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1 Kapitel - 6.627 Wörter - Erstellt von: SkyllaRiver - Aktualisiert am: 2013-04-01 - Entwickelt am: - 1.084 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Das ist meine erstgeschriebene eigene Geschichte ich hoffe das sie euch gefällt viel Spaß.
ACHTUNG NUR FÜR LANGLESER

    1











    Hoffnung
    Es ist etwas Schönes, zu hoffen, dass etwas Verlorenes wiederkehrt; ein geliebter Mensch im nächsten Augenblick einfach durch die Tür kommt, als wäre er nie weg gewesen; man ihn in den Arm nimmt, mit ihm reden und lachen kann.

    All' das hoffen wir, obwohl wir genau wissen, dass das nie passieren wird. Wir haben nur die Erinnerungen an sie und die wird uns niemand nehmen können.



    Vorgeschichte
    „Einst gab es ein Land Namens Nordamerika. Dürren, Feuer und Fluten, Hurrikane und Tornados suchten es heim. Grausame Kriege entbrannten um das Wenige, das zum Leben noch geblieben war .Die Erde war wüst und verbrannt, die Menschen verängstigt und ohne Hoffnung.
    Doch aus Trümmern und Asche erhob sich die Nation Panem ein Kapitol umringt von dreizehn Distrikten -, und viele Generationen lang lebten ihre Bürger in Frieden und Wohlstand.
    Dann kamen die Dunklen Tage: Die Distrikte erhoben sich gegen das Kapitol, und der Schatten eines Schrecklichen Krieges fiel auf das Strahlende Licht unseren Nation. Sie lehnten sich auf gegen das Land, das sie nährte, liebte und beschützte. Zurück blieb eine Spur der Verwüstung. Elternlose Kinder irrten durch die Straßen. Das Land drohte zu zerbrechen. Auf einen langen, erbitterten
    Kampf mit unzähligen Toten folgte endlich der Frieden. Zwölf Distrikte wurden unterworfen, der dreizehnte ausgelöscht. Nach dem Sieg über die Rebellen schwor unsere Nation, niemals wieder solchen Verrat zu dulden“.

    „Darum wurde ein Hochverratsvertrag mit neuen Gesetzen zur Sicherung des Friedens unterzeichnet. Doch die Dunklen Tage sollten niemals in Vergessenheit
    Geraten, und so wurde den Distrikten auferlegt, in jedem Jahr an einem festgelegten Tag einen tapferen Jungen und ein tapferes Mädchen zu opfern
    Und sie als so genannte Tribute in einen Wettkampf um Ehre, Mut und Opferbereitschaft zu schicken –die Hungerspiele. In einer großen Freilichtarena
    Müssen diese vierundzwanzig Tribute gegen ihre Mitspieler und die Natur ums
    Überleben kämpften. Der einsame Sieger soll uns in jedem Jahr an die verzeihende Großmut der Nation erinnern. Doch eine Hoffnung gab es noch, sie lebte weit weg des Landes und gab Großmut und Treue an die, die alles aufgegeben hatten um gezwungener maßen ihrer Nation zu dienen“.









    Das Jubel-Jubiläum

    Ich war noch nicht ganz nüchtern als ich am frühen Morgen den Flur zum Zimmer meines Bruders entlangschlürfte und ungeschickt über diesen verhassten Läufer stolperte. Ich schrie leicht auf als ich mir die Kniescheibe gegen das Treppengelände anstieß. Jetzt ging auch die Zimmertür von Haydn auf „Ich glaube du bleibst doch lieber beim Tierblut“. Meinte er lachhaft. „Ach Halt die Klappe Haydn“ gab ich zurück, und versucht aufzustehen was mir misslingt „Komm ich helfe dir du siehst ja aus wie eine Wühlmaus“ Er zog mich am Arm und hob mich mit einem Ruck hoch. ich taumelte noch eine Weile aber schaffte es doch noch halt zu finden. „ Das ist widerlich, ich fühle mich alkoholisiert, das nächste Mal erinnerst du mich dran dass ich niemals mehr in Versuchung komme Menschenblut zu trinken, besonders nicht wenn dieser Abschaum vorher Drogen genommen hat, das tut ihnen nicht gut und besonders uns nicht!“. Sagte ich mit angewidertem Blick nach unten gesenkt. Ich hatte meinen Blick wieder nach oben gerichtet da zeigte Haydn mir seine ausgestreckte Hand in der ein kleiner Haufen an Mohnsamen lag. „ Warum Mohnsamen“? fragte ich. „ Das solltest du doch eigentlich wissen“. Meinten er ernst, und ich überlegte.

