Zwei Gesichter - Teil 28 (2. Staffel)

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2 Kapitel - 3.953 Wörter - Erstellt von: Liamera - Aktualisiert am: 2013-04-01 - Entwickelt am: - 1.748 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Rückblick zu Teil 27:

"TSUNADE" die Tür zum Büro des Hokagen wurde aufgeschlagen.

Ich wurde unsanft von einem Mitglied des Entschlüsselungteams beiseite geschubst welches Tsuande eine Rolle gab.

Tsunade las die Rolle.

"Kakashi es tut mir leid aber dein Vorhaben muss warten. Ich möchte das du dich mit Team acht, Sakura und Naruto auf den auf den Weg nach Suna-Gakure machst.

"Akatsuki hat den Kazekagen in seiner Gewalt."

1
Ein Leben lang

oder aber auch
So kannst du ihn nicht sterben lassen *Thama*

"Na los mit dir würde das viel schneller gehen." versuchte Kisame mir einzureden.
"Ich mache bei eurem Scheiß nicht mit. Gaara ist der Kazekage und ein guter Freund einiger meiner damaligen Bekannten. Sowas mache ich nicht." erwiderte ich.
Wie schon die letzten beiden male versuchte Kisame mich dazu zu überreden bei der Extrahierung des Bijuu zu helfen.
Er zuckte die Schultern und gab es auf mich zu fragen, dann ging er und lies mich allein zurück.
Ich lies mich in meine Kissen zurück fallen.
Dieser kurze Dialog mit Kisame hatte mich unglaublich ermüdet.
Meine Tür wurde wieder geöffnet, diesmal stand Deidara in meinem Zimmer.
"Für eine Künstlerin siehst du ziemlich scheußlich aus." stellte der Blonde fest.
Ich zuckte die Schultern.
"Kommst du nicht mit?" fragte nun auch er.
Ich sah ihn an.
Um ihm das ganze ebenfalls noch einmal zu erklären war ich zu erschöpft.
Aber er schien schneller als Kisame zu begreifen.
"Sasori und ich werden uns wieder in das Versteck begeben in dem der Kazekage lebt, die anderen werden nach unten gehen. Nutz die Gelegenheit mal etwas für dich zu tun." sagte er.
Man merkte, dass auch er um mich besorgt war.
Ohne auf eine Reaktion zu warten ging er.
Eigentlich war Deidara wirklich schwer in Ordnung.

Es dauerte eine Weile, bis das gesamte Quartier in Stille versunken war.
Ich sollte die Zeit für mich nutzen meinte Deidara also.
Ja das tat ich dann auch.
Ohne Hemmungen begann ich zu schreien bis meine Stimme heiser, mein Körper verschwitzt und mein innerstes abermals zerbrochen war.
Seit diesem Abend vor einer Woche tat ich nichts anderes mehr als mich meinem Leid hinzugeben.
Ich wollte und konnte mich nicht damit abfinden Itachi zu verlieren jetzt wo ich ihn gerade erst für mich gewonnen hatte.
Es durfte nicht soweit kommen und doch fiel mir nichts ein, was ihn dazu hätte bewegen können von seinem Vorhaben abzulassen.
Er wollte Sasuke um jeden Preis aus Orochimarus Händen befreien.
Auch seine Krankheit setzte ihm zunehmend zu.
Am Tag der Horror-Nacht wie ich sie in Gedanken oft nannte saß er am Abendtisch und unterdrückte scheinbar seinen Husten der sich plötzlich verstärkte.
Doch irgendwann war ihm das nicht mehr möglich und eine Blutlache erstreckte sich über dem Tisch.
Deidara und ich waren die einzigen die das mitbekamen.
Noch bevor Itachi sich von seinem Hustenanfall erholen konnte war ich verschwunden.
Seit diesem Tag ging ich nur noch Nachts aus dem Zimmer um mich dann draußen dem Sternenhimmel zuzuwenden.
Als Itachi einmal auftauchte floh ich in den Wald soweit meine Kräfte es zuliesen.
Ich war gerade in einen Dämmerschlaf gefallen als ich durch das nachträgliche schütteln vom vielen weinen doch wieder aufschreckte.
Dann hörte ich Schritte.
Eine Tür wurde geöffnet und ich sah in Kisames Gesicht.
Erschrocken sah er zu mir, schien zu überlegen.
Hinter ihm sah ich Kakuzu und Hidan. Letzterer schaute kurz an Kisame vorbei und auch in seinem Gesicht war die Überraschung unverkennbar.
Doch er drehte sich wieder um und ging weiter.
Wieder sah ich Kisame an. Ich war fast zu schwach meine Augen offen zu halten.
Dann ertönten wieder Schritte.

