Alles wie damals...Nur besser!

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12 Kapitel - 4.469 Wörter - Erstellt von: Jasi(Emo) - Aktualisiert am: 2012-10-15 - Entwickelt am: - 5.481 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Sorry, dass es so lange gedauert hat! Ich bin verdammt stolz: Teil Nummer 3 hat 3.797 Wörter!
Viel Spaß!

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Rückblick: Als wir am anderen Ende des Ganges angelangten, öffnete mein Bruder eine Tür und sagte: „Das ist dein Zimmer. Gute Nacht!“ und ließ
Rückblick:
Als wir am anderen Ende des Ganges angelangten, öffnete mein Bruder eine Tür und sagte: „Das ist dein Zimmer. Gute Nacht!“ und ließ mich allein. Ich betrat das Zimmer und staunte schon wieder. Da ich verdammt müde war, zog ich mich einfach bis auf die Unterwäsche aus und hüpfte ins Bett. Ich seufzte laut auf. Seit zwei Jahren hatte ich nicht mehr in so einem weichen Bett geschlafen. Wegen meinem Schlafmangel, dauerte es nicht lange, bis ich in den Schlaf fiel.

Jetzt geht's weiter:

Shinai's Sicht

Wow! So gut und lange, hatte ich schon lange nicht mehr gepennt. Das Bett in diesem Zimmer, war einfach nur ein Traum. Man schlief darin, wie auf Wolken. Ein Blick auf die schwarz-weiße Digitaluhr, die auf dem Nachtisch stand, ließ mich stocken: Ich wusste ja, dass ich lange geschlafen hatte, aber das? Ich sprang aus dem Bett, so schnell ich konnte, denn ich musste noch trainieren. Das hatte ich mir, während meiner Zeit im Knast angewöhnt: Jeden Tag, direkt nach dem Aufstehen trainieren. Das war für mich schon so was wie ein Gesetz geworden. Ich schnappte mir eine Jogginghose und ein einfaches Shirt, aus der Reisetasche, in der sich meine wenigen Habseligkeiten befanden und zog meine Nike Turnschuhe an. Ich stellte mich vor das große Panorama-Fenster, vor dem mein Bett stand und blickte hinaus, auf die riesige Gartenanlage. Ein großer Teich befand sich in der Mitte und wurde von blühenden Kirschbäumen am linken und rechten Ufer umsäumt. Was für ein Kitsch. Unsere Alten hatten mal wieder total übertrieben. Ich traute mich wetten, dass die Beiden kein einziges Mal da draußen waren. Sie wollten damit wahrscheinlich nur angeben. Ich wandte mich von diesem übertriebenen Garten ab und schritt auf die Balkontür zu( auf dem Foto sieht man es nicht, aber sie hat einen eigenen Balkon). Ich riss die Türen auf und schritt hinaus auf den Balkon. Kurzerhand schwang ich mich über das Geländer und sprang in den Garten(Und das ist ziiieeemlich hoch). Ein Gutes hatte dieser ‚Park‘: Man konnte morgens ein paar ordentliche Runden joggen. Sofort setzte ich mich in Bewegung.

Sasori's Sicht:

