nicht verdient hätte, dass es einen besseren gibt und dass sie ihn fertig machen würden.
In der großen Halle saß ich neben Hermine und wagte es nicht zu den Slytherins zu schauen. Doch immer wieder spürte ich von deren Tisch Blicke auf mich ruhen. Aber das war mir egal. Ich sah zwar schräg aus, doch Blaise ist Schuld und nicht ich. Ich weiß, das Harry und Ron ihm gerne eine scheuern würden, doch mir zur liebe würden sie das nie tun.
„Bist du dir sicher Keira? Ron und ich würden ihn auch nur ein bisschen zu recht weisen“, versuchte Harry es zum hundertsten Mal.
„Ich bin mir so ziemlich sicher, wie ich mir sicher bin das Voldemord zurück ist“, erwiderte ich ihm. Ja, ich traute mich den Namen auszusprechen, es ist ja schließlich nur ein Name.
Harry nickte nur und begann sich Süßkartoffel auf seinen Teller zu schaufeln. Ich bekam während des Essens keinen einzigen Bissen runter, sobald wir gehen durften verschwand ich in meinen Schlafsaal. Dort machte ich mich fertig fürs Bett und fiel in einen unruhigen Schlaf.
Am nächsten Morgen konnte ich mich an nichts mehr erinnern. Die Tage vergingen und mittlerweile waren ganze 3 Wochen vergangen, als Blaise mir diesen Schreck eingejagt hat. Es machte mich traurig, wenn ich durch die Gänge ging und ihn mit anderen Tussis rummachen sah. Anscheint war ich ihm doch egal. Wieso hab ich mich so getäuscht? Mein Aussehen hab ich vernachlässigt, oft trug ich tagelang dieselbe Kleidung und nur Hermine schaffte es mich in andere zu zwängen. Auch meine Schulischen Leistungen wurden katastrophal. Doch es sollte sich etwas ändern, dieser Moment war nicht wichtig, doch er brachte mich halbwegs zu meinen normalen ich.
Wir hatten gerade Zauberkunst, gemeinsam ging ich mit Ron und Harry zu Geschichte der Zauberei. Doch wir waren nicht mal angekommen, da sah ich meinen Ex-Freund direkt auf mich zusteuern. Ich wollte mich schon umdrehen doch Ron packte mich an den Arm und zehrte mich in Richtung Blaise.
„Ron lass mich los!“, versuchte ich mich zu wehren. Dieser lachte nur und gemeinsam gingen wir auf Blaise zu. Er sah nicht mal annähernd so schlimm aus wie ich. Er hatte keine verweinten Augen, nicht mal Traurigkeit lag in diesen. Womit hatte ich das bitteschön verdient? Ich glaube, keiner hatte so etwas verdient. Mein Herz brach wieder in zwei und am liebsten würde ich ihm eine so richtig reinhauen!
„Was willst du Zabini?“, fragte ich ihn, als wir direkt vor einander standen.
„Ich will reden?“, setzte er an.
„Schade! Ich will aber nicht reden, nicht mit so einem wie dir“, unterbrach ich Blaise. Doch mein Ex ließ es nicht dabei:„Keira, bitte! Du weißt genau, dass du und ich zusammen gehören! Ich liebe dich doch!“
„Pah! Das ich nicht lache! Du liebst mich nicht, du liebst diese Greengass und nicht mich!“, machte ich ihm klar. Damit beendigte ich das Gespräch und ging in den Unterricht. Danach wurde ich wieder einigermaßen normal, keine Ahnung warum aber Hermine war heilfroh darüber.

