Vier Mädchen in der Welt von Harry Potter 3

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4 Kapitel - 37.862 Wörter - Erstellt von: Melli155 - Aktualisiert am: 2012-10-15 - Entwickelt am: - 7.618 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Wieder mit den gleichen Kerlen, allerdings auch wieder ganz andere Stories...

1
„Du schaffst das schon“, versuchte meine Mutter mir Mut zu machen, doch ich blieb ängstlich und verunsichert. Ich hatte wirklich Angst vor der Schule, denn ich kannte niemanden, schließlich waren wir erst vor knapp einem halben Jahr nach England gezogen, weil meine Mum ihre Heimat vermisste. Nun vermisste Dad seine, aber er zeigte es nicht so offen, außerdem machte es ihn glücklich, wenn Mum und ich glücklich waren, allerdings war ich im Moment kein bisschen glücklich. „Alessia, bitte… du wirst schon sehen, es wird dir sicher gefallen“, mischte sich jetzt auch mein Dad ein, seine Stimme hatte einen starken Akzent und irgendwie munterte mich diese Tatsache auf. Mein Dad war in einem Land, das nicht das seine war und fühlte sich wohl, obwohl alle sahen, dass er anders war, warum sollte ich es dann nicht schaffen nach Hogwarts zu fahren? „Okay, Dad“, flüsterte ich, gab meinen Eltern einen Kuss auf die Wange und schleifte meinen Koffer hinter mir her zum Zug. Mit einiger Mühe wuchtete ich ihn hinein und machte mich auf die Suche nach einem Abteil. Bald fand ich eines, in dem zwei Mädchen in meinem Alter saßen, die beiden waren unverkennbar Zwillinge und hatten schwarze, glänzende, lange Haare und leicht gebräunte Haut, sie sahen nicht britischer aus als ich, wahrscheinlich sogar noch weniger. „Hi, ich bin Alessia, Alessia Di Bertani“, stellte ich mich vor, nachdem ich des Abteil betreten hatte. Die Namen der beiden waren Parvati und Padma Patil und im darauffolgenden Gespräch berichteten sie mir, dass ihre Familie eigentlich aus Indien stammte. Danach erzählte ich von meiner Familie, dass mein Dad aus Italien kam und dass ich bis vor einem halben Jahr noch dort gelebt hatte. wir verstanden uns wirklich gut und unsere Unterhaltung wurde nur einmal unterbrochen, als ein blonder Junge mit einem verheulten, runden Gesicht und ein Mädchen mit buschigen, braunen Haaren unser Abteil betraten, um zu frage, ob wir die Kröte des Jungen, er hieß Neville, gesehen hätten. Da wir alle verneinten, verschwanden die beiden aber schnell wieder. Bei unserer Ankunft wurden wir von einem riesigen Mann, der sich Hagrid nannte runter zu einem See geführt, den wir in Booten überqueren sollten. Sogleich setzte ich mich mit Parvati und Padma in ein Boot und es ging los. Der erste Blick auf Hogwarts war einfach fantastisch und ich konnte meine Augen erst abwenden, als Parvati lachte: „Du hast ab jetzt genug Gelegenheit, dir das Schloss anzusehen, Sia“. Sofort spürte ich, wie mir das Blut in die Wangen schoss, doch glücklicher Weise sah man nichts, da meine Haut leicht gebräunt war, trotzdem guckte ich meine Freundinnen erst wieder an, als ich merkte, dass die Hitze aus meinem Gesicht gewichen war. Am anderen Ufer des Sees, sammelten sich alle Erstklässler und Hagrid führte uns dann weiter ins Schloss. Als wir dann, hinter einer Lehrerin namens Professor McGonagall in die Große Halle traten, verschlug es mir die Sprache. Die Decke war so hoch, dass ich sie kaum sehen konnte und sie hatte zudem die Farbe des Himmels draußen, es war fantastisch, in diesem Moment begann jedoch die Auswahlzeremonie und ich wurde wieder nervös. Ich wusste, dass meine Mum in Gryffindor gewesen war, aber ich wagte kaum zu hoffen, ebenfalls dort zu landen, schließlich zeichnete sich dieses Haus durch Mut aus und ich stand schon jetzt zitternd zwischen Parvati und Padma. Gleich eine der ersten war ich und als ich vortrat, fühlten sich meine Beine an wie Wackelpudding, fast wäre ich auch noch gestolpert, na klasse, das fing ja gut an. In diesem Moment bemerkte ich den höhnischen Blick eines weißblonden Junge, der auf mir lag und ich straffte die Schultern, ich wollte diesem Kerl nicht die Genugtuung gönnen, zu sehen, wie ich mich blamierte. Kaum hatte Professor McGonagall mir den Sprechenden Hut auf den Kopf gesetzt, piepste er auch schon in mein Ohr: „Oh, eine kleine Kämpferin, was? Ich weiß schon, was ich mit dir mache… GRYFFINDOR!“, das letzte Wort schrie der Hut laut in die Halle und der Gryffindortisch begann zu klatschen. Eine Kämpferin? Dafür hielt ich mich eigentlich nicht, aber ich dachte nicht länger darüber nach, zu froh war ich über die Entscheidung des Hutes. Ich setzte mich neben ein Mädchen, das vor mir an der Reihe gewesen war, sie hieß Lavender Brown. Etwas später kam auch Parvati zu uns, während Padma nach Ravenclaw gesteckt wurde. Noch beim anschließenden Festessen wusste ich, dass Lavender und Parvati meine besten Freundinnen werden würden. Das Essen war wirklich lecker und ich konnte sehen, wie ein rothaariger Erstklässler, der mir gegenüber saß und Ron hieß, sich eine Portion nach der anderen auftat, die er dann in Rekordtempo verschlang. Das braunhaarige Mädchen aus dem Zug, ihr Name war Hermine, saß neben ihm und sie ekelte sich sichtlich, doch ich fand es nur lustig, wie konnte man nur so viel essen? Es war mir ein Rätsel. Nach dem Essen führte uns ein Vertrauensschüler, der scheinbar Rons Bruder war und Percy hieß, in den Gryffindorturm, wo er uns auch unsere Schlafsäle zeigte. Nie zuvor hatte ich in einem so gemütlichen Bett gelegen, wie jetzt, hier in Hogwarts, es war fantastisch. Ja ich war ziemlich schnell für etwas zu begeistern, aber das machte mich auch zu einem freundlichen, gutgelaunten Menschen. Die ersten Tage brauchte ich hauptsächlich dafür, den Überblick über die Schule und die Klassenräume zu bekommen, glücklicher Weise hatte