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Zwei Gesichter - Teil 19 (2. Staffel)

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2 Kapitel - 3.616 Wörter - Erstellt von: Liamera - Aktualisiert am: 2012-12-01 - Entwickelt am: - 2.414 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Rückblick zu Teil 18


Dann griff er zu meiner Hand, nahm sich die Schüssel die ich in dieser hielt und begann laut zu schlürfen.

Jetzt erst bemerkte ich, dass er sich abermals über mein Essen hermachte.

Natürlich lies mein Protest nicht lange auf sich warten, Kisame schien nur darauf zu lauern das ich wieder anfing zu schreien.



Vergessen waren alle Sorgen, alle Bedenken.

Ich genoss nach langer Zeit wieder einen Moment in vollen Zügen ohne diese ständig anhaltende Kälte und Leere in mir.

Ich lebte endlich wieder mein Leben so wie ich es wollte.

Und ich würde es schaffen, dieses Leben wieder glücklich zu leben!

1
Der Schatten - Kakashis Sicht

Wir hatten Sasuke nicht dazu bewegen können wieder zurück zu kommen.
Wir hatten es nicht geschafft neue Informationen über Akatsuki zu sammeln.
Wir hatten nicht die leiseste Ahnung wo Kaya sein konnte.

Ich hatte als Sensei versagt.
Ich hatte als Ninja versagt.
Ich hatte als Mensch versagt.

Jeden Tag wurde ich aufs Neue daran erinnert, mir jeden Tag aufs Neue bewusst wie unsagbar dumm ich gewesen sein musste.
Ich versuchte Trost zu finden indem ich mich Obito in Gedanken anvertraute.
Doch auch ihn hatte ich damals nicht retten können, nicht einmal mein Versprechen halten können Rin zu beschützen.
Alle die mir etwas bedeutet hatten habe ich verloren, war wieder allein.

Ich wusste das trauern mir nicht helfen würde. Ebenso war mir klar, dass ich Kaya niemals wieder finden würde wenn ich mich so hängen lies.
Doch täglich wurde ich von alle dem verfolgt.
Tsunade schien wenig begeistert als wir ihr berichteten was passiert war.
Die Anbu Einheit die wegen Kaya losgeschickt wurde fand nicht die leiseste Spur von ihr.
Aber Gründlichkeit war man von Akatsuki ja gewohnt.
Für Tsunade stand fest, das Kaya sich zu sehr von Gefühlen leiten ließ, gewährte mir keine Pause nach alle dem und schickte mein Team nun verstärkt auf die Suche nach Sasuke.
Da ihr bis zum heutigen Tage nichts Böses über Kaya zu Ohren kam, stand sie noch nicht in unseren Bingo Books.
Doch es würde nur eine Frage der Zeit sein, dass war uns allen klar.
Naruto war voll und ganz bei der Sache um Sasuke und auch Sakura nahm die Situation ernst.
Sai hielt sich eher im Hintergrund aber es lag generell nicht in seiner Natur sich in anderer Leute Dinge einzumischen.

So war ich nun alleine mit meinen Sorgen.
Asuma stand mir bei und auch Yamato fragte oft nach Neuigkeiten.
Doch galt sein Interesse weniger meinen Gefühlen, er sorgte sich scheinbar nicht minder um die junge Frau als alle anderen auch.

Während ich so über die letzten Wochen und Monate nachdachte, erreichte ich das Herz des Dorfes - den Marktplatz.
Hier hatte ich Kaya so oft einkaufen sehen, sah sie so oft mit Kurenai einen Tee trinken.
Hier war ich einst mit ihr zusammen einkaufen.
Einige Zeit war seitdem vergangen.
Ich spürte, wie etwas gegen meine Beine prallte und sah an mir hinab.
Ein kleines Gesicht mit großen, glänzenden braunen Augen sah mich an.
Ein kleines Mädchen, kaum älter als sechs Jahre schaute zu mir auf.
Sie schien recht aufgeweckt doch mein Anbick schien sie zu erschrecken.
Ich hielt ihr meine Hand hin die sie nach einigem Zögern ergriff und sich aufrichtete.

