Alles nur ein Spiel.

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1 Kapitel - 2.319 Wörter - Erstellt von: Johas - Aktualisiert am: 2013-05-01 - Entwickelt am: - 3.891 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.56 von 5.0 - 9 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Dieses Mal ist es Law...

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    Du warst dir nicht sicher, wo du warst. Benommen versuchst du aufzustehen und dich um zu schauen, doch deine Beine wollen dir noch nicht gehorchen.
    Du warst dir nicht sicher, wo du warst. Benommen versuchst du aufzustehen und dich um zu schauen, doch deine Beine wollen dir noch nicht gehorchen. „Erinnere dich!“ sagst du zu dir selber. Doch da ist nichts, was dir erklären könnte, wo du bist, wie du hierhergekommen bist und was das für schreckliche Kopfschmerzen sind. Das Letzte, an das du dich erinnern kannst, ist wie du zu Ruffy meintest, ob er sich auch sicher sei, dich in seine Crew aufzunehmen. Und danach... „Mist, warum erinnere ich mich nicht? Was ist passiert?“ Langsam kannst du wieder aufstehen, und alles wird ein bisschen klarer. Du schaust an dir runter, dein Körper ist lädiert, überall sind Verbände.
    Du schaust dich um, ein Glas Wasser wäre genau das Richtige, was du jetzt brauchen würdest. Hm, leider findest du nichts.

    Da hörst du die Tür aufgehen, du drehst dich schnell um und gehst in Verteidigungsposition. Dein Gegenüber scheint überrascht dich wach und sogar auf Füßen zu sehen. Es ist ein weißer Bär in einem komischen orangen Anzug. Er fängt an, wild mit den Armen zu fuchteln und entschuldigt sich tausendmal bei dir und verschwindet wieder. Der Bär kommt dir irgendwie bekannt vor, aber du kannst ihn nicht zuordnen, das muss ein ziemlicher Schlag auf den Kopf gewesen sein. Gerade, als du zur Türe gehen willst, geht sie auf. Noch bevor du dich darauf vorbereiten kannst, hörst du ein „Room!“ und du fliegst unbeweglich durch den Raum, zurück in dein Bett. „Kranke Menschen gehören ins Bett! Man sollte dem Rat eines Mediziners folgen, sonst kann dies böse Folgen haben!“ hörst du nur grimmig, doch da du dich immer noch nicht bewegen kannst, weißt du nicht wer das gesprochen hat. Toll, ein Arzt. Die meisten Ärzte sind komische Kauze, die nur das tun, was sie wollen. Du hörst Schritte, die näher kommen. Jemand beugt sich über dich und begutachtet deine Wunden. Es ist ein Kerl, schwarze Haare und ein heller Hut mit dunklen Flecken drauf. „Wasser..“ stöhnst du nur leise, als er auf eine Wunde an deinem Bauch drückt. Er beachtet dich nicht. „Wasser!“ wiederholst du nun kräftiger. Ohne dich anzusehen geht der Kerl wieder.

    Ein paar Minuten später kommt wieder der Bär rein, auf der Pfote ein Tablett tragend. Er stellt es neben dein Bett, betrachtet dich, bis du ihn intensiv anstarrst, das wird ihm unangenehm und er verlässt den Raum. Auf dem Tablett steht eine kleine Schüssel mit Suppe, eine Scheibe Brot und … ein Glas Wasser! Du löst langsam alle Verbände, auch wenn es sehr schmerzt und schmeißt sie achtlos auf den Boden. Du hebst deine rechte Hand, doch als du gerade anfangen wolltest, geht wieder die Türe auf und der Mützentyp steht in der Türe. Als er sieht, dass du alle Verbände abgenommen hast, bekommt er einen bösen Gesichtsausdruck. Doch bevor er wieder „Room“ rufen kann, lässt du deine Hand das kühle Wasser aus dem Glas schweben. Gut, wenigstens haben dich deine Teufelskräfte nicht verlassen, bemerkst du erleichtert, denn schon lässt du die Wunden durch die Kraft des Wassers heilen. Der Arzt kommt näher, er sieht noch ziemlich wütend aus, jedoch auch interessiert. Er beobachtet, wie du Wunde für Wunde heilst, bis du erschöpft zurück ins Bett sinkst. Das war sehr anstrengend, die wunden waren tiefer als gedacht und du warst eh noch sehr geschwächt. Du schläfst ein...

