Zwei Gesichter - Teil 21 (2. Staffel)

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2 Kapitel - 3.566 Wörter - Erstellt von: Liamera - Aktualisiert am: 2012-12-01 - Entwickelt am: - 2.244 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Rückblick zu Teil 20:

Wir mussten hier verschwinden ehe sie mich in meinem derzeitigen Zustand packen konnten.

So verging der Tag recht schnell.

Ich genoß die Zeit mit Itachi, genoß es ihn von einer anderen Seite kennen zu lernen.

Morgen würden wir den Heimweg antreten.

Doch ich war nicht gewillt, diese neue Beziehung zu ihm aufzugeben!



Ja ich konnte wieder leben, ich war wieder ich.

Und vielleicht durfte ich irgendwann auch wieder wirklich lieben.

1
Harte Schule

"Lass mich schlafen, geh weg Tobi ich habe keinen Bock mit dir zu spielen und wenn du mir jetzt wieder einen Eimer Wasser ins Gesicht schmeißt war's das mit dir." nörgelte ich verschlafen unter meiner Decke hervor.
Nur Tobi war so dreist mich in aller herrgottsfrühe zu wecken damit ich mit ihm verstecken spielte.
Schrecklich dieses kindliche Benehmen.
Zumal ich genau spürte, dass das nicht sein wahres ich war.
Dann wurde ich unsanft hochgeschmießen.
Etwas oder jemand ließ sich mit seinem vollen Gewicht auf mein Bett fallen was meinen Körper springen lies.
Ich schlug die Decke zurück und wollte gerade lauthals losschreien als ich das Gesicht meines Besuchers sah.
Das perverse Grinsen welches dieser Besucher mir schenkte machte mich zunächst sprachlos.
Doch nicht lange!
"HIDAN DU VERDAMMT VERMALEDEITER ARSCH VERSCHWINDE AUF DER STELLE AUS M E I N E M BETT!" bölkte ich los so laut ich nur konnte.
Dieser lachte.
"Wir sind alleine. Kakuzu holt sich irgendein Kopfgeld ab, Pain und Konan sind nicht da, Tobi ist mit Deidara auf einer Mission und Sasori ist mit Kisame und Itachi weg etwas zu essen zu besorgen. Zier dich nicht so" sprach er lüstern während seine Hand sich meinem Top näherte.
Instinktiv gab ich ihm eine schallende Ohrfeige.
Im ersten Moment schaute Hidan ganz traurig und hielt sich die Wange ehe er mich im nächsten Moment in mein Kissen zurückschmiß und seine Hände links und rechts neben meiner Schulter abstützte.
Er war nun genau über mir.
Mit Händen und Füßen wehrte ich mich so gut ich konnte doch hatte ich nicht die nötige Kraft um gegen Hidan anzukommen zumal mein Arm noch nicht ganz verheilt war.
Fingerzeichen konnte ich nicht formen.
Ich war wehrlos.
Tränen stiegen in meine Augen. Hidan machte sich währenddessen lüstern an meinem Hals zu schaffen.
Ich schüttelte mich, schrie und weinte.
Es lies ihn kalt, gab ihm das Gefühl der Überlegenheit die er schamlos ausnutzte.
Für ihn war das nur ein Spaß. Er war es gewohnt sich zu nehmen was er wollte.
Was das für mich bedeutete war ihm nicht klar.
Hätte er sich auch nur eine Sekunde Gedanken über sein tun gemacht, wüsste er, dass ich ihn nach dieser Aktion vernichten würde.
Sollte ich dazu nicht in der Lage sein würde es Kisame sein der es tat. Dieser würde rasend werden.
Doch Kisame war nicht da. Niemand war da. Weder auf mich noch auf sonst wen konnte ich mich gerade verlassen.
Ich gab das schreien auf, weinte still während eine warme Hand meinen Bauch entlang glitt, immer weiter empor.

