Herr der Ringe - Pashas Story Part 2

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3 Kapitel - 3.511 Wörter - Erstellt von: Meadowsweet - Aktualisiert am: 2013-02-15 - Entwickelt am: - 4.229 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Uuuund es geht weiter. Die nächsten drei Kapitel:

1
Legolas
„Gandalf, ich vermisse Berrí!“ jammerte sie. Seit Tagen waren wir nun schon unterwegs; ihren Namen hatte sie uns immer noch nicht gesagt, aber reden tat sie die ganze Zeit. Sie strengte sich wirklich sehr an um uns bei Laune zu halten und ich glaube, dass meiste war noch nicht einmal gewollt. Gestern war sie erschrocken als ein Vogel aus den Büschen geflogen war und war dabei fast auf die Hobbits gesprungen. Dabei hatte sie sich ihr linkes Bein verdreht und dabei sind mir die fast noch frischen Wunden an ihrem Oberschenkel aufgefallen. Die drei langen Kratzer hatten wieder angefangen zu bluten, nicht dass man etwas Falsches denken sollte. Es würde mich interessieren wo sie die her hatte, aber wenn man sie auf sich und ihre Vergangenheit ansprach wurde sie unsäglich traurig und wenn sie dir dann in die Augen sah, um dir zu sagen, dass sie darüber nicht sprechen wollte, konnte man in den mehrfarbigen Tiefen schwere, nie verheilende Wunden erkennen. Ich weiß nicht, ob ich der Einzige bin, dem das aufgefallen ist, aber Boromir nimmt, wie es scheint, keine Rücksicht darauf. Wir hatten vor ungefähr einer Stunde den Fuß des Caradhras erreicht und Gandalf und Aragorn diskutierten nun darüber ob sie die Pforte von Rohan oder den Caradhras Pass nehmen sollten. Ich stand auf einem der hohen weißen Steine und blickte in die Ferne. „Was ist das?“ vernahm ich eine Frage.
Pasha
„Späher!“ „Aus Dunharg!“ hörte ich meine Gefährten schreien. Sofort war ich auf den Beinen. Noch kurz zuvor hatte ich Boromir, Merry und Pip beim Kämpfen zu gesehen; mir bewusst, das Legolas mich die ganze Zeit nachdenklich betrachtete. Was ihm wohl durch den Kopf ging? Ich wusste nicht, wohin, dann schmiss ich mich einfach unter einen großen Busch. Hoffentlich reichte das! Nachdem die Krähen ab gezogen waren, herrschte das reinste Chaos. Ich bekam sogar noch weniger mit als sonst, bis wir dann endlich los rannten, immer auf den Berg zu.
Der Schnee stand mir bis zum Bauch und das Gewicht Pippins auf meinem Rücken machte die Sache auch nicht einfacher. „Da siehst du mal, wie viel wir die letzten Tage schleppen mussten!“ beschwerte sich Boromir genervt. „Und dein komischer Beutel wiegt wohl nicht so viel wie ein Hobbit, oder?“ Ich seufzte. Seit wir auf gebrochen waren piesackte er mich die ganze Zeit. Und er kannte mich ja noch nicht einmal! Der Sturm peitschte mir den eiskalten Schnee ins Gesicht; ich hätte mich am liebsten einfach hingelegt und wäre gestorben. Legolas sah von oben auf mich hinunter. „Braucht Ihr Hilfe?“ Er stand einfach auf diesem verdammten Schnee, glotzt mich an wie eine Kuh und fragt mich ob ich Hilfe brauche. „Wenn Ihr Herrn Pippin und mich zusammen tragen könnt, dann ja.“ Er lächelte und ging weiter. „Das war mein Ernst!“ doch mein Ruf ging im jaulen des Sturmes unter. Es schienen mir Wochen zu sein, die wir auf diesem eisigen Berg verbrachten. „Ich kann auch Aragorn fragen, wobei der schon die anderen trägt…“ „Pip, ich werde dich schon nicht fressen!“ Aber vielleicht fallen lassen… Ich spürte meine Hände nicht mehr, genauso wie alles unterhalb meiner Rippen. Weniger als zehn Minuten später konnte ich meinen nur noch meinen eigenen Herzschlag und meinen Atem hören. Ich sah wie Frodo und Sam mich ansahen, fragen, als ob sie warteten, dass ich ihnen antwortete. Mein Rücken tat schrecklich weh und mir tanzten weiße Sternchen vor den Augen. Das Einzige das ich noch wahrnahm, waren die weißen Wolken die ich beim Atmen in die Luft stieß. Die weißen Sternchen wichen einem stetigen Zucken, als ob man auf einen Ameisenhaufen starren würde. Immer länger blieb meine Sicht nach dem Blinzeln schwarz. Ich war mir sicher, mit den nächsten Schritten würde ich zusammen brechen. Ich spürte wie sich mein Magen umdrehte, dann, plötzlich, hielten meine Knie mich nicht mehr aus und ich sackte wie in Zeitlupe zusammen. Ich spürte nur noch den kalten Schnee an meiner Wange, dann wurde alles schwarz.

Kommentare Seite 1 von 1
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SchattendesTodes ( 02533 )
Abgeschickt vor 455 Tagen
WOW das war eine der besten Geschichten die ich bis jetzt gelesen hatte. Ich wünsch dir alles Gute und ich hoffe das noch mehr dieser Geschichten kommen werden. Weiter so ;)
lara ( 14796 )
Abgeschickt vor 910 Tagen
Es war wunder wunder schön. So eine tolle Geschichte habe ich noch nie gelesen. Es war perfekt..

Du hast es super toll gemacht.
Orphera ( 10951 )
Abgeschickt vor 970 Tagen
Perfekt👍👌
Shila ( 11431 )
Abgeschickt vor 1030 Tagen
Der Test ist total gut gelungen. Ich habe alle hinter einander gemacht
und finde besonders schön, dass sie am Schluss mit Legolas nach
Valinor segelt.
Cali ( 11431 )
Abgeschickt vor 1030 Tagen
Das war super, wo kann ich den nächsten Teil finden ?
Alexa ( 10685 )
Abgeschickt vor 1094 Tagen
Du solltest ein Buch schreiben. Das war fantastisch !