Das Wasser 7

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1 Kapitel - 2.162 Wörter - Erstellt von: Adhara - Aktualisiert am: 2013-04-01 - Entwickelt am: - 1.022 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hi Leute,
Adhara wieder hier! Gebt mir doch einmal ein Feedback! Würde mich interessieren was ihr von meinen Geschichten haltet!

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    Das Leben einer RebellinSaphira war noch auf der Jagd und so war Cerei mit dem Soldaten eine Weile allein.,, Wie heißt du eigentlich? ''Es wa
    Das Leben einer Rebellin


    Saphira war noch auf der Jagd und so war Cerei mit dem Soldaten eine Weile allein.
    ,, Wie heißt du eigentlich? ''Es war das erste Wort was sie mit dem Rebellen gewechselt hatte.
    ,, Mein Name ist Bel-Gard. ''Er lächelte und Cerei fragte sich unwillkürlich wie alt er wohl ist.
    ,, Wir ziehen jetzt nach Oststad, welches ungefähr zwei Dutzend Meilen von hier entfernt liegt.
    Wir werden in fünf Tagen dort sein, wenn wir uns beeilen.
    ''Er sah sie von der Seite mit einem seltsamen Blick an.,, Du wirst es schwer haben dort im Lager.''
    ,, Wieso? ''fragte Cerei beleidigt.,, Weil die Leute denken werden dass, ihr zu jung seit. Ihr kommt mir wie elf, höchstens zwölf vor und das ist selbst für die Maßstäbe von uns Menschen ziemlich jung. Wenn die Königin nicht für euch gebürgt hätte und euch vertrauen würde, würde ich euch nicht ins Lager lassen. ''
    ,, Aliona ist auch nicht viel älter! ''Warf Cerei ein.
    ,, Aliona hat Unglaubliches geleistet, sie hat Jahre gebraucht ehe sie die Loyalität ihres Volkes besaß!''
    ,, Ich kann auch Unglaubliches leisten! Gebt mir eine Chance! Ich habe sie gerettet ich kann mit dem Dolch umgehen wie keine Andere in meinem Alter! Ich bin durch die Wildnis geirrt, zwei Monate. In dieser Zeit hätten Kinder in meinem Alter mit Puppen gespielt oder höchstens ein Holzschwert in der Hand gehabt! ''
    Er machte eine beschwichtigende Haltung.
    ,, Ich zweifle nicht an eurer Größe oder Stärke. Es ist nur so, die meisten haben die Hoffnung verloren und erwarten ein Wunder. Ein narbenübersäter General oder Offizier und kein kleines Mädchen, egal mit welchem Talent. Ihr müsst euch beweisen, so wie ihr euch Aliona bewiesen habt in Mut, Geschick, Taktik und Kriegsgeschick. Ihr kämpft nicht in den Reihen von euren Soldaten ihr seid der Taktiker
    dahinter. ''
    Er sah sie mit einem mitleidigen Blick an.
    ,, Viele Männer haben es schwer sich zu beweisen und ihr nun ja... es wird schwer.''
    Cerei hatte sich nicht beeindrucken lassen und sah stur nach vorn.'' Arrogante Erwachsene. Pfff.''


    Der Weg zum Rotwald war seltsam ereignislos und Aliona wurde langsam misstrauisch,
    als sie am Wegesrand einen Schatten sah und sie zuckte zusammen als ein Eber vor ihr aus dem Gebüsch brach. Er hatte sich einen Weg gebahnt und hatte das gesamte untere Laubwerk in einer Schneise durchgebrochen. Das wilde Tier hatte seine Borsten aufgestellt und sah die Elfe mit zornentbranntem Blick an. Er raste auf Aliona zu und hätte sie um ein Haar zu Tode getrampelt, wenn sie nicht nach oben gesprungen wäre und den nächstbesten Ast erwischt hätte. So streifte er nur ihren Fuß und es fühlte sich so an als ob sie kräftig gegen einen Felsbrocken getreten hätte. Und als sie den Eber aus der Nähe sah, bemerkte Aliona, das er viel größer war als ein gewöhnlicher Eber und er hatte gelbe Augen, die voller Zorn aufflammten. Der Eber wirkte irritiert, als er sah das er seine Beute verloren hatte und schaute sich verwirrt umher Ihr Arm wurde langsam taub und sie musste langsam handeln. Mit einer Hand zog Aliona ihr Schwert aus der Scheide am Rücken.
    Sie sprang von ihren Ast und bemerkte erst jetzt wie hoch sie eigentlich gesprungen war; ihr Bein schmerzte höllisch und sie hatte Mühe nicht einzuknicken. Der Eber bemerkte sie und rannte abermals auf sie zu, doch Aliona sprang geschickt zur Seite. So ging das eine Weile bis der Eber ziemlich übermüdet war und Aliona nur eine Wunde an der Hüfte hatte. Auch Aliona machte das ganze ziemlich zu schaffen und selbst als sie versuchte den Eber mit dem Schwert zu treffen, trug sie sich nur noch mehr blaue Flecken ein. Sie konnte sich einfach nicht konzentrieren und das Tier war einfach unberechenbar. Wenn sie versuchte sich ihm einfach mi dem Schwert in den Weg zu stellen, dachte der Eber nicht daran der Klinge auszuweichen und wenn sie nicht ihr Leben riskieren wollte, musste sie wohl selbst aus dem Weg gehen. Sie keuchte langsam wurde sie müde und es dämmerte schon. Sie konnte zwar im Dunkeln sehen aber würde gegenüber den Eber gewiss den Kürzeren ziehen. Als jetzt der Eber gerannt kam konnte sie nicht rechtzeitig ausweichen und trug sich eine Verletzung an der Wade ein. Sie ging zu Boden und die Augen des Tiers blitzten triumphierend auf.
    So stirbt also die berühmte Aliona.

