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Die Gefühlsbonbons - Teil 2

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2 Kapitel - 567 Wörter - Erstellt von: Vanessa1407 - Aktualisiert am: 2012-12-01 - Entwickelt am: - 824 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Fortsetzung des ersten Teils

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Als ob diese überlange Busfahrt nicht schlimm genug war, muss ich jetzt auch noch gefühlte 10 Kilometer laufen! Und dann noch in dieser Eiseskälte.
Als ob diese überlange Busfahrt nicht schlimm genug war, muss ich jetzt auch noch gefühlte 10 Kilometer laufen! Und dann noch in dieser Eiseskälte... Ich zog mir meine Jacke bis zum Hals zu und setzte die Kapuze auf. Auch wenn ich nicht grad wie ein Model damit aussehe, ist sie immerhin warm. Ich ging weiter und weiter... bis ich nicht mehr wusste, wohin. Es ist inzwischen noch kälter geworden und es fing an zu regnen. Kein stürmischer Regen, eher ein Nieseln. Dennoch nervte es mich. Ich sah mich um und erblickte... nichts. Nur eine trostlose, trockene Landschaft mit ein paar vereinzelten Bäumen. So langsam bekam ich Panik. Ich versuchte mich zu beruhigen, aber das gelang mir kaum. Irgendwo muss doch einer sein, der mir helfen kann! Ich ließ meinen Blick suchend über die öde Umgebung schweifen, sah aber nichts außer den üblichen langweiligen Bäumen und dem wüstenähnlichen Boden. Zu allem Überfluss begann es jetzt auch noch zu regnen. Und diesmal war es stürmisch. Es goss wie aus Eimern. Fluchend wühlte ich in meinem Rucksack, aber natürlich hatte ich meinen Regenschirm im Koffer, der schon ins Internat geschickt worden ist und gemütlich in meinem zukünftigen Zimmer auf mich wartete. So langsam war ich am Verzweifeln. Ich wusste nicht mehr, was ich tun sollte und deshalb fing ich an zu weinen. Normalerweise bin ich keine Heulsuse, aber wenn man irgendwo verloren in einer Halbwüste sitzt, gibt es nun mal leider kaum Alternativen. Plötzlich tippte mir einer auf die Schulter und vor Schreck machte ich mir fast in die Hose. Doch ich riss mich zusammen und schaute die Person an. Es war eine alte Dame, und aus irgendeinem Grund war ich enttäuscht.
,, Tut mir leid, wenn ich dich erschreckt habe'', sagte sie. Dabei klang sie seltsam amüsiert.
,, K-kein Problem'', stotterte ich,,, es ist nur so, ich weiß nicht wo ich hinmuss und...''
Anstelle einer Antwort drückte sie mir einen kleinen Beutel in die Hand. Er fühlte sich seltsam an und ich spürte, dass er mit irgendetwas gefüllt war. Bestimmt irgendein Süßkram. Sowas bekommt man beim Kiosk auch.
,, Danke... Was - was ist das?'', fragte ich verwirrt.
,, Du wirst es sicher brauchen'', antwortete die alte Dame,,, bewahre es gut auf!''
Ich konnte sie nur verdutzt ansehen.
,, Und nun zu deinem Weg...'', fuhr sie fort,,, gehe einfach immer geradeaus, bis du zu einem seltsamen Baum kommst. Er ist wie ein U geformt. Er wird dir direkt ins Auge springen. Dann biegst du nach links ab, und gehst immer weiter, bis du zu einem großen, grauen Gebäude kommst. Gute Reise!''
Mit diesen Worten verschwand sie, und ich war mir einen Moment lang sicher, ich hätte nur Halluzinationen. Aber ich hielt den Beutel noch immer in der Hand, und deshalb beschloss ich, ihre Wegerklärung zu befolgen.
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Die Gefühlsbonbons - Teil 2
Die Gefühlsbonbons - Teil 2
Fortsetzung des ersten Teils
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2012-11-16
4000
Fanfiktion

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