Weißes Kind der Traurigkeit (Teil 1)

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5 Kapitel - 7.422 Wörter - Erstellt von: Wölfin-Blue - Aktualisiert am: 2012-10-15 - Entwickelt am: - 3.189 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Sarana Shinda lebt ein normales Leben, bis sie herausfindet, dass sie kein normaler Mensch ist. . .

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    Sarana wartete gerade auf Kohaku, heute war ihr sechster Geburtstag er konnte doch nicht zu spät kommen! Da kam ihre Mutter in ihr Zimmer und gab ihr
    Sarana wartete gerade auf Kohaku, heute war ihr sechster Geburtstag er konnte doch nicht zu spät kommen! Da kam ihre Mutter in ihr Zimmer und gab ihr einen Brief dann ging sie wieder. Sofort begann Sarana zu lesen:
    Es tut mir leid, dass ich nicht kommen kann meine Mutter ist schwanger und wir ziehen morgen leider um. Ich wollte es dir schon früher sagen doch ich brachte es nicht über mein Herz. Auf Wiedersehen zu sagen.
    Kohaku

    Sarana konnte es nicht fassen, hatte Kohaku ihr die ganze Zeit verheimlicht, dass er weg ziehen würde? Das wollte Sarana nicht glauben. Sie sprang auf und wollte zu Kohaku rennen doch ihre Mutter sagte ihr: „Es ist war was im Brief steht. Sie ziehen Morgen um. “Sarana rannte zurück in ihr Zimmer, was sollte sie bloß ohne Kohaku machen? „Ich will nie wieder mit jemanden reden!“, dachte Sarana. Drei Tage vergingen ohne das sie mit jemandem geredet hatte, mittlerweile war Kohaku schon längst weg gezogen. Sie dachte daran wie Kohaku und sie zusammen gespielt hatten, manchmal hatten sie sich natürlich auch gestritten, aber immer wieder schnell vertragen. Sie hatten
    auch immer wieder etwas ausgeheckt. Das
    hatten ihre Eltern natürlich nicht so toll
    gefunden. Sarana hatte es, aber immer wieder
    geschafft sie heraus zu reden. Da hörte sie ein Miauen. Vor ihrem Fenster saß eine Katze, schnell holte sie die schwarze Katze rein bevor die Nachbarsjungen sie fanden. Ihre Nachbarn ergehrten sie immer und alles was lebte und sich nicht wehren konnten quälten sie. Sie legte die Katze auf ihr Bett und sagte: „Wenn du bei mir wohnen willst nenne ich dich Yume, das bedeutet Traum. “Sie erzählte niemandem von der Katze, bis sie dachte das sie ihrer neuen Schulfreundin Sakura davon erzählen konnte. An einem Schultag in der Pause sagte sie zu Sakura: „Ich habe eine Katze, du darfst es aber niemandem verraten sonst würden
    bestimmt die drei Jungs die mich immer ärgern die Katze holen und sie quälen!“ „Ich verrate es niemandem“, versprach Sakura. Eine Woche später als Sarana gerade die letzte beim Mittagessen war kamen die zwei Nachbarsjungen in der Speiseraum und warfen ihr etwas das mit Blut verklebt war auf den Tisch. Es war Yume ihre Katze. Auf einmal fühlte sie sich ganz komisch, als hätte sie weitere vier Arme. Als sie mit den zwei der vier Arme die Jungs wegschupste, da es ein schöner Gedanke war, waren dort keine Arme, aber die Jungs wurden trotzdem weg geschupst. Einer der Jungen wurde so kräftig gegen die Wand geschupst das er dort liegen blieb. Als Sarana zu ihm ging bemerkte sie das er tot war. Jetzt wusste Sarana das sie nicht normal war sie hatte weitere vier Arme die sehr stark, sehr ungefähr drei Meter lang waren, und auch noch unsichtbar. Geschockt das sie den Jungen umgebracht hatte lief sie, sie lief aus dem Dorf in den Wald immer tiefer, bis sie nicht mehr wusste wo sie war. Dort baute sie sich ein Lager, suchte Beeren und Wasser. In diesem Moment nahm sie sich vor ab sofort an dieser Stelle zu leben.

    Am nächsten Tag in den Nachrichten: „Im Dorf Kogata wurde gestern um 16:55 ein toter Junge gefunden, ein anderer liegt im Sterben und ein Mädchen ist verschwunden. Außerdem gibt es dort ein Mädchen namens Sakura das immer und immer wieder sagt, dass alles ihre Schuld sei. Wir wissen noch nicht, was sie meint. “

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    Kohaku dachte gerade mahl wieder an Sarana, warum war sie weggegangen? Er hätte sie doch besuchen können, jetzt wo er doch gerade Urlaub in Kogata m
    Kohaku dachte gerade mahl wieder an Sarana, warum war sie weggegangen? Er hätte sie doch besuchen können, jetzt wo er doch gerade Urlaub in Kogata machte. „Darf ich heute mit Akina in den Wald gehen?“, fragte Kohaku seine Mutter. „Ja, geht doch zum See der mitten im Wald liegt, vielleicht triffst du ja Sarana“, sagte seine Mutter. Sofort kam Akina angerannt, sie wollte also sofort los. Sie gingen die Straßen entlang in Richtung Wald. Sie gingen einen Weg entlang und machten nach einer Stunde eine Pause. Er und seine kleine Schwester hatte ein Zelt und Schlafsäcke mitgenommen da sie nicht vor heute Abend am See ankommen würden. Als sie nach einer weiteren Stunde am See ankamen sagte Akina: „Schau mal, wer ist das?“, und zeigte zum Ufer. Dort stand ein Mädchen und löste sich ein paar Federn aus dem Haar, dann ging sie ins Wasser. Das Mädchen erinnerte Kohaku an
    Sarana. Auf einmal drehte sie sich
    blitzschnell um und schaute ihn an. „Erst gehst du und dann kommst du mit deiner
    Schwester, hast du nichts anderes zu tun. . . Kohaku?“
    Sarana schaute ihn an, sie verspürte keine Freude, nur trauer. Hätte er nicht gleich bleiben können, musste er ausgerechnet jetzt wiederkommen? Aus irgendeinem Grund wurde sie plötzlich furchtbar sauer und fing an zu weinen während sie schrie: „Du hast mir vor zehn Jahren als du Umgezogen bist nicht ein mahl persönlich auf Wiedersehen gesagt, du hast mir nur einen Brief geschrieben! “Sie rannte zum Ufer, schnappte sie ihre Federn und rannte in
    den Wald. Gleichzeitig stieß sie mit ihren weiteren vier unsichtbaren Armen, die sie Vectoren genannt hatte, die Bäume um sich herum um. Irgendwann kam sie bei ihrem Lager an, weinend ließ sie sich fallen.