"Nana komm schon los sonst sind die Jungs schneller." ertönte eine schrille Mädchenstimme zu uns.
Das kleine Mädchen, welches meine Hand noch immer hielt, drehte ihren Kopf ruckartig nach hinten von wo die Stimme kam.
Ich schaute wieder zu ihr herab und das was ich dort sah, lies meinen Atem stocken.
Die Kleine hatte platinblondes, langes Haar.
Während sie sich umdrehte und zu ihrer Freundin rannte, wehten ihre langen Haare im Wind.
Zwei himmelblaue Bänder in Form schlichter Schleifen hielten links und rechts eine dünne Haarsträhne als Zopf..
In meiner Brust zog es sich schmerzhaft zusammen, ich traute mich kaum auch nur zu blinzeln.
Die Kleine rannte fort, immer weiter verschwand sie bis sie irgendwann nicht mehr zu sehen war.
Träumte ich nun tagsüber? Konnte es einen solchen Zufall geben?

Erst als ich einen heftigen Schlag auf meinem Rücken spürte, wandte ich meinen Blick von der Stelle an der die beiden Kinder zuletzt standen.
"Wie geht es dir Kakashi?"
Mechanisch drehte ich mich um und sah Jiraiya der mich freundlich anlächelte.
Er hatte Kayas Verschwinden mit Fassung getragen, machte mir keine Vorwürfe und war der einzige mit dem ich über sie redete.
In letzter Zeit kamen wir dazu leider nur sehr selten. Wir beide hatten viele verschiedenen Missionen zu erledigen und so fehlte uns einfach die Zeit.
Ich sah Jiraiya nun an, wusste aber nicht was ich antworten sollte.
"Ich wollte gerade in die Bücherei um zu fragen wann dein nächstes Buch erscheint." log ich also.
Jiriya lachte herzhaft auf, klopfte mir fest auf die Schulter ehe er begann, wie aufregend sein neuer Band wohl werden würde.
Er erzählte davon, dass einer der Hauptdarsteller in eine äußerst missliche Lage geraten würde und wie viel Gefallen ich an dieser Stelle sicherlich finden würde.
"Doch wenn ich das richtig sehe, ragt die Ecke des Buches ja bereits aus deiner Tasche raus." sprach Jiraiya plötzlich.
Ich drehte mich um und sah nun ebenfalls, dass mein Buch ein wenig aus meiner seitlich sitzenden Gesäßtasche schaute.
"Die Bücherei hat mittlerweile auch schon zu, gegen ein gutes Glas Sake wirst du sicher nichts einzuwenden haben oder?" lachte er nun ehe er mich bestimmt vor sich her schob, geradewegs auf eine recht zwielichtigen Bar zu.
"Hier wirst du auf andere Gedanken kommen, versprochen." sagte er fröhlich ehe er die Vorhänge vor der Tür beiseite schob und wir eintraten.

Leise Musik, ruhige Stimmen und künstliches Lachen erfüllten den Raum in den ich nun eintrat.
Für einen Moment wandten sich die Blicke uns zu, einige nickten Jiraiya zum Gruß zu.
Ich schaute nach rechts. Dort war eine große Theke an der ein grimmiger Mann gerade ein Glas polierte.
Neben ihm war eine Frau mittleren Alters die sich über die Theke beugte um einen Kunden zu unterhalten.
Ihr Oberkörper lag auf der Theke, der tiefe Ausschnitt zeigte mehr von ihren Reizen als es normale Frauen zulassen würden.
Mir wurde bewusst weshalb Jiraiya mich gerade hierher brachte.
Die Frau bemerkte meinen Blick, schaute mich kurz an ehe sie lächelte und mir zu zwinkerte.
Ich nickte ihr kurz zu ehe ich meinen Blick von der Theke abwandte.
Zu sehr schmerzten die Gedanken die mir durch den Kopf gingen.
Kaya sah ich erstmals auch in einem so schmierigen Laden.
Auch sie sollte die Männer mit ihrer Weiblichkeit beglücken.
Nie würde ich vergessen, wie die junge Frau vor mir stand in diesem schmalen Durchgang.
Rote Wangen, glanzlose Augen und dann die krampfhafte Haltung als sie in ihrem schulterfreien, eng anliegendem Oberteil und dem knappen Rock vor mir stand.
Etwas in mir zog sich zusammen. Selbst damals hatte ich sie nicht beschützt.
Ich hatte auf ganzer Linie versagt.

