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Die Geisha und der Verräter - Kapitel 6: Ein Verbrechen

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1 Kapitel - 3.074 Wörter - Erstellt von: Takara - Aktualisiert am: 2013-01-15 - Entwickelt am: - 2.080 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Nachdem Itachi eine Auseinandersetzung zwischen Haruka und einer Gruppe Kunoichis bemerkt hat, geht er dazwischen und schützt sie. Um sie auch später schützen zu können, verspricht er ihr, ihr Danna zu werden.
Doch die Obersten des Dorfes durchkreuzen sein Vorhaben und verlangen von Itachi die Tat des grausamsten Verbrechens aller Zeiten

1
Kaum war ich zum Jounin aufgestiegen nahm mich der Hokage in die ANBU auf und ernannte mich kurz darauf zum Truppführer. Es war eine schwierige Position und noch schwerer mich zu behaupten. Nur wenige der ANBU nahmen mich ernst.
Vor allem der geplante Putsch der Uchiha macht mir Sorgen. Ich will nicht, dass es zu einem Bürgerkrieg in Konoha kommt. Aber kann ich mich auch gegen meine Familie stellen?
Laut Shisui wird es zu dem Bürgerkrieg kommen. Dieser würde Konoha in einen Krieg mit den anderen Großmächten bringen, die die lokalen Unruhen ausnutzen würden.
Shisui hatte versucht, Konoha auf seine eigene Art und Weise zu schützen, scheiterte jedoch, als Danzou sein Auge stahl. Er gab mir sein rechtes Auge und vertraute mir das Dorf an. „Du bist mein bester Freund“, sagte er, „der einzige, den ich darum bitten kann. Bitte beschütz das Dorf und den Namen Uchiha.“
Das war vor drei Tagen. Noch immer bin ich durch den Wind. Weiß nicht, was ich tun soll, wen ich als Freund und wen als Feind sehen muss. Bisher habe ich mich lediglich dem Hokage anvertraut, weitere Maßnahmen habe ich noch nicht treffen können. Ich bin mit der Situation auch völlig überfordert. Ich bin zwar ein ANBU aber wie zur Hölle soll ich als dreizehnjähriger einen Krieg verhindern - ganz allein und zu allem Überfluss zeitgleich meiner Familie in den Rücken fallen.
Um meinem Kopf einen Moment der Ruhe zu gönnen, abzuschalten und vielleicht auch endlich wieder einen klaren Gedanken fassen zu können, suche ich Harukas und meine Lichtung auf. Hoffentlich finde ich da mit ihr meinen inneren Frieden wieder, auch wenn es nur für eine kurze Zeit ist.
Doch soweit komme ich gar nicht. Am Parkeingang stehen einige Mädchen im Kreis. Jemand, ich erkenne nicht wer, steht in ihrer Mitte.
„Für wen hältst du dich eigentlich?“
„Bist du echt so naiv?“
„Als würde er es ernst meinen.“
Die Mädchen scheinen ziemlich sauer zu sein. Mir fällt auf, das zumindest zwei eine Ausbildung zum Ninja gemacht haben.
„Halt die Klappe!“, brüllt eine von ihnen, setzt einen Schritt nach vorn und wird von den anderen zurückgehalten. „Wir haben dir schon einmal gesagt, dass du ihn in Ruhe lassen sollst!“ Sie ist wohl sehr wütend. „Wie kannst du nur behaupten, dass der Uchiha Itachi mit so einem verlogenen Miststück wie dir befreundet sein sollte?“ Ich werde hellhörig und schleiche zu der Gruppe hin. Es interessiert mich, mit wem ich befreundet sein soll. „Es wäre unter seiner Würde, mit einer dummen, kleinen Geisha befreundet zu sein!“ Geisha? Nein, das kann nicht...
Dann sehe ich Haruka, die verzweifelt in der Mitte steht, absolut wehrlos und total ausgeliefert. Was hat das alles zu bedeuten? Als das Mädchen, welches förmlich vor Wut kocht, zu einem Schlag ausholt, schaltet mein Kopf ab. Ich muss handeln. Funktionieren. Haruka schützen.
Im nächsten Moment stehe ich vor ihr, decke sie, wehre den Schlag ab und starre die junge Kunoichi an, während ich Haruka aus ihrem Sichtfeld halte. Sie ist überrascht, sieht mich verwirrt an und wirft dann ihren Freundinnen unsichere Blicke zu. Dann fängt sie sich wieder.