Das Schuljahr war fast vorbei und es war der Abend, an dem Harry und Dumbeldore weg waren. Harry war vor einer Stunde in unseren Gemeinschaftsraum gekommen und hat irgendwas von Schule bewachen und so gefaselt. Jetzt sitze ich seit ca. einer Stunde in einem verlassen Korridor im Astronomieturm. Nichts passierte und so gingen die nächsten Stunden. Ich wäre fast eingeschlafen, als ich ein Lachen im Gang hörte.
Dieses irre Lachen kennt jeder. Es ist Bellatrix Langstrange. Schnell versteckte ich mich hinter einer Rüstung und sah die Todesser mit Draco in die Richtung Treppe gehen. Draco! Was macht der hier! Ist er etwa....? Nein! Harry hat zwar so etwas mal erwähnt, doch ich wollte es nicht glauben. Aber er war in der letzten Zeit so abwesend und warum wäre Draco sonst in der Gegenwart von den Todessern. Ich hörte nur noch, wie sie eine Treppe rauf gingen und dann war es still. Ich war wie gelähmt. Mein bester Freund ist ein Todesser!
Das ist zu viel des guten! Plötzlich hörte ich einen Knall und paar Sekunden später eine dumpfen Aufschlag. Ich rannte zum Fenster im Korridor und sah eine Gestalt im Mondlicht auf dem Rasen liegen. Beim genaueren hin sehen erkannte ich wer es war Dumbeldore! Nein er darf nicht tot sein! Harry! Wen Dumbeldore wieder da ist, muss Harry auch da sein!
Schnell rannte ich die Treppe auf und riss die Tür mit einem gewaltigen Knarzen auf. „Harry!“, schrie ich und da sah ich die Gestalten. Mich traf ein Fluch und ich kippte steif wie ein Brett nach hinten um. Ich konnte mich nicht mehr bewegen geschweige denn schreien.
Ich versuchte nach Harry zu sehen, doch er war nirgends zu finden. Da packte mich jemand grob an meinen Haaren und zog mich hoch. Ich wollte vor Schmerz aufschreien, doch ich brachte keinen verdammten Ton raus. Derjenigen, der mich hoch hob, warf mich über seine Schulter und lief mit den anderen Todessern los.
Ich wusste nicht wohin sie gingen doch ich wollte nicht mit. Ich versuchte mich zu währen, doch der Fluch war eine ganz Körperklammer und so brachte es nichts. Da sah ich ihn. Harry rannte hinter uns her und versuchte Flüche auf meine Entführer zu schleudern, doch diese schleuderten die Flüche zurück. Ich sah noch jemanden. Er hat blondes Haar und lief ein paar Metern von mir entfernt mit. Wieso half mir Draco nicht?
Im nächsten Moment hatten wir die Grenze von Hogwarts überschritten und apperierten. Wir landeten in einer großen Halle aus Marmor. Die Gestalt, die mich trug warf mich auf den kalten Boden und mir schossen die Tränen in den Augen.
Wo war ich verdammt noch mal? Was wollen die von mir? Ich will nichts von denen! Ich will einfach nur weg!
Der Fluch wurde aufgehoben und ich schnellte nach oben und zückte meinen Zauberstab.
„Was wollt ihr?“, fragte ich sie und drehte mich in Richtung Bellatrix.
„Süße, wir wollen nicht dich, wir wollen Potter! Aber wie es aussieht, mag er dich sehr. Expelliarmus!“, schrie diese und mein Zauberstab flog in ihre Richtung.
Shit, darauf müsste ich eigentlich vorbereitet sein! Nun war ich wehrlos und konnte nichts gegen diese Leute und meine Situation anrichten.
„Crucio“, schrie jemand hinter mir und ich lag auf dem Boden und fühlte einen er bitterlichen Schmerz in jeden Winkel meines Körpers. Ich schrie und hoffte das der Schmerzen aufhörte, es war so, als ob alle Knochen auf einmal gebrochen sind. Mir kullerten schon die ersten Tränen über die Wange. Meine Schreie wurden immer leiser und ich konnte durch meinen Tränenschleier Draco sehen, der mich angewidert anschaut. Ich dachte er wäre mein Freund, aber ich irre mich wohl oft in Menschen.