    Später…

    Nachdem ich die Mohnsamen eingenommen hatte ging es mir schon besser. „Ich verstehe“. sagte ich zu Haydn als wir auf den Weg zum Kapitol waren. Um unseren Auftrag fortzusetzen. „Mohnsamen halfen gegen Betrunkenheit“. Haydn nickte. Den ganzen Weg lang blieben wir beide verstummt bis wir im Kapitol ankamen. „Heute ist das Jubel-Jubiläum“. sagte ich und atmete auf. „Was sie sich wohl dieses Jahr für einen Quatsch ausgedacht haben“? Fragte Haydn mich und blieb stehn. Ich musste gestehen dass ich keine Ahnung hatte, aber ich mochte es nicht wenn ich so etwas zugeben musste also schaute ich stur geradeaus und lenkte vom Thema ab. „Sieh mal Haydn“. sagte ich leicht und zeigte mit dem Finger auf einen Mann im weißen Anzug. Haydn sah in die Richtung wohin ich zeigte. „Das muss der neue Spielmacher sein“. sagte er mit wenig Interesse. „Was wohl mit Seneca Crane passiert ist“? fragte ich ihn, und stütze meine Arme auf die Hüfte. „Vermutlich haben sie ihn gehängt weil er die Gewinner des letzten Jahres nicht wegeblassen hat, als sie sich dem Kapitol verweigert hatten zu sterben“. „Vermutlich“. Flüsterte ich still vor mich hin. „Aber ich schwöre beim SternenClan irgendwann wird sich die Rebellion wehren und dann wird das Kapitol bluten wenn wir es in Stücke reißen“. „Ich schwöre mit dir Schwester“. Antwortete Haydn Kaltblütig. Wir unterbrachen unser Gespräch und sahen von unserem Versteck aus zu, wie sich die Nation erhob um den Präsidenten willkommen zu heißen. „Genau, in diesem Jahr jähren sich die Hungerspiele zum fünfundsiebzigsten Mal, und das heißt, das dritte Jubel-Jubiläum steht bevor“! Flüsterte ich und unterbrach die Stille. Haydn schaute mich an, sein Blick war ernst und Abwesend, als würde er sich an was erinnern. Dann ertönte die Nationalhymne und in diesen Moment spürte ich wie sich meine Kehle vor Ekel und Hass zuschnürte. Als die Hymne verklang begann Präsident Snow mit seiner Rede. Er erinnert uns an die Dunklen Tage, aus denen die Hungerspiele hervorgegangen sind. Als die Gesetze für die Spiele aufgestellt wurden, so sagt der Präsident, schrieben sie vor, dass alle fünfundzwanzig Jahre ein Jubel-Jubiläum gefeiert werden soll. Dann sollte es eine großartigere Version der Spiele geben, um die Erinnerung an jene aufzufrischen, die in den Aufständen der Distrikte getötet worden waren. Deutlicher könnten seine Worte nicht sein, denn ich nahm an das sich mehrere Distrikte gerade im Aufstand befanden. Dann erzählte uns Präsident Snow von den vergangenen Jubel-Jubiläen. Am fünfundzwanzigsten Jahrestag, als Erinnerung für die Rebellen, dass ihre Kinder sterben mussten, weil sie den Weg der Gewalt beschritten hatten, genau in diesem Moment zog Haydn die Lippen zurück und wollte gerade in willen seines Wutanfalls auf die Freilichtbühne Herabspringen. Jedenfalls sah es so aus. Aber er merkte selbst dass wir sonst aufgeflogen wären und man uns vermutlicher weise wenn wir Glück hatten nur ausgepeitscht hätte. Also nahm er sich zusammen und bliebt sitzen. Ich fragte mich, was für ein Gefühl das gewesen sein muss, denn sonst spüre ich Haydns Gefühle immer, aber heute war es eben nicht so, ich denke das ist jetzt aber so ziemlich das kleinste Problem das wir hatten, und konzentrierte mich weiter auf die Ansprache.
    „Beim Fünfzigsten Jubiläum, fuhr der Präsident fort, musste jeder Distrikt, als Erinnerung daran, dass für jeden Bewohner des Kapitols zwei Rebellen starben, doppelt so viele Tribute entsenden“! Ich stellte mir vor, ich hätte es mit siebenundvierzig Gegnern zu tun, statt mit dreiundzwanzig. Schlechtere Chancen, weiniger Hoffnung auf Frieden und am Ende noch mehr tote. Das war das Jahr in dem unsere ehemalige Mentorin Twill gewonnen hat. Wir hatten zwar nicht bei den Spielen mitgemacht aber sie hat uns öfter besucht wo wir kleiner waren und uns das kämpfen beigebracht, deshalb sahen wir sie auch als Mentorin an. „Ich hatte noch eine Freundin, die in dem Jahr gehen musste“ sagte Haydn leise und langsam verstand ich warum er vorhin so erinnernd geguckt hatte. „Lyme 1 sie hat noch eine Zwillingsschwester Lyme 2 und ihre Eltern waren die Besitzer des Süßwarengeschäfts in dem Dorf wo wir früher gelebt hatten. Sie haben mir danach ihren Singvogel geschenkt. Einen Kanarienvogel“. Haydn und ich tauschten einen seltsamen Blick. Das war das erste Mal das ich von ihr hörte. dachte ich neugierig. Dann hörten wir wieder den Präsidenten zu. „Und jetzt begehen wir in allen Ehren das dritte Jubel-Jubiläum“ sagte er. Der kleine, weiß gekleidete Mann trat vor und hob den Deckel des Holzkoffers der auf dem Tisch lag hoch. Wir sahen schlecht, weil wir auf den obersten Säulen der Halle, saßen, aber immer noch gut genug um etwas zu erkennen. Ich erkannte lauter vergilbte Briefumschläge in ordentlichen Reihen. Die, die sich das Prinzip des Jubel-Jubiläums ausgedacht haben, waren davon ausgegangen, dass die Hungerspiele ewig währen würden. „Nicht solange wir leben“ flüsterte mir Haydn zu. Offenbar hatte er meine Gedanken erraten. Der Präsident nahm einen Umschlag aus dem Kasten, auf dem deutlich eine 75 zu lesen war. Er fuhr mit dem Finger unter die Lasche und zog eine kleine Karte heraus. Ohne zu zögern, las er vor: „Am fünfundsiebzigsten Jahrestag werden als Erinnerung für die Rebellen daran, dass nicht einmal die stärksten unter ihnen die Macht des Kapitols überwinden können, männliche und weibliche unter den Kreis der bestehenden Rebellen eingefangen und in die Arena als Tribute gestellt“. Haydn stößt einen leisen Schrei aus doch ich kam mir eher so vor wie jemand aus dem Publikum, das ich in der Halle sah. „Was soll das heißen? Der bestehende Kreis der Rebellen“? Dann begriff ich, was es heißt. „Haydn“ .sagte ich leise. „Wir müssen in die Arena“.

