Zwei Gesichter - Teil 46 (3. Staffel)

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2 Kapitel - 3.815 Wörter - Erstellt von: Liamera - Aktualisiert am: 2013-05-15 - Entwickelt am: - 2.289 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

DER LETZTE TEIL DER DRITTEN STAFFEL!

Rückblick zu Teil 45:

Nur wenige Augenblicke würde es dauern bis ich tatsächlich der Hokade der sechsten Generation werden würde.

Blieb nur zu hoffen das ich es länger schaffte als meine beiden Vorgänger wenn ich den Posten auch nicht unbedingt haben wollte.

Als ob es höhere Mächte geben würde, als ob man mich erhört hätte wurde plötzlich die Tür zum Versammlungsraum aufgeschlagen und Gai betrat den Raum.

Dann verkündete er die erlösende Nachricht, dass Tsunade soeben aufgewacht sei.

1
Weil es ja immer anders kommen muss - Kakashi's Sicht

Es war tatsächlich wahr.
Tsunade war aufgewacht, ich würde nicht zum Hokagen ernennt werden.
Nachdem auch ich mich versichert hatte, dass Tsunade tatsächlich aufgewacht war, war mein Kopf erstmals nach langer Zeit frei.
Keine Gedanken und Fragen quälten mich, nichts bedrückte mich.
Diesen Moment wollte ich nutzen und suchte mir eine ruhige Stelle um endlich wieder einmal zu lesen. Zu lange war es her das ich das getan hatte.
So las ich begierig zum wiederholten Mal die Zeilen meines Buches.
Schwer seufzend musste ich an den Autor dieser Werke denken.
So holten mich die Gedanken doch wieder ein.
Dieser Kampf hatte vielerlei Opfer gekostet.
Nur Naruto war es zu verdanken, dass ich wieder wie so viele andere lebte.
Nur wegen all diesen Fügungen war es mir möglich mit meinem Vater zu sprechen, mir bewusster denn je zu werden was ich für mein Leben wollte.
Als ich in der Zwischenwelt zum endgültigen Tod stand saß er dort wartend am Lagerfeuer.
Nun konnte er endlich zu meiner Mutter zurückkehren während ich die Möglichkeit bekam zu Kaya zurückzukehren. Im Leben.
Ich würde das Gespräch mit Kaya suchen müssen.
Meine Gedanken wanderten zurück zu ihrer Freundin Thamaluna.
Eine ruhige Frau mit einer faszinierenden Ausstrahlung.
Wenn sie auch das genaue Gegenteil Kayas war, so hatten sie doch viel gemeinsam wie mir schien.
Nur kurz stellte sie sich mir vor, erfreut mich kennenzulernen und sich endlich ein Bild von mir machen zu können.
Noch während sie das sagte musterte sie mich so eingehend, als würde sie in meinen Kopf eindringen.
Es fühlte sich unangenehm an und doch war es ein befreiendes Gefühl zu denken vor ihr nichts verbergen zu müssen, keine Fassade aufbauen zu müssen.

So klappte ich mein Buch zu und sprang vom Ast auf dem ich bis eben gesessen hatte.
Die Gedanken liesen mich schon wieder einfach nicht los.
Als ich somit leise den Boden berührte und mich zielstrebig auf den Weg machen wollte bemerkte ich die zwei mir bekannten Gestalten in einiger Entfernung.
Alles schien danach zu verlangen, dass ich dieses Gespräch nun führte.