Die Tür wurde aufgeschlagen.
Alles in mir verkrampfte sich nur noch mehr.
Itachi stand in der Tür. Doch von der üblichen Teilnahmslosigkeit keine Spur. Das Entsetzen stand ihm in sein ausgezerrtes Gesicht geschrieben.
Tausendmal lieber hätte ich die Schande über mich ergehen lassen als Itachi so sehen zu müssen.
Was musste er nur denken mich hier so mit Hidan zu sehen?
Doch was dachte ich da?
"Was willst du denn hier du..." ich hörte Hidan kaum zu, war froh endlich von hier wegkommen zu können.
Ich wandte mich unter seinem Arm hindurch, stand auf.
Meine Beine waren wackelig, mir drehte sich alles.
Wahrscheinlich vom heftigen weinen und schütteln.
Barfuß tappste ich an Itachi vorbei, kippte seitlich um, doch wurde vom Türrahmen aufgefangen.
Dann ging ich weiter, weg von Hidan, noch weiter weg von Itachi.
Mama...wo warst du? Niemanden hätte ich jetzt lieber an meiner Seite als dich.
Ich stolperte, fiel mitten auf mein Gesicht.
Ich wollte nicht mehr aufstehen, wollte am liebsten in dem Boden versinken aus dem Zetsu soeben aufstieg.
Skeptisch sah er mich an, blieb mit seinem Gesicht auf der Höhe des meinen.
Er sagte etwas und doch hörte ich nichts.
Mechanisch richtete ich mich auf, ging weiter, wollte nur noch weg.
Es war nichts Schlimmeres passiert und doch fühlte ich mich beschmutzt, beschämt und verletzlicher denn je.
Und dann, einfach um mich von alle dem zu befreien was gerade auf mir lastete schrie ich. Ich schrie, schrie so laut ich konnte.
Doch mein Körper packte diese Anstrengung nicht und sackte abermals zu Boden.
Plötzlich sah ich zwei weitere Gesichter.
Sasori schaute aus seinem Zimmer hervor, vorwurfsvoll und doch teilnahmelos.
Das andere Gesicht gehörte zu Kisame.
Verschwunden war sein ständiges grinsen, vorbei war es mit dem großen Fischmann.
Er sank neben mir zu Boden, schaute mich an und sprach mit mir.
Kisame. Ich kann nicht. Hilf mir doch.
Ich schaffte es nicht einmal meine Gedanken zu Ende zu denken.
Er sah an mir vorbei, sprach zu jemandem hinter mir.
Bitte lasst es nicht Itachi sein! Das war das einzige was ich denken konnte.
Dann schüttelte Kisame mich heftig. Sogar eine Ohrfeige gab er mir.
Doch ich fühlte nichts. Meine Wange pochte und doch fühlte ich den Schmerz nicht.
Es war, als würden meine Gedanken den Schmerz mindern.
Kisames Gesicht verriet ernsthafte Sorge während er abwechselnd mit mir und dann der Person hinter mir sprach
Und dann passierte es.

