Wie wir einem Tierquäler das Handwerk legten

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2 Kapitel - 1.923 Wörter - Erstellt von: Grace Kenson - Aktualisiert am: 2013-02-01 - Entwickelt am: - 1.194 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eine kleine Kurzgeschichte:-) Ob mit oder ohne Happyend? Tja, lesen müsst ihr schon selber:-)

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Es war ein wunderschöner Tag, im Mai, an dem man niemals an das hätte denken können, was wir heute noch aufdecken würden. Wir dachten auch nicht daran. Wir spielten auf der Wiese unten am Bach Fußball. Wir, das sind Marlene, Sophia, Sven, Mark und ich, Zoe. Wir spielten Mädchen gegen Jungs, Marlene und ich gegen Sven und Mark, Sophia spielte nicht so gerne Fußball, deshalb gab sie den Schiedsrichter. Ich stand im Tor, wir führten 2:1, Sven kam auf mich zu, Marlene versuchte vergebens, ihm den Ball abzunehmen, er schoss, ich hielt den Ball aber. Ich wollte ihn wieder zurück ins Spielfeld kicken, schoss ihn aber viel zu weit, sodass er durchs Gebüsch flog und wir ihn nicht mehr sehen konnten.
"Ich geh schon", rief ich und ging den Ball suchen. Er war weiter geflogen, als ich gedacht hatte. Er lag auf dem Rasen von Hermann Grün, er war ein alter Mann, den kaum jemand kannte, seit ich denken kann, lebte niemals jemand anderes hier. Das Grundstück war durch einen morschen Holzzaun abgegrenzt. Ich sah mich um, und als ich nirgendwo jemanden sehen konnte, schwang ich mich schnell unter dem Zaun hindurch und holte den Ball. Plötzlich hörte ich ein Geräusch, das aus dem Keller zu kommen schien. Es klang wie ein Hund, der winselte und eine männliche Stimme konnte ich hören. Ich musste wissen, was da los war, ich konnte mich nicht einfach umdrehen und gehen. Ich ging an das Kellerfenster heran und bückte mich hinunter. Ich konnte meinen Augen kam trauen. Ich beobachtete gerade Hermann Grün, den immer für so harmlos gehaltenen alten Mann, der einen Stock in der Hand hielt einen Hund an seinem Halsband fest hielt und ihn schlug Stock. Ich musste mir den Mund zuhalten um nicht zu schreien: "Stopp! Aufhören!". In dem Keller waren noch einige andere Hunde, 5 Stück, sie waren alle ganz abgemagert und in viel zu kleine Käfige gesperrt. Ich holte schnell mein Handy aus meiner Hosentasche um ein Beweisfoto zu schießen, ich tippte nervös auf dem Display herum, es dauerte bei mir immer ewig lange, ein Foto damit zu schießen. Als ich es dann endlich hatte drückte ich auf den Auslöser. Ich machte mehrere Fotos, von dem Hund, der geschlagen wurde, und auch von den anderen. Ohne mir die Bilder anzusehen, hetzte ich dann wieder zurück zum Zaun und schlug mir beim drunter durchrutschen auch noch den Kopf an der Latte an. Marlene kam gerade aus dem Gebüsch auf mich zu.
"Wieso hat das so lange gedauert, hast du unterwegs noch was gegessen, oder was?", wollte sie wissen. Ich packte sie nur ohne zu antworten am Arm und zog sie mit zurück zu den anderen. Die drei machten grade Pause und saßen auf dem Boden.
"Kannst du mir mal sagen, was das soll?", fragte Marlene.
"Herr Grün... Er schlägt seine Hunde, ich hab es gesehen, er hält sie unten im Keller und sie sind total abgemagert...", sagte ich völlig außer Atem. Alle machten ungläubige Gesichter.
"Ich hab Beweise", fügte ich noch hinzu und öffnete die Bildergalerie meines Handys. Sven, Mark und Sophia kamen her, um sich die Bilder anzusehen. Plötzlich fiel mir auf, dass die Bilder alle total schwarz waren.
"Verdammt! Ich hab vergessen, den Blitz einzuschalten!", ärgerte ich mich "Ihr glaubt mir doch trotzdem, oder?"
"Klar, So machen Freunde das.", meinte Mark. Auch die anderen Stimmten zu.
"Wir müssen zur Polizei gehen"

Wir waren auch am selben Tag noch bei der Polizei, ich teilte ihnen mit, was ich gesehen hatte, zeigte ihnen die zu dunklen Fotos, gab ihnen Name und Adresse von Herrn Grün, aber alles was sie taten, war alles aufzunehmen und monoton mit dem Kopf zu nicken. Als ich fragte, was sie nun unternehmen würden antwortete der Polizist nur: "Wir werden zu Herrn Grün fahren und mit ihm reden"
"Sie werden nichts tun", sagte ich, als wir auf einer Bank im Park neben dem Polizeirevier saßen"Wir müssen die Sache selbst in die Hand nehmen." Alle starten mich entgeistert an.
"Was meinst du damit?", fragte Sven
"Wir holen die Hunde da raus. Wenn wir schnell und leise sind, werden wir wieder weg sein, bevor Herr Grün überhaupt irgendwas mitbekommt."
Marlene rief:" Also 1. Sag mal bist du noch ganz dicht? 2. Was hast du dann mit den Hunden vor? Und 3. Kann ich helfen?"
"Wir bringen sie ins Tierheim. Anonym natürlich. Aber wir brauchen irgendwas, das wir als Leinen benutzen können. Und ja, du kannst helfen, aber zu zweit schaffen wir das nicht"
"Ich bin dabei", sagte Mark.
"Ich auch, ohne mich schafft ihr das doch gar nicht", schloss Sven sich an.
"Wie gesagt, ich werd dir helfen! Und ich kann Hundeleinen besorgen", sagte Marlene. Sophia zögerte. Schließlich meinte sie "Also gut ich bin dabei, aber hört endlich auf, mich alle so anzustarren, das nervt"
"Also gut. Marlene, bis wann kannst du die Leinen besorgen?"
"Wenn ich mich seeehr beeile hab ich sie in einer oder zwei Stunden gefunden. Sie sind oben auf dem Dachboden. Die sind ziemlich alt, sie waren von den Hunden meiner Großmutter."
"Dann tun wir’s heute Nacht, okay?" Alle waren einverstanden. Wir einigten und auf die Wiese als Treffpunkt. Dann gingen wir nach Hause.

Kommentare Seite 1 von 1
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Finsterstern ( 35356 )
Abgeschickt vor 658 Tagen
Sehr Coole Geschichte!!! Mach weiter so!!!!