    Kohaku wollte Sarana nachlaufen doch auf ein mahl stand ihre Mutter hinter ihm: „Komm ihr nicht zu nahe ihre Vectoren könnten dich sofort töten und fallst du wissen willst was Vectoren sind. Sarana hat Vectoren es sind weitere Arme, sie sind aber Unsichtbar und so stark das sie jedes Lebewesen einfach so Umbringen können. Noch einmal, komm ihr nicht zu nahe!“ Dann verschwand Saranas Mutter wieder zwischen den Bäumen. Er und Akina bauten ihr Zelt auf und schliefen sofort ein.

    Sarana rappelte sich auf, sie musste weiter bevor diese Männer sie fanden die sie schon seit drei Jahren verfolgten. Sie nahm ihre Federn in die Hand und rannte los. „Ich muss weg hier!“, dachte sie. Da hörte sie einen
    Schuss und Männerstimmen. Sie rannte schneller. Auf ein mahl tauchte ein Mann vor ihr auf. Schnell tötete sie ihn mit ihren Vectoren, doch zu spät, die Kugel aus der Pistole traf sie an der rechten Seite. Sie



    stolperte und viel in das Blut des toten Mannes. Sie stand schnell wieder auf und















    rannte weiter irgendwann kam sie am See an und dort standen Kohaku und seine Schwester. Sie sahen sie erschrocken an. Schnell rannte sie weiter. Als sie an Kohaku und seiner Schwester vorbei rennen wollte zog er sie in sein Zelt und sagte: „Wartet hier“, dann ging er alleine aus dem Zelt. Sarana hörte eine Männerstimme sagen: „Hast du gerade ein Mädchen hier vorbeilaufen sehen? Wo ist es hin?“ „Ja ich habe das
    Mädchen gesehen, es ist nach Norden gelaufen“,
    antwortete Kohaku. Sarana hörte wie sich eilige Schritte entfernten. Kurz darauf kam Kohaku in das Zelt und meinte: „Akina, Sarana, ihr könnt raus kommen. “Vor dem Zelt brach Sarana zusammen. Als Sarana wieder aufwachte lag sie in einem Haus und ihre Wunde an der Seite war verarztet worden. Als sie aufstand tat ihr ihre Seite weh, doch das ignorierte sie einfach, sie musste hier weg, egal wo sie war. „Wo gehst du hin? Willst du deine Federn nicht
    mit nehmen?“, fragte Akina die plötzlich hinter Sarana stand. Sarana antwortete: „Ich muss weg, weil ich euch nicht in Gefahr bringen will. “ Da kam Kohaku in den Raum und meinte: „Das tust du nicht. Niemand weiß das du hier bist. Bleibe doch zumindest noch kurz hier und erzähle und warum du verfolgt wirst. “ „Na gut, ich bleibe noch ein bisschen hier, aber ihr wisst schon warum ich verfolgt werde deshalb muss ich es euch nicht erzählen“, sagte Sarana und setzte sich hin. Auf ein mahl klopfte es an der Tür und eine Stimme rief: „Japanischer Geheimdienst öffnen sie die Tür!“Sofort sprang Sarana wieder auf, nahm Kohaku und Akina an den Armen und zog sie aus der Hintertür. Draußen ließ sie die beiden los und rief: „Rennt schnell in den Wald ich werde sie aufhalten. Sie werden alle töten, die mir geholfen haben!“ Dann rannte sie um das Haus herum. Als die Männer sie Entdeckten zielten sie sofort auf Sarana. Doch die rannte schnell um das Haus. Als sie zurück blickte ohne anzuhalten, lief sie gegen einen Soldaten der sie nieder Schlug.

    Kohaku wusste nicht was er tun sollte. Vom Waldrand aus hatten er Akina beobachtet wie „Der Japanische Geheimdienst“ Sarana mitgenommen hatten. Er wollte sie befreien, aber dabei würde er sich und besonders Akina in Gefahr bringen. Er hatte eine Idee: „Akina wir verfolgen sie erst ein mahl unauffällig. “Akina nickte, sie vertraute Kohaku voll und ganz. Als die beiden losgehen wollten tauchte Saranas Mutter hinter ihnen auf und sagte: „Folgt diesen Männern nicht, geht nach Nagoya und wenn ihr dort seid jeden Tag zum Strand. “Saranas Mutter verschwand wieder. Kohaku und Akina entschlossen sich nach Nagoya zu gehen und ließen das Dorf und ihre Eltern hinter sich.

    Als Sarana aufwachte spürte sie Eisenketten an ihren Armen und Beinen dann hörte sie eine Stimme sagen: „Warum bist du hier, du siest für mich ganz normal aus. Im Gegensatz zu mir, ich habe Katzenohren. “Sarana blickte auf und wirklich, dort war ein Mädchen mit Katzen-ohren. Sarana meinte: „Du hast Katzenohren ich habe weitere Vier Arme, sie sind aber nicht zu sehen. “Dann waren beide still. In der langen Zeit in der das Mädchen, das Neko hieß, und Sarana gefangen gehalten wurden hatten sie nicht viel geredet. Als das nächste Mal ein Mann zu ihnen kam tötete Sarana ihn bevor er die Tür wieder schließen konnte und befreite sich selbst und Neko, dann rannte sie aus ihrer Zelle. Nach wenigen Minuten hatte man ihren Ausbruch bemerkt und es kamen ihnen immer mehr Soldaten in den weg. Doch Neko hatte ihr Kurzschwert die ganze Zeit verstecken können und tötete jeden damit, der ihr in den Weg kam, auch Sarana wehrte sich. Doch sie tötete nicht so viele wie Neko. Ihr erschien es als wüsste Neko gar nicht was sie da tat. Da kam ihnen ein weißer Fuchs mit drei Schwänzen zu Hilfe und hielt ihre Verfolger auf. Da erschien eine offene Tür vor ihnen die ins freie führte. Als die beiden Mädchen vor der Tür standen bemerkten sie, dass dort nur ein wenig
    Fels und Meer war. Auf ein mahl viel Sarana
    ins Meer, jemand hatte von hinten auf sie gezielt. Im nächsten Moment wich Neko einer Kugel aus und viel dabei selber ins Meer.

