Das Wasser 5

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1 Kapitel - 1.329 Wörter - Erstellt von: Adhara - Aktualisiert am: 2013-02-15 - Entwickelt am: - 1.011 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich weiß das ist von Silbermond geklaut aber ich finde den Text so passend.

    1
    Hoffnung Langsam wurde es Herbst und die Blätter färbten sich bunt. Aliona saß im Schneidersitz vor den verkohlten Überresten ihres Lagerfeuers. D
    Hoffnung



    Langsam wurde es Herbst und die Blätter färbten sich bunt. Aliona saß im Schneidersitz vor den verkohlten Überresten ihres Lagerfeuers. Das bunte Laub und die warme Sonne, die auf ihren Rücken schien, inspirierten sie zu einen Lied die ihre Mutter ihr beigebracht hatte:

    Sei wie der Fluss, der eisern ins Meer fließt
    Der sich nicht abbringen lässt, egal wie schwer es ist
    Selbst den größten Stein fürchtet er nicht
    Auch wenn es Jahre dauert, bis er ihn bricht

    Und wenn dein Wille schläft, dann weck ihn wieder
    Denn in jedem von uns steckt dieser Krieger
    Dessen Mut ist wie ein Schwert
    Doch die größte Waffe ist sein Herz

    Lasst uns aufstehen
    Macht euch auf den Weg
    An alle Krieger des Lichts
    An alle Krieger des Lichts
    Wo seid ihr
    Ihr seid gebraucht hier
    Macht euch auf den Weg
    An alle Krieger des Lichts
    An alle Krieger des Lichts
    Das hier geht an alle Krieger des Lichts


    Hab keine Angst vor deinen Schwächen
    Fürchte nie deinen Fehler aufzudecken
    Sei bedacht, beruhigt und befreit
    Sei auch verrückt von Zeit zu Zeit

    Lass dich nicht täuschen, auch wenn's aus Gold ist
    Lass dich nicht blenden, erst recht vom falschen Stolz nicht
    Lerne vergeben und verzeihen
    Lerne zu fesseln und zu befreien

    Und er kennt seine Grenzen und geht trotzdem zu weit
    Kein Glück in der Ferne, nach dem er nicht greift
    Seine Macht ist sein Glaube, um nichts kämpft er mehr
    Und das immer und immer wieder, deswegen ist er ein Krieger