Plötzlich wurde der Fluch aufgehoben und ich lag keuchend auf dem kalten Boden. Ich zitterte am ganzen Leib und alles tat mir so weh, das ich glaubte das der Schmerz für immer da bleibt.
„Sag Kleine, im welchem Haus bist du?“, fragte mich Bellatrix und kam auf mich zu, sie griff nach meinen Haaren und mein Kopf schnellte nach oben. Ich musste schon wieder kreischen und bekam dafür eine saftige Ohrfeige.
„Jetzt stell dich nicht so an! Welches Haus!“, schimpfte sie.
„Gryffindor und Stolz drauf!“, zischte ich zwischen den Zähnen durch. Dafür bekam ich wieder eine Ohrfeige von Bella (wer das nicht weiß, so wird Bellatrix genannt und Narzissa wird Zissy genannt).
„Verrate mir dein Blutstatus!“, kam es von ihr. Ich zitterte immer noch, meine Wange tat höllisch weh und meine Haare spürte ich kaum noch.
„Halbblut“, brachte ich es heraus. Bellatrix ließ mich los und ich viel zu Boden, dort sackte ich in mich zusammen.
„Zissy, brauchst du vielleicht noch ein Dienstmädchen, da euer Hauself nicht mehr da ist?“, fragte Bella ihre Schwester Narzissa. Da bei gab sie mir einen Tritt in die Seite und ich stöhnte auf.
„Sie kann hier arbeiten, wenn sie sich daneben benimmt, wird sie bestraft“, erwiderte eine Stimme, ich wusste, dass es Lucius Malfoy war, Dracos Vater:„Sorgt dafür, das Potter erfährt, dass es seiner kleinen Freundin gut geht und wenn er sie haben will, soll er sich dem Dunklen Lord unterwerfen.“
Mit diesen Worten verlässt Lucius die Halle.
„Narzissa, besorge einen Heuler, damit wir Potter weiß machen, dass wir nicht Spaßen“, befahl Bella und kurze Zeit später kam diese wieder und überreichte ihr den Brief.
„Gut, dann wollen wir noch einmal, deine Stimme hören! Crucio!“, lachte Bellatrix und ich spürte wieder den Schmerz in meinen Körper, ich wollte nicht schreien, doch irgendwann konnte ich nicht anders. Ich schrie immer wieder auf und neben mir lachte nur Bellatrix.
So vergingen Minuten und irgendwann gab ich auf und kein Ton kam von mir. Bella war zu Frieden und nahm den Fluch ab.
„Harry... tu es nicht... ich schaff das“, stammelte ich erschöpft. Ich wollte unbedingt, dass Harry das noch im Heuler hören wird, damit er sich keine Sorgen machen wird.
„Draco! Schick diesen Brief an Potter und sorge dafür, dass dieses Schlammblut gleich das Haus auf vor der man bringt“, mit diesen Worten ging nun auch Bellatrix, im Schlepptau ihre Schwester.
Mein Herz raste wie verrückt und ich spürte keine meiner Körperteile. Vorsichtig kniete sich jemand neben mich und hob mich hoch. Dabei schrie ich noch einmal auf.
„Psst, es ist alles gut, ich bin bei dir“, versuchte Draco mich zu beruhigen. Spinnt der? Es ist nichts gut, ich wurde entführt, weiß nicht mal warum und wurde gefoltert, was ist daran denn bitteschön gut? Draco sprach ein paar Zauberformeln und schon ging es mir besser.
„Danke“, brachte ich hervor und nun schaute ich in Dracos Augen. Sie waren voller Angst und am liebsten würde ich ihn einfach umarmen.
„Was mach ich hier?“, fragte ich ihn und darauf antwortete er nicht. „Hör zu Keira, mach das was sie wollen okay! Dann wird dir nichts passieren, ich versuche dich hier raus zu bekommen, verstanden?“, versuchte mir Draco weiß zu machen.
Ich nickte und langsam versuchte ich mich auf zu setzen. Im meinen Körper brannte der Scherz zwar noch, doch er war zum Aushalten.