    Kohaku und Akina waren ein halbes Jahr jeden Tag zum Strand gegangen, nun taten sie es nur noch aus Gewohnheit. Kohaku hatte einen Halbtagsjob und Akina verbrachte jeden Tag am Strand. Eines Tages kurz vor Winteranfang standen beide am Strand und schauten auf das Meer, als Kohaku sich kurz weg drehte zupfte ihn Akina am Ärmel, er drehte sich wieder um und erstarrte. Dort im Wasser stand ein Mädchen, sie hatte Katzenohren und Kohaku und Akina konnten in ihrem Gesicht nicht lesen was sie dachte oder fühlte, man konnte es nicht einmal erahnen und in ihren Armen hielt sie Sarana. Schnell rannte Kohaku auf das Mädchen zu, als sie ihn erblickte, legte sie Sarana in den Sand und nahm ein Kurzschwert in ihre Hand. Auf ein mahl rief eine Mädchenstimme: „Neko? Neko, bist du das? Ich dachte du wärest
    tot, so wie deine große Schwester Aiko!“Das
    Mädchen drehte sich um und rief: „Makani du warst gerade mahl eins und lebtest weit weg, du hast es nicht mit erlebt wie diese Männer meine Schwester, die letzte aus meiner Familie vor meinen Augen umgebracht
    wurde!“Das Mädchen das, das andere Mädchen Neko genannt hatte stand etwas abseits neben einer Klippe. Es war ungefähr 14 Jahre alt und sah ganz anders aus als das Mädchen das wohl Neko hieß. Auf einmal sagte Sarana etwas, niemand hatte bemerkt das sie aufgewacht war: „Ist das hier eine Familienzusammenführung oder was?“ „Kaum aus der Ohnmacht erwacht schon wieder Unfreundlich, oder Sarana? Kennst du die beiden da drüben eigentlich?“, fragte Neko und zeigte auf Kohaku und Akina. „Was machst du hier?“, fragte Sarana Kohaku erstaunt.

    Sarana schaute Kohaku erstaunt an. Was
    machte er hier, er sollte doch in den Wald fliehen und wieso war Nekos Cousine da, von der Neko mahl erzählt hatte. Dann fragte Sarana: „Neko? War der Fuchs der im Labor aufgetaucht ist Fokkusu?“ „Ja, das war er“, antwortete das Katzenmädchen und verschwand um eine Ecke. Dann schlief sie ein. Als sie aufwachte lag sie in einem Haus und Neben ihr Knieten Akina, Kohaku und Makani, dann hörte sie Neko sagen: „Sarana geh ins Bad und ziehe dich an, heute gehen wir alle in die Schule. Wir wohnen ab sofort hier. Das Bad ist hinten links im Gang. “Sarana ging ins Bad. Dort stellte sie sich vor den Spiegel. Vielleicht würde sie endlich wieder
    ein normales Leben führen können. Schnell zog sie sich ihre neue Schuluniform an. In der Schule fühlte Sarana sich ganz fremd. Sie wusste gar nicht wie sie auf das
    Ganze reagieren sollte. In ihrer Klasse begrüßten sie zwei Mädchen, die wohl Zwillinge waren. Die eine war etwas schüchtern und die andere ihr genaues Gegenteil und doch waren sie sich sehr ähnlich. „Hallo. Ich heiße Fumiko Famiri und das ist meine Schwester Gina Famiri und wie heißt du?“ „Ich heiße Sarana“, sagte Sarana und setzte sich neben Fumiko. Dann kam die Lehrerin der Oberschule herein und sagte: „Wir haben eine neue Schülerin, Neko du bist auch wieder da, ich freue mich. Außerdem haben wir noch einen neuen Schüler. Kohaku, Sarana bitte kommt vor und ihr anderen könnt ihnen Fragen stellen. Neko könnt ihr auch Fragen stellen. “ „Wie alt bist du Sarana?“, fragte ein Mädchen. „Ich bin 16 Jahre alt. “ „Und wie alt bist du Kohaku?“, wollte ein Junge wissen. „Ich bin 17. “Nach einiger Zeit sagte die Lehrerin: „Nun setzt euch bitte und ihr, Kohaku und Sarana, erzählt bitte in aller ruhe wo ihr herkommt und warum ihr nun hier seid. “ „Ich komme aus Kogata und habe Neko kennen gelernt, wir haben ausgemacht das ich zu ihr ziehe. Deshalb bin ich hier“, fing Sarana an. „Also ich komme eigentlich auch aus Kogata, aber ich bin vor einiger Zeit nach Okinawa gezogen. Ich wollte mit Sarana mitkommen und deshalb sind ich und meine kleine Schwester Akina auch zu Neko gezogen“, endete Kohaku. „Gut, nun setzt euch“, meinte die Lehrerin.

    Sarana hatte sich mit Gina und Fumiko auf dem Dach der Schule verabredet. Es war viertel vor Mitternacht, gleich müssten sie kommen. Sarana hatte sich in den zwei Monaten in denen sie in Honsho war, mit den beiden befreundet. Kohaku war meistens bei Makani, Neko und Akina, besonders bei Akina. Da kam Fumiko mit der ängstlichen Gina an der Hand, die Treppe zum Dach hinauf. „Hallo Sarana, du bist ja schon da“, lachte Fumiko Sarana an, „Ist der Mond nicht schön? Kommt wir gehen wieder, es ist ja verboten in der Nacht hier zu sein. “Sarana zuckte mit den Achseln und ging die Treppen hinunter. Als sie in Nekos Haus ankam wartete Makani auf sie und meinte: „Wo warst du denn? Neko wartet schon ungeduldig auf dich mit dem Essen. “ „Oh, tut mir leid. . . “,
    entschuldigte sich Sarana und ging mit Makani zum Essen. Nach dem Essen ging Sarana auf ihr Zimmer, sie war sehr müde und wollte schlafen. Am nächsten Morgen war Schulfrei und Sarana ging in die Stadt, sie hatte sich gestern Abend noch mit Fumiko und Gina dort verabredet. Da packte Kohaku sie am Arm und flüsterte: „Ich habe wieder Leute vom Japanischen Geheimdienst gesehen, bitte pass auf dich auf, ja?“ Kohaku wartete nicht auf eine Antwort und ging wieder ins Haus. „Hoffentlich treffe ich keinen von diesen Männern. “, dachte Sarana und rannte in die Stadt.

