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Zwei Gesichter - Teil 22 (2. Staffel)

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2 Kapitel - 3.720 Wörter - Erstellt von: Liamera - Aktualisiert am: 2012-12-15 - Entwickelt am: - 2.221 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Rückblick zu Teil 21
Trotz dieser inneren Unruhe genoss ich einfach Itachis Nähe in diesem Moment.

Morgen würde ein harter Tag werden.

Ich war sicher, dass Itachi mich nicht schonen würde.

So genoss ich noch eine Weile seine Wärme, seinen Duft einfach seine Nähe.

Bald darauf war auch ich eingeschlafen.

1
Aufbruch nach Suna

"Das kannst du sowas von vergessen, niemals niemals niemals niemals und nie werde ich mit dem irgendwo hingehen. VERGISS ES!" brüllte ich Pain nun beinahe schon an.
"Dir ist sicher bewusst das du meinen Anweisungen zu folgen hast und wenn du das nicht kannst, willst oder tust hast du bald ein ganz anderes Problem als Hidan oder?" fragte der mich ohne jede Regung.
"Das ist mir sowas von egal. Da bringe ich mich lieber eigenhändig um." gab ich knapp und ernst zurück.
"Wie du willst." sprach Pain nun voller Unheil.
Egal was er jetzt tun würde, nichts könnte schlimmer sein als mich alleine mit Hidan auf eine Mission zu schicken.
Es war ja nicht so, dass ich nicht wieder gesund wäre und zur Not würde ich noch Sukiyo und Isami zu mir rufen wenn ich schlafe doch das war mir alles zu blöd, das war nicht meine Art.
Seit dem Vorfall vor einer Woche, mied ich Hidan weitestgehend.
Hidan war überall voller Nähte da Kisame sich doch nicht zurückgehalten hatte. Gestraft war zweiterer nun mit einer schlimmen Verletzung am Bein.
Kakuzu hatte die beiden zwar wiederwillig zusammengeflickt doch war Kisame wie Hidan nicht immun gegen den Schmerz, war nicht unsterblich.
Hidan hingegen hing über und über mit Nähten. Im ersten Moment sah er aus wie Kakuzu persönlich.
Das passte dem Jashinisten ja rein gar nicht.
Ich verbrachte viel Zeit mit Itachi und seit Deidara vor vier Tagen wieder von seiner Mission zurück kam, unternahm ich auch mit ihm einiges.
Er war ja eigentlich ganz nett doch war er mir nicht Mann genug dafür das er hier war.
Ich war eben so etwas wie Kisame gewohnt der nur so vor Kraft, Männlichkeit und leider auch dummen Männersprüchen strotzte.
Dafür konnte man sich mit Deidara wunderbar unterhalten.
Er bewunderte meine Eisjutsus da sie ebenso wie seine Lehmfiguren lediglich für den Moment des Kampfes existierten.
Wobei mein Eis nicht solche Explosionen hervorrufen konnte wie seine Figuren.
Doch darüber sah er großzügig hinweg, sah mich nicht als Konkurrentin sondern fachsimpelte mit mir über neue Jutsus und sonstige nützlichen aber auch sinnfreien Dinge.
Doch Kisame konnte er mir nicht ersetzen.
Seit dem Krach mit Hidan war dieser wieder ganz der Alte. Darüber war ich zunächst überglücklich, auch wenn die Umstände die dazu führten ziemlich blöd gewesen waren.
Dann war da noch Itachi.