„Itachi-kun, gut, dass du da bist. Dieses Mädchen da ist doch tatsächlich der Meinung, dass ihr beide befreundet seid.“ Als ich keine Reaktion zeige, scheint sie wieder verunsichert. „Du würdest dich doch nicht mit ihr abgeben. Das läge...“
„... unter meiner Würde?“, beende ich ihren Satz, die Worte von eben wiederholend. Erschrocken sieht sie mich an. Sie blinzelt einige Male und schüttelt leicht den Kopf, als würde es ihr helfen, ihre Gedanken zu sortieren und ihre Fassade wieder aufzubauen.
„Sie ist doch nur...“
„... eine dumme, kleine Geisha?“, führe ich ihre Gedanken ein weiteres Mal zu Ende. Die anderen Mädchen ziehen scharf die Luft ein, ein zwei von ihnen schleichen sich davon und hoffen wohl, dass ich es nicht mitbekomme. Als ich kurz in ihre Richtung schaue zucken sie zusammen und laufen panisch davon.
„Ja, genau, deshalb...“
„Verschwinde“, zische ich. Nun verziehen sich auch die anderen Mädchen und die Kunoichi bleibt alleine zurück, welche mich völlig entsetzt anstarrt.
„Aber Itachi-kun, sie...“
„... ist mir eine gute Freundin und verdammt wichtig.“ Eigentlich ist Haruka für mich viel mehr als nur eine gute Freundin. Sie ist meine Kraftquelle, meine Stärke, mein Halt. Sie ist der Mittelpunkt meiner Welt, alles dreht sich um sie. Wenn sie nicht wäre, würde ich nicht sein wollen. Es hört sich verrückt an, vor allem weil dies die Gedanken eines Dreizehnjährigen sind, aber Haruka ist mein Leben. Sie ist meine erste große Liebe. „Wenn du also nicht sofort verschwindest und sie in Zukunft in Ruhe lässt, dann...“ Noch bevor ich eine Drohung aussprechen kann, ergreift sie die Flucht. Ich verharre einen Moment, bis ich ihr Chakra nicht mehr im Park wahrnehme.
Dann drehe ich mich zu Haruka um. Sie ist blass, zittert am ganzen Körper, ihr Blick starrt auf etwas Unsichtbares und Tränen laufen ihr über die Wange. Was für eine schreckliche Angst sie gehabt haben muss. Als ich einen Schritt auf sie zugehe, taumelt sie einen Schritt zurück und blinzelt kräftig, als hätte man sie aus ihren Gedanken gerissen. Dann murmelt sie etwas unverständliches, schaut zum Boden und läuft an mir vorbei.
„Hey, Haruka“, rufe ich ihr nach und folge ihr. Unbeirrt läuft sie weiter, mich ignorierend. Ich überhole sie, stelle mich ihr in den Weg und schließe sie in meine Arme. Unmittelbar darauf springe ich mit ihr auf den nächsten Baum. Die Leute müssen uns nicht unbedingt zusammen sehen. Es würde ihrer Arbeit als Geisha schaden können. „Es ist vorbei, Haruka. Ich bin bei dir. Du bist in Sicherheit“, murmle ich ihr zu. Schließlich bricht sie in Tränen aus und weint, als gäbe es keinen Morgen mehr.
Es überfordert mich etwas, sie so zu sehen. Es ist das erste Mal, dass Haruka vor mir Tränen vergießt. Ich habe sie immer als starkes Mädchen erlebt, die trotz allen Umständen mit geradem Rücken, erhobenen Kopf und einem Lächeln auf den Lippen durch die Welt geht. Sie so zu sehen zerbricht mir das Herz.
„Warum, Itachi?“, fragt sie leise, als sie sich beruhigt hat. „Warum bist du hier?“
„Weil wir Freunde sind. Freunde sind füreinander da, oder nicht?“ Ich kann ihr noch nicht sagen, dass sie eigentlich so viel mehr für mich ist. Wie würde sie reagieren?
„Aber sie haben doch recht. Du kannst bessere Freunde haben. Mit denen du trainieren kannst, die verstehen, was du tust und warum du es tust.“ Woher auch immer sie diese Kraft nimmt, sie reißt sich von mir los. Dabei tritt sie ins Leere und droht vom Baum zu stürzen. Ich greife nach ihrem Handgelenk, ziehe sie zu mir und halte sie fest. Aufgrund des Schocks des Beinahe-Sturzes weicht wieder alle Farbe aus ihrem Gesicht und das Zittern findet einen neuen Anfang.
