Der Tod ist nicht das Ende

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1 Kapitel - 725 Wörter - Erstellt von: Grace Kenson - Aktualisiert am: 2013-02-15 - Entwickelt am: - 1.090 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Es geht um eine junge Frau namens Cally, die bei einem Autounfall ums Leben kommt und im Himmel auf ihren Mann wartet.

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Minutenlang lag sie da. Keine Wolke zog an ihren Augen vorbei. Um sie herum stand reifer Weizen, durch den der Wind fuhr. Sie stand langsam auf und sah sich um. Weizen, nichts als Weizen so weit das Auge reichte und in der Ferne ein größer Baum mit ausladender Krone. Sie spürte einen warmen Lufthauch, wie Atem, in ihrem Nacken und wirbelte herum.
"Großmutter?", stotterte sie verwirrt"Du, du bist tot..."
Sie lächelte nur traurig und nahm das Gesicht ihrer Enkelin in die Hände.
"Du hattest einen Autounfall Carolin."
"Nein. Nein, nein, nein, sag nicht das ich tot bin, ich bin doch noch viel zu jung um tot zu sein, Großmutter"
"Es tut mir so Leid, Kleines..."Eine Träne lief über Callys Wange, dann noch eine und bald war ihr Gesicht überströmt von Tränen.
"Beruhige dich, es ist noch nicht das Ende. Komm", sagte Callys Großmutter und führte sie zu dem Baum. Dort waren ihr Großvater, ihre Mutter und Billy, die Katze, mit der sie aufgewachsen war.Sie konnte es kaum glauben und ihre Trauer verwandelte sich fast schlagartig in Freude
"Mama, Großvater, ich freue mich so, euch wiederzusehen!", rief sie und viel erst ihrer Mutter, dann ihrem Großvater um den Hals.Ihre Mutter lächelte und nahm ihre Hand.
"Ich habe dich so sehr vermisst mein Kind. Aber es war noch viel zu früh. Dein Mann wird so unendlich traurig sein."
Sie hatte Recht. Ihr geliebter Ehemann Dean würde am Boden zerstört sein.
"Möchtest du ihn sehen?", fragte Callys Mutter. Sie nickte und folgte ihr weiter durch das Weizenfeld.
"Hier ist es, Cally. Denk ganz fest an Dean und schau auf den Boden."
Als sie das tat öffnete sich etwas wie ein Fenster in dem Feld. Die Weizenstängel wichen zur Seite und machten einem Bild Platz. Es war Dean, der weinend in einem langen Gang saß, wo viele Leute an ihm vorbei gingen, ohne ihn zu beachten.
"Dean", flüsterte Cally und wollte ihre Hand nach ihm ausstrecken, doch sie prallte gegen eine unsichtbare Mauer. "Dean", schluchzte sie. "Warum geht es nicht Mama?"
"Du bist tot Cally, du wirst nie wieder in die Welt der Lebenden zurückkehren können. Das was dich daran hindert, Dean zu berühren, ist die Mauer, die Tod und Leben voneinander trennt. Du kannst ihn sehen, wann immer du willst, doch du kannst nicht zu ihm"

Die Zeit verging, Dean lebte ohne Cally weiter und heiratete nach zehn Jahren wieder. Der Name seiner Frau war Anna. Als Dean und Anna spät abends eine Straße entlanggingen stellte sich ihnen plözlich ein Mann mit einer Waffe entgegen. "Das ist eine Überfall, gebt mir euer Geld dann passiert euch nichts!", schrie er. Dean versuchte ihm die Waffe abzunehmen, es löste sich ein Schuss, der Mann rannte weg und Dean starb noch bevor der Krankenwagen und die Polizei ankamen.

Cally ging über das Weizenfeld zu dem Ort, an dem sie damals von ihrer Großmutter geholt worden war um Dean zu holen. Er lag einfach da und starrte in den Himmel. Sie wartete, bis er aufstand und begrüßte ihn. Er war verwirrt und wollte zuerst nicht glauben, dass er wirklich gestorben war. Dann freute er sich und küsste seine Frau, von der er geglaubt hatte, sie niemals wieder zu sehen. Dann dachte er an Anna und wurde traurig.Er hatte sie alleingelassen, so wie Cally ihn damals alleingelassen hatte. Doch auch Anna würde sterben, denn niemand lebt ewig...

Kommentare Seite 1 von 1
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Swity ( 24401 )
Abgeschickt vor 588 Tagen
Traurig aber irgend wie schön