Ich hatte ja damit gerechnet das alles so wie immer war.
Er würde wieder tun als sei nichts gewesen, mich trainieren aber aufgeben da ich es einfach nicht drauf hatte.
Doch es kam alles anders.
Ist ja immer so wenn man damit rechnet.
Am nächsten Morgen lag immer noch eng an ihn geschmiegt in seinem Bett. Das Ganze war kein Traum gewesen.
Dann hörte man urplötzlich aus Hidans Zimmer Kampfgeräusche.
Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, das Kisame dort mit seinem Leben spielte.
Ich war ein wenig unsicher ob ich nicht nachschauen sollte, wollte aber nicht unnötig Hidan begegnen.
Dann wollte Itachi aufstehen, scheinbar hatte er denselben Gedanken wie ich.
Doch ich hielt seine Hand fest, wollte nicht das er mich jetzt alleine zurück ließ.
Er schaute mich, für seine Verhältnisse, warm an ehe er meine Hand abschüttelte und sich seinen Mantel überzog.
Dann band er sich seine Haare neu zusammen und schaute noch einmal zu mir ehe er den Raum schnell verlies und die Türe leise schloß.
Ich lauschte angestrengt den Geräuschen.
Dort war Hidan, laut schreiend und scheinbar nicht darauf bedacht seine Sense nur auf den Gegner nieder rasen zu lasen sondern auch noch sämtliche Wände mit zu nehmen.
Dann erst hörte ich Kisame auflachen.
Ich konnte mir bildlich vorstellen wie der Flur gerade aussehen musste.
Dann krachte etwas.
Hidans Sense durchbohrte die Holztür zu Itachis Zimmer und hinterließ einen langen Riss.
Würde sich jetzt jemand hinunterbeugen und dort durch schauen, würde er mich sofort entdecken.
Verzweifelt suchte ich nach meinen Klamotten bis mir auffiel, dass ich hier ja gar keine hatte.
Also versteckte ich zunächst meine mitgebrachten Schlafutensilien unter Itachis Bett und hoffte auf das Beste.
Dann war alles still.
Itachi musste eingegriffen haben.
Dann sprach er mit seiner üblichen monotonen, kalten Stimme zuerst zu Hidan.
"Du solltest vorsichtiger mit deiner Waffe umgehen, wir wollen doch nicht das sich jemand ernsthaft verletzt." sprach er.
Wie auf Kommando begann Hidan plötzlich zu schimpfen und zu fluchen, verstummte aber schnell wieder.
Ich hätte ja zu gern gesehen was Itachi da mit ihm machte.
Dann ging der Uchia an der Tür vorbei, zum scheinbar schwer verletztem Kisame.
"Schaffst du es aufzustehen?" fragte Itachi meinen besten Freund.
Es dauerte einen ganzen Moment bis ich Schritte hörte.
Kisame schien sich schleppend fortzubewegen sollte mein feines Gehör mir keinen Streich spielen.
Zu gern würde ich ihm jetzt helfen.

Dann wurde es still und Itachi betrat das Zimmer endlich wieder.
Er schaute zunächst traurig, dann sah er mich an und blickte fragend.
Ich wollte mich nach Kisame erkundigen, wusste aber das Hidan noch immer in der Nähe war also schwieg ich.
Dann wurde die Stille von lauten Beleidigungen unterbrochen, die Zimmertür in Itachis Zimmer beinahe eingetreten obwohl sie schon offen stand und dann sah ich Hidan.
Sein Gesicht war mir durch Itachis Arm, der Hidan den Weg ins Innere des Raumes versperrte, verborgen aber ich erkannte, dass ihm der ein oder andere Körperteil fehlte.
Hidan mochte mein Gesicht zwar nicht sehen, aber irgendetwas schien ihm zu verraten das ich hier war.
"Du kleine Schlampe hast nicht ernsthaft was mit diesem Rotauge hier oder?" schrie er in meine Richtung.
Hatte er mich bemerkt? Wäre ich jetzt selbst bei Itachi unsicher?
Dann griff Itachi Hidan schnell und präzise an.
Er haute ihm sein Bein mit voller Wucht in die Seite so das Hidan nur so flog.
Dann schloß der Uchia die Tür hinter sich.
"Du solltest dich besser umziehen und in die Küche gehen, ich komme nach sobald du dein Zimmer wieder verlässt." sagte er nun zu mir.
Ich nickte ihm kurz zu und spähte den langen Flur entlang.
Hidan war nicht zu sehen.
Schnell durchsuchte ich meine Schränke und zog mir frische Kleidung an. Die Haare kämmte ich nur grob und wieder schaute ich vorsichtig aus meinem Zimmer den Flur entlang.
Leise schloß ich dir Tür und ging in Richtung Küche.
Itachi hinter mir war nicht zu sehen.
In der Küche angekommen, grüßte Deidara dann aber uns beide.
Itachi hatte Wort gehalten.
Es dauerte nicht lange bis Kakuzu mit Kisame und Hidan auftauchte.
Die Stille war unheimlich.
Kakuzu warf noch übler drauf als sonst und trennte mir fast die Hand ab als ich zu einer Schüssel vor ihm griff.
Diedaras Sprüche kamen gar nicht gut und verschlechterten Hidans und Kauzus Laune nur noch mehr.
Kisame schien unter Schmerzen zu leiden so still wie er war.
Itachi hingegen war scheinbar genauso auf der Hut wie ich es war.
Hidan hingegen schwieg keine Sekunde.
Er hielt Kisame vor, dass er ihn nächstes Mal umbringen würde und Itachi nicht immer in seiner Nähe sein konnte.
Dann schaute er mich wütend an und warnte auch mich. Ich könnte mich nicht ewig unter Itachis Bettdecke verstecke, jeder wüsste was für ein Spiel ich mit den Jungs spielen würde und irgendwann würde ich dafür büßen mich ihm entzogen zu haben.