Parvati allerdings einen sehr guten Orientierungssinn und wies Lavender und mir belustigt den Weg. Mit der Zeit wurden die beiden zu meinen besten Freundinnen und wir waren so gut wie unzertrennlich. Bald hatten wir unsere erste Besenflugstunde, zusammen mit den Slytherins, ich konnte sie allesamt nicht leiden und teilweise machten die mir sogar richtig Angst. Das galt vor allem für zwei gorillaartige Jungs, die immer rechts und links von dem weißblonden Jungen standen, der mich bei der Auswahlzeremonie so höhnisch angesehen hatte, ich glaube er hieß Draco Malfoy. Unsere Lehrerin erschien, sie stellte sich als Madam Hooch vor und wies uns an, uns immer neben einen Besen zu stellen, die sie bereits in einer Reihe auf den Boden gelegt hatte. Danach sollten wir die Hand über den Besen halten und „hoch“ sagen. Eigentlich sollte der Besen jetzt in meine Hand fliegen, doch er bewegte sich kein Bisschen, oh man, war das peinlich. Bei den meisten meiner Mitschülern gelang es, so auch bei Parvati. Auch dieser Malfoy hielt seinen Besen in der Hand und schaute abfällig zu denen, die es, so wie ich, noch nicht geschafft hatten. Da stellte Parvati sich vor mich, sodass Malfoy mich nicht traktieren konnte und erklärte mir, wie ich es genau machen sollte, wobei auch Lavender aufmerksam zuhörte. Zu meiner großen Freude hielt ich kurz darauf meinen Besen in der Hand, Lavender ebenso. Jetzt war nur noch Neville, auch ein Gryffindor, nicht bereit und Madam Hooch erbarmte sich und half ihm persönlich. Als nächstes sollten wir uns auf ihren Pfiff vom Boden abstoßen, kurz aufsteigen und anschließend wieder landen. Wenn ich das nicht schaffen würde, wäre ich das Gespött der ganzen Schule und davor hatte ich wirklich Panik. Ich kam jedoch nicht mehr dazu, dies unter Beweis zu stellen, denn noch bevor der Pfiff ertönte stieß Neville sich ab und flog immer höher und höher. Er hatte den Besen nicht unter Kontrolle und unsere Lehrerin schrie ihm zu, er solle abspringen, was er dann auch, wohlgemerkt aus einer beträchtlichen Höhe, tat. Das Knacken irgendwelcher Knochen konnten wir alle hören und es jagte mit einen Schauer über den Rücken. Madam Hooch machte sich sofort mit ihm auf den Weg in den Krankenflügel, dabei ermahnte sie uns, dass jeder, der in ihrer Abwesenheit auf einen Besen stieg, der Schule verwiesen werden würde. Kaum war sie außer Sicht, hob Malfoy einen Gegenstand auf, der eindeutig Neville gehörte, es war ein Erinner- Mich. „Was haben wir denn da?“, feixte er, da trat Harry Potter, ebenfalls einer meiner Klassenkameraden auf ihn zu und zischte: „Gib das her, Malfoy“. Der lachte allerdings nur und erwiderte spöttisch: „Ich denke der Wabbelarsch kann sich das Ding selber holen… wie wärs aus einem Baum?“. Die Slytherins grölten, während Malfoy sich auf seinen Besen schwang und abhob. Harry, der scheinbar einen leicht übersteigerten Gerechtigkeitssinn hatte, tat es ihm gleich. Die beiden Jungs flogen ein wenig, dann nahm Harry Malfoy das Erinner- Mich ab und landete. In diesem Moment erschien jedoch Professor McGonagall und befahl Harry ihr zu folgen. „Oh, Potter verlässt die Schule“, höhnte Malfoy, als die Lehrerin nicht mehr zu sehen war und Parvati fuhr ihm dazwischen: „Halts Maul, Malfoy, was du zu sagen hast interessiert keinen“. Mein erster Impuls war, einen Schritt zu Seite zu treten, doch ich überwand meine Ängstlichkeit, blieb neben Parvati stehen und warf Malfoy einen vernichtenden Blick zu. Malfoy schnaubte verächtlich und wandte sich mit seinen Gorillas zum Gehen, denn die Stunde war vorbei. Parvati hakte sich bei mir ein und gemeinsam mit Lavender machten auch wir uns auf den Weg zum Schloss. Vielleicht färbte Parvatis direkte Art ja langsam auf mich ab, auf jeden Fall streckte ich Rons älteren Brüdern, den Zwillingen Fred und George, frech die Zunge heraus, als sie meinten: „Da kommen ja unsere südländischen Schönheiten“, was die beiden mehr als überraschte. Kein Wunder, schließlich war ich sonst immer rot angelaufen und hatte mich weggedreht. Zusammen mit den Jungs setzten wir unseren Weg fort und ich muss wirklich sagen, dass Fred und George ganz nett waren, allerdings fand ich sie etwas zu albern, ich war nicht der Typ von Mensch, der nur mittels Ironie und Scherzen kommunizierte. Es stellte sich heraus, dass Harry nicht der Schule verwiesen wurde, er kam sogar in unser Quidditchteam, obwohl Erstklässler das eigentlich nicht durften und natürlich war Malfoy außer sich, als er davon erfuhr. In den folgenden Tagen und Wochen geschah nichts weiter Aufregendes. Erst an Halloween, wir saßen alle beim Festessen in der Großen Halle, als auf einmal unser Lehrer in Verteidigung gegen die Dunklen Künste, ein noch recht junger, ängstlicher Zauberer, der immer einen seltsam riechenden Turban trug, herein gestürmt kam und zitternd verkündete, dass ein Troll in den Kerkern der Schule sei. Nach seiner Ansage brach der Ärmste bewusstlos zusammen und augenblicklich brach allgemein Panik aus. Überraschender Weise war ich, ausgerechnet ich, eine der wenigen, die ruhig blieb, war es wirklich möglich, dass ich mehr Angst davor hatte mich zu blamieren, als vor einem wilden Troll? Also wenn ja, dann war das irgendwie lächerlich. Da erhob sich Dumbledore und alles wurde ruhig, der Schulleiter befahl den Vertrauensschülern ihre Häuser in die Gemeinschaftsräume zu bringen, wo das Festessen dann fortgesetzt werden sollte. „Komm, Lev“, stubste ich die völlig verängstigte Lavender an und zog auch Parvati mit mir. Wir folgten Percy und im Gemeinschaftsraum angekommen hatten sich alle wieder einiger Maßen beruhigt. Am nächsten Morgen erfuhren wir, dass Harry und Ron den Troll k.o. geschlagen und somit Hermine gerettet hatten. Die Zeit verging und bald war es Weihnachten, sowohl Lavender als auch Parvati und Padma würden über die Ferien nach Hause fahren, während ich in der Schule blieb, da meine Eltern noch einmal in Italien waren, um all unser Zeug aus unserem alten Haus in unser neues zu schaffen. Außer mir blieben noch Harry und die Weasleys, also Ron, Fred, George und Percy, allerdings traute ich mich nicht zu ihnen zu gehen, deshalb saß ich am Weihnachtsmorgen alleine in meinem Schlafsaal und packte meine Geschenke aus. Ich hatte von Lavender, Parvati und Padma jeweils Süßigkeiten bekommen und von meinen Eltern war eine hübsche Alabasterkette in Form einer Schlange. Es war schon irgendwie komisch, dass ich als Gryffindor eine Schlangenkette bekam, doch sie war so schön, ich konnte nicht widerstehen und legte sie mir gleich um. Plötzlich hörte ich die Stimmen von den Weasleyzwillingen: „Alessia, bist du wach?