Was wäre wenn Du-Weißt-Schon-Wer ein Kind gehabt hätte? – Eine Liebesgeschichte, die nur schief enden kann – Tausend Schuldgefühle – Liebe über Zeit, Raum, Tod, manchmal sogar über Voldemort (3)

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1 Kapitel - 3.642 Wörter - Erstellt von: Sabberhexe - Aktualisiert am: 2012-11-15 - Entwickelt am: - 4.238 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

„Du hast doch gestern gefragt, warum ich nicht durch das Fenster gekommen bin, da ich fliegen konnte. Da habe ich gesagt, dass es unangenehm ist, wenn jemand nur so durch das Fenster reinkommt und das wollte ich dir auch beweisen. Aber ich habe gedacht, heute könnte ich meine Fragen stellen.“, sie lacht, wie ich dieses Lachen liebe, es war Trost für meine Seele.

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    „Oh George, warum hast du uns nicht gesagt, dass du bei dir übernachtest. Ich habe mir schon Sorgen gemacht.“, ruft meine Mutter und umarmt mich noch im Kamin, „Hermine wollte schon mit den Planen anfangen und Ron stimmt ihr bei allem zu, wir können nichts mehr machen, obwohl es erst im Dezember stattfinden sollte. Ist es okay?“
    „Ja, aber ich möchte heute auch in der Winkelgasse schlafen.“, meine ich. Hermine nimmt sofort ein Stück Pergament und ein Feder in die Hand und setzt sich an den Tisch. Sie schaut uns erwartungsvoll an. Nach paar Minuten sprechen wir schon ganz vertieft über die Farbe des Bestecks.
    Nach einer kurzen Mittagspause lege ich schon draußen in der Wiese und beobachte die Wolken. Jemand legt sich neben mich und ich hatte schon einen Tipp wer es sein konnte. Ginny hat mich letzte Zeit immer nach Ihr gefragt, ob ich sie schon wiedergesehen habe. Ich lege richtig, Ginny liegt neben mir.
    „Hast du sie schon wiedergesehen?“, fragt sie, wie erwartet.
    „Ja.“
    „Was? Toll! Erzähl!“, schreit sie so laut, dass ich Angst habe, jemand könnte uns von Drinnen hören.
    „Sei nicht so laut!“
    „Ich bin so neugierig, mach es doch nicht so spannend!“
    „Ich habe doch nur…“
    „Erzähl!“
    „Schon gut, schon gut… Also, ich habe sie in der Winkelgasse getroffen und danach ist sie mit mir nach oben gekommen.“, ich sehe ihr Gesicht und wusste sofort an was sie gerade denkt, „Nein Ginny, wir haben nur geredet, nur geredet und dann ist sie wieder gegangen.“ Sie scheint enttäuscht zu sein, sie fragt trotzdem:
    „Hast du sie gefragt, ob sie dich liebt?“ Ich schüttele den Kopf.
    „Hat sie dir gesagt, dass sie dich liebt?“ Ich schüttele erneut den Kopf.
    „Hast du ihr gesagt, dass du sie liebst?“ „Ginny, wir haben nur geredet!“
    Sie ist immer enttäuschter.
    „Warum strahlst du dann so? Man sieht dir an, dass es etwas Tolles geschehen ist.“
    Ich weiß, dass ich es bereuen würde, ihr es zu sagen, aber man kann ihr nichts vormachen, also ganz wiederwillig: „Sie kommt heute Abend wieder.“
    Sie springt auf und hüpft umher, dabei gibt sie solche Geräusche von sich, dass die Gnomen bestimmt schon über alle Berge sind.
    „Ich freue mich so für dich, du bist ihr nicht gleichgültig.“
    ***
    Schon um 18 Uhr appariere ich zurück in meine Wohnung. Ich koche zum Abendessen und räume das ganze Haus auf.
    „So ein wichtiger Gast bin ich nun auch wieder nicht.“, höre ich She’s Stimme.
    „Wie…?“
    She steht im Wohnzimmer genau hinter mir und lächelt mich fröhlich an, als wäre witzig was ich hier mache.