Itachi ging langsam und sichtlich erschöpft an Kisame vorbei blieb aber plötzlich stehen um über seine Schulter hinweg einen Blick zu erhaschen.
Seine Augen trafen auf die meinen und das Entsetzen war deutlich in ihnen zu sehen.
Ich musste scheinbar wirklich schrecklich aussehen.
Kisame blieb es nicht verborgen, dass Itachis Blick mir galt, trat ohne sich umzudrehen in mein Zimmer und knallte dem Uchia die Tür vor der Nase zu.
Dann ging er zielstrebig auf meinen Schrank zu und suchte einige Sachen heraus.
Diese legte er sich über einen Arm, kam nun zu mir und grinste sein altbekanntes Grinsen.
Doch dieses Mal heiterte mich das nicht auf.
Dann packte er mich und schmiss mich auf seine Schulter.
Zum Protestieren war ich einfach zu fertig und großartig viel mit mir anstellen würde er schon nicht.
So zog er mit mir an Itachi vorbei dessen Blick voller Trauer auf mir lag.
Meine von Schweiß und Tränen nassen und klebrigen Strähnen hingen mir ins Gesicht, ich schaffte es nur unter größter Mühe meine vom weinen geröteten Augen offen zu halten.
Ich sah Itachi an.
Nachdem was er sagte, könnte jeder Moment der letzte sein in dem ich ihn sah.
Bei diesem Gedanken flossen mir wieder die Tränen.
Kisame erreichte nun das Ende des Ganges und bog mit mir um eine der vielen Ecken.
Dann war Itachi aus meinem Blickfeld verschwunden.