„D-danke“, murmelt sie und schaut zum Boden herunter. Ihre Augen weiten sich erschrocken und ihre Hände klammern sich an meine Weste. Ich kann mir ein leises Kichern nicht verkneifen, was sie mit einem bösen Blick straft.
„Wie machst du das nur?“, frage ich sie. „Als Geisha so unglaublich elegant und geschmeidig zu tanzen und in anderen Moment dann so tollpatschig.“
„Es kann nicht jeder so toll wie Mister Super-Ninja sein“, murrt sie schmollend, doch dann huscht auch über ihr Gesicht ein leichtes Grinsen. „Außerdem bist du ja immer zur rechten Zeit am rechten Ort. Mir kann gar nichts passieren.“ Sie lehnt sich an mich und lockert ihren Griff, als ich ihre Schultern wieder umfasse.
„Es ist das erste Mal, dass ich deine Streiterei mit der Kunoichi mitbekommen habe“, erwähne ich möglichst beiläufig. Auch wenn Haruka behauptet, ich sei immer rechtzeitig da, habe ich selbst gerade ein anderes Gefühl. Es scheint nicht die erste Begegnung gewesen zu sein. „Sie wollen, dass du mich in Ruhe lässt“, fahre ich fort, als sie nichts sagt. „Warum hast du mir nichts erzählt?“
„Sie sind doch nur eifersüchtig. Außerdem würden sie mir nichts tun, sie red...“ Ich schiebe sie vorsichtig von mir, darauf bedacht, sie auf dem Baum zu halten und schaue sie eindringlich an.
„Sie wollten dich schlagen, Haruka“, appelliere ich an ihre Vernunft. Warum nur spielt sie das Szenario so herunter. „Es sind Kunoichi und sie können dir sehr gefährlich werden.“ Ich streiche ihr vorsichtig über ihre Wange. Tief in mir koche ich vor Wut. Auf Haruka, weil sie nichts gesagt hat. Auf die Kunoichi, weil sie sie schlagen wollte. Auf mich selbst, weil ich vorher nichts mitbekommen habe. Aber um sie zu beruhigen lege ich bei mir diesen Schalter wieder um und nach für nach finde ich selbst wieder zu Ruhe.
„Ich könnte es mir nicht verzeihen, wenn dir meinetwegen etwas zustößt“, gestehe ich leise.
Plötzlich taucht neben uns jemand auf. Verdammt, wieso habe ich es nicht mitbekommen?
„Itachi-kun.“ Haruka zuckt zusammen und schaut zu dem ANBU. „Der Hokage möchte dich unbedingt sprechen.“
„Ich bin gleich da“, erwidere ich und schirme Haruka von ihm ab. Aus irgendeinem Grund will ich sie aus der Welt der Ninja heraushalten. Als wollte ich, dass wir nicht für sie existieren. Je weniger sie über uns Ninja weiß, je weniger Ninja von uns wissen, desto besser ist es für sie.
„Sofort!“, betont der ANBU die Dringlichkeit mit scharfem Ton. Ohne auf eine Antwort zu warten verschwindet er.
„Es scheint wichtig zu sein“, murmelt Haruka. „Du solltest Hokage-sama nicht warten lassen.“
Ich bringe sie von dem Baum herunter und betrachte sie einen langen Augenblick. Kann ich sie jetzt wirklich alleine lassen? Was ist, wenn die Kunoichi sie wieder abfängt und ich nicht in der Nähe bin? Wenn ihr irgendetwas anderes zustößt?
„Du bist manchmal schwer zu verstehen, Itachi“, flüstert sie und reißt mich so aus meinen Gedanken.
„Warum glaubst du das?“, frage ich vorsichtig.
„Weil du die letzten Wochen, vor allem die letzten drei Tage bist du distanziert und gleichzeitig ziemlich...“ Sie suchte nach den richtigen Worten, biss sich auf die Unterlippe und schüttelte manchmal den Kopf etwas. „... anhänglich.“
„Mach dir keine Sorgen. Es ist alles okay“, beruhige ich sie.
„Bist du selbst auch okay?“ Typisch Haruka. Sie hört genau hin, achtet auf die Wortwahl und erkennt Schwachstellen in meinen Teilwahrheiten. Es ist unmöglich, ihr etwas vorzumachen.