    „Du hast doch gestern gefragt, warum ich nicht durch das Fenster gekommen bin, da ich fliegen konnte. Da habe ich gesagt, dass es unangenehm ist, wenn jemand nur so durch das Fenster reinkommt und das wollte ich dir auch beweisen. Aber ich habe gedacht, heute könnte ich meine Fragen stellen.“, sie lacht, wie ich dieses Lachen liebe, es war Trost für meine Seele.
    „Doch…“ ich mustere sie, heute hat sie etwas anderes an. Ihre Haare sind wieder in einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Diesmal hat sie aber schwarze, kniehohe Lederstiefeln mit Absatz an. Schwarze Hotpants und eine schwarze Bluse, die nur an höchstens an vier Stellen zugeknöpft ist und somit ihr Dekolletee zeigt.
    „Du hast doch gesagt, dass du kein Aufsehen erregen willst und deswegen dir andere Kleider aussuchst, aber so…“, ich zeige auf ihr Out-fit.
    „Das habe ich gemerkt. Paar betrunken Typen haben mir zugepfiffen und wenn sie, die schon halbwegs schlafen mich bemerken, dann kann es nur an mir liegen. Aber je ein Schock- und Gedächtniszauber hat gute Arbeit geleistet.“, wir lachen. Wir gehen ins Wohnzimmer und setzen uns auf je ein Sofa.
    „Aber jetzt darf ich fragen!“
    „Klar!“
    „Zu wie viel seid ihr in der Familie? Oder wart ihr mal…“, sie schaut verlegen zu Boden, da gerade sie meinen Bruder getötet hat.
    „Keine Angst, ich werde dir den Kopf schon nicht wegen dieser Frage abreißen.“, scherze ich. Sie lacht und stürzt sich auf mich. Ich liege auf dem Sofa und sie sitzt auf mich, es ist schön zu wissen, dass sie mir so nah ist. „Das würdest du nur zu gerne denken, ich bin aber leider stärker als du!“ Plötzlich wurde sie ernst: „Es tut mir Leid, das hätte ich dich nicht fragen dürfen.“
    „Ist schon okay!“, antworte ich, ich kann einfach nicht böse auf sie werden. Wir schweigen eine Weile bis sie plötzlich rasch aufsteht und sich unendlich oft entschuldigt:
    „Entschuldige, wirklich. Ich habe dich gerade an deine Familie erinnert und…, es tut mir so leid! Ich hätte niemals mit dir sprechen dürfen, ich bin ein Monster!“, sie bricht zusammen und weint. Sie tut mir unendlich leid. Ich gehe zu ihr und umarme sie. Wir schweigen eine Weile bis ich etwas über die Lippen bringe:
    „Ist wirklich nicht schlimm… Ich habe drei große Brüdern: Bill, Charlie, Percy; mein Zwillingsbruder: Fred; einen kleineren Bruder: Ron und eine ganz kleine Schwester: Ginny, sie ist noch in der siebten Klasse. Bill hat schon geheiratet. Eine Veela und sie werden in vier Monaten ein Kind bekommen, sie beide arbeiten bei Gringotts. Charlie ist in Rumänien Drachenbändiger und immer Single. Percy arbeitet im Ministerium. Ron ist der beste Freund von Harry Potter und heiratet um Weihnachten Hermine Granger, von ihr hast du bestimmt gehört. Ginny ist mein Liebling: Sie ist die Verlobte von Harry Potter. Mein Zwillingsbruder und ich hatten ein Scherzartikelladen aufgemacht, wie du es schon vielleicht gemerkt hast.“
    Sie setzt sich lächelnd auf meinen Schoß: „George, es tut mir wirklich leid, dass ich deinen Bruder umgebracht habe. Ich bereue es so.“
    „Ich bin nicht böse auf dich, obwohl ich selber nicht weiß warum“, sage ich ihr. Sie scheint beruhigt zu sein, sie stellt aber diese Nacht keine Fragen mehr.
    ***
    Die Zeit vergeht. Sie kommt schon eine Woche lang jeden Abend zu mir und wir reden einfach nur. Meistens sitzen wir im Wohnzimmer, ich auf dem Couch und sie auf meinem Schoß. Das stört mich aber nicht, sie ist sehr leicht und ihre Nähe beruhigt mich immer.
    Heute habe ich den Laden wieder aufgemacht, wobei ich einen riesigen Applaus kassierte. Es war ein riesiger Tumult, so wie am ersten Tag, als wir aufgemacht haben. Ich hatte auch schon Ideen für neue Scherzartikel.
