Zwei Gesichter - Teil 43 (3. Staffel)

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2 Kapitel - 3.443 Wörter - Erstellt von: Liamera - Aktualisiert am: 2013-05-15 - Entwickelt am: - 1.540 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Rückblick zu Teil 42:

Er fühlte sich warm an, sein muskulöser Nacken in den ich mich beinahe schon krallte spannte sich an als ich ihn fester an mich zog.

Keuchend lies ich von ihm ab.

"Jag mir nie wieder einen solchen Schrecken ein." sagte ich nun versöhnlich.

Sein verwirrter, irritierter Blick wirkte beinahe belustigend als ich von ihm ablies und laut lachend aber auch zitternd glücklich in Nekos Gesicht sah.

Kakashi lebte!

Das war alles was zählte.

Dann war es um mich geschehen und ich versank endgültig in der Dunkelheit.

1
Wie ein Ninja von innen zerbrach

"Bitte iss etwas." drängte ich Kakashi nun zum wiederholten Mal.
Doch schüttelte dieser den Kopf.
"Ich habe vorhin erst etwas gegessen und wir sollten kein Essen verschwenden" beharrt er weiterhin.
Vorwurfsvoll sah ich ihn an.
"Ich lebe und es geht mir gut." sagte er mit Nachdruck.
Ich seufzte laut und gab es auf Kakashi dazu zu bewegen etwas zu essen.
"Wer nicht will der hat schon. Dann ruh dich zumindest etwas aus." schlug ich nun vor.
Diesmal war es Kakashi der zu seufzen begann.
"Hier wird jeder gebraucht da kann ich nicht tatenlos rumsitzen." begann er nun.
Diese Diskussion führten wir bereits seit dem frühen Morgen. Während ich wollte das Kakashi sich schonte, wollte er nur noch weg.
"Du warst tot. Wer weiss ob du wirklich wieder so fit bist. Bitte warte ab Kakashi." flehte ich nun beinahe.
Der Maskierte wiederrum legte seine Hand auf meinen Kopf, sah mich warm an und erwiderte nur:
"Ich für meinen Teil schaue wohl besser aus als du. Mir geht es gut. Und nun entschuldige bitte."
Dann verschwand er in einer Rauchwolke.
"Kakashi komm sofort zurück. Sofort." rief ich ihm laut und schrill hinterher.
"Kakashi Hatake wenn ich dich erwische ist der Tod dein kleinstes Problem." schrie ich nun.
Das sich dabei die Blicke sämtlicher Leute um mich herum sammelten nahm ich zunächst nicht wahr.
"Kein Wunder das er abhaut." kam es nun spitz von einem nahestehenden Ninja.
Seine Stimme war ruhig aber übertrieben genervt.
Ohne ihn auch nur genauer anzusehen wusste ich, dass es sich dabei um Shikamaru handeln musste.
Der ehemalige Schüler Asumas der durch Hidan starb, der Junge wegen dem ich krank in einem Gefängnis sitzen musste und der Junge der Kurenai nicht von der Seite wich.
Diese Stimme erkannte ich sofort und nach wie vor war sie mir verhasst.
"Willst du mir damit etwas bestimmtes sagen?" fragte ich nun hochmütig.
Er war zwar auf dem Rang eines Jonin und sicherlich ein kluger Kopf doch fehlte es ihm an Kampferfahrung als das ich ihn mit anderen Jonin die ich kannte gleichstellen konnte.
"Wenn mir den ganzen Tag jemand mit einer Milchflasche und Windeln hinterherlaufen würde, würde ich genauso schnell das Weite suchen wie Kakashi. Ein Wunder das er dich überhaupt solange erträgt." sprach er als sei das logisch wie nichts anderes.
"Für dich immer noch Sensei mein Freund." drohte ich ihm nun unterschwellig.
Schnippisch sah er zu mir rüber ehe er sich ohne ein weiteres Wort umdrehte und ging.
"Dieser arrogante kleine" gerade wollte ich einige Beleidigungen vom feinsten ablassen die ich mir durch Hidan aneignete als ich jäh in meiner kleinen Selbstrede unterbrochen wurde.
"Das bringt eh nichts der ist immer so." hörte ich eine fröhliche Jungenstimme.
Bestätigt wurde seine Aussage durch lautes Hundebellen.
Freudig drehte ich mich um.
"Na so eine Überraschung, Kiba. Wie schön zu sehen das es dir und Akamaru gut geht." begrüßte ich meinen damaligen Schützling und seinen Hund.
Ich hatte ihn nur wenige Male sehr kurz gesehen seit ich in Konoha war, demnach erleichtert war ich nun ihn wohlbehalten vor mir begutachten zu können.
"Wie geht es Shino und Hinata?" fragte ich sofort hinterher.
"Denen könnte es nicht besser gehen." lachte der Junge laut los und erzählte mir was er vom Angriff auf Konaha mitbekam.
Trotz alle dem, das Konoha eigentlich noch gut davon gekommen war wenn man bedachte was eigentlich passiert war, verfinsterten sich unser beider Mienen.
"Man kann nur hoffen das es Tsunade bald wieder besser geht." sagte Kiba gerade als ein Shinobi plötzlich heftig keuchend vor uns auftauchte.
"Danzou wurde zum neuen Hokagen ernannt." keuchte er.
Ein Raunen ging durch die Menge.
Instinktiv sah ich mich um, spürte das hier etwas nicht stimmte.
Ich wusste nur, dass Danzou einer der Ältesten war und als solcher wahrscheinlich gegen mich wetterte wie mir Jiraiya damals berichtete.
Müsste ich mich in acht nehmen?
Am Rande habe ich immer wieder mitbekommen, dass dieser Mann seltsame Machenschaften zu planen schien.
Einige der Leute um uns wirkten besorgt, andere tuschelten miteinander, deutlich darauf bedacht nicht gehört zu werden und wieder andere nahmen diese Neuigkeit zufrieden auf.
"Danzou wird das Dorf gut leiten." sprach eine Frau gerade.
"Er wird wohl eher einiges verändern." sprach Kiba leise zu sich selbst.
Akamaru winselte.
"Wie meinst du das?" fragte ich ihn nun ebenso leise.
"Naja Danzou ist ein ziemlich zwielichtiger Typ. Ich trau ihm nicht." antwortete Kiba ausweichend.
Recht bald verabschiedete er sich dann von mir da er seiner Mutter diese Nachricht überbringen wollte.
Ohne Fragen zu stellen lies ich ihn gehen.
Als nächstes würde ich erneut nach Kakashi suchen müssen. Er sollte mir erklären was nun geschehen würde.