Hidan stand einige Meter entfernt vor mir im Flur.
Er grinste, strich sich seine Haare nach hinten und schien wieder einmal mit Beleidigungen und Verwünschungen um sich zu schmeißen.
Dann wurde sein Blick glasig, er krümmte sich aber schien er nicht zu schreien.
Es wirkte so, als wäre er in einem von Itachis Gen-Jutsus.
Es war eine rein psychische Sache - müsste es dann nicht auch bei Hidan anschlagen?
Doch was interessierte es mich.
Ich packte den Saum von Kisames Kragen, versuchte mich hochzuziehen.
Jetzt erst viel mir auf, dass ich nicht mehr als eine kurze Short trug wie ich es zum Schlafen ebenso tat.
Mein Top hing ziemlich schief, mein Bauch lag frei.
Meine Haare hatte ich auch nicht zurecht gemacht.
Alles in allem musste ich furchtbar aussehen und das vor versammelter Mannschaft.
Es strengte mich an mich aufzurichten, fiel mir schwer zu gehen.
Doch mit Hilfe von Kisame gelang es mir dann doch den Weg ins Bad zu finden.
Ohne großartig darüber nachzudenken, zog ich mich aus und duschte.
Kisame saß an eine Wand gelehnt neben der Duschkabine.
Nach und nach spülte ich dieses beklemmende Gefühl von mir herunter, spülte all diese seltsamen Gedanken weg.
Das Bad war ganz und gar vernebelt als ich das Wasser endlich abstellte.
Über der Tür hing ein Handtuch. Kisame musste es mir dorthin gehangen haben.
Insgeheim dankte ich ihm dafür, dass er bei mir war, mich umsorgte.
Was würde ich nur ohne ihn tun?
"Geht es dir wieder besser?" fragte mein Freund mich verbissen während ich mich abtrocknete
Ich überlegte selber einen Moment ehe ich ihm antworte:
"Muss ja. Ich werd mich wohl ziemlich angestellt haben oder?"
Kisame schaute überrascht auf. Er hatte seinen Kopf die ganze Zeit gesenkt gehalten.
Ich hatte keine Geheimisse vor ihm und wie eine Frau aussah wusste er sehr wohl. Er wäre wohl der letzte der mir etwas wegschauen würde und doch schien die Situation ihn an seine Grenzen zu bringen.
Deswegen wickelte ich das weiße Handtuch enger um meinen Körper und setzte mich neben ihn.
"Was genau ist passiert?" fragte er nun.
Sein Selbstbewusstsein schien ihn langsam wieder einzuholen.
"Ich will nicht darüber reden." antwortete ich knapp.
"Stimmt es das Hidan über dich hergefallen ist?" bohrte er weiter.
Seine Stimme schien ruhig doch spürte ich wie angespannt er war.
"Ich habe gesagt ich möchte nicht darüber reden." antwortete ich.
"Aber ich wäre dir unendlich dankbar, wenn ich ein paar Nächte bei dir im Zimmer übernachten könnte." fügte ich hinzu, möglichst so als ob nichts gewesen wäre.
Es würde nichts bringen ihn später darauf anzusprechen. Wo wir das Thema schon einmal hatten, konnte ich das genauso gut jetzt machen.
"Kommt gar nicht in Frage." polterte Kisame nun los.
"Solange du mir nicht erzählst was da gewesen ist, musst du schauen wie du klar kommst." fügte er hinzu während er sich aufrichtete.
"Gut bitteschön" schnauzte ich ihn nun an.
"Lass mich doch allein, warte ich eben darauf bis Hidan es das nächste Mal versucht. Hoffe ich einfach mal, dass ich da genauso wehrlos bin dann kannst du mir nämlich noch einen drauf setzen das ich es ja noch selber Schuld bin." schrie ich beinahe.
Kisame schaute mich ungläubig an, wollte den Mund aufmachen.
Seine Augen blitzten gefährlich
"Also hatte Itachi es richtig verstanden?" sprach er mehr zu sich als zu mir.
"Wenn ich diesen Kerl erwische wird selbst Kakuzu ihn nicht mehr zusammenflicken können. Das war sein Todesurteil."
Kisames Stimme bebte vor Zorn während er das sagte.
"Wenn es hart auf hart kommt, wirst du verlieren. Du achtest nicht auf Taktik und Abstand. Und auf kurz oder lang würde Hidan dich erwischen. Mach dich also bitte nicht lächerlich Kisame." spottete ich nun.
Ich wusste nicht wieso, doch ich war unglaublich böse.
Wahrscheinlich auf mich selbst doch war ich noch immer recht verwirrt weswegen Kisame das ganze jetzt ausbaden durfte.
Ich würde erst einmal versuchen zur Ruhe zu kommen ehe ich mit Itachi sprechen wollte.