    Es klingelt. Wie jeden Abend gehe ich heute auch zur Tür und öffne sie. Eine weißblonde Mähne verdeckt plötzlich die Sicht. „Ich bin so froh, du hast endlich den Laden wieder aufgemacht! Ich freue mich so!“, kreischt She, die mir überglücklich um den Hals gefallen ist. Ihre Nähe lässt mich wie immer erstarren, aber ich hebe trotzdem meine Ärmer und lege sie um ihre Hüfte.
    „Komm wir gehen rein.“, sage ich schlussendlich, als wir schon eine Weile im Flur stehen. Sie nimmt meine Hand und führt mich in meine eigene Wohnung. Ich setze mich und sie nimmt wie immer auf meinem Schoß Platz.
    Plötzlich küsst sie mich. Ganz zärtlich legt sie ihre weichen Lippen auf meine. Ich bin so überrumpelt, dass ich mich nicht bewegen kann. Sowie die Weasley Feuerwerke, explodiert in mir etwas. Dieses Gefühl ist besser als… alles.
    „Entschuldige“, sagt sie. Ich habe gar nicht gemerkt, dass sie aufgestanden ist und nun Richtung Tür geht. Ich renne ihr hinterher und drücke sie gegen die Tür. Ich küsse sie stürmisch und leidenschaftlich. Dann wandern meine Lippen ihren Hals entlang…
    „Stört dich nicht, dass ich deinen Bruder getötet habe?“, fragt sie zwischen zwei Seufzen.
    „Sehe ich so aus?“, antwortete ich mit einer Gegenfrage. Sie lächelte in den Kuss hinein und begann mein Hemd aufzuknöpfen…
    ***

    Ich wache auf und verabscheue mich. Habe ich gerade wirklich mit der Mörderin von meinem Bruder geschlafen? Ich kann aber es nicht bereuen, es war die schönste Nacht meines Lebens. Ich klettere nur widerwillig aus dem Bett, neben She ist es richtig bequem. In einem Boxershort gehe ich in die Küche und mache mir einen Kaffee. Dann setze ich mich aufs Sofa.
    Plötzlich klingelt es. Ohne groß darüber nachzudenken, wer vor der Tür stehen wird, gehe ich zur Tür und öffne sie. Ginny kommt hereingestürmt:
    „George Weasley, was hast du dir dabei nur gedacht? Wie konntest du nur? Sie hat deinen Bruder umgebracht! Ehrlich, hast du dein Verstand verloren, in She, gerade in sie bist du verliebt? Was denkst du werden Mom und Dad dazu sagen? Ich habe gedacht du seist vernünftig? ...“ She’s müde Stimme unterbricht Ginny: „George, ist was passiert?“ Sie steht in der Schlafzimmertür und stößt einen kleinen Schrei aus, als sie Ginny sieht. Ginny klappt die Mund auf. Sie mustert die hübsche Blondine, die in meinem Hemd ihre kleine Hand auf ihre Mund schlägt.
    „Habt ihr…?“
    „Ja Ginny, haben wir.“
    Sie erstarrte. Dann, ohne irgendwelche Vorzeichen, geht sie auf She zu und schüttelt ihr Hand: „Willkommen in der Familie! Aber du musst mir jetzt alles über dir erzählen, ich freue mich schon auf unsere zusammen erlebten Stunden! Aber ich würde sagen, dass du dich jetzt mal schnell anziehst, dann können wir plaudern!“
    „Wie hast du erfahren, dass ich damals She gemeint habe?“, frage ich Ginny, sofort nachdem She ins Zimmer sich anziehen gegangen ist.
    „Lange Geschichte… Mir kann man einfach nichts verheimlichen!“, sagt sie stolz, „Eigentlich, hat Dad mir das beste Foto von She gezeigt, nachdem ich ihn wenigstens hunderttausend Mal deswegen gebeten habe. Sie kam mir sehr bekannt vor, aber nur heute Morgen ist mir eingefallen von wo ich sie kenne, aus deinen Erzählungen. Lange, blonde Haare; feuerrote Augen. Kannst du dich noch erinnern, du hast mir am Tag der Schlacht erzählt.“
    „Ich habe schon immer gewusst, dass das ein Fehler war.“, lache ich, denn das stimmte.