    Mein Körper reagierte schneller als mein Verstand und ich sprang von der Säule und gab uns somit in Gefahr aufgeflogen zu werden, aber das war mir egal, ich sprang in die Mitte der Halle und schaute in die überraschten Gesichter der Menschen. Haydn machte es mir nach. Dann holte ich mein Wurfmesser raus und zielte es auf Präsident Snow. Aber ich werde ihn nicht abwerfen. „Das einzige was ich töten werde ist das Kapitol“. Schrie ich ihn an und ich spürte wie sich in meinem Mund Gift ansammelte, ich wollte meine Zähne in ihn hineinschlagen, ihm die Gliedmaßen herausreißen, ihn zerstückeln, auf den Scheiterhaufen werfen und ihn anzünden. In meiner rasenden Wut würde ich sogar um den Scheiterhaufen tanzen wo er lebendig schmorte, ich hätte gelacht während seine Asche glühte. Automatisch fletschte ich die Zähne und stellte mich in Verteidigungsposition. Aber bevor ich auch nur meine Bewegungen beendend hatte kamen auch schon Friedenswächter auf uns zu, wie erbärmlich sich die sterblichen anstellten dachte ich nur. Mein Bruder zog sein Schwert locker aus dem Tragebehälter und verpasste dem nächsten der kam mit einer schnellen Handbewegung eine schwere Wunde zu. Er fiel leicht auf den Boden und fing an zu schreie, wie ein kleines Kind das von Fahrrad gefallen war. Ein anderer der wie angewurzelt stand starrte mit glasigen Augen auf den schreienden Mann. Tot war das erste Wort das ich lernte daher war es für mich nichts neues, trotzdem bereitet es mir furchtbare Schmerzen jemanden sterben zu sehen. Selbst wenn es mein Feind war. Es war bloß das eine Problem dass Menschenleben mir nichts mehr bedeuteten, denn die Menschen bedeuteten mir nichts mehr. Ich wendete den Blick ab und versuchte das Schreien zu überhören. „Ach und ihr glaubt wohl dass wir auch keine Chance hätten es mit euch aufzunehmen, dass wir so schwach wären“? Sagte ich so arrogant wie es möglich war. „Respekt wird bei ihnen wohl nicht groß geschrieben, was“? Antwortete er mir in einen gelassenen Tonfall. „Ich habe Respekt, bloß nicht vor euch“. Gab ich zurück. „Und merkt euch eines Tages werden wir euch kriegen und dann werdet ihr dafür bezahlen das ihr Kinderleben nehmt und…. genommen hab“. Dann rannten Haydn und ich los wir Sprangen wieder auf die Säulen, dann verschwanden wir durch die Fenster. Ich hofften einen wirkungsvollen Eindruck hinterlassen zu haben.

    Am nächsten Morgen als ich nichts Besseres zu tun hatte lief ich durch die Kanalisation, um meinen Bruder zu suchen aber ich fand ihn nicht. Das kann doch nicht sein. Dachte ich. es ist jetzt schon mindesten eine Woche her seit wir im Kapitol einen Aufstand ausgelöst haben und ich musste ihn in der Woche schon 4 suchen also echt und so was schimpf sich zweites Leben….plötzlich spürte ich was Hartes gegen meinen Kopf knallen und es wurde schwarz….


    Ich war noch ein bisschen vom Sturz benommen, und sah nur wenig deutlich als ich die Augen versuchte zu öffnen, erkannte ich meinen Bruder der mich etwas fragte was ich nicht verstand. „Skylla geht's es dir gut“? Fragte er noch mal und jetzt verstand auch ich es. „Was ist los“? Fragte ich und rieb mir die schmerzende stelle am Kopf. „Ich habe dich vom weiten gesehen und wollte dich rufen aber du warst abwesend und dann bist du….na ja wie sag ich das jetzt. Ähm wie eigentlich immer gegen irgendwas gelaufen und diesmal war es ein Pfeiler“. Bevor ich was sagen konnte hörte ich einen Knall. „Was war das“! rief ich, schreckte die Augen auf und schaute in die Richtung vorher das Geräusch kam. „Bestimmt ist es wieder einmal so ein verrückter Penner der das Baustellenschild übersehen hat und in die Kanalisation gefallen ist“. Versuchte Haydn mich zu beruhigen aber es misslang ihn denn er sah das ich neugierig geworden war. ich rappelte mich auf und ging mit großen Augen zu der Stelle vorher ich jetzt leises flüstern hörte, hatte aber noch extreme Kopfschmerzen, dann sah ich im Dunkeln schwach zwei Gestalten und deren Gerüche mir fremd waren, aber auf irgendeine weiße doch bekannt vorkamen. Sie flüsterten fast lautlos, und ich versuchte so gut wie möglich hinzuhören aber ich verstand nur einzelne Wortfetzen, etwas mit, gehört mir und suchen, dann rannten sie auch schon weiter. Ich erkannte das diese Leute auch Vampire waren da sie das Zwielicht benutzten und anscheinend auch bevorzugten. Schnell versuchte ich mir ihre Gerüche einzuprägen vielleicht könnten sie uns was nützen und dann waren sie auch schon aus meine Sichtweise. ich beschloss auch wieder zu gehen als ich bemerkte das Haydn schon hinter mir stand er betrachtete mich mit einem wütenden Blick, ich fragte ihn warum er das täte und er antwortete mir dann auch mit einen schnellen flüstern. „Sie gehörten zu den Volturi sie hätten dein Verderben sein können hättest du auch nur zu laut gedacht hätten sie dich bemerkt“. „Warum regst du dich immer so auf immerhin ist nichts passiert“. sagte ich bitter. „Du bist meine kleine Schwester es ist meine Pflicht auf dich aufzupassen und zu schauen ob du nichts Dummes anstellst“. „Ich bin aber nur 3.min junger als du, und außerdem dürfen sie mir nichts tun ich bin Heilerschülerin der Sternenclan würde das schon verhindern“. „Du kannst dich aber nicht immer nur auf den Sternenclan verlassen du musst auch mal selbst nachdenken“. belehrte er mich und ich musste gestehen dass er Recht hatte. „Es tut mir leid. Setzte ich mitleiden an. „Ist schon gut bloß pass beim nächsten Mal auf, auf wenn du triffst“. sagte er trostvoll und nahm mich in den Arm. „schließlich will ich dich nicht verlieren“.