"Kaya ich bitte dich inständig." flehte Kisame nun fast.
Normalerweise würde ich lauthals lachen wenn er sowas tun würde doch war mir danach nicht zumute.
"Ok dann mache ich das jetzt." drohte er mir nun.
Naja dem Angstschweiß auf seiner Stirn nach zu urteilen, drohte er sich da beinahe selber.
Dann begann er zögernd und einem schrecklichen Gesichtsausdruck meine Schuhe auszuziehen.
Sein Gesicht wurde immer nasser vom Schweiß und seine Gesichtsfarbe erstrahlte nun in ein wunderbar knalliges Magenta als er mir auch den Rest abnahm.
Dann wurde sein Blick plötzlich hart und doch wieder weich.
Er sah an mir herab ohne auch nur mit einem Muskel zu zücken.
All seine Hemmungen schienen wie verschwunden.
Vorsichtig hob er mich nun hoch und setzte mich mit genauso viel Vorsicht in die Dusche.
Seinen eigenen Mantel hing er an einen Haken ehe er sich zu mir beugte und das Wasser über meinen Körper prasseln lies.
Ich sagte nichts, machte nichts und lies ihn gewähren.
Wenn es ihm so wichtig war das ich nun duschte dann bitte.
Es war mir so egal wie alles andere auch.
"Du siehst furchtbar aus. Wann hast du das letzte Mal etwas gegessen?" fragte er.
Ich schaute ihn nur an.
"Es ist mir ja egal wenn du mich zum Narren hältst und denkst ich bin gerne dein Babysitter aber das du so egoistisch bist nervt mich langsam." warf er mir nun vor.
Ich ging auf diese Bemerkung nicht ein.
Wieso sollte ich egoistisch sein? ich tat doch nichts, lies jeden in Frieden.
"Setz deine Depri-Phase fort wenn Itachi nicht mehr ist aber solange er noch lebt könntest du ihm zuliebe wenigstens so tun als ginge es dir gut. Danach kannst du dich gerne weiter runter hungern und ihm folgen."
Er sagte diese Worte hart und vorwurfsvoll doch die nötige Überzeugung fehlte.
"Was macht es für einen Unterschied?" fragte ich ihn nun doch mit heiserer Stimme.
Soviel wie heute hatte ich kaum in der ganzen Woche gesprochen.
"Denkst du Itachi geht es besser? Du weisst wie sehr er seinen Bruder liebt, wie schlecht es ihm geht. Lass ihn in Würde sterben und mit den letzten guten Gedanken an dich. Aber das was du da tust ist eine Schande." sagte Kisame.
Er schien gleichermaßen um mich als auch Itachi besorgt.
Itachi...
Wie so oft liefen die Tränen über meine Wangen, mischten sich mit dem warmen Wasser.
Mühsam versuchte ich mich einzuseifen doch ich hatte nicht einmal die nötige Kraft die Seife auch nur zu nehmen.
"Ein guter Anfang." lobte Kisame mich erleichtert bei meinem Versuch der Selbstständigkeit.
Ernst nahm er sich nun das Stück und fuhr in seiner Mission mich wieder ansehnlich zu machen fort.
Es kostete ihn viel Überwindung und kaum war ich sauber, war es Kisame der eine Dusche vertragen konnte.
Kisame kleidete mich nun an.
Es war eine Art kurzer, dunkelblauer Kimono mit langen Ärmeln und weißen Applikationen in Form von großen, angedeuteten Blumen. Eine dünne weiße Leggins die knapp bis zu meinen Knien reichte trug ich nun darunter.
Dann machte Kisame sich daran meine Haare zu bürsten.
"Lass mal, dir würde ein wenig Wasser nicht schaden. Hol dir saubere Sachen ich mache das schon." sprach ich nun.
Es strengte mich sogar an diese Worte zu sagen.
Er nickte erleichtert und dankbar ehe er verschwand um sich seine Sachen zu holen.
Gedankenverloren und langsam bürstete ich nun meine langen Haare.
Ich setzte die Bürste immer wieder ab um einen Moment zu Atem zu kommen.
Es war unglaublich wie mühsam selbst dies war.
Kisame war längst wieder da, beobachtete mein Tun ehe er sich unter die Dusche stellte.
Gott sei Dank war ich ihm mit dem Rücken zugewandt.
Den Blick in den Spiegel vermied ich bis ich das Wasser hörte.
Ich liebte Kisame wirklich sehr und hatte ihn schon wenig bekleidet gesehen wenn ich ihn nachts aufsuchte.
Aber so ganz ohne alles. Nein nein nein.
Alleine der Gedanke.
Aber neugierig war ich irgendwie ja auch.
Vieleicht hatte er ja auch eine kleine Flosse am Po?
Ich kam nicht drum herum zu lächeln.