All diese Dinge schoßen mir durch den Kopf als ich daran dachte, das Pain mich ernsthaft alleine mit Hidan nach Suna schicken wollte.
Hidan war nicht ganz so bekannt da er sich alle seiner Feinde entledigte und auch auf mich war noch kein Kopfgeld ausgesetzt worden.
Demnach wären wir am besten für die Mission geeignet gewesen.
Aber das würde ich mir nicht bieten lassen.
Pain schien mich beobachtete zu haben.
"Gut. Ich stelle es dir frei ein anderes Mitglied mitzunehmen. In einer Stunde brecht ihr auf. Wenn du bis dahin niemanden hast, ist das dein Pech." bot er an.
Ich nickte ihm dankend zu und verschwand aus seinem Büro. Immerhin hatte ich es eilig.
Ich musste noch packen und überlegen wen ich mitnahm.
Kisame war verletzt, Deidara war wieder mit Tobi unterwegs. Sasori nörgelte zwar viel doch war er nicht der Typ, der sich in Hidans und meine Angelegenheit einmischen würde. Zetsu stand für mich ganz außer Frage. Konan gehörte zu Pain und die beiden wollten auch wieder zurück nach Ame Gakure sofern ich das richtig verstanden hatte. Kakuzu würde ich nicht fragen, die Gefahr das er mich umbrachte war mir zu groß.
Blieb nur Itachi.
Er hatte durch Kisames Ausfall nur noch mich als Partnerin, also wäre es nur gerecht so.
Doch hielt ich diese Kombination für ungesund.
Ich würde also schauen müssen doch Sasori zu fragen.
So packte ich schnell einige Sachen ein und wollte noch eben Kisame Tschüß sagen.
In seinem Zimmer angekommen, wurde ich dann aber durch die Anwesenheit Itachis überrascht.
"Hey alles klar bei dir Großer?" fragte ich Kisame sanft.
Er sah ziemlich fertig aus, doch hielt ihn das nicht davon ab mich mit seinem üblichen grinsen anzuschauen und dann mit einem triumphierenden Blick Itachi anzusehen.
"Klar als würde der mich unterkriegen." spottete Kisame gleich über Hidan.
"Na ich wünschte den Optimismus hätte ich jetzt auch." sagte ich lachend.
"Wieso hat er wieder was gebracht?" fragte Kisame sofort, wollte sich aufrichten.
Schnell versuchte ich ihn zu beruhigen.
"Nein nein aber ich darf jetzt mit Hidan nach Suna. Wir sollen einige Informationen rund um das Dorf beschaffen. Alleine." beim letzten Wort rollte ich mit den Augen.
"Siehst du, hättest du auf mich gehört würde ich dich jetzt mitschleifen können." ich versuchte bei diesen Worten vorwurfsvoll zu schauen, musste aber lächeln.
"Itachi wird mindestens genauso gut auf dich aufpassen können." sagte Kisame nun verschwörerisch.
"Halt die Backen Kisame." schimpfte ich lachend.
Seit Kisame wusste, dass ich die letzten Nächte bei Itachi verbrachte konnte ich sagen was ich wollte, Kisame wandte jedes Wort und jede meiner Bewegungen gegen mich an um zu beweisen wie verrückt ich nach dem Uchia wohl sei.
Das meiste was er sagte war absoluter Blödsinn was auch klar heraus zu hören war.
Doch hatte er ja recht. Kisame wusste um meine aufkeimenden Gefühle doch hielten wir beide es nur für eine Schwärmerei.
Itachi war nicht der Typ für eine feste Beziehung und solange ich mit Kakashi nicht ganz abschließen konnte wäre es falsch Itachis Nähe zu suchen.
Aber würde ich Kakashi jemals ganz vergessen?
"Dann musst du ja jetzt packen." wandte sich Kisame an Itachi.
Dieser schaute mich kurz an, stand auf und verließ das Zimmer mit einen Gruß an Kisame.
Ich wollte dem Uchia gerade folgen, ihm sagen das er lieber auf Kisame achten solle als Kisame mich aufhielt.
"Mach nichts unanständiges." sagte er spitz.
"Ich doch nicht." gab ich genauso spitz zurück.
Dann ging auch ich.