Wir zogen an vielen Tischen vorbei.
Vor uns war ein großes Podest auf dem einige Frauen ihre Körper verrenkten und verdrehten, Kusshände und Augenaufschläge verteilten.
Jede von ihnen versuchte den gierigen Blicken der Männer gerecht zu werden, ich war sicher, dass einige von ihnen ihren Körper an diesem Abend noch verkaufen würden.
Doch wir gingen an dem Podest vorbei, gingen durch eine kleine Tür direkt daneben und kamen in einen gesonderten Raum.
Jiraiya schloß die Tür hinter sich und ging voran.
Vor uns lag eine elegante, große Sitzecke aus nachtblauem Leder.
Davor war eine große Tischplatte, eine Stange ragte aus ihrer Mitte empor bis zur Decke.
Einige Meter weiter entfernt war abermals ein kleines Podest.
Der Raum war nur spärlich beleuchtet.
Lediglich auf dieser kleinen Bühne waren zwei verhältnismäßig helle Flächen.
Es würde nicht lange dauern und auch hier würden die Frauen sich den Männern zum Fraß vorwerfen.
Das Jiraiya den schönen Frauen verfallen war, war mir bewusst doch hatte ich mit so etwas nicht gerechnet.
Aber letzten Endes war es mir egal.

"Setz dich mein Freund." sagte Jiraiya plötzlich und legte seine Hand neben sich auf das feine Leder.
Ich folgte seiner Aufforderung und setzte mich hinter den Tisch auf das kühle Leder.
Jiraiya lehnte sich derweil zurück, schlug die Beine übereinander und schaute auf das Podest.
Ich hingegen hing weiterhin meinen Gedanken nach.
Dann wurde die kleine Tür geöffnet und eine junge Frau, wahrscheinlich Anfang bis Mitte zwanzig, stellte ein Tablett auf den Tisch ab.
Sie stellte Jiraiya und mir ein Glas hin, schenkte aus einem kleinen Krug Sake ein und stellte diesen anschließend auf den Tisch.
Während sie all das tat, strich sie sich mehrfach die langen offenen Haare aus dem Gesicht zurück auf ihren beinahe nackten Rücken.
Nur einige Bänder hielten das bisschen Stoff das sie trug dort zusammen.
Während sie mir einschenkte, schaute sie mich neugierig und ein wenig belustigt an.
Ich betrachtete ihr Gesicht einen Moment.
Sie musste genauso alt wie Kaya sein.
Und auch die Länge ihrer Haare glichen sich.
Ich konnte nicht anders als schwer zu seufzen.
Dadurch scheinbar nur motiviert beugte die junge Frau sich nun noch einmal über den Tisch um den Sake ein wenig anders hinzustellen.
Statt sich wieder aufzurichten, neigte sie ihren Körper nun zur Seite zu mir.
Ihr Gesicht lag nun beinahe auf meinen Schoß, schaute dann aber langsam auf und hielt vor dem meinen.
Sie legte ihren Kopf schräg und schaute mich nun mit einem spitzen, frechen grinsen an.
Sie öffnete gerade den Mund, wollte etwas sagen, als der ganze Raum in der Dunkelheit versank.