„Ja, ich bin auch okay. Ich muss mich nur an die neue Form der Aufträge gewöhnen“, versichere ich ihr. Wieder nur eine halbe Wahrheit, dabei will ich sie doch gar nicht belügen. Aber ich kann und darf ihr nichts erzählen. Nicht von Shisuis Tod, nicht vom geplanten Putsch, nicht von den bevorstehenden Kriegen.
„Gut, dann lass den Hokage nicht länger warten“, fordert sie mich auf. „Wir sehen uns später.“ Ich bestätige sie nickend, mustere sie noch einmal und mache mich dann auf den Weg zum Hokage.
Dann drehe ich mich noch einmal zu ihr um. „Du hast mir vor kurzem von Tomomis Danna erzählt, der sie finanziell unterstützt und sich um sie kümmert“, sage ich und warte ihre Reaktion ab. Sie ist verwirrt und sieht mich erwartend an. „Wenn wir alt genug sind und ich viel Geld verdiene, dann möchte ich dein Danna sein, Haruka. Dann werde ich mich um dich kümmern und du wirst keinen Ärger mehr wegen mir haben müssen“, verspreche ich ihr. Sie schenkt mir eines ihrer strahlenden Lächeln und nickt.
„Dann werde ich hart an mir arbeiten und die Beste aller Geishas werden!“ Nun lächle ich auch und mache mich auf den Weg.

Neben ihm waren auch seine Berater Mitokado Homura und Utatane Koharu. Auch Shimura Danzou ist anwesend. Alle vier scheinen ziemlich angespannt zu sein und die Anwesenheit aller lässt in mir ein ungutes Gefühl aufkommen. Egal um was es geht, es wird mir nicht gefallen.
„Wir dürfen das nicht länger dulden!“, beschwert sich Utatane-sama lautstark. „Sie nennen es Revolution, aber ihre wahre Absicht ist das Ansichreißen der politischen Macht. Wir müssen sie wie Rebellen behandeln!“
„Koharu, sei geduldig“, mahnt Hokage-sama ruhig. „Verrenn dich nicht in Schlussfolgerungen.“
„Wie auch immer, Hiruzen, die Uchiha werden bei ihrem Plan bleiben“, mischt sich Shimura-sama in die Diskussion ein. „Wir müssen sofort handeln um Unsicherheiten zu verhindern. Dabei dürfen wir auch auf die nichtwissenden Kinder keine Rücksicht nehmen.“ Keine Rücksicht auf nichtwissende Kinder? Das würde auch Sasuke betreffen...
„Sag so etwas nicht in der Gegenwart von Itachi!“, mahnt der Hokage gereizt. „Außerdem, falls es zu einem Bürgerkrieg kommt, wird der Kampf gegen die Uchiha hart. Wir müssen uns eine Strategie zurechtlegen.“
„Es ist ein Rennen gegen die Zeit“, beharrt Shimura-sama. Was auch immer ihm genau vorschwebt, er hat recht. Es ist eine Frage der Zeit und ich glaube kaum, dass Vater oder ein anderer Uchiha sich am Ende gegen den Putschversuch entscheiden. Die Planung ist einfach schon zu weit fortgeschritten. „Wenn wir und die ANBU zusammenarbeiten, können wir durch einen Überraschungsangriff dem Ganzen ein unmittelbares Ende setzen.“
„Die Uchiha sind seit Jahren unsere Kameraden“, entgegnet Hokage-sama ruhig. „Ich möchte lieber Worte statt Gewalt gegen sie nutzen. Ich werde mir etwas einfallen lassen.“ Dann wendet er sich an mich. „Itachi, versuch uns so viel Zeit wie möglich zu verschaffen.“ Ich nicke und verlasse den Raum. Draußen fängt Shimura-sama mich ab, deutet mir, ihm zu folgen und führt mich zu dem Dojo der ANBU.
„Die dritte Generation redet viel, aber er wird handeln, wenn Konoha beschützt werden muss. So ist er eben. Wenn das passiert, wird sogar er, als Hokage, drastische Maßnahmen treffen.“ Ich höre ihm zu, doch mir ist nicht ganz klar, auf was er aus ist. Shimura-sama ist nicht gerade dafür bekannt, die Entscheidungen des Hokage zu unterstützen. Was plant Shimura-sama?
„Ob es zum Krieg kommt oder nicht, sobald die Uchiha den Putschversuch starten, werden sie zwangsweise zerstört werden“, er macht eine kurze Pause und betrachtet mich mit einem merkwürdigen Blick. „Dein ahnungsloser, kleiner Bruder eingeschlossen.“
Mein Herz zieht sich zusammen. Sasuke hat mit der ganzen Sache nichts zu tun. Warum sollte man ihn damit reinziehen?
