Mein Tod ...

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1 Kapitel - 1.373 Wörter - Erstellt von: XXReriXx - Aktualisiert am: 2012-11-15 - Entwickelt am: - 2.089 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.71 von 5.0 - 7 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Kindheitserinnerungen....

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    Ich kannte diesen Weg. Ja, ich war ihn vor vielen Jahr schon einmal gegangen. Damals war ich noch klein. Der Weg führte zu einer wunderschönen klein
    Ich kannte diesen Weg. Ja, ich war ihn vor vielen Jahr schon einmal gegangen. Damals war ich noch klein. Der Weg führte zu einer wunderschönen kleinen Kapelle mitten im Wald. Damals hatte ich mich verlaufen als ich mit meinen Eltern im Urlaub war. Ich weiß noch ganz genau das ich den ganzen Tag in der Kapelle verbracht hatte. Ich fühlte mich dort sicher und hatte sogar auf dem mit Blättern bedeckten Boden geschlafen. Die Erinnerung daran war so schön, dass ich anfing schneller zu gehen. Und nach einigen Minuten konnte ich sie sehen. Sie lag etwas tiefer als die Bäume die sie umgaben. Über eine kleine Treppe gelangt man zu ihr. Sie sah alt und heruntergekommen aus. Ihre große breite Tür war geschlossen. Anders als beim letzten mal. Die anfängliche Freude verflüchtigte sich und Unbehagen breitete sich in mir aus. Dies war zwar die alte Kapelle von früher, an die ich schon so oft zurückgedacht hatte, aber dennoch war sie anders. Irgendwie fremd. Wie war ich eigentlich hier hergekommen? Ich konnte mich kaum noch daran erinnern. Ich war mit meinen beiden besten Freundinnen auf einer Party gewesen. Deswegen hatte ich auch das schwarze Cocktailkleid an und dazu schwarze Sneakers. Ich mochte Absatzschuhe eben nicht. Jedenfalls nach der Party sind meine Freundinnen noch mit zwei Jungen mitgegangen. Ich wollte ihnen folgen doch verlief mich und nun irrte ich hier in diesem Wald umher. Ich hätte wieder umkehren können jedoch hatte ich die ganze Zeit das Gefühl gehabt als würde mich etwas rufen. Und so fand ich die Kapelle wieder. Wenn ich jetzt so darüber nachdachte kam es mir schon etwas unheimlich vor. Aber mich umdrehen und gehen konnte ich nicht. Ich wurde von meiner Kindheitserinnerung angezogen, wie von einem Magneten. Der Vollmond spiegelte sich in den Buntglasfenstern und sah wie viele kleine Augen aus, die mich beobachten. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und trat näher an die Tür heran. >>Komm doch näher.<< Ich sah mich verwirrt um. Hatte da gerade jemand etwas gesagt? Ich hatte ganz deutlich etwas gehört. >>Na los. Komm schon.<< Tatsächlich. Irgendjemand sagte etwas zu mir. Es war einen männliche Stimme, die etwas listiges in sich hatte. Ich weiß es wäre besser gewesen wenn ich es nicht getan hätte, aber ich konnte nicht anders meine Hand bewegte sich fast von ganz allein und öffnete die Tür der Kapelle. Nichts. Niemand war darin zu sehen. Sie Sah auch von innen noch ganz genauso aus wie ich sie in Erinnerung hatte. Nur etwas dunkler. >>Los. Komm zu mir!<< Jetzt schrie die Stimme schon fast. Ich ging weiter bis ich in der Mitte des hohen Raumes stand vor mir der Gold bemalte Altar. Rechts und links von mir Bänke und hinter mir die offene Tür und der dunkle Wald. Ja das war meine Kapelle wie ich sie kannte. Ich sah an die Decke und die drei Engel die vor vielen Jahren darauf gemalt wurden, lächelten genauso wie damals. >>Hallo.<< Ich drehte mich um und in der Ecke neben der Tür standen plötzlich zwei Männer. Einer von ihnen hatte einen bechen Anzug an und lächelte mich an. Er trug eine Brille und die Spiegelung des Mondes, der durch die Fenster schien, machten es mir unmöglich seine Augen zu sehen. Sein Haar war streng nach hinten gekämmt aber eine Strähne widersetzte sich und viel ihm ins Gesicht. Er war relativ groß und sehr dünn. Der andere Mann stand gebückt da. Er atmete viel zu schnell und sein blasses Gesicht und die schwarzen Augenränder verrieten mir, das er anscheinend sehr krank sein musste. Sein dunkelgrünes T-Shirt war ein einigen Stellen kaputt und dreckig. Seine Hosenbeine waren bis zu den Knien abgeschnitten und seine Beine waren mit Narben überseht. Seine Haare waren fettig und total verknotet. >>We-wer seid ihr?