Es war schwierig mit Hidan und Itachi einen so langen Marsch zurück zu legen.
Itachi und ich ignorierten Hidan gekonnt doch immer wieder wurden wir dadurch aufgehalten, dass Hidan meinte einen von uns angreifen zu müssen um sich Gehör zu verschaffen.
Es war oberstes Gebot das man einander respektierte und sich in Frieden lies.
Doch hier war kein Pain der dies verhinderte und bestrafte.

Endlich hatten wir nach einigen Tagen Suna erreicht.
Wir entschlossen uns, eine Höhle oder so etwas in der Art aufzusuchen um dort zu rasten.
Dort wollten wir unseren Plan aufstellen und anschließend handeln.
Das taten wir dann auch.
"Hidan jetzt halt mal die Backen. Unser Auftrag ist klar. Pain will eine komplette Karte mit allen Seitenstraßen, Fluchtwegen und sonstigem. So etwas finden wir nicht in jedem Laden weswegen wir uns als Besucher unter das Fußvolk mischen. Ihr dürft in keinem Fall auffallen." begann ich.
"Ich würde sagen Itachi, wir beide fertigen diese Karte an, Hidan versucht in den Kneipen einige Informationen zu beschaffen, dort fällt seine Ausdrucksweise nicht ganz so stark auf." erklärte ich meine Idee.
Hidan protestierte daraufhin ein wenig, war aber letzten Endes einverstanden.
"Gut sobald wir die Karte haben werden wir uns darum kümmern, wie der Kazekage bewacht wird. Hierbei gilt äußerste Vorsicht. Ich würde vorschlagen, dass ich ein Attentat auf ihn vortäusche. Eine bessere Möglichkeit gibt es nicht."
"Du sollst also alleine den ganzen Spaß haben?" fragte Hidan säuerlich.
"Oh sollte mir dummen Ding etwas passieren kann ich mich doch nur auf dich verlassen Hidan." gab ich theatralisch zurück.
Aber es schien zu wirken, Hidan war ruhig.
"Ich halte es für besser, wenn wir beide zusammenbleiben Kaya." sagte Itachi nun.
Natürlich kam daraufhin ein Spruch von Hidan der sich gewaschen hatte!
Letzten Endes hatten wir dann aber den Plan gefasst.
Wir würden uns zuerst mit dem Ort vertraut machen, dass war auch äußerst wichtig um am Ende schnell und einfach flüchten zu können.
Ich selber würde versuchen mich zum Kazekagen durch zu kämpfen wenn es so weit wäre und anschließend würden wir auf direktem Wege ins Hauptquartier zurück machen.
Wir zogen uns möglichst unauffällig an, ein paar Kleidungstücke hatte ja nun doch jeder dabei.
Dann gingen wir in das Dorf.
Anfangs war ich sehr nervös.
Kurenai erzählte mir einmal, das Konoha und Suna mittlerweile Verbündete wären und ich hatte unglaubliche Angst, jemanden aus Konoha hier zu treffen.
Doch ich war nun bald schon zwei Jahre nicht mehr dort gewesen, mein Stil hatte sich verändert und niemanden hatte ich in all der Zeit gesehen den ich kannte.
Außerdem war Itachi an meiner Seite.
Er würde schon eher auffallen, gerade wegen seinem Sharingan.
Allerdings konnte er schnell Leute in seinem Gen-Jutsu bannen. Ich konnte nur hoffen, dass das nicht irgendwann auffiel.
Hidan ging zielstrebig in die Stadt.
Mit seiner Sense zog er viele Blicke auf sich, viele tuschelten.
Doch seine offene, herausfordernde Art lies viele Menschen glauben er sei einfach ein Ganove der in Suna einen Zwischenstopp einlegte.
Dass er ein gefährliches Mitglied der Organisation Akatsuki war, schien keinem in den Sinn zu kommen.
Aber umso besser für unsere Mission.
Zunächst ging ich mit Itachi einfach durch das Dorf.
Die Hitze machte mir sehr zu schaffen doch wann immer uns niemand sehen konnte, lies ich mich von meinem Eis umhüllen. Es war schwierig es hier zu formen, so trocken wie alles war und umso schneller hatte ich einen Großteil Chakra verbraucht und musste mich mit einem Eis begnügen welches Itachi mir nach einer Weile reichte.
"Wieso starren uns alle so an?" fragte ich den Uchia als wir gerade wieder durch eine belebte Straße gingen.
Wir gingen um eine Ecke, standen wieder in einer kleinen Seitengasse.
Überall hielt ich Ausschau nach verborgenen Fluchtmöglichkeiten.
Dann packte Itachi mich um die Hüfte, zog mich an sich und legte seinen Kopf ein wenig schräg um ihn auf den meinen zu legen.
"Hey was soll das...?" wollte ich schimpfen doch gerade traten wir in eine lange Einkaufsstraße.
Das musste das Herz Sunas sein.
Ich versuchte mich möglichst gelassen zu zeigen was mir relativ bald gelang. Immerhin war es Itachi an den ich mich ran werfen durfte.
Jetzt erst fiel mir auf, dass wir nur noch vereinzelt Blicke ernteten und dann meist freundliche.
Das war also sein Plan. Gewagt aber wirksam.
Wir schlenderten langsam die Straße entlang und kamen irgendwann an einen kleinen Stand an dem auch Karten verkauft wurden.
Nach einigem stöbern hatten wir zwei Karten von Suna erhalten.
Diese würden wir mit eigenen Informationen beschriften.
Wir würden noch einige Tage jeden Winkel untersuchen müssen und auch eine Übernachtungsmöglichkeit mussten wir finden.
Doch ich wusste, mit Itachi an meiner Seite wäre mir das alles egal.