    2.Kapitel

    Nach einiger Zeit kamen wir wieder im Lager des Donnerclans an. Lichtherz war die erste die mich begrüßte. „Himmelspelz“! Rief sie in einen hohen schrillen ton nach mir. „Hab ihr was entdecken können“? fragte sie neugierig. Ich wollte grade anfangen ihr von dem Jubel-Jubiläum und den fremden Gerüchen zu erzählen, als Feuerstern vom Hochfels rief. „Alle die alt genug sind sich ihre Beute selbst zu fangen, mögen sich unter dem Hochfels versammeln“. Dann kamen auch schon alle angerannt und Redeten aufgeregt miteinander. „Komm Himmelspelz“! „Feuerstern spricht bestimmt wieder deine Gedanken aus“. sagte Lichtherz zu mir und ging schmunzelt in die Menge. Ich folgte ihr. Dann richtete ich meinen Blick zu Feuerstern der das Getuschel mit einer Handbewegung ruhig stellte. „Himmelspelz und Fuchsgesicht haben uns sicher viel zu berichten“! Rief er und bat uns mit einem Blick zu sich hoch. Ich erwiderte den Blick und folgte meinen Bruder auf den Hochfelsen. „Das stimmt hob Haydn an. „Und es ist nicht nur das eine“. beendete ich den Satz. „Dann fang ab besten erst einmal mit der Mission die ich euch gegeben hab an“. „Sehr wohl sagten wir im Chor und verbeugten uns respektvoll für ein paar Sekunden, bis Feuerstern uns wieder hoch bat. Dann erzählte Haydn von dem Jubel-Jubiläum und was die Spielmacher und Präsident Snow vorhatte um das Kapitol in Sicherheit zu bewahren, danach ließ er mich endlich zu Wort kommen und ich berichtete das ich fremde Gerüchte unten in der Kanalisation gerochen hätte. „Interessant“. sagte Feuerstern, als wir endlich fertig waren und warf einen Seitenblick auf seine Gefährtin Sandsturm. „Nun Gut dann dürft ihr jetzt gehen ich werde es mit Graustreif und Russpelz besprechen“. Wir verneigten uns wieder und gingen ab vom Hochfels. Graustreif, Russpelz! Hörte ich Feuerstern noch einmal rufen bevor er in seiner Höhle verschwand. „He und was ist mit mir?“ Hörte ich eine jüngere Stimme aus der Menge rufen. „ Du nicht Eichornschweif“! ich sah die Junge Kriegerin an. Feuersterns Tochter. Sie hatte Korkenzieher dunkelrote Locken, Grüne Augen und sah ihrem Vater verdammt ähnlich dann setzte sie einen leeren Gesichtsausdruck auf und für meinen Fall war sie ein bisschen zu neugierig, aber ich nahm es ihr nicht übel dass sie diese unnütze und überaus von selbst erklärende frage stellet, schließlich war sie noch jung.

    Ich hatten nicht mehr viel im Clan zu tun. Haydn ist vielleicht noch 1 oder 2mal auf die Jagt gegangen um den Mickrigen Frischbeute Haufen zu vergrößern, schließlich kam er mit einem großen Finken erfolgreich zurück und präsentierte ihn uns stolz. Ich habe in der Weile noch mein Kräuterkunde Buch studiert, wie Professor. Sprout es mir als Hausaufgabe zugeteilt hatte. Wie immer hatte ich die Hausaufgaben früher fertig als mein Bruder, aber jeder von uns beiden hatte seine Vor und Nachteile – Haydns Vorteil war dass er besser kämpfen konnte als ich aber dafür langsamer im Lernen war. Meiner war's dass ich besser in der Schule war und deswegen auch mehr verstand in meinen Ausbildungen, aber dafür war ich sehr tollpatschig. Vor allem das es mich langsam wirklich stört ständig gegen irgendetwas zu laufen.