    Cerei hörte Saphira mit den Flügeln schlagen, bevor sie den Drachen sah. Saphira legte die Beute ab und teilte in Gedanken mit:,, Morgen werde ich euch verlassen müssen. Aber vorher werde ich dir ein Geschenk machen, Cerei.'' Bel-Gard, der ein kleines Feuer machte, schaute neugierig zu ihnen herüber. Saphira breitete die Flügel aus.
    ,, Wie jedes Kind weiß, besteht dieses Reich aus dem vier Elementen; Feuer, Wasser, Erde und Luft. Einige Auserwählte können die Elemente beherrschen und jeder von ihnen hat ''sein'' Element; das Element, das ihren Charakter entspricht und das sie von allen am Besten bändigen können. Dabei unterwerfen sie nicht die Natur, sondern sehen sich als ein Teil davon an. Die meisten Leute glauben, dass solche Fähigkeiten angeboren sind, aber auch bestimmte Drachen haben die Gabe Menschen diese Fähigkeiten zu verleihen.''
    ,, Und auch wenn ich ein Wasserdrache bin, habe ich die Gabe dir das Erdbändigen beizubringen. Cerei, wenn du das beherrschst, kannst du deine Heilkünste steigern und gleichzeitig dich mit Erde und Pflanzen verteidigen. Du kannst Erdwälle zur Verteidigung aufbauen und mit Erdkugeln schleudern. Du kannst die Pflanzen zum Wachsen bringen und entscheiden wie die Bäume aussehen sollen. Das ist große Macht die, ich dir verleihen will und eine große Verantwortung. Es wird dir sicherlich helfen Respekt bei der Rebellion zu bekommen, aber es wir dir auch Feinde beschaffen.
    Wenn du dort ankommst wirst du nicht ''die Kleine, die gut mit Waffen umgehen kann'' genannt, sondern ''die kleine Erdbändigerin''. Für die Leute ist das ein großer Unterschied. Denkst du dass du damit fertig wirst? ''
    Cerei war beeindruckt, nichts wollte sie lieber als das. Respekt. Respekt der Rebellen. Das es schwer werden würde sich durchzusetzen hatte sie jetzt verstanden. Sie musste akzeptiert werden, wenn sie ihnen helfen würde.
    Sie grinste.,, Ja, Ja ich will die Gabe des Erdbändigens.''