“, „Willst du zu uns runterkommen?“, „Wir beißen nicht“. Das letzte war wirklich unnötig gewesen! Rasch trat ich aus meinem Schlafsaal und rief in den Gemeinschaftsraum: „Dessen bin ich mir bewusst… bin ja da“. Alle zusammen machten wir uns dann auf zum Frühstück, es war angenehm, dass die Große Halle ausnahmsweise mal nicht überfüllt war, sie war sogar ziemlich leer. Nachmittags machten die Jungs noch eine Schneeballschlacht, bei der ich, eingehüllt in meine wärmste Jacke, belustigt zuguckte. Trotz allem war ich mehr eine Bekannte als eine Freundin und kaum hatte der Schulalltag wieder begonnen, hatten wir nicht mehr viel miteinander zu tun. Der Rest des Schuljahres verstrich und am Jahresende gewannen wir, Dank Harry und seinen Freunden, den Hauspokal vor Slytherin. Auf der Rückfahrt im Hogwartsexpress verabredete ich mit Parvati und Padma, dass ich für die letzte Ferienwoche zu ihnen kommen würde und als ich meinen Eltern am Bahnhof von unseren Plänen berichtete, waren sie mehr als erfreut und mein Dad flüsterte mir zu: „Siehst du, war doch scheinbar nicht so schlimm, oder“. Ich grinste und meine Eltern apparierten mit mir nach Hause. Unser Haus war echt schön, es war groß, hatte einen riesigen Garten, in dem wir einen Swimmingpool hatten und mein Zimmer war einfach toll, auch wenn mein Bett nicht ganz so gemütlich war wie das in Hogwarts. Zwei Wochen verbrachten wir auch in Italien, wo ich meine alten Freunde wiedersah, allerdings wurde mir bewusst, dass ich mich nicht halb so wohl bei ihnen fühlte wie bei Lavender, Parvati und Padma. Es war schon seltsam, denn ich kannte die drei ja erst seit einem Jahr, während ich die meisten meiner italienischen Freunde schon von Kindesbeinen an kannte. Mein Dad schien ebenfalls zu merken, dass ich mich hier nicht mehr zuhause fühlte, er sah es mir an, dass ich die Zeit in Italien nur noch als Urlaub und nicht mehr als Heimkehr sah und er verstand mich. Endlich war es soweit, die letzte Ferienwoche stand bevor und meine Eltern brachten mich zu den Patils. Kaum standen wir auf dem Hof vor ihrem Haus, öffnete sich die Tür und Parvati rannte mir freudig entgegen. Sie umarmte mich und begrüßte danach meine Eltern, die sichtlich angetan von meiner Freundin waren. Wenig später erschien auch Padma, sie empfing uns nicht weniger herzlich als ihre Schwester und auch Mr. und Mrs. Patil waren äußerst freundlich, sie luden meine Eltern sogar noch ein, kurz auf einen Kaffee zu bleiben, was diese gerne annahmen. Noch nie hatte ich mich im Haus eines meiner Freunde so wohl und willkommen gefühlte wie bei den Patils, Parvatis Mum fragte mich am letzten Ferientag sogar, ob ich in den nächsten Sommerferien wieder kommen wollte, was ich natürlich auf der Stelle bejahte. Im Hogwartsexpress stieß dann auch Lavender zu uns, sie erzählte uns von ihren Ferien und anschließend berichteten wir ihr von unseren. Das Schuljahr begann recht unspektakulär, doch an Halloween, wieso immer an Halloween?, Lavender, Parvati und ich waren gerade auf dem Weg in den Gemeinschaftsraum, entdeckte wir an einer Wand im zweiten Stock folgende Schmiererei: Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet; Feinde des Erben, nehmt euch in Acht. Ich hatte bereits von dieser Kammer gehört, meine Mum erzählte mir immer, dass sie zu Zeiten meines Großvaters schon einmal geöffnet wurde und dass damals ein muggelstämmiges Mädchen getötet wurde. Zwar war ich nicht muggelstämmig, aber trotzdem bekam ich eine Gänsehaut, da rief Malfoy: „Schlammblüter, ihr seid auch bald dran“. Entsetzt starrte ich ihn an, wie konnte man nur so grausam sein? „Wie kannst du es wagen, Malfoy“, fauchte ich und sowohl meine Freundinnen, als auch der Angesprochene glotzten mich verdattert an, so was war niemand von mir gewohnt. Eine Antwort blieb jedoch aus, da in diesem Moment Dumbledore, Professor McGonagall und Professor Snape um die Ecke kamen und alle Schüler anwiesen in ihre Schlafsäle zu gehen. Bis zu den Weihnachtsferien gab es zwei Angriffe auf Muggelstämmige, die Opfer wurden allesamt versteinert, aber immerhin nicht getötet. Über die Ferien leerte sich die Schule beträchtlich, da viele Eltern ihre Kinder angesichts der jüngsten Geschehnisse lieber bei sich haben wollten, so waren die Weasleys, Harry, Hermine und ich die einzigen Gryffindors, die die Ferien in der Schule verbrachten. Beim Frühstück am Weihnachtsmorgen konnte ich sehen, dass auch Malfoy und seine Gorillas noch da waren, das würde ja lustig werden. Nachdem ich mal wieder bewundernd zugesehen hatte, wie viel Ron essen konnte, erhob ich mich als letzte und verließ alleine die Große Halle. Plötzlich baute sich Malfoy vor mir auf, er grinste abfällig und meinte: „Ich wette, du bist ein Schlammblut, nicht wahr?