    Wir waren auf den Weg nachhause und meine Schritte lagen schwer, ich war wirklich erschöpft und ich freute mich schon drauf mich in mein warmes Zimmer zusetzen um an meinen Zeichnungen weiter zuarbeiten, aber ich wusste das der Weg noch sehr lang war, denn das Donnerclanlager war mindestens eine Stunde vom Cullen Haus entfernt und wir waren grade mal 10, 15 Minuten gelaufen. „ Skylla“? „Können wir mal eine Pause einlegen“? Fragte Haydn und schaute mich erwartungsvoll an. Anscheinend war er auch erschöpft, und es war für ihn bestimmt noch härter mit seiner Wunde am Knie die er vor Jahren bekommen hatte, als er sich mit einem Werwolf angelegt hatte. Mein Bruder musste es ja auch immer darauf anlegen. „Klar …Wieso nicht“? antwortete ich ihm mit schweren Atemzügen, und ich hörte wie das all bekanntlich pfeifen in meine Kehle drang, den ich wusste das ich keine Luft brauchte, meine Lunge wartete nicht darauf. „ Das machst du öfter nicht wahr“? Sofort hielt Haydn an und setzte sich auf das harte Unterholz. „Alles okay?“ „Ja ist alles in Ordnung“. Ich wusste das ihn seine Wunde zu schaffen macht, da sie sein ganzes Knie bedeckte und grade wieder aufgegangen war. Ich holte einen kleinen silbernen Topf raus der genau in meine Hand passte und schraubte den Deckel auf. Dort drin befand sich eine weiße glitschige Masse, ich wusste nicht genau woraus sie bestand, tunkte kurz meinen Zeigefinger rein und machte mir keine Gedanken mehr darüber. „Hier!“. Sagte ich leise zu Haydn und rutschte ein Stück weiter an ihn ran. „Es hilft „. Ich strich vorsichtig so dass es nicht allzu schmerzte über die aufgegangene Wunde und verteilte die Masse dann. „ geht es besser“? Fragte ich ihn sorglich. „ Ja!“ sagte er dann und sein Blick war mit Dankbarkeit gefüllt. Ich lächelte zurück mit ein wenig Stolz dass ich ihm helfen konnte. Haydn stand auf und ich tat es ihm gleich. „ Wann sie uns wohl kriegen würden“? fragte er besorgt. „Das wer uns kriegen würde“? fragte ich blaff weil ich die fragte gerne überhört hätte. „ Du weißt schon wer, Skylla ich glaube das war eine klare Ansage die er gemacht hatte“. „ Warum bist du dir da sicher dass sie uns einfangen? „Wir sind keine leichte Beute Haydn, wir sind stärker als sie, die Rebellen werden alles dafür tun um das zu verhindern“! „Das hoffe ich“. Sagte er betrübt. „Du glaubst wohl nicht dran“. Erwiderte ich mit den Blick leicht zum Boden gesenkt, und ich warf Haydn einen betrübsamen Seitenblick zu, aber er schaute mich nicht an und ich beschloss die Sache erst einmal zuzulassen und es später anzusprechen wen es zum Thema wurde. Was sicher nicht dauern würde.

    Als wir endlich nach einer geschlagenen Stunde zuhause angekommen waren huschte Haydn ohne etwas zusagen in sein Zimmer. Ich blieb noch eine Weile Stehen um erstmal die warme Luft zu genießen den ich war dankbar dafür, ich brauchte die Luft zwar nicht aber sie gefiel mir mit ihr konnte ich den Raum um mich herum schmecken. Es war keiner da wahrscheinlich waren sie alle auf Jagt, denn als ich die Cullens zum letzten Mal gesehen hatte, waren sie sehr durstig alleine schon an den schwarzen Augen erkennbar. Also beschloss ich auch in mein Zimmer zugehen. Ich lief die weißen, modernen Treppenstufen hoch und bog um die Ecke auf meine Zimmertür zu. Mein Zimmer lag auf der linken Seite des Hauses also gegenüber von Haydns. Dann umfasste ich den Holzgriff der Tür und drückte die Klinke runter. Ich ging hinein und schloss die Tür hinter mir leise zu, dann drehte ich mich um und betrachtete das letzte Werk das ich an die Zimmerdecke gemalt hatte. Es war meine Mutter die einen Bogen spannte, ich hatte sie mit ihrem Gelben Kleid gemalt das ihr bis zu den Knien geht und mit einem Flechtgurt umbunden war. Hunde wurden gezeigt und sie stand auf einer kleinen Waldlichtung. Dahinter war ein See mit viel Grün. Hinter dem See erstreckten sich Bergen die eine gute Kombination mit dem blassen, gelblichen Himmel ergab.


    Ich lief auf meinen Schreibtisch zu und setzte mich auf den bequemen Stuhl den mir meine Freundin Enobaria oder wie ich sie im Clan nannte Sternensee zum Geburtstag geknöpft hatte. Er wurde aus leichtem Holz gemacht, aber er war standhaft und hielt einiges aus.
    Ich setzte mich im Schneidersitz hin, lehnte mich an der Stuhllehne an, holte meinen Schreibblock raus, nahm einen Bleistift und versuchte bei schwerer Konzentration einen Brief an meinen Vater zuschreiben. Die Kopfschmerzen dröhnten bei mir im Kopf dabei war das erst der Anfang, es kam immer noch schlimmer, denn ich konnte die Gedanken mit meinem Bruder austauschen, und manchmal wünschte ich mir ich könnte es nicht, denn die Schmerzen dabei wurden immer und immer wieder Schmerzhafter. Manchmal kam es mir so vor als würden es Tage dauern bis sie erst verschwanden und ich konnte nicht einmal zu Entspannung schlafen, da ich ein Vampir war. Ich versuchte sie trotzdem zu unterdrücken und ignorierte sie während ich den Stift über das Papier führte und mit meiner schmierigen Handschrift mich langsam vorarbeitete.