Sei zwei Stunden lief ich nun durch Konoha und Kakashi wollte sich einfach nicht finden lassen.
Keiner wusste wo er war, keiner hatte ihn am heutigen Tag gesehen.
Es war zum verrückt werden. Soviel zum Thema helfen.
Irgendwann gab ich es auf nach ihm zu suchen und überlegte einen Moment was ich nun tun sollte.
Ich könnte versuchen mehr über unseren neuen Hokage rauszufinden, doch das würde sicherlich zu sehr auffallen.
Solange ich nicht genau wusste was ich zu befürchten hatte war es wohl am klügsten wenn ich mich im Hintergrund hielt.
So machte ich mich auf den Weg zu den Trainingsgelängen. Naja eigentlich eher zum Weg zu dem was davon übrig war.
Ich suchte wie so oft eines der Gelände, welches weit abseits lag.
Es war ein offenes Gelände mit einem kleinen Waldkranz.
Genau in diesem kleinen Wald war ein großer Stein.
Ähnlich dem vor dem Hauptquartier Akatsukis.
Hier suchte ich oft Rat in den Sternen, versuchte zu Itachi zu finden oder feilte an meinen kleinen, neuen Jutsus.
Da das Gelände so weit abseits lag, war nur der vordere Bereich zerstört.
Darunter zum Glück nicht der Teil, den ich aufsuchen wollte.
Es war wirklich erschreckend, welche Ausmaße der Kampf angenommen hatte, wie weit die Zerstörung des Dorfes reichte.
Ein Schauer jagte mir bei dem Gedanken über den Rücken.
Dann setzte ich mich auf den Stein und begann mir um einiges Gedanken zu machen.


