Herr der Ringe - Prinzessin der Natur II

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4 Kapitel - 5.421 Wörter - Erstellt von: Jenny96 - Aktualisiert am: 2013-05-15 - Entwickelt am: - 5.600 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.64 von 5.0 - 11 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier ist der zweite Teil, hoffe der gefällt euch auch so gut wie der erste.
Hat zwar ein offenes Ende aber der dritte Teil folgt noch.
Bitte bewerten und schreiben, wie ihr ihn fandet. Würde mich sehr freuen. ;D

1
Erinnerungen aus der Vergangenheit

''Ah, Sienna. Die Tochter des Naturkönigspaar. Wo sind ihre Eltern? Ich hatte befohlen, sie und ihre Eltern her zu bringen. ''Sauron drehte sich zu seinem Wächter um. ''Nun, mein Herr, sie werden mit Sicherheit kommen. Die Prinzessin ist Einzelkind und ihre Eltern lieben sie über alles. Glaubt mir, sie werden kommen. Sie ist der ideale Köder dafür. ''Sauron sah das kleine, blonde Elbenmädchen an. ''Sie werden nicht kommen. '', zischte sie und sah ihn wütend an. ''Oh doch, dass werden sie. Du bist ihr ein und alles. Und noch dazu ihre einzige Schwachstelle. ''Sauron lachte. ''Sie werden kommen, meine Liebe. Falls nicht, werde ich mir schon etwas einfallen lassen, um sie herzu locken. Ork, schafft sie fort. Und lasst ein Nazgûl vor ihrem Zimmer wache halten. Sollte sie schreien, dann . . . ''Sienna schluckte, als Sauron sein Schwert hervor holte. ''Ihr wisst, was zu tun ist. Ihre Eltern werden mit einer Armee kommen. ''Der Ork nickte und packte das Elbenmädchen grob an ihrem dünnen Arm. Selbst der Finger eines Orks ist dicker, als ihr Arm. Sie folgte ihn stolpernd und bekam Angst. Die Tränen verschleierten ihre Sicht und so stolperte sie und fiel unsanft auf den harten Steinboden. ''Steh auf, du dummes Ding. ''Er zog sie hoch, als ob sie nichts wiegen würde und zog sie grob weiter. Schreie ertönten und sie bekam langsam Panik. Ich will hier weg, dachte sie. Ich muss es. Der Ork blieb vor einer Tür stehen und schloss diese auf. Er stieß sie heftig ins Zimmer und knallte die Tür zu. Sienna knallte mit dem Kopf gegen die Wand und sah sich um. Dunkelheit umgab sie. Draußen ertönten erneut Schreie. ''Passt auf sie auf. Unser Herr hat es so befohlen. Und wenn sie schreien sollte, dann . . . ''Ein knackendes Geräusch war zu hören. Dann war es still. Irgendwann wurde sie müde und schlief auf den unbequemen und kalten Steinboden ein. Sie fuhr hoch, als schreie direkt vor ihrem Gesicht ertönten. ''Komm mit, Elbenmädchen. ''Der Nazgûl packte sie und zog sie aus dem Raum. Es folgten ihnen noch drei weitere Nazgûle und Sienna wagte noch nicht einmal an irgendeiner Fluchtmöglichkeit zu denken. Sauron stand in einem sehr großen Raum. Vor ihm ein Kessel und Gríma Schlangenzunge, der mit ihm sprach. Sauron drehte sich um und hinter ihm stand auch noch Saruman. Sienna schluckte. ''Du hattest recht, meine Liebe. Deine Eltern kommen wirklich nicht. Anscheinend bist du ihnen doch nicht so wichtig. ''Das Elbenmädchen wollte weinen und war auch gleichzeitig wütend. ''Ich bin ihnen wichtig! Aber davon versteh ihr nichts! Ihr habt niemanden, der euch wichtig ist!''Ein Messer fuhr an ihrem Gesicht vorbei und erst später merkte sie, dass man ihr quer übers Gesicht geschnitten hatte. ''Zügel deine Zunge, Elbenmädchen. '', zischte Sauron. ''Sonst werde ich sie dir abschneiden. ''Sie spürte, wie ihr das Blut übers Gesicht läuft und der Schmerz sich verbreitete. Sie kniff die Augen zusammen, um keine Träne zu vergießen. ''Das nächste Mal, wird es noch schlimmer für dich. Die Orks werden nicht zögern, dich zu schlagen. ''Sauron nahm ihren Kinn und drehte ihn zu sich. Er kniete vor ihr und seine Rüstung schimmerte so rot, dass man schon denken konnte, dass das getrocknetes Blut ist. ''Du magst zwar eine hübsche Elbin sein, jedoch wirst du deine Schönheit nicht halten können, wenn du weiter so sprichst. Und ich würde es nur ungern zulassen. ''Er kam mit seinem maskierten Gesicht ihr so nahe, dass sie angst bekam, er würde sie beißen oder ähnliches. Sie stieß seine Hand weg und rannte davon. Durch etliche Türen und Korridore. Zwar verfolgten Orks sie, aber sie war viel zu schnell für sie. Auch die Nazgûle verfolgten sie und überholten die Orks. Leider bog sie falsch ab und landete in einem Uruk-Hai. Panik erfasste sie und sie versuchte, sich an die elbischen Worte ihrer Mutter zu erinnern, die sie immer sprach, um sie zu beruhigen. ''Es kommt nie