Harry Sicht:
Keira war weg und ich hab ihr nicht helfen können. Jetzt ist auch noch Dumbeldore tot. Was soll ich machen? Ich saß im Schlafsaal und dachte über den heutigen Tag nach. Draußen wurde es bereits hell und ich hab immer noch nicht geschlafen. Das lag daran, weil ich mir Vorwürfen machte, wegen mir ist schon so vieles passiert. Auf einmal wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, ein Klopfen war an der Fensterscheibe zu hören. Ich ging zum Fenster und eine kleine Eule flog hinein. Ich nahm ihr die Briefe ab und sofort flog die Eule wieder davon.
Es waren zwei Briefe als ich den ersten öffnete blieb mir das Herz stehen. Ein fürchterlicher Schrei kam aus den Brief. Es waren Keiras Schreie. Ich sank auf die Knie als die Tür auf flog eine verstörte Hermine rein kam. Als sie hörte wer es da schrie, kam sie auf mich zu und brach in Tränen aus. Auch die anderen wurden im Schlafsaal wach und lauschten dem Geschreie.
Ich versuchte alles möglich, damit der Heuler aufhörte, doch das tat dieser nicht. Ich setzte mich zu Hermine, die von Ron im Arm genommen wurde.
Was machten sie mit Keira? Wo ist sie? Wer quält sie? Doch auf die Fragen fand ich keine Antwort.
Nach einiger Zeit wurde der Schrei leiser und die Stimme von Keira flüsterte:„Harry...tu es nicht... ich schaff das.“ Dann war es still im Raum. Vor Wut riss ich den nächsten Brief auf, es war nicht Keiras Handschrift aber der Brief beruhigte mich ein wenig:

