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Das Wasser 6

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1 Kapitel - 1.524 Wörter - Erstellt von: Adhara - Aktualisiert am: 2013-04-01 - Entwickelt am: - 998 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Quer durchs ReichAm nächsten Morgen breitete Aliona vor ihrer Gefährtin eine Karte aus. In der Mitte war die riesige Stadt Mittelstad zu sehen. Fast
    Quer durchs Reich

    Am nächsten Morgen breitete Aliona vor ihrer Gefährtin eine Karte aus.
    In der Mitte war die riesige Stadt Mittelstad zu sehen. Fast gleichmäßig entfernt waren Ost-, West-, Süd-, und Nordstad die als die größten Städte, das Reich dominierten. Herum verteilt lagen einige kleinere Städte wie Onkra, Nidala, Fastella und Dark-City. Winzige Dörfer waren überall verstreut. Der Norden des Reiches war von Bergen beherrscht. Auf einen solchen eher flacheren Berg war Onkra, eine reiche Stadt, die kostbare Stoffe herstellte.
    In der Mitte des Reiches war ein großer Wald den alle nur Zauberwald nannten, denn er war mit allerlei Zaubern belegt. Im Süden waren das Meer und die Küste, an der einige Fischerdörfer und Hafenstädte verstreut waren. Hier lag Nidala, Alionas Heimat. Ihre Mutter war hier gestorben und Aliona wurde hier von dem Meister Toku entdeckt, der sie sofort an den Hof von Mittelstad brachte, um sie dank ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten, zur Königin zu küren. Dark-City lag auf einer Steppe auf der es selten hell wurde, im Osten. Ein unvorsichtiger Magier, der das Wetter beherrschte, hatte bei einen seiner Experimente dafür gesorgt, das die Wolken sich immer und ständig über der Steppe zusammenballte und somit wenig bis gar kein Licht auf die Ebene ließ. Daher der Name der Stadt Dark-City. Aliona war einmal dort gewesen, als sie noch Königin war. Es war ein düsterer und zwielichtiger Ort gewesen, an dem Arm und Reich, Seite an Seite leben und doch durch eine tiefe Kluft getrennt waren. Kein Ort der ihr besonders gefiel. Doch jetzt wollte Aliona in den Westen, dort lagen Weststad und Fastella. Dort war auch der Rotwald; in dem gab es Rotdorn, Ahorn und vor allem aber Rotbuche. In diesem Wald hatten die Blutelfen Baumhäuser in den Bäumen gebaut, weil sie so fasziniert von den Rot der Bäume waren. Auch in den Dunkelwald und dem Zauberwald waren Elfen anzutreffen, aber von denen konnte keiner die Blutelfen nachvollziehen.,, Aliona?''
    Cerei sah sie neugierig an.,, Ja?''

    ,, Du redest immer nur von deinem Volk, aber hat es denn keinen Namen?''
    ,, Nun ja, es ist eben das große Volk aus dem großen Königreich...''
    ,, Gibt es denn keine anderen Königreiche?''
    ,, Doch, natürlich gibt es sie, aber niemand hat Kontakt zu ihnen. Irgendwann haben sie sich abgekapselt und nur wenige haben den Mut oder die Ausdauer, dorthin zu reisen. Ich kenne nur ein paar Einsiedler. ''
    ,, Vielleicht solltest du ihm einen Namen geben! Dem Königreich, dem Volk! '
    'Fordert Cerei.
    Aliona lächelte.,, Das ist gar keine schlechte Idee.''
    Aliona dachte nach, aber kein Name erschien ihr passend für so ein mutiges Volk.
    ,, Das ist es!'' Rief Cerei aus.,, Alier, die Alier. Das Volk aus Alia oder so etwas in die Richtung.Benannt nach der Anführerin des Widerstandes, Königin Aliona!''
    Aliona überlegte.
    ,, Nein'', sagte sie ruhig aber bestimmt.
    ,, Nein so soll es nicht heißen.
    Ich bin weder die Erste, Letzte oder Beste Königin. Nach mir werden noch ein paar Monarchen kommen. Und ich wette die werden bei Weitem besser sein als ich. Außerdem bin ich nicht die Anführerin des Widerstandes. Ich bin die Hoffnungsträgerin und das ist schon schwer genug.''
    Ein Lächeln huscht über ihr Gesicht.
    ,, Du wärst eine viel bessere Anführerin.
    Nun, egal lasst uns weiter Richtung Westen ziehen. Auf zu meiner feurigen Verwandtschaft! ''