<< fragte ich mit zittriger Stimme. Als der kranke Man meine Stimme hörte, hob er seinen Kopf und starrte mich mit einem irren Blick an. Der andere Mann lachte auf und machte ein paar Schritte auf mich zu. >>Oh also wer ich bin kann ich dir leider nicht verraten. Jedoch wer der nette Freund von mir ist. Nenne wir ihn einfach „Deinen Tod“.<< Er lachte abermals und ging weiter auf mich zu. Nun stand er direkt vor mir. Meine Angst lähmte mich. Er hob seine Hand und streichelte meine Wange. >>Zu schade. Du bist vollkommen. Eine echte Augenweide. Aber leider wirst du sterben oder zu einem grausigen Monster werden.<< Er seufzte. >>Na da lässt sich wohl nichts machen.<< Sein Kopf kam immer näher zu meinem und er flüsterte mir ins Ohr: >>An deiner Stelle würde ich schon mal anfangen zu rennen. Wenn dir das denn etwas nützen sollte.<< Ich sah ihn mit großen Augen an und er lachte wieder. Aus den Augenwinkeln konnte ich sehen wie sich „Mein Tod“ kaum noch halten konnte. Er wollte zu uns und es kostete ihn anscheinend große Anstrengung zu bleiben wo er war. Der dünne Mann nahm mein Gesicht in seine Hände und drehte es zu dem Kranken. >>Sobald ich ihm erlaube dich zu jagen verfällt er in einen regelrechten Blutrausch.<< Der Satz war Ausschlag gebend. Meine Angst-starre löste sich und ich rannte los. Raus aus der Kapelle und hinein in den Wald. Ich hörte noch wie der Mann lachte und schrie: >>Los! Töte sie!<<
    Ich rannte und rannte immer weiter durch den Wald so schnell und weit wie mich meine Beine trugen. Ich spürte, dass ich verfolgt wurde. Mein Herz schlug und alles um mich herum drehte sich. Ich konnte nicht mehr aber ich musste weiter laufen. Wenn ich nicht weiterlief würde mich das gresslige Ding finden und töten. Zu meiner Überraschung fand ich mich einige Momente später mitten auf einer breiten Straße wieder. An beiden Seiten standen alte zerfallene Häuser. Wo war ich? Langsam ging ich weiter bis ich an einer Kreuzung war. Ich bog nach links in eine Allee ab. Hinter mir hörte ich den kranken Mann. Er kam immer näher. Ich rannte wieder. Doch als ich am Ende der Allee angekommen war traute ich meinen Augen kaum. Überall waren solche Monster, wie das das mich jagte. Einige schienen noch relativ normal zu sein doch ihre Augenränder und blutverschmierten Gesichter verrieten mir das Gegenteil. Ich wollte wieder umdrehen doch keine zehn Meter vor mir stand er. Ich wusste ganz genau das ich jetzt sterben würde. Er hatte dann also den Befehl von dem Mann in dem beschen Anzug ausgeführt. Eine Träne lief mir die Wange herunter und plötzlich war ich von den Monstern umzingelt. So sah also mein Ende aus. Zerfleischt. Getötet von Kreaturen die es doch eigentlich gar nicht geben durfte. Einer rannte auf mich zu ich schloss die Augen. Ich wollte dem Tod nicht sehen. Das letzte was ich sehen wollte war meine alte Erinnerung an die Kapelle. Die Erinnerung als ich noch klein war. Und dann kam er. Es war schmerzhaft. Ich spürte wie das Monster seine scharfen Zähne in mein Bein stoß. Ich spürte wie mein Blut an mir herablief. Ich schrie auf. Überall dieser Schmerz. Jetzt kamen mehr. Nacheinander bissen sie mich. Alles wurde schwarz. Eine Schwärze die ich noch nie zuvor gesehen hatte.
    Auf Wiedersehen mein schönes Leben. Ich werde dich vermissen.

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1352378677
Mein Tod ...
Mein Tod ...
Kindheitserinnerungen....
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2012-11-08
40C0
Eigene Geschichten

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Amelie ( 46506 )
Abgeschickt vor 617 Tagen
Spannend das offene Ende gefällt mir und mega hammer
christina stadlmair ( 26260 )
Abgeschickt vor 970 Tagen
voll arg, hab ne gänsehaut gegriegt