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Liebe ist etwas Mächtiges......(2)

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2 Kapitel - 2.117 Wörter - Erstellt von: MaijaUzumaki - Aktualisiert am: 2012-12-15 - Entwickelt am: - 3.627 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Der zweite Teil

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Der zweite teil:Nach einiger Zeit gähne ich: “Bin ich froh wenn ich mich schlafen legen kann. Du nicht auch?”, ich schaue ihn freundlich an. “Ic
Der zweite teil:


Nach einiger Zeit gähne ich: “Bin ich froh wenn ich mich schlafen legen kann. Du nicht auch?”, ich schaue ihn freundlich an. “Ich schlafe nicht.” “Du... schläfst nicht? Aber... dann kannst du ja auch gar nicht träumen...” Ich sehe ein Schmunzeln in Gaaras Gesicht: “Träume.” Ich schaue ihn an: “Was ist falsch an Träumen?” Er schaut mich an, antwortet aber nicht. “Hast du es denn mal probiert?”, fragt Gaara nach einiger Zeit. Ich schaue ihn verwirrt an: “Was?” “Andere Menschen durch dein Kekkei Genkei glücklich zu machen?” Das überrascht mich und ich muss unwillkürlich lächeln: “Nein. Ich- ich habe Angst nur wieder jemandem weh zu tun.” “Probier es.”, sagt er ruhig und schaut ins Feuer. Erst jetzt fällt mir auf wie schön er ist. “An dir?”, frage ich ihn ungläubig. Ich kann mir nicht vorstellen dass irgendjemand sich solche Schmerzen freiwillig antun will um nur... einen meiner Träume... zu verwirklichen... Er wartet nur. Ich atme tief ein und aus – und aktiviere mein Kekkei Genkei. Ich sehe Gaara als kleines Kind. Er war immer allein. Sein Vater hat Shukaku in seinen Körper eingeschlossen, aus Sucht nach einem guten Shinonbi. Weiß er denn was er seinen Sohn damit angetan hat? Als Gaara 6 Jahre alt war hat er viele Menschen getötet weil er das Bijuu nicht kontrollieren konnte. Sein Vater wollte ihn töten. Ich spüre in meinem Unterbewusstsein wie mir die Tränen über die Wangen laufen. Gaara als Kind wollte wissen was Schmerz ist, da das Schutzschild Shukakus ihn vor allem schützte. Er versuchte sich oft selbst zu verletzen... Yashamaru, der Bruder seiner verstorbenen Mutter erklärte ihm, dass er nicht allein auf der Welt ist, dass seine Mutter ihn liebt. Doch er hat gelogen, so empfand Yashamaru nicht in Wahrheit. Er hasste Gaara weil seine Schwester Gaara nie gebären wollte. Und weil sie wegen ihm starb. Gaara sollte mit seinem Sand auf ewig in dieser Welt wandeln und Menschen quälen und töten. Grausam einem Kind den Namen: Der sich selbst liebende Dämon, zu geben. Daraufhin entschied sich Gaara, das zu werden, was seine Mutter wollte. Mit seinem eigenen Sand ritzte er sich das Zeichen für Liebe in seine Stirn und folgte dann nur noch dem Motto: Ich liebe nur mich selbst und ich kämpfe nur für mich selbst. Das bedeutet Gaara, das bin ich.“ „Hikari.“, stöhnt Gaara. Ich schrecke auf. Sofort löst sich mein Jutsu auf, ich starre ihn an. Er schaut nur schweigend ins Feuer. Ich schaue unwillkürlich auf das Zeichen auf seiner Stirn. Liebe. Er hatte so eine schreckliche Kindheit… was haben sie ihm nur alles angetan! „D-Darf ich es noch einmal probieren?