Zwei Gesichter - Teil 39 (3. Staffel)

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2 Kapitel - 3.458 Wörter - Erstellt von: Liamera - Aktualisiert am: 2013-04-15 - Entwickelt am: - 1.729 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Rückblick zu Teil 38:

Dann sah ich in Kakashis beide, so unterschiedlichen, Augen.

Er hockte vor ihr, einen Arm ausgestreckt um sie zu schützen.

Sofort verpuffte meine Wut und noch im Sprung verwandelte ich mich zurück.

Leise landete ich auf meinen eigenen Beinen und stand mit ausgestreckter Klinge vor den beiden.

Meine Waffen waren lang genug um über Kakashis Schulter hinweg an Hanares Kehle zu reichen.

Verächtlich sah ich die beiden an.

"Gewonnen." damit drehte ich mich um.

Noch immer war alles still. Erst langsam erwachten die Leute aus ihrer Starre, murmelten und applaudierten anschließend eine ganze Weile.

1
Auch ein bester Freund ersetzt keine Frau

"Kaya kommst du runter? Kakashi wird jeden Moment hier sein." rief Jiraiya mir zum wiederholten Mal zu.
"Gleich." gab ich knapp zurück und drehte mich noch einmal im Bett.
Pausenlos drehten sich meine Gedanken um den gestrigen Abend.
Wieso nur hatte ich so die Kontrolle verloren?
Kakashi hatte Hanre geschützt, hatte sich bald mit ihr aufgemacht um zu gehen.
Später suchte er tatsächlich das Gespräch mit mir und wollte wissen ob alles in Ordnung gewesen sei, Hanare würde sich sorgen.
Was für ein verdammter Idiot und welch eine ignorante Pute.
Selbst jetzt stieg die Wut in mir auf als sei ich noch immer im gestrigen Abend gefangen.
Und dann sein hilfloser Versuch mir zu erklären dass sie nur geredet hätten.
Das ich nicht lachte.
Doch am meisten ärgerte ich mich einmal mehr über mich selber.
Denn ich war so dumm, Tränen zuzulassen, vor Kakashi zu weinen, zu weinen als sie es sah.
Wie er mich hilflos umarmte und mir einredete ich solle mir doch keine Sorgen machen.
So ein Unsinn.
Ich vergrub meinen Kopf tiefer im Kissen, wollte nicht das ich Kakashi so bald nach alle dem gegenüber treten musste.
Dann klingelte es.
Ich hörte die kurze Begrüßung Jiraiyas, wie er sich für meine Verspätung entschuldigte und dann die drei Stufen hinauf kam.
Er schaute in das Schlafzimmer welches ich kürzlich bezogen hatte. Er hatte es endlich geschafft sein Gästezimmer zu entrümpeln und so hatte ich nun mein Reich.
"Du sollst aufstehen, raus aus den Federn." polterte er los.
Flehend sah ich ihn an.
Er hatte das ganze wahrscheinlich nicht mitbekommen.
Betreten stand ich auf.
Ich schlurfte ins Bad und beschloss zu duschen.
Das würde Zeit rauszögern.
Ich konnte nur beten das Kakashi bald wieder weg musste.
Kaum das ich aus der Dusche trat hörte ich Jiraiya laut lachen.
"Das ist gut. Es kann sich nur noch um Stunden handeln, willst du einen Tee?"
Kakashi schien einzuwilligen da ich bald darauf den Wasserkessel pfeifen hörte.
Währenddessen war ich fertig angezogen, meine Haare zweimal gebürstet und zu einem hohen Zopf zusammengebunden.
Einige Strähnen hingen mir locker ins Gesicht.
Allerdings wirkte ich so jünger als ich war. Also öffnete ich meine Haare doch wieder.
Ich wollte nicht wie ein kleines, hilfloses Kind wirken.
Ich straffte meine Schultern und räumte alles im Bad wieder an seinen richtigen Platz.
Dann musste ich runter. Ich konnte keine Zeit mehr verschwenden.
"Na endlich, da bist du ja." tadelnd sah Jiraiya mich bei diesen Worten an.
Ich nickte Kakashi mit gesunkenem Kopf kurz zu ehe ich mich neben Jiraiyas Stuhl setzte.
Bald darauf hatte auch der Sanin Platz genommen und mir einen Tee vorgesetzt.
"Da du nun alle Zeit im Bad verbraucht hast, kann ich nicht länger warten. Ich muss los." damit stand Jiraiya auf nachdem er versuchte die peinliche Stille zu durchbrechen.
"Wo willst du hin?" fragte ich erschrocken.
"Ich muss los. Meinen Informationen nach sollte ich mich beeilen. Ich werde sicherlich eine Weile brauchen aber bald zurück sein" versuchte er mich zu beruhigen.
"Kaya. Auf ein Wort?" freundlich lächelte er mir zu.
Ich nickte, froh Kakashi zu entkommen.
"Kakashi." Jiraiya blickte den Ninja lange an.
"Wir haben alles Wichtige besprochen, diese gehören nun vorläufig dir." er reichte Kakashi die Ersatzschlüßel zum Haus die normalerweise ich immer bekam.
Perplex sah ich Jiraiya an der mir andeutete ihm zu folgen.
Kaum das wir vor der Türe standen begann er schnell zu erzählen.
"Kaya ich habe keine Zeit, ich muss los." begann er eindringlich.
"Kakashi wird ein oder zwei Nächte bei dir bleiben damit du nicht alleine bist. Du kannst ihn jederzeit fortschicken doch nimm das Angebot zumindest vorläufig an." redete er mir ein.
"Ihr werdet nachher gemeinsam zu Tsunade gehen. Ich habe mit ihr im Vorfeld gesprochen und ich bin fest davon überzeugt, dass wir deine Berufswünsche gut getroffen haben." erklärte er weiter.
"Kakashi ist über alles in Kenntnis gesetzt. Er ist jetzt dein nächster Ansprechpartner. Egal was zwischen euch war, egal was du von ihm denkst: Ich habe sein Wort darauf das er auf dich Acht gibt."
Zerknirscht sah ich Jiraiya an.
"Irgendwann wird der Tag kommen an dem du dankbar dafür sein wirst. Und ich bin sicher er kommt bald. Auch wenn du jetzt noch nicht verstehen willst was ich dir sage, halte die Erinnerungen an Itachi doch lebe im jetzt. Lebe und liebe. Und höre auf Kakashi"
Er sah mir mit festem Blick an.
"Keine Ahnung was das soll aber ich sage jetzt einfach mal in Ordnung." sagte ich nachdem er keinerlei Anstalten machte weiter zu sprechen und auf etwas zu warten schien.
"Ein wenig Geld habe ich dir in der Schublade des Schreibtisches zurückgelassen, alle wichtigen Dinge die du brauchen könntest findest du dort, der Schlüssel ist hier." damit reichte er mir seine Schlüssel.
"Ich muss jetzt gehen. Pass auf dich auf." damit küsste er mich auf die Stirn und ging.
Ich hatte ein seltsames Gefühl in der Brust.
Doch das lag sicher an Kakashi, dem ich nun alleine gegenüber treten müsste.


