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Aufregende Reise

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1 Kapitel - 1.606 Wörter - Erstellt von: Lotte99 - Aktualisiert am: 2013-02-01 - Entwickelt am: - 1.038 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eine Abenteuergeschichte

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    Alina packte ihren Rucksack und verließ das Haus. An der Ecke wartete auch schon ihre Freundin Eva und zusammen machten sie sich auf den Weg zu ihrem Treffpunkt mit Chantal, Luana und Jana. Im Versteck angekommen, sahen sie, dass ihre Freundinnen bereits warteten. "Ratet mal!", rief Jana ihnen entgegen. Ich habe eine Reise bei einem Gewinnspiel gewonnen. "Für 5 Jugendliche unter 14 Jahren" Alle waren begeistert.
    Chantal wollte wissen, wann es losginge. "In den Ferien", antwortete Jana. "Das ist ja nur noch eine Woche!", stellte Luana fest. Sie machten aus alle ihre Eltern zu fragen, ob sie mitdürften und so standen sie eine Woche später am Flughafen. "Ich bin so aufgeregt", sagte Eva und Alina nickte. "Es wird aber bestimmt schön!" Kurze Zeit später saßen sie alle im Flugzeug. Alina neben Eva, Chantal neben Luana und Jana saß hinter ihnen auf einem Einzelplatz.
    Es wurde ein langer Flug. "Alina, Du bist ja ganz blass", stellte Chantal fest, die wie Alina am Gang saß. Alina würgte. "Mir...Mir ist so schlecht" Eine Minute später rannte sie auf Toilette. Als sie wieder kam, war sie ganz grün im Gesicht. Ihre Freundinnen sahen sie besorgt an. "Geht‘s?", fragte sie Eva. Alina nickte, aber es sah nicht so aus, als ginge es ihr auch nur annähernd besser. Im selben Moment ertönte eine Stimme aus den Lautsprechern: " Wir haben die Hälfte der Zeit geschafft, das heißt, wir fliegen noch 7 Stunden."
    "NEEIIIIINNNN", stöhnte Alina und auch die anderen waren nicht begeistert. Kurz darauf schlief Alina ein. Sie war sehr erschöpft. Als sie aufwachte, mussten sie noch 6 Stunden fliegen. Der Rest des Fluges verlief recht schnell. Luana hatte ein Kartenspiel mit und das spielten sie bis sie landeten. Schon auf den ersten Blick merkten sie: Das würde ein Traumurlaub werden. Überall Palmen am weißen Strand mit dem türkisen Wasser. Als sie endlich draußen an der frischen Luft waren, konnten sie in ihr Zimmer. Es war traumhaft.
    Sie wohnten alle zusammen in einer großen Hütte an einem Steg, der im Wasser lag. Die Reisegruppe, mit der sie reisten, hatte die Zimmer neben ihnen. Morgen um 10 Uhr war ein Ausflug geplant. Am Abend ging Alina früh ins Bett, ihr ging es immer noch ein bisschen schlecht. Leider vergaßen alle sich den Wecker zu stellen und so wachten sie um 11 Uhr von einem Rütteln auf. Chantal guckte verschlafen auf die Uhr. "WAS? Schon 11 Uhr?" Sie liefen vor die Tür und da sahen sie es: Ein Vulkan.
    Aus ihm stiegen Rauchwolken. Wo war ihre Reisegruppe? Sie klopften an allen Zimmern und gingen schließlich einfach rein. Keine Koffer. Nichts..."Oh nein! Sie sind wahrscheinlich ohne uns gefahren, weil wir nicht um 10 Uhr da waren. Aber anstatt den Ausflug zu machen, sind sie schnell abgehauen. Was machen wir denn jetzt?" Eva bekam Panik. Niemand hatte eine Idee...Schließlich schlug Luana vor, erst mal Essen zu holen und eine Höhle zu suchen. Und das taten sie, obwohl sie alle etwas skeptisch waren. Eine Höhle zu finden war wirklich unwahrscheinlich.
    Alina, Eva und Jana liefen zum Strand und holten Kokosnüsse und Chantal und Luana suchten im Wald nach Beeren. Nach einer halben Stunde trafen sie sich wieder und machten sich gemeinsam auf die Suche nach einem Unterschlupf. Als sie die Hoffnung schon fast aufgegeben hatten rief Eva plötzlich: "Seht mal! Da!" Und tatsächlich! Neben ihnen war eine Höhle, sogar recht groß. Sie hasteten alle rein und machten eine Erkundung. Die Höhle ging sehr tief rein, doch niemand traute sich weiter als 10 Meter. Wer wusste schon, was da für Gefahren lauerten.
    Nach ein paar Stunden ging es richtig los. Feuerbälle stürmten auf die Erde zu und entsetzt stellten die Freundinnen fest, dass der Eingang zugebaut wurde. Jetzt mussten sie wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und in das Innere der Höhle treten. Chantal ging vor, dann folgten Alina, Eva, Luana und Jana. "Hat zufällig jemand eine Taschenlampe dabei?", fragte Chantal. "Oh Mist! Daran haben wir gar nicht gedacht." Also mussten sie sich im Dunkeln voran tasten. Auf einmal trat Chantal in etwas Nasses. "Iiihhh!", schrie sie. In ihre Schuhe war Wasser gelaufen.
