Herr der Ringe - Pashas Story (das endgültige Ende)

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5 Kapitel - 8.220 Wörter - Erstellt von: Meadowsweet - Aktualisiert am: 2013-04-01 - Entwickelt am: - 4.797 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.88 von 5.0 - 8 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Soo die letzten Kapitel eben von da wo ich aufgehört hab bis zum Schluss. Na dann, viel Spaß und sagt mir eure Meinung zu meiner 'suuuuper' Fan Fiktion

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Die nächsten Stunden verliefen ereignislos. Eine blonde Frau, anscheinend die Schwester Eomers, hatte uns ein Zimmer zu gewiesen und führte mich gerade in einen abgedunkelten Saal, in dem die Verletzten untergebracht waren. Haldir, der Elb aus Lorien, lag dort auf einer Bahre. Sein gesamter Oberkörper war mit einem einzigen langen Verband eingewickelt und sah sie müde in dem düsteren Raum um. „Herr Aragorn hat mir erzählt, dass Ihr diesen Elben kennt. Er will uns nicht an sich heran lassen. Könntet Ihr mir vielleicht helfen?“ Sie klang so traurig. War ihr Mann etwa in der Schlacht gefallen? „Okay, kein Problem. Wo ist denn seine Wunde? Ich sehe hier überhaupt kein Blut?“ „Ihm wurde ein Dolch in den Rücken gerammt und…“ Ich sah sie entsetzt an. Er hatte einen Dolch im Rücken gehabt und dann lag er auch noch rittlings auf so einer harten Bahre? „Er wollte alles im Auge haben, deshalb.“ Lächelte sie. Ich nickte. „Dann sollten wir ihn umdrehen, oder?“ Wir wickelten ihm, zwar unter heftigen Protest, den Verband ab und begutachteten diese riesige Wunde. Meine Krallenspuren am Bein waren ja einen Mist dagegen. „Ist das seine…?“ Sie nickte ernst. „Uuh, wie alt ist das? Was habt Ihr schon drauf getan?“ Sie zählte Kräutermixturen und Salben auf und wischte einen Tropfen Blut von seinem Rücken. Ich ging zurück in den uns zugewiesenen Raum, um meine eigenen Heilmittel zu holen. „Habt ihr meinen Mantel gesehen? Eomers Schwester braucht mich.“ Legolas wies in die hinterste Ecke. „Hör zu, Pasha, wir müssen reden.“ Ich wirbelte zu ihm herum. „Was willst du mir denn sagen? Das ich wahrscheinlich wieder zu langsam bin um jemanden zu retten? Keine Angst, Haldir kann sich mit der Dolch Wunde nicht mehr viel bewegen!“ schrie ich ihn an. Ich rannte zu meinem Schlafplatz und durchsuchte die Decken nach meinem Ledermantel. „Wann kapierst du es endlich?“ kam es von Gimli. „Er wollte dich beschützen du Hund von einem Wolf!“ Kurz war ich vollkommen perplex. Mich beschützen? „Oh ja, ich werde gerne beschützt, besonders wenn man mir vorwirft, dass wegen mir jemand gestorben ist!“ ich gestikulierte mit meinem Arm in des Elben. Der stand jetzt aber direkt hinter mir und hielt mich an den Schultern fest und schüttelte mich. „Hast du dich vielleicht mal angesehen! Du sahst aus wie ein Wrack! Du hättest die Reise nie überlebt!“ „Lass mich los, Elb!“ ich schubste ihn von mir weg und stürmte aus der Tür. Ich rannte den Gang entlang, bis ich eine kleine Einbuchtung an einem Fenster fand, wo ich mich niederließ und meine Tränen nicht mehr zurückhalten konnte. Beschützen! Klar doch! Irgendwann, nach sicherlich einer Stunde viel mir ein, dass ich meinen Mantel ja immernoch in den Händen hielt. Die Frau fragte nicht nach, sie legte mir einfach nur eine Hand auf den Rücken. „Ich weiß, wie du dich fühlen musst.“ Ich wischte mir die Tränen aus dem Gesicht und kramte in den tiefen Taschen. Als ich den kleinen Beutel mit den Beeren und Nüssen fühlte, fiel mir noch ein kleines, kaltes etwas in die Handfläche. Als ich es heraus zog, erkannte ich darin den kleinen Kristall, den mir eine gute Freundin von mir geschenkt hatte. Ich legte ihn auf die Einstichwunde. Haldir zuckte leicht zusammen. „Da, iss die.“ Ich hielt ihm zwei rote Beeren vor die Nase und reichte der blonden Frau die restlichen. „Ich bin Eowyn, Eomers Schwester. Falls Ihr mich braucht, fragt einfach.“ Ich lächelte sie an. Sie war wirklich nett. Ich nuschelte ein leises ‚Danke‘ und fragte nach den Raststellen der Mearas.

„Oh, Berrí. Ich hab‘ dich so vermisst.“ Ich schlang dem Pferd die Arme um den Hals. Der Hengst hob mich auf seinen Rücken und wir gingen über die weite Lichtung spazieren. Ab und zu nickte er einem anderen Tier seiner Herde zu, doch sonst waren seine Ohren immer auf mich gerichtet. „Und dann sagt er auch noch, er wollte mich nur beschützen.“ Berrí schnaubte. Ein weißes Pferd kam auf uns zu gelaufen und stupste ihn freundschaftlich an die Schnauze. War das nicht Arod? „Legolas erzählt Gimli sehr viel von dir und was er zu dir gesagt hat. Ich glaube wirklich, er meint es ernst.“ (Hab ich in der Beschreibung von Part 1 erwähnt, dass Pasha mit Tieren sprechen kann? Wenn nicht, dann wisst ihr es jetzt ;P) „Das sagt sich so einfach.“ Seufzte ich. Hinter den Kronen der Bäume sah ich das letzte Sonnenlicht erlöschen. „Oh, ich komm zu spät zum Fest!“ Berrí wieherte und galoppierte mit Arod an seiner Seite zurück nach Rohan. „Warum sprichst du eigentlich nicht, Berrí? Arod spricht extrem viel mehr als du!“ „Du lässt mir gibst mir gar keine Chance zum Reden, Pasha.“ Seufzte er. Verrückt, das Menschen keine Tiere verstehen konnten.