„Wenn der Putschversuch unternommen wird, wird dein jüngerer Bruder auch alles sehen. Er wird sehen, wie sein ganzer Clan von den Shinobi Konohas zerstört wird. Ohne Zweifel wird er sich nach Rache sehen. Darum wird man auch ihn töten müssen.“
Will er mich erpressen? Will er Sasuke als Argument nutzen, damit ich tue, was er verlangt? Will er Sasuke missbrauchen, um seine eigenen Ziele zu erreichen? Will er Sasuke für etwas bestrafen, was er möglicherweise irgendwann tun könnte?
„Wollen Sie mir drohen?“, frage ich unvermittelt.
„Nein, ich will das du entscheidest. Entweder stehst du auf der Seite der Uchiha, unterstützt den Putsch und wirst mit allen anderen vernichtet. Oder du bist auf der Seite Konohas, rettest deinen Bruder noch vor dem Putsch und hilfst und den Clan zu vernichten.“ Nein, das kann er nicht ernst meinen. Es muss doch noch eine andere Lösung geben. Es muss einfach. Hokage-sama wird bestimmt einen friedlichen Weg finden. Ich bin mir sicher, dass er es kann. Er muss einfach.
„Um das Dorf zu schützen muss der Putsch verhindert werden, bevor hier das Chaos ausbricht. Der einzig mögliche Weg ist ein Spion, der sowohl für die Uchiha als auch für Konoha agiert. Mit anderen Worten du, Itachi. Es wird eine schwierige Mission für dich sein, aber im Gegenzug kann ich deinen jüngeren Bruder am Leben lassen.“ Dieser Mistkerl. Er droht mir mit dem Sasukes Tod um mich auf seiner Seite zu wissen. Wie gerne würde ich ihn auf der Stelle töten, doch das wäre Sasukes Todesurteil. Um ihn zu retten muss ich tun, was Shimura von mir verlangt. Ich habe keine andere Wahl.
„Ich bin mir sicher, dass du das Dorf schützen möchtest. Nimmst du die Mission an?“

Eine Woche später ist es soweit. Ich muss mich beeilen, Sasuke kann jeden Moment zurückkommen. Ich stehe vor dem Eingang zu unserem Viertel und schaue die Straße entlang. Wenn ich hier fertig bin, wird es hier kein Kinderlachen mehr geben, keine Menschen, die über die Straßen gehen, sich miteinander unterhalten, ihren Alltag leben. Wenn ich hier fertig bin, wird es nur noch drei Uchiha geben. Wenn ich hier fertig bin, werde ich als Verräter das Dorf verlassen, Sasukes Hass auf mich lenken und ein Leben auf ewiger Flucht führen.
Ich schließe die Augen und sammle in mir alle Kraft, die ich aufbringen kann. Ich muss jetzt stark sein, für Sasuke und für Konoha. Dann öffne ich sie, die Sharingan aktiv.
„Verzeiht mir!“, murmle ich und begebe mich in das erste Haus.

Kommentare (5)

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Arya Stark (92589)
vor 288 Tagen
Schade dass du abgebrochen hast ,hätt ich echt nicht von dir gedacht...
TG (Traurige Grüße)
Arya
Sayuri Daikichi (44159)
vor 919 Tagen
Wunderschön!!!
Nora Fants (89906)
vor 1150 Tagen
hi OMG das war das beste was ich mit Misaki-Meisterin der Luft je gelesen habe ich habe voll geheuelt und muss sagen das eine welt für mich zu sammen bricht wenn du keine geschichten mehr schreibst ich kann nicht mehr ohne deine geschichten bitte bitte höhr damit nicht auf das währ nett und wie währe es wenn du mal eine geschichte mit Neji das währe toll super mega ;-) danke sehr.
sasura (51151)
vor 1211 Tagen
Mach weiter xDD ich möchte genauso wie FUfuknuddelipups wissen wie es weiter geht! :c Mach bitte schneeeelll weiter!
Fufuknuddelipups (72108)
vor 1329 Tagen
Bist du behindert? Ich hab den ganzen 💗n Tag diese extrem geile Storry gelesen und getzt hast du noch krin Ende?! Jetzt aber mal zack zack weiter schreiben. Sonst werd ich noch wahnsinnig. Dass man auch jedem in den 💗treten muss -.-