"Sobald du etwas weisst lass es mich wissen ja?" sagte Kaya gerade traurig als ich näher trat und sie gerade ihren Kopf über Thamalunas Schulter legte.
"Aber selbstverständlich. Gleiches gilt für dich. Sobald ich wieder zurück bin möchte ich die Botschaft erhalten das es geklappt hat ja?" erwiderte die ruhige Stimme Thamalunas die Kaya herzlich umarmte.
"Thama ich habe Angst." wisperte Kaya.
Ihre Freundin lachte.
"Das hatten wir schon." sagte diese nur sanft.
"Du bist grausam." stöhnte Kaya und schaute ihre Freundin nun wieder an.
"Hast du genug zu essen dabei? Hast du nichts vergessen?" fragte Kaya nun.
Thamaluna schüttelte den Kopf.
"Ich habe alles. Als Selbstversorgerin schlage ich mich schon durch." beruhigte Thamaluna.
Dann drehte sie sich zu mir.
Erst jetzt bedachte auch Kaya mich eines Blickes.
"Es war wundervoll dich kennenzulernen Kakashi." sprach Kayas beste Freundin nun ruhig.
"Ich würde mir sehr wünschen, dass ihr einen Weg findet." sagte sie nun zu mir, blickte aber dennoch kurz auf Kaya die wiederrum nur ernst nickte.
"Du wirst uns verlassen?" fragte ich nun überrascht.
"Ja ich muss. Zuhause wartet eine Menge Arbeit auf mich ich kann nicht länger bleiben." bestätigte die junge Frau.
"Aber du kommst uns besuchen." mahnte nun Kaya.
"Als nächstes kommst du zu mir wie du weisst. Dann machst du einfach mal Urlaub bei mir." lachte ihre Freundin nun.
"Oh ja dann höre ich den dicken Hummeln auf der Wiese beim gebrumme zu." lachte Kaya.
"Bei mir gibt es keine Hummeln." mahnte Thamaluna sie nun ernst.
"Na dann brummst du eben laut rum." lachte Kaya nun aus vollem Hals.
"Ich hoffe du bringst sie irgendwann noch zur Vernunft." sagte Thamaluna theatralisch zu mir.
Verlegen musste ich sie anlächeln, was ihr allerdings dank der Maske verborgen blieb.
"An mir muss man nichts ändern nicht wahr?" fragte Kaya nun fröhlich gelaunt und hackte sich bei mir unter.
"Tja was soll ich da sagen?" dachte ich laut.
"Sag am besten gar nichts sonst gibt es nur Ärger." zwinkerte Thamaluna mir zu ehe sie sich aufmachte zu gehen.
"Kaya denk bitte an dein Versprechen ja?" mahnte sie ein letztes Mal.
Ernst nickte Kaya.
"So oder so. Richte dich darauf ein das ich bald bei dir sein werde." sagte diese nur.
Dann verlies Thamaluna das Dorf.
Noch lange winkte Kaya ihr hinterher.
Selbst als Thamluna schon längst aus unser beider Sichtfeld verschwunden war, schaute Kaya ihr schwer seufzend hinterher.
Noch immer hing sie an meinem Arm.
Stillschweigend beobachtete ich sie.
Sie wirkte nachdenklich und ernst. Immer und wieder seufzte sie schwer.
Eine Eigenschaft die auch ich mir angewöhnt hatte.
"Lass uns ein Stück gehen ja?" fragte Kaya nun plötzlich in meinen Gedankengang hinein.
Ich nickte still.