    Betrübter Vater. Ich weiß du bist mit unserem verlassen nicht zufrieden.
    Aber du wusstest dass es notwendig war. Wenn es nach uns ginge hätten wir nicht einmal darauf eingeredet, ich wollte dir diesen Brief schreiben weil ich
    Wichtige Informationen habe, die du unbedingt
    An Fulvia Cradew weiterleiten musst. Er wird sie an die Rebellen schicken.
    Ich wäre dir sehr zu dank schuldig.
    Bei unserer heutigen Mission und Beobachtungen im Kapitol haben Haydn und ich herausgefunden
    Dass Präsident Snow eine weiteres Jubel-Jubiläum veranstaltetet(3)
    Dieses Mal handelt es sich nicht um die jeweiligen Distrikte wie sonst.
    Das Kapitol hatte wohl beschlossen die Distrikte dieses Jahr auszulassen.
    Wahrscheinlich weil sich grade mehrerer im Aufstand befinden. Stattdessen wollen sie die Rebellen als Tribute einsenden lassen und sie zwingen sich gegenseitig umzubringen. Es wird wohl von Notwendigkeit sein das wir uns gegen das Kapitol auflehnen müssen und das ehemalige 13te Distrikt an einem verlassenen Ort wieder aufzubauen. Den Rest könntet ihr Besprechen da ihr mehr damit zu tun habt. Ich und Haydn werden sehen was wir hier tun können um uns Hilfe anzuschaffen. Bitte beeile dich es ist dringend.

    P.S sagt den scheinbar noch bestehenden geheimen Organisationen dass sie achtsam seihen sollen, dass Kapitol scheint nicht die Einzige Gefahr zu sein.
    Skylla



    Als ich die letzte Zeile Schrieb und den Stift langsam senkte, hörte ich Haydn der anscheinend mal wieder durchs Fenster stieg um auf dem Haus rumklettern zu können. Ich fand das nicht so schlimm, denn er ist ja eh schon tot deshalb war es nicht so dramatisch wenn er wie öfter mal von Dach fiel….oder so was.
    Es war jedenfalls beruhigender als damals wo wir noch Kinder waren und er dasselbe gemacht hatte als er unbedingt auf den Tempelsims klettern musste, natürlich wie es logischerweise dazu kommen musste das er seitdem Nichtmehr auf ein etwas gekrochen ist das höher als 2.m ist, konnte ich mir damals schon sehr gut ausmalen.