Betretenes Schweigen.
Mehrfach machten wir beide Anstalten mit dem Gespräch beginnen zu wollen aber doch bekam keiner so wirklich etwas heraus.
Irgendwann fragte ich aus lauter Verzweiflung
"Wann müssen wir zu Tsunade?"
"Wir haben noch etwas Zeit." entgegnete Kakashi.
Damit war Phase zwei des großen Schweigens angebrochen.
Irgendwann hielt ich es dann aber doch nicht mehr aus ständig seinem Blick zu begegnen.
"Weisst du was Jiraiya vor hat?" fragte ich dann.
Er schüttelte den Kopf.
Dann packte ich mir ein Herz.
"Wegen gestern." begann ich vorsichtig.
"Ich hoffe ich habe Hanare nicht zu sehr erschrocken." sprach ich kleinlaut weiter.
Vorsichtig sah ich auf und begegnete Kakashis Blick.
Er sah mich warm aber auch ein wenig hart an.
Scheinbar wollte er etwas sagen aber doch schwieg er.
"Lass uns gehen." sagte er nach einer Weile.
Dankbar richtete ich mich auf, dann erst fiel mir die Tasche auf die an der Haustür stand.
Noch bevor ich mich fragen konnte ob Jiraiya sie wohl vergessen hatte erklärte mir Kakashi das sie ihm gehörte.
"Ich werde hier unten übernachten und gehen sobald du es willst. Jiraiya hielt es nur für wichtig, dass du nicht ganz alleine in diesem großen Haus bist."
Mitleidig sah er mich an.
Ich wusste, dass ich nachts immer wieder zu reden schien und Jiraiya sich zunehmend Sorgen darum machte das ich unter Itachis Tod noch immer allzu sehr litt.
Also lies ich es geschehen. Kakashi würde es sowieso nicht lange aushalten.
Er war ein Mann der seine Einsamkeit brauchte und seine Zweisamkeit mit Hanare zu verbringen schien.
Wieder wurde ich wütend aber auch doch unsagbar traurig.
Doch nicht Itachis Gesicht tauchte vor mir auf wie es meistens war wenn ich mich allein fühlte, der Blick mit dem Hanare Kakashi ansah und wie er sich schützend vor sie stellt, dass setzt mir zu.
"Alles in Ordnung?" fragte der maskierte mich.
Ich nickte ihm kurz zu.
Dann schloss ich die Tür hinter uns und folgte ihm in einigem Abstand schweigend durch die Straßen Konohas.
Schweigend gingen wir zum Kageturm. Kakashi lässig und ich schon beinahe verstört.
Überall hatte ich Sorge Hanare zu begegnen und mir irgendwelchen mitleidigen Blicke antun zu müssen.
Was war nur schon wieder los in meinem Leben?