Es geht ihr so weit gut, ich pflege sie wieder gesund.
Sie wollen dich Harry, im Gegenzug bekommst du Keira.
Komme in drei Tagen zum Malfoy Anwesen, ich werde an der Eiche mit Keira da sein. Wenn ihr jemanden informiert wird sie Sterben. Seid pünktlich um Mitternacht da.

Mehr stand im Brief nicht, aber ich werde Keira wieder haben und ich werde auch alleine dorthin gehen.

Meine Sicht:
Die letzten drei Tage waren grauenvoll! Ich wurde herum geschubst und kommandiert. Wenn ich zu langsam war wurde ich geschlagen oder gefoltert. Aber eins hielt mich noch am Leben, meine Hoffnung, dass Harry nicht kommen wird. Bis jetzt war es so und darüber war ich sehr froh.
„Wo steckt diese Göre? Schlammblut, bring mir das Essen!“, schrie Lucius aus dem Saal. Ich wollte mich zwar ausruhen, doch einen Fehler konnte ich mir nicht erlauben. Schnell nahm ich die Tablette und ging in den Saal. Dort saß Draco, seien Familie und noch ein paar andere Todesser. Ich wollte gerade das Tablett abstellen, als mir jemand ein Bein stellte.
Ich krachte auf dem Boden und das Essen war auf dem Boden zerstreut. Die Todesser am Tisch mussten lachten. Der Todesser, der mir ein Bein gestellt hatte zog mich an den Haaren hoch und ich musste in sein abscheuliches Gesicht sehen.
„Pass doch auf Süße!“, zischte er und ließ mich los.
Meine Haare waren so gut wie kaputt. Oft zogen sie an diesen und einige fielen schon aus.
„Ja Sir“, nuschelte ich und wollte aufstehen und gehen, doch Malfoy hielt mich am Arm fest. „Komm naher wieder, wir wollen ein bisschen spielen“, höhnte dieser und schubste mich weg.
Ich wusste was das heißen würde, ich würde wieder Schläge bekommen, würde gefoltert werden bis sie den Spaß an mir verlieren würden.
„Keira! Kommst du?“, schrie die Stimme von Lucius aus dem Zimmer. Sie waren wohl fertig und ich würde an der Reihe sein.
Langsam schlurfte ich in den Saal, indem sie schon freudig auf mich warteten.
„Hab doch keine Angst“, gackerte Bella.
Ich ging zu ihnen und bekam schon gleich einen Tritt in den Rücken. Ich sackte auf den Boden und bekam kaum noch Luft. Dann spürte ich den Cruciatus Fluch auf meinem Körper. Wieder musste ich schreien den die Schmerzen konnte ich kaum noch aushalten. Ein anderer sprach einen weiteren Fluch auf mich und ich schwebte in der Luft. Immer noch schreiend wurde ich durch die Luft geschleudert. Irgendwann hörten sie auf und mit einen lauten Knall landete ich erschöpft auf dem Boden. Wie lange muss ich das noch mitmachen? Ich will und kann nicht mehr!
Mit letzter Kraft schleppe ich mich auf die Beine, die anfingen wie Wackelpudding zu zittern. Es war für mich ein harter Tag und so schlief ich erschöpft in der Ecke der Küche ein.
„Keira, Keira wach auf!“, rüttelte mich eine Stimme aus dem Schlaf.
„Was ist?“, fragte ich, ich wusste dass es Draco war, der mich weckte.
„Komm einfach mit. Du musst aber Still sein“, ermahnte er mich und zog mich mit sich. Wir schlichen durch das Haus zum Hinterausgang in den Garten. Dort liefen wir zu einer Eiche.
„Was machen wir hier Draco?“, mir wurde ganz schwindelig vom Laufen, da ich seit drei Tagen nichts mehr gegessen oder getrunken habe. Ich musste mich an die Eiche lehnen, um nicht umzukippen.
„Keira, du musst wach bleiben. Gleich wird dich jemand abholen und dann bist du frei“, erklärte mir Draco. „Was ist mit dir? Du wirst doch Ärger bekommen“, fragte ich. Meine Freude hielt sich in Grenzen, den ich wusste, dass er bestrafst werden wird und das nur, weil er mich retten wollte.
Doch wir wurden von einem Knall unterbrochen. Und da stand Harry neben uns und ich musste vor Freude weinen. Er lebt noch!
„Keira? Bist du das?“, fragte er mich und ging auf mich zu.
„Ja ich bin es“, schluchzte ich. „Du siehst so anders aus, so dünn und zerbrechlich“, gestand Harry. „Pass auf sie auf, okay! Sie muss sich ausruhen! Und jetzt seht zu, dass ihr verschwindet“, mischte sich nun Draco ein. Ich stand auf und umarmte ihn ein letztes Mal: „Danke! Danke für alles!“
Draco drückte mich noch einmal und dann nahm ich Harry bei der Hand.
Im nächsten Moment standen wir im Wohnzimmer der Weaslys. Alle die Anwesend waren rannten auf mich zu, drückten mich und lachten vor Freunde. Mir wurde immer schwindliger, erst Recht durch das apperrieren. Meine Sicht wurde immer mehr von Schwarzen Punkten benetzt bis ich schließlich nur noch Schwarz sah.

