Tiger Heart

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
2 Kapitel - 4.091 Wörter - Erstellt von: Se-Chan - Aktualisiert am: 2013-05-01 - Entwickelt am: - 1.036 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

So meine Lieben Leser und Leserinnen,

ich freue mich, dass ihr zu meiner Geschichte gefunden habt und hoffe sie ist es auch wert gelesen zu werden.
Wenn ihr Lust habt schickt mir doch bitte ein Feedback und gibt mir eine Kritik. Schickt mir einfach eine Nachricht. Ich würde mich tierisch freuen: D

Zur Geschichte
:
Meine Geschichte enthält etwas Romanze, Drama und Abenteuer.

Zusammenfassung.

Unsere Protagonistin Lieza entschloss sich an ihrem 16. Geburtstag endlich den Tempel der Magi zu verlassen, um sich die große und unbekannte Welt anzusehen.
Mit ihrem kleinen Freund Pandit kommt sie jedoch bösen Machenschaften auf die Spur. Schon beim ersten Zusammentreffen mit ihrem Feind, erhält Lieza ihren Namen, der in dieser Geschichte noch sehr oft vorkommen wird. "Die Rächerin."

1
Mein Leben lang verbrachte ich damit in den Bergen, bei meinem Lehrmeister Shinobi die Kampfkunst der Urväter zu erlernen. Er war der weiseste von allen Templern die auf dem Berg lebten und der Erfahrenste. Shinobi brachte mir bei, das Leben zu genießen und es zu schätzen. Aber Meister Shinobi war nicht nur ein Lehrmeister für mich. Er war fünfzehn Jahre mein Vater gewesen. Shinobi fand mich auf seiner Türschwelle zum Tempel. Er zog mich wie seine eigene Tochter auf und als ich Anzeichen auf Magie hinwies, lehrte mich Shinobi das Zaubern. Magie war in manchen Augen eine Gabe, die von den fünf Geister einem geschenkt wurde oder ein Zeichen des Teufels. Das konnte jeder sehen wie er will. Für mich war es ein Geschenk der fünf Geister. Die fünf Geister waren die Elemente, die diese Welt erschaffen haben. Das Licht, was die Dunkelheit verschwinden ließ.Der Wind, der Seelen in ihr Reich führte. Das Wasser, welches Leben schenkte. Die Erde, die uns Essen gab und Das Feuer, welches Menschen den Mut schenkte.
Heute war mein Sechzehnter Geburtstag und den feierten Shinobi, Pandit und ich, Lieza, auf einem Hügel unter einem köstlich duftendem Apfelbaum. Pandit war mein riesiger Tiger Freund und mein ewiger Begleiter. Ich fand ihn, als ich Wasser vom Fluss holen musste. Sein kompletter Körper war damals mit Schnitten übersät gewesen. Ich hätte ihn niemals am Flussufer liegen gelassen. Ich kümmerte mich um ihm, doch war Pandit nicht gerade freundlich gegenüber anderen Menschen, was die Behandlung äußerst erschwerte. Nach und nach vertraute er mir jedoch immer mehr. Trotzdem war er anderen Menschen aus dem Tempel immer noch ziemlich aggressiv. Die einzige die ihn ohne Gefahr berühren konnte, war ich. Jetzt ist er zu einem großen, starken liebenswürdigen Tiger herangewachsen, den ich für Nichts auf der Welt hergeben würde.
„Alles Gute, meine Tochter.“ Shinobi hob seine Tasse und trank schließlich. Ich nickte und hob ebenfalls meinen Tee an die Lippen. Er schmeckte süß, nach Erdbeeren. Shinobi trug wie jeden Tag einer weite Tunika, sowie die Kette die ich ihm vor Jahren geschenkt hatte. Ich hatte sie aus schönen Flusssteinen gemacht. Er hatte sie, seitdem ich sie ihm gegeben hatte, nicht mehr abgelegt, was mich mit Freude überströmte. Pandit stupste mich an, von meinem Schoß aus an. Ich lächelte und senkte die Tasse von meinen Lippen.„Papa. Ähm... Ich würde dir gerne eine Frage stellen.“ „Hm?“ sagte er ohne aufzusehen.
„Ich würde gerne mit Pandit...“ Shinobi lächelte und stellte die Tasse auf dem kleinem Tisch ab, der zwischen uns Stand. Er sah mich an. Seine blauen Augen lächelten. „Ich wusste, dass diese Frage irgendwann kommen musste, also lass mich erstmal dir dein Geschenk geben.“ Er zog ein großes Bündel Stoff hinter seinen Rücken hervor. Ich nahm sein Geschenk entgegen. Pandit hüpfte von meinem Schoß, um den Geschenk Platz zu machen, welches nun auf meinem Schoß lag und darauf wartete ausgepackt zu werden. Pandit wedelte aufgeregt mit dem Schwanz. „Ja, ich mach es ja auf.“ sagte ich lachend und öffnete das Geschenkt. Zuerst kam eine Reisetasche zum Vorschein. Darin befand sich eine rot schwarze Tunika mit weißen Ärmeln, dazu noch schwarzen Stiefeln, sowie ein roter Mantel, für die kalten Nächte. Jedenfalls hatte er die richtige Farbe besorgt. Binnen des Mantels war etwas eingehüllt worden. Langsam enthüllte ich den Gegenstand und zum Vorschein kam ein alter Stab. Er war wunderschön.