    Dann schaut sie mit offenen Augen Richtung Schlafzimmer, ich verstehe nicht, was sie hat und so drehe ich mich um. She steht da und wartet als wäre es ihr unangenehm, dass wir sie so anstarren. Kein Wunder! Als sie gestern Abend reingekommen ist, habe ich mir sie gar nicht gut angeschaut. Sie trug ihre vertrauten Hot-Pants, diesmal in Weiß und dazu eine weiße Bluse, die ihr knapp unter die Brüste gingen, sie sah wirklich umwerfend aus.
    „Ehrlich She, warum hast du es auf meinem Bruder abgesehen, du könntest viel bessere kriegen!“, beschwert sich meine Schwester frech. She kommt in der Zwischenzeit auf uns zu, in silbernen Stöckelsandalen, die gut zu ihren Silberarmbändern passt.
    „George, bist du denn gar nicht böse auf mich?“, fragt She schüchtern.
    „Sehe ich so aus?“, antworte ich mit der Gegenfrage von gestern Abend. Sie bekommt rötliche Wangen und rennt schnell zu mir rüber um mir einen leidenschaftlichen Kuss zu geben.
    „Ich sehe ihr habt euch gerne, aber ihr müsst euch nicht vor mir ausziehen, wenn es nicht nötig ist!“, meinte Ginny genervt, als ich She schon ihre Bluse aufknöpfen wollte.
    „Selbst schuld!“, lächele ich ihr zu, so gut es während einer Kuss geht.
    „Ich gehe dann, aber vergiss nicht morgen She Mom und Dad vorzustellen.“, ruft sie mir noch aus dem Flur zurück. Was? Ich sollte ihnen She vorstellen, sie würden mich sofort in die St Mungo bringen und würden mich untersuchen lassen. She schaut mich fragend an, da ich aufgehört habe sie zu küssen.
    „Möchtest du, dass deine Eltern mich nicht kennenlernen?“, fragt sie verständnisvoll, „Ich würde mich meinen Eltern auch nicht gerne vorstellen. Ich bin ein Monster.“ Man kann ihr einfach nicht böse sein.
    „Nein, ich werde dich nicht verheimlichen!“, flüstere ich ihr ins Ohr und küsse sie zärtlich.
    ***
    Am nächsten Morgen brechen wir auf. Ginny hatte schon unsere Eltern erklärt, dass ich eine neue Freundin habe und sie heute ihnen vorstellen will. Sie hatten vorgehabt mit mir und She zum Mittagessen zu bleiben und den Nachmittag in der Winkelgasse zu verbringen, da Ginny ihr letztes Schuljahr vor sich hatte. Abe daraus wird nichts. Sie kannten She alle als Mörderin und wussten, wie sie aussieht. Es wird ein hartes Spiel sein!
    She hat sich diesmal dezenter angezogen. Lange, weiße Jeans; trägerloses, schwarzes Top; schwarze Ballerina. Ihre Haare glättet sie. Als sie fertig ist, staune ich nicht schlecht, sie sieht noch immer so sexy aus.
    Sie sieht, dass ich Angst habe und küsst mich deshalb mitten auf den Mund. Bevor wir uns ins Kamin stellen (mit einem Hand voll Flohpulver), drückt sie noch meine Hand und lässt sie nicht los.
    „Fuchsbau!“, rief ich mit zittriger Stimme.
    Wir landeten im richtigen Kamin, was mir sehr unwahrscheinlich vorkommt, denn ich mich selber nicht verstanden habe. In Staub gekleidet klettere ich aus dem Kamin, ich blickte zu She, ihre Kleider waren makellos. Meine Familie steht in der aufgeräumten Küche mit Harry, Hermine und Fleur. Meine Mutter will sie schon mit einer ihrer Willkommensumarmungen begrüßen, sie hat She noch nicht erkannt. Doch mein Dad arbeitet nicht um sonst im Ministerium: „Molly, komm sofort zurück, erkennst du sie nicht?“ Er schaut mich entsetzt, als sei ich gestört, wie erwartet! Ginny weicht von Harrys Seite und kommt auf She zu, wobei Harry noch immer bestürzt reinguckt.
