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Als es noch ein Geheimnis war... (Teil 2)

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2 Kapitel - 3.121 Wörter - Erstellt von: BlueYoshi - Aktualisiert am: 2012-11-15 - Entwickelt am: - 3.508 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Entschlossenheit hat dir schon oft weiter geholfen. Diese hat dir auch geholfen dein Ziel zu erreichen und ihn nach einer plumpen Trennung wieder zu finden.
(Beckmanx OC)

1
Hallo Leute!
Erstmal ne GANZ fette Entschuldigung!
Ich hatte leider kaum Ideen wie es weiter gehen sollte ^^
Aber hier erstmal zwei weitere Kapitel. Nein, ich habe euch nicht vergessen XD
Habt trotzdem viel Spaß beim Lesen!

Unter Fanfiction.de habe ich sie auch veröffentlicht und auch noch ein paar andere (für die die mal verbeischauen möchten).

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Deine Sicht: Endlich hatte ich ihn gefunden und ich konnte es kaum erwarten endlich mit ihm allein zu sein. Auch wenn ich sonst nicht so drauf war entlud sich doch die ganze Vielfalt an Gefühlen, die sich in mir angestaut hatten. Freudig stellte ich fest, dass sich die ganze Zeit über nichts an meiner Einstellung geändert hatte. Ich liebte ihn noch immer... Über den Zeitraum hinweg kann ich mich nicht an einen Tag, eine Sekunde erinnern in der ich daran gezweifelt hatte das ich ihn finden könnte, finden würde. Nie hatte ich daran gedacht, dass er vielleicht auch daran schuld sein könnte, das ich ausgesetzt wurde. Es war mein einfach unwahrscheinlich. Um so etwas zu denken liebte ich ihn zu sehr. Kaum das wir sein Zimmer erreicht hatten schloss er die Tür hinter uns und nahm mich wieder in den Arm. Kurze Zeit später lagen wir auf seinem Bett. Seine Finger glitten an meinem Körper entlang. Ich genoss es, doch hatte ich nicht vor mich einfach so flachlegen zu lassen. In der Zwischenzeit hatte er es geschafft sich zwischen meine Beine zu drängen. So konnte ich genau spüren das er es wollte. Mindestens genauso sehr wie ich. Als er meinen Hals küsste stöhnte ich leicht auf. Mit einem lustvollen Lächeln sah er mich an. Wortlos hing ich meine Lippen an sein Ohr. Sanft kaute ich an seinem Ohrläppchen. Kurz bevor er dabei war zu keuchen hörte ich auf und nutzte den Moment seiner Verwirrung um unser Gewicht zu verlagern. Mit einem Ruck drehte ich uns um und saß nun auf ihm. Seine Hände strichen meine Oberschenkel nach oben. Ich sah ihn herausfordernd an. Dann nahm ich mein Shirt, was ja ursprünglich seines war und zog es aus. Wie oft hatte ich mich an dieses Shirt geklammert. Wie oft saß ich mit angezogenen Beinen in meinem Stuhl und saugte seinen Duft ein, der schon längst nicht mehr da war. Es war als wäre dieses Kleidungsstück das einzige das mir sagte dass es kein Traum war. Es war mein ein und alles. Doch jetzt hatte ich etwas Besseres. Jetzt brauchte ich es nicht mehr. Mit Zeitlupengeschwindigkeit glitt das Shirt zu Boden, mit ihm der Schmerz der durch diese unsachgemäße Trennung entstanden war. Heute Nacht würde nur uns gehören, das wussten wir beide.

Bens Sicht: Sie saß auf mir. Ihre Nähe wurde mir zur Last. Vor Lust konnte ich kaum klar denken, kaum richtig atmen. Wie sie über mir thronte, wie eine Königin. In der Zeit wo wir uns gegenseitig gesucht hatten, hatte sie sich verändert und schien sich nicht mehr für ihren Körper zu schämen. Das Selbstbewusstsein das mir entgegen strahlte war so umwerfend wie sie selbst es war. Mit geschmeidiger Eleganz entledigte sie sich des Shirt, das zu Boden glitt. Langsam kam sie zu mir herunter, unsere Stirne berührten sich. Ich hörte sie leise atmen. Gerade als ich ihr eine Strähne aus dem Gesicht strich, riss jemand die Tür auf. „Wir werden angegriffen!“ schrie einer der Männer und ignorierte was wir hier machten. „Warum löst du den Alarm nicht aus?“ fragte ich. „Das habe ich aber die Flaschen sind doch kaputt und dadurch hört man es nicht!“ „Verdammt.“ Kadan sprang von mir herunter und schnappte sich ihr Shirt. „Ich muss meine Waffe holen!“ schrie sie mir in aller Hektik entgegen. Mit einem stummen nicken schulterte ich mein Gewehr, das ich immer zur Hand hatte. Zusammen mit dem Matrosen stürmten wir nach draußen. An Deck war die Hölle los...