    Als Cerei Anstalten machte aufzuwachen, verstummte Aliona; sie hasste ihre Stimme. Sie klang viel zu tief, traurig und gruselig. Aber ohne zu singen, konnte Aliona nicht leben und wenn sie es heimlich machte, ging das auch. Cerei wachte auf, sie streckte sich, gähnte herzhaft und brachte ein,, Gut'n Moin'' raus. Sie schlenderte zum Bach um sich zu waschen.
    Cerei ließ sich heute besonders Zeit. Langsam fing Aliona an sich zu ärgern. Sie rannte Richtung Fluss, plötzlich hörte sie Cerei's Stimme. Die Elfe rannte in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war und wäre beinahe in ein tiefes Loch gefallen. Im Loch saß Cerei und sah Aliona genervt an.,, Endlich kommst du hierher! Ich habe seit einer halben Ewigkeit auf dich gewartet!'' Aliona streckte die Hand nach ihrer Freundin aus und versuchte sie hochzuziehen, aber Cerei rutschte wieder ab. ''Saphira, wir haben ein kleines Problem.'' Sie schilderte ihr die Situation. ''Ich bin gleich da.''
    ,, Sag mal, ich dachte immer Elfen wären stark! ''Mischte sich Cerei ein.,, Wie stellst du dich denn an?'' Wütend wollte Aliona etwas entgegnen, als sie Stimmen hörten.
    ,, Ich bleib in der Nähe.'' Sagte Aliona und verschwand. Sie kletterte auf einen Baum in der Nähe des Loches. Von dort konnte sie alles überwachen und wurde nicht so schnell gesehen. Soldaten schoben sich in ihr Blickfeld. Sie trugen das schwarze Banner des Königs. Saphira kreiste über Aliona.,, Bleib erstmal wo du bist, Saphira!''
    ,, Da ist doch jemand in unsere Falle getappt!''
    ,, Toll, aber das ist doch nur ein kleines Mädchen.''
    ,, Das ist aber nicht nur irgendein kleines Mädchen!''
    ,, Also wie die Königin sieht sie nicht aus.''
    ,, Das ist sie auch nicht, aber ihre kleine Freundin, du Trottel! Und nenn sie nicht Königin! Nolfafrel ist an der Macht! Dummkopf!''
    ,, Aber... ''
    ,, Nichts aber! Wir müssen dieses Mädchen unschädlich machen!''
    Aliona sprang vom Baum; geräuschlos landete sie hinten den Soldaten.
    Einer der Soldaten, er war kräftig gebaut und hatte einen Speer, zielte auf Cerei. Doch bevor er schießen konnte, brach er röchelnd zusammen; ein Schwert steckte ihm im Bauch. Aliona zog es schnell wieder raus. Das Blut schimmerte rötlich auf der blauen Klinge und sah schaurig-schön aus. Der andere Soldat, er war klein und untersetzt, verfolgte mit großen Augen das Schauspiel.,, Majestät. ''Er verbeugte sich; seine Worte schienen wirklich respektvoll und machten keinen geheuchelten Eindruck.,, Es tut mir Leid, was mein Chef ihrer Freundin hatte antun wollen. Als Oststad von Nolfafrel erobert wurde, wurden alle Männer dazu gezwungen, Nolfafrel die Treue zu schwören. Aber der Großteil der Bevölkerung ist immer noch auf eurer Seite, Königin Aliona. Ich weiß, das alles kann nicht wiedergutmachen, was ich getan habe, aber ich stand unter den Schwur. Also tötet mich, bevor ich noch mehr Unheil anrichte!''
    ,, Das reicht! Ich werde dich nicht töten. Aber ich werde dich von dem Fluch befreien.
    Dafür musst du einen Auftrag ausführen. Kehre nach Oststad zurück und sage allen, die gegen Nolfafrel sind, das sie noch nicht die Hoffnung aufgeben sollen! Sag ihnen sie sollen die Stadt mobilisieren! Und überbring die Nachricht auch an Leute aus Nordstad, Weststad, Südstad und an alle anderen Ortschaften! Ich werde bald kommen und mitkämpfen!
    Niemand tut meinem Volk das an! Der Soldat starrte Aliona ungläubig an. Dann breitete sich Freude auf seinem Gesicht aus.',, Ich werde einen Widerstand gründen und wir werden niemals aufgeben! ''Die Königin murmelte ein paar Worte und auch die letzte Anspannung wich aus dem Gesicht des Mannes und der Fluch löste sich.,, Damit bist du endgültig frei! Und zeige diesem Bastardkönig, dass er niemals das Volk gegen sich aufbringen sollte!'' Aufgeregt rannte der Mann weg, er rannte schneller als man es ihm zugetraut hätte.
    mmÄhhm, Durchschlauchtheit, oder wie auch immer. Ich stecke immer noch hier drin fest.''
    mmOh, 'tschuldigung. Saphira, du kannst landen. Ich bräuchte ein bisschen Hilfe.''
    ,, Schon zur Stelle, meine Durchschlauchtheit.''
    ,, Ach, sei doch still.''
    Saphira schnaubte belustigt. Sie landete und wirbelte Staub und Blätter auf, von denen Aliona husten musste. Saphira reichte eine Kralle in das Loch und zog Cerei heraus.,, Wenigstens jemand hat hier Kraft.''
    ,, Ich bin ja auch ein Drache.'' Saphira bekam auch ein wenig Staub in die Nase und musste nießen, ein Feuerstrahl verkohlte einen Baum in Alionas Nähe.,, Hey, ich will nicht als Asche enden! ''
    ,,'tschuldigung.''

    Sie zogen noch ein Stück weiter, aber die Aufregungen des Tages hatten an allen gezehrt und sie mussten sich schnell niederlegen. Vor dem Feuer dachte Aliona noch ein wenig nach. Sie war glücklich, dass sie nicht allein war und genoss Saphira's Wärme.
    ''Ich bin nicht allein. Das Volk steht nach alldem noch hinter mir. Dabei waren zwei Jahre Amtszeit nicht sehr lange gewesen. Es gibt Könige, die nach zehn Jahren Amtszeit nicht die Treue des Volkes hatten. ''Sie erinnerte sich an all die Lehrstunden über höfische Etikette, die zur Herrschaft dazugehört. Aliona kam aus einfachen Verhältnissen und hat sich schwergetan, als die Adeligen ihr Manieren beibringen wollten. Einmal hatte sie einen ziehen lassen und hatte so getan, als ob ihr Sitznachbar der Übeltäter gewesen wäre.
    Sie lächelte.'' Ja, allein bin nicht.'' Wärme breitete sich in ihrer Brust aus und zufrieden legte sie sich nieder. ''Gute Nacht, ihr mutigen Widerständler.''

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1359741879
Das Wasser 5
Das Wasser 5
Ich weiß das ist von Silbermond geklaut aber ich finde den Text so passend.
http://www.testedich.de/quiz31/quiz/1359741879/Das-Wasser-5
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2013-02-01
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