Immer wieder kühlte Kaya ihre Hände mithilfe von Eis.
Wir halfen nun schon eine ganze Weile beim Wiederaufbau des Krankenhauses.
Es war ein wichtiges Projekt und als wir sahen was passierte, halfen wir sofort bereitwillig mit.
Kayas Handflächen war stark geröttet und zum Teil offen.
Ohne Handschuhe trug sie die Holzbalken, scheuerte sich ihre Hände an den scharfen Kanten und den unebenen Flächen auf.
Dennoch arbeitete sie mit Eifer weiter an dem Stützbalken für einen Teil des neuen Ostflügels.
Erst als sie abermals am Holz abrutschte und sich die Hand nun auftat hörte sie auf.
Einige Bluttropfen sickerten auf den Boden als sie kaltes Eis über ihre Hände gleiten lies.
"Lass uns einen Moment ausruhen." schlug ich ihr nun vor.
Ohne Wiederworte willigte sie ein.
So entfernten wir uns von all den vielen Baustellen und suchten eine etwas ruhigere Stelle auf.
"Hier war einmal alles grün." seufzte Kaya schwer.
Ich nickte.
Hier war einst der Park Konohas. Ich musste an unseren letzten Spaziergang durch diesen denken.
Es kam mir vor, als sei das ewig her.
"Ich denke, wir sollten reden." begann Kaya nun langsam während sie sich auf einen umgestürzten Baumstamm setzte.
Ich tat es ihr gleich.
"Ich weiss nicht wie und wo ich anfangen soll. Gib mir bitte einen Moment." bat sie.
Ich nickte.
Dann schaute sie in den Himmel.
Sie schien etwas zu sehen was mir verborgen blieb, spielte mit ihren Fingern an ihren Haaren, ihrer Kette und schüttelte immer wieder einmal den Kopf.
Dann seufzte sie, schaute beängstigt oder lächelte.
Was hätte ich dafür gegeben jetzt in ihren Kopf blicken zu können.
"Nur noch einen Moment." bat sie als sie mich lächelnd ansah.
Wie so oft vergas ich ihr übernatürliches Gespür.
Wenn auch längst nicht so stark ausgeprägt wie bei Neko oder anderen Shinobi so war ihr Gespür für die Gefühle anderer doch bemerkenswert.
Dann seufzte sie schwer und blickte auf den Boden.
Sie wirkte so unschuldig.
Genauso wie damals.
Sanft, zart und warm. Sie war älter und reifer und doch hatte sie diese Wesenszüge nicht verloren.
Genauso gut konnte sie kalt und berechnend, hart und stur sein.
Ebenso wie damals schon.
Ich hatte hier einen Menschen sitzen mit einem unglaublich kompliziertem und doch so einfachen Wesen.
Eine junge Frau die viel durchgemacht und doch noch nicht genug erlebt hatte.
Noch immer schien sie zu überlegen.
Es wäre der ideale Zeitpunkt gewesen das Gespräch nun endlich mit ihr zu suchen und doch schien es mir falsch.