Deine Sicht: Immer wenn es schön wird... Was soll es. Jetzt würde es noch genug Nächte geben die wir zusammen verbringen konnten. So stürmten wir das Deck. Die betrunkene Mannschaft der Red Force versuchte zu kämpfen, was manchen besser gelang als anderen. Einige Taumelten durch die Gegend ohne zu merken das sie einer Klinge gerade so entwischt waren. Schnell zog ich meinen Zollstock aus meinem Gürtel. Mit einer ruckartigen Handbewegung schnippte er über die ganze Länge auf. Dem ersten Opfer schlug ich den Zollstock wie eine Peitsche entgegen. Ich traf seine Füße, woraufhin er zu Boden ging. (mit der Zeit hatte ich mich dazu entschlossen meine Werkzeuge zu verstärken.) Dem zweiten Opfer streckte ich den Stock entgegen, den ich zwischen meinen Händen hielt. Nachdem ich seinem Angriff auswich richtete ich den gespannten Zollstock auf seine Kehle. Schnell drehte ich mich zur Seite, an meinem Feind vorbei und brachte mich in Stellung. Hinter seinem Rücken hockte ich mich hin. Mein Rücken lag an seinen Beinen. Während der ganzen Zeit zogen sich die Glieder des Stockes enger um seinen Hals so das er nur noch röcheln konnte. Mit einem festen Ruck zog ich ihn zu mir herunter. Dadurch das mein Körper im Weg lag stürzte er über mich nach hinten. Mit Gewalt zerrte ich weiter an ihm, bis er schließlich laut knackend mit dem Kopf auf dem harten Paket aufschlug und sich das Genick brach. Seufzend stand ich auf. Plötzlich sauste eine Kugel an mir vorbei, knapp neben meinem Gesicht. Hinter mir sackte ein schweres Objekt zu Boden. Aus der Schussrichtung heraus sah ich Ben der die Waffe in meine Richtung hielt. Als ich ihm nickend zu verstehen gab das ich dankbar war, streckte er nur gelassen den Arm aus und drückte ohne hin zu sehen seinen Zigarillo an der Stirn einer der Feinde aus. Doch hinter ihm kam ein Räuber und streckte bereits seinen Säbel weit über Bens Kopf. So schnell ich konnte nahm ich meinen Schraubenzieher zur Hand, der keinen Augenblick später wie ein Messer an Ben vorbei sauste und mit der Spitze im Auge des Feindes landete, der daraufhin auf das Deck krachte. Auch er nickte mir zu. Gleich danach trennten sich unsere Wege. Zwar waren die Räuber nicht sehr stark, doch waren es viele. Im Gegensatz zu unserer Mannschaft auch noch nüchtern. Während Ben Shanks das eine ums andere Mal das Leben rettet tat ich das gleiche am anderen Ende des Schiffes mit den übrigen Kollegen. Meine Vize schlug sich ebenso tapfer und versuchte unsere Leute vor weiterem Schaden zu bewahren. Kurze Zeit kämpften wir als eine Einheit, Rücken an Rücken. Dann verschwand sie wieder. Viele der Männer schliefen an Deck ihren Rausch aus und ließen sich von den Kampfgeräuschen nicht stören. Doch für ihren erholsamen Schlaf mussten wir nun wacker kämpfen. Es war nicht mehr auseinanderzuhalten wer schlief und wer bereits tot war. Blut ergoss sich in Massen auf das Deck und über die Reling. Immer mehr Leute bedeckten den Boden, was uns dazu brachte zwischen den Leichen, durch Alkohol oder nicht, hindurch zu balancieren.
Wir wehrten uns verbittert, bis endlich Ruhe einkehrte und ich dem letzten Überlebenden meine Waffen vor die Nase hielt, die mir eine Matrosin aus meiner Mannschaft freundlicherweise gebracht hatte. „Was macht ihr hier?“ fragte ich gelassen. Sein Zittern wurde schlimmer als ich den Sicherheitsbolzen zurückspringen ließ. „Wir...Wir... Also...“ er brachte kein Wort heraus. Plötzlich zog er ein Messer aus seinem weiten Ärmel und warf es auf mich, im Anflug von Todeslust. Doch ich wich schnell aus, ohne den Lauf meiner Waffe einen Moment zu senken. Die Klinge sauste an mir vorbei und schnitt ein kleines Loch in meine Kapitänsjacke. Wichtiger war für mich jedoch das die Blutige Schneide mein Shirt streifte. Dadurch bekam es einen weiteren Riss und war noch dazu mit Blut besudelt. Langsam glitt mein Blick von meinem Shirt zu ihm. Kein Ausdruck in meinem Gesicht. Mit unendlicher Ruhe hockte ich mich zu ihm herunter. „Weißt du was das Shirt für mich bedeutet?“ fragte ich mit einem erleichterten Gesichtsausdruck und zuckersüßem Lächeln. „Äh... nein?“ fragte er nach kurzem stottern. Unter den Augen der Crew, die wach geworden war, oder einfach fertig mit kämpfen, sah ich ihm in die Augen. Im selben Moment wurde mein Blick tödlich. „Ganz einfach...“ begann ich meinen Satz und betätigte mit Leichtigkeit den Auslöser der Waffe. Die großkalibrige Munition traf sein Gesicht, das im gleichem Moment in alle Himmelsrichtungen zersprang wie ein platzender Luftballon. Seine Lebensflüssigkeit spritzte mir ins Gesicht. Noch immer verärgert stand ich auf, den Blick nicht seine Sekunde abgewandt. „Es ist mir wichtiger als dein Leben.“ sprach ich zu ende.

Kommentare (4)

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Gol D. Lea (41784)
vor 505 Tagen
Schreib bittttteee weiter die story ist soooo schön
Minimuff (24444)
vor 607 Tagen
Ich liebe diese Geschichte, bitte schreib weiter *-*
Wolfsmädchen (31238)
vor 657 Tagen
Ich find deine Geschichte cool und deine Schreibstyle schön schreib bitte noch andere Geschichten!
Joschy (58655)
vor 991 Tagen
Klingt toll, schreib doch mehr davon...

Joschy