    Die anderen kicherten.
    "Sehr lustig", ärgerte sich Chantal. Nachdem sie ca. eine halbe Stunde gelaufen waren, sahen sie plötzlich Licht! "Wow! “, staunte Jana. Sie folgten dem Strahl und standen plötzlich vor einer Abzweigung. "Wir gehen nach rechts", entschied Chantal. "Nein, nach links!", wiedersprach Luana. Sie beschlossen getrennte Wege zu gehen und sich in einer Stunde wieder dort zu treffen. Alina und Chantal gingen nach rechts und Luana, Eva und Jana nach links. Schon bald merkten Alina und Chantal, dass dieser Weg nicht viele Vorteile mit sich brachte. Es war nass und kalt und überall hingen Fledermäuse an der Decke.
    Auf einmal hörten sie ein Brüllen. "Aaaahhhh", schrien die Beiden panisch und rannten los.
    Immer weiter, bis sie an eine weitere Abzweigung kamen. Sie beschlossen nicht lange zu fackeln und stürmten nach links. Es kamen immer weitere Kreuzungen und sie rannten und rannten, bis sie sich plötzlich in einer Sackgasse befanden. Währenddessen, waren Luana, Eva und Jana in einer Kristallhöhle gelandet. "Wow! Wie schön" Eva schaute sich fasziniert um."Wir sollten wieder zurückgehen", sagte Luana. "Ich hab so ein Gefühl, dass die Stunde um ist" Als sie wieder an ihrem Treffpunkt angekommen waren, waren Chantal und Alina noch nicht da. Sie warteten. Vergebens. Ihre Freundinnen wollten einfach nicht auftauchen.
    Eva, Jana und Luana machten sich langsam Sorgen und beschlossen sie suchen zu gehen. Sie liefen den Weg entlang, wo Alina und Chantal zuvor gewesen waren. Dann kamen sie ebenfalls an die Abzweigung. "Welchen Weg sollen wir nehmen?", fragte Jana. "Alina? Chantal?", rief Eva. Keine Antwort. "Oh nein! Wir trennen uns aber auf keinen Fall wieder!" So beschlossen sie alles auf eine Karte zu setzen und liefen nach rechts. Alina und Chantal waren inzwischen richtig verzweifelt. Sie gingen verängstigt durch die Gänge, doch fanden einfach keinen Ausweg. Überall Abzweigungen und Sackgassen. "Wir sind verloren", jammerte Alina und auch Chantal konnte nichts Positives erwidern. Auf einmal hörten sie ein Donnern. Natürlich, der Vulkan war ja noch im Gange.
    Plötzlich krachte neben ihnen ein Felsen in die Höhle. In den Felswänden entstanden Risse. Die Höhle drohte zusammen zu fallen. "HILFE", schrien Beide wie aus einem Munde. Auch Luana, Eva und Jana merkten es. "Oh nein! Die Höhle stürzt ein" Die drei rannten los. Da stießen sie mit Alina und Chantal zusammen. "Endlich!", freute sich Jana. "Da seid ihr ja" Zu fünft rannten sie weiter, einfach irgendwohin. Nach einer Weile waren alle außer Atem, doch Keiner wollte stehen bleiben. Die Höhle konnte jeden Moment in Trümmer zerfallen. Da sahen sie auf einmal den Ausgang. "Juhu! Ein zweiter Ausgang!", jubelte Luana. Sie rannten raus, doch der Vulkan war noch in vollem Gange. Ständig mussten sie Felsbrocken ausweichen. Sie hatten Glück, dass der Vulkan noch keine Lava spuckte. Sie stürmten zum Strand und hatten Glück. Dort stand tatsächlich noch ein Motorboot. Sie sprangen auf, doch niemand war jemals ein Boot gefahren. Eva sprang einfach ans Steuer und betätigte das Gaspedal. So gelangten sie erst mal weit genug von der Insel weg. Eva fuhr einfach auf den Ozean hinaus. Nach einer Stunde, machte sie eine Pause. Sie waren weit genug gefahren um keine Angst mehr haben zu müssen. In der Ferne konnten sie ein Kreuzfahrtschiff entdecken. Sie fuhren hin, um auf sich aufmerksam zu machen. Sie stellten sich alle an Deck und riefen, doch niemand bemerkte sie. Das Einzige, was sie dadurch erreichten, waren hohe Wellen, die direkt auf sie zukamen. Schnell brachten sich alle wieder ins trockene Innere des Bootes. "Wir fahren einfach dem Schiff nach! Früher oder später wird es an Land anlegen", schlug Alina vor und alle fanden die Idee gut. Nach vielen Stunden auf See, erreichten sie endlich einen Hafen. Leider konnte Eva nicht ganz so gut anlegen und fuhr mit vollem Tempo auf die Wand zu. Der Bug zersplitterte und die Leute schauten erschrocken zu ihnen runter. Chantal kletterte mühselig an Land und die Anderen taten es ihr nach. Sie hatten Glück, dass sie in Deutschland gelandet waren, denn sonst wären sie wahrscheinlich aufgeschmissen gewesen. Sie fragten eine Frau nach einem Handy und verständigten so ihre Eltern, die sie kurze Zeit später abholten. "Oh Gott! Geht es euch gut?", bestürmten ihre Eltern sie. Nach einem tränenreichen Wiedersehen fuhren alle nach Hause. Dieses Erlebnis würden sie wohl nie vergessen!

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