Ich wurde von einem Geräusch im Garten wach. Verschlafen schaute ich auf meinen Wecker. „Verdammte Scheiße, es ist erst halb sechs!“ Ich quälte mich betont langsam aus meinem warmen Bett und schlurfte zu meinem Balkon(Beide haben jeweils einen eigenen Balkon). Als ich draußen stand schauderte ich. Es war zwar ein relativ warmer Samstag, aber nur mit Boxershorts bekleidet, war es doch ziemlich…frisch, um genauer zu sein, arschkalt! Aber ich ignorierte meine gefrorenen Eier und ließ meinen Blick über den Garten schweifen. Ich stockte, als ich meine große kleine Schwester(xD) sah. Sie machte eine Art… Liegestützen. Sie machte eine Art Handstand, auf nur einer Hand, denn die linke Hand hatte sie auf dem Rücken postiert, und so machte sie, sagen wir einfach mal ‚Handstand-stützen‘. Und zwar mit einem Tempo und einer Zahl. Puhh. Und ich war schon froh, wenn ich 50 Liegestützen schaffte, ohne umzukippen. Bei uns waren Pain und Madara immer die Supersportler, aber Shinai stellte die Beiden eiskalt in den Schatten, ich meine so früh schon aufzustehen, nur um Sport zu treiben, war echt eine klasse Leistung. Doch da hörte ich meinen Magen knurren. War ja klar, wenn man früher aufstand, hatte man auch früher Hunger(Uhhhh Physik). Also ignorierte ich einfach mal die Tatsache, dass ich nur Boxershorts anhatte und ging raus in den Gang. Die Küche war im 3. Stock, wo sich der eigentliche Wohnbereich befand. Im 1. War ja nur die Eingangshalle, im 2. Stock, befanden sich der Pool, die Schlafzimmer und ca.20 Gästezimmer, obwohl unsere Alten sowieso nie Besuch hatten. Da jeder Raum ein angrenzendes Badezimmer hatte, war das extrem platzverschwendend. Jedenfalls schleppte ich mich die Treppe rauf und als ich endlich die Küche erreicht hatte, ließ ich mich erleichtert auf den Designer Stuhl fallen. Doch weil ich leider nicht Harry Potter war, musste ich mich wieder erheben um zum Kühlschrank zu schweben(das reimt sich). Ich griff einfach mal spontan rein. Als ich dann wieder am Tisch saß, besah ich mir erstmals meine Eroberungen: Ein, mit Käse überbackenes Brötchen, Nutella, saure Gurken und Ketchup. Na toll. Aber da ich zu faul war, um noch mal aufzustehen, musste ich mich wohl oder übel damit zufrieden geben. Gerade als ich in mein Ketchup-Nutella-Gürkchen-Käse Brötchen beißen wollte, kam Shinai rein und sagte grinsend: „Bist du schwanger, oder was?“ Meine ach so lustige Schwester besah sich die Küche erst mal genau, holte sich eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank und setzte sich neben mich an den Tisch. Ich nickte in Richtung Bier und fragte: „Zum Frühstück?“ „Zum Frühstück?“, wiederholte sie mit einem Blick auf mein Essen, wo ein Gürkchen gerade dabei war runterzufallen. „Du hast gewonnen!“, gab ich mich geschlagen. Shinai grinste. „Warum bist du eigentlich schon gestern raus gekommen, ich dachte du kommst erst heute Nachmittag“, fragte ich meine Schwester. Sie zuckte jedoch nur mit den Schultern und sagte: „Keine Ahnung, vielleicht haben sie sich im Kalender verguckt, aber das ist mir eigentlich relativ egal. Hauptsache, ich bin da.“, während sie mich breit angrinste. „Wie war es eigentlich so, im Knast?