    3
    Die nächsten Tage, Wochen und Monate geschah nichts, bis in den großen Ferien im Sommer. Sarana war mit Neko, Kohaku, Akina und Makani auf dem Neput
    Die nächsten Tage, Wochen und Monate geschah nichts, bis in den großen Ferien im Sommer. Sarana war mit Neko, Kohaku, Akina und Makani auf dem Neputa Matsuri in Hirosaki, einem Fest bei dem ein Umzug von Pappmache-Figuren auf Wagen stattfindet. Es war der 3. August. Sarana sah sich gerade eine große Drachen-Pappmasche-Figur an, da rief auf einmal Akina: „Kohaku, Kohaku, schau
    mal, da sind wieder diese komischen Männer!“, und zeigte auf drei Männer mit Pistolen die auf Sarana und die anderen zu rannten. Schnell rannten die Freunde los, sprangen über Tische, liefen um Pappmasche-Figuren herum und schließlich rannten sie aus der Stadt. Doch die Männer waren ihnen dich auf den Fersen und Sarana hörte einen Schuss, wie damals im Wald konnte Sarana sich nicht rechtzeitig mit ihren Vectoren wehren und wurde an der Seite getroffen, genau wie damals im Wald. Sarana wachte in einem kleinen Haus im Wald auf, als sie sich aufrichten wollte fühlte sie einen stehenden Schmerz in ihrer linken Seite. Sie fasste an ihre Wunde, sie sie war noch offen.
    Sarana legte sich sich
    wieder hin, da hörte
    sie wie Makani
    flüsterte: „Neko,
    Sarana ist auf-
    gewacht. “ Dann ging sie auf Sarana zu und meinte: „Wir sind bei unserer Oma, ruhe dich noch etwas aus. “Sarana legte sich wieder hin und löste den Zopf, den sie sich für das Fest gemacht hatte und band sich zwei Zöpfe. Ihr viel ein, dass sie ihre Federn nicht mehr hatte, doch das kümmerte sie nicht. Sie viel in einen tiefen Schlaf. Auf einmal spürte sie wie jemand sie an den Haaren hochzog. Vor Schreck wusste sie nicht was sie tun sollte, da wurde ihr vor den Augen schwarz.

    Makani wachte in eine kleinen Zelle auf. Sie sah Kohaku und Akina in den Zellen gegenüber von ihr. Neko und Sarana waren links von ihr. Es war alles so schnell gegangen. Kaum war Sarana eingeschlafen kamen auch schon scharen von Männern durch die offene Tür gerannt. Sie war froh, dass
    ihre Oma gerade nicht da
    gewesen war, wer weiß was die
    Männer mit ihr gemacht hätten?
    Sarana lag in einer Ecke einer
    dunklen Zelle, sie sah die
    anderen nur schwach.

    Makani war gerade einge-
    schlafen, als Sarana sich aufgerichtet hatte.
    Sie wollte hier raus. Sie stemmte ihre Vectoren mit aller Kraft gegen die Gitterstäbe. Bis sie nachgaben. Sarana dachte nicht nach, sie dachte nicht an Kohaku oder an Akina, sie rannte einfach los. Es gab nur eine Tür und die stand offen. Als Sarana durch die Tür rannte schloss sie sich hinter ihr. Vor sich sah sie einen Jungen und hörte eine Stimme sagen: „Willkommen. Jetzt werde ich dir etwas erklären. Hier werden Wesen wie ihr mit besonderen Fähigkeiten festgehalten, so welche wie du eines bist. In dieser Arena müsst ihr gegeneinander kämpfen. Nur einer Darf überleben. Los fangt an!“Der Junge rannte so schnell auf Sarana zu, dass sie ihn kaum sehen konnte. Da stand er auf einmal mit erhobener Waffe vor ihr.
    Schnell werte sie seinen
    Angriff mit ihren
    Vectoren ab. Sie wusste
    nicht warum der Junge
    auf diesen jemanden der
    vorhin gesprochen hatte hörte, doch sie wusste,
    dass sie sich wehren musste. Schnell griff sie ihn mit ihren Vectoren an, dann fiel er leblos zu Boden. Sarana vielen die Augen zu, als sie erwachte war sie wieder in ihrer Zelle. Alle Zellentüren waren offen, doch die Tür die in die Arena führte war verschlossen. Sie erzählte den anderen was vorgefallen war, natürlich verstanden die anderen, dass Sarana sich wehren musste, doch sie verstanden nicht warum sie den Jungen getötet hatte.
    Irgendwann wusste Sarana nicht mehr wie viel Zeit vergangen war, da kamen Männer in den Raum mit den Zellen, jeder der Männer hielt einen von ihnen fest. Sarana war zu müde um sich zu wehren, Kohaku, Neko und den anderen zwein ging es nicht anders. Sie wurden in die Arena geschleift und dann getrennt. Ihr wurden Ketten an Armen und Beinen befestigt und dann wurde sie in die Höhe gezogen. Nun hang sie in der Luft, dort wo sie niemanden mit ihren Vectoren verletzen konnte. Sie hoffte nur, dass es den
    anderen gut ging. Sarana hing eine
    sehr lange Zeit dort, bis sie eine Stimme hörte, die rief: „Los!“Auf einmal wurden die Ketten fester gezogen. Die Ketten zogen sich immer fester, bis es so fürchterlich wehtat das Sarana aufschrie, dann wurde die Wand hinter ihr geöffnet und gleißendes Sonnenlicht kam in den Raum. Nach kürzester Zeit hatten sich die Ketten auf geheizt, Sarana biss die Zähne vor Schmerz zusammen. Das ging viele Tage so. In der Nacht kühlten die ketten so langsam ab, dass sie immer noch sehr heiß waren wenn sie sich wieder aufheizten. Irgendwann lösten sich die Ketten um die Handgelenke und Beine von Sarana und sie fiel, sie fiel, bis sie zwölf
    Meter weiter unten aufkam. Sie wollte sterben, sie hätte sterben müssen, doch sie starb nicht. Sie fing sich mit ihren Vectoren auf, war zu schwach, fiel hinab. . .