    Als du aufwachst stehen der Kerl und der Bär vor dir. „Endlich wach? Wurde ja auch Zeit.“ sprach der Typ zu dir. Du setzt dich auf und schaust ihn abwartend an. „Du warst 1 Woche bewusstlos, und hast nach deiner Wunderheilung weitere drei Tage geschlafen. Iss was, sonst waren meine Mühen umsonst, wenn du mir verhungerst.“ Schweigend nimmst du den Teller, den der Bär dir reicht, es riecht einfach wunderbar. Du fängst an zu essen, doch der Kerl haut nicht ab. Ach soll dir doch zu schauen, du isst unbeirrt weiter. Als du fertig bist, gibst du den Teller dem Bären, der sehr verunsichert drein schaut. Du schaust dem Kerl direkt in die Augen. „Wer bist du?“ fragst du ihn. Er mustert dich und antwortet: „Trafalgar Law. Du bist auf meinem Schiff, der Heart Crew. Du erinnerst dich nicht, kein Wunder. Ihr wurdet ziemlich auf gemischt am Marine Fort. Der Strohhut liegt einen Raum weiter. Wir werden zu der Insel Amazon Lily fahren. Dort kann ich euch sicherer behandeln... wobei, dass bei dir nicht mehr nötig ist. Zieh dich an. Wir sind bald da.“ Mit einem letzten kühlen Blick dreht er sich um und geht hinaus. Der Bär folgt ihm.
    Während du dich anziehst, versucht du dich zu erinnern. Plötzlich bricht es über dich hinein. Du erinnerst dich. Vor Schmerz brichst du auf dem Boden zusammen.

    Ace's Tod, Whitebear vernichtet, Ruffy halbtot. Ace ist tot...Wenn Ruffy aufwacht und das hört, dreht er durch. Du kannst dich aufrappeln, wischst die Tränen weg und gehst an Deck.
    Ein Marineschiff, wunderst du dich. In Deck weht dir sofort die Seeluft entgegen und du läufst zur Reling. Egal, wer grade da ist und dich beobachtet. Du streckst deine Hand aus und schon schießt eine kleine Wasserfontäne dir entgegen. Wasser, dein Element. Du kannst zwar nicht schwimmen, aber beherrschen kannst du es trotzdem. Langsam schaust du dich um, niemand scheint dich zu beachten. Doch, da im Schatten, kaum zu sehen sitzt Law und sieht dir zu, wie du mit dem Wasser spielst. Innerlich grinst du, gut sieht er schon aus. Verdammt gut. Doch er wirkt kalt... hart. Zu dir selber sagst du „Spielen wir ein Spiel. Brechen wir die Fassade des Arztes auf.“ Du hebst leicht den Kopf und blickst ausdruckslos ihn an, naja, vielleicht ein bisschen überheblich. Eure Blicke werden schnell durch Bepo getrennt, der mal wieder zu seinem Käptn läuft. Schnell machst du einen Sprung, so dass du für ihn plötzlich verschwunden warst. So macht es Spaß, er wird sich wundern. Bei diesem Gedanken landest du vor einer Frau, als du den Kopf hebst, siehst du die wunderschönste Person die du je gesehen hast. Sie blickt dich noch kühler als der Kerl vorhin an. Alter, sind hier nur Eisbrocken an Deck? Du fragst sie wer sie ist. Aha, ein Samurai der Meer. Das wird ja immer besser hier. Sie erklärt dir, dass sie auch nach Amazon Lily bringt.

    Als ihr auf Amazon Lily gelandet seid, wird für euch ein Bereich abgesteckt, damit die Regeln der Amazonen nicht weiter gebrochen werden, doch da du eine Frau bist, kannst du dich bewegen, wie du willst. Du unterhältst dich viel mit Jimbei, der sich als Fischmensch sehr für deine Wasserkräfte interessiert. Weil euch langweilig ist, weil der Strohhut noch schläft, fängt er an dich ein wenig in Fischmenschen-Karate zu unterrichten. Als du grade mal wieder am Strand lang gehst, hörst du Schritte die sich nähern. Es ist Law, der dich um deine Hilfe bittet. Du sollst Ruffy helfen. Du sagst ihm zwar, dass du noch nie jemanden anderen außer dir mit Wasser geheilt hast, aber du wirst es versuchen. An Ruffy's Liege lässt du dir Wasser holen und du beginnst zu heilen. Schnell merkst du, dass es lange nicht so gut funktioniert wie bei dir und es kostet dir sehr viel Kraft. Zu viel Kraft. Du brichst zusammen (Hör mal auf dich selber zu überschätzen!). Das letzte was du spürst, sind Arme, die dich fangen.

    Als du aufwachst, liegst du am Strand und die Sonne geht grade unter. Neben dir hockt Law und mustert dich. „Wach?“ „Siehst du doch“ antwortest du mit einer Spur Arroganz. Dann grinst du leicht diabolisch und schaust Law von unten tief in die Augen. „Na, was ist?“ fragst du ihn herausfordernd. Er schaut dich leicht irritiert und verunsichert an, doch schnell hat er sich von dem durchdringendem Blick erholt. „Gut. Es geht dir prima.“ sagt er und verschwand. Langsam nervt es, dass du immer nur kurz mit ihm Spielen kannst. Dabei hat es noch nicht mal richtig angefangen.