"Sie ist nicht mehr da." hörte ich Kakashi nach einer Weile.
Er drehte sich zu mir und sah mich teilnahmslos an.
"Das tut mir leid." begann ich fast stotternd aber auch ehrlich überrascht.
"Es wäre nicht klug gewesen länger im Dorf zu bleiben als nötig. Wäre sie nicht freiwillig gegangen hätte ich sie beim Hokagen abgeliefert." erklärte er.
Ich bewunderte sein Pflichtbewusstsein, verurteilte ihn aber auch für die Kälte.
Wie konnte man so wenig Gefühl haben?
"Ist dir das so egal?" fragte ich ihn ernsthaft schockiert.
Fragend sah er mich an.
"Sie ist uns damals entkommen. Sie steht auf keiner Liste aber doch wäre es meine Pflicht gewesen." erklärte er nachdrücklich.
"Ich hätte auch eine ganze Menge anderer Pflichten gehabt doch höre ich lieber auf mein Herz als auf das was andere von mir erwarten." versuchte ich ihm meinen Standpunkt nahe zu legen.
"Hanare ist nichts weiter als eine Bekannte. Ich weiss nicht was du dir einredest, ich weiss nicht was du dir denkst aber was ich dir gestern Abend sagte meinte ich ernst."
Dann drehte er sich um und ging schweigend weiter.
Auch ch wollte nicht mehr darüber sprechen.
Bald darauf erreichten wir den Kageturm und machten uns auf den Weg in Tsuandes Büro.



"Kaya wir haben darüber nachgedacht was wir mit dir machen könnten." begann Tsuande.
Doch alleine ihr Ausdruck störte mich schon wieder.
Sie breitete drei Mappen vor mir aus und bat mich näher zu treten.
Dann legte sie ihren Finger auf die erste Mappe.
"Im Krankenhasu brauchen wir Leute die sich um die verwaltungstechnischen Arbeiten kümmern. Wie ich von damals weiss, hast du die damaligen Aufgaben im Krankenhaus zu vollster Zufriedenheit ausgeführt." dann legte sie ihren Finger auf die zweite Mappe und sprach weiter.
"In der Akademie sind mir einige Leute aufgefallen. Wir brauchen unbedingt Leute die sich um die praktischen Übungen mit den Kindern kümmern aber auch Nachschulungen vornehmen. Der Kazekage hat eure Arbeit in Suna Gakure sehr gelobt weswegen ich dir diese Stelle am nächsten legen möchte. Ich bin auf gute Leute momentan mehr denn je angewiesen."
Das meinte sie definitiv als ehrliches Kompliment.
Dann deutete sie auf die dritte Mappe.
"Das hier ist einer der neuen Anbu-Trupps denen noch ein Mitglied fehlt." An sich ist es die gleiche Stelle wie damals nur unter anderen Leuten. Allerdings wärst du dabei mehr denn je unterwegs." beim letzten Satz blickte sie mir direkt in die Augen.
"Ich will nicht sagen dir nicht zu trauen aber doch wäre es mir lieber dich im Dorf zu wissen. In der Akademie würdest du sicherlich am meisten erreichen können und die Bezahlung ist gut." versuchte sie mich zu locken.
Ich nickte ihr zur Kenntnisnahme kurz zu.
"Du hast drei Tage Zeit eine Entscheidung zu fällen. Solltest du dich nicht entschließen können sag Shizune frühzeitig Bescheid wie dein weiterer Weg aussehen soll."
Damit nahm sie die drei Mappen und stapelte sie aufeinander. Dann hielt sie mir diese entgegen.
"Alles Wichtige steht drin."
Damit verscheuchte sie uns aus dem Büro.