Während Kisame sich also herrichtete und ich dort mit gebürsteten Haaren stand überlegte ich was ich tun sollte.
Dann nahm ich mir eines von Deidaras Haargummis, band mir einen hohen Zopf und schnitt mit einem Kunai welches Kisame auf seinem Berg Wäsche liegen hatte präzise die Haare.
Dann öffnete ich diese wieder und bewunderte mein Werk.
Ich hatte ordentlich geschnitten und meine Haare lagen nun wieder in altbekannter Frisur über meinem Rücken.
So schnitt mir meine Mutter die Haare und so tat auch ich es.
Mein helles Haar ging mir nun nur noch bis zur Mitte meines Rückens statt bis über den Po.
Doch so hatte ich erstmal Ruhe.
Ich beschloß meine Haare aber weiterhin zu einem hohen Zopf gebunden zu tragen.
Meine Haare waren noch nass und ich mochte es nicht wenn sie mir so auf dem Rücken lagen.
Sie würden schon trocken werden.
Dann machte ich mich frisch.
"Gut siehst du aus." sagte Kisame nun ermutigend.
Ich nickte dankend ohne mich umzudrehen.
Als er nun wieder, voll und ganz bekleidet und sauber, an meiner Seite stand wagte ich erst mich in Richtung Tür aufzumachen.
"Wer macht jetzt deine ganzen Haare weg?" fragte er empört.
"Deidara." antwortete ich.
"Deidara?" fragte Kisame nun verwundert.
"Ja Deidara. Wenn einer im Bad Ordnung braucht um sich hübsch zu machen ist es er. Also wird er das schon machen." antwortete ich.
Kisame grinste und kam mir nun hinterher.
Im Flur blieb ich dann aber stehen, zu anstrengend war es alleine zu laufen.
Vorsichtig stützte Kisame mich und ging so langsam mit mir weiter.
Wir zogen an meinem Zimmer vorbei, gingen in Richtung einiger lauter Stimmen.
"Ich will da nicht hin." sagte ich panisch als ich merkte, dass Kisame mit mir in die gut gefüllte Küche gehen wollte.
Ich war nicht bereit mich Hidans Anfeindungen und Itachis Gegenwart zu stellen.
"Ich bin bei dir." sagte Kisame nur, packte mich fester und ging mit aufmerksamen Blick mit mir zur Küche.
Zwei Schritte davor lies er mich los und schaute mich an.
"Du packst das schon." sagte er und gebot mir alleine vorzugehen.
Ich richtete mich soweit ich konnte auf um hoch erhobenen Hauptes in die Küche zu treten.
Einen Moment herrschte Stille als ich diese betrat und Kisame hinter mir auftauchte.
Alle waren sie dort versammelt. Nun gut fast alle.
Deidara schaute mich erschöpft aber glücklich an, Hidan musterte mich mit seinem altbekanntem gierigen Blick doch schien ihm das was er da sah nicht ganz zuzusagen. Seinem und Kisames Blick nach zu urteilen musste ich wirklich arg eingefallen sein in meiner Erscheinung. Dabei war ich auf mein Aussehen eigentlich immer recht stolz.
Sasorei fehlte und Kakuzu wandte sich schon wieder seinem Teller zu und Tobi schien aufgestanden zu sein um die Küche zu verlassen.
Pain, Konan und Zetsu sah man hier ja eh kaum.
Dann war da noch Itachi.
Er schaute stur auf den Tisch, bedachte mich keines Blickes.
Panisch sah ich mich noch einmal um. Die einzig freien Plätze lagen nämlich genau neben Itachi.
Plötzlich schubste Deidara Hidan beiseite so das dieser näher an Kakuzu saß dem diese plötzliche Enge scheinbar gar nicht passte.
Natürlich war Hidan außer sich und blaffte Deidara nun laut an.
"Du einarmiger Bandit spinnst du." begann er mit seiner Orgie aus sämtlichen Beleidigungen die er zu bieten hatte.
Zwischen Hidan und Deidara lag nun ein freier Platz. Genau dem gegenüber von Itachi.
Aber diese Geste Deidaras konnte und wollte ich jetzt nicht mit Undankbarkeit strafen.
So setzte ich mich zu dem Jashinisten und dem erschöpften Deidara.
