Das Wasser 3

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1 Kapitel - 1.855 Wörter - Erstellt von: Clara - Aktualisiert am: 2012-12-15 - Entwickelt am: - 1.129 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier die Fortsetzung

1
Das, was du am meisten liebst ... Es wurde langsam Abend als sie die Stadt erkennen konnten. ''Wir nächtigen außerhalb der Stadt. ''
Das, was du am meisten liebst ...

Es wurde langsam Abend als sie die Stadt erkennen konnten. ''Wir nächtigen außerhalb der Stadt. ''
''Wieso das! Ich dachte Blutelfenköniginnen hätten genug Geld für eine Taverne?''
''Ich würde lieber sparen. Vielleicht brauchen wir es für Wichtigeres.''
Mit gespielter Empörung gab sich Cerei zufrieden. Sie schlugen ihr Lager am Waldrand auf.
Als Cerei dann endlich erschöpft war, schien sie etwas ruhiger. Man traute es ihr gar nicht zu aber anscheinend bekam sie nachts einen Hauch Romantik. Aliona konnte sie verstehen. Riesig und weiß stand der Vollmond über ihnen. Wieder zauberte das Licht wunderschöne Gestalten auf den Waldboden. Nach dem Wald begann ein Acker, an dem anscheinend Rüben angesät wurden. Die Stadt war mit einer eher kleineren Mauer ausgestattet. Nur wenige Wachen waren auf der Burg, die sich in der Mitte der Stadt erhob zu sehen. ''Weißt du warum wir gerade in diese Stadt gehen? Sie heißt Mittelstad, das sagt dir doch sicher was.''
''Das ist doch die Hauptstadt des Königreiches. Aber was wollen wir hier? ''
'''In dieser Burg wird etwas festgehalten, was mir eine Menge bedeutet.''
''Dein Verlobter, oder was?'' Und Aliona war sich nicht sicher ob das jetzt Romantik oder Sarkasmus war. Aliona schüttelte den Kopf.
''Nein, Saphira. Mein Drache. Ich glaube ihre Gefangennahme hat mich am meisten mitgenommen. Sie bedeutet mir viel.''
''Du hast einen Drachen?'' Cereis Erschöpfung schien wie weggeblasen. Die Begeisterung stand ins Gesicht geschrieben. ''Was ist es für ein Drache?''
''Ein Wasserdrache. Aber jetzt sei lieber ruhig. Wir sollten schlafen gehen. ''
Die Enttäuschung sah man Cerei förmlich an. Sie murmelte etwas davon, warum Aliona immer so mürrisch war, aber Aliona ging nicht darauf ein. Am Liebsten hätte es die Königin ihr ins Gesicht geschrien, dass man eben nicht immer gute Laune haben kann, wenn man auf der Flucht war, aber sie zügelte sich, weil sie nicht wollte, dass Cerei auch so wurde. 'So verbittert.'' Dann legte Aliona sich schlafen und dachte an ihre wunderschöne Saphira und dass, sie bald schon in ihre klugen saphirblauen Augen sehen konnte, die Alionas Augen so ähnlich waren.

''Hey, aufstehen! ''Aliona murrte, ergab sich aber ihrer Freundin. ''Na komm schon!''
''Na gut. Aber sei endlich still.'' Grummelte Aliona. Cerei voran, stiefelte die seltsame Truppe durch den Wald. Sie mussten nicht lange warten, da erreichten sie schon die Stadt. ''Ich mag Städte nicht''.
''Wieso?''
Ich bin in einen Dorf aufgewachsen. Außerdem gibt es da frischere Luft. Und ich habe gehört dass mehr Menschen von einer Kutsche überfahren werden als im Krieg sterben.''
Cerei starrte sie an.'' Du klingst wie meine Mutter.''
''Na, die will ich mal kennenlernen oder vielleicht doch nicht.
Naja, egal. Dieses Gebiet gehört Nolfafrel.'' Flüsterte Aliona.
'Niemand bedroht Nolfafrel und sein Imperium. Außer eine vereinsamte Kinderkönigin und ihre Freundin. '
'Nein!'' Machte sie sich Mut. 'Nein, ich habe Verbündete und ich bin eine Elfe. Selbst die schwächste Elfe könnte einen Ritter besiegen. Und schwach bin ich bestimmt nicht. Die Wildnis hat mich trainiert. Die Flucht. Diese ganze Sache hat mich abgehärtet. Ich bin eine Kämpferin und dieser Nolfafrel wird sich noch wundern. Wenn ich erst mal bei Saphira bin, werde ich ihn stürzen.' Übermütig schlenderte sie weiter doch dann bemerkte sie wie Cerei ein paar fremde Leute ansprach. Sie zerrte das Mädchen weg.
''Bleib unauffällig! ''
''Ich weiß nicht ob ich das hinkriege.''
Entgegnete Cerei.
''Machs einfach! ''Fauchte Aliona gereizt. Sie liefen lange ratlos umher bis sie eine gemütliche Taverne fanden. Sie setzten sich herein und bestellten Suppe und Brot. Während sie schlürften besprachen sie mit gesenkter Stimme ihre Pläne. ''Wir müssen irgendwie in den Kerker, aber er wird gut bewacht. Irgendwie müssen wir die Wachen ablenken.''
''Ich glaube ich habe eine Idee.''
Aliona hob eine Augenbraue. ''Und die wäre?''
Cerei überlegte kurz und grinste sie an. ''Das wird eine Überraschung.''
''Bist du sicher, dass du alles unter Kontrolle hast? ''
''Jep, ich habe eine gute Idee.''
''Okay, wenn du meinst. Dann lass ich mich mal überraschen. Dann werden wir jetzt dir eine Waffe besorgen. ''

