Raus aus einem fremden Leben

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2 Kapitel - 1.345 Wörter - Erstellt von: Liamera - Aktualisiert am: 2013-03-15 - Entwickelt am: - 3.319 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.8 von 5.0 - 5 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Sooo mein neustes Projekt feiert Geburtsstunde.
Fernab von der Narutowelt versuche ich mich nun an Detectiv Conan.
Natürlich wird es wieder eine Lovestory, wie sollte es bei mir auch anders sein.

Wer der Herzbube sein soll, wer genau die Hauptdarstellerin ist wird noch nicht verraten.
Da es nun heißt andere Leute mit meinem Schreibstil zu packen, gibt es hier eine Art Vorwort zur Haupthandlung.

1
Einweisung

"Wird dein Bruder an den diesjährigen Meisterschaften denn nun teilnehmen?" frage Ran.
Leider stellte sie mir die gleiche Frage schon gestern mehrfach.
Langsam war ich ein wenig genervt.
"Ran ich weiss es wirklich nicht. Solange der Termin für dich Hochzeit nicht feststeht wird Satoru sich da nicht festlegen. Sobald ich was weiss werd ich dir schon Bescheid geben."
Ran seufzte schwer.
"Ich hatte mich schon so darauf gefreut ihn noch einmal zu sehen. Ich habe noch nie jemanden gesehen der so kämpfen kann." begann sie zum wiederholten zu schwärmen.
Ich stöhnte.
Ran war echt mega in Ordnung doch war sie leider Gottes auch ein riesiger Fan meines Bruders. Beide liebten den Kampfsport und da mein Bruder vor sechs Jahren Karatechampion wurde, bewunderte Ran ihn sehr. Immerhin war sie Kapitänin unserer Schulmannschaft und so teilten sie die Liebe zu diesem Sport.
Ich selber konnte mit damit allerdings nichts anfangen und war demnach schnell am Rande meiner Geduld angelangt wenn mich jemand wiederholt auf das Talent meines Bruders ansprach.
Als er noch Zuhause lebte war es schon schwierig gewesen jedes Mal von Freunden angesprochen zu werden wie toll es ja sein musste seine kleine Schwester zu sein aber auch nachdem er auszog ebbte das Interesse an ihm nicht ab.

Da schlug die Glocke zum Nachmittagsunterricht.
"Mist ich muss los." sagte ich ärgerlich mehr zu mir als zu Ran.
"Oh ok. Du hast jetzt Musik-AG oder?" fragte Ran mit ernstem Interesse.
Ich nickte freudig.
"Heute stellt sich raus wer die Frontsängerin für die nächste Aufführung wird. Ich hoffe echt das die Proben sich gelohnt haben nachdem ich letztes Jahr wegen meiner Erkältung nicht am Probesingen teilnehmen konnte." erklärte ich ihr.
Ran lächelte.
"Viel Glück." wünschte sie mir während ich mich umdrehte und mich auf den Weg machte.
Ich hob meine Hand und winkte zum Abschied.
Aus dem Augenwinkel sah ich Shinichi Kudo der sich gemächlich auf den Weg zu Ran machte und mir einen verwunderten Blick hinterherwarf.
Im Lauf drehte ich mich um und winkte im zu.
"Gutes Spiel gestern" rief ich dem Fußballer so laut ich konnte zu.
Ein zufriedenes Lächeln war seine Antwort.
Dan beeilte ich mich zu den Proben zu kommen.