„Da bist du ja! Hast du denn ein Kleid für heute Abend?“ Eowyn kam auf mich zu gerannt und musterte mich von oben nach unten. Ich hätte ihr nicht zugetraut, dass sie mir gleich so aufgeschlossen entgegen gekommen wäre. „Frau Galadhriel hat mir ein hellrosa Kleid mit gegeben…“ stotterte ich. Eigentlich wollte ich gar nicht auf die Feier gehen, vielleicht kurz vorbei schauen, aber nicht mehr. Sie verdrehte die Augen und zog mich in ihre Gemächer. Wow, ein wirklich sehr hübsches Zimmer; große Fenster, riesiges Bett mit Himmel und gigantische Schränke. Nacheinander zog sie braune, lila, blaue, grüne und rote Röcke und Blusen, Korsagen und Gürtel heraus und hielt sie mir an. Ab und zu schüttelte sie den Kopf, dann sortierte sie alles in kleine Häufchen auf ihrem Bett. „Zieh das hier an!“ Eowyn schmiss mir einen der Stapel in die Arme und schickte mich hinter eine Ecke.

Legolas

Nachdem sie weg gelaufen war, standen Gimli, Aragorn und ich uns noch lange schweigend gegenüber. Nach einer Weile seufzte Aragorn. „Ich habe dir ja schon gesagt, dass du ihr das nicht hättest sagen sollen, oder?“ Ich sah ihn müde an und hob eine Augenbraue. „Sie wird mir nie verzeihen.“ Der Zwerg lachte. „Vordere sie heute doch einfach zum Tanzen auf, dann wird sie dir schon verzeihen.“

In dem Thronsaal war wirklich die Hölle los. Die Hobbits tanzten und sangen auf den Tischen, alle lachten, tranken und waren glücklich. Ein paar versuchten zu der schnellen Musik mit ihrer Geliebten zu tanzen, was jedoch nicht besonders professionell aussah. Ich suchte Gimli und Aragorn, fand aber nur den Menschen. Er stand dicht an Eowyn und sah ihr in die Augen. Warum konnte ich nicht so glücklich mit Pasha sein? Wollte sie denn überhaupt mit mir glücklich sein? „Elb! Komm hier her!“ Rief mich Gimli und ich setzte mich zu ihm und Eomer. „Habt ihr Pasha schon gesehen?“ fragte der langhaarige Sohn Rohan. Auf irgendeine Art und Weise machte mich das so wütend, dass ich ihm am liebsten einen Pfeil durch den Kopf geschossen hätte. Doch wie immer sagte ich nichts. Gimli bekam gerade einen Husten Anfall und spuckte das halbe Bier über den Tisch. „Da kommt sie doch.“ Prustete er zwischen dem ganzen Getränk hervor. Wir drehten uns um und da war sie wirklich. Sie stand saß schweigend in einer Ecke und starrte trübsinnig in einen halbleeren Krug. „Frag sie schon, Junge, wie es aussieht hast du sonst keine großen Chancen mehr. Tatsächlich, ein großer dunkelhaariger Mann drängte sich durch die Menge auf sie zu. Wenn ich meinen Bogen gehabt hätte würde ich jetzt zum Mörder werden. „Hei, Wolf!“ schrie Gimli durch den Saal. Sein Ruf ging zwar unter der Menge unter aber sie hatte ja ein gutes Gehör. Vielleicht würde sie ihn ja hören. Leicht zuckte sie hoch und suchte uns unter der Meute. War sie etwa geschminkt? Naja, eigentlich waren ihre Augen immer leicht dunkel umrandet… Sie kam auf uns zu gelaufen und setzte sich auf eine Bank. „Was gibt's?“ fragte sie ohne mich zu beachten. Sie trug ein wunderschönes weinrotes Kleid mit einer cremefarbenen Korsage, in die Haare hatte sie sich einen ebenfalls cremefarbenen Haar Reif gesteckt aber Schuhe hatte sie wie immer keine an. Bevor ich kapierte was ich da tat, hielt ich ihr meine Hand hin.

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SchattendesTodes ( 02533 )
Abgeschickt vor 512 Tagen
WOW das war eine der besten Geschichten die ich bis jetzt gelesen hatte. Ich wünsch dir alles Gute und ich hoffe das noch mehr dieser Geschichten kommen werden. Weiter so ;)
lara ( 14796 )
Abgeschickt vor 967 Tagen
Es war wunder wunder schön. So eine tolle Geschichte habe ich noch nie gelesen. Es war perfekt..

Du hast es super toll gemacht.
Orphera ( 10951 )
Abgeschickt vor 1027 Tagen
Perfekt👍👌
Shila ( 11431 )
Abgeschickt vor 1087 Tagen
Der Test ist total gut gelungen. Ich habe alle hinter einander gemacht
und finde besonders schön, dass sie am Schluss mit Legolas nach
Valinor segelt.
Cali ( 11431 )
Abgeschickt vor 1087 Tagen
Das war super, wo kann ich den nächsten Teil finden ?
Alexa ( 10685 )
Abgeschickt vor 1150 Tagen
Du solltest ein Buch schreiben. Das war fantastisch !