“. Ähm nein, was bildete sich dieser Kerl bloß ein? So ein Idiot! Meine Erwiderung viel dann allerdings etwas harmloser aus als meine Gedanken: „Wenn du meinst, Malfoy“, damit machte ich einen Bogen um ihn und lief die Treppe hoch. Oben angekommen drehte ich mich kurz um und musste feststellen, dass Malfoy noch immer dort stand, wo ich ihn stehen gelassen hatte und ziemlich verdutzt aus der Wäsche guckte. Komischer Junge, was hatte er denn erwartet? Nach den Ferien entspannte sich die Lage nach und nach, bis es im Frühjahr einen weiteren Angriff gab, dieses Mal auf Hermine und kurz vor Ende des Schuljahres wurde Rons kleine Schwester, Ginny, in die Kammer entführt, es war ein Albtraum, doch Harry und Ron schafften es, das Monster in der Kammer zu besiegen und Ginny zu retten. Parvati und Lavender quasselten die ganze Rückfahrt über die Sache mit der Kammer, während ich die Zeit zum Schlafen nutzte. Am Bahnhof angekommen blickte ich mich suchen nach meinen Eltern um, sie waren jedoch nicht zu sehen, da kam Mrs. Patil auf mich zu und erklärte mir, dass ich, wenn ich wollte, die ersten Wochen bei ihnen verbringen könnte und dass sie dann für die letzten Wochen Parvati, Padma und mich zu mir nach Hause bringen würde, wir waren hellauf begeistert. Viel zu schnell waren die Ferien vorbei und ein neues Schuljahr stand an, zudem war der berüchtigte Massenmörder Sirius Black aus Askaban ausgebrochen, was natürlich in der gesamten Zaubererwelt für Aufsehen sorgte. Diesem Umstand zu trotz verlief unser drittes Jahr ohne besondere Ereignisse, wir hatten ein paar neue Wahlfächer, unteranderem Wahrsagen. Meine Freundinnen waren hin und weg von diesem Unterricht und bewunderte unsere Lehrerin zutiefst, ich hatte allerdings meine Zweifel, ob die überhaupt etwas voraussagen konnte. Als dann die Nachricht eintraf, dass Lavenders Baby- Kaninchen gestorben war und das ausgerechnet an einem von unserer Lehrerin betitelten Unglückstag, sahen die beiden dies als Bestätigung ihrer Glaubwürdigkeit, wobei ich eher an einen Zufall dachte. In den Sommerferien waren Parvati und ich bei Lavender. Sie kam aus einer reinblütigen Zaubererfamilie und dementsprechend war ihr Haus regelrecht eine Villa, aber die Familie war keineswegs arrogant oder muggelfeindlich, ihr Dad besuchte mit uns allen sogar ein Quidditchspiel der Ballycastle Bats, das war die zweiterfolgreichste Mannschaft in der Geschichte der Liga. Kurzum, es war klasse! Unser viertes Jahr auf Hogwarts begann mit der Ankündigung Dumbledores, dass dieses Jahr das Trimagische Turnier in unserer Schule stattfinden würde. Erst war ich begeistert, doch als dann die Schüler der Schulen Beauxbaton und Durmstrang anreisten, war ich enttäuscht, denn sie blieben unter sich und da ich zu schüchtern war, sie von mir aus anzusprechen, schloss ich keine neuen Freundschaften. Zu unserer großen Überraschung lief bei der Auswahl der Champions etwas schief, sodass für uns gleich zwei antraten: Harry und der Hufflepuff Cedric Diggory. Viele akzeptierten Harry nicht als Champion, doch Lev, Parvati und ich standen hinter ihm. Andauernd sah ich Schüler, die Anstecker trugen, auf denen „Potter stinkt“ stand. Immer dann wurde ich wütend und wollte denen mal ordentlich die Meinung sagen, allerdings traute ich mich nicht. Erst als Malfoy, ausnahmsweise ohne seine Gorillas, mit eben diesem Anstecker an mir vorbei stolzierte, platzte mit der Kragen und ich fauchte: „Sag mal, wie bescheuert und kindisch seid ihr eigentlich? Diese Anstecker sind echt lächerlich“. „Ach ja? Und was geht das dich an?“, erwiderte er kalt und ich bereute es sofort, ihn angesprochen zu haben. Ich spürte, wie mir das Blut in die Wangen schoss, glücklicher Weise schien Malfoy dies nicht zu sehen, zumindest piesackte er mich nicht damit. Wie immer wenn ich nicht mehr weiter wusste, spielte ich mit einer meiner dunkelbraunen Locken, da fuhr er, nicht mehr ganz so kalt fort: „Hab ich dir die Sprache verschlagen, Alessia?“. Alessia? Er kannte meinen Namen? Wie das? Meine Frage stand mir wohl ins Gesicht geschrieben, denn er antwortete prompt darauf: „Ich weiß alles“. Das wiederum brachte mich zum Lachen, dieser eingebildete Idiot, das glaubte er doch selber nicht. Daraufhin funkelte er mich mit seinen hellgrauen Augen an und ich erwiderte den Blick unverblümt mit meinen schwarzen. Irgendwann wurde es mir dann doch unangenehm, ich wandte mich ab und lief in Richtung Bibliothek, wo Lavender, mit der ich zum Lernen verabredet war, schon auf mich wartete. Dann kam der Tag der ersten Aufgabe, ich stand zwischen meinen besten Freundinnen auf der Tribüne und feuerte Harry an, der letzten Endes auch gewann. An diesem Abend veranstalteten wir im Gemeinschaftsraum eine große Siegesfeier. Fred und George hatten Butterbier und ein paar Snacks aus der Küche stibitzt und eine Siebtklässlerin sorgte für Musik, es wurde echt lustig und wir gingen erst ins Bett als Professor McGonagall um halb drei hereinplatzte und uns mit einer Schimpftirade in unsere Schlafsäle schickte. Eine Woche später wurde verkündet, dass es zu Weihnachten einen Ball geben würde, der beim Trimagischen Turnier Tradition war und dass alle Schüler ab der vierten Klasse die Pflicht hatten, daran teilzunehmen. Ich war hin- und hergerissen zwischen Freude, da ich es liebte zu tanzen und Entsetzten, weil ich nicht glaubte, dass mich jemand fragen würde und alleine dort aufzukreuzen würde sicherlich peinlich werden. Lavender wurde gleich an diesem Tag noch von Seamus Finnigan gefragt und Parvati und Padma gingen schließlich mit Harry und Ron, nur ich hatte keine Begleitung. Von Hermine wusste ich, dass sie mit dem bulgarischen Nationalsucher und Durmstrang- Champion Viktor Krum ging und sogar Neville hatte eine Verabredung, dann wurde ich auch noch Zeugin wie Malfoy dieses mopsgesichtige Slytherinmädchen Pansy Parkinson zum Ball einlud, nicht dass ich mit dem gehen wollte, aber es störte mich, dass sogar Parkinson einen Tanzpartner hatte. War ich wirklich die einzige, die von niemandem gefragt wurde? Eine Woche vor dem Ball saß ich mit Parvati im Gemeinschaftsraum und erzählte ihr, dass ich wahrscheinlich nicht zum Ball gehen würde, da sprang sie auf und rief durch den ganzen Raum: „Hey, ist hier noch ein Junge ohne Begleitung… Alessia sucht noch einen Tanzpartner“. Oh Mann, war sie durchgedreht? Am liebsten wollte ich im Erdboden versinken und nie wieder auftauchen, denn alle Gryffindors starrte mich an. Nach einer halben Ewigkeit trat dann George Weasley vor und fragte: „Willst du mit mir zum Ball gehen?