Ein rascheln weckte mich.
Verwirrt sah ich mich um.
Es war dunkel, ich lag unter freiem Himmel und mein Rücken schmerzte höllisch.
Noch ganz verschlafen schaute ich in die Richtung aus der das rascheln kam und sah anschließend etwas weiter entfernt einen Uhu aus den Baumwipfeln emporsteigen.
Er flog über mir hinweg und flog davon.
Ich war mir sicher das rascheln etwas weiter links gehört zu haben. Doch musste ich mich irren, immerhin hatte ich recht fest geschlafen.
Schwer seufzte ich.
Ich musste eingeschlafen sein während ich mir Gedanken über den neuen Hokagen machte.
Nun saß ich unter dem Sternenhimmel.
Wie so oft machte mir der Schmerz in meiner Brust nur allzu deutlich, dass ich diesen Moment nie wieder mit Itachi teilen würde.
"Itachi." automatisch griff ich an meinen Hals und spielte dort mit der Kette.
Sie war das einzige woran ich mich klammern konnte.
Kein Tag verging ohne das ich den Uchia vermisste, kein Tag verging an dem ich in Gedanken nicht doch mit ihm sprach.
Doch hatte ich langsam gelernt mit seinem Verlust zu leben, mich auf das Leben zu konzentrieren das er sich für mir wünschte.
Wer wusste schon ob ich das richtige tat? Wer wusste schon, ob er es wirklich so gewollt hätte? Wer wusste schon, ob alles hätte anders kommen können?
Ich seufzte schwer.
Wie spät es wohl sein mochte?
Ich müsste mich beeilen zum Dorf zurück zu kehren.
Dann besann ich mich eines besseren.
"Kakashi wird froh sein wenn ich ihn ausnahmsweise nicht nerve." lachte ich nun und sah hoch in die Sterne.
"Ob du mich wohl wirklich hörst?" fragte ich mich laut.
Ich überlegte lange während ich die leuchtenden Sterne betrachtete.
"Ich hoffe es. Sonst würde man mich ja für verrückt erklären wenn ich mit dir spreche." musste ich nun lachend feststellen.
Der Wind ging durch die Bäume, streifte mich und lies die Blätter tanzen.
"Manchmal frage ich mich wirklich ob es das ist was du wolltest. Das ich einen Menschen nach dem anderen verliere und immer wieder neue Sorgen haben muss." warf ich Itachi vor als ich die funkelnden Sterne begutachtete.
Ein Stern schien besonders hell zu leuchten, auf diesen konzentrierte ich mich nun.
"Wie es wohl da oben ist?" fragte ich nun in die stille der Nacht.
Dann wurde mir schmerzlich bewusst, das Kakashi diese Erfahrung erst kürzlich gemacht haben musste.
"Ob du das warst der ihn zurückbrachte?" überlegte ich während ich den leuchtenden Stern fragend ansah.
"Egal was es ist, ich bin wirklich froh das er lebt." begann ich nun langsam "Doch wäre ich glücklicher wenn du damals zurückgekehrt wärst." schloß ich nun langsam.
Ich verbot mir den Tränen eine Chance zu lassen, zwang mich dazu stark zu sein.
"Es ist alles so kompliziert." flüsterte ich nun leise.
Dann atmete ich tief durch und zwang mich aufzustehen.
Ich wollte keine Schwäche zulassen, wollte nicht schon wieder weinen.
Außerdem musste ich langsam wirklich zurück.
Es wäre schrecklich wenn man nach mir suchen würde und Danzou dadurch auf mich aufmerksam werden würde.
So sprang ich leichtfüßig von dem Stein und machte mich zielstrebig auf den Weg.
Dann erst spürte ich sie.
Diese Präsenz.
"Kakashi." stellte ich überrascht fest als ich vor einem großen Baum stehen bliebt.
Langsam trat der Maskierte hervor.
"Was machst du hier?" fragte ich überrascht.
"Ich hatte nach dir gesucht. Ich dachte wir könnten etwas essen gehen." sagte er ruhig und doch irgendwie kühl.
"Nun ist es sowieso zu spät." fügte er dann hinzu.
Man merkte deutlich, dass er eine Art Abwehrhaltung einnahm.
"Alles in Ordnung?" fragte ich zögernd.
Ernst sah er mich an, antwortete aber nicht.
Ein mulmiges Gefühl beschlich mich, ich fühlte mich elend und wusste, dass es mit Kakashi zusammenhing.
"Was ist los?" fragte ich nun fordernd.
"Komm." sagte er nur und ging vor.
"Hey warte." rief ich als ich hinter ihm herwollte.
Doch fiel mein Blick auf den Boden.
Die Erde hatte mehrere Fußspuren auf einer Stelle.
Langsam dämmerte es mir.
Ohne Anstalten zu machen hinter ihm herzugehen platze es aus mir heraus.
"Wie lange hast du hier gestanden?"
Nun blieb auch der Maskierte stehen.
"Einen Moment." antwortete er ausweichend.
Ich spürte deutlich seinen Zorn. Etwas sehr ungewöhnliches bei Kakashi.
"Keine Ahnung weshalb du sauer bist. Ob du mich für verrückt hältst oder weinerlich, ich habe keine Ahnung. Aber sag mir endlich was du hast." sprach ich nun genervt.
"Wäre nur er wieder aufgetaucht statt mir." sagte er nun.
Ob er das zu mir oder zu sich selbst sagte, war in diesem Moment nicht klar.
Verdutzt sah ich zu ihm. Dann erst verstand ich.
"Das habe ich so doch überhaupt nicht gesagt." setzte ich nun sofort an.
Doch Kakashi winkte ab.
"Es wäre wohl wirklich besser so gewesen." sagte er nun endgültig.
Angst überkam mich langsam.
"Was soll das ganze Kakashi?" fragte ich mit möglichst fester Stimme.
"Das frage ich dich Kaya. Woran bin ich bei dir? Zu wem gehörst du? Was willst du? Wen willst du?" fragte er nun mit einer mir fremden Stimme.
Er schien verzweifelt, wütend und doch verletzlich. Auf der anderen Seite wirkte er so hart wie ich ihn noch nie erlebt hatte.
"Was meinst du?" fragte ich noch einmal mit einem Anflug von Panik in der Stimme.
"Ich meine einfach, dass ich dieses teilen satt habe." sprach er nun.
Er wirkte in diesem Moment so unglaublich gealtert und wahrlich gebrochen.
Was meinte er mitteilen? Was teilte er denn?
Meine Sorge um ihn war größer als mein Verstand in diesem Moment.
Ich beeilte mich zu ihm zu gehen, mich vor ihn zu stellen und ihn anzusehen.
Doch baute er sich in seiner vollen Größe auf und sah über mich hinweg.
In der Dunkelheit konnte ich seinen Blick so nicht deuten.
Da ich ein gutes Stück kleiner war als er, fasste ich sein Gesicht behutsam und zwang ihn dennoch bestimmt zu mir zu blicken.
Doch nahm er meine Hände mit seinem von sich und lies sie los.
Dann ging er.