Es war außerordentlich warm an diesem Tag.
So wollte ich also unbedingt noch etwas in der Stadt bleiben.
Vor einem Café blieb ich stehen.
Ich griff in meine Tasche und hielt dort den Gutschein in den Händen.
Wie im Leben so oft, überkam mich auch in genau diesem Moment die Lust auf ein Eis.
Aber ein Eisbecher für zwei für mich alleine? Das musste arm wirken.
Kakashi hätte ich im Leben nicht gefragt.
"Möchtest du etwas trinken?" fragte dieser nun während er neben mir stand und wartete.
"Ja." begann ich.
"Ich denke du solltest deine Sachen schon mal auspacken können. Ich komme dann bald nach." schlug ich vor.
Er nickte.
Dann sah ich noch einmal zum Café.
Wollte ich hier wirklich alleine sitzen?
Dann aber sah ich meine Rettung.

"Kurenai." rief ich als ich sah wie sich die hochschwangere Frau vorsichtig hinsetzte.
Kakashi schien einen Moment überrascht. Nachdem Kurenai uns dann aber kurz zuwinkte und andeutete näher zu kommen schien er zufrieden.
Direkt lies ich mich Kurenai gegenüber in den Stuhl fallen.
"Kakashi setz dich doch, wir haben uns lange nicht gesehen." bat sie den Kopierninja als er keinerlei Anstalten machte sich hinzusetzen.
"Ich habe leider zu tun aber ich werde später vorbeischauen wenn es ok ist." sagte er nun.
Kurenai nickte zufrieden und ich wunderte mich was das nun sollte.
"Willst du dann zurückgehen oder soll ich dich nachher abholen?" fragte er an mich gewandt.
"Mir ist das egal. Ich werde sicher eine Weile bleiben" erwiderte ich auch wenn es keine konkrete Antwort auf seine Frage war.
Er nickte Kurenai kurz zu und verschwand.


"Schön das ihr euch wieder besser versteht." sagte Kurenai nachdem wir einen riesigen Eisbecher zwischen uns hatten zu dem ich sie mithilfe des Gutscheins eingeladen hatte.
"Hm." murmelte ich nur.
"Verzeih wenn ich danach frage aber du scheinst bedrückt." mit klugen Augen sah sie mih dabei genau an.
Ich seufzte schwer.
"Ich habe gehört das Jiraiya nun weg ist. Auch wenn wir uns sicherlich nicht so gut kennen so höre ich dir gerne zu. Eine Frau zum Reden ersetzt dir auch ein bester Freund nicht." bot sie sich freundlich an.
Diese Worte meinte sie ernst und ehrlich und oft hatte ich das Bedürfnis gehabt mich irgendeinem weiblichen Wesen anzuvertrauen.
Was konnte schon groß passieren außer dass sie das aussprach was bisher nur alle vermuteten?

So begann ich zu erzählen.
Ich erzählte von den Verlust Itachis und wie verwirrt ich durch Kakashi momentan war.
Vor allem vom Vorabend berichtete ich ihr ausgiebig, war außerstande mir einen Reim auf mein eigenes Verhalten zu machen.
"Ich meine ok ich weiss das Kakashi ehrlich auf einer Mission war aber irgendwie habe ich mich doch so geärgert." erklärte ich gerade.
Auch von der neuen Wohnsituation erzählte ich ihr ebenso wie von den drei Jobangeboten.