“. Schwach nickte ich, dann sprang ich auf und verschwand in meinem Schlafsaal. „Mein Gott Parvati, wie kannst du mir nur sowas antun?“, fauchte ich meine Freundin an, als sie mir nachkam, doch die zeigte nicht die Spur von Reue, sondern sagte nur grinsend: „Jetzt hast du eine Begleitung“. Verächtlich schnaubend wandte ich mich ab. Am Tag des Balls ging ich gemeinsam mit Parvati, Lavender und Hermine bereits mehrere Stunden vor Beginn in unseren Schlafsaal, wo wir uns fertig machten. Ich zog ein knielanges, weißes Kleid an und trug dazu goldene Sandalen und ein paar ebenfalls goldene Armreifen. Da ich mich nicht schminkte, meine Lippen waren von Natur aus kirschrot, und auch meine Haare nicht besonders stylte, ich fand sie sahen am besten aus, wenn sie mir in großen Locken über den Rücken fielen, war ich als erste fertig. Das nutzten die anderen natürlich sofort, ich musste Parvati mit ihrem Wickelgewand, Hermine mit ihrer Frisur und Lavender mit ihrem Make- Up helfen. Als wir endlich alle fertig waren, stellten wir uns vor einen Spiegel und überhäuften uns gegenseitig mit Komplimenten, dann traten wir durch die Tür und in den Gemeinschaftsraum. Bis auf Hermine wurden wir bereits alle von unseren Partnern erwartet, George strahlte mich an und ich lächelte schüchtern zurück. Unten angekommen reichte er mir zuvorkommend seinen Arm und ich hakte mich ein, dann flüsterte er mir ins Ohr: „Du siehst wirklich unglaublich aus… ich bereue es nicht, dich gefragt zu haben“. Daraufhin musste ich lachen und die Spannung fiel von mir ab. „Okay, warum gehst du mit mir… ich meine gibt's in deinem Jahrgang nicht genug hübsche Mädchen?“, frage ich beim Betreten der Großen Halle und er zögerte kurz, dann erwiderte er ehrlich: „Naja, eigentlich wollte ich mit Angelina gehen, aber die wurde schon von Fred gefragt…“. Na also, da hatten wir ja den wirklichen Grund, warum er mit mir ging, er hatte seine Traumfrau nicht abbekommen, doch mich ärgerte das kein bisschen, schließlich war ich ja nicht in ihn verliebt oder so. Ich grinste und meinte, wobei ich selber nicht wusste, wo auf einmal dieses Selbstbewusstsein herkam: „Gut, dann machen wir deine Angelina doch mal so richtig schön eifersüchtig, ja?“. Jetzt grinste auch er und kurz darauf begannen wir zu tanzen. George tanzte wirklich gut und jedes Mal, wenn Angelina zu uns sah, schmiegte ich mich näher an ihn. Unser Plan schien aufzugehen, denn nach einer Weile beendeten Fred und Angelina ihren Tanz und kamen zu uns herüber. „Wie wärs mit Partnertausch?“, fragte Fred, der die Situation sogleich geschnallt hatte und alle beteiligten stimmten zu. Im Weggehen tauschten George und ich noch einen Blick, dann fing er an mit Angelina zu tanzen und ich ließ mich von Fred umher wirbeln. Viel zu schnell war Fred aus der Puste und wir mussten uns an den Rand setzten, leider. „Ich geh schlafen… oder willst du, dass ich bleibe?“, meinte er nach wenigen Minuten und ich entließ ihn aus seinen Pflichten als Ballbegleitung. Nun saß ich doch alleine hier, aber immerhin hatte ich ein paar schöne Tänze gehabt. Gerade wollte ich ebenfalls schlafen gehen, da kam Malfoy auf mich zu und sagte höhnisch: „Na, hat dich deine Begleitung sitzen gelassen?“, dabei deutete er auf George und Angelina, die immer noch eng tanzten, doch ich antwortete ruhig: „Das hat schon alles seine Richtigkeit… wo hast du eigentlich dein Mopsgesicht gelassen?“. Zu meinem Erstaunen prustete er los und konnte sich gar nicht mehr halten, so lustig war das nun auch wieder nicht. „Das mit dem Mops stimmt… oh Mann…“, stieß er unter anhaltendem Lachen hervor und irgendwie steckte mich das an, so saßen, beziehungsweise standen, wir eine ganze Weile lachend mitten im Raum und ein paar der anderen Schüler musterten uns teils verwirrt und teils neugierig, das war mir im Moment jedoch herzlich egal. Auf einmal entdeckte ich besagtes Mopsgesicht und auch Draco hatte sie gesehen, er packte meine Hand und zog mich aus der Halle, damit sie uns nicht sah. „Pass auf, dass Mopsi dich nicht noch erwischt… ich geh schlafen… gute Nacht, Draco“, grinste ich, als ich mich ein wenig beruhigt hatte und verabschiedete mich. Im Nachhinein musste ich zugeben, dass mein Abend hundert Mal besser gelaufen war als der von Parvati und Lavender, zugegeben es war skurril, aber auch einfach großartig gewesen, erst das mit George und Angelina und dann Draco, seit wann nannte ich ihn Draco?, Harry hatte mit Parvati genau einen Tanz getanzt und zwar den Eröffnungstanz, der für die Champions Pflicht war, danach hatten sie nur am Rand gesessen und sich gelangweilt, Padma war es mit Ron genauso gegangen, nur dass sie nicht einmal den Eröffnungstanz hatte und Lavender hatte zwar des Öfteren mit Seamus getanzt, wurde dann aber von ebendiesem mit einem ganzen Glas Bowle bekleckert und musste das Fest vorzeitig verlassen. Gleich am nächsten Morgen wollten die drei natürlich auch wissen, wie mein Abend mit George verlaufen sei und ich erzählte ihnen von Angelina, die Sache mit Draco ließ ich allerdings aus. Bald schon stand die zweite Aufgabe an, dieses Mal standen die Tribünen