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One Piece - Andere Welt (neuer Name von: Liebe oder doch nur Freundschaft)

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1 Kapitel - 1.694 Wörter - Erstellt von: Isa - Aktualisiert am: 2012-11-01 - Entwickelt am: - 3.309 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Neuer Name, neues Kapitel ;)

1
Aus Kathi’s Sicht (reale Welt):

Ich hatte tief geschlafen und erst sehr spät bemerkt, dass in der Stadt ein Feuer war. Fabi schien bereits irgendwohin verschwunden zu sein. Ich und meine Eltern wurden erst munter, als das Feuer bereits halb von der Feuerwehr gelöscht und der Sturm schon vorbei war. Es wurde einiges beschädigt, doch es gab keine Verletzten, was jeden wunderte. Die Leute, die eigentlich in den Häusern wohnten, bei denen das Feuer ausgebrochen war, hatten alle irgendwann am Abend alle das Bewusstsein verloren und wachten irgendwo am Strand auf.
Ich machte einen Spaziergang, um Fabi zu suchen, doch ich fand ihn nicht. Es war bewölkt und ein kühler Wind wehte durch die Bäume.
Wohin waren sie verschwunden?
Ich ging zurück zum Hotel und duschte erst mal. Als meine Eltern zurückkamen, die ebenfalls nach Fabi gesucht hatten, schienen sie ziemlich besorgt. Mein Vater ging auf und ab und dachte angestrengt nach.
In dem Moment kam Jaci’s Vater ins Zimmer und berichtete, dass Isa, Mathi und Jaci, die mit ihm hier waren, ebenfalls verschwunden waren.
Er sah mich etwas seltsam an. Naja, vor ca. 2 Jahren war Jaci meine beste Freundin und wir trafen uns fast jedes Wochenende.
Doch…irgendwann zerstritten wir uns. Sie hatte mich zu oft angelogen…Isa hatte sie eigentlich auch angelogen, nur weil sie zum Beispiel einfach mal keine Lust hatte, etwas mit ihr zu unternehmen.
Doch sie hatte ihre Fehler eingesehen und sich bei Isa entschuldigt.
Mich hat sie, vor allem als ich und Fabi in England waren, wohl vollkommen vergessen…
Mit Isa hatte ich mich immer ganz gut verstanden und nach dem Streit mit mir und Jaci hielt sie als einzige wirklich zu mir. Irgendwie waren wir dann auch beste Freundinnen. Es war zwar etwas seltsam, dass sie mit meinem Bruder, der mir doch recht oft auf die Nerven geht, zusammen war und immer noch ist, doch ich gewöhnte mich daran.
Als wir in England waren schickten wir uns auch immer wieder Postkarten und Briefe, da unsere Handyrechnungen sonst zu hoch geworden wären.

Zumindest fragte ich mich echt, wo sie wohl hingegangen waren.
Naja, ich entfernte mich von den Erwachsenen und ging noch einmal eine Runde spazieren. Die Wolken wurden dunkler auch der Wind wurde stärker. Doch ich hielt einiges an Kälte aus und ich wollte nur etwas in Ruhe nachdenken.
Plötzlich kam ein verdammt starker Wind auf, der mich in die Knie zwang. Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken und ich spürte eine etwas beängstigende, dunkle Kraft.
Es war keine gute Idee gewesen, am Strand spazieren zu gehen, denn das Wasser wurde tief schwarz und machte riesige Wellen.
Das Wasser verhielt sich plötzlich völlig anders und bildete einige Meter weiter im Wasser einen Strudel. Die dunkle Kraft schien meinen Körper zu übernehmen und ich wurde immer mehr Richtung Wasser gesogen. Dann verlor ich mein Bewusstsein und versank im Meer…

Aus Isa’s Sicht:

Bei uns war ca. œ Jahr vergangen und Jaci, Mathi und auch Fabi waren Mitglieder der Crew geworden. Ich und Fabi waren nur noch Freunde. Alle 3 hatten sich einige Fähigkeiten angeeignet, um sich im Kampf ebenfalls etwas nützlich zu machen.

Es war mal wieder ein recht schöner, sonniger und windstiller Tag. Das Schiff bewegte sich kein Stück weiter, weshalb ich die Zeit nutzte um zu zeichnen. Ich war gerade wieder mit einem Bild von der gesamten Crew fertig geworden. Da es mit Acrylfarben gemalt wurde, musste es noch ein wenig trocknen.
Deshalb ging ich an Deck und wollte gerade zu Zorro, der am Mast angelehnt schlief. Doch plötzlich wurde der Himmel auf einen Schlag finster und das Wasser völlig unruhig. Ein schwarzer Spalt, der nach Erzählung von Zorro uns aus der realen Welt hierher gebracht hatte, öffnete sich wenige Meter vor mir. Auch Zorro und die Anderen hatten es bemerkt und standen einige Sekunden später neben mir.
Der Spalt vergrößerte sich etwas und jemand schien daraus zu fallen.
Das war doch…Kathi!
Als sie bewusstlos am Deck aufprallte, verschloss sich der dunkle Spalt wieder und verschwand.
Wir rannten zu ihr und Chopper brachte sie ins Arztzimmer und legte sie dort ins Bett.

Langsam machte ich mir immer mehr Gedanken über diese seltsamen Kräfte, die uns zwischen den Welten hin und her bringt.
Ich hoffte nur, dass diese seltsamen Vorfälle irgendwann wieder aufhörten.