    „Hi, ich habe dich schon lange nicht mehr gesehen, She!“, umarmt Ginny She. Verdutzt blicken Ginny an, die jetzt wieder zurück zu Harry geht. Er hält beschützend ihren Arm fest und ich frage mich, ob ich mich nicht vielleicht vor She stellen sollte, vielleicht können Blicke doch töten. Dad hält meine Mutter im Armen, da sie gleich ohnmächtig wird. Meine Brüder starren mich fassungslos an und sogar Hermine kann nichts dazu sagen, das erste Mal kennt sie keine Erklärung. Fleur musterte She nur mit neidischen Blicken.
    She steht plötzlich nicht mehr neben mir, sondern hinter dem Tisch und funkelt mein Dad böse an, der mit seinem Zauberstab auf sie zeigt. Ich habe es gar nicht bemerkt, da steht She schon hinter mir.
    „Was machst du George? Sie hat deinen Bruder getötet!“, brüllt mir mein Vater entgegen, als ich She’s Hand ergreife und ihr einen Kuss gebe, damit sie sich beruhigt.
    „Was ich mache? Ich wollte euch meine Freundin vorstellen und ihr begrüßt sie so!“, sage ich mit einer ruhiger Stimme, die selber mich überrascht.
    „Sie hat deinen Bruder umgebracht…“
    „Denkst du, ich habe mich deswegen nicht verabscheut? Aber ich habe sie näher kennengelernt und…“, ich schaue in She’s wunderbare Augen, „und möchte sie heiraten!“ Meine Eltern schauen verdutzt rein, als hätte ich gesagt, dass ich ab heute ein ehrlicher, ernster, höflicher Junge werde (Was natürlich nie vorkommen wird XD). She sieht auch entsetzt aus.
    „Bist du denn völlig bescheuert?“, fragt sie, aber keine Sekunde später legt sie ihre Hände an meine Nacken und küsst mich voller Leidenschaft.
    „Lass deine Hände von ihm She!“, ruft mein Vater und hebt seinen Zauberstab, worauf sie mich sofort loslässt und sich mit einem Schritt von mir entfernt, ihr Blick streng auf den Boden gerichtet. Sie hebt ihren Kopf und schaut mein Dad an mit ihren feuerroten Augen, die jedem den Mut wegblasen würde. Mein Vater feuert sofort einen Fluch auf sie los, doch bevor dies trifft, beugt sie sich nach rechts und so verfehlt er sie. She ist aber seelenruhig und greift nicht nach ihrem Zauberstab.
    „Warum verteidigst du dich nicht? Es würde dir doch bestimmt nichts ausmachen noch ein Weasley zu erledigen! Oder bist du zu feige?“
    „Dad!...“
    „Ist schon gut George“, zum ersten Mal sagt She etwas, seitdem sie hier ist, „Ich gehe besser.“ Schon ist sie appariert. (Seit dem Fall von Voldemort benötigt man keinen Schutz mehr.) Ich folge ihr nach draußen.
    „She, warte…“, schreie ich ihr noch nach, doch sie ist schon verschwunden. Schlecht gelaunt, schleppe ich mich zurück in die Küche.
    „Netter Versuch, aber was hast du dir dabei gedacht sie hierher zu holen, George? Ich hatte gedacht, dass du mindestens ein winziges Gehirn hast!“, scherzt Charlie, „Wie ich sehe, habe ich mich getäuscht. Aber sie scheint auch nicht die Schlauste zu sein, dass sie dich genommen hat. So wie sie aussieht, könnte sie jeden haben.“, fügt aber von den bösen Blicken meiner Eltern begleitet noch hinzu, „Sie scheint dich aber zu mögen und so gefährlich sieht sie gar nicht aus… und wenn sie auch im Bett so gut ist, wie sie aussieht,… kann ich dir nur gratulieren!“
    „Charlie!“, jubelt Ginny außer sich und umarmt ihn und schaut Bill erwartungsvoll an, der jetzt im Mittelpunkt steht.
    „She sieht gar nicht wie eine Todesser aus, schüchtern, höflich und hat ein Herz, die jetzt, wie ich sehe, dir gehört…“, lächelt er frech, was wird wohl jetzt kommen? „Wenn ich nicht über beide Ohren in Fleur verliebt wäre, würde ich dir sie wegschnappen!“ Fleur ist, trotz der ‚über beide Ohren in Fleur‘, eifersüchtig und berichtet deshalb: „Ich habe auch nichts gegen sie, lass sie dir von niemandem wegnehmen!“, dabei wirft sie Bill einen bösen und doch liebevollen Blick zu.