im See, wir wurden in Booten hinübergefahren. Padma, Parvati und Lavender stiegen in ein Boot, doch als ich hinterher wollte, sagte man mir, dass die Tribüne voll sei und ich auf eine andere müsse, na toll. Also wartete ich auf ein Boot, das mich zur äußersten Tribüne bringen konnte, was glücklicher Weisen nicht lange dauerte. Auf der Tribüne sah ich mich nach meinen Freunden und Bekannten um, doch keiner von ihnen war auf dieser Tribüne, da stieß mich jemand mit dem Ellenbogen an und als ich mich umdrehte erkannte ich Draco. „Wo hast du deine Gryffindor- Tussis gelassen“, wollte er wissen und ich stellte eine Gegenfrage: „Wo hast du deine Gorillas und Mopsi gelassen“. Belustigt schüttelte er den Kopf, dann wandte er sich Dumbledore zu, der gerade das Ziel dieser Aufgabe erklärte. Leider war die Aufgabe nicht halb so spektakulär wie die erste, so begann ich mich recht bald zu langweilen und Draco schien es ähnlich zu gehen, denn er fing, total untypisch für ihn, ein Gespräch an: „Deine Eltern kommen nicht aus England, oder?“, „meine Mum schon, aber mein Dad kommt aus Italien und scheinbar komme ich mehr nach ihm“, gab ich zurück. „Okay, ich bin reinblütig… und ich weiß, dass du kein Schla… nicht muggelstämmig bist… also?“, fuhr er fort und ich stöhnte, war da sein Ernst er redete mit mir über meinen Blutstatus? Trotz meiner Verärgerung antwortete ich: „Meine Mum ist reinblütig und mein Dad stammt von Muggeln ab… wolltest du das hören?“, „nein, nein, ich wollte nur das Gespräch am Laufen halten… aber durchaus interessant“, verteidigte er sich und nun war es an mir fortzufahren: „Du bist unglaublich bescheuert, weißt du das, ich hab keine Ahnung, was Mopsi an dir findet“, „sollte ich jetzt beleidigt sein?“, fragte er und ich konnte nicht anders und lachte laut auf. Da tauchten die Champions einer nach dem anderen auf und wir wurden nach und nach mit den Booten zurück an Land gebracht. „Tut uns leid, dass du nicht bei uns sitzen konntest“, sprudelte Lavender sofort los, als sie mich entdeckte, doch ich winkte lächelnd ab, so schlimm war es ja nicht gewesen, ich hatte mich sogar ungewöhnlich gut mit Draco verstanden, etwas das an sich ziemlich seltsam war. Dann kam die dritte Aufgabe, an deren Ende Cedric tot war und Harry behauptete, dass der Dunkle Lord wiedergekehrt sei. In den darauffolgenden Sommerferien blieb ich zu Hause und auch meine Freundinnen blieben bei sich. Meine Mum machte sich große Sorgen, denn sie und Dad glaubten Harry, egal was der Zaubereiminister sagte. Am 1. September wartete ich auf dem Bahnsteig auf meine Freundinnen, die dann auch kamen und zusammen stiegen wir in den Zug. Was hielten sie wohl von der Sache mit Harry, glaubten sie ihm? Diese Fragen schwirrten in meinem Kopf umher und auch die anderen waren in ihre Gedanken vertieft, so war die Fahr ziemlich ruhig. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und fragte: „Glaubt ihr der Dunkle Lord ist wieder da?“. Alle drei starrten mich perplex an, schließlich war ich nicht die, die mit der Tür in Haus fällt, aber das wollte ich nun schon klären. Die erste, die mir antwortete war Parvati: „Ich will es nicht wahr haben, aber ich glaube es… und Padma auch“. Nun wandten sich alle Lavender zu, die uns unschlüssig ansah. Nach einer Weile flüsterte sie: „Der Minister sagt, dass das nicht stimmt…“. „Ja, aber was denkst du, Lev?“, fuhr Parvati fort und Lavender erwiderte leise: „Ich glaub Harry“. Das hätten wir also geklärt, tatsächlich wurde die restlich Zugfahrt bei weitem amüsanter. In Hogwarts wurde uns unsere neue Lehrerin für Verteidigung gegen die Dunklen Künste vorgestellt, es war eine gewisse Dolores Jane Umbridge, sie kam aus dem Ministerium und sah aus wie eine hässliche Kröte, die man in ein abscheuliches, rosa Kleid gesteckt hatte. Ich hasste sie und spätestens nachdem alle bei ihr einmal Unterricht hatten, gab es kaum einen Schüler, der ihr nicht die Pest an den Hals wünschte. Diese Frau ließ uns nur Bücher lesen und Sätze schreiben, keine praktischen Übungen und das in unserem ZAG- Jahr. Wegen der würde wir noch alle durchfallen! Auch Lavender, Parvati und Padma hassten Umbridge, deshalb sagten wir nur zu gerne zu, als Hermine uns zu einem Geheimtreffen im „Eberkopf“ einlud. Bei dem Treffen ging es um Umbridge und darum, dass sie uns keine praktischen Erfahrungen machen ließ. Am Ende schlug Hermine vor eine Arbeitsgruppe hinter ihrem Rücken zu gründe, bei der Harry uns all die Zauber beibringen würde, die sie mit uns nur theoretisch durchnahm, diese Gruppe nannten wir „Dumbledores Armee“ oder kurz DA. Ich mochte die DA- Treffen wirklich, vor allem, da sich rausstellte, dass ich nicht gerade untalentiert war. Den Reduktor- Fluch beherrschte ich sogar als erste, noch vor Hermine, die sonst immer Klassenbeste war. Bis nach den Osterferien kam Umbridge nicht dahinter, doch eines Tages, wurden wir gewarnt, dass sie Bescheid wüsste. So schnell wir konnten verließen wir den Raum der Wünsche, in dem wir uns immer getroffen hatten und rannten in alle Richtungen davon. Ich hatte das Glück keinem der Slytherins, die Umbridge als ihr „Inquisitionskommando“ unterstützten, in die Arme zu laufen, trotzdem bekam auch ich Nachsitzen, da wir im Raum der Wünsche ein Mitgliederliste hinterlassen hatten, ich konnte mich selbst für diese Dummheit verfluchen. Das Nachsitzen war hart, diese fette Kröte ließ uns alle immer wieder den Satz: „Ich habe mich den Regeln zu beugen“ aufschreiben, dafür verwendete sie Spezialfedern, die mit unserem Blut schrieben und sich den Satz schmerzhaft in unsere Handrücken einritzen ließen. Es tat schrecklich weh und Lavender weinte sogar. Nach und nach beschwerten sich viele laut über ihre Foltermethoden, was Wirkung erzielte, scheinbar wollte