“, ich will versuchen ihm die wenigen, glücklichen Momente einmal kräftig schenken, dass er mal glücklich ist. Er antwortet nicht, ich nehme es also als ein ja. Wieder aktiviere ich mein Kekkei Genkei. Es ist anstrengender, aber nur weil es ungewohnt für mich ist. Ein Bild… ein Haufen Kinder die Ball spielen. Gaara wird ausgeschlossen. Ich kann die schönen Momente nicht finden, aber ich kann die schlechten manipulieren. Ich lass ein Kind erscheinen: „Gaara! Willst du mit mir spielen?“, es lacht. Und ich lasse Gaara und das Kind lachend über Sand rennen. Und ein neues Bild: Gaara allein auf dem Dach. Ich schicke ihm das gleiche Kind wieder. Sie reden und lachen. Das letzte Bild: Temari und Kankuro, ängstlich blicken sie zu ihrem kleinen Bruder, der so viel mächtiger ist als sie. Ich lasse sie lachen und ihn in den Arm nehmen. Temari sagt: „Ich hab dich lieb, Bruderherz.“ Und Kankuro: „So wie du aussiehst schleppst du jedes Mädchen ab!“, er lacht laut. Das Bild wird heller und heller, bis es sich auflöst und ich mich in der Realität wiederfinde. Ich bin glücklich, ich hoffe Gaara empfindet ebenso. „Danke.“, sagt er plötzlich. „Ich hab zu danken. Ich kann zwar aus irgendeinem Grund keine schönen Gefühle hervorbringen aber schlimme Erinnerungen manipulieren…“ „Es ist schön, für den Augenblick.“, sein Blick ist weiterhin auf das Feuer gerichtet. „Ja, leider nur für den Augenblick…“, seufze ich. „Bist du müde?“ „Ja. Ich glaube ich kann jetzt auch gut schlafen. Ich war… nachdem ich Temari so weh getan habe… ganz verwirrt und wütend. Enttäuscht und traurig zugleich.“ „So viele Gefühle.“ Ich schmunzle: „Du meinst: so schwach.“ Er runzelt die Stirn, das sehe ich zum ersten Mal bei ihm. Doch sofort hat er wieder die gefühlslose Maske aufgesetzt. „Ich denke nicht dass du dich als schwach bezeichnen solltest. Schlaf jetzt Hikari, den brauchst du.“ Ich wollte eigentlich noch was erwidern aber mein Kopf sackt langsam auf meine Knie. Ich höre wieder das knirschen von Sand und Gaaras Sand legt eine Decke um mich, dann zieht es sich zurück: „Danke.“, murmle ich schlaftrunken. Und dann befinde ich mich auch schon im Land der Träume. Wärme in meinem Rücken, ich reibe mir die Augen. „Bist du ausgeschlafen?“ Ich schaue Gaara an und nicke. Dann bewegt sich Sand auf die Zelte zu, am rechten rüttelt es sanft am linken kräftiger. Aus dem linken Zelt hören wir Kankuros Proteste, aus dem rechten allerdings kommt Temari bereits heraus. Dann packen wir die Zelte zusammen und setzen unseren Weg fort. Der Boden wird brösliger und viel zu spät bekomme ich mit dass wir uns bereits in der Wüste befinden, die Sonne brennt unerschütterlich auf uns herab. „Ist die Sonne für dich erträglich?“, Gaara schaut mich nicht an. Ich nicke ihm zu, mein Mund ist zu ausgetrocknet um zu reden. Da bin ich plötzlich im Schatten, Gaaras Sand bildet ein Sonnenschirm für mich, ich lächle ihn matt an. „ Da vorn ist Sunagakure.“, Kankuro lächelt mich an. Und Tatsächlich eine wunderschöne Stadt umgeben von der kargen Wüste. Als wir noch näher kommen sehen wir tausende von Menschen. Sie jubeln und applaudieren. „Kazekage-sama! Kazekage-sama! Willkommen Zuhause! Wir freuen uns dass Sie wieder da sind!