Die Nacht hatte ich nicht geschlafen. Stattdessen saß ich an einem der vielen Lager die errichtet worden waren und dachte nach.
Erst langsam dämmerte mir was Kakashi meinte.
Es musste ihn all seine Kraft gekostet haben die letzten Wochen zu überstehen.
Meine Ankunft in Konoha und meine Versuche ihm nach dem Leben zu trachten. Dann das Versprechen welches er Jiraiya gegeben haben musste sich um mich zu sorgen. Der Verlust Jiraiyas der auch für Kakashi ein guter Freund geworden war. Dann das alltägliche Training mit seinem Team, die Missionen und all das andere. Er war am Ende seiner Kräfte angelangt.
Er opferte sich für mich, das Dorf und seine Freunde auf.
Zu sehr vernachlässigte er dabei seine eigenen Wünsche.
Nun rächte es sich indem er von innen zerbrach.
Immer wieder sah ich diesen gebrochenen Mann vor mir.
Und ich trug einen bedeutenden Teil dazu bei das es soweit gekommen war.
Er glaubte ich würde ihn lieber Tot sehen nur um Itachi zurück zu bekommen.
Er glaubte tatsächlich, dass ich ihm noch immer Vorwürfe machte.
Doch was mich am meisten beschäftigte waren seine letzten Worte.
Was sollte ich diesen Worten abgewinnen?
Ich wollte es nicht wahr haben und doch war mir bewusst das er dabei von mir sprach.
Doch wo teilte er mich?
Machte er mir wirklich zum Vorwurf das ich Itachi vermisste?
Oder übertrieb ich es wirklich?
Lange beschäftigten mich diese Fragen.
Empfand auch er mehr als ich zunächst vermutete? War er einfach besitzergreifend?
Ich wusste das Kurenai mir Antworten geben könnte.
Doch würde sie auch mir nichts verraten was Kakashi ihr anvertraute.
Ich müsste Kakashi noch einmals zur Rede stellen.
Schwer seufzend suchte ich einmal mehr Rat in den Sternen, diesmal darauf bedacht zu schweigen.