Irritiert von diesem Lichtwechsel, richtete ich mich auf, spürte wie ich mit meinem Oberkörper gegen ihr Gesicht stieß.
Plötzlich wurde es wieder etwas heller, ein schwacher Lichtkegel breitete sich auf dem Podest aus.
Ich schaute zu Jiraiya konnte aber nur leicht seine Siluette erkennen.
Er schien entspannt.
Ich spürte zwei zarte Hände auf meiner Brust, spürte wie ich sanft wieder zurück gedrängt wurde und auf das Leder zurück fiel.
Widerstandslos ließ ich es zu, dass sie mir abermals näher kam bis sie in einer weit ausgreifenden Bewegung ein Bein hob und über mich schwang.
Anschließend ließ sie sich auf meinem Schoß nieder.
Ihre Hände ruhten weiterhin auf mir.
Plötzlich grief sie den Stoff meiner Weste fester und zog sich daran nach vorne.
Sie saß nun auf mir, ihr Gesicht abermals dem meinen näher als ich es zulassen sollte.
Ich konnte nicht anders als bei alle dem an Kaya zu denken. Sie hatte einen ebenso makellosen Körper.
All diese Gedanken schmerzten so sehr.
Anfangs hatte ich normal weiter gelebt und erst nach und nach wurde mir bewusst, wie dumm ich mich verhalten haben musste.
Nie war ich Kaya gegenüber so offen gewesen wie ich es hätte sein sollen, nie habe ich sie gefragt wie es ihr geht, nie versucht sie dem Dorf näher zu bringen.
Ich hatte sie belogen als ich ich sagte, dass wir ihr helfen würden.
Oft wurde ich nachts wach, sah das Gesicht dieses schmierigen Typen mit dem sie davon ging.
Sicher konnte sie sich wehren, doch was war wenn sie dennoch Hilfe brauchte?
Wieder schaute ich der jungen Frau vor mir ins Gesicht.
Was tat ich hier eigentlich? Wieso lies ich das zu?
Vorsichtig aber bestimmt legte ich meine Hände um ihre Oberarme, wollte sie von mir schieben doch machte ich die Rechnung ohne sie.
Sie zog sich, sofern das denn überhaupt noch ging, noch näher zu mir, lies eine Hand von meiner Brust langsam sinken.
Ein warmes prickeln durchfuhr meinen Körper als ihre Hand den tiefsten zu erreichenden Punkt erreichte.
Plötzlich erschien mir vor meinem geistigen Auge ein Bild.
Die Sterne standen hoch am Himmel, es war ein kühler Abend und das Mondlicht wurde vom Wasser wiedergespiegelt.
Alles versank in einem silbrigen Schein.
Vor mir ragten die Bäume hoch empor und neben einen dieser Bäume stand die schönste Frau die ich jemals gesehen hatte.
Das wohlige Gefühl nahm zu, in Gedanken rief ich mir jedes Detail auf an welches ich mich erinnern konnte.
Doch ein leises Kichern störte diese Szene.
Ich öffnete meine Augen und sah wieder in das Gesicht dieser mir Fremden.
Ihre Lippen legten sich langsam auf die meinen, nur der Stoff meiner Maske lag zwischen uns.
Automatisch legte ich meine Hände zwischen uns, schob sie weg, wollte nicht wahrhaben was hier gerade passierte.