Kaum setzte ich mich, gab Hidan Ruhe.
Dies war wohl seine Art von Freundlichkeit die er mir nun entgegenbrachte.
Kisame schwang sich neben Itachi der noch immer stur auf den Tisch starrte.
Diese Tatsache bedrückte mich, machte mir Angst.
Deidara schien zu merken das ich mich unwohl fühlte.
"Worauf hast du Hunger? Heute bin ich dran, ich mache dir was du willst" bot er an.
Ich schaute ihn dankend an und nahm all meine letzte Kraft zusammen um klar und mit fester Stimme zu antworten.
"Gib mir einfach irgendeine Kleinigkeit."
Er nickte und stand auf um kurz darauf mit einer riesigen Schüssel Reis mit extra viel frischem Gemüse und magerem Fleisch wieder neben mir aufzutauchen.
Ich nickte kurz zum Dank ehe ich mich daran machte langsam und bedächtig etwas zu essen.
Wie schon die letzten Tage wollte ich nichts essen doch zwang ich mich wenigstens etwas herunter zu bekommen.
Nach jedem kleinen Bissen machte ich Pause. Mein Magen war etwas festes kaum mehr gewohnt.
Während einer dieser kurzen Pausen schaute ich zu Deidara der sich mühsam mit seinem Steak beschäftigte.
Mit nur einer Hand versuchte er es zu schneiden wobei es ihm immer wieder von einer Ecke des Tellers in die andere rutschte.
Gebannt sah ich ihm dabei zu, froh nicht zu Itachi sehen zu müssen.
Dann erst fiel mir auf, das Deidaras zweiter Ärmel leer schien.
"Deidara was ist. Was ist passiert?" erschrocken sah ich ihn an.
Ich beeilte mich seinen Teller zu nehmen um mithilfe von Messer und Gabel mundgerechte Stücke des Steaks für Deidara zu schneiden.
"Dein scheiß Freund." fing Deidara an, schwieg aber sofort wieder.
Perplex sah ich Kisame an.
"Was hast du" wollte ich gerade beginnen als Deidara weitersprach.
"Mir seinem Mangekyou Sharingan hat er ihn mir abgenommen." verbissen schaute Deidara auf den Tisch.
Ich riss meine Augen weit auf.
Was hatte Itachi da getan? Was war passiert? Galt sein Verhalten etwa Deidara statt mir?
Was hatte er angerichtet?
"Wenigstens habe ich seine Freunde umgebracht." prahlte Deidara nun.
Jetzt war ich verwirrt.
"Und irgendwann werde ich diesen Konoha Ninja auch noch erledigen." sprach Deidara weiter.
Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
"Kakashi." brachte ich nur fertig.
Ich spürte Kisames besorgten Blick auf mir ruhen.
Doch dann beschlich mich ein ungutes Gefühl.
"Was ist mit Sasori geschehen Deidara? Du hast gesagt ihr wart zusammen."
fragte ich.
Deidara schüttelte den Kopf.
"Diese alte Frau und dieses Mädchen haben ihn besiegt." erklärte er nur.
Dann erzählte er mir was genau geschehen war.
Mitleid überkam mich für Sasori.
Klar, ich hatte nie soviel mit ihm zu tun gehabt aber doch war ich ein wenig traurig den Puppenspieler nie wieder zu sehen.
Über Kunst habe ich nämlich eine Menge von ihm gelernt.
Alleine seine eigene Erscheinung in eine Marionette zu verwandeln war unglaublich.
Er lebte seine Kunst. Bis zum letzten Augenblick.
Aber mich beunruhigte die Tatsache, dass wieder Kakashi dabei war, Kakashi Akatsuki auf den Fersen war.
Würde es hart auf hart kommen, würde ich dann gegen ihn kämpfen können?
Ich sah zu dem angeschlagenen Deidara, sah in Kisames Gesicht.
Bei Kisame und Itachi blieb mein Blick hängen.
Ich würde Kakashi töten wenn es sein müsste. Meine Liebe zu Itachi und meine Freundschaft zu Kisame war einfach größer.
Zumal Kakashi anfing sich Akatsuki vorzunehmen ohne das sie Konoha angegriffen hatten.
Ich hatte gesagt, dass ich Angriffe auf Konoha vereiteln würde.
Aber wenn Konoha den Kampf begann galt mein Schutz nicht mehr.