Als ich die Augen wieder aufmachte sah ich ein weißes Zimmer, an meiner Hand spürte ich Schläuche . Neben dem Bett in dem ich lag saß jemand. Dieser jemand schlief und erst jetzt sah ich, wer dieser jemand war. Es war Blaise, mein Ex-Freund und jetzt saß er hier an meinem Bett. Er sah anders aus, so als ob er ewig nichts mehr gegessen hatte, nicht mehr geschlafen hatte und nur noch geweint hatte. Vorsichtig streckte ich eine Hand aus und streichelte seine Schläfe. Dadurch wurde er wach und schreckte auf.
„DU BIST WACH! ENDLICH!“, schrie er und umarmte mich stürmisch. Ich war völlig perplex, trotzdem erwiderte ich seine Umarmung.
„Wie lange hab ich den geschlafen?“, fragte ich und musste lachen. Er ließ mich los und setzte sich wieder, vorsichtig streichelte er meine Hand und schaute zu Boden.
„Hey, komm schon, wie lange hab ich geschlafen? Bestimmt nur ein paar Stunden“, witzelte ich. Als Blaise mich anschaute wirkte er ernst und dann begann er zu erzählen:„Keira, du warst fast ganze 10 Monat im Koma. Du hattest schlimme Wunden und da du ewig nichts gegessen hast war dies noch gefährlicher. Die Ärzte wollten dich schon aufgeben.“
Ich war 10 Monate im Koma? Ich hab 10 Monate meines Lebens verpasst?
„Ich... war im Koma?“, fragte ich.
„Ja aber das ist nicht schlimm, jetzt bist du wieder bei uns“, freute er sich.
„Was ist mit den anderen?“, wollte ich wissen.
„Keira, es ist gerade keine leichte Zeit. Harry, Ron und Hermine sind weg, Dumbeldore ist tot und viele Menschen sind verschwunden“, versuchte er es.
„Was ist mit meiner Familie? Was ist mit meiner Schwester?“
„Sie sind am Leben, doch ich hab sie zur Sicherheit ins Ausland geschickt. Sie wären in zu großer Gefahr“, meinte Blaise. Gut, meiner Familie geht's gut, jetzt muss ich hier nur noch raus.
„Okay, ich muss hier raus ich muss was unternehmen“, entschied ich und wollte aufstehen, als plötzlich ein Patronus im Krankenzimmer erschien:„Der Blitz ist eingeschlagen, ich wieder hole, der Blitz ist eingeschlagen. Die Schlacht beginnt.“ Dann war der Patronus verschwunden.
„Welche Schlacht? Was geht hier vor sich?“, schrie ich nun fast und wollte schon aufspringen, doch Blaise drückte mich wieder in die Kissen..
„Keira blieb ruhig! Es ist die letzte Schlacht gegen du weißt schon wen“, kam es von Blaise.
„Ich muss dort hin. Hilf mir hoch!“, entschied ich. „Du kannst da nicht hin! Du bleibst hier“, empörte sich Blaise und drückte auf einen Knopf.
„Nein! Nein! Ich will kämpfen!“, kreischte ich. Plötzlich wurde die Tür geöffnet und eine Ärztin mit einer Spritze kam hinein. Sie kam auf mich zu und wollte mir die Spritze in den Arm stecken, doch ich schlug um mich und fing an zu schreien. Mein Ex hielt mich fest und die Ärztin konnte mir die Spritze in den Arm stecken.
Mein Augenlider wurden immer schwerer und ich schlief ein.

