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Was wäre wenn Du-Weißt-Schon-WeR ein Kind gehabt hätte? – Eine Liebesgeschichte, die nur schief enden kann – Tausend Schuldgefühle – Liebe über Zeit, Raum, Tod, manchmal sogar über Voldemort (2)

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1 Kapitel - 3.149 Wörter - Erstellt von: Sabberhexe - Aktualisiert am: 2012-11-15 - Entwickelt am: - 3.956 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

In der Tür steht ein Mädchen, mit langen, blonden Haaren, die in einem Pferdeschwanz zusammengebunden sind. Sie hat einen engen, schwarzen Jeans an und eine braune Lederjacke und einen Schal mit Blumenmuster an. Hohe, schwarze Pumps lassen sie noch schlanker erscheinen. Ich erkenne sie an ihren roten Augen und den dichten Wimpern sofort wieder. Es ist She.

    1
    Erstens und Zweitens

    Jemand setzte sich neben mich. Ich blicke meine Schwester Ginny in die Augen.
    „Wie heißt sie?“, fragt sie ganz unschuldig.
    „Wer…? Was…? Wo…?... Ist es so offensichtlich? Du kannst recht nervig sein Ginny!“
    „Ist sie tot?“, fragt sie wieder ganz unschuldig, aber ernst.
    „Nein.“, ich weiß nicht warum ich ihr es verriet.
    „Dann gibt es doch kein Problem, oder… Ist er nicht tot?“
    „Was?“
    „Ehrlich, du bist so schwer von Begriff. Erstens: Das Mädchen, wenn du mir den Namen verraten würdest…, hat überlebt, du auch. Zweitens: Es kann doch nur sein, dass sie einen Anderen hat und derjenige überlebt hat. Ich weiß es nicht!“, jetzt sieht sie gar nicht mehr so unschuldig aus.
    Ich schweige.
    „Wie ist dann ihre Name?“, fragt sie wieder unschuldig und zuckt mit den Wimpern.
    „Das würde dir nicht viel weiterhelfen.“, ich sage den gleichen Satz, die sie damals zu mir sagte. Damals? Es war vor zwei Stunden. Es scheint eine Ewigkeit gewesen zu sein, seit sie weg ist. Ich kann mich aber noch an alle Einzelheiten erinnern, an ihr Lächeln, an ihre Augen, an ihr Ha…
    „Denkst du gerade an sie?“
    „Ja.“
    „Du hast aber noch immer nicht an meine Frage geantwortet: Wie heißt sie?“
    „Das kann ich dir nicht sagen.“
    „Ist sie hübsch?“
    „Ob sie hübsch ist? Sie ist einfach perfekt, unbeschreiblich süß und die Schönheit selbst.“
    „Welcher Kerl hätte denn etwas anderes über sie gesagt, wenn er über beide Ohren in sie verliebt wäre? Also ehrlich, wie sieht sie aus?“, die letzte Wörter schreit sie schon vor Neugier, „Wenn du mir nicht gleich sagst, dann muss ich Legillimentik benutzen, ich warne dich, ich beherrsche es noch nicht und es kann zu Unfällen führen!“
    Ich kann mich nicht mehr zurückhalten, ich muss lachen, sie könnte locker die nächste Rumtreiberin werden.
    „Ich kann es dir trotzdem nicht verraten, aber nennen wir dich sie erst mal Sie, damit dieses Problem gelöst ist.“, sage ich immer noch mich vor Lachen krümmend und was ich da sage, stimmt auch ein bisschen, da sie She heißt, also habe ich ihr eigentlich schon den Namen verraten.
    „Und wie sieht Sie aus? Sag mir jetzt nicht wieder, dass Sie perfekt ist und wunderschön…“
    „Schon gut, schon gut, ich habe verstanden… Ich denke du kennst sie nicht: lange, blonde Haare; schlank; blass; volle Lippen; feuerrote Augen mit dichten Wimpern…“
    „Hört sich gut an, ich kenne sie allerdings nicht. Komm wieder rein, bitte… Ich behalte dein Geheimnis für mich.“, sie zwinkert mir zu und ich weiß nicht warum, aber ich bereue es ihr gesagt zu haben…
    ***
    „George, was ist los mit dir? Du bist schon seit einer Woche in deinen Gedanken versunken, ich weiß, dass es schwer für dich ist, so ohne Fred, aber du musst weiterleben.“, wiederholt meine Mutter diesen Satz zum X-ten Mal, aber sie begreift immer noch nicht, dass ich nicht deswegen traurig war. Klar, ich habe ihr noch nichts von She erzählt.