    Neko und Makani hat-
    ten sich befreit. Dum-
    merweise hatte man
    ihnen ihre Waffen ab-
    genommen, deshalb hat-
    te Neko Fokkusu, ihren
    dreischwänzigen Fuchs rufen müssen. Schnell befreiten sie auch Akina und Kohaku und liefen durch die Tür durch die Sarana gebracht worden war. Neko sah eine Gestalt hoch in der Luft an Ketten hängen, Neko war auch angekettet wurden aber gerade mahl einen Meter, wenn überhaupt, über dem Boden, nicht so hoch wie Sarana und auf ihre Ketten schien auch kein Sonnenlicht. In ihrer Zelle war es Stockdunkel gewesen. Auf einmal lösten sich die Ketten um Saranas Handgelenke und Beine, sie fiel, sie schien erst nichts dagegen tun zu wollen, doch dann versuchte sie sich wohl
    mit ihren Vectoren, ungefähr zwölf Meter über dem Boden aufzufangen, jedoch kurz darauf stürzte sie in die Tiefe. Sie hörte jemanden schreien: „Nein!“, und sah eine Person auf Sarana zulaufen, es war Kohaku, er war zu langsam, Sarana zerschmetterte am Boden, überall spritzte Blut. Neko, Makani und Akina standen da wie erstarrt. Kohaku hob Sarana hoch und hielt sie weinend in den Armen. Männer und Frauen tauchten im Eingang auf, doch die Freunde bemerkten es kaum. Ein Mann rannte auf Kohaku zu und schlug ihn ohnmächtig, dabei kam er zu nah an die Öffnung in der Wand. Hinter der Öffnung war ein Felsvorsprung und danach, danach war nichts, ein Abgrund und weit unten ein Fluss, man konnte ihn kaum erkennen, so weit weg war der Boden. Kohakus Angreifer packte ihn am Kragen seines T-Shirts und trat ihm mit dem Knie in den Rücken. Kohaku viel ohnmächtig auf den Felsvorsprung und Sarana viel in den Abgrund. Schreie ertönten, ob sie von ihnen kamen wusste Neko nicht. Sarana war tot und wenn nicht, dann würde sie jetzt sterben. Im nichts, im Abgrund, tausende von Metern unter ihnen. Neko, Akina, Makani und Kohaku wurden zurück in ihre ersten Zellen geführt. Aber diesmal wurden sie angekettet.


    Eine Gestalt viel die Klippe hinunter. Sie viel direkt in den Fluss. Der Fluss trieb sie immer weiter. Das Wasser um sie färbte sich rot, sie blutete überall. Es war ein Mädchen mit weißen Haaren und einem traurigen Gesichtsausdruck. Sie kam in immer kältere Gebiete. Rasend schnell trug sie der Fluss weiter. Irgendwann kam sie in ein Gebiet in dem überall Schnee lag. Nur das Wasser war wie zuvor rot vom Blut um das Mädchen und bläulich an den anderen Stellen. Irgendwann hörte das Mädchen auf zu bluten, das Wasser das um sie herum floss nahm wieder normale Farbe an. Dann
    schlug das Mädchen
    die Augen auf, es
    war verwundert das
    es noch lebte, doch es war zu schwach um aufzustehen. Er blieb im Fluss liegen und schlief ein. Eine junge Frau kam am Fluss vorbei und entdeckte das Mädchen. Sie zog es aus dem Wasser und nahm es mit in ihre Hütte.

    Ein Junge und drei Mädchen waren in dunklen Zellen an die Wand gekettet. Sie waren erschrocken über den plötzlichen Verlust einer ihrer Freunde. Als erstes ergriff ein kleines Mädchen mit grünen Haaren das Wort: „Wir müssen hier weg, sonst passiert uns das gleiche wie Sarana. . . “Ein anderes Mädchen, nicht viel älter als das erste stimmte ihr zu und schnitt sich mit einem hieb eines Katanas, das sie in der Hand gehalten hatte von der Wand los.
    Sie schnitt einen
    Nach dem anderen
    Gefährten los,
    außer ein blondes
    Mädchens mit
    Katzenohren, dass
    Sich selber mit
    einem Kurzschwert befreite. Sie liefen los, durch eine Tür, in eine Arena. Dort kletterten sie an einer Wand hoch. Das Katzenmädchen
    murmelte einen Namen und kurze Zeit später kam ein dreischwänziger, weißer Fuchs ihnen entgegen gelaufen. Das Mädchen mit dem Katana stolperte. Ihre Freunde rannten um eine Ecke ohne es zu bemerken. Auf einmal, als das Mädchen aufstand, blitzte etwas und tauchte den Gang in ein grelles, zu helles Licht. es war viel zu hell. Als das Licht erlosch bemerkte es das Mädchen nicht. . .