''Guten Tag, was kann ich für ...'' Plötzlich verstummte der Schmied, als er sah was er da für jungen Besuch hatte. Und hatte das eine Mädchen nicht leicht spitze Ohren? ''Tut mir Leid mit so jungen Damen hatte ich nicht gerechnet... Also was kann ich für sie tun?''
''Wir hätten gerne eine Waffe, die Magie kanalisiert aber auch im magielosen Kampf zu gebrauchen ist.'' Sagte Cerei ohne Aliona zu Wort kommen zu lassen. ''Vergiss nicht: Ich zahle!''
Zischte Aliona. Cerei fuhr zusammen und nickte unauffällig.
''Sie wissen schon dass, sie auch Magie auf einen stinknormalen Dolch übertragen können?''
''Nun, nicht einmal einen normalen Dolch haben wir.''
Der Schmied hob eine Augenbraue und führte sie ins Hinterzimmer. Er zeigte auf fein säuberlich aufgereihte Stäbe, aber Cerei hatte nur Augen für einen schwarzen Dolch mit Opalen. Aliona sah sich um. Da waren Schwerter, Keulen, Wurfmesser aller Art, exotische Nunchakus und Wurfsterne, sogar eine Sense für die Ernte, Fächer, in denen Heilmagie innewohnt und andere Sachen. Aber sie musste sich zusammenreißen, heute bekam Cerei ihre Waffe. Cerei sah zu Aliona, hob den Dolch hoch, und sah sie fragend an. Diese nickte. Sie schien sich sichtlich zu freuen. Cerei redete mit dem Schmied, Aliona bezahlte den Dolch und glücklich schnallte Cerei ihn sich an den Gürtel. Sie hatte ein Glänzen in den Augen, was Aliona sehr bekannt vorkam. 'Du bist schon ein komischer Kauz: einerseits liebst du das kämpfen und Waffen, andererseits verabscheust du das töten.' Dann fiel ihr etwas auf. 'Ich mag das Kämpfen der Art und der Bewegungen nach, aber töten ist schrecklich.' 'Aber nötig.'Fügte sie verbittert hinzu.