    Wir sitzen am Küchentisch und warten auf meinen Vater um mit dem Abendessen zu beginnen. Seit der Schlacht schlafe ich wieder zu Hause, ich habe den Laden auch noch nicht wieder aufgemacht, obwohl es schon Ferien waren und die meisten Schüler unbedingt ihre Vorräte an Kotzpastillen und Nasenblut-Nougat auffüllen wollen.
    Die Tür schwingt auf und mein Vater kommt zur Tür herein.
    „Wir haben Dolohow endlich gefangen, er sitzt schon im Askaban. Aber diese She, können wir einfach nicht fangen. Sie ist wie eine zweite Voldemort. Wir haben aber einen Tipp bekommen, wo sie sein könnte. Molly, ich muss heute noch einmal rein, wir planen sie um 23 Uhr zu überraschen. Will jemand mitkommen? Je mehr wir sind…“
    Ich muss grinsen. Sie wissen nicht, dass man sie nicht fangen kann. Und sie zu überraschen, da musste man schon ein bisschen früher aufstehen. Ich habe, aber schon lange nichts mehr von ihr gehört und so beschließe ich mitzugehen: „Ich würde gerne mitkommen!“, sage ich.
    ***
    Wir stehen versteckt in der Winkelgasse und warten darauf, dass sie auftaucht. Der Plan lautet so: Wir warten bis sie auftaucht und dann schießen wir Flüche auf sie. Ganz einfach, wenn sie nur nicht solche Reflexe haben würde…
    Ich weiß, dass es nicht klappen kann, aber ich will sie wiedersehen, unbedingt.
    Ich bin mit Dawlish und meinem Vater in einem Versteck:
    „Was ist los mit dir George, ich kann nicht glauben, dass du wegen Fred immer noch traurig bist!“, flüstert mein Vater mir zu. Ich will ihm nicht antworten. Sollte ich ihm antworten, dass ich in She verliebt bin, in diese Mörderin, in die, die meinen Bruder getötet hatte, in diejenige, die wir gerade verfolgen und in diejenige, die gerade ganz gelassen über die leere Straße geht.
    Sie ist immer noch so hübsch wie letztes Mal. Ihre Haare sind so schön und gepflegt, als sei sie nicht gerade auf der Flucht. Das würde sogar Fleur nicht hinbekommen. Ihr Kleid ist immer noch schneeweiß, kein einziger Fleck oder Riss ist zu sehen. Ihre Augen glänzen immer noch feuerrot. Sie bleibt stehen und dreht sich um. Ich sah ihr an, dass sie wusste, was wir vorhaben. Sie sucht jemanden mit seinem Blick, mich. Sie lächelte mir zu.
    Plötzlich schießen tausende von Flüchen auf sie zu, doch sie lächelt mir immer noch zu. Aber in der letzten Sekunde, bevor, die Flüche auf sie aufprallen, stößt sie sich ab und ist schon in der Luft. Sie springt auf einer der Läden und geht auf dem Dach auf und ab. Sie wartet auf etwas.
    „Ich denke, sie wartet darauf, dass wir aus unserem Versteck kommen.“, teile ich meinem Vater meine Vermutungen mit, die er nicht genehmigt.
    „Sie möchte doch nur mit uns sprechen!“, flüstere ich auch Dawlish zu, denn er der Leiter der ganzer Sache war. Er stimmt mir auch nicht zu. Ich beschließe selber zu handeln.
    Ich trete hervor. Sie lächelt mir aufmunternd zu und dann spricht sie zu den anderen:
    „Ist er der Einzige, der sich traut, sich vor mich zu stellen, ich werde euch schon nicht töten.“, lächelt sie frech. Die andere Auroren wollen nicht so aussehen, als seien sie feige, also kommen sie hervor.
    „Endlich! Warum wollen sie mich unbedingt fangen?“, fragt sie als würde ihr gegenüber keine 50 Auroren stehen und sie angreifen wollen. Das gefällt.
    „She! Sie haben, viele Menschen getötet und sie standen auf der Seite von Sie-Wissen-Schon-Wen und deswegen wollen wir sie verhaften und ins Askaban schicken.“, berichtet ihr Dawlish ganz sachlich, was sie wissen wollte, aber man konnte sehen, dass er Angst hatte.