"Ich habe ihn vorhin in der Nähe von Tsuandes Zelt gesehen" antwortete mir gerade eine ehemalige Kollegin vom Anbu Trupp.
Ich nickte ihr kurz zu und verschwand.
Ich musste noch einige male fragen und mein recht kümmerliches Chakragespür arg beanspruchen ehe ich Kakashi endlich fand.
Er stand mit Yamato bei Naruto und es sah so aus, als würden sie gerade aufbrechen wollen.
Schnell lief ich zu ihnen.
"Wo wollt ihr hin?" fragte ich sofort als ich ihre Blicke bemerkte.
"Wir werden Sasuke retten." sprach Naruto ernst.
Ich zuckte bei Sasukes Namen leicht zusammen.
Dieser Junge...
Doch blieb mir keine Zeit mir Gedanken darum zu machen, Yamato unterbrach sie sofort.
"Es ist keine offizielle Mission." begann er zögernd als er mich ansah.
Verdutzt sah ich ihn an.
"Naruto möchte mit dem Raikagen sprechen. Er wird ebenso wie die anderen Kagen auf den Weg ins Eisenreich sein." erklärte Yamato gerade als er von Kakashi unterbrochen wurde.
"Wir müssen los." sagte dieser nur.
Er schien eine Wand um sich errichtet zu haben, würdigte mich keines Blickes und lies keinerlei Gefühlsregung zu.
"Der neue Hokage geht, also habe ich nicht zu befürchten?" fragte ich nun beinahe automatisch.
Verwundert sah Yamato mich an.
"Was solltest du zu befürchten haben?" fragte er überrascht.
Ich druckste herum.
"Er gehört auch zu den Ältesten die ja nun doch recht eindeutig gegen Kayas Ankunft in Konha waren." erklärte Kakashi.
Dann sah er mich mit kaltem Blick an.
"Danzou war zu sehr damit beschäftigt Sasuke zu einem abtrünnigen Ninja zu erklären als das er sich mit dir hätte befassen können" sagte er.
Seine Stimme war ruhig wie immer und doch war dieser vorwurfsvolle, unterschwellige Ton deutlich zu erkennen.
Naruto und Yamato schwiegen, wechselten ihre Blicke zwischen uns.
Dann folgten sie Kakashi der sich zügig davon machte.
Ich hingegen blieb wie angewurzelt stehen.
"Naruto komm." rief Kakashi der nun ein gutes Stück voran gegangen war Naruto zu und drehte sich zu diesem um.
Naruto schaute immer wieder zurück weswegen er zurückfiel, beeilte sich nun aber Kakashi zu folgen.
Meinen Blicken wich Kakashi aus.

Ich beeilte mich durch das dichte Unterholz zu preschen.
Dank des Gestaltwandelns war es mir möglich das unwegsame Gelände schneller zu bewältigen und so auf einem hohen Hügel zu stehen.
Kakashi, Naruto und Yamato waren außen herum über die Straße gegangen.
Es dauerte eine ganze Weile bis ich sie ausmachen konnte.
Sie kamen gerade um die Kurve.
Immer kleiner wurden ihre Umrissen, immer undeutlicher die drei Punkte von denen ich einem weinend hinterhersah.

Wieso nur mussten wir nun im Streit auseinandergehen.
Ich hatte soviele verloren, ich hatte bereits Kakashi verloren.
Was wäre wenn er nicht zurück kehrte?

Ich schaffte es einfach nicht diese Gedanken zu verdrängen.
So rannte ich mit verschwommenem Blick zurück ins Dorf.

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