"Itachi ich komme jetzt rein." sagte ich während ich die Tür zu meinem Nachbarzimmer öffnete.
Itachi hatte nicht reagiert dabei musste er hier sein.
Das Gespräch auf später verschieben wollte ich auch nicht, immerhin hatte ich einen Plan.
So öffnete ich also die Tür zum Zimmer des Uchia.
Ich schloß die Tür leise hinter mir und wollte gerade mein Anliegen vortragen als mir auffiel, dass er auch hier nicht war.
Wo konnte er denn dann sein?
Da öffnete sich eine Tür die ebenfalls in diesen Raum führte.
Durch den langen Mantel Itachis der an dieser Tür hing war sie mir zunächst gar nicht aufgefallen.
Er schaute mich ernst an.
Schnell bemerkte ich auch wieso.
Sein Mantel hing an dieser Tür. Demnach konnte er ihn nicht tragen.
Leider Gottes trug er auch sonst so gut wie nichts sondern stand lediglich mit einem Handtuch vor mir.
Ich spürte wie meine Wangen sich röteten, ich automatisch in jede Ecke des Raums sah, höchst konzentriert darauf bloß nicht Itachi anzusehen.
"Kann ich etwas für dich tun?" fragte er kühl.
Ich schüttelte den Kopf und sah ihn verlegen an.
Er strich sich gerade mit einer Hand eine feuchte Haarsträhne aus dem Gesicht.
Seine Augen waren ausnahmsweise nicht rot.
Normalerweise sah man nie seine wahren Augen, immer das Sharingan.
Hatte Thamaluna ihn heilen können?
"Ich denke ich komme später noch einmal wieder, es tut mir leid. Ich wollte dich nicht."
Ich sagte nichts weiter. Jedes weitere Wort würde mich nur noch tiefer in den Schlamassel hinein reiten.
Mein eigentliches Anliegen konnte ich jetzt sowieso vergessen.
"Wenn du einen Moment wartest, habe ich gleich alle Zeit der Welt für dich." sprach Itachi nun.
Ohne eine Antwort abzuwarten suchte er sich einige Klamotten und verschwand wieder.
Wahrscheinlich hatte er ein eigenes kleines Bad am Zimmer.
Es dauerte nicht lange und er kam wieder zurück, die Haare noch immer feucht doch mittlerweile wieder angezogen.
So konnte ich mich entspannen und ertappte mich tatsächlich bei dem Gedanken, dass ich ja eigentlich nichts dagegen einzuwenden hätte ihn häufiger so zu sehen.
Er war ein wirklich attraktiver, junger Mann.
Wieder wurde ich rot.
Was dachte ich denn da bloß schon wieder?
"Was willst du?" wiederholte Iachi seine Frage von vorhin.
Die schneidende Kälte war nicht zu überhören.
Vorbei war es mit der Beziehung die ich zu ihm während der letzten Mission fand.
"Ich würde dich gerne um etwas bitten." brachte ich zögernd hervor.
Langsam zweifelte ich an meiner Idee.
Itachi sagte nichts, wartete darauf das ich weiter sprach.

"Wie du ja sicherlich weisst, ist heute Morgen beinahe etwas geschehen gegen das ich mich nicht wehren konnte."
Überrascht und skeptisch sah er mich an.
Ich lies mich davon nicht beirren.
"Da ich so etwas nicht noch einmal erleben möchte, würde ich dich gerne darum bitten mir beizubringen, wie ich Hidan mit Hilfe von Gen-Jutsu irgendwie aufhalten kann.
Körperliche Angriffe bringen leider gar nichts. Von meinen vertrauten Geistern habe ich viel gelernt, beherrsche zwar kein Sharingan aber habe immerhin die Augen Nekos. Da Neko damit etwas ähnliches wie Gen-Jutsu schaffen kann, dachte ich das du mir vielleicht helfen könntest."
Nun war es raus.
Itachi schaute mich ausdruckslos an.
"Ich kann verstehen wenn du es nicht willst. Das Ganze ist sicher nicht das gleiche wie dein Sharingan und ich bin lausig auf dem Gebiet. Den ganzen Tag habe ich nun trainiert doch ich packe das alleine nicht und auf Kisame kann ich derzeit nicht zählen. Er ist ganz neben sich und ich mag ihn ungern damit belasten."
Itachi nickte knapp.
"Und was willst du noch?" fragte er dann.
Ich schaute ihn irritiert an.
"Irgendwas sagt mir, dass das nicht alles war." er grinste leicht.
"Wenn du das machen würdest wäre mir schon mehr als genug geholfen, mehr kann und will ich nicht verlangen." sprach ich nun.
"Gut. Ich kann es versuchen solange wir keine neue Mission haben. Während dieser Arbeit wäre es dann aber wohl besser dich anderswertig vor neuen Übergriffen zu schützen. Kisame wird dich doch sicherlich bereit erklären die Nächte in deinem Zimmer zu verbringen oder?" fragte er nun wieder kühl.
Ich schüttelte den Kopf.
"Keine Chance. Er ist wie ausgewechselt, wahrscheinlich hat Thama ihn seine tiefsten Probleme vorgehalten oder so. Er hat mir vorhin recht deutlich gemacht, dass er nicht einsieht mir zu helfen solange ich ihm nicht alles erkläre. Daraufhin wurde ich dann ziemlich wütend und habe ihn abblitzen lassen. Es ist nicht seine Art aber Thamaluna hatte scheinbar eine besondere Wirkung auf ihn" erklärte ich.
"Gut. Für die Zeit kannst du hier bleiben, dieser Raum ist größer als der deine und hier wird Hidan dich nicht direkt vermuten sofern du dich nicht zu blöd anstellst. Wir beginnen direkt morgen mit dem Training." mit diesen Worten legte er sich auf sein Bett.
Ich schaute ihn perplex an.
"Du kannst dich gerne dazu legen aber das würde wohl etwas eng werden. Entweder legst du dich auf den Boden oder holst dir deine Schlafsachen rüber." sagte er nun.
So wie er dabei schaute, schien er versucht haben einen Witz zu machen.
Sehr untypisch.
Thama hatte wohl auf beide eine seltsame Wirkung gehabt.
Wahrscheinlich bekam auch ich deswegen so oft gesagt, ich sei nicht ganz normal.