    She lächelte nur, was den Auroren noch mehr Angst einjagte: „Ich weiß, was ich alles getan habe, aber es hat kein Sinn mich zu verfolgen. Erstens: Ich könnte euch alle 50 umbringen ohne mir dabei nur ein Haar zu krümmen. Zweitens: Askaban kann mir nichts antun, die Dementoren sind nicht gefährlich gegenüber mir und ich könnte ganz einfach fliehen, was mir nicht schwer fallen würde. Allerdings bestreite ich nicht, dass ich viele umgebracht habe, aber dies kann man nicht mehr ändern. Warum ich auf der Seite des Dunklen Lords war, kann ich ihnen sagen: er hat mich erschaffen, ich war ein ganz normaler Mensch, der Dunkle Lord hat eine treue Dienerin gebraucht, er hatte mich gewählt, paar Änderungen und fertig bin ich: lebendig, trotzdem unzerstörbar, es hat also gar kein Sinn mich zu verfolgen.“, sie lächelte immer noch und wartete auf das Reaktion von Dawlish und den anderen Auroren.
    Ich schaue zu meinem Vater, dem das Mund aufklappte. Ich habe diese Geschichte nicht zum ersten Mal gehört, ich räuspere mich. Dawlish ist der erste, der sich wieder im Griff hat.
    „Wir müssen sie trotzdem ins Askaban bringen, damit die Zauberer endlich sich auf die Straße trauen, ohne darüber nachdenken zu müssen, dass sie frei rumlaufen…“
    „Bitte duzen sie mich.“
    „Was?“
    „Sie können mich ruhig duzen, ich habe ihnen genug Probleme gemacht, also ist das allerwenigste, was sie machen können.“
    „Also, du… würdest du mitkommen, die Zauberergemeinschaft würde uns auslachen, dass wir ein nettes, kleines Mädchen nicht gefangen bekommen.“
    „Nein.“
    Und sie springt auf den anderen Laden und blickt noch auf mich zurück. Wir laufen ihr hinterher bis sie plötzlich stehen bleibt und sich in die Mitte der Straße stellt. Ich will unbedingt mit ihr reden, also beschließe ich in die nächste Gasse zu apparieren um dann, wenn der Verfolgungsjagd weitergeht einen Fluch auf sie zu feuern, damit sie vielleicht mich bemerkt. Die Chance ist sehr gering, aber ich muss es probieren, wenn ich sie wiedersehen will.
    „Ich möchte niemanden verletzen, also schießen sie bitte keine Flüche auf mich!“, sie spricht so ruhig, dass man, wenn man blind sein und diese Sprache nicht kennen würde, dann annehmen könnte, dass es ein Liebesgeständnis war. Aber nein, sie warnt die Auroren, so wie sie am Tag der Schlacht auch mich gewarnt hat.
    Dann rennt sie wieder los und lässt die Auroren schnell hinter sich. Dies ist meine Chance, ich feuere einen ganz harmlosen Fluch auf sie, die sie aber sofort merkt und mit einer einfachen Handbewegung abwehrt. Aber sie reagiert sonst nicht, oder doch? Sie schießt einen silbrig glänzenden Griff aus ihrem Zauberstab. Die ganz genau vor mir stehenblieb:
    „Sei nicht albern!“, erklang es auf der Stimme, die ich so mochte. Aber eher lieb, als drohend.
    ***
    Ich beschließe diese Nacht in der Winkelgasse zu verbringen. Ich kann nicht zurück, wo jeder diese She verabscheut. Ich kann es nicht ertragen und da ich schon in der Winkelgasse war…
    Ich setze mich auf die Couch und nehme einen Schluck aus einer Flasche Feuerwhisky. Ich schalte den Fernseher an und glotze einfach nur darauf. Ich bekomme allerdings nichts mit, da ich in meinen Gedanken bei ihr bin.
    Sie sieht immer noch so schön aus, wie ich ihr am ersten Tag begegnet war. Um sie muss ich mir keine Sorgen machen, dass ihr etwas geschieht. Trotzdem hatte ich gefühlt, dass heute etwas geschehen wird…
    Nach einer Weile klingelt es. Bestimmt war es irgendein Familienmitglied, die mich abholen will. Ich öffne nur wiederwillig die Tür, ich wollte jetzt mit niemandem reden.
    In der Tür steht ein Mädchen, mit langen, blonden Haaren, die in einem Pferdeschwanz zusammengebunden sind. Sie hat einen engen, schwarzen Jeans an und eine braune Lederjacke und einen Schal mit Blumenmuster an. Hohe, schwarze Pumps lassen sie noch schlanker erscheinen. Ich erkenne sie an ihren roten Augen und den dichten Wimpern sofort wieder. Es ist She.