“ Als wir dem Getümmel näher kommen springen sie auf uns zu, sofort ist Gaara von Leuten umgeben. Temari und Kankuro ebenso. „-Und das ist Hikari, die neue Lehrerin von Sunagakure.“, höre ich Kankuro sagen, ich verbeuge mich in Richtung der Menge. „Sie hat ein unglaubliches Genjutsu!“, sagt Temari zu einem älteren Ninja. „Sie wird Sunagakure helfen.“, und mit den Worten geht Gaara auf das Tor Sunas zu und die Meute folgt ihm. Nach einiger Zeit schließt Kankuro zu mir auf: „Wir gehen erst mal zum Haus des Kazekagen, dort erwartet uns eine warme Mahlzeit. Danach zeige ich dir dein Zimmer.“ Ich nicke und wir laufen weiter mit der Menge jubelnder Menschen im Nacken. Nachdem wir das Haus erreicht haben herrscht Stille, Gaara bedankt sich und die Menge löst sich so langsam auf. Kankuro hatte recht, wir bekamen ein leckeres Essen, das unsere knurrenden Mägen verwöhnte. Ich war überrascht als ich ein Zimmer auf der gleichen Etage wie Temari und Kankuro bekam. Und eigentlich war es kein Zimmer sondern eine Wohnung. Ich habe ein Badezimmer, ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer und ein Büro. Essen würde ich unten in der Küche, in der alle essen. Es ist bereits wieder Abend und ich sitze auf dem Dach des Kazekage Hauses, ich schlüpfe einfach aus meinem Schlafzimmerfenster auf's Dach. So heiß wie es am Tage ist, so kühl ist es abends. Nachts ist es hier bestimmt bitterkalt. Ich bin froh hier oben ganz allein zu sitzen, der Tag war ziemlich voll mit Eindrücken und Bildern und Emotionen. Hier kann ich in Ruhe nachdenken. Schon komisch, dieses Dorf hat Gaara so oft weh getan, so oft hintergangen und nicht akzeptiert – und trotzdem, jetzt würde er sein Leben auf's Spiel setzen um eben dieses Dorf zu beschützen. Gaara ist ein guter Mensch. „Du sitzt auf meinem Platz.“ Erschrocken fahr ich herum, Gaara steht vor mir. „Oh, tut mir leid. Das wollte ich nicht.“, ich mache Anstalten aufzustehen aber Gaara sagt schnell: „Bleib sitzen.“ Also tat ich es. „Ich komme oft her.“, er schaut hinauf zu den Sternen. „Kann ich mir vorstellen. Hier ist es so ruhig und friedlich. Ein guter Ort zum nachdenken.“ Gaara schaut mich intensiv an: „Genau.“ Hier, so dicht bei ihm zu sitzen, verursacht mir eine prickelnde Gänsehaut… eine angenehme Gänsehaut. „Außerdem… ist es schön den Menschen zuzuschauen.“, ich deute auf den Markt, auf dem – trotz hereinbrechender Dunkelheit – noch viel Trubel ist. Gaara folgt meinem Blick. „Hikari, was ist Liebe?“ Die Frage überrascht mich, mein Herz kribbelt. „Liebe ist ein Gefühl.“ Als er nicht antwortet rede ich weiter: „Es kann aber auch eine Lebenseinstellung sein, ein Sinn. Der Sinn des Lebens. Es gibt… verschiedene Arten von Liebe. Zum Beispiel die Liebe in einer besonders intensiven Freundschaft, sie kann so stark sein, dass die Freunde fühlen können wann es dem anderen schlecht geht und er Hilfe braucht. Aber dazu muss die Bindung wirklich stark sein. Und es gibt die Liebe zwischen Geschwistern-„ Gaara unterbricht mich: „Ich mochte früher meine Geschwister nicht.“ Ich lache: „Das ist gut möglich. Es kann auch sein das die Liebe zwischen Geschwistern zerbricht. Aber diese Liebe baut auf der Familie auf und somit sind sie ein Leben lang miteinander verbunden. Noch intensiver als die Liebe zwischen Geschwistern ist die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind.“ Ich weiß nicht ob ich mir das nur einbilde, aber ich glaube soeben hat Gaara die Nase gerümpft. Ich fahre fort: „Also wie gesagt diese Liebe ist besonders intensiv da das Kind im Bauch der Mutter heranwächst. Es besteht von Anfang an eine besondere Verbindung zwischen Mutter und Kind. Aber für mich ist und bleibt die wichtigste und mächtigste Liebe die zwischen einem Mann und einer Frau. Diese Liebe, ist nämlich so mächtig, dass diese Menschen sich selbst aufopfern würden um den anderen zu beschützen. Außerdem macht es einen unbeschwert und glücklich verliebt zu sein. Letztendlich, glaube ich, dass Liebe nur ein Sinn des Lebens ist. Und dieser kann sich ja bekanntlich wandeln.“, ich deute auf eine junge Frau auf dem Markt. „Ich denke für sie war am Anfang eine gute Ausbildung, der Sinn des Lebens. Dann kam bestimmt etwas dazwischen –„ Ein Mann geht auf die junge Frau zu, küsst sie und hält sie in den Armen:“- ein Mann. Ihr Mann, kam dazwischen. Und der Sinn des Lebens wandelte sich. Und er wird sich erweitern wenn sie ihm ein Kind gebärt. Du siehst, Liebe ist eine ziemlich komplizierte Sache.“ Er nickt: „Kompliziert.“ Nun schweigen wir. Eine angenehme Stille, ich habe ziemlich viel geplappert. Ich würde am liebsten näher rücken, seinen Duft einatmen und am allerliebsten ihm mal durch das Haar streichen. Die roten Strähnen umrahmen und wenige fallen in sein Gesicht. Ich wünschte ich könnte irgendetwas tun diesen traurigen, blauen Augen etwas Fröhlichkeit zu vermitteln. „Was ist dein Sinn des Lebens?“, Gaara schaut nachdenklich in die Menge. Ich muss lächeln: „Kinder. Ich unterrichte Kinder und kann mir nichts Schöneres vorstellen. Ich kann – will ihnen helfen ihren Sinn des Lebens zu finden.“ Ich strecke mich müde: „Tut mir leid, ich muss dich jetzt wohl allein lassen.“ Auch wenn ich eigentlich gar nicht gehen will… „Aber es war ein langer Tag und ich muss morgen meinen Unterricht vorbereiten. Gute Nacht, Gaara.“ „Gute Nacht.“ Ich gehe an ihm vorbei und schlüpfe durch mein Fenster in mein Zimmer. Ich ziehe mich aus und lege mich in Unterwäsche ins Bett. Das Fenster lasse ich offen, so kann die kühle Brise hereinwehen. Schnell sind meine Augen zu schwer um sie länger offen zu lassen und ich stelle mir vor ich würde in Gaaras Armen einschlafen.
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1354357361
Liebe ist etwas Mächtiges......(2)
Liebe ist etwas Mächtiges......(2)
Der zweite Teil
http://www.testedich.de/quiz31/quiz/1354357361/Liebe-ist-etwas-Maechtiges2
http://www.testedich.de/quiz31/picture/pic_1354357361_1.jpg
2012-12-01
407D
Naruto

Kommentare (3)

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Snow (16855)
vor 75 Tagen
Alter das bild in kapitel 3!😂😂
drgongirl69 (26443)
vor 1199 Tagen
Hallo erstmal...
Eine sehr gute Geschichte!!!
Sie ist dir echt gut gelungen.
Du hasst sehr SEHR genau erklärt. Finde ich sehr interessant ;)
Einfach gesagt sehr gute Geschichte
Mir hat sie echt gefallen und ich kann sie nur weiterempfehlen :)
Sarana (01667)
vor 1323 Tagen
Ja, hi, mein lieblings Charaktere sind Shikamaru, Kiba, Neji und Gaara.