Ich eilte dennoch in mein Zimmer und zog mir schnell frische Schlafsachen an.
Dann packte ich mir meine Decke und das Kissen und klemmte mir noch eine dünne Decke unter dem Arm.
Anders würde ich es auf dem harten Boden wohl kaum aushalten.
Als ich nun wieder bei Itachi war, legte ich mir alles zurecht und versuchte zu schlafen.
Doch hörte ich seinen Atem, spürte seinen Blick trotz der Dunkelheit in dem Raum auf mir ruhen.
Ich hörte wie jemand vor der Tür lang ging.
War es Kisame der mich suchte? War es Hidan? Oder nur jemand der in Richtung Bad ging?
Durch den schmalen Spalt unter der Tür zog es heftig. Ich war was das betraf sehr empfindlich.
Die ganze Zeit drehte ich mich von links nach rechts und kam einfach nicht zur Ruhe.
Wenn ich bei Kisame wäre, würde ich mich jetzt zu ihm legen und bei ihm schlafen.
Aber bei Itachi konnte ich das einfach nicht bringen.
Die Vertrautheit fehlte und vor allem hegte ich zu ihm ganz andere Gefühle als zu Kisame.
Und doch lies der Gedanke mich nicht los, lies mich erst recht keinen Schlaf finden.
Ich drehte mich gerde wieder um und erhaschte einen Blick in Itachis Augen.
Seine roten Augen schauten vom Bett hinunter zu mir.
"Halt still oder komm her, so hört dich selbst Hidan sofort." sagte er nur knapp und gepresst.
Träumte ich?
Das war doch nicht Itachi.
Doch wollte ich darüber auch nicht näher nachdenken.
Ich wollte egoistisch sein, wollte einfach hören auf das was er sagte und mich zu ihm legen.
So fasste ich mir ein Herz und stand auf.
Ich konnte in der Dunkelheit mindestens genauso gut sehen wie er mit seinem Sharingan.
Ein Vorteil wenn man Nekos Augen hatte.
Doch raubte mir die Nutzung dieser nicht meine wahre Sehkraft.
So erhellten seine roten Augen die Dunkelheit genauso wie meine blauen Augen.

So lag ich nun also eng an Itachi gepresst mit ihm unter einer Decke in einem Bett.
Hätte mir heute Morgen jemand gesagt, dass das passieren würde hätte ich herzhaft angefangen zu lachen.
Doch schnell gewöhnte ich mich an seinen regelmäßigen Herzschlag.
Schnell gewöhnte ich mich an die Wärme seines Körpers.
Schnell genoß ich wie meine Haare leicht mein Ohr kitzelten wenn sein Atem sie tanzen lies.
Umso mehr tat es dann aber weh zu wissen, dass das Ganze eine andere Bedeutung hatte als ich sie mir wünschte.
Ich konnte nicht anders als eine Träne vergießen und schwer seufzen.
Was auch immer dies in Itachi ausgelöst hatte:
Plötzlich lag sein Arm vor mir, faste den meinen und mit sanften Bewegungen strich er über meinen Unterarm.
Er sagte etwas, doch hörte ich es nicht, das Klopfen meines Herzenz übertönte alles andere.
Langsam wurde Itachis Arm immer schwerer, seit Atem noch ruhiger.
Er musste eingeschlafen sein.
So nahm ich vorsichtig seine Hand die noch immer vor mir lag, nahm sie in die meine und weinte mich stumm und leise in den Schlaf.
Kakashi, Itachi.
Was tat ich hier, was war bloß los mit mir.
Thama...wo warst du? Ich brauchte deinen Rat...

Trotz dieser inneren Unruhe genoß ich einfach Itachis Nähe in diesem Moment.
Morgen würde ein harter Tag werden.
Ich war sicher, dass Itachi mich nicht schonen würde.
So genoß ich noch eine Weile seine Wärme, seinen Duft einfach seine Nähe.
Bald darauf war auch ich eingeschlafen.

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