"Suna Gakure ist wirklich eine wunderschöne Stadt." sagte ich gerade zu Itachi.
Heute gaben wir uns noch einmal als Pärchen aus, gingen zu den Stellen bei denen wir nicht sicher waren ob sie als Fluchtweg reichten oder nicht.
Auch mit einem Informanten von Sasori waren wir verabredet.
Wir sahen nicht mehr als seinen Schatten aber so konnte er auch uns nicht erkennen.
Von ihm bekamen wir weitere Tipps denen wir nachgingen.
Heute Abend würde ich dann den Angriff auf den Kazekage vornehmen.
Hidan würde vor dem Dorf mit dem Gepäck an einem sicheren Ort warten, seine lautstarke Kampfart würde uns zu schnell verraten.
Itachi würde mir Rückendeckung geben.
Doch bis dahin hatte ich noch einige Stunden Zeit und so beschloss ich ausnahmsweise mal nicht in den unscheinbaren Gassen herum zu schleichen sondern mir ein Outfit für den Abend zu besorgen.
Ich hatte ja nur meine üblichen Sachen dabei und da war nichts dabei für eine solche Aktion.
Itachi begleitete mich, zu groß war die Sorge das jemand uns frühzeitig erkannte.
"Hm die Hose ist gut. Darin kann ich mich viel besser bewegen und sie ist dunkel. So bin ich wenigstens ein bisschen getarnt in der Dunkelheit." erklärte ich Itachi leise während ich mich in einer engen, schwarzen Hose vor de Spiegel drehte.
Ich hatte nun ein schwarzes, enges T-Shirt und sogar leichte Stiefel gefunden. Die Hose würde das Outfit fast komplett machen.
"Ich brauche dann nur noch eines dieser Tücher um mein Gesicht zu verdecken. Alles andere habe ich." bei diesen Worten lies ich kleine Eiskristalle an meinen Fingerkuppen entstehen.
Itachi nickte mir zu und bald darauf verliesen wir den kleinen Laden.
Es war Zeit zu packen und uns zu positionieren.
Und dann war der Zeitpunkt endlich gekommen!

