Ava`s Gabe

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1 Kapitel - 1.047 Wörter - Erstellt von: TheBlackGirl - Aktualisiert am: 2012-11-15 - Entwickelt am: - 2.750 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Jack Sparrow ist mal wieder auf der Suche nach einem Schatz und einer Flasche Rum. Doch dabei kommt er nicht um ein Treffen mit der geheimnisvollen Ava, die eine gruselige Gabe besitzt und Jack ziemlich nützlich sein konnte. Aber auf der Reise bemerkt er, dass das Mädchen gar nicht so fremd ist, wie es anfangs schien

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    Ein für Jacks Geschmack zu schwüler Tag, der schon am Morgen nicht gut begonnen hatte. Der Rum war mal wieder alle, die Crew hatte nichts Besseres zu tun, als rum zu schlafen und selbst der Käpt`n der Black Pearl fühlte sich angesäuert. Ein Matrose kam hechelnd angelaufen und fuchtelte wild mit den Armen. "Da vorn! Tortuga!" rief er und alle horchten auf. Auf der Insel konnten sie den Rum nachfüllen und sich bei Gelegenheit mit den örtlichen Damen vergnügen. Jack starrte auf die Karte. Waren sie wirklich schon in der Nähe von Tortuga? Ja, es stimmte. Wie konnte er sich dermaßen irren? "Dann legt dort an!" befahl er herrisch und die Crew ging auf ihre Posten. Gesagt, getan, wenige Minuten später gingen alle an Land, die einen verkrochen sich in Kneipen, die anderen trafen auf die Nutten, wiederum andere verluden die frischen Fässer mit Rum auf die Black Pearl. Jack Sparrow schaute sich um. Die Luft war rein, keine wütende Scarlett oder Giselle. Nur ein paar Männer und Frauen, die eifrig am Hafen herumhuschten. Plötzlich tippte jemand ihn von hinten an. Ein ziemlich großer, muskulöser Schwarzer baute sich vor dem Käpt`n auf. „Was ist?“ raunte dieser. Die Miene des Unbekannten verfinsterte sich. „Bist du Jack Sparrow?“ wollte er wissen. „Es heißt KÄPT'N Jack Sparrow, wieso begreift das denn niemand?“ jammerte Jack. „Aha. Meine Herrin wartet auf dich.“ sagte der Größere, packte ihn am Kragen und zog ihn entlang der Küste bis vor ein verlassenes, altes Herrenhaus. „Es gibt drei Dinge, die meine Herrin achtet: Höflichkeit, Respekt und Anstand. Also benimm dich gefälligst!“ brüllte er und gab Jack einen heftigen Schubser, der daraufhin durch die Tür flog.
    Jack schaute sich in der Villa um. Es gab eine Vorhalle, von der mehrere Türen ausgingen, eine breite und lange Treppe erstreckte sich vor ihm. In einer angemessenen Höhe prangten riesige, goldene, verzierte Kronleuchter. Wenn die drückende Dunkelheit und die Spinnweben nicht überall gewesen wären, würde dies hier den Palast des Königs von England um einiges in den Schatten stellen. Der Käpt`n fragte sich, wie alt diese „Herrin“ wohl sein konnte. Sicherlich eine uralte, versteifte Oma, die den lieben langen Tag in ihrem Zimmer vor dem Fenster saß und auf den schleichenden Tod wartete. Da der Schwarze ihm nicht gefolgt war, ging er davon aus, sich selbst den Weg zu suchen. Als er die erste Stufe der Treppe betrat, flackerten plötzlich Fackeln an der Wand auf. „Oh, wie interessant.“ entwich es Jack Sparrow. Er beschloss, den Lichtern zu folgen.
    Wie sich herausstellte die richtige Entscheidung, denn wenig später fand er sich vor einer prunkvollen, goldenen Tür wieder. Er nahm eine Fackel von der Wand und betrachtete die Szenen darauf. Ein riesiger Falke mit geschwungenen Flügeln, unter den Krallen ein Feld aus Schädeln und Rosen. „Geschmack hat die Alte ja.“ murmelte er und klopfte dreimal gegen das Tor. „Herein.“ rief eine unerwartet junge, kühle Stimme. Jack betrat den Raum etwas zögernd. Einzelne Kerzen beleuchteten den Raum nur schwach. An einem Schreibtisch saß eine mädchenhafte Gestalt. „Willkommen Jack. Ich hoffe, mein Beschützer hat dich nicht allzu sehr erschreckt.“ sagte sie mit einer beunruhigenden Stimme. „Also, so ein Ausflug entlang der Küsten hat mir viel Spaß gemacht, aber leider muss ich jetzt zurück zu meinem Schiff.“ entschuldigte er sich und wollte schon zur Tür herausgehen, als sie plötzlich zuknallte. „Das ist jammerschade, doch gerne möchte ich dich auf einen Tee einladen. Bitte setz dich doch!“ bat das Mädchen, erhob sich und deutete auf einen Tisch, der mit zwei Tassen, einer Teekanne und einem kleinen Teller mit Keksen gedeckt war. Jack verzog zwar das Gesicht, setzte sich dann doch etwas widerwillig. Dieses Mädchen war ihm nicht geheuer. Noch einmal betrachtete er den Platz, wo sie gesessen hatte, doch der war nur leer. Vielmehr überraschte es ihn, dass sie plötzlich auf dem Stuhl neben ihm saß. Wie war sie denn so leise herangeschlichen? „Was willst du?“ wollte er harsch wissen. „Wie kommst du denn darauf? Aber, ja, ich habe ein Anliegen. Denn wenn du nach dem Schatz der Lady Amanda suchst, brauchst du mich und meine Gabe.“ erklärte sie und schenkte dem Käpt`n Tee ein. „Nebenbei bemerkt, mein Name ist Ava Mebea Duston. Und mein Beschützer heißt Ajani Jua`Kerey.“ Nachdem die beiden ausgetrunken hatten, erhob Ava sich und ging gemeinsam mit Jack Sparrow zum Hafen. „Äh, Ava. Ich würde gerne wissen, wieso ich dich brauche und du diese Augenbinde trägst.“ bemerkte er. Das Mädchen schaute ihn an, löste das Band und schloss die Augen. „Dass wirst du früh genug erfahren.“ entgegnete sie abweisend und lief an Deck des Schiffes. „Hey, Jack, was hast du da denn aufgegabelt?“ rief ein Crew-Mitglied und legte Ava den Arm um die Schulter. Deren Miene verfinsterte sich, sie holte einen Dolch hervor und hielt ihn an die Kehle des Matrosen. „Wenn du nicht dein Leben riskieren willst, würde ich deiner Wenigkeit raten, die Klappe zu halten.“ zischte sie unmissverständlich, öffnete die Augen und schaute dem verängstigten Seemann ins Gesicht. Der ging schmerzerfüllt zu Boden und zitterte. „Damit das klar ist: Niemand, der nicht Höllenqualen leiden will, sollte nicht in meine Augen schauen.“ Somit verschwand sie in der Kajüte des Käpt`n.

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Rose 123 ( 83514 )
Abgeschickt vor 816 Tagen
Du musst unbedingt weiter schreiben
Ali schreib bitte weiter es ist sehr cool
Talia ( 91674 )
Abgeschickt vor 828 Tagen
Cool cool is mal was anderes
Bitte schreib weiter hört sich nämlich voll cool an

LG Talia