    4
    Sarana wohnte seit dem Hanju sie gerettet hatte bei ihr. Hanju war ein Mädchen mit braunen, langen Locken. Sarana dachte oft an ihre Freunde. Wo sie
    Sarana wohnte seit dem Hanju sie gerettet hatte bei ihr. Hanju war ein Mädchen mit braunen, langen Locken. Sarana dachte oft an ihre Freunde. Wo sie wohl gerade waren? Es war spät am Abend und es regnete. Sarana ging zu der kleinen Hütte in der sie Hanju und ihr Hund Amai lebten. Amai hatte sie von Hanju bekommen als Hanjus Hündin Chibi ihre Jungen bekam, von denen hatte aber nur Amai überlebt. Amai wartete vor dem Wald, er mochte es gar nicht wenn er nicht mit ihr gehen durfte. Amai
    war bereits sechs
    Monate alt. Sie liebte
    ihn über alles. Er war
    der einzige der immer
    bei ihr war. Sarana sah
    Rauchwolken auf-
    Steigen, schnell rannte
    Sie zur Hütte. Als sie dort ankam, brannte sie lichterloh. So schnell sie konnte, rannte Sarana
    in das kleine Haus. Sie sah Hanju in einer
    Ecke, sie war ohnmächtig. Sarana ergriff Hanju mit ihren Vectoren und rannte aus der Hütte. Als sie draußen war legte sie ihre Freundin vor der brennenden Hütte auf den Boden. Doch es war zu spät. Hanju atmete bereits nicht mehr, nun hatte Sarana nur noch Amai. Sie stand auf und ging in Richtung Fluss. Sie wollte sich auf die Suche nach ihren Freunden machen, das hätte sie schon viel früher tun sollen. Nach zwei Tagen ging Sarana in eine Stadt. Sie brauchte unbedingt etwas zu Essen. Amai folgte ihr. Als sie in die Stadt hinein gehen wollte, saß auf einmal vor ihr ein brauner Wolf und sah sie an. Im nächsten Moment stand ein ungefähr dreizehn jähriger Junge vor ihr. „Du bist wie ich, das weis ich. Du bist anders als normale Menschen“, meinte der Junge, „Ich würde gerne mit der kommen, ich will nicht mehr
    alleine sein. “Zuerst war Sarana misstrauisch, doch der Junge, war eindeutig der Wolf und so anders als Menschen, so wie sie. „Du kannst mit mir und Amai kommen“, sagte sie deshalb. Zusammen gingen sie in die Stadt. Irgendwann wurde es dunkel, auf der Suche nach einer Unterkunft gingen sie weiter bis es dämmerte.
    Als sie um eine Ecke bogen stockte Sarana der Atem, vor ihr an der Wand kauerten vier Gestalten. Es waren Kohaku, Makani, Akina und Neko, sie waren vor Hunger abgemagert. Kohaku schaute sie erschrocken an, dann rappelte er sich auf und wankte auf sie zu. Als er bei ihr ankam, umarmte er sie und flüsterte: „Wir dachten du wärest tot. “Nun hoben auch die anderen die Köpfe und schauten sie erstaunt an, außer Makani. Auf einmal kam Chairo mit Brot in den Händen und gab jedem ein Stück. Als er Makani eines geben wollte zuckte er kurz zurück, dankbar nahm sie das Stück Brot. Dabei hob sie den Kopf, ihre Augen waren weiß, sie war blind. Alle schwiegen. Makani senkte wieder den Kopf.
    Da sagte Neko traurig: „Auf unserer Flucht ist sie erblindet, eigentlich wollten sie uns alle erblinden lassen, doch es hat nur sie erwischt. “Nach einigen Tagen waren sie alle wieder stark genug um die Stadt zu verlassen. Sarana dachte: „Ich erinnere mich an meine kleine Schwester, ich hoffe, dass es nicht stimmt, was die Soldaten gesagt haben. “Das erste Mal hatte sie wieder an die Soldaten gedacht. Sie hatten ihr gesagt, dass wenn sie mit den „Shimazushi“ geboren wurde, so hießen die Vectoren wohl in Wirklichkeit, dass ihre Schwester sie wohl auch hatte. Die Männer hatten ihre Eltern getötet und ihre Schwester mitgenommen, sie musste jetzt ungefähr zwölf Jahre alt sein. Sie hörte ein klacken und eine Stimme: „Hände hoch!“Es war ein Soldat mit einem Gewehr, nicht nur einer, es waren tausende. Die Freunde waren umzingelt. Leider war Sarana noch zu schwach um ihre Shimazushi einzusetzen. Sie hatte furchtbare Angst, sie hatte Narben an Handgelenken und Beingelenken von den Ketten in der Gefangenschaft, die sie wieder daran erinnerten. Sie drückten sich aneinander. Neko die Makani geführt hatte hielt sie nun ganz fest, Makani konnte sich denken was los war. Amai knurrte. Sie wurden getrennt Amai und sie wurden in ein umzäuntes Gebiet in dem sich ein kleines Dorf befand Namens Basho 4 gebracht. Kohaku und Akina nach Basho 5, Chairo nach Basho 2 und Makani und Neko nach Basho 3. Die Bashos waren Gebiete für Leute mit besonderen Fähigkeiten.
    Basho 1=Soldaten*
    Basho 2=Verwandlung
    Basho 3=äuserlich anders**
    Basho 4=tödlich
    Basho 5=mitwissende Menschen
    Sarana wurde ein Haus von den Soldaten zugeteilt in dem Wohl noch jemand lebte. Sie wusste nicht was sie tun sollte, also ging sie raus und sah sich um. Um das Dorf war ein Park und dann kam der Zaun, der alles umgab und selbst die Shimazushi konnten nichts gegen ihn ausrichten. Sarana ging mit Amai im Gefolge durch den Park währen sie sich an ihre Vergangenheit erinnerte:

    *dort leben die Soldaten
    **z. B.: Katzen-, Hundeohren;besondere Spungkraft;. . .


    „Mama, darf ich mit Ritoru schwimmen gehen?“, fragte Sarana, es dauerte noch eine Woche bis zu ihrem sechsten Geburtstag. „Natürlich Schatz“, antwortete ihre Mutter. Ritoru saß in ihrem Zimmer auf dem Boden. „Sana spillst ju mit mr?“, fragte Saranas zwei Jahre alte Schwester. „Ja, komm wir gehen raus!“, rief Sarana. Draußen trafen sie Kohaku. „Willst du mitkommen? Wir gehen schwimmen“, meinte Sarana. „Nein, tut mir leid, ich muss noch zu meiner Mutter, sie ist doch schwanger“, entschuldigte er sich und verschwand zwischen zwei Häusern. Nach dem Schwimmen, wobei sie eigentlich nicht geschwommen waren, da Ritoru ja noch nicht schwimmen konnte, gingen sie zusammen nach Hause. An diesem Tag hatten sie richtig viel Spaß zusammen gehabt.

    Sarana sah ein Mädchen auf einer Bank sitzen, sie ähnelte ihrer Schwester so sehr, dass sie es glatt gewesen sein könnte. Das Mädchen blickte auf, ihr Gesichts-ausdruck veränderte sich. Erst war er entsetzt dann ungläubig und zum Schluss traurig. Sarana setzte sich zu ihr. „Was ist denn?“, fragte sie das Mädchen. Sie blickte auf und sagte: „Bevor ich vor einiger Zeit hier her kam lebte ich in einem kleinen Dorf, dort hatte ich eine Schwester, doch eines Tages verschwand sie, sie lief weg. Ich erinnere mich nicht mehr richtig an sie, doch die Gefühle habe ich nicht verloren. Ich habe sie über alles geliebt. “
    „Wieso bist du hier und wie heißt du? Ich heiße Sarana, Sarana Shinda. “Das Mädchen zuckte und stotterte ungläubig: „Ich weiß es nicht, wieso ich hier bin meine ich. Und ich heiße. . . ich heiße Ritoru. . . Shinda. “Sarana konnte es nicht glauben, neben ihr saß die Person die sie so sehr geliebt hatte-ihre Schwester. Sie umarmte Ritoru und erklärte: „Ich weiß warum du hier bist. . . “ „Warum?“ „. . . aus dem gleichen Grund wie ich, wir haben Shimazushi. Du weißt sicher nicht was das ist, oder?“ „Nein. . ., was ist Simasuhi denn?“ „Shimazushi heißt das, Ritoru. “Sie lachte, doch sofort wurde sie wieder ernst. „Das sind weitere vier Arme, sie sind sozusagen un-sichtbar. Diese Arme sind sehr gefährlich, wir könnten damit jedes Lebewesen umbringen. Wir können auch Sachen mit ihnen machen, die wir mit unseren normalen Armen auch machen. “ „Warum haben wir diese Arme?“ „Ich glaube unsere Mutter hatte sie auch, unser Vater kann sie nicht gehabt haben. Ich habe gehört wie Soldaten gesagt haben, dass Männer die Shimazushi nicht haben können. Es könnte sein, dass unsere Mutter sie uns vererbt hat. “ „Wurden sie deshalb getötet. . . wegen den Shimazushi?“, fragte Ritoru stotternd. „Ja, deshalb sind sie gestorben. . . . “