Krötengesicht keine Schwierigkeiten mit den Eltern bekommen, denn wer laut jammerte, wurde entlassen, vorausgesetzt man konnte eine ordentlich lädierte Hand vorzeigen, was wir natürlich alle konnten. Das führte dazu, dass so gut wie alle sich beschwerten, laut klagten oder sogar in Tränen ausbrachen, nur ich und ein Hufflepuff- Mädchen waren zu schüchtern das Wort zu erheben, so mussten wir gut eine Stunde länger bleiben als die anderen. Als auch ich endlich fertig war, spürte ich meine Hand nicht mehr, ich wankte durch die Korridore, da kam mir ausgerechnet Draco entgegen. Er musterte mich, wobei sein Blick ein paar Sekunden auf meiner blutenden Hand zur Ruhe kam, dann meinte er herablassend: „Falsche Richtung, Sia“. Sia? Warum nannte er mich Sia? Und was meinte er mit „falsche Richtung“? Verständnislos starrte ich ihn an, während die Welt vor meinen Augen begann, sich zu drehen. Ich taumelte und wäre gestürzt, wenn er mich nicht rasch festgehalten hätte, anschließend bugsierte er mich zum Krankenflügel, brachte mich rein und sagte zum Abschied: „Hier hättest du gleich hingegen sollen“, dann war er fort. Madam Pomfrey nötigte mich dazu, mich hinzulegen und während sie meine Hand begutachtete schwirrten eigenartige Gedanken durch meinen Kopf: Hatte Draco besorgt geklungen? Warum kümmerte es ihn, wie es mir ging, immerhin kannten wir uns kaum. Und warum dachte ich überhaupt so viel über ihn nach? Es fühlte sich an, als würde mein Kopf jeden Augenblick zerspringen, dann sank ich in einen erholsamen Schlaf. Am nächsten Morgen konnte ich wieder ganz normal am Unterricht teilnehmen, doch Lavender und Parvati ließen mir keine Ruhe: „Warum hast du nichts gesagt“, „du hättest was machen sollen“, „dir hätt weiß- sonst- was passieren können, Sia“, allerdings hörte ich ihnen nur mit halbem Ohr zu, die Sache mit Draco, der mir seit dem aus dem Weg ging, beschäftigte mich. Vom Rest des Schuljahres bekam ich nicht mehr viel mit, da ich sehr häufig in meinen eigenen Gedanken versunken war und als ich dann in den Sommerferien zu Hause war, weckten mich folgende Schlagzeilen: Minister gibt zu: Der Dunkle Lord ist zurück. Ich hatte schon vorher daran geglaubt, dass er wieder da war, aber es jetzt schwarz auf weiß in der Zeitung zu lesen, war erschreckend. Nur widerwillig ließen mich meine Eltern nach den Ferien wieder nach Hogwarts fahren, angesichts der Umstände konnte man es ihnen auch nicht verdenken und im Zug erzählten Lavender, Parvati und Padma, dass ihre Eltern ebenfalls Bedenken gehabt hatten. Nachdem wir angekommen und aus den Kutschen gestiegen waren, machten wir uns auf in die Große Halle, da sah ich Draco und Mopsi, dir vor uns liefen. Verwirrt musterte ich die beiden, dabei fiel mir auf, dass ihre Hände ineinander verschränkt waren und zu allem Überfluss gab Draco dieser Slytherin- Tussi vor der Halle auch noch einen kurzen Kuss mitten auf den Mund. Auch wenn ich mir nicht sicher war wieso, störte es mich mehr als ich zugeben wollte, dass die beiden jetzt offensichtlich ein Paar waren. War ich etwa selber in ihn verknallt? Zwar versuchte ich es mir auszureden, doch in den nächsten Wochen wurde mir klar, dass es stimmte, ich war in Draco Malfoy verliebt, na klasse. Von nun an ging ich Draco so gut es ging aus dem Weg, allerdings hatten wir zusammen Verwandlungsunterricht, in dem wir auch noch, dank Professor McGonagalls Sitzordnung, nebeneinander saßen. In diesen Stunden rutschte ich immer so weit weg von ihm wie möglich und würdigte ihn keines Blickes. Ja, ich weiß, das ist lächerlich, doch es verletzte mich wirklich, ihn jeden Tag mit Parkinson zu sehen. Auch Lev und Parvati bemerkten, dass es mir nicht gut ging, aber ich wollte ihnen nicht erzählen, dass das daran lag, dass ich mich in den Oberarsch der Schule verliebt hatte, zumal Lavender ebenso Liebesprobleme hatte, wobei Probleme das falsche Wort war. Sie ging mit Ron und schwärmte Tag ein Tag aus nur von ihm, was mir total auf die Nerven ging, unteranderem auch, weil ich sehen konnte, wie eifersüchtig Hermine war. Mir war bereits seit dem Weihnachtsball klar, dass sie irgendwie auf Ron stand, doch nun hatte ich den Beweis. Immer wenn Lev mit ihrem „Won- Won“ knutschend in einer Ecke stand, was sehr oft der Fall war, sprang Hermine auf und verließ das Zimmer, dann folgte ich ihr und tröstete sie, denn das lenkte mich von meinen eigenen Problemen ab. Als Ron dann im Winter aus mir unbekannten Gründen im Krankenflügel landete und im Schlaf Hermines Namen murmelte, war es Lavender, die aufgelöst aus dem Raum lief. Von da an war es aus zwischen Ron und Lev, aber ich hatte immer gewusst, dass diese Beziehung nicht lange halten würde. Natürlich stand ich Lavender als gute Freundin bei und half ihr darüber hinweg zu kommen. Für mich gab es eine positive Wendung, denn Draco und Mopsgesicht trennten sich ebenfalls und das eindeutig auf seinen Wunsch, so wie sie ihn immer noch anschmachtete. Trotzdem hieß das nicht, dass ich aufhörte, ihm aus dem Weg zu gehen, er benahm sich äußerst seltsam und einmal bekam ich mit, wie Harry seine Vermutung äußerte, Draco sei ein Totesser. Anfangs wollte ich es nicht glauben, doch je länger ich gezielt darauf achtete, desto sicherer wurde ich mir, dass es stimmte. Zu meiner eigenen Überraschung schreckte mich das allerdings nicht ab, es weckte in mir den Wunsch ihm zu helfen. Dazu bekam ich auch gleich Gelegenheit, denn eines Tages im Frühsommer, ich spazierte gerade alleine durchs Schloss, hörte ich ein Schluchzen aus einem der Toilettenräume. Vorsichtig öffnete ich die Tür einen Spalt und musste feststellen, dass es Draco war, der hemmungslos schluchzend über ein Waschbecken gebeugt stand. Langsam trat ich näher und legte ihm schließlich eine Hand auf die Schulter. „Draco? Was…?