Ich wachte wieder auf und das erste was ich dachte war, los nach Hogwarts! Ich riss die Schläuche aus meiner Hand und löste dadurch ein Alarm aus, was mir Egal war. Ich schnappte mir eine Hose und ein Shirt. Irgendwie schaffte ich es zu apperieren und landete in Hogsmead. Dort zog ich mich um und ging zum Eberkopf. Ich wusste, dass dort ein Geheimgang nach Hogwarts führte.
Schnell rannte ich in das Lokal und steuerte auf den Geheimgang zu.
Dieser war schon offen und so lief ich den Gang entlang. Als dieser zu Ende war, kam ich im Raum der Wünsche an. Dieser war leer, doch ich wollte ins Getümmel. Ich ging aus dem Raum und befand mich im nächsten Korridor. Alles war ausgestorben, nirgends sah ich jemanden kämpfen und auch Keinen, der auf einen Angriff wartet.
Meine Beine steuerten in Richtung große Halle, dort lagen Tote, Verletzte und Leute die trauern. Ich ging weiter in den Hof. Dort stand Neville und sprach auf die Leute ein. Er sagte, dass Harry nicht um sonst tot sei und das wir für uns weiter kämpfen müssen. Was! Harry war tot! Das darf nicht wahr sein! Ich will kämpfen! Für Harry!
Die Menschenmenge war in zwei Gruppen aufgeteilt, auf einer Seite konnte ich Voldemord und die Todesser sehen und ich stand hinter der Menge, wo Freunde von mir standen. Bis jetzt hatte mich noch keiner Bemerkt.
Langsam drängelte ich mich nach vorne zu Neville. Ich konnte einige Leute schreien hören doch mir war das schon wieder egal:„Neville hat Recht! Harry ist nicht umsonst gestorben! Lasst uns für unsere Zukunft kämpfen, bis zum letzten Atemzug!.“
Der Kampf brach wieder aus und Harry sprang auf, er war nicht tot. Voller Freude stürzte ich in den Kampf. Ich wollte nach meinen Zauberstab greifen doch dann fiel mir ein, das Bellatrix ihn hatte.
Plötzlich wurde ich zur Seite geschubst und sah in Blaise Gesicht.
„Ich hab keinen Zauberstab“, verfluchte ich mich selber. Da drückte mir Blaise einen Stab in die Hand, als ich genauer hinsah, sah ich dass es meiner ist.
Nun konnte das kämpfe weiter gehen! Ich sah immer wieder Leute die mich kannte und immer wieder erlegte ich den ein oder anderen Todesser. An meiner Seite kämpfte Blaise und zusammen waren wir ein gutes Team. Da waren auf einmal alle Todesser verschwunden und keiner kämpfte mehr.
„Wir haben gewonnen! Wir haben gewonnen!“, freudig sprang ich Blaise in den Arm und küsste ihn. Der Kuss war voller Liebe, Zuneigung und Gefühle für einander. Ich liebe immer noch den Mann, mit dem ich in der fünften zusammen war.
„Ich liebe dich Keira! Ich hab dich geliebt und ich werde dich auch immer lieben!“, gestand mir Blaise.
„Aber eins musst du mir sagen, warum hast du mich verlassen?“, fragte ich ihn. Er seufzte:„ Ich wusste von Draco, dass der Dunkle Lord zurück war und das Draco ein Todesser geworden ist. Ich wusste auch, dass wenn sich Draco weigern würde, jeder stirbt den er liebt. Ich bekam Angst, Angst dass ich dich verliere, weil ER es will. Ich wollte dich nicht in Gefahr bringen, mir tat es so weh dich so leiden zu sehen. Ich hab dich geliebt und tu es immer noch!“ Blaise küsste mich und gemeinsam gingen wir in die große Halle. Dort wurde ich von einer freudigen Hermine umarmt.
„Ich dachte du wachst nie mehr auf!“, kreischte sie mir ins Ohr.
„Hermine, ich werd' noch taub!“, lachte ich und nun wurde ich von den anderen begrüßt.

Fünf Jahre später:
Blaise hatte mir gleich nach der Schlacht einen Heiratsantrag gemacht. Ich war überglücklich und hab zugestimmt. Leider musste ich noch einmal ins St. Mungo um mich durch zu checken.
Nun bin ich wieder fit. Die Hochzeit war traumhaft schön und ich war der glücklichste Mensch auf der ganzen Welt.

Kurzer Ausschnitt der Hochzeit:

Blaise hat mir das Jawort gegeben und durfte mich nun küssen. Der Kuss war wie der erste, den er mir damals im leeren Korridor gegeben hat. Unsre Gäste fingen an zu applaudieren und meine Mutter bekam sogar Tränen in den Augen. Nachdem uns viele Freunde, Familienmitglieder und Bekannte gratuliert führte mich mein Ehemann auf die Tanzfläche und ich schmiegte mich an seine Brust.
„Ich liebe dich! Ich werde dich immer lieben und ich werde immer auf dich aufpassen!“, flüsterte er mir zu.
„Ich lieb dich auch“, sagte ich ihm und gab ihm einen zärtlichen Kuss.
Die Hochzeit ging bis tief in die Nacht und wir hatten viel Spaß und haben viel gefeiert.

