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Kuroshitsuji: Der Tod als Neubeginn 1.2

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6 Kapitel - 4.309 Wörter - Erstellt von: ShinigamyCharly - Aktualisiert am: 2013-05-01 - Entwickelt am: - 2.526 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Yoa, das hier ist eine längere Zwischensequenz. Schließlich muss ich ja erst mal alles kennen lernen und noch einige Vorbereitungen treffen, bevor ich meine Ausbildung zum Shinigami antrete: D
Hoffe es gefällt euch^^
Konstruktive Kritik nehme ich gerne:3

1
Am nächsten Morgen wurde ich wachgerüttelt und instinktiv schlug ich um mich.
Ein Klatschen und ein vernehmliches „Au“ signalisierten mir, das ich irgendwen getroffen hatte. Langsam öffnete ich die Augen und blinzelte.
Neben mir saß Ron und rieb sich die rötliche Backe. „Also das du schwach bist kann man nicht behaupten!“ Vorwurfsvoll sah er mich an, doch ich hatte keinen Bock darauf einzugehen und drehte mich um, um weiter zu schlafen.
„Hey es war schon hart genug dich aufzuwecken, wenn du wieder einschläfst muss ich härtere Maßnahmen ergreifen!“
„Wag es nicht! Ich mach ja schon“, knurrte ich ihn an. Ich war die Verkörperung eines Morgenmuffels, gut aber wer wird schon gerne so geweckt? Ich nicht!
In einer Stunde wollten wir los, also quälte ich mich langsam aus dem Bett und wartete dann einen Augenblick bis Kreislauf wieder da war. Dann Zog ich mich hinter meinem Wandschirm um, den ich insgeheim Lyra getauft hatte. Meine alten Freundinnen hätten ihn bestimmt Rüdiger, Hubert oder Hermann genannt, aber der Schirm verdiente etwas Besonderes. Ich entschloss mich meine schwarze Jeans anzuziehen und dazu mein „Nightmare before Christmas“ Shirt anzuziehen. Ich bürstete meine Haare kopfüber und schüttelte sie zu einer Mähne.
Schnell putzte ich noch meine Brille und machte mir und Alan einen Kakao, der noch im Bett lag, wofür ich ihn unglaublich beneidete.
Ich stellte die Schokolade auf seinen Nachttisch. Quasi ein kleines Dankeschön für Gestern. Ich hoffte er hatte nichts dagegen, das ich noch Ingwer, Zimt und Orangenschalen beigemischt hatte.
Ich zog meine Jacke und Schuhe an und ging raus wo Ron schon auf mich wartete. „Los geht's, auf zum Shopping. Erst zum Schneider, du musst eine ganz schöne Zeit gerade stehen können und danach zum Friseur und der Rest folgt danach.“
Er führte mich durch die Stadt und ich trottete hinter ihm her. Hier war es warm und ich konnte meine Jacke ausziehen. Der Frühling war überall zu erkennen und Schneeglöckchen und Krokusse schossen aus dem Boden. Wir bogen in eine Seitengasse und befanden uns nach kürzer Zeit vor einem Schneider.
Der Laden war dunkel und unheimlich, ein Ort den ich sofort ins Herz schloss. Dann hörte ich ein leises Flüstern neben meinem Ohr. „Oho, Kuhunden dahas ist schöhön. Rohon wehen hahast duhu mihitgebracht? Hahallo meiheine kleiheine hihier kohommen nuhur Stahammkunden. Wihillst duhu ahauch eiheine weherden?“ Meine Nackenhaare stellten sich auf. Die kleine, alte, runzlige Frau stellte sich auf einen Hocker um mich besser zu begutachten. Eine Halbtodesgöttin hab ich zum letzten Mal in der griechischen Antike gesehen. Ich zog die Augenbrauen hoch, alt war die Frau ja, aber soo alt sah sie nun auch nicht aus. „Sie ist fast die Älteste noch Lebende, normalerweise bringen sich Shinigami nach einer gewissen Zeit selbst um. Natürlich erst nachdem sie genug Rente bekommen und keinen Spaß mehr am Leben haben. Jeder hat die Wahl“, flüsterte mir Ronald zwinkernd zu. Die Frau, die sich als Oma Scissor vorstellte winkte ab. „Ihich hahabe mihir nihie wahas ahaus meiheiner Rehente gehemacht, dahazu Aharbeite ihich zuhu geherne.“ Sie rieb sich die Hände, zog ein Maßband aus ihrer Tasche und fing an mich zu vermessen.
Die ganze Prozedur ging noch mindestens zwanzig Minuten lang.
Danach ging sie nach hinten in den Laden und kam Stoffbeladen zurück.
Der erste war grau und rau, aber als sie mich noch mal ansah schüttelte sie den Kopf.
Der nächste war rosa und ich schüttelte heftig den Kopf.
Der dritte war schwarz und glatt und als ein wenig Licht von Draußen auf den Stoff viel, leuchtete er rot. Es war wie ein Wunder und Anfangs dachte ich meine Augen spielten mir einen Streich, aber er war wirklich schwarz und sobald Sonnenlicht drauf traf leuchtete er rot, aber wenn man ihn mit einer Lampe anleuchtete blieb er schwarz. Kaum merklich nickte Oma Scissor und brachte alle anderen Stoffe weg. „Kohom Mohorgen wihieder, dahann ihist eher fehertig.“
Wir verabschiedeten uns freundlich von ihr und traten wieder in das blendende Sonnenlicht. Er packte meine Hand und zog mich weiter.
Mich wehren konnte ich nicht, ich war noch zu eingelullt von der Dunkelheit des Ladens.

Kommentare (3)

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ShinigamyCharly (28379)
vor 799 Tagen
Es gibt eine Fortsetzung und zwar hier:
http://www.fanfiktion.de/s/51794e3400030256066280a0/1/Der-Tod-als-Neubeginn
Freut mich, dass die Geschichte auf Begeisterung stößt :)
SebastianFangirl (87072)
vor 989 Tagen
Ja du musst unbedingt weiter schreiben
Madox (87846)
vor 990 Tagen
Ich finde die Story richtig gut schreib sie bitte weiter!!!!!