    Ich stand aus Neugier auf, um zusehen ob er, wie letzten Winter ausrutschte, da es in Strömen geregnet hatte. Bei den Gedanken daran musste ich schmunzeln und ging leicht lachend zu Tür, als es am meinem Fenster Klopfte, ich drehte mich mit einer schnellen Bewegung um und war nicht grade überrascht als ich meinen Bruder sah, der wartend an der Balkon Tür stand. Ich ging mit schnellen Schritten auf die Glastür zu und Drehte den Henkel um. „sag mal! Machst du so was öfter“? fragte ich ihn leicht gereizt. Anscheinend wollte er wieder mit mir reden ….sah aber nicht erfreut aus, denn seine Mine war wie versteinert. Als ich die Tür öffnete kam er sofort reinstolziert und antwortete gleich locker auf meine Frage. „Nö! Wollte dich bloß besuchen weißt du“. Sagte er gescherzt und verzog das Gesicht zu einer Grimasse. „Wieso benutzt du dann nicht die Tür“? fragte ich, und zog die gleiche Grimasse wie er. „ Jetzt ernsthaft Skylla“. „ich habe auf dem Dach etwas Komisches Gehört und dann bin ich hochgeklettert und wollte nachschauen was es war und es war weg“. „wie Poof“. Er machte eine kurze Handbewegung um es mir zu demonstrieren. „Poof!“ erwiderte ich ernst und zog eine Augenbraue hoch. „ Poof! Haydn du willst mich doch nur wieder nerven mit deinen Ewigen Täuschungsspielchen“. Ich machte eine sarkastische Handbewegung um ihn zu zeigen das ich ihm das diesmal nicht glaubte. „Na gut lach mich aus“! erwiderte Haydn . „ ich lach dich überhaupt nicht aus“. Gab ich zurück. „ Skylla mal ganz im Ernst immer wenn ich dich reingelegt habe hast du es an meiner Nervosität gespürt, und jetzt fühl mal …bin ich nervös“?
    Ich schloss die Augen und nutzte meine Gabe um die Gefühle von meinem Bruder über die Gedanken zu Spüren und es war wahr, was er sagte ich sah die eine Bilddarstellung davon was er in den letzten 5min. gesehen hatte. „Na gut wenn es so ist dann müssen wir uns wohl an jemanden richten der uns weiterhelfen kann“ schlug ich vor. „Oder wir gehen darauf und folgen der Spur des Vampirs“. „ Vorher weißt du denn bitteschön dass es ein Vampir war“? Fragte ich ihn ungläubig „ Weil es nach Volturi gestunken hatte“. „ Und ich glaube kaum dass die Volturi sich jetzt Wachhunde angeschafft haben“. Erwiderte Haydn mir ernst. „Na schön ….. wenn du meinst“. Ehrlich gesagte hatte ich jetzt die wenigste Lust irgendwen aufzuspüren oder mich großartig anzustrengen. Ich war so schlapp und müde von dem langen Weg dass mich nichts mehr antrieb um auch nur noch einen Schritt zu gehen. Aber trotzdem beschloss ich Haydn zu folgen da er schon vorauseilte. Als er schon draußen war zog ich mir schläfrig meine schwarze Stoff Jacke an und stieg in meine Stiefel dann öffnete ich die Glastür und stieg auf die Terrasse rauf. Eigentlich war es keine richtige Terrasse, jedenfalls lag sie im 2.Stock und sah eigentlich wie eine aus aber sie gab nur einen großen Balkon ab auf den mindestens 20 Leute Platz gefunden hätten.
    Die in Wassergetränkten Holzdielen knarrten unter meinen Schritten und mir kam es so vor als würde ich jeden Moment ausrutschen. Ich schlürfte zur Mitte der Terrasse, schaute auf einen kleinen Teil des Daches und kniff die Augen zusammen, da es immer noch in Strömen Regnete. „ Sag mal was machst du denn da“? Rief ich aufs Dach hoch. Hoffte dennoch dass ich keine Antwort bekam damit ich wieder reingehen konnte, und es kam auch keine. Langsam fragte ich mich ob Haydn überhaupt auf dem Dach war, und ging ein wenig weiter auf Abstand um besser sehen zu können, als ich plötzlich eine mir sehr bekannte Stimme von unten hörte. „Was suchst du? Engelsgesicht“? Ich Schreitete vorsichtig zum Ende des Balkons. Ich stützte meine beiden Handflächen auf die eisen Stange und beugte mich langsam nach vor, ich richtete den Blick nach rechts und nach links und dann nach unten. „das darf doch nicht wahr sein“ ich merkte wie sich Wut in mir aufhob dass ich es langsam selber abstoßend fand. „ Maggie, Haydn“! rief ich herunter auf die beiden Durchgenässten Gestalten, und sprang vom Sims ab, auf den ich währenddessen geklettert war. Ich versuchte so vorsichtig wie möglich auf dem matschigen Boden aufzukommen.“ Sag mal was…soll das, willst du mich nerven oder so …ich war schon selber verwirrt das ich schon nicht mehr wusste was ich sagen sollte. „Skylla nein es ist alles okay“. Ich begutachtete erst meinen Bruder, und dann Maggie, die mich ständig bei meinem verhassten Spitznamen nannte. Die dunkelbraunen Locken fielen ihr leicht über die Schulter, und ihre fast dunklen roten Augen zierten ihr blasses Gesicht das einen menschlichen olivenfarbigen Teint ähnlich sah. Sie trug eine Beach braune Strickmütze die sie nur zu Hälfte auf dem Kopf hatte und eine braune Stoff Jacke die ihr bis zur Hüfte ging. Darunter ein schwarzes Oberteil. Unter ihrem karierten Faltenrock trug sie eine schwarzgraue Strumpfhose mit braunen Schnürschuhen und an den Händen hatte sie sich violett gefärbte Handschuhe umgebunden. Würde ich sie nicht kennen, dann hätte ich sie glatt für eine Waldläuferin gehalten. Dass war sie aber nicht, sie gehörte zum befreundeten irischen Zirkel, zu Liam und Siobhan. Was ich meinerseits schade fand, denn ich mochte sie wirklich. „ Na komm schon…sag was“! sagte sie schon fast gierig. ich starrte sie immer noch fassungslos an. „ was willst du denn hier, und warum bist du allein“? fragte ich sie dann doch endlich. „Also ersten möchte ich was Neues wissen und zweitens bin ich allein weil Liam und Siobhan sich nicht einmischen wollten. Schließlich ist es unsere Angelegenheit. Richtig“! sagte sie und zeigte ihre Spitzen Zähne „ äh ja Haydn kann es dir erklären, er ist eh grade dabei mir was zu erklären“. Ich warf meinen Bruder einen wütenden Blick zu, denn er verlegen aufnahm. „ Ich habe Maggie oben getroffen, sie wollte wahrscheinlicher Weise grade zu dir, aber du warst noch nicht draußen, also habe ich ihr vorgeschlagen dass sie es mir doch ausrichten kann… Haydn klang immer noch verlegen. Ich wusste genau dass ihm solche Situationen unangenehm waren, also beschloss ich diese Thema erst mal auf sich ruhen zulassen und kam zu was anderem. „ wie lange bleibst du denn hier Maggie“? fragte ich sie nun ein wenig mehr interessiert und wandeltet den Blick von meinem Bruder ab? Ach eine Weile…. Ich habe mir gedacht dass ich vielleicht eine paar Tage bei euch bleiben kann. Nur wenn es für euch o k ist“. Gab sie rasch dazu „ Ja schon für mich und Haydn aber… ich hörte auf einmal ein rascheln etwas weiter weg von der Lichtung das mich unterbrach, es kam aus Richtung Westen, und ich hörte es direkt über mir, ein zweites Mal noch lauter. „ Hab ihr das auch gehört“? fragte Haydn erschrocken, und ich merkte wie sich ein paar meiner Haare sträubten. Das war der Nachteil daran ein Animagus zu sein. Erstens es war peinlich wie eine Katze auszusehen die grade durch den Staubsauger gejagt wurde, zweitens wusste dann jeder dass du angespannt warst. Ich spürte plötzlich eine ständig zuckende Angst in meinem Körper, aber ich wusste das, dass nur Einbildung war. Ich ignorierte sie und versuchte nicht in Versuchung zukommen ins Haus gehen. „ Das ist doch bestimmt nur ein Nager“. Während Haydn dass sagte begann er nervös zu lachen. „psst… drängte Maggi ihn weg und begann eine wegwerfende Hand Bewegung auszuüben. „sosehr zu dass auch hoffst, aber ich bezweifele dass“. Flüsterte sie ihm zu und lief in Angriffsstellung näher an den Waldrand ran. Ich beobachtete sie neugierig, und stellte mich parallel an ihre rechte Seite, um ihr Rückendeckung zu geben, man weiß ja nie. „ Los gib mir mal einen Ast, oder so was“. Flüsterte sie mir zu. Ich überlegte nicht lange was sie vorhatte und schaute mich im Unterholz um, dann entdeckte ich einen guten, zog ihn aus der Mitte heraus und reichte ihn, ihr wortlos. Sie warf mir einen dankbaren Blick zu und riss ihn mir aus der Handfläche. „ Maggi was hast du vor“? „Psst….“nun klang sie nicht mehr so vorsichtig sondern warf Haydn einen wütenden Blick zu. Ihr Gesicht erinnerte mich auf eigenartige Weise an jemanden, der grade degradiert worden ist. Sie wendete sich mit einem Augenrollen von Haydn ab konzentrierte sich, schritt wenige Zentimeter weiter voran, holte mit dem Ast aus und schlug einmal quer durch die Büsche hindurch. Dann sprang sie zurück und schaute sich verwirrt um. „ nichts“. „ überhaupt nichts“. Es scheint mir fast als wäre… warte“. Sie brach den Satz ab und stieg hektisch ein Stück weiter den Waldrand entlang. Ich spürte wie sich ein leises Knurren aus dem Brustkorb in meine Kehle drängte und ich dieses abstoßende Kampf Gefühl hatte, schließlich konnte ich es doch nicht mehr aushalten sie da so schutzlos und alleine auf der Lichtung rumtänzeln zusehen, und knurrte sie förmlich an das sie nicht weiter gehen sollte. „ Skylla! Würdest du dass bitte unterlassen“ sagte Haydn angenervt und gab ein leises schnauben von sich. Ich versuchte es so gut wie möglich und schlug mir immer wieder auf den Brustkorb, wenn das Knurren zurückkam. Währenddessen war Maggi schon tiefer im Wald hineinspaziert und Haydn machte sich auf den Weg ihr zu folgen, doch ich blieb stehen wo ich war, versenkte meine Füße im kahlen Unterholz und rief ihr immer mal wieder hinterher. „ Mags alles in Ordnung“? doch es kam nie ein Antwort zurück.

