Liebes Tagebuch - 2

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2 Kapitel - 2.517 Wörter - Erstellt von: Klein-k - Aktualisiert am: 2013-02-01 - Entwickelt am: - 2.727 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Und weiter gehts: D

1
Ich wusste das Draco es tun sollte. Er sollte Dumbeldore töten. Doch ich war sicher, dass er es nicht war.
Mein Zustand hat sich mit einem Schlag verschlimmert. Ich lag nur noch im Bett. Jede kleine Bewegung fiel mir schwer. Ich sah ausgemagert an. So brüchig. Ich konnte nicht gehen! Nicht jetzt. Meine Eltern – eigentlich machte ich mir am meisten Sorgen über meinen Vater - waren in Gefahr. Mein Bruder. Der kleine Jack. Ich musste ihn beschützen. Noch hab ich so viel zu erledigen. Zu gern würde ich jetzt Felix Felicis trinken und all mein Kummer vergessen. Auf einmal machte es bei mir Ding! Wenn ich schon nichts tun konnte, konnte ich über meine Krankheit mehr erfahren. Vielleicht würde ich es schaffen einen Trank zu brauen der mich am Leben halten würde? Immerhin war ich immer gut in Zaubertränke.
Tag für Tag las ich Bücher über verschiedene Zaubertränke. Vor allem interessierte mich Felix Felicis. Umso mehr ich über diesen Trank Bescheid wusste, umso mehr Hoffnungen machte ich mir.
>Liebling. Lass die Bücher mal in Ruhe. Sie brauchen auch mal eine Pause.< meinte meine Mutter. Sie glaubte mir nicht, dass ich es schaffen würde. Sie glaubte nie an mich.
>Ich weiß was ich mache Mam.< antwortete ich ohne den Blick vom Buch abzuwenden.
>Sonnenschein. Es muss für dich schwer sein. Ich weiß es. Aber es gibt keinen Ausweg. Können wir dir noch helfen?<
>Nein.< sagte ich kühl. So wie Draco es immer tat. Er fehlte mir so. Das schlimme daran war, ich konnte mit keinem darüber reden. Ich war in meinem eigenen Zimmer gefangen. So wollte ich nie Sterben! Ich war eine Kämpferin! Nicht irgendein Schwein das lebt um irgendwann geschlachtet zu werden.
Meine Mutter verlies das Zimmer und Jack kam rein. Er tut mir jetzt schon leid. Was er in Hogwarts erleben werden muss. Ein Halbblütiger Junge der wahrscheinlich nach Hufflepuff kommen würde. Der Bruder von Amelia. Der Vertreiberin von Langweile. Der Bruder der toten Amy. Die Slytheriner werden ihm keine Ruhe geben. Hier daheim, würde er unter Einfluss meiner Mutter stehen. Erst jetzt ist mir aufgefallen wie sehr sie unser Leben bestimmen wollte. Mein Vater hatte da leider nichts zu sagen. Er war ja kein Zauberer. Jack war nicht mal in Hogsmeade gewesen.
>Ej kleiner. Hast du Lust auf einen Ausflug?< fragte ich leise und winkte ihn bei mich. Er sah mich mit einem breiten Grinsen an. Wenn nicht ich mit ihm dahin gehe, wer dann? In Hogsmeade konnte ich bei die Zwillinge gehen. Sie würden mir sicherlich helfen.
>Aber wie willst du das das machen? Mam bringt uns um.< stellte er fest.
>Sie bringt höchstens nur dich um. Ich bin so gut wie tot.< verbesserte ich ihn und lachte. Auch wenn man am Sterben ist, kann man spaß haben.
>Wir verschwinden heute Nacht.< sagte ich und winkte ihm zu. Er verließ das Zimmer und ich vertiefte mich wieder in die Bücher.
Bis spät Nachts hab ich eine Möglichkeit für einen Heiltrank gefunden. Ich brauche nur ein paar Tropfen Felix Felicis. Und eine Menge anderer Kräuter und Flüssigkeiten. Zum Glück hat meine Mutter mir mein Zauberstab nicht abgeholt.
Jack schlich leise bei mich ins Zimmer und half mir, mich anzuziehen. Danach nahm ich ihn in die Arme und Appartierte uns vor den Laden der Zwillinge. Hogsmeade sah so leer aus. So düster. Ich stützte mich an Jack und klopfte an die Tür.