Ein Jahr später:

Blaise Sicht:
Gespannt saß ich im St. Mungo vor der Tür. Hinter der Tür hörte ich meine Frau schreien und ich konnte ihr nicht mal helfen, das war der schlimmste Albtraum für mich.
„Reg dich ab, Mann! Keira ist ein starkes Mädchen, die haut so was nicht um!“, versuchte mich mein bester Freund Draco aufzumuntern.
Da ging die Tür auf und eine Krankenschwester kam mit einem fröhlichen Gesicht heraus.
„Wer von ihnen ist der Vater?“, fragte sie uns. Zögerlich trat ich nach vorne. Die Frau gab mir die Hand:„Dann gratuliere ich ihnen herzlich, Sie sind der Vater von zwei putzmunteren Zwillingen.“
Ich war überglücklich, Keira hatte zwei gesunde Kinder zur Welt gebracht. Ich stürmte in das Zimmer, in der meine Frau lag. Sie hielt zwei kleine Babys in den Armen und lächelte.
Sie sah so froh aus, wie noch lange nicht mehr.
„Hey, wie geht's? Hast du schon einen Namen?“, fragte ich und ging auf sie zu und gab ihr einen Kuss.
„Mir geht es gut und ja ich hab mir schon Namen ausgesucht.“, grinste sie vor sich hin.
„Darf ich wissen welche?“, fragte ich nun noch neugieriger.
„Ja klar, ich dachte schon du fragst nie“, witzelte sie.“ Ich will die Süßen Jane und Ann nennen.“
„Die Namen gefallen mir und die Kleinen sehen aus wie du“, ich ging auf sie zu und nahm die winzige Ann auf den Arm.

Meine Sicht:
Blaise war der beste Vater und versuchte alles Mögliche, um die beiden Zwillinge immer zum Lachen zu bringen. Der “Onkel Draco“ brachte den beiden viel Unsinn bei, was mich manchmal echt auf die Palme brachte doch Blaise konnte mich schnell wieder runter bringen.
Mittlerweile waren Jane und Ann elf und meine Familie und ich standen am Bahnhof und schauten der roten Dampflook hinterher, in der meine beiden Kinder saßen und voller Spannung nach Hogwarts fahren.
Dies wird ihr neues zu Hause und dort werden sie genauso tolle Erlebnis und Abendteuer wie ihr Vater und ich erlebt haben.
Drei Tage später kam ein Brief von meinen Zwillingen, indem sie schrieben, das Ann nach Slytherin gekommen ist und Jane nach Gryffindor. Beide waren in Hogwarts glücklich und ich war es auch, mit dem Mann, denn ich liebe und meinen Töchtern. Mein Leben war perfekt!

-------------------------------------- ----------------------------Ich hoffe es hat euch gefallen und ich bekomme Kritik zurück. Wenn ihr mehr von mir hören bzw. lesen wollt freue ich mich noch mehr. Danke, dass ihr diese Story gelesen habt.

Kommentare Seite 1 von 1
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Pine ( 25.55 )
Abgeschickt vor 514 Tagen
Die Geschichte ist echt ganz gut
Ginny Lovegood ( 27.19 )
Abgeschickt vor 605 Tagen
Die Geschichte ist echt super!!! Mach auf jeden Fall weiter!!!
Elli ( 1.157 )
Abgeschickt vor 861 Tagen
cool cool ! Ich mag blaise ! Deine Geschichten sind toll !
Jessi ( 2.165 )
Abgeschickt vor 929 Tagen
Ja, finde ich auch! Die Geschichte ist super!
LG
Jessi
Evolett ( 5.162 )
Abgeschickt vor 990 Tagen
Ich weiß gar nicht warum noch niemand ein Kommentar geschrieben hat. Ich finde diese Geschichte jedenfalls echt schön.