    Am nächsten Morgen mussten beide in die Schule, in dem Basho gab es eine. Alle Kinder mussten dorthin. Amai konnte nicht mit. Es gab keine Schuluniform, also konnten sie irgendetwas anziehen, wobei sie das sehr eigenartig fanden. Es fiel Sarana und Ritoru schwer sich zu trennen, doch sie waren in verschiedenen Klassen. In der Klasse rief ein Mädchen das etwas verrückt klang: „Schaut mal, die sieht so harmlos aus, wetten die kann niemanden töten?“Das Mädchen hatte einen Dolch und ein Messer dabei, damit sprang sie auf Sarana zu. Sarana zuckte nicht einmal mit der Wimper, sie stieß das Mädchen mit ihren Shimazushi ohne nachzudenken einfach weg. Das Mädchen prallte gegen die Wand und blieb liegen. Äußerlich ließ sie sich nichts anmerken, doch innerlich sah sie wieder wie sie vor vielen Jahren die Jungen umgebracht hatte. Ein Gemurmel ging durch die Klasse.

    Da kam ein Soldat in den Raum und erstarrte. „Was ist passiert? Du da, neue, hol einen Sanitäter. Die Station ist wenn man in die Schule kommt, rechts neben dem Eingang. “Die Klasse erstarrte, Sarana drehte sich um und ging die Treppe hinunter, da hörte sie die Stimme ihrer Schwester: „Lasst mich los!“Schnell rannte sie in die Richtung, aus der die Stimme kam. Dort standen zwei Jungen, sie zogen an Ritoru hinter sich her. „Lasst sie los!“, rief Sarana. „Was willst du denn?“, fragte ein Junge und im nächsten Moment stand ein Monster vor ihr, es war etwas Größer als ein ausgewachsener Mann und hatte sehr spitze, scharfe Zähne. Sarana sah, dass es sich auf ihre Schwester zu bewegte und fuhr mit ihren Shimazushi durch seinen Körper, ins Herz. Sofort fiel der Junge Tod zu Boden, noch im Fall verwandelte er sich zurück. Die anderen ließen ihre Schwester los und rannten weg. Ritoru schaute sie entgeistert an, dann fragte sie: „Sind das die Shimazushi, Schwester?“ „Ja, das sind sie. “ „Bring mir bei sie einzusetzen, ich. . . ich will mich selber verteidigen können. . . und. . . und auch dich. “
    Sarana lächelte traurig drehte sich um und erwiderte:„Später. . . später, Schwester. “Und ging einen Sanitäter hohlen, für das Mädchen, wobei sie wusste, dass es für sie zu spät war. Als der Unterricht begann meinte der Soldat: „Diese Stunde reden wir über eure Gaben. “, er sprach das Wort Gaben so aus, dass es richtig verächtlich klang, „An'na hatte die Gabe aus ihrem Körper Waffen zu „hohlen“, leider war sie verrückt,äh. . . ich meine ist sie verrückt. Was sagt ihr zu dem Vorfall und was für eine Gabe habt ihr?“Ein kleines Mädchen fing an: „Ich kann mich genau wie mein Bruder in ein Monster verwandeln, wir sind nicht in Bosho 2, da wir in dieser Form unaufhaltsam töten. Ähm. . . was hat die neue gemacht als sie An'na getötet . . . ich meine gegen An'na gekämpft hat?“Die Klasse wurde unruhig. „Sarana Shinda hat das getan?“, fragte der Mann entsetzt, „Du kannst die Shimazuhi im Gegensatz zu deiner Schwester einsetzen?“Ein schwarzhaariges Mädchen meinte: „Was sind Shimazushi?“ „Das sind weiter „unsichtbare“ Arme, die so stark sind, dass sie jedes Lebewesen umbringen und alles zerstören können, und ja ich kann sie benutzen. Warum hätten sie mich sonst eingesperrt?“, fauchte Sarana und schritt, erhobenen Hauptes aus dem Klassenzimmer, aus der Schule, durch das Basho, zu ihrer Wohneinheit. In der Nacht hörte Sarana wie ihre kleine Schwester aufstand und sie aufweckte: „Sarana, ich will der etwas zeigen. “Sarana stieg aus ihrem Bett und folgte Ritoru nach draußen. Sie ging in den Park, immer weiter. Irgendwann kamen sie in ein Stück, dass wie die Wildnis aussah. Der Vollmond sah riesig aus. Sie stellten sich nebeneinander, nach einer Weile setzten sie sich hin. Da hörten sie ein Rascheln und Amai kam aus dem Gebüsch auf Sarana zu gerannt, sie nahm ihn in den Arm und streichelte in. „Bringst du mir jetzt bei mit den Shimazushi umzugehen?“, fragte Ritoru. Sarana blickte auf und antwortete: Ja. “

    5
    Fokkusu rannte “Immer Nekos Spur nach“, dachte er. Irgendwann kam er zu einem hohen Zaun, er rannte ein paar mahl kräftig dagegen, wobei er viele
    Fokkusu rannte “Immer Nekos Spur nach“, dachte er. Irgendwann kam er zu einem hohen Zaun, er rannte ein paar mahl kräftig dagegen, wobei er viele, starke Stromschläge bekam. Endlich-Fokkusu schnaufte. Er hatte den Zaun an dieser Stelle eingerissen, nun musste er nur noch Neko und die anderen finden.

    Chairo griff an, er war in seiner eigenen Gestalt, in der des Wolfes. Kriss hatte ihn herausgefordert, er wollte einfach nicht glauben, dass sie abhauen konnten, sie sollten es zumindest versuchen. Chairo war viel stärker als Kriss, er wollte ihn nicht umbringen, doch als er nach einem von Kriss' Ohren schnappte, drehte er sich und Chairo biss ihm die Kehle durch. Entsetzt rannte Chairo los immer weiter, gerade kamen neue in das Basho. Er sah und hörte nichts rannte einfach weiter. Komischerweise schaffte er es durch das noch offene Tor davon zu rennen.