Einer der Zwillinge öffnete sie schnell. War es Fred oder George? Normalerweise konnte ich sie immer unterscheiden. Der rothaarige junge nahm mich auf die Arme und trug mich rein. Dort setzte er mich auf eine Coach. Nach dem Appartieren fiel mir sogar das Sitzen schwer. Der andere Zwilling kam zu uns. Er hatte ein Ohr weniger. Was war passiert?
>Was ist mit deinem Ohr George? Oder auch Fred? Ich kann euch nicht unterscheiden. Es tut mir leid.< brach ich die Stille. Der verletzte Zwilling erzählte mir wie es dazu kam. Und auch alles was gerade so vor sich ging.
>Was machst du hier? Ron hat gesagt du seist tot.< fragte mich Fred. Na klasse Ron muss ja alles weitererzählen.
>Mich kriegt man nicht so schnell von den Beinen. Hallo, ich hab einen Zusammenstoß mit zwei Quaffeln auf einmal überlebt OHNE vom Besen zu fallen, also überlebt ich das hier doch locker.< lachte ich auf. Ich war die einzige die gleichzeitig von zwei Quaffeln getroffen wurde. Und dazu konnte ich mich noch auf dem Besen halten. Das verdankte ich aber Draco.
[Flashback]
Wir spielten gegen Slytherin. Es war das erste Spiel, indem wir mehr Punkte hatten als die Gegnermannschaft. Die Slytheriner konnte nur gewinnen wenn Draco den goldenen Schatz fangen würde. Wir jagten ihm durch die Luft, als die Treiber es auf mich abgesehen hatten. Leider kamen unsere Treiber zu spät und der erste Quaffel traf mich von links. Der andere direkt danach. Wir waren ziemlich hoch und der Fall wäre übel für mich gewesen. Draco der vor mir flog hielt auf einmal an und der nächste Quaffel der auf mich zu kam, traf ihn. Er schwank ein bissen, doch hielt stand. Er reichte mir die Hand und zog mich näher bei sich. Schnell wusste ich wieder wo oben und wo unten ist. Der Kampf zwischen uns hat noch einmal begonnen.
[Flashback beendet]
Gute alte Zeiten. George zeigte meinem Bruder ihre Scherzartikel und ich bat Fred um Hilfe. Ich konnte all die Sachen nicht alleine finden.
>Ich werde einen Zaubertrank brauen, der mir hilf am Leben zu bleiben. Aber dafür brauch ich ein paar Dinge. Könntest du sie mir besorgen?<
>Ja klar. Was brauchst du denn?< fragte er gelassen
>Alraune, 3 Aalaugen, Blutblasenschote – die habt ihr bestimmt zu Hand – und Weinrautenessenz.< zählte ich auf. Fred nickte stumm. Hoffentlich würden sie die Sachen schnell finden.
>Dann kommt noch etwas dazu… ich brauche… Felix Felicis. Harry hat gesagt, dass er es Ginny gegeben hat. Hoffentlich hat sie es nicht ganz ausgenutzt.< seufzte ich leicht. Danach kam George mit Jack wieder zurück. Der Junge war sehr froh. Fred erzählte alles George, da ich keine Kraft mehr hatte.
>Darf ich hier bleiben? Solange ich den Trank nicht gemacht habe. Meine Mutter würde mich nie wieder aus dem Augen lassen. Und ich will nicht in der Muggelwelt sterben.< bat ich sie und die beiden Willigten direkt zu. Als sie noch auf der Schule waren, waren wir oft zusammen. Die zwei hatten Streiche geplant und ich hab dafür gesorgt das alles funktionierte. Wahrscheinlich hatte ich deswegen jetzt so viel Ahnung von Tränken.
Ich winkte Jack zu mir und umarmte ihn ganz fest – naja so fest war das auch wieder nicht, ich hatte ja keine Kraft. >Pass auf dich auf. Sog Mutter nicht wo ich bin. Auch wenn dieser Trank funktioniert, werde ich sie nicht mehr sehen. Fürs erste Mal nicht. Schreib mir einen Brief, wenn es nötig sein würd. Nell steht bei mir im Zimmer, das weist du ja. Vergiss sie nicht ab und zu raus zu lassen und zu füttern. Ich lieb dich kleiner.<
>Ich dich auch. Pass auf dich auf Amelia.< verabschiedete er sich von mir. Ich nickte Fred zu der den Kleinen Auf die Arme nahm und in mein Zimmer appartierte. Nach wenige Minuten war er wieder da. In der Zwischenzeit hat George mir Decke und Kissen auf die Coach gelegt.