“, setzte ich an, da unterbrach er mich: „Geh!“. Kurz wollte ich mich wirklich abwenden, doch dann schüttelte ich entschlossen den Kopf und fragte: „Was ist denn los? Ich denke mit Mopsi hat das nichts zu tun“. Seine Mundwinkel zuckten, also fuhr ich fort: „Ist es wegen deiner Eltern, wegen dem Dunklen Lord?“. An seinem geschockten Blick sah ich, dass ich ins Schwarze getroffen hatte, ich setzte eine mitfühlende Miene auf, nahm seinen Arm und setzte mich auf den Boden, wobei ich ihn mit mir zog. Eine ganze Weile hockten wir einfach schweigend auf dem feuchten Boden und gaben uns gegenseitig Halt. Als ich aufstand machte Draco den Mund auf und einen Sekundenbruchteil lang dachte ich, er würde mich zurückhalten, doch dann schloss er den Mund wieder, deshalb ergriff ich die Initiative, deutete auf seinen linken Arm, auf dem sich, wie ich vermutete, das Dunkle Mal befand, und flüsterte: „Es ist mir egal, Draco“, dann verließ ich übereilt den Raum. Hatte er verstanden, oder hielt er mich nun für völlig verrückt? Ich hoffte ersteres, allerdings schien die Tatsache, dass er mir nun wieder aus dem Weg ging, genau das Gegenteil zu bedeuten. Mit jedem Tag, der verstrich wurde ich niedergeschlagener und stiller. Parvati machte sich sichtlich Sorgen, ich ließ sie jedoch nicht an mich heran, ich ließ niemanden mehr an mich heran. Kurz vor Ende des Schuljahres passierten unfassbare Dinge: Totesser brachen ins Schloss ein, vermutlich mit Dracos Hilfe, Snape tötete Dumbledore und Draco floh gemeinsam mit den Totessern, oh mein Gott. Gleich am Morgen nach diesen Ereignissen wurden Parvati und Padma von ihren Eltern nach Hause geholt, während wir anderen erst nach Dumbledores Begräbnis in den Hogwartsexpress steigen würden. Von der Trauerfeier bekam ich nicht viel mit und von der Rückfahrt auch nicht, zu viel schwirrte in meinem Kopf umher. Nach diesen Geschehnissen wollte mich meine Eltern nicht mehr in die Schule lassen, ich konnte sie allerdings überzeugen, dass es mehr als sinnlos wäre, wenn ich mein letztes Jahr nicht machen würde. Am 1. September entdeckte ich auch Lev, Parvati und Padma, die ihre Eltern, wahrscheinlich mit ganz ähnlichen Argumenten, überzeugt hatten. In Hogwarts war jedoch nichts mehr so wie früher: Snape war jetzt Schulleiter und zwei Totesser unterrichteten das neue Fache die Dunklen Künste, ihr Unterricht war schrecklich. Wir sollten den Cruciatus- Fluch an Erstklässlern übern und als sich Neville weigerte, wurde er selber damit belegt. Es war keine schöne Zeit, aber ich wollte einen Abschluss, deshalb gab ich nicht auf und versteckte mich auch nicht, wie Neville und später auch fast alle anderen Gryffindors, im Raum der Wünsche. Ende April wurde es dann auch für mich zu viel und gemeinsam mit Lavender schloss ich mich den anderen doch noch an. Ich war erst wenige Tage im Raum der Wünsche, als auf einmal Harry, Ron und Hermine auftauchten, sie verkündeten, dass die letzte Schlacht gegen den Dunklen Lord bevorstand. Nach und nach kamen immer mehr Menschen, einige, sowie Fred und George, kannte ich, doch die meisten hatte ich noch nie gesehen. Wir machten uns kampfbereit und sicherten die Schule, nachdem Professor McGonagall und Professor Flitwick Snape aus der Schule vertrieben hatten. Der Kampf hatte gerade begonnen, da kam noch eine junge Frau mit pinken Haaren aus dem Raum. Sie wirkte panisch und rief immer wieder einen Namen: „Remus“. Hieß so nicht der Lehrer in Verteidigung gegen die Dunklen Künste, den wir in der dritten Klasse hatten? Ihn hatte ich kurz vor Beginn der Schlacht gesehen, war das seine Frau? Ich beschloss ihr bei der Suche zu helfen, so hatte ich immerhin eine Aufgabe. Wir rannten durch einen Korridor, als ich ihn sah. Er kämpfte mit zwei Totessern auf einmal und war deutlich unterlegen. „Stupor“, schrie ich und der eine Totesser wurde durch die Luft geschleudert, den anderen erledigte die junge Frau, von der ich nun wusste, dass sie Tonks hieß. Irgendwann ertönte die Stimme des Dunklen Lords, der seine Truppen für eine Weile zurückzog, um uns die Möglichkeit zu bieten, unsere Toten fortzuschaffen, bis dahin war ich bei Remus und Tonks geblieben, doch nun kam ich mit überflüssig vor und ließ die zwei alleine. Ziellos wanderte ich durchs Schloss und landete in der Großen Halle, wo die Toten aufgebahrt waren. Plötzlich entdeckte ich eine rothaarige Leiche, entsetzt trat ich näher und erkannte Fred, seine gesamte Familie stand um ihn herum und weinte. Wie in Trance verließ ich die Halle wieder, da sprach der Dunkle Lord erneut zu uns. Er sagte, Harry sei tot, wir hätten verloren. Entsetzt gingen wir raus, dort standen die Totesser, der Dunkle Lord und ein angeketteter Hagrid, der Harrys leblosen Körper in seinen Armen hielt. Das konnte doch nicht wahr sein! Das durfte nicht wahr sein! In diesem Moment wurde mir klar, dass ich noch nicht aufgeben wollte, ich würde weiter kämpfen. Auf einmal brach ein Tumult aus und Harry war verschwunden, der Kampf ging weiter. Ich duellierte mich mit einem Totesser, als ich Draco sah, unsere Blicke trafen sich und ich fühlte mich außerstande wieder wegzugucken, was zur Folge hatte, dass der Totesser einen Fluch auf mich schoss, den ich nicht abwehren konnte. Gerade noch spürte ich, wie ich durch die Luft gewirbelt wurde und hörte einen Schrei, dann wurde alles schwarz.
*Dracos Sicht* Alessia kämpfte gerade mit Thorfinn Rowle, da sah sie mich, ihr Blick war so warm und freundlich, dass ich mich fragte, warum ich ihr aus dem Weg gegangen war. Natürlich ich wollte sie nicht in meine Probleme mit hineinziehen, aber andererseits war sie die einzige, die mich retten könnte. Immer noch schauten wir uns an, sie konzentrierte sich nicht mehr auf ihren Gegner. „Sia, Achtung