    „Hallo, ich wollte dir endlich sagen, dass du aufhören solltest auf mich zu feuern, du weißt ja, dass es gefährlich werden kann.“
    Ich kann einfach nichts sagen, sie ist einfach wunderschön. Schließlich fange ich mich wieder und könnte mir Ohrfeigen geben, da mein Mund wieder schneller war, als mein Gehirn.
    „Darf ich dir paar Fragen stellen?“, ich will am liebsten im Boden versinken. Sie lacht aber nur und nickt wie letztes Mal.
    „Möchtest du reinkommen?“, ich hätte mir wieder Ohrfeigen geben können.
    „Wenn ich nicht störe…“
    „Nein, ich… die Fragen lassen sich besser stellen, wenn du nicht hier im Flur stehst.“
    „Möchtest du deine Jacke nicht ausziehen? Es ist richtig warm hier drinnen!“, frage ich und bereue es sofort.
    „Das werden aber interessante Fragen. Zuerst, ob ich reinkommen will und dann ob ich meine Jacke nicht ausziehen will. Du siehst wirklich interessiert aus.“, sie lacht nur und zieht ihre Jacke und ihr Schal aus. Darunter hat sie einen schwarzen Top an. Ich kann nur schwer wiederstehen sie die ganze Zeit anzustarren. Dann fällt mir ein, dass sie ein Gast ist. Ich führe sie ins Wohnzimmer und biete ihr Platz auf dem Couch, wo ich gerade gesessen habe, Platz an. Sie setzt sich aber nicht hin, sie meint nur: „Hübsche Wohnung.“
    „Möchtest du etwas trinken?“, und ich habe mir eben versprochen, keine solchen Fragen mehr zu stellen? Sie lacht wieder. Ihr Lachen ist einfach zauberhaft, es ist wie tausend Glöckchen. Ich ging in die Küche und lehne mich an die Theke, so dass ich sie noch gut sehen kann. Ich hörte sie rufen:
    „Ist nicht so wichtig… Aber ich denke, ich probiere diese Feuerwhisky… 1978?“
    „Ja.“
    Sie nimmt einen Schluck aus der Flasche, die ich vorher, als es klingelte, einfach auf den Tisch liegen gelassen habe, und setzt sich. Eine Weile schweigen wir.
    „Du wolltest doch Fragen stellen!“, bemerkt sie und steht auf um sich vor mich in die Küche zu stellen. Ich überlege, welche Frage ich zuerst stellen sollte.
    „Warum hast du dich umgezogen, du warst doch immer in deinem weißen Kleid?“
    „Ich wollte nicht auffallen.“ Ich ziehe meine Augenbrauen hoch, es ist spät abends, niemand ist auf der Straße. „Na gut, vielleicht war ja jemand bei dir und ich wollte nicht in meinem weißen Kleid hier auftauchen.“ Dies ist wieder gelogen, sie hätte einfach durch die Fenster schauen können. Aber ich habe auch Zimmern, die kein Fenster besitzen, also lasse ich es doch gelten
    „Du bist doch mit Zauber erschaffen worden, wie hast du dann einen Patronus?“ „Das hat gar nichts damit zu tun, jeder hat einen Patronus, sogar Muggel, sie können es nur nicht heraufbeschwören.“
    Wir stehen noch lange da und unterhalten uns über dies und das. Mit ihr kann man richtig gut sprechen. Sie versteht, dass ich neugierig bin und so antwortet sie auf alle meine Fragen, die etwas mit ihr zu tun haben.
    Plötzlich sagt sie: „Ich muss jetzt aber gehen. Es ist schon früh.“
    „Wieso bleibst du nicht hier?“
    „Es wäre ein bisschen komisch, wenn ich nicht mehr auftauchen würde und du musst auch zurück zu deiner Familie, sie haben bestimmt Angst, dass dir etwas zugestoßen ist. Keine Angst, ich komme heute Abend wieder, aber dann stelle ich Fragen.“, lächelt sie und nimmt ihre Jacke und ihr Schal. Sie lächelt mir noch einmal zu, bevor sie durch die Tür geht und die Wohnung verlässt. Ich schaue ihr noch lange nach, dann schließe ich die Tür. Ich muss zugeben, wenn man vergleicht, dass sie auf der bösen Seite steht, lächelt sie wirklich oft.
    Ich beschließe zu meiner Familie zu gehen. Ich dusche mich und ziehe mich rasch um. Ich stelle mich ins Kamin, nehme mir ein bisschen Flohpulver: „Fuchsbau.“