>Gute Nacht Jungs!< sagte ich und kuschelte mich in die Decke. Es war schön zu wissen, dass man versuchen kann. In der Nacht Träumte ich von dem Tag, an dem die DA aufflog. An dem Tag küsste Draco mich das erste mal. Es fühlte sich so an, als ob er bei mir wäre.
Als ich dann endlich aufwachte war es bereits Mittag. Die Jungs haben mir einen kleinen Tisch vor die Coach gestellt so dass ich nicht aufstehen musste um zu arbeiten. Ich setzte ich auf und betrachtete die Zutaten, die sie mir bereits mitgebracht haben. Auf einer Schüssel lagen die Aalaugen. Nebendran lagen ein Paar Alraune Blätter und Blutblasenschote. In einem kleinem Flächen befand sich Weinratenessenz. Mit Hilfe meines Zauberstab bewegte ich ein Messer, eine Gabel und einen Löffel bei mich.
Nun fing ich an die Alraune Blättern klein zu schneiden. Danach klopfte ich die Blutblasenschote zu Matsch. Ich schnitt die Aalaugen auf und die Flüssigkeit, die rausfloss machte ich bei die Essenz dabei. Eine kleine Wokle schwebte über dem Trank, doch ich ignorierte es. Ich gab die restlichen zutaten dazu und der fertig gebraute Trank färbte sich leicht rötlich. Jetzt wartete ich nur noch auf Felix Felicis.
In diesem Moment kamen auch schon Fred und George bei mich und übergaben mir die letzten Tropfen Felix Felicis. Ich tropfte sie zu dem Gebräu und wartete kurz ab. Der trank wurde bissen heller.
>Ich weiß nicht wie es funktionieren würde. Ich werde euch sagen, wann ich den Todesfluch anwenden sollt.< machte ich ihnen klar. >Davor greift ihr nicht ein.<
Sie sahen mich leicht ängstlich an. *wer kämpft, darf verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren!* munterte ich mich in den Gedanken auf und trank den Trank leer. Er schmeckte scheußlich. Als ob mal socken der Ganzen Quidditsh-Mannschaft gekocht hätte. Erst zuckte ich zusammen. Dann bekam ich keine Luft. Ich fiel von der Coach runter und kauerte mich auf dem Boden zusammen. Mein Herz tat weh. Es tat so höllisch weh! Doch ich schrie nicht auf. Ich konnte nicht. Fred und George strichen mir über den Rücken. Mein ganzer Körper tat so weh, als ob mich jemand gerade Foltern würde. Ich durchlebte den Cruciatus-Fluch der den Herzfehler verursachte. Etwas in meiner Brust zog sich zusammen. Als ich kurzdavor war zu ersticken, verlies mich der Schmerz. Wie ein Fisch schnappte ich nach Luft. Es hat geklappt. Es hat wirklich gekappt! Ich lachte auf als ich die erschrockenen Gesichter der Zwillinge sah.
>Amelia! Du bist echt die größte!< bewunderten sie mich. Ich hab mit 16. Jahren das geschafft was die Heiler nicht konnten. Ich lachte erleichtert auf. Draco. Ich muss zu ihm! Ich muss nach Hogwarts. Fred schien zu sehen was ich wollte und schüttelte den Kopf. >Er ist einer von ihnen.<
Wieso war das Leben so schwer? Hat man ein Problem gemeistert, träten andere auf. >Woher weißt du das?< fragte ich. Ich hab es ihm noch nie gesagt. Selbst Ron wusste es nicht.
>Hermine hat einen Teil deines Tagebuchs vorgelesen.< erklärte mir George.
Ich hätte das Tagebuch mit Zauber versehen. Verdammte Kleinigkeiten. Naja. Jetzt ist nicht Zeit um aufgebracht zu sein. Jetzt sollte ich mich freuen.