"Sie wird nicht wieder kommen." sprach Jiraiya nun neben mir.
Ich hatte mich an das spärliche Licht gewöhnt, konnte sein Gesicht nun ausmachen.
Sein Blick galt der tanzenden Frau auf dem Podest doch folgte er nicht ihren Bewegungen sondern schien etwas zu sehen, was mir verborgen blieb.
Ich hatte nicht bemerkt wie diese Tänzerin auftauchte. Auch hatte ich nicht bemerkt, woher die brünette Frau an Jiraiyas Seite kam.
Es war klar, dass Jiraiya nur von Kaya reden konnte und so erwiderte ich:
"Ich werde sie irgendwann finden." Ja - das würde ich, dem war ich mir sicher. Man sah sich bekanntlich immer zweimal im Leben und ich würde alles daran setzen meinen Fehler wieder gut zu machen.
Wie so oft musste ich an Obito denken, an Rin und an Sasuke.
Ich durfte nicht wieder versagen.
"Kakashi deine Absichten ehren dich aber du kennst diese Frau doch gar nicht. Du weisst nicht wozu sie fähig ist, verstehst sie nicht. Wie willst du sie zurück bringen?" fragte Jiraiya mich ernst.
Ich überlegte einen ganzen Moment ehe ich antwortete.
Die junge Frau räkelte sich weiter bei mir, der Schatten der Tänzerin lag auf den Wänden um uns herum.
"Ich weiss es nicht. Ich weiss nur das ich es werde." antwortete ich Jiraiya nun.
Dieser schaute mich nun an. Seine Miene verzog sich kein Stück.
Plötzlich lachte er laut auf, lehnte sich wieder entspannt zurück und betrachtete die Tänzerin auf der kleinen Bühne.
Auch mir wurde bewusst, dass sich mir viel zu nahe eine junge Frau bewegte.
Ich drehte meinen Kopf wieder geradeaus und spürte wie mein ganzes Gesicht wärmer und wärmer wurde.
Hatte sie die ganze Zeit schon so wenig an?
Ich wollte mich gerade erheben, als Jiraiya mich am Arm zurück auf meinen Platz zog und laut lachend sagte
"Denkst du das ganze bezahle ich alleine? Bleib doch noch eine Weile hier und genieße es lieber wo ich dich schon herbringe."
Ich konnte und wollte darauf nichts erwidern, stand nun doch wieder auf und wollte nur noch weg.
Der jungen Frau vor mir schien das alles wie ein Spiel vorzukommen. Sie ließ einen ganzen Teil an Stoff von ihrem Körper gleiten, stand nun beinahe nur noch in Unterwäsche vor mir.
Ohne Rücksicht packte ich sie nun an den Armen, hob sie zur Seite und legte wahllos einige Geldscheine aus meiner Tasche auf den Tisch.
Schnellen Schrittes ging ich durch die Tür, drängte mich wieder vorbei an den vielen Tischen und suchte nur noch den Ausgang.
Auf den Weg dorthin lief ich beinahe der Frau die ich zuvor an der Theke gesehen hatte in die Arme.
Ich entschuldigte mich flüchtig, wusste gar nicht was ich sagen sollte und verlies nur noch diese höchst eigenartige Bar.

"Sensei Kakashi" höchst überrascht hörte ich Sakuras Stimme.
"Na hat es Spaß gemacht?" kam es spitz von einer anderen Frau.
Das konnte doch nicht wahr sein.
Zu meiner rechten gingen Ino und Sakura. Beide bedachten mich mit strengen Blicken.
"Was macht ihr denn noch so spät hier draußen?" fragte ich die beiden möglichst unschuldig und locker.
"Auf jeden Fall nicht so etwas wie Sie." kam es spitz von Ino.
Sakura schaute mich nur verwirrt und vorwurfsvoll an.
"Das Jiraiya sich so über alles hinwegtröstet kann ich ja verstehen, aber Sie." sagte die junge Frau bloß.
Verlegen schaute ich sie an, wusste nicht wie ich das gerade biegen sollte ohne das es nach einer Ausrede klang.
So schwieg ich lieber.
"Jetzt weisst du wenigstens warum er immer zu spät kommt." grinste Ino.
Lachend ging sie voran und nachdem Sakura mich nur noch mit einem Kopfschütteln bedachte folgte sie ihrer Freundin.