Aus Kathi’s Sicht:

Ich wachte mit schmerzendem Rücken in einem kleinen Zimmer auf. Es schien ein Arztzimmer zu sein.
Ich richtete mich auf und wollte gerade aufstehen, doch es gelang mir nicht wirklich. Von was kamen diese Schmerzen?
Mit etwas Mühe schaffte ich es dann irgendwie.
Ich hörte Meeresrauschen und Möwen…was?
Ich sah aus dem „Fenster“ und bemerkte, dass ich auf hoher See war.
Wie kam ich hier her?
Naja, ich sollte erst mal herausfinden, von wem ich hier her gebracht wurde und wem dieses Schiff gehörte.
Deshalb ging ich aus dem Zimmer und gelang so in einen Gang. Es gab noch 3 weitere Türen. Eine davon war verschlossen, hinter der 2. war ein kleines Schlafzimmer mit einem Bett, in dem anscheinend nie jemand schlief und ein recht großer Schreibtisch mit vielen verschiedenen Zeichenutensilien.
Das 3. Zimmer war ein Bat. Keine Dusche aber ein großer Spiegel. Überall lag Schmuck, Haarbänder und auch 2 anscheinend Lesebrillen lagen auf einem kleinen Schränkchen.
Die eine Brille kenn ich doch, die gehört doch Isa!
Ich wollte sehen, ob sie wirklich Isa’s Brille war und ging etwas weiter in den Raum. Doch ich erstarrte, als ich vor dem Spiegel stand.
War das wirklich ich?
Meine Haare waren schon recht lang gewesen und gingen mir ca. bis zu den Ellenbogen, doch jetzt reichten sie bis zur Hüfte.
Ich schien auch sonst etwas älter.
Ich zerbrach mir nicht länger den Kopf darüber und ging lieber weiter das Schiff erkunden.
An Deck angekommen, merkte ich, dass die Sonne langsam unterging.
Plötzlich hörte ich Stimmen, die immer näher kamen, bis 14 Leute vor mir standen. 4 Davon kamen mir seltsam bekannt vor.

Aus Isa’s Sicht:

Als wir gerade alle schlafen gehen wollten, bemerkten wir Kathi, die etwas verwirrt vor der Tür zu Chopper’s Zimmer stand.
„Schön, dass du wieder wach bist“, meinte ich und machte 2 Schritte auf sie zu.
„W…was ist...?“, stotterte sie.
„Du bist wahrscheinlich ziemlich verwirrt. Wir wollten eigentlich schon schlafen gehen, aber ich denke, wir sollten dir erst mal alles erklären“, sagte ich zu ihr und drehte mich auch zu den anderen um.

Aus Kathi’s Sicht:

Nachdem wir uns in die Baar mit dem riesigem Aquarium gesetzt und sie, Isa vor allem, mir alles erklärt hatten, war ich immer noch ziemlich verwirrt, doch auch sie schienen das Ganze nicht so wirklich zu verstehen.
Toll, die Schmerzen kamen also vom Aufprall aufs Deck.
Als die anderen hier landeten, wurden sie nicht wie ich ca. 1 œ Meter über dem Boden abgeworfen.
Jaci war auch dort, doch sie schien mich vollkommen zu ignorieren.
Nachdem ich erfahren hatte, dass das Zimmer neben dem Arztzimmer Isa’s ist, sie aber wirklich kaum, außer manchmal zum Zeichnen dort war, war das erst mal mein Schlafplatz für die Nacht.
Doch ich schlief kaum, obwohl ich eigentlich müde war, was schon seltsam genug war, da ich fast einen ganzen Tag lang geschlafen hatte.
Ich dachte die meiste Zeit darüber nach, ob die Zeit in unserer Welt jetzt still stand, oder ob uns unsere Eltern suchten und sich Sorgen machten…

Am nächsten Tag wachte ich schon recht früh auf, als die Sonne gerade mal aufgegangen war. Ich hatte immer noch einige Fragen, auf die ich gerne eine Antwort wüsste, doch ich konnte erst mal nichts weiter tun und wollte gerade frühstücken gehen.
Doch auf dem Weg zur Küche, begegnete ich Jaci.
Wir blieben vor einander stehen.
„Es…tut mir leid…“, sagte sie leise.
Ich sah sie an und bemerkte, dass es ihr wirklich leid tat. Was mir seltsam unbekannt vorkam. Ich kannte sie seit Jahren, doch ich hatte nie bemerkt, dass sie etwas bereut hatte oder dass sie Schuldgefühle hatte. Zumindest mir gegenüber nie…
„Wieso…entschuldigst du dich erst jetzt…?“, fragte ich zögernd.
Wir sahen uns gegenseitig tief in die Augen und sie antwortete: „Ich…ich habe ca. 6 Monate hier in dieser Welt verbracht…Ich habe endlich gemerkt, was mir Freunde bedeuten…Ich hatte damals keine Ahnung…wie ich dich damit verletzt hatte. Ich kannte dich schon länger als Isa…doch bei ihr merkte ich es einfach sofort…Ich weiß nicht wieso, aber die Entschuldigung ihr gegenüber war ehrlicher, als je etwas, dass ich bis zu dem Punkt zu jemanden gesagt hatte…
Ich…Es tut mir leid Kathi. Du hast mir vertraut und ich hab dich immer wieder angelogen…“
„Schon gut…Ich…ach dir kann man ja eh kaum nachträglich sein. Aber ich sage gleich, wenn ich herausfinde, dass du mich irgendwann wieder anlügst, kann ich dir nicht mehr verzeihen“, sagte ich zu ihr.
Sie nickte leicht und wir gingen dann gemeinsam frühstücken.

Kommentare (2)

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lara (56203)
vor 1043 Tagen
Schreibst du noch weiter???? Wäre toll
ToterSchnee (06791)
vor 1131 Tagen
Ich weiß es sind drei Jahre vergangen seit du das geschrieben hast, aber ich finde die Story echt cool :)