Sie hatten sich die Kapuzen tief ins Gesicht gezogen und schlichen an vielen zwielichtigen Gestalten vorbei. Es war düster im Kerker und muffig. Cerei schwor, sie habe einen Goblin gesehen, aber Aliona bezweifelte das. Sie gingen durch viele Korridore und eine Wendeltreppe herunter. 'Puh, hier stinkt es ja noch mehr! Wie hält Saphira das nur aus?'
Sie nahmen ihre Kapuzen nicht ab. Niemand sollte Alionas spitze Ohren erkennen; das könnte sie in eine unangenehme Situation bringen, die sie lieber vermeiden wollte. ''Wer seid ihr?'' Fragte ein fetter Wächter. ''Wir sind Nolfafrels Magier.'' Sagte Cerei ohne zu zögern. Eins musste man ihr lassen sie war listig, schlagfertig und einfallsreich. Aber der Wächter würde ihnen das nicht ab nehmen; sie versuchte Cerei zu warnen aber diese ignorierte sie. Der Wächter brach in schallendes Gelächter aus.'' Ihr Magier des Königs? Ich kenne diese Typen, mit denen ist nicht zu spaßen. Kleine Mädchen sollten sich nicht einmischen, in Staatsangelegenheiten!''Mühsam unterdrückte Cerei ihre Wut und beherrschte sich. ''Der König wird sehr wütend sein.'' Und mit einen Schnipsen viel die Fackel von der Wand und landete auf einen kleine Holztisch auf dem verteilt Karten lagen; der ganze Tisch stand in Flammen. Mit einen weiteren Schnipsen erscheint eine Karte in Cereis Hand. Es war der Pik-König. ''Wir müssen unsere Befehle ausführen.'' Sagte Cerei nur. ''Welche Befehle? ''Fragte der Wächter nun sichtlich wütend. Wahrscheinlich musste er lange auf die Karten sparen. Und ein Häufchen Asche und ein Pik-König genügten ihn wahrscheinlich nicht. '' Ich wüsste nicht was dich ein höherer Befehl angeht.'' Der Wächter brummte und trat mürrisch beiseite. Er wollte sich keinen Ärger einhandeln. Nachdem sie sich einige Schritte von den Wächter entfernt hatten grinste Aliona über beide Ohren und Cerei konnte das nur unterstützen. ''Das war fantastisch.''
''Ich wollte ja seine Kleidung anbrennen, aber wenn es erst mal durchgebrannt gewesen wäre... Ich wüsste nicht ob ich das ertragen könnte. ''

'Saphira!' Rief sie in Gedanken. 'Saphira, hörst du mich?'
'Aliona? 'Antwortete eine sichtlich erschöpfte Stimme. 'Ja, ich bin hier. Ich werde dich jetzt hier rausholen.' Von dem Gedanken beflügelt rannte Aliona schneller. Cerei hielt sichtlich schwer Schritt. So eine Begeisterung war sie nicht gewöhnt. Als sie etwas Blaues schimmern sah, wusste sie, dass sie richtig war.' Aliona! Saphira hatte sich schon von den Fesseln befreit.'
Mit einem Flammenstoß schmolz Saphira das Gitter und Aliona rannte zu der Drachendame. Sie setzte sich auf den Rücken und kraulte Saphira an den weichen Bauchschuppen. Diese ließ etwas verklingen, was klang wie ein Schnurren nur lauter.
'Ich habe dich vermisst, Kleines. '
'Ich dich auch, Saphira.' Aliona sah sich Saphira genauer an. Ihre Augen sahen aus als ob sie, gerade erst ihr Schimmern wiederbekommen hätten. Ihre Schuppen waren matt. Saphira die Alionas Gedanken erraten hatte, beschwichtigte sie.' Mir geht's gut. Ich brauch nur noch ein bisschen Tageslicht und etwas Wasser. Von mir aus kann es losgehen.' ''He, Cerei! Schwing dich mit hoch, wie werden fliehen. Jetzt kommt der lustige Teil.'' Cerei schrak auf, denn sie hatte die ganzen Zeit Saphira bewundert. ''Klasse!'' Murmelte sie. Saphira die, die ganze Zeit über ein weinig eingeengt war streckte sich. Ganze Stücke der Burg brachen ein. '' Pass auf und schütz dich mit einem Zauber.'' Rief Aliona ihrer Freundin zu. Ein leuchtender Lichtwall erschien.
Dann richtete Saphira sich zu ganzer Größe auf und spie den größten Flammenstrahl den sie zustande brachte. Er war größer als ein Haus und heißer als es normales Feuer. Der ganze Teil der Burg brach ein und Tageslicht strömte in den Kerker. Vor Freude jauchzten Cerei und Aliona verließen sie die Ruine. Saphira spie Wasser und es regnete in der Stadt.



Verdutzt schauten die Bewohner gen Himmel, die Wachen fluchten. Und Nolfafrel höchst persönlich trat auf den königlichen Balkon. Er schien verwundert.''Du hast dir einen Feind gemacht, der gefährlicher ist als du dachtest, nicht wahr? UND DAS, ist erst der Anfang! ''
Brüllte Aliona voller Übermut. Dann flog Saphira aus der Stadt. Und ließ den König zurück.
Aliona hatte Recht. Das war erst der Anfang. Zum ersten Mal hatte sie den König ein Schnippchen geschlagen. Und es war bestimmt nicht zum letzten Mal.
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1354900520
Das Wasser 3
Das Wasser 3
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2012-12-07
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