Nach einer Weile schaffte ich es nicht mal mehr ansatzweise etwas zu essen. So stand ich also auf und wollte gehen.
Kisame saß noch mit seiner Schüssel am Tisch, wollte aber aufstehen als ich gehen wollte.
Ich aber winkte ab.
"Schon in Ordnung ich pack das schon." beruhigte ich ihn.
So setzte er sich wieder.
Ich hingegen sammelte all meine Kräfte um den Weg zu meinem Zimmer zu schaffen.
So trat ich langsam und mit einer Körperhälfte an die Wand gelehnt in die Tiefen der dunklen Gänge.
Nach nur wenigen Schritten war ich bereits wieder am Ende meiner Kräfte angelangt.
Ich fühlte mich elend nach dem Essen, war verstört von dem gehörten und erschöpft von der Aufrechterhaltung der Fassade die ich Itachi gegenüber wahren sollte.
Dann hörte ich Schritte hinter mir. Ich hoffte auf Kisame der mir helfen würde oder auch noch Deidara.
Doch wie immer war das Glück mir nicht zuteil.
Itachi stand nun neben mir und schaute mich aufmerksam an.
Vorbei waren Sorge, Wehmut und sonstige Gefühlsregungen in seinem Blick.
Ohne etwas zu sagen, legte er seinen Arm um meine Hüfte und packte mich mit festem Griff.
Ich schaffte es so noch einige Schritte zu gehen doch meine Beine wurden schlapp.
Es war unglaublich was diese eine Woche körperlich alles verändert hatte.
Itachi trug mich nun mehr als das er mich stütze und brachte mich schweigend auf mein Zimmer.
Erschöpft lies ich mich auf mein Bett fallen, rang nach Luft.
Der Probe halber versuchte ich meine Fingerkuppen zu vereisen.
Selbst das gelang mir nur zum Teil aber immerhin funktionierte es halbwegs.
Ich würde schon wieder auf die Beine kommen.
Ich richtete mich mühsam wieder auf und sah immer noch Itachi in meinem Zimmer stehen.
Seltsamerweise war mir kein bisschen unwohl dabei. Ich fühlte mich stark und überlegen nach diesem kleinen Erfolgserlebnis und wollte keine Schwäche durchdringen lassen.
"Es wird sich nichts ändern." sprach er plötzlich.
Seine Stimme war von demselben Ton die sie auch sonst hatte. Kam wie immer kühl und ohne jedes Gefühl rüber.
"Das weiss ich." entgegnete ich lediglich.
Ich wollte mich damit noch lange nicht abfinden. Doch würde ich nur etwas erreichen können wenn ich wieder fit war. Soviel war klar.
Ich hatte mir schon einen Plan zurecht gelegt.
Und würde ich scheitern so würde ich Sasuke eigenhändig umbringen.
Itachi würde mir das zwar niemals verzeihen doch wenigsten würde er leben. Dieser Gedanke alleine würde mir ausreichen. Keine Krankheit der Welt würde mir Itachi rauben. Niemals.
Ich schaute Itachi bei den Gedanken an und sofort fiel mir sein belustigter aber gleichzeitig auch strenger Blick auf.
"Egal was du vor hast." sagte er nur.
Ich zuckte die Schultern, wandte meinen Blick ab.
Nicht das Itachi eine solche Gabe hätte doch war er nicht dumm.
Ich wollte nicht riskieren das er mich durchschaute.
Dann machte er sich zu gehen bereit.
Doch wollte ich das nicht. Ich versuchte mich ruckartig aufzurichten doch hielten meine Beine mich nicht.
Langsam kippte ich mit ausgestreckten Armen nach vorne um den Sturz abzufangen.
Doch zwei starke Arme hielten mich.
Und dann passierte mir etwas, was ich nur aus den kitschigsten Romanen kannte.
Unsere Blicke trafen sich wie noch nie zuvor.
Bald darauf lagen unsere Lippen erstmals aufeinander.