Wenn ich nach Hause wollte, hätte ich den beiden Frauen folgen müssen.
Dies erschien mir in dem Moment nicht ganz so klug weswegen ich mich nach links wandte und einen Umweg in Kauf nahm.
Der Weg führte mich am großen Denkmal vorbei, führte mich durch einige Straßen vorbei an noch vereinzelt hell erleuchtenden Fenstern.
Ich ging am Park entlang, traf auf ein junges Paar welches sich hinter einer Ecke turtelnd voneinander verabschiedete und für den nächsten Tag verabredete.
Als die beiden mich bemerkten sah ich den entschuldigenden Blick des Mädchen und auch der junge Mann schien ein wenig beschämt.
Ich nickte ihnen kurz zum Gruß zu und ging weiter durch die Straßen.
So eine Liebelei wie diese beiden sie hatten war mir nie wiederfahren.
Zwar hatte ich Hanare ab und an noch einmal gesehen und fand sie so hübsch wie eh und je doch war es nicht das, was ich suchte.
Es war anders als das was ich zu Sayrana, beziehungsweise Kaya, empfand.
Was war nur in letzter Zeit mit mir los?
Mein Leben hatte sich so sehr durch diese Frau verändert wie es sonst durch niemanden geschah.
Ich erkannte mich selber kaum mehr wieder.
Anfangs muss es auch anderen aufgefallen sein.
Asuma war oft bei mir, mein Team warf mir oft sorgenvolle Seitenblicke zu.
Dabei ging es mir anfangs noch recht gut.
Doch mit der Zeit wurde es unerträglich. Nach und nach wurde mir bewusst, dass ich etwas getan hatte was mein Leben abermals prägen sollte.
Nach außen versuchte ich meine Fassade weiterhin aufrecht zu halten und seit fast einem ganzen Jahr gelang es mir.
Ständig fühlte ich mich gequält und schlecht, nagte an Selbstzweifel und stellte mein Leben in Frage.
All das kam erst mit Kayas verschwinden.
Ich konnte in dem Moment nicht sagen ob ich sie liebte, oder ob ich sie hasste.
Dieses Gefühl begleitete mich jeden Tag. Egal was ich tat es wollte nicht verschwinden. Es folgte mir wie mein eigener Schatten.
Doch ich würde alles daran setzen diesen Zustand irgendwie zu beenden.
Ich würde dich finden Kaya und ich wusste, dass ich meinen Fehler gut machen würde!

Kommentare (11)

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Harry Potter fan forever (78975)
vor 61 Tagen
Ich hab etz alle teile durch gelesen und ich kann nur eins zu sagen wow einfach nur wow dein schreibstil einfach nur geil du steckst so viele gefühle in deine Geschichten des kann man gar nichbin worte Fassen!!!!ich kinnte mich EINFACH nich losreisen....so was hab ich noch nie gelesen richtig großes lob

Lg Harry Potter fan forever❤🙈
Otakugirl (94141)
vor 691 Tagen
Omfg ich bin bei teil 14 und denke mir nur so: giga facepalm!!!! Wie kann kakashi nur so abgrundtief bescheuert sein aber sooo o eine geile Story ich hänge an den Zeilen
Hiko Nanashi (08807)
vor 927 Tagen
Diese Geschichte war einfach wundervoll. (Wundervoll ist maßlos untertrieben aber egal...) Ich konnte nicht aufhören zu lesen und meine Mutter musste mir das Handy gewaltsam aus der Hand reißen damit ich zum essen komme...Großes Lob und viel Erfolg beim erstellenweiterer ffs. Weiter so! :D
Scatty-chan (33960)
vor 1065 Tagen
Ich liebe diese Geschichte! Vielen Dank fürs schreiben! :D ^^
Tanja (59062)
vor 1212 Tagen
Die letzten 3 Kapitel hab Ich nicht gelesen. Ich trauere Immernoch um Hidan Und sogar um itachi obwohl Er Mir egal war bevor Ich zu lesen begonnen Habe. Selbst Auf shikamaru hab Ich einen leichten hass. Einfach wunderbar traurig. Bitte bitte mach Auch eine Geschichte wo Die haupperson Auf Hidan steht.
LuniiStar (31516)
vor 1248 Tagen
Bitte weiter schreiben! Ich lese sooo gerne deine FF
Anime-Fan (25325)
vor 1313 Tagen
Bitte schreib weiter ich halte es sonst nicht mehr aus! ★
Nightcoregirl (99671)
vor 1422 Tagen
Die Geschichte ist so schön. Ich muss weinen. ★
Laura (07743)
vor 1450 Tagen
Wie spannend mach unbedingt weiter!!!!!!
lea (53167)
vor 1466 Tagen
das ist eine sehr tolle geschichten und ich glaub das war die erste geschichte wo ich weinen musste. ich fande das das ein würdiges Ende ist aber ich fände es besser wenn du die geschichte weiterschreiben würdest
eleanor (66147)
vor 1476 Tagen
höre bitte nicht auf