[Zeitsprung]
Ich folgte den Zwillingen in den Innenhof. Dort stellten die Lehrer ein Schutzschild auf. Alle an denen ich vorbei ging lächelten mich erleichtert an. Ich stand sicher auf den Füßen. Ich war kerngesund! Endlich. Der Kampf würde bald beginnen. Ich nickte Fred und George zu. Horror Sekunden vergingen, während die Todesser versuchten den Schutzschild zu verstören. Nachdem das Schild gesprengt wurde, ging alles schnell. Flüche flogen durch die Luft. Ich kämpfte mit den Lehrern an der Front. Auf dem Schlachtfeld liefen sogar Spinnen rum! All mein Hass versetzte sich in Taten. Ich feuerte einen Fluch nach dem Anderen. Doch die Todesser wurden nicht weniger. Irgendwann wurde ich von zwei Todessern zurück ins Schloss getrieben.
>Bombada!< rief ich und zeihte auf die Säule neben den Todessern. Die Säule explodierte und ein Teil des Dachs fielen auf Boden und tötete so die Todesser. Ich fürchtete mich nicht gegen sie zu kämpfen. Als ich sie dann endlich los war lief ich vor mich weiter. Immer wieder hetzte ich Flüche durch die Luft und half den Unseren.
Ein Todesser warf gerade einen Fluch auf mich dem ich auswich. >Expeliarmus!< schrie ich und entwaffnete so den Todesser. >Stupor!< und schon hatte ich ihn nicht mehr am Hals. Auf einmal ging eine Tür neben mir auf. Stimmt hier war ja der Raum der Wünsche. Hermine, Ron, Harry und… Draco kamen rausgeflogen. Wie versteinert stand ich da. Hermine bemerkte mich als erste. Sie fiel mir um den Hals. Immer noch unter Schock verpasste ich ihr eine Ohrfeige.
>Wofür ist denn die?<
>Du hast mein Tagebuch vorgelesen!< knurrte ich sie an. Jetzt merkten die anderen auch noch das ich am Leben war.
Hermine sah mich verdattert an.
>Gell für ne tote seh ich verdammt lebendig aus oder?< lachte ich sie aus. Danach lief ich bei Draco. Ungläubig strich er über meine Wange. So lange hab ich ihn nicht gesehen. Ich fiel ihm um den Hals. In dem Moment war ich die glücklichste Frau auf der ganze Welt.
>Die ganze Zeit dachte ich du seist tot.< sagte er
>Ich war es fast. Wäre ich nicht von meiner Mutter abgehauen würde ich schon tot sein.<
>Wieso hast du nicht mal geschrieben das es dir besser geht? Und wieso geht es dir besser?< wollte er wissen.
Ich erzählte ihm die ganze Geschichte. Von dem das meine Mutter mir nicht erlaubte Briefe zu schreiben und das ich abgehauen bin. Dass die Zwillinge mir geholfen haben einen Trank zu brauen und von meinen ersten Gedanken als es mir besser ging.
>Mach mir so was nie wieder!< meinte er und küsste mich sanft.
Jetzt war ich dran mit Fragen >Werde ich gegen dich Kämpfen müssen?<
Er schüttelte den Kopf. Eine schwere Last fiel mir vom Herz. Doch die Schlacht war längst noch nicht zu ende.

Kommentare Seite 1 von 1
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Elena potter ( 85795 )
Abgeschickt vor 400 Tagen
Wann kommt teil 4
Ginny05 ( 85550 )
Abgeschickt vor 515 Tagen
Biiiiiiete schreib weiter!😇
Selly ( 76168 )
Abgeschickt vor 942 Tagen
Oha du schreibst echt gut und die Geschichte is auch voll schön
Bitte schreib den 4. Teil bitte ich möchte wissen wies weiter geht :)
Luna Lovegood ( 85885 )
Abgeschickt vor 944 Tagen
Wann kommt der 4.Teil.
Luna Lovegood.
Ellen ( 06354 )
Abgeschickt vor 951 Tagen
die Geschichte ist gut :) und ein paar Fehler passieren nun mal manchmal ;) vielleicht kann ein anderer sonst die festigen Geschichten durchlesen, damit möglichst viele Fehler vermieden werden.
@jajo ( 39393 )
Abgeschickt vor 1124 Tagen
Stimmt aber ein noch "geilerer" Schreibfehler
ist Voldemort mit "d" :-DD
JaJo ( 05597 )
Abgeschickt vor 1226 Tagen
Horror Sekunden vergingen, während die Todesser versuchten den Schutzschild zu verstören [Zitat aus der Geschichte]

Geiler Schreibfehler xD
Guckt voldemord einfach nur das Schild an?! :D xD