    Akina rannte durch die Straßen in Bosho 5, einige Jungen verfolgten sie. Um ehrlich zu sein, Akina dachte, dass er spinnt. Er rannte schon mindestens eine halbe Stunde hinter ihr her, dabei hatte sie ihm gar nichts getan! Da tauchte Kohaku hinter einer Ecke auf und schnappte sich den Jungen, kurze Zeit später war der Junge bewusstlos. „Wir müssen hier raus“, meinte Kohaku, das musste er ihr nicht sagen, sie wusste es. In der Nacht hatten es die Beiden geschafft den Tunnel fertig zu graben. Sie hatten schon einige Wochen zuvor damit angefangen einen Tunnel unter dem Zaun durch zu graben, nun war er fertig.

    Nach einigen Wochen konnte Ritoru fast so gut mit ihren Shimazushi umgehen wie Sarana. Sie hatten herausgefunden, das Ritorus Shimazushi nur ungefähr einen und einen halben Meter lang waren. Sarana und Ritoru hat-ten sich vorgenommen aus dem Basho auszubrechen. Amai spielte gerade auf einer Kiste mit Ritoru, so konnte sich Sarana einen Plan ausdenken. Am Abend gingen die drei zum Zaun und stemmten ihre Shimazushi so stark sie konnten gegen den Zaun. Leichte Stromschläge erreichten die Mädchen, doch sie waren nicht stark genug um sie aufzuhalten. Kurze Zeit später konnten sie wegrennen, sie wussten gleich würden die Soldaten kommen und den Zaun reparieren, bis dahin mussten sie weg sein.
    Einige Tage später konnten Sarana und Ritoru kaum noch stehen, geschweige denn gehen.
    Auf einmal hörten sie ein knacken und ein poltern, aus vier verschiedenen Richtungen. Aus einem Gebüsch tauchten die blinde Makani geführt von Neko und Fokkusu auf.
    Kurze Zeit später kamen Akina und Kohaku hinter einem Baum hervor, auch Chairo kam zwischen zwei Büschen hervor. Erstaunt sahen sie sich an. Sie alle froren, denn es schneite und sie waren alle ausgehungert, doch sie waren überglücklich wieder beisammen zu seien. Zu-
    sammen beschafften sie sich etwas zu Essen und fanden auch einen Platz zum Schlafen an einem Fluss, an dem nicht so viel Schnee lag. Sie erzählten wie sie entkommen waren, schließlich musste Fokkusu wieder gehen. Sie übten alle weiterhin Kämpfen, auch Kohaku und Akina. Die Schneestürme wurden immer schlimmer. In einer Nacht, als ein besonders schlimmer tobte hörten sie fiele Schritte im Schnee. Sarana sprang auf um die anderen zu wecken, doch sie war zu langsam. Zwischen den Bäumen kam der erste Soldat hervor. Ein junger Mann, mit weißen Haaren. „Schnappt sie euch“, sagte er kühl und gelassen. Vor Schreck vergas Sarana sich zu wehren und ehe sie sich versah lag sie am Boden und konnte sich nicht mehr bewegen. Im nächsten Moment wurde es vor ihren Augen schwarz.

    Sarana wurde von einem schmerzhaften Stehen im Arm geweckt, doch sie war zu schwach um ihre Augen zu öffnen. Als der Schmerz nach-ließ fiel sie in einen Unruhigen Schlaf. Das erste was Sarana sah als sie ihre Augen öffnete war ein leuchtend rotes Zeichen auf ihrem Arm. Sie und ihre Freunde wurden markiert, da sie ausgebrochen waren und das natürlich nicht erlaubt war. Also galten sie nun für die Soldaten als Verbrecher. Außerdem wurden sie zurück in die Bashos gebracht. Die Zeichen
    Sarana Kohaku Akina





    Neko Makani Chairo Ritoru




    beinhalteten die Informationen des Verbrechens und die Informationen über die Person die es besaß, die Soldaten konnten diese mit ganz bestimmten Scannern an ihren Computern ansehen. Sarana befand sich mit Ritoru wieder in ihrem Haus in Basho 4. Traurig über ihre Festnahme schliefen sie ein. Ritoru träumte etwas aus ihrer Vergangenheit, das sie Vergessen hatte:
    Ritoru rannte auf ihre Mutter zu und fragte: „Wan komt Saana widr?“ „Bald, Kleine, bald“, antwortete ihre Mutter. Jemand klopfte an der Tür und rief: „machen sie auf, sofort! “Besorgt ging Ritorus Mutter zur Tür. Als sie sie öffnete rannten viele Männer in Uniformen in den Gang, einer von ihnen Schoss auf ihre Mutter. Sie sank zu Boden. Als der Mann wieder schießen wollte kam Ritorus Vater ins Zimmer gerannt, rief: „Aoikami, nein!“, und warf sich vor sie. Tod sank er zu Boden. Aoikami, Ritorus Mutter wurde schwer verletzt in einen Laster gebracht. Ritoru stolperte hinterher. „Meine kleine. . . egal wa sie dir sagen. . . du. . bist kein Monster“, waren Aoikamis letzte Worte. Ein letztes Mal sah sie ihre Tochter an, dann schloss sie ihre
    Augen und tat ihre letzen Atemzüge. Weinend sank Ritoru neben ihrer Mutter zusammen, innerhalb fünf Minuten hatte sie ihre Mutter und ihren Vater verloren.

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1350309122
Weißes Kind der Traurigkeit (Teil 1)
Weißes Kind der Traurigkeit (Teil 1)
Sarana Shinda lebt ein normales Leben, bis sie herausfindet, dass sie kein normaler Mensch ist. . .
http://www.testedich.de/quiz31/quiz/1350309122/Weisses-Kind-der-Traurigkeit-Teil-1
http://www.testedich.de/quiz31/picture/pic_1350309122_1.jpg
2012-10-15
4070
Manga Trickfilme

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Lola27102 ( 56657 )
Abgeschickt vor 869 Tagen
Die geschichte ernert mich auch elwin lied
Ich mag es nicht
Nessi ( 49033 )
Abgeschickt vor 1115 Tagen
erinnert mich an elfenlied. :D gute Geschichte