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Bis(s) zum Sonnenaufgang - TEIL 1

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3 Kapitel - 3.054 Wörter - Erstellt von: CamillaMelkorka - Aktualisiert am: 2013-03-01 - Entwickelt am: - 4.385 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Meine erste Twilight FF: D ich hoffe, sie gefällt euch. Es ist Teil 1, es geht noch weiter.

Es ist nach "Bis(s) zum Ende der Nacht" und ist aus der Sicht von Bella geschrieben. Um was genau es geht, sag ich noch nicht, nur eins verrate ich euch schon: es wird dramatisch, traurig, aber auch gefühlvoll und romantisch...die Volturi kommen vor, es gibt Tod, aber auch Liebe <3 Ach, lest selbst.

1
Ein heiseres Krächzen drang in meine Ohren, ein Adler flog anscheinend über dem Hausdach seine Runden. Der Regen machte Geräusche an der Fensterscheibe, auch das nahm ich wahr. Aber alles so etwas war mir momentan egal, denn ich saß auf dem Sofa neben Edward und seine Lippen lagen auf meinen.
Und in solchen Momenten war mir alles egal, es zählten nur Edward und ich. Seine Arme umschlossen mich fest, und meine ihn. „Ich liebe dich,“ flüsterte er kurz mittendrin, ich antwortete „Ich dich auch“, dann verloren sich unsere Stimmen in einem heftigen weiteren Kuss.
Ich liebte solche Momente. Es zählten nur Edward und ich…nur wir beide…und das sagte ich ihm auch. „Dieser Augenblick ist so schön,“ murmelte ich. „Ja,“ hauchte er zustimmend und ich fügte knapp hinzu: „Und es zählen nur wir zwei, nur du und ich…“
„Und was ist mit mir?“ Ich ließ Edward hastig los und fuhr herum. Obwohl ich die kleine Person, die neben uns stand, sofort erkannte, zuckte ich kurz zusammen. „Du natürlich auch,“ erklärte ich meiner Tochter schnell und hob sie auf meinen Schoß. Renesmee lächelte und lehnte ihren Oberkörper entspannt an meinen.
Edward strich unserer geliebten Tochter durch die Locken und ich lächelte ihn an, dann sah ich lang auf Renesmee herunter. *Sie musste so viel durchmachen.* dachte ich und unterdrückte einen Seufzer, als ich daran dachte, dass die Volturi zu uns kamen, weil sie Renesmee für ein unsterbliches Kind hielten. Zum Glück waren sie friedlich gegangen.
„Keine Sorge, jetzt haben wir es ja überstanden,“ sagte Edward plötzlich zu mir und es klang beruhigend. Erschrocken sah ich meinem Mann in die Augen. „Ich dachte, du kannst meine Gedanken nicht lesen,“ kommentierte ich verwirrt. Ich war eigentlich immun gegen viele Gaben der anderen Vampire, was oft ziemlich praktisch war. Und nun? „Kann ich auch nicht,“ lachte Edward. „Aber ich sehe es dir an.“ Ich ver-suchte, ebenfalls zu lachen oder wenigstens zu lächeln. Es klappte aber nicht so ganz, wie ich wollte.
„Wieso, wie sah ich denn aus?“ fragte ich interessiert. Renesmee sah mir in die Au-gen und legte ihre Hand an meine Wange. Sofort sah ich ein Bild in meinem Kopf, ein Bild von mir selber. So musste mein Gesicht gerade eben gewesen sein. Ich musste unwillkürlich doch grinsen. „Okay, das sieht echt komisch aus,“ stimmte ich lächelnd zu und Renesmees Hand sank wieder von meinem Gesicht. „Da siehst du mal, wozu Renesmees Gabe alles gut ist,“ grinste Edward. „Es ist sogar wie ein Spie-gel.“
Unsere Tochter drehte sich zu ihm um und fragte: „Aber es ist noch zu viel, viel mehr gut, oder?“ Ehe Edward antworten konnte, beruhigte ich sie: „Natürlich ist das nicht das Einzige! Du kannst so viel, Renesmee.“ Sie nickte nachdenklich und lehnte sich wieder an mich, während Edward hinzufügte: „Und auch wenn du es nicht könntest, wärst du trotzdem wundervoll.“
Ich lächelte ihn an. Das war nötig gewesen, wie es aussah. Auch ohne Gedankenlesen wusste ich, dass Renesmee ziemliche Selbstzweifel hatte, seitdem die Volturi hier gewesen waren – was jetzt aber auch schon wieder einige Monate her war. Immer noch hielt sich meine Tochter für schuldig. Die Volturi waren ja auch wegen ihr hier gewesen, das konnte man nicht leugnen, aber nicht nur deswegen, auch wenn sie der offizielle Grund gewesen war. Außerdem konnte Renesmee überhaupt nichts dafür. Ich wollte doch so sehr, dass sie sich gut fühlte! Meine kleine Tochter, die ich mehr liebte als alles andere!
Ich strich ihr über den Rücken. „Mach dir keine Vorwürfe.“ Edward blinzelte mich an und seine Stimme war belustigt, als er meinte: „Es kommt einem ja so vor, als könntest du selbst Gedanken lesen. Da brauchst du mich ja gar nicht.“ Ich hoffte, dass mein Gesicht liebevoll genug aussah, denn mit Renesmee auf dem Schoß konnte ich nicht näher zu ihm heran oder so. „Ich brauche dich sehr wohl, Edward! Das weißt du ganz genau!“
Edward lächelte, stand auf und kam um das Sofa herum, damit er uns beide umarmen konnte. „Natürlich.“ bestätigte er. „Das war nicht ernst gemeint.“ Renesmee zuckte zusammen und ich streichelte sie beruhigend. Das war nicht unbedingt der beste Satz gewesen, den man in ihrer Gegenwart sagen konnte – dass man Witze darüber machte, jemanden nicht zu brauchen. Ich wusste es nicht genau, aber wahrscheinlich dachte Renesmee nun wieder an den Vorfall mit den Volturi. Leider. Ich wollte das nicht, es tat mir leid um sie.
Plötzlich löste Edward seinen Griff und ging auf die Tür zu. „Wollen wir nicht viel-leicht rüber zu den anderen gehen?“ schlug er vor. Ich nickte und sah Renesmee fragend an, die auch nickte. Sie stieg von meinem Schoß, ich stand auf und nahm sie an der Hand. Renesmee lief zu Edward, der sie an der anderen Hand nahm und so gingen wir beide mit unserer Tochter in der Mitte auf das Haus zu, in dem die anderen Familienmitglieder der Cullens wohnten. Wir waren eine große Familie und wir bedeuteten uns gegenseitig so viel – zum Glück. Ich mochte diese Atmosphäre.

Kommentare (2)

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Rebac (21540)
vor 937 Tagen
Bitte schreib weiter! Du bist richtig gut!
tjahaha (48426)
vor 1336 Tagen
Echt cool...Geht die Story auch weiter!