Ich packte das Mikrofon vor mir fester, warf meine Haare nach hinten und wippte im Takt der Musik. Jetzt würde sich entscheiden ob auch ich das Talent besaß einmal auf der großen Bühne zu stehen.
Freudige Erregung durchzuckte meinen Körper, ein leichtes Lächeln lag auf meinem Gesicht als ich auf die Reihe der gespannten Schüle der AG vor mir schaute.
Dann begann mein Auftritt.
Die Theater-AG würde wie jedes Jahr Romeo und Julia aufführen wollen, ein fester Bestandteil unseres jährlichen Schulfestes. Damit das Stück aber nicht schon bald zu langweilig werden würde, wurden jedes Jahre Besetzung, Musik und Kulisse ein wenig verändert.
Das sorgte in den AG's für die nötige Arbeit und gab jedem die Chance einmal auf der großen Bühne zu stehen.
Dieses Jahr war es meine Chance.
So sang ich die Zeilen des Liedes welches wir in der AG komponiert hatten.
Haruka saß am Klavier und begleitete meinen Gesang.
Herr Takano beäugte mich kritisch und die anderen schauten gebannt auf meine Lippen.
Keine Spur von Lampenfieber überkam mich, keine Selbstzweifel.
Ich fühlte mich wie für diesen Auftritt gemacht, ging in meiner Rolle der Sängerin auf.
Ayano, die im letzten Jahr sang, schaute mich mit strahlenden Augen an.
Ich zwang mich den Blick abzuwenden, mich voll und ganz auf meinen Song zu konzentrieren und eine halbwegs ansprechende Performance hinzulegen.
Viel zu schnell endete mein Auftritt. Am liebsten hätte ich den restlichen Nachmittag hier gestanden und gesungen doch wollte ich ja auch die Einschätzung der anderen hören.

Ich lies vom Mikrofon ab, schaute in die Runde und wartete darauf das endlich jemand etwas sagte. Doch alle schweigen.
Dann endlich kam von Ayano der Ruf "Dieses Jahr wird ganz klar Natsuko singen."
Ich schaute erwartungsvoll zu Herr Takano der langsam nickte.
"Die Proben haben sich scheinbar gelohnt, ich denke jeder wird damit einverstanden sein wenn dieses Jahr du den Gesang übernimmst."
Ich hatte es also tatsächlich geschafft.
Die Komplimente, Glückwünsche und teilweise auch etwas neidischen Kommentare mit denen ich nun überschüttet wurde nahm ich daraufhin nur noch halbherzig war.
Die Zeit verging wie im Flug. Während die anderen die genauen Pläne für unser nächstes Treffen schmiedeten hing ich meinen ganz eigenen Gedanken hinterher.
Viel früher als sonst so schien es mir, läutete die Schulglocke und kündigte das Ende dieses Schultags an.
Schnell packte ich meine Sachen und verabschiedete mich von allen.

Dann beeilte ich mich nach Hause zu kommen.
Ich verließ das Schulgelände indem ich den großen Torbogen passierte und wandte mich nach rechts. Ich begann zu laufen. Doch dauerte es nur wenige Augenblicke bis ich zwei mir vertraute Gestalten in einiger Ferne erkannte.
Ran und Shinichi schlenderten einige Meter weiter vor mir langsam an den Schaufenstern der Stadt vorbei.
Sie schienen wie so oft zu diskutieren.
Ich musste grinsen. Shinichi verstand es fabelhaft Ran auf die Palme zu bringen und doch erkannte man jedes Mal, wie sie ihm gar nicht ernsthaft böse sein konnte.
Ich überlegte ob ich mich den beiden anschließen sollte, wir wohnten nicht weit voneinander entfernt und gingen häufiger zusammen nach Hause.
So könnte ich ihnen die frohe Botschaft direkt mitteilen.
Doch wollte ich die beiden nicht stören. Es war deutlich zu merken wie gut die beiden sich verstanden und es würde mich nicht wundern sollte aus den beiden bald endlich ein Paar werden wie es schon lange gemunkelt wurde.
So nahm ich absichtlich einen kleinen Umweg den ich keuchend entlang lief um die beiden in Ruhe turteln zu lassen.
Morgen wäre auch noch ein Tag.

Hätte ich in diesem Moment gewusst wie sehr mein Leben sich in den kommenden Wochen verändern würde, hätte ich diese restliche Zeit doch lieber mit meinen Freunden verbracht.
Doch für diesen Moment lief ich glücklich durch die dunkle Gasse.
Nichts und niemand konnte mir diesen Moment zerstören.

Kommentare Seite 1 von 1
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werewolfjazzy ( 82561 )
Abgeschickt vor 730 Tagen
Richtig toll geschrieben schreib bitte weiter würde mich total freuen!
Payhton ( 68999 )
Abgeschickt vor 920 Tagen
Ich finds gut echt
Und würde mixh freuen
Wenn du weiter schreiben würdest