auf die Größe an, sondern auf das Köpfchen. Du bist mächtiger, als du denkst. Auch wenn du noch sehr jung bist. Du könntest, wenn du wolltest und fest daran glaubst, die meisten Orks und Uruk-Hais besiegen. '', hatte sie gesagt. ''Irgendwann, wirst es vielleicht verstehen. ''Sie kam in die Realität zurück, als sie sah, dass der Uruk-Hai nach hinten gekippt war und nicht mehr aufstand. Selbst die Orks und Nazgûle waren verschwunden. Sie hörte noch ihre elbisch geflüsterten Worte. Plötzlich wurde sie am Nacken gepackt und hoch gezogen. Gríma Schlangenzunge sah sie gehässig und spöttisch an. ''Glaubst du wirklich du könntest . . . ''Er verstummte, als er den Uruk-Hai und die anderen auf den Boden liegen sah. Dann sah er sie an und packte sie am Hals. Er schüttelte sie, bis sie nach Luft schnappte. ''Hör sofort auf!''Beide sahen zur Seite. Sauron kam auf sie zu und sah auf den Boden. ''Ihre Kräfte sind erstaunlich. Sie sind jetzt schon so mächtig, dass sie mich besiegen könnte. Doch leider bin ich eine Nummer zu groß. ''Neue Orks kamen. ''Dafür, wirst du bezahlen müssen, Prinzessin. ''Oh ja, und das wurde sie, als ein heftiger Faustschlag sie mitten ins Gesicht traf. Und das waren nicht die letzten Schläge gewesen.
Drei Tage vergingen, als eine Elbenarmee sie angriff. Siennas Gesicht und Körper hatte überall blaue Flecken. An einigen Stellen war er schon geschwollen. Sie hatte weder etwa zu trinken, noch was zu essen bekommen. Und das sah man ihr auch an. Überall sah man die Knochen und nur eine dünne Schicht Haut bedeckte und schützte sie. Ihr Fuß ist gebrochen und ihr Arm ebenfalls. Sie stand mit Sauron auf einem kleine Balkon und sah auf die Schlacht hinunter. Seine Hände lagen auf ihre Schulter. Sie erkannte ihren Vater, der eine Ork nach dem anderen besiegte. ''Lasst meine Tochter frei, Sauron. Lasst sie gehen. '', schrie er nach oben. Sauron schüttelte den Kopf. ''Niemals. Aber wenn du sie haben willst, dann komm und hol sie dir. ''Er zog sie vom Balkon und schliff sie mit in einem anderen Raum. Doch kaum kamen sie an, wurden sie schon von Elben umzingelte und Siennas Mutter kam. ''Lasst meine Tochter gehen. Ich werde dir alles geben, was du willst. ''Ihre Mutter hatte Tränen in den Augen. ''Bitte, lasst sie gehen. '' ''Mum. ''Sienna wollte zu ihr, doch Sauron ließ sie nicht los. ''Dann holt sich Euch, meine Königin. ''Er stieß Sienna fort und schon kämpften die beiden miteinander. Dann kam ihr Vater dazu und Orks griffen die Elben an. ''Mum! Dad!'', schrie Sienna, doch keiner hörte sie. Ihre Augen weiteten sich, als Saurons Schwert sich durch die Brust ihrer Mutter bohrte. Die Elbin sackte zusammen und fiel zu Boden. Sienna wollte zu ihr, als Sauron aus holte und ihren Vater den Kopf abschlug. Sie schrie. Sie schrie ihre Seele aus dem Leib. Vor Schmerz, Traurigkeit und Wut. Sie hob das Schwert ihres Vaters auf und sprang auf Sauron drauf. Sie stach ihm durch die Brust und rammte das Schwert noch einmal durch den Margen, als Sauron umkippte. Mit Tränen in den Augen kniete sich Sienna zu ihren Eltern und hielt ihre Hände. ''Bitte nicht. Bitte, bitte nicht. Lass das bloß ein Albtraum sein. Bitte, bitte. '', schluchzte sie auf elbisch und sprach ein Gebet, das ihre Mutter ihr beigebracht hatte. Sie blieb endlose Stunden. Kein Geräusch störte sie. Nichts. Sie weinte. Weinte, auch wenn keine Tränen mehr kamen. Sie hatte das verloren, was sie liebte. Und noch brauchte. Und jetzt war alles vorbei. ''Komm, Sienna. Sie werden nicht mehr aufstehen. '', flüsterte eine sanfte Frauenstimme auf elbisch. ''Lass sie ihren Frieden finden. Lass los, solange duch noch kannst. Sonst wird es dich dein Leben lang verfolgen. Komm Sienna. Ich werde dir helfen. ''Sienna sah auf. Die Frau, mit den weißblonden langen Locken sah sie freundlich an und hielt ihr die Hand hin gestreckt. ''Lass mich dir helfen. Es ist ein sehr trauriger Anblick und werde dir ein kleines Geheimniss verraten. Deine Mutter ist meine beste Freundin, doch mein Vater wollte nie, dass ich mit ihr befreundet bin. Er verbannte sie aus unserem Wald. Doch ich kam immer zu ihr und sie begrüßte mich immer persönlich. Du wirst sehen, Sienna. Wenn du bald eine Freundin findest, der du blind vertrauen kannst und die dir immer beiseite steht, dann weißt du, wovon ich spreche. ''Vorsichtig nahm Sienna die Hand der Frau. ''Wer sind Sie?''Die Frau lächelte. ''Mein Name ist Galadriel. ''

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