    Am Abend drangen sie in einen tiefen Teil des Zauberwaldes ein und sie erzählten ein wenig während Saphira über sie hinweg flog. Plötzlich tauchte ein hagerer Mann in einer Soldatenkluft auf. Er hatte schwarzes, verstrubbeltes Haar und sah abgehetzt aus. Kein Soldat lief so einsam und abgehungert durch den Wald. Er verbeugte sich eilig vor Aliona, was sie sichtlich verwirrte.,, Schlechte Botschaft, Majestät. Oststad ist in der Hand der Rebellen, aber Taramon ist umgekommen!''
    ,, Möge er in Frieden ruhen. ''Er hält kurz inne um dann fortzufahren.
    ,, Doch die Truppenmoral ist am Boden und wir benötigen ihre Hilfe, Königin! Kommt mit nach Oststad! Helft dabei den Kriegszug weiterzuführen!''
    ,, Bleibt erstmal ruhig.''
    Der Mann atmete ruhiger.
    ,, Also wer ist Taramon?''
    Jetzt sah er verwirrt aus.
    ,, Ihr kennt nicht Taramon? Ihr habt ihn getroffen! Er war derjenige, der die frohe Botschaft eurer Rückkehr verkündet hat!''
    Aliona runzelte die Stirn.
    Wie viel Zeit war vergangen, seit ihr Taramon begegnet war? Ein Monat? Zwei?
    Eroberungen hatte sie noch nicht mitmachen müssen, aber sie hatte sie sich länger vorgestellt.
    Sie dachte nicht, dass man in einer so kurzen Zeit nach Oststad rennen konnte, eine Botschaft verbreiten, rebellieren und eine Stadt zurückerobern konnte. Aber die Königin wurde traurig als sie daran dachte, dass er nicht mehr unter den Lebenden weilte.,, Ich weiß ja nicht wie es ihm geht, aber ich fände keinen Tod ehrenhafter, als der im Kampf. ''
    Mischte sich Saphira ein, die Alionas Traurigkeit spürte. Sie war gelandet und stupste die Elfe an.,, Ahhh! ''Der Rebell schien erschrocken.
    ,, Greift es an? Soll ich sie verteidigen, Majestät?''
    ,, Nein! Es ist alles in Ordnung, das ist mein Drache. Sie tut mir nichts! Lasst sie!''
    ,, Tut mir Leid. Ich wusste nicht dass ihr einen Drachen besitzt.''
    Saphira schnaubte.
    ''Sie besitzt mich nicht.''
    ,, Natürlich, Entschuldigung.''
    ,, Was meint ihr damit, dass Aliona mit zu euch kommen soll? ''
    Mischte sich Cerei ein.
    ,, Nach der Eroberung haben die Rebellen an Moral verloren. Sie plündern und wollen sich an Nolfafrel rächen. Sie überfallen Bauern die Abgaben an Nolfafrel leisten. Es ist so schlimm geworden, seit die Seuche ausgebrochen ist und sie noch vor ihren Tod etwas beitragen wollen. Sie stecken unschuldige Bauern an und hoffen dass sie bis nach Nolfafrel Hof vordringen. Das ist natürlich sinnlos, so dumm ist Nolfafrel nicht.''
    Die junge Königin schluckte.
    ,, Es tut mir Leid, ich kann nicht helfen. Wenn ich mich jetzt der Rebellion anschließe, endet das damit dass ich ihm irgendwann direkt gegenübertreten muss, aber dafür bin ich noch nicht stark genug; ich werde noch eine Ausbildung benötigen um gegen ihn zu bestehen.''
    Cerei sah nachdenklich aus und Aliona gefiel das überhaupt nicht. Vor allem nicht dieser Gesichtsausdruck, das bedeutet das Cerei einen Entschluss gefasst hat.,, Ich gehe. Das ist meine Pflicht. Du hast deine Bestimmung gefunden und gehst mit so einer Entschlossenheit daran, aber was ist mit mir? Du hast etwas wofür du kämpfst, aber was ist mein Ziel, meine Pflicht für die ich kämpfe, für die ich sterbe, für die ich eine Heldin werden kann? Wer bin ich neben der, die alles riskiert für ihr Volk, die ihr Leben opfert um ihr Volk zu retten? Du bist das Symbol des Widerstands aber wofür stehe ich?''
    Aliona wollte erst protestieren, aber dann bemerkte sie wie schrecklich sinnvoll, das ist was Cerei sagte. Und so sagte sie:,, Du hast Recht, Cerei.,'' Sie atmete tief durch.,, Ich werde dich ziehen lassen, auch wenn ich dich vermissen werde. Du sollst wissen, dass du mir eine Freundin geworden bist und die Einzige, der ich vertraue. ''
    Cerei schien sich zu freuen.
    ,, Danke Aliona! Auch du bist meine Freundin und in der Zeit der Einsamkeit warst du meine Rettung, aber jetzt muss ich losziehen und eine Heldin werden!''
    Cerei nahm ihre Freundin in den Arm und kurz bevor sie sich trennten sagte Saphira: ''Ich werde dich noch ein Stück begleiten. ''Aliona sah die Drachendame überrascht an. Saphira teilte ihr ihren Plan über Gedanken mit.,, Das kannst du? Du überraschst mich immer wieder.''
    ,, Die Zeit im Kerker stählte meine mentale Stärke. Auf dem Gebiet der Magie bin ich stärker denn je.''
    Aliona verabschiedete sich nun von ihrer Freundin und nahm sie in den Arm.
    ,, Du wirst die beste Rebellenführerin aller Zeiten sein! Viel Glück, Cerei! ''
    ',, Und wenn wir uns wiedersehen, habe ich einen Namen für dieses Königreich!''
    Fügte sie grinsend hinzu.,, Und ich werde dir ein Wappen entworfen haben, so edel das selbst ihr Elfen erblasst und so furchterregend das selbst die hässlichsten und stinkendsten Trolle die Flucht ergreifen! ''Sie grinsen sich noch ein letztes Mal an und dann schlagen sie ihre eigenen Wege ein.

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Das Wasser 6
Das Wasser 6
Hey, weiter geht‘s! SRY für die lange Pause! Jetzt erstmal megaviel, hab ne' Menge Zeit.
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2013-03-21
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Fanfiktion

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