    3.Kapitel
    Meine Sorge wurde in den letzten 10.min immer größer und ich beschloss meinen Bruder und Maggie zu suchen, da sie aus meiner Sichtweite schon lange verschwunden waren. Ich schritt vorsichtig durch das Gestrüpp an Büschen hindurch und versuchte die Fährte von Haydn aufzunehmen. Bei ihm war der Geruch stärker und frisch da er nicht vorausgegangen war und ich konzentrierte mich auf die leicht süßlichen Duft. Ich roch einige Beutetiere im Unterholz, und beschloss an den Bäumen hochzuklettern da die knirschenden Äste und Tannenzapfen unter meinen Füßen sehr laut waren. Ich sprang die nächst- beste Eiche an der ich vorbeikam hoch und versuchte während ich mich an der Borke festkrallte nicht wie eine Asanbosam auszusehen. Ich zog mich bis zur Baumkrone hoch und schaute nach unten ihn alle Richtungen, aber ich fand kein Anzeichen darauf ob Haydn und, oder Maggie jetzt weiter vor mir lagen oder schon wieder zurückgegangen sind. Es kam ein leichter Windzug auf, der mir über das Gesicht strich, ich spürte ihn in meinen Haaren. Es kam ein leichter Duft auf denn ich jedes Mal umso mehr vermisste wenn ich in roch, der mir auf eine unerklärliche Weise vertraut vorkam, ich spürte die Blätter wie sie meine Beine streiften und die Äste unter mir, wie sie meine Schuhe zerkratzten. Der Wind legte sich wieder, und der Duft verschwand, ich seufzte kurz auf. Ich hätte mir gewünscht dass er länger da geblieben wäre, ich wünschte mir dass er mir wieder so vertraut über mein Gesicht wehte, aber es blieb nur eine kurzzeitige Erinnerung an ihn. Es kam mir vor als hätte ich dieses unbeschreibliche Gefühl schon einmal erlebt, in meiner Sterblichkeit. Nur jegliche Erinnerungsversuche scheiterten. Ich versuchte mich wieder auf dass wesentliche zu konzentrieren, und schwang mich geschickte den Baum herunter. Leichtfüßig kam ich auf den Sand Boden auf, dann konzentrierte mich auf die Richtung von der ich gekommen war und beachtete die Dunkelheit nicht. Ich sah immer alles so als wäre es hell da es für jemanden wie mich eigentlich ganz normal war kannte ich die Finsternis nicht wirklich. Meine Schritte waren schnell, und wurden mit der Zeit immer schneller bis ich im Zwielicht rannte.

    Nach guten Minuten stand vor der Veranda des Hauses und ging langsam auf die Glastüren zu, ich drückte den kühlen Eisengriff runter und schritt ins Wohnzimmer ein. Es war wärmer hier und dafür war ich dankbar, ich ärgerte mich nicht weiter darüber das Haydn und Maggie abgehauen waren. In einigen Tagen würde alles wieder seinen gewohnten Gang gehen. Ich zog meine Jacke aus und warf sie auf den Garderobenständer, dann schlüpfte ich aus den Stiefeln und schritt die Treppen rauf zu meinem Zimmer. Als ich die Tür öffnen wollte stieß mein Fuß an etwas, was mir den Durchgang versperrte. Es war eine kleine Holzschatulle

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Janina ( 36613 )
Abgeschickt vor 908 Tagen
Wow! Das war fantastisch!! Du hast ein Mischmasch aus verschiedenen Geschichten gemacht. Echt cool!! Bitte schreib weiter!!! Du hörst am spannendsten Teil einfach auf. Bitte!!