Am Ende wurde er kurz etwas Dicker, an der Spitze blitze eine Klinge in Form eines Fächers. Ein Kampf und Magierstab. Ein Kampfstab, also. Es war ein richtiger Stab für Magier. Ich lachte und fiel Shinobi um den Hals. „Danke! Danke! Danke!“ sagte ich und drückte meinen Vater fest an mich. Das war das beste Geschenk von allen. Er hatte gewusst das ich aus diesem Tempel und die Welt sehen wollte. Deshalb auch der Reiserucksack. Shinobi lachte ebenfalls und drückte mich an sich. „Meine geliebte Tochter, Pass auf deiner Reise gut auf dich auf. Ich kann dich schließlich nicht ewig hier gefangen halten, nicht wahr?“ Ich löste mich aus seiner Umarmung und hob den kleinen Tiger hoch. Ich sah in seine großen gelben Augen. „Pandit, wir können endlich von hier abhauen.“ lachte ich und drückte meinen Tiger fest an meine Brust. Shinobi räusperte sich. Ich hielt inne, drehte mich zu ihm um und lächelte entschuldigend. Ich konnte nichts dafür. Ich war einfach zu aufgeregt. Ich hatte noch nie den Tempel verlassen.
Natürlich konnte ich es kaum erwarten in die große weite Welt hinauszutreten und sie zu erforschen. Zusammen mit meinem guten Freund Pandit. Ich zog mir die Klamotten an, die Shinobi mir gegeben hatte. Leider musste ich feststellen, dass es oberhalb meiner Taille etwas eng wurde. Ich musste vorher tief einatmen, dass ich die ersten zwei Knöpfe zu bekam, doch als ich wieder ausatmete, flogen die beiden Knöpfe davon. Meine Brüste waren einfach zu groß. Aber das war in diesem Moment nicht wichtig, wichtiger war, dass ich endlich den Tempel verlassen konnte. Ich schwang mir den roten Mantel um. Den Stab packte ich mir auf den Rücken. Der Reiserucksack füllte ich mit frischen Zutaten aus dem Garten. Dazu noch ein kleiner Topf und eine Flasche mit Wasser. Am Tor warteten bereits mehrere Templer, wie junge Lehrlinge um sich von mir zu verabschieden. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht schritt ich an ihnen vorbei. „Gute Reise, Lieza.“ „Gute Reise. Komm uns aber besuchen.“ sagten die meisten und ich bedankte mich bei jeden für seine Geduld mit mir, wobei alle anfingen zu lachen. Schließlich kam ich zu den kleinen Lehrlingen die Tapfer versuchten die Tränen zurückzuhalten. Die erste die Nachgab war die jüngste Tammy. Ein aufgewecktes und ungeduldiges Mädchen. Sie klammerte sich fest an meine Beine. „Lieza, geh nicht. Du gehörst doch hier her.“ Die restlichen Kinder vergaßen ihren Stolz und stürmten nun ebenfalls zu uns. Ich hockte mich zu ihnen herab um jeden einzelnen von ihnen zum Abschied zu umarmen. Diese Kinder waren wie Geschwister für mich. Ich hatte ihnen Unterricht gegeben, mit ihnen gespielt und ihnen etwas zu Essen gekocht. Jetzt spürte auch ich wie mir die Tränen kamen. Ich schniefte und wischte mir über die Augen. „Man, und ich hab mir geschworen nicht zu weinen.“ murmelte ich. Als alle einen Kreis um mich herum gebildet hatten, ließ ich ein Lächeln auf meinen Lippen erscheinen. „Hört gut zu. Auch wenn ich nicht hier bin, bin ich trotzdem bei jedem von euch.“ Ich fasste mir auf die Brust, direkt über meinem Herzen. „Hier drin.“ Ich erhob mich und der kleine Pandit trottete an meine Seite. Die älteren Leute wichen mehrere Schritte vor Pandit zurück, da sie immer noch etwas Angst vor ihnen hatten. Was wahrscheinlich daran lag, das Pandit jedem mit seinem Knurren drohen würde, wenn er mir zu nahe kam. Von den Kindern abgesehen. Pandit sah zu mir auf. Ich nickte ihm zu und im nächsten Moment, verwandelte sich der kleine Pandit in einen riesigen, über zwei Meter großen Tiger. Das war das war seine besondere Gabe. Er konnte sich verwandeln. In einen kleinen jungen Tiger oder in seine ausgewachsene richtige Gestalt, die über zwei Meter groß war. Ich hievte mich auf Pandits Rücken.
„Ich werde euch besuchen kommen.“ versprach ich und gab Pandit ein Zeichen den Tempel zu verlassen. Sofort stürmte er los. Über meine Schulter hinweg winkte ich den Menschen noch zu, bevor die Tore mit einem lautem Knarren zu vielen. Jetzt war ich draußen. Auf dem weg, durchs Land zu reisen. Pandit freute sich ebenfalls, das wusste ich weil er auf einmal viel schneller lief als zu vor. Die Umgebung um uns herum verschwamm förmlich. Endlich konnte er zeigen was er konnte. Ich beugte mich vor. „Na los, Pandit. Lauf so schnell du kannst.“ Mit einem kräftigen Ruck rückte ich nach hinten, als Pandit noch schneller rannte. Ob das wirklich möglich war wusste ich nicht. Ich wusste nur das es ihm und mir gefiel, frei zu sein.

Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

Jana-chan Helena-chan ( 21896 )
Abgeschickt vor 410 Tagen
Ich würde mich sehr freuen wenn du einen zweiten Teil machen würdest.
HDGDL
LG Jana-Chan Helena-Chan