Ich schlich zum Kazekageturm.
Jeden Abend sah man den Kazekagen Gaara dort an einem Fenster oft in Gesellschaft seiner beiden Geschwister die ihm kaum von der Seite wichen.
Um diese Zeit wurden ihm Berichte zugetragen und der Tag in Suna neigte sich dem Ende.
Meine Chance.
Vor dem Turm waren einige Ninjas die nun Feierabend hatten.
Ich schlich mich zum Hinterausgang traf dort aber auf einen Ninja.
Ich hatte nicht viel Zeit, Hidan wartete und auch Itachi lief Gefahr entdeckt zu werden.
Also beschwor ich schnell meine Doppelklingenschwerter mit Hilfe von ein wenig Wasser welches ich bei mir trug.
Dann griff ich an.
Ich schlug den Ninja hart, setzte ihn außer Gefecht aber achtete darauf ihn nicht zu töten.
Dann schlich ich in das Gebäude.
Alles lief nach Plan.
Im Gang zum Büro des Kazekagen war ich nicht mehr ganz so zimperlich, verletzte einige Ninjas schwer.
Dann stürmte ich das Büro des Kazekagen.
Dort angekommen wurde ich sofort vom Sand Gaaras angegriffen, schaffte es nur knapp auszuweichen.
Dann wurde es windig doch da auch ich das Windelement beherrschte, konnte ich schlimmeres vermeiden.
Ich stürmte auf den Kazekagen zu, doch sprang ich an ihm vorbei und durchschlug das Fenster.
Dann flüchtete ich.
Hidan wartete bereits und einige Sekunden später tauchte auch Itachi auf.
Ohne viele Worte zu wechseln liefen wir so schnell wir konnten zurück zum Hauptquartier.

Schade.
Hätte ich nicht gerade eine Mission gehabt, hätte ich gerne noch eine Weile in Suna verbracht - am liebsten mit Itachi.

Kommentare (10)

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Otakugirl (94141)
vor 546 Tagen
Omfg ich bin bei teil 14 und denke mir nur so: giga facepalm!!!! Wie kann kakashi nur so abgrundtief bescheuert sein aber sooo o eine geile Story ich hänge an den Zeilen
Hiko Nanashi (08807)
vor 782 Tagen
Diese Geschichte war einfach wundervoll. (Wundervoll ist maßlos untertrieben aber egal...) Ich konnte nicht aufhören zu lesen und meine Mutter musste mir das Handy gewaltsam aus der Hand reißen damit ich zum essen komme...Großes Lob und viel Erfolg beim erstellenweiterer ffs. Weiter so! :D
Scatty-chan (33960)
vor 920 Tagen
Ich liebe diese Geschichte! Vielen Dank fürs schreiben! :D ^^
Tanja (59062)
vor 1067 Tagen
Die letzten 3 Kapitel hab Ich nicht gelesen. Ich trauere Immernoch um Hidan Und sogar um itachi obwohl Er Mir egal war bevor Ich zu lesen begonnen Habe. Selbst Auf shikamaru hab Ich einen leichten hass. Einfach wunderbar traurig. Bitte bitte mach Auch eine Geschichte wo Die haupperson Auf Hidan steht.
LuniiStar (31516)
vor 1103 Tagen
Bitte weiter schreiben! Ich lese sooo gerne deine FF
Anime-Fan (25325)
vor 1168 Tagen
Bitte schreib weiter ich halte es sonst nicht mehr aus! ★
Nightcoregirl (99671)
vor 1277 Tagen
Die Geschichte ist so schön. Ich muss weinen. ★
Laura (07743)
vor 1305 Tagen
Wie spannend mach unbedingt weiter!!!!!!
lea (53167)
vor 1321 Tagen
das ist eine sehr tolle geschichten und ich glaub das war die erste geschichte wo ich weinen musste. ich fande das das ein würdiges Ende ist aber ich fände es besser wenn du die geschichte weiterschreiben würdest
eleanor (66147)
vor 1331 Tagen
höre bitte nicht auf