“, das musste einfach mal raus. „Eigentlich ganz cool, die Typen dort glotzen einem zwar immer auf den Arsch, aber sonst war es nicht so schlimm“, antwortete sie gelassen. Das war eindeutig eine Lüge, denn das Jugendgefängnis von Otogakure, hatte einen Ruf, und der sprach eindeutig, gegen Shinai's Aussage. Aber das war ich schon von meiner Schwester gewohnt, sie wollte einfach keine Schwäche zeigen. So war sie schon immer. Einmal hatte sie sich mit vier Jahren, den linken Arm mehrfach gebrochen und mir ist es erst zwei Tage später aufgefallen, weil sie sich nichts anmerken ließ, und nichts gesagt hatte. Keine einzige Träne-Wie man es von einer Vierjährigen eigentlich erwartet hätte. Das lag an unseren Eltern. Immer wenn sie verletzt war, hatten die zu ihr gesagt, dass sie sich gefälligst zusammen reißen sollte. Das wäre ja peinlich, wenn sie die ganze Zeit rumheulen würde. Das hatte Zufolge, dass sie alles einfach runterschluckte und nie auch nur ein Sterbenswörtchen von ihren Problemen preisgab. Sie wollte stark sein. Sie wollte unseren Eltern beweisen, dass sie keine Heulsuse war. Sie würde es zwar nie zugeben, aber ich war mir sicher, dass es sie sehr mitgenommen hatte, wenn die Beiden sie immer ignoriert hatten. Sie wurde ehrgeizig wie sonst was. Sie wollte immer in allem die Beste sein, um ihnen zu zeigen, was sie konnte. Sie spielte Fußball, zeichnete wunderschöne Bilder, die sogar ausgestellt wurden, war die beste in der Schule, bekam nie Ärger wegen unangemessenen Verhalten und war das, was man als das brave Mädchen von nebenan bezeichnete. Doch ich war der Einzige, der je bei einem ihrer Spiele oder einer Ausstellung dabei war und sie für ihre guten Noten lobte. Deshalb gab sie es nach einiger Zeit auf, ihre Zuneigung erkämpfen zu wollen und ertränkte ihre Sorgen in Alkohol. Sie rutschte immer weiter in die Drogenszene, bis sie mittendrin war. Sie knöpfte gute Kontakte und wurde unter den Jugendlichen in Suna bekannt. Immer wenn jemand guten Stoff benötigte, kam er zu ihr. Unsere Eltern waren ihr mit der Zeit scheißegal geworden und sie war froh, dass sie sich nicht dafür interessierten, was sie machte und wo sie nachts hinging. Ihr Strafregister füllte sich mit Verwarnungen und so 'nem Zeugs. Sie bekam auch viele Anzeigen, wegen Körperverletzung, doch unsere Alten hatten sie da immer mit viel Geld rausgehauen, um deren guten Ruf nicht zu zerstören. Sie konnten die Tatsache, dass ihre Tochter eine brutale Schlägerin war, immer geheim halten, doch als sie beim Dealen erwischt wurde, machte das in Suna schnell die Runde, denn so was kam nicht so oft vor.
Ich konnte Shinai verstehen. Sie wollte doch nur Liebe und Aufmerksamkeit. Deshalb hatte ich auch an dem Auto von Mum und Dad rumgeschraubt. Sie hatten meine kleine Schwester zerstört. Shinai war früher so ein fröhliches kleines Mädchen, doch wegen den beiden, dachte sie eine Zeit lang, sie selbst wäre schuld daran, dass sie sie nicht mochten.
Jedenfalls, wenn sie nicht über ihre Zeit im Knast reden wollte, dann eben nicht. „ich hab da so 'ne Frage, Saso.“ „Die währe?“, fragte ich. „Wie funktioniert das mit dem ‚Vorhaus‘? Ich meine schließlich muss man da durch, um zum Hauptgebäude zu kommen. Wenn dort jemand anklingelt, woher soll ich das dann wissen?“ das war eine berechtigte Frage. „Das ist ganz einfach: Die zwei Gebäude sind miteinander verbunden, das heißt, wenn bei einem angeläutet wird, hört man das auch im zweiten. Aber grundsätzlich, bin ich sowieso immer in der, sagen wir mal ‚kleinen‘ Villa, weil ich das Hauptgebäude, nur zum Schlafen verwende, da im Vorhaus sowieso alles vorhanden ist, was man zum Leben benötigt, außerdem nervt es, wenn man, jedes Mal, wenn einer anklingelt, extra rüber gehen muss, nur um ihm zu sagen, dass man kein Interesse, an Pfadfinder Keksen hat“, antwortete ich ihr mit einem Lächeln.
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Alles wie damals...Nur besser!
Alles wie damals...Nur besser!
Sorry, dass es so lange gedauert hat! Ich bin verdammt stolz: Teil Nummer 3 hat 3.797 Wörter! Viel Spaß!
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2012-10-06
407D
Naruto

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