    Ich hoffe es hat euch gefallen, wenn nicht, dann Pech, aber ich denke, auch wenn es euch nicht gefallen hat, dass euch jetzt interessiert, wie es jetzt weitergeht. Wie in der vorherigen Kapitel, eine Vorschau. Liebe Grüße, Sabberhexe!

    „Oh George, warum hast du uns nicht gesagt, dass du bei dir übernachtest. Ich habe mir schon Sorgen gemacht.“, ruft meine Mutter und umarmt mich noch im Kamin, „Hermine wollte schon mit den Planen anfangen und Ron stimmt ihr bei allem zu, wir können nichts mehr machen, obwohl es erst im Dezember stattfinden sollte. Ist es okay?“
    „Ja, aber ich möchte heute auch in der Winkelgasse schlafen.“, meine ich. Hermine nimmt sofort ein Stück Pergament und ein Feder in die Hand und setzt sich an den Tisch. Sie schaut uns erwartungsvoll an. Nach paar Minuten sprechen wir schon ganz vertieft über die Farbe des Bestecks.
    Nach einer kurzen Mittagspause lege ich schon draußen in der Wiese und beobachte die Wolken. Jemand legt sich neben mich und ich hatte schon einen Tipp wer es sein konnte. Ginny hat mich letzte Zeit immer nach Ihr gefragt, ob ich sie schon wiedergesehen habe. Ich lege richtig, Ginny liegt neben mir.
    „Hast du sie schon wiedergesehen?“, fragt sie, wie erwartet.
    „Ja.“
    „Was? Toll! Erzähl!“, schreit sie so laut, dass ich Angst habe, jemand könnte uns von Drinnen hören.
    „Sei nicht so laut!“
    „Ich bin so neugierig, mach es doch nicht so spannend!“
    „Ich habe doch nur…“
    „Erzähl!“
    „Schon gut, schon gut… Also, ich habe sie in der Winkelgasse getroffen und danach ist sie mit mir nach oben gekommen.“, ich sehe ihr Gesicht und wusste sofort an was sie gerade denkt, „Nein Ginny, wir haben nur geredet, nur geredet und dann ist sie wieder gegangen.“ Sie scheint enttäuscht zu sein, sie fragt trotzdem:
    „Hast du sie gefragt, ob sie dich liebt?“ Ich schüttele den Kopf.
    „Hat sie dir gesagt, dass sie dich liebt?“ Ich schüttele erneut den Kopf.
    „Hast du ihr gesagt, dass du sie liebst?“ „Ginny, wir haben nur geredet!“
    Sie ist immer enttäuschter.
    „Warum strahlst du dann so? Man sieht dir an, dass es etwas Tolles geschehen ist.“
    Ich weiß, dass ich es bereuen würde, ihr es zu sagen, aber man kann ihr nichts vormachen, also ganz wiederwillig: „Sie kommt heute Abend wieder.“
    Sie springt auf und hüpft umher, dabei gibt sie solche Geräusche von sich, dass die Gnomen bestimmt schon über alle Berge sind.
    „Ich freue mich so für dich, du bist ihr nicht gleichgültig.“

Kommentare (6)

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Julia:) (32198)
vor 403 Tagen
Super Idee und gut umgesetzt ;) Well done
ich (59588)
vor 715 Tagen
Echt toll geschrieben. Mach weiter so.
yawakaze (40308)
vor 1075 Tagen
Also deine story war einfach voll knuffig ich fand die idee mit der dienerin total klasse. mach weiter so
Grace Belle Goodrich (28427)
vor 1242 Tagen
Cool Traurig und Traumhaft
HP-Suchti (10548)
vor 1259 Tagen
Hey
du hast echt Talent :) aber george weasley und die Mörderin seinen Zwillings-Bruders? Kann ich mir nicht vorstellen...

LG HP-Suchti
Karo20 (19194)
vor 1345 Tagen
Ich finde die Geschichte super