    „Obwohl sie eine verfolgte Todesserin ist und deinen Bruder getötet hat und was weiß ich noch andere Untaten von Voldemort unterstützt hat und dabei bestimmt welche da waren, die viele ums Leben gekostet haben…“, Ron unterbricht Hermines Prolog über She’s Verbrechen, „…wünschen wir euch viel Glück!“
    Percy steht nur da: „Naja,… wenn ihr euch liebt…“
    Ginny schaut nun zu Harry. „Hm,… eigentlich scheint sie nett zu sein und wenn sie George noch nicht umgebracht hat…“ Ginny rennt auf seinen Freund zu und schenkt ihm einen heißen Kuss, die er sofort erwidert.
    Nun drehen sich die Einverstandenen zu den Eltern um und schauen sie unschuldig an.
    Ich gehe zum Kamin und nach einer Sekunde bin ich schon in meinem Wohnung. Da sitzt sie, auf dem Sofa und starrt mich nur an.
    „Das mit deinem Bruder tut mir so leid!“, kreischt sie und verbirgt ihr süßes Gesicht in ihren Händen. Ich gehe auf sie zu und nehme sie in den Armen.
    „Schh! Beruhige dich, ich bin ja nicht böse auf dich.“ „Aber deine Familie kann mir nicht verzeihen. Es tut mir so leid.“ „Nein, komm mit!“, ich nehme sie an den Hand und führe sie zum Kamin. Sie lässt es zu, also nehme ich heute zum dritten Mal Flohpulver in die Hände: „Fuchsbau“
    ***
    „Ja, ich will!“
    „Sie dürfen die Braut küssen.“
    Es hat lange gedauert, aber endlich ist es soweit. She steht in einem langen, weißen Kleid vor mir und wartet darauf, dass ich sie küsse. Wir heiraten, nicht so wie Bill und Ron, in der Winkelgasse. Ginny hüpft aufgeregt in ihr violettes Kleid hin und her, sie hat die Hochzeit geplant.
    Meine Eltern haben schließlich She eine Chance gegeben, „Wir willigen ein…, aber wenn du ein einziges Mal etwas unternimmst,… - Schon gut, Dad – ich freue mich dich in der Familie begrüßen zu dürfen“.
    Ich bin der fröhlichste Mann auf der Welt und bald auch der fröhlichste Vater. Bald? Naja, eigentlich nur in acht Monaten, aber trotzdem freue ich mich schon…


    Ende

    Jetzt ist eigentlich Zeit mich bei euch zu entschuldigen, weil ich eine so miese Autorin bin. Vielleicht versteht ihr mich, wenn ich euch sage, dass es schwer ist eine lesbare Geschichte auf eine Fremdsprache zu schreiben.

    Ich hoffe es hat euch gefallen. Allerdings schulde ich euch noch eine Erklärung:
    Wegen der Überschrift! Eigentlich war die Hauptidee eine unzerstörbare Dienerin zu erschaffen, deswegen die Überschrift, aber dann hatte ich einfach keine Lust mehr die wegzumachen, auch wenn es nicht zur Geschichte passt. Erwartet bei mir nie sinnvolle Sachen!

    Liebe Grüße Sabberhexe!

Kommentare Seite 1 von 1
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Julia:) ( 32198 )
Abgeschickt vor 259 Tagen
Super Idee und gut umgesetzt ;) Well done
ich ( 59588 )
Abgeschickt vor 571 Tagen
Echt toll geschrieben. Mach weiter so.
yawakaze ( 40308 )
Abgeschickt vor 931 Tagen
Also deine story war einfach voll knuffig ich fand die idee mit der dienerin total klasse. mach weiter so
Grace Belle Goodrich ( 28427 )
Abgeschickt vor 1097 Tagen
Cool Traurig und Traumhaft
HP-Suchti ( 10548 )
Abgeschickt vor 1115 Tagen
Hey
du hast echt Talent :) aber george weasley und die Mörderin seinen Zwillings-Bruders? Kann ich mir nicht vorstellen...

LG HP-Suchti
Karo20 ( 19194 )
Abgeschickt vor 1201 Tagen
Ich finde die Geschichte super