    Aliona schloss die Augen; das wollte sie nicht sehen. Sie stellte sich den Atem des Ebers vor, wie er über ihr Gesicht strich und er seine Hauer in ihrem Kopf rammte. Es geschah nichts.
    Dann hörte sie ein Pfeifen. Sie öffnete ihre Augen und blinzelte. Ein Jäger stand vor ihr. Er hatte dunkles, gelocktes Haar, welches vorn am Pony länger war und was er zur Seite strich. Doch das Auffälligste waren seine grün- braunen Augen die aussahen wie das Unterholz. Er trug einen großen Zweihänder in der Hand, der eine rote Klinge besaß. Der Jäger hatte einen Langbogen und richtete ihn auf dem Eber, dem schon ein Pfeil im Kopf steckte. Er zielte als das wilde Tier sich aufrappelte. Er schoss und traf. Der Pfeil ragte aus dem Auge des Ungeheuers. Als das Wildschwein fiel hörte es auf mit Atmen. Der Waldläufer streckte Aliona eine Hand hin.
    ,, Na, komm Schlafkäppchen. Steh auf!''
    ,, Schlafkäppchen?'' Sie ergriff seine Hand und er zog sie erstaunlich stark nach oben.
    ,, Das ist ein Pilz. Ich dachte das weißt du.''
    Er tippte auf seine Ohren, sie waren spitz.
    ,, Aber du bist keine Blutelfe, wie es aussieht.''
    ,, Mein Vater war einer.'' Als sie nichts mehr sagte war der junge Jäger ruhig, er hatte gelernt, die Leute nicht zu bedrängen. Er beugte sich über das Wildschwein und zog ein Lid hoch.
    ,, Tatsächlich gelbe Augen. In diesen Farbton habe ich das noch nie gesehen....''
    ',, Das ist kein gewöhnlicher Eber, stimmst?''
    ,, Nein, mit so einer Hartnäckigkeit habe ich noch kein Tier kämpfen sehen.''
    Aliona hockte sich zu dem Jäger.
    ,, Er ist von dunkler Magie durchdrungen... ''
    Der Elf tastete über den Leib des Ebers.
    ''Er hat so geschickte Finger....
    Was soll das denn jetzt werden!''
    Ermahnte sie sich ärgerlich und errötet leicht. Gut das er nicht in ihre Richtung sah.
    ,, Ist es ein Späher Nolfafrels? ''
    ,, Das kann ich nicht genau sagen.''
    Er steckte seinen Bogen mit in seinen großen Köcher.
    ,, Hier bist du erst einmal sicher. Gegen solche Biester ist es besser einen Bogen zu besitzen Kriegerin. ''
    ,, Ich bin eine Elfe des Schwerts.''
    Erwiderte sie lächelnd.
    ,, Aber nun erzähl: Wer bist du und was machst du hier?'' Er verbeugte sich.
    ,, Ich bin Ivicya, vom Stamm der Blutelfen und werde auch der Zorn des roten Drachen genannt. Denn ich bin Drachenreiter des Feuerdrachen
    Ignis, des Feurigen, stets zu euren Diensten.''
    ,, Ich weiß nicht ob du schon von mir gehört hast... mein Name ist Aliona Dämmerschwert,
    Tochter eines Blutelf und aufgewachsen in Nidala und dort im Wasserbändigen unterwiesen.
    Dann wurde ich Königin des Reiches und so weiter...''
    Ivicya machte einen leichten Knicks.
    Er murmelte etwas wie,, Dann stimmen also die Gerüchte...'' und fuhr fort.
    ,, Wer hat denn noch nicht von dir gehört.
    Er lächelte.
    ,, Ich war zwei Jahre an der Macht und bin jetzt vierzehn, vor einer Woche erst geworden. Hätte ja auch sein können dass sich keiner an mich erinnert.''
    ,, Haha, wie lustig. Wer könnte die Halbblutlfenkriegerkönigin vergessen.'' Aliona lächelte über den Namen.,, Ich schätze du willst zu deinen Vater, nicht wahr?``

    Ein grünes Leuchten fuhr durch Cerei und Bel-Gard war nur daneben und hatte denn Mund offen stehen. Und Cerei spürte. Sie spürte... die Steine pulsieren, die Pflanzensamen, die Blumenzwiebeln, die Wurzeln, das Myzel der Pilze. Sie spürte jede Pflanze, die Moose, Flechten, die Pilze. Steinbrocken über und unter der Erde. Sie spürte die Tiere. Alle Tiere von Insekten und anderen Käfern bis hin zu dem Rehkitz, das von ihrer Mutter beschützt wurde, vor einem Raubtier, das lauernd die Zähne fletschte und schließlich abzog. Und Cerei wusste wozu es gut war, wenn eine Störung im Wald war würde sie es spüren. Sie sah eine Pflanze und konnte sofort sagen ob sie giftig oder heilsam war. Natürlich hatte sie das in ihrer Ausbildung lernen müssen. Auswendiglernen, war der unangenehme Teil gewesen, aber nötig. Sie musste das alles nicht lernen, es war instinktiv als ob sie sich mit nichts anderen beschäftigt hatte. Sie runzelte die Stirn. Bel-Gard griff gerade nach einer Giftpflanze. Sie rümpfte die Nase, als er daran Knabbern wollte. Einer Wurzel schoss aus dem Boden und legte sich um den neugierigen Rebellen. Er wurde unsanft durchgeschüttelt.,, Was? Was ist hier los? Wer ist das?''
    Cerei konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Sie setzte Bel-Gard etwas sanfter ab.,, Diese Pflanze war giftig, hättest du sie gegessen würdest du den Abend nicht erleben.''
    Er wurde bleich.,, Danke. ''
    Er klang nicht dankbar. Cerei wurde bewusst das sie ihn nicht mochte. Saphira hatte sich von Cerei gelöst und sah sehr zufrieden aus.,, So verhält sich eine Erdbändigerin: Will Leute retten und lässt sich nicht daran stören, dabei Gewalt anzuwenden. Das gefällt mir. ''
    Saphira stupste Cerei an. Bel-Gard sah empört aus, was die Beiden offensichtlich nicht sonderlich störte.
    ,, Aber es tut mir Leid, dich verlassen zu müssen. Aliona braucht mich jetzt dringender.
    Viel Glück, Cerei mit den heilenden Händen. Möge der Wald dich beschützen.''
    Und dann verschwand Saphira und Cerei hörte nur noch Saphira's Flügelschläge die langsam verhallten.
    Dann war Cerei allein. Sie sah mit einem Seitenblick zu Bel-Gard. Sie schmunzelte. Naja fast.

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2013-03-21
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