Es folgten noch viele weitere mal.
Die Tür hatte Itachi nach hinten greifend geschlossen, mich langsam zu Bett gelegt. Doch war er weit davon entfernt zu gehen.
Ich fühlte mich so unglaublich.
Geborgener als in Nekos wärmenden Fell, sicherer als hinter einer ganzer Armee aus Kriegern, glücklicher als in jeder anderen Sekunde meines Lebens.
Immer heftiger klopfte mein Herz, immer heftiger wurde unser Atem.
Es war einfach unbeschreiblich was wir in diesen Momenten durchlebten.
Selbst nachdem ich mich mit einem glückseligen seufzen entspannt in meine Kissen zurück legte und auch Itachis Atem sich langsam beruhigte trafen unsere Lippen immer wieder auf die des anderen.
Vergessen war für diesen Moment der Schmerz, der bevorstehende Abschied und jeder Plan.
Ich gab mich voll und ganz diesem Mann zu meiner Seite hin.

Für den Rest meines Lebens sollte ich diese Zeit nie wieder vergessen.

Kommentare Seite 1 von 1
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Otakugirl ( 94141 )
Abgeschickt vor 424 Tagen
Omfg ich bin bei teil 14 und denke mir nur so: giga facepalm!!!! Wie kann kakashi nur so abgrundtief bescheuert sein aber sooo o eine geile Story ich hänge an den Zeilen
Hiko Nanashi ( 08807 )
Abgeschickt vor 661 Tagen
Diese Geschichte war einfach wundervoll. (Wundervoll ist maßlos untertrieben aber egal...) Ich konnte nicht aufhören zu lesen und meine Mutter musste mir das Handy gewaltsam aus der Hand reißen damit ich zum essen komme...Großes Lob und viel Erfolg beim erstellenweiterer ffs. Weiter so! :D
Scatty-chan ( 33960 )
Abgeschickt vor 798 Tagen
Ich liebe diese Geschichte! Vielen Dank fürs schreiben! :D ^^
Tanja ( 59062 )
Abgeschickt vor 946 Tagen
Die letzten 3 Kapitel hab Ich nicht gelesen. Ich trauere Immernoch um Hidan Und sogar um itachi obwohl Er Mir egal war bevor Ich zu lesen begonnen Habe. Selbst Auf shikamaru hab Ich einen leichten hass. Einfach wunderbar traurig. Bitte bitte mach Auch eine Geschichte wo Die haupperson Auf Hidan steht.
LuniiStar ( 31516 )
Abgeschickt vor 982 Tagen
Bitte weiter schreiben! Ich lese sooo gerne deine FF
Anime-Fan ( 25325 )
Abgeschickt vor 1046 Tagen
Bitte schreib weiter ich halte es sonst nicht mehr aus! ★
Nightcoregirl ( 99671 )
Abgeschickt vor 1156 Tagen
Die Geschichte ist so schön. Ich muss weinen. ★
Laura ( 07743 )
Abgeschickt vor 1184 Tagen
Wie spannend mach unbedingt weiter!!!!!!
lea ( 53167 )
Abgeschickt vor 1199 Tagen
das ist eine sehr tolle geschichten und ich glaub das war die erste geschichte wo ich weinen musste. ich fande das das ein würdiges Ende ist aber ich fände es besser wenn du die geschichte weiterschreiben würdest
eleanor ( 66147 )
Abgeschickt vor 1210 Tagen
höre bitte nicht auf