Der Preis der Freiheit - ein Leben in der Zaubererwelt TEIL I

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3 Kapitel - 2.314 Wörter - Erstellt von: Coral - Aktualisiert am: 2013-03-01 - Entwickelt am: - 2.806 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Vergangenheit kann man mit einem Prolog vergleichen oder einem Auftakt vergleichen. Sie macht nicht das ganze Buch, nicht das ganze Stück aus, aber sie wird immer ein Teil davon bleiben. Unauslöschlich. Die Musik oder die Geschichte, die mein Leben beschreibt soll einen Wandel haben. Die Vergangenheit ist unauslöschlich, aber die Zukunft gehört mir. Mein Name ist Alexis, und mit diesem Gedanken begann mein neues Leben.

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Ich lehnte meinen Kopf an die kühle Fensterscheibe, lauschte einem gleichmäßigen Rauschen und Pfeifen und genoss gedankenverloren die Aussicht. Wä
Ich lehnte meinen Kopf an die kühle Fensterscheibe, lauschte einem gleichmäßigen Rauschen und Pfeifen und genoss gedankenverloren die Aussicht. Während der Zug über ein altes Aquädukt fuhr, schien es so, als würde er über den tiefen Talkessel schweben. Vor mir erstreckten sich grün bewaldete Berge und felsige Abhänge. Die Sonne strahlte hinter dem einen oder anderen Berg hervor und erleuchtete mein einsames Abteil. Mit einem leisen Lächeln in Erwartung und Vorfreude schaute ich zum klaren, blauen Himmel auf. Ich war auf dem Weg zu meiner neuen Heimat: der Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei.
„Zieht euch bitte alle die Uniform an, wir werden gleich ankommen", hörte ich eine entfernte Stimme.
„Lass gut sein, Hermine, wir sind keine Erstklässler mehr!", antwortete eine Gruppe von anderen Schülern halb belustigt, halb genervt.
„Ich sag's ja nur, Jungs."
Schritte näherten sich jetzt meinem Abteil. „Zieht euch - gut." Ich zog amüsiert die Augenbrauen hoch, als ich an meine Tante dachte, die in aufgeregter Fürsorglichkeit darauf bestanden hatte, dass ich mich schon vor der Abfahrt umziehe. Hermine wollte meine Abteiltür gerade wieder schwungvoll schließen, um vielleicht einige Erstklässler abzufangen, die ihre Information mehr schätzten, als sie sich noch einmal umwandte.
„Tut mir Leid, wenn ich so frage, aber ich habe dich noch nie gesehen: Bist du neu hier?"
„Ja, bin ich. Ich werde hier in die sechste Jahrgangsstufe gehen", antwortete ich schüchtern. Sie lächelte mich an. „Hermine."
„Freut mich, Alexis", erwiderte ich.
„Wir haben wirklich selten Neuzugänge im sechsten Schuljahr", stellte Hermine fest. „Hermine, ich habe dich gesucht!" Ein schlaksiger Rotschopf mit sommersprossigem Gesicht fasste Hermine leicht an die Schulter.
„Das ist Ron, Ron, das ist Alexis. Sie ist neu hier und wird unseren Jahrgang besuchen", stellte Hermine uns einander vor. Noch während sie das sagte, hielt der Hogwarts Express schnaufend an, und die ersten Schüler drängten sich auf den Bahnsteig. „Hi, Alexis", sagte Ron freundlich, „hast du Harry gesehen?", wandte er sich dann besorgt an Hermine.
„Nein, ich habe keine Ahnung, wo er schon wieder steckt", sagte Hermine halblaut.
„Vielleicht ist er schon vorgegangen", vermutete Ron. Wir waren nun auch endlich auf den Bahnsteig gelangt.
„Alle Erstklässler bitte zu mir!" Als ich meinen Blick in Richtung der kräftigen Stimme wandte, erkannte ich sofort, dass die Aufforderung nicht nötig gewesen wäre: Inmitten der Masse stand ein unübersehbarer Halbriese, der die Kleinen, die ihn ehe alle schon angestarrt hatten, zu sich heranwinkte: „Bloß nicht so schüchtern!"
„Hagrid!", riefen Ron und Hermine zugleich.
„Na, ihr drei! Wartet, wo ist Harry?", fragte Hagrid verwirrt, „habt ihr etwa schon für Ersatz gesorgt?", fügte er schmunzelnd hinzu.
„Wir haben gehofft, dass du uns vielleicht weiterhelfen könntest, aber er wird schon wieder auftauchen", antwortete Hermine, indem sie nachdenklich die Stirn runzelte.
„Ja, sieht dem ähnlich. Muss mich jetz' um die Kleinen kümmern. Wir seh'n uns!", verabschiedete sich Hagrid.
„Miss Granger, Mr. Weasley, Miss...", sprach uns ein kleiner Mann mit koboldartigen Zügen an, den ich fast übersehen hätte.
„Bennington, Alexis Bennington.“
„Nach den neuen Sicherheitsbestimmungen bin ich dazu verpflichtet, ihre Taschen kurz zu kontrollieren." Er ließ seinen Zauberstab einmal über unser Gepäck gleiten. Dann nickte er uns zu: „Sie können passieren. Beeilen Sie sich bitte, Professor Dumbledore wird jeden Moment seine Neujahrsansprache beginnen.“
Eine Kutsche fuhr vor.
„Das sind die pferdelosen Kutschen. Damit kommen alle außer den Erstklässlern zum Hauptportal des Schlosses. Die Kutschen werden eigentlich von Thestralen gezogen, aber sie sind für uns un-"
„Ich sehe sie", unterbrach ich Rons Ausführungen. Hermine schaute betreten in Rons Richtung.
„Das tut mir Leid", flüsterte sie, während sie ihre Hand auf meine Schulter legte.
„Es gehört der Vergangenheit an...", sagte ich abwesend und lächelte dann wieder.
„Steigen wir auf?"
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1361730064
Der Preis der Freiheit - ein Leben in der Zaube...
Der Preis der Freiheit - ein Leben in der Zaube...
Die Vergangenheit kann man mit einem Prolog vergleichen oder einem Auftakt vergleichen. Sie macht nicht das ganze Buch, nicht das ganze Stück aus, aber sie wird immer ein Teil davon bleiben. Unauslöschlich. Die Musik oder die Geschichte, die mein Leben...
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2013-02-24
402D
Harry Potter

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