"Ok du wirst mich wahrscheinlich für verrückt oder sonst was halten aber bitte hör mir zu ja?" bat sie nun.
Ihr Blick war ernst und doch hörte ich deutlich die Unsicherheit aus ihrer Stimme.
So beeilte ich mich zu nicken.
"Egal was ich sage. Du hörst bis zum Ende zu ja?" fragte sie nun noch einmal.
Wieder nickte ich.
"Ich habe dein Wort darauf?" fragte sie.
"Ja." erwiderte ich ehrlich.
Ein Kloß bildete sich in meinem Hals.
Was würde kommen? War es falsch ihr nicht zuvor zu kommen?
Diese Ungewissheit begann schon jetzt mich zu quälen.
Langsam begann die junge Frau nun zu erzählen.
"Ich habe mir einige Gedanken gemacht in der letzten Zeit."
Sie machte eine Pause und schien weit in die Ferne zu blicken.
"Weisst du, damals mochte ich dich wirklich recht gern. Du hattest so eine Ausstrahlung." lächelte sie nun.
Ihr Blick schien tief in der Vergangenheit zu hängen und auch ich dachte zurück.
"Als ich dich das erste Mal sah in diesem Gang. Ich genierte mich so und doch war da so ein Gefühl." begann sie.
"Aber der Start lief ja dann doch nicht so gut. Du warst in meinen Augen wirklich ein mieser Kerl." kicherte sie nun weiter.
"Aber wie du dann dort mit mir einkaufen warst, mir doch irgendwie nur helfen wolltest und wie Jiraiya und all die anderen dich in Schutz nahmen." dachte sie nun laut.
"Da wollte ich es doch noch einmal versuchen und dir eine Chance lassen." fügte sie hinzu.
Dann sah sie mich an.
"Aber da warst du dann wohl schon verliebt."
Als sie das sagte, fühlte ich ihren Schmerz beinahe so als sei es der meine.
"Ich war nunmal." wollte ich gerade beginnen als sie mich unterbrach.
"Du hast etwas versprochen." erinnerte sie mich streng und doch mit einem Lächeln auf den Lippen.
Ihre Augen wirkten traurig, als würde sie all das geschehene tatsächlich noch einmal durchleben.
Doch ich schwieg.
"Ich hatte unglaubliche Angst dich bei dem Kampf damals verloren zu haben."fuhr sie nun fort.
"Es tat weh, dass dein Herz offensichtlich für eine andere schlug. Gerade da es das erste Mal war das ich so empfand." stellte sie nun ernüchternd fest.
"Und dann das." sie lachte.
"Ich habe mir damals echt Gedanken gemacht ob ich gespaltene Persönlichkeiten oder sowas habe." vorwurfsvoll sah sie wieder zu mir.
Es tat mir so leid was damals passierte, doch wollte ich sie kein weiteres Mal unterbrechen.
"Das ich zu Akatsuki ging bereue ich keine Sekunde. Kisame war das beste was mir passieren konnte, egal was ihr alle von ihm haltet." sprach sie nun weiter.
"Er war für mich da und mir in den Hintern getreten war es zu arg mit mir. Das mit Itachi kam erst langsam." sagte sie nun.
Ihre Worte waren nun gut überlegt.
"Ihr seid so unterschiedlich und irgendwie doch so gleich." sagte sie nun bedächtig.
"Auch wenn ihr alle anderes denkt und du dich nun wahrscheinlich wieder ärgern wirst, so war er der wundervollste Mensch den ich kennenlernen durfte."
Deutlich war heraus zu hören wie sehr sie noch immer von ihm schwärmte.
Einmal mehr war ich dankbar meine Maske zu tragen, keine Gefühlsregungen zu zeigen.
Nun schien Kaya besonders bedacht in ihrer Wortwahl.
"Doch so perfekt wie er war." sie zögerte.
"Unsere gemeinsame Zeit reichte nicht einander voll und ganz kennenzulernen. Vielleicht sah ich deswegen keine Fehler an ihm" sagte sie nun.
Diese Worte waren ehrlich gemeint und doch schien sie noch immer darüber nachzudenken.
"Thama hat mir das so aufgezeigt. Ich glaube sie hatte recht damit." lächelte sie mich nun traurig an.
"Du wirst niemals perfekt sein. Das wird niemand." fuhr die junge Frau nun fort.
"Aber das wäre wohl auch zu langweilig auf Dauer. Ich danke Itachi für die schöne Zeit und danke dir und Jiraiya dafür mich nicht aufgegeben zu haben. Seit langer Zeit bin ich erstmals wieder glücklich trotz alle dem hier." sie schaute durch die Gegend.
Überall lagen die Spuren des vergangenen Kampfes.
Dann atmete sie einige Male tief durch.
"Kakashi weisst du, egal was war so warst du immer präsent. Ob im guten oder im schlechten. Und egal was ich versuchte so hast du mich zu dem gemacht was ich heute bin. Zumindest zum Teil." sagte sie nun etwas hilflos.
"Nach wie vor habe ich dir viel zu verdanken und die letzten Wochen haben mir gezeigt welch eine wichtige Rolle du für mich spielst."
Bei diesen Worten überkam mich ein Schauer, eine Gänsehaut beschlich meinen Körper und mir wurde unglaublich heiß zugleich.
Dann sah sie mich mit festem Blick an.
"Du wirst dein Amt als Hokage antreten und ich wünsche dir dafür nur alles erdenklich Gute. Um peinlichen Situationen aus dem Weg zu gehen habe ich beschloßen Thamaluna zu folgen und neue Wege einzuschlagen." sagte sie nun.
Bei diesen Worten wirkte sie selbst überrascht.
Dann füllten sich ihre Augen mit Tränen.
"Ich würde es nicht ertragen mich dir fern zu halten." sagte sie nun leise und senkte lächelnd den Kopf.
Was redete sie nur da? Was tat sie da?
Konnte sie sich vorstellen was sie dort anrichtete?
Ich stand auf, wollte sie nur noch festhalten, sie nicht gehen lassen.
"Warte ich bin noch nicht fertig." winkte sie ab als ich mich aufrichtete.
"Ich wollte dir eigentlich etwas anderes sagen und doch glaube ich, dass es so nun richtig ist. Es wäre falsch etwas anderes zu tun." sagte sie nun ruhig.
Sie lächelte und gleichzeitig rannen die Tränen an ihren Wangen hinab.
"Du wirst nirgendwo hingehen." begann ich nun.
Es war mir egal was sie zu sagen hatte, nun wollte ich sprechen.
Streng schaute sie mich an als sie noch einmal zu das Wort ergriff.
"Kakashi ich denke du weisst sehr genau was ich dir zu sagen habe. Doch es wäre falsch. Egal was du sagst es wäre nicht vereinbar." sprach sie nun bestimmt und entschlossen.
"Diese Chance ist einmalig und als Shinobi Konohas ist es deine Pflicht das Dorf in neue, glanzvolle Zeiten zu bringen. Ich würde darin bei aller Mühe kleinen Platz finden. Weder als Mitglied des Dorfes, noch als eine Freundin an der Seite des Hokagen." sprach sie nun.
Nur leise und unter vielen neuen Tränen brachte sie nun die letzten Worte hervor.
"Und erst Recht nicht als Frau an deiner Seite."
Damit war es um ihre Fassung geschehen und sie ließ den Tränen freien Lauf.
Dennoch blieb sie stark. Ein Lächeln lag auf ihren Lippen, fest blickte sie mich an.
Ich wollte sie zu mir holen, sie nicht mehr gehen lassen doch wehrte sie mich mit ausgestreckten Armen ab.
"Verdammt ich habe mir fest vorgenommen nicht zu heulen." lachte sie nun über sich selbst, schaffte es aber nicht ihren Schmerz hinter dieser Fassade zu verstecken.
"Wenn es feststeht das du gehst, kannst du mir diese Geste des Abschiedes nicht verwehren." begann ich nun meine Rede.
Ich würde sie nicht gehen lassen doch würde sie mir so zuhören.
Mit gesenktem Kopf ließ sie zu, dass ich sie an mich zog.
Wieder überkam mich dieses triumphierende und glückselige Gefühl.
Ich spürte ihren unregelmäßigen Atem unter meinen Armen, fühlte ihre Haarspitzen auf meinen Fingern und die Wärme ihres Körpers.
"Wenn du gehen willst dann geh. Ich werde dich nicht aufhalten aber dich auch keinesfalls alleine lassen." begann ich nun.
"Das Dorf braucht." wollte sie mich unterbrechen, doch fuhr ich ungeachtet davon fort.
"Das Dorf hat mit Tsunade einen großartigen Hokagen. Sobald Tsuande sich wieder vollends erholt hat, wird sie ihr Amt wieder antreten." fuhr ich fort.
Ich spürte Kayas Überraschung, diese Nachricht musste ihr neu sein was mich ermutigte weiter zu sprechen.
"Willst du also wirklich gehen? Oder willst du mir etwas anderes sagen?" fragte ich die junge Frau nun langsam.
Sie lachte kurz auf und sah mich mit festem, tränennassem Blick an.
"Das is gemein." sagte sie nun.
Fragend sah ich sie an.
"Du wusstest es die ganze Zeit und hast nichts gesagt?" erschöpft sah sie mich an.
"Ich hatte es versprochen." erwiderte ich nur.
Ich wünschte mir nur noch, dass sie die erlösenden Worte sprach, dass sie das sagte was ich dachte, was ich mir wünschte und was ich erwiederte.