Kurenai nahm einige Löffel von dem köstlichen Eis ehe sie zu sprechen begann.
"Das mit deinem Itachi verstehe ich sehr gut." sagte sie wehmütig.
"Wir können und müssen die Erinnerungen in uns weiter tragen. Doch dürfen wir nicht auf einer Stelle treten, wir müssen weiter machen. Für sie. Weil sie es nicht konnten." sagte sie ernst.
Es war ihr deutlich anzumerken, dass sie ähnliche Gedanken wie ich beschäftigt haben mussten.
"Weisst du." fuhr sie fort.
"Ich glaube nicht das Kakashi sich solche Mühe mit dir geben würde wenn da nicht etwas wäre. Deine Eifersucht macht dir doch eigentlich nur klar das er dir wichtig ist oder? Und das ist doch nichts schlimmes." sprach sie weiter.
"Er ist mir nicht wichtig. Nicht so." setzte ich mich sofort zur Wehr.
"Du brauchst dich vor mir nicht rechtfertigen. Doch rede dir nichts ein was deine Gefühle so offenkundig wiederlegen." ermahnte sie mich mit sanfter Stimme.
Ich verstummte.
"Sieh mal. Du machst es ja nicht nur dir damit schwer sondern auch Kakashi. Er hat bei Hanare Rat gesucht, bei einer Frau die ihn liebt. Du bist nicht die einzige Frau auf dieser Welt und irgendwann wird auch Kakashi aufgeben. Dann ist es zu spät. Nutze deine Chance solange du sie hast. Wenn er geht bist du selber schuld." fuhr sie fort.
Ich spielte bei diesen Worten an meiner Kette.
"Iatchi wollte das du glücklich bist. Du warst schon einmal in Kakashi verliebt und hast dich dann für Itachi entschieden. Hat Itachi dir deswegen Vorwürfe gemacht?" fragte sie.
"Gefühle kann man nicht steuern, nicht verstehen und nicht abschalten. Liebe wenn du lieben willst oder lass es belieben. Aber belüge nicht dich selbst, dass hast du nicht nötig." schloß sie ihre Meinung.
Wir diskutierten noch eine ganze Weile über das Thema.
Der Eisbecher war längst vertilgt und so saßen wir in der Nachmittgssonne und redeten über allerlei.
Irgendwann tauchte dann Kakashi auf.
Er setzte sich zu uns verweigerte aber sämtliche Süßspeisen.
Da meine Laune einen neuen Höhepunkt erreichte, wagte ich sogar zu scherzen.
"Du hast echt keinen Geschmack." lachte ich laut als er meinte dass er nichts Süßes wolle.
Er schaute belustigt und auch Kurenai schien einen Moment belustigt.
"So kann man das aber auch nicht sagen." sagte sie während sie mich eingehend musterte.
Ich verstand ihr stilles Kompliment und dankte errötend.
Als wir über ihre Schwangerschaft, ihre Arbeit die sie vermisste und einige Missionen Kakashis sprachen fiel das Thema wieder auf meine Jobwahl.
"Hast du dich denn schon entschieden?" fragte Kurenai nun.
Ich schüttelte den Kopf.
"Ich weiss noch nicht ob ich das Anbu Angebot oder das der Akademie annehmen werde Die Unterlagen werde ich wohl Zuhause in Ruhe durchsehen und dann entscheiden." erklärte ich.
Sie nickte kurz.
"Ich sage es nur äußerst ungern aber ich muss noch ein wenig für mein Abendessen besorgen und mich so langsam verabschieden." sagte Kurenai dann nach einer Weile.
"Ach du meine Güte das Abendessen." fiel es nun auch mir ein.
Somit verabschiedeten wir uns recht bald.
Ich bestand darauf das Kakashi sie begleitete und ihre Taschen trug.
Das tat er gerne.
Später würde er dann zu Jiraiyas Haus kommen und wir würden gemeinsam zu Abend essen.
"Komm doch bald mal vorbei." lud Kurenai mich ein als wir uns endgültig voneinander trennten.
Ich nickte fröhlich und beeilte mich das Abendessen vorzubereiten.

Ich würde mich schon mit Kakashi zusammenraufen.

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