    Die Tage vergehen, Ruffy erwachte und brach emotional zusammen. Er wurde von Jimbei beruhigt. Ein paar Tage später seid ihr endlich soweit Abends zu feiern. Die Kuja Piratinnen kommen sogar auch und bringen leckeren Rum mit. Ihr feiert, um zu vergessen, feiert, um mal auf andere Gedanken zu kommen. Du tanzt mit ein paar Kuja's um das Lagerfeuer und lässt ab und zu einen Blick zu Law fallen. Er schaut ab und zu auch zu dir und eure Blicke treffen sich. Du bewegst dich in gezielten Bewegungen, um das Lagerfeuer herum, so dass er nur ab und zu deine heißen Bewegungen sieht und wenn, dann mit einem Blick, der umhaut. Je später es wird, desto mehr Rum fließt. Auch wenn du schon ziemlich viel verträgst, du passt auf, dass es nicht zu viel wird. Irgendwann lasst du dich zu Jimbei und Law fallen. Du lachst und strahlst alle an, Jimbei lacht zurück. Er fängt an eine Geschichte zu erzählen, er ist so vertieft darin, dass er nicht merkt, wie du nicht mehr zuhörst. Du hast dich leicht zu Law gedreht, langsam hebst du deinen Kopf und schaust ihn mit einem leicht unschuldigen Blick an. Er blickt dich an, doch sein Blick verrät nicht was der denkt. Verdammt. Doch du lächelst ein Lächeln, dass zusammen mit deinem Blick selbst die Piratenkaiserin umgehauen hätte, genau jetzt wirst du zur Jägerin.
    Law springt auf, schaut dich mit einem unergründlichen Blick an und rennt weg, du lachst, halb über ihn, halb über Jimbeis lustige Geschichte (jedenfalls denkst du, sie wäre lustig). Du bleibst noch was auf der Party, bis du dir noch eine Flasche Rum schnappst und Richtung Schiff läufst. Du weißt, dass er da ist. Schnurstracks folgst du deinem Instinkt und findest ihn. Er dreht sich um und schaut dich an, so als ab er gehofft hat, dass du ihm folgst. „Rum?“ fragst du ihn und hältst ihm die Flasche hin. „Eigentlich wollte ich die alleine trinken und nachdenken, aber wenn du hier bist, teile ich gerne“ sagst du mit einem gewollt naiven Lachen. Er geht auf dein Angebot ein, aber du merkst, dass er vorsichtig ist. Ihr unterhaltet euch über belanglose Sachen, bis du merkst, dass ihm der Rum endlich langsam zu Kopf steigt. Du fängst an das Gespräch zu lenken. Doch plötzlich hörst du nur „Room“ und du fängst wieder an zu schweben. Mist, aber zum Glück ist sein Schwert nicht in Reichweite. „Warum machst du das?“ fragst du ihn. „Ich mache das, um zu erfahren, was Du vorhast. Ich trau dir nicht.“ antwortet er. Du fängst wieder an zu grinsen. Du kannst immer noch deine Kräfte benutzen, dass hat er vergessen. Langsam, ohne dass er es merkt, hebst du deine rechte Hand. „Was ich vorhabe, hmmm, ok, ich verrate es dir...“ und dabei richtest du deine Hand auf ihn. Schon, plumps, fällst du auf den Boden, Law starrt dich an. „Wie hast du das gemacht? Niemand kann meiner Kuppel entkommen!“ fragt er irritiert. „Ich kann alles kontrollieren, was aus Wasser besteht. Das weißt du doch, und als Arzt solltest du doch wissen, welcher Teil in uns aus viel Wasser besteht.“ gibst du zurück. „Blutbänden!“ stießt er hervor und fängt an zu lächeln. „Du bist stark.“ „Das ist mir bewusst, zudem heile ich mich selber!“ Du gehst langsam auf ihn zu, fast schleichend, er beobachtet dich. Als du vor ihm stehst fragt er, was du vorhast. Du lächelst ihn wieder mit diesem verführerischem Lächeln an und schubst ihn leicht, so dass er stolpert. „Oh, so also, das Spiel kann man auch zu zweit spielen!“ grinst er und steht auf und stellt sich wieder vor dich hin. Du merkst wie seine Hände deine Handgelenke festhalten, so dass du deine Kräfte nicht einsetzten kannst. Ihr starrt euch an und nichts passiert. Ihr starrt immer weiter, du legst leicht den Kopf schief und überlegst. Doch grade als du ihm einen Kick versetzen willst, schubst er dich weg und ruft dabei „Room“ und zerlegt dich erst mal in Einzelteile. „Das kann ich“ sagt er während er dich durch die Gegend wirbeln lässt. Als er aufhört, siehst du, dass er dich in deine Kabine gebracht hat. Du gehst auf ihn zu schubst ihn einfach auf dein Bett und sagst: „Und das... kann ich!“ und kniest dich über ihn und gerade als du dich runter beugen willst, dreht er dich mit einer einzigen Bewegung auf den Rücken und er ist über dir. „Na, dann zeig es doch“ fordert er dich auf und küsst dich.

    Du stehst grinsend am Deck und rauchst eine. Du hörst seine Schritte. „Das war echt krass, was du drauf hast“ sagt er und stellt sich neben dich. Oh ja, denkst du. Du schaust ihn an und sagst „Beute erlegt“

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Rika Nara/Weasley ( 01968 )
Abgeschickt vor 444 Tagen
Schöne Geschichte :-)