Sie hingegen seufzte schwer.
"Tja wie fange ich das jetzt wieder an?" überlegte sie laut.
Dann sah sie mich an.
Zunächst einfach nur warm und schüchtern, dann ängstlich.
Dann endlich, nach so langer Zeit, nach so vielen Kämpfen sprach sie die erlösenden Worte.
Die Worte die den Rest meines Lebens verändern sollten.
"Kakashi egal wievielte schreckliche Dinge geschehen sind. Egal was war. All das hat nur dazu geführt das ich dich heute mehr liebe als ich es damals je gekonnt hätte. Ich kann es nicht länger verleugnen und verheimlichen. Es ist so auch wenn das alles zwischen uns zerstört. Ich hoffe nur, dass ich dich dadurch nicht verliere." sagte sie nun ängstlich aber mit einer ungeheuren Aufrichtigkeit.
Meine Beine wurden weich, mein innerstes tobte.
Alles schien so unwirklich bei diesen Worten, es war als hätte sie das nie gesagt.
Doch ihr gesenkter Kopf, ihre instinktive Abwehrhaltung und ihr doch klammernder Griff unterstrichen diese Worte nur noch.
Unfähig etwas zu sagen sah ich auf die hellen Haare der jungen Frau hinab.
"Alles in Ordnung?" murmelte sie nun leise von da unten.
Es war deutlich zu hören das sie weinte auch wenn sie mich belustigt ansah.
Doch brachte ich es nicht fertig auch nur ein Wort zu sagen.
Ich wusste nicht ob sie meine Unbeholfenheit spürte als sie mich plötzlich mit großen Augen ansah.
Uns stand der Krieg unmittelbar bevor, viele Opfer würde er fordern.
Doch wusste ich das Kaya und ich das gemeinsam durchstehen würden.
Lebend oder Tod - nichts würde uns jetzt noch trennen können.
Auch ohne besondere Fähigkeiten zu haben wusste ich, dass dies wahr sein würde.
Und vor meinem geistigen Auge tauchte nun das kleine Mädchen mit den wehenden Zöpfen und den blauen Schleifen auf. Irgendwann würde ich wissen ob auch unsere gemeinsame Tochter so aussehen würde.
Mit diesem Gedanken beugte ich mich nun endlich zu Kaya um mir den ersten Kuss zu stehlen.

Kommentare Seite 1 von 1
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Otakugirl ( 94141 )
Abgeschickt vor 485 Tagen
Omfg ich bin bei teil 14 und denke mir nur so: giga facepalm!!!! Wie kann kakashi nur so abgrundtief bescheuert sein aber sooo o eine geile Story ich hänge an den Zeilen
Hiko Nanashi ( 08807 )
Abgeschickt vor 722 Tagen
Diese Geschichte war einfach wundervoll. (Wundervoll ist maßlos untertrieben aber egal...) Ich konnte nicht aufhören zu lesen und meine Mutter musste mir das Handy gewaltsam aus der Hand reißen damit ich zum essen komme...Großes Lob und viel Erfolg beim erstellenweiterer ffs. Weiter so! :D
Scatty-chan ( 33960 )
Abgeschickt vor 859 Tagen
Ich liebe diese Geschichte! Vielen Dank fürs schreiben! :D ^^
Tanja ( 59062 )
Abgeschickt vor 1007 Tagen
Die letzten 3 Kapitel hab Ich nicht gelesen. Ich trauere Immernoch um Hidan Und sogar um itachi obwohl Er Mir egal war bevor Ich zu lesen begonnen Habe. Selbst Auf shikamaru hab Ich einen leichten hass. Einfach wunderbar traurig. Bitte bitte mach Auch eine Geschichte wo Die haupperson Auf Hidan steht.
LuniiStar ( 31516 )
Abgeschickt vor 1043 Tagen
Bitte weiter schreiben! Ich lese sooo gerne deine FF
Anime-Fan ( 25325 )
Abgeschickt vor 1107 Tagen
Bitte schreib weiter ich halte es sonst nicht mehr aus! ★
Nightcoregirl ( 99671 )
Abgeschickt vor 1217 Tagen
Die Geschichte ist so schön. Ich muss weinen. ★
Laura ( 07743 )
Abgeschickt vor 1245 Tagen
Wie spannend mach unbedingt weiter!!!!!!
lea ( 53167 )
Abgeschickt vor 1260 Tagen
das ist eine sehr tolle geschichten und ich glaub das war die erste geschichte wo ich weinen musste. ich fande das das ein würdiges Ende ist aber ich fände es besser wenn du die geschichte weiterschreiben würdest
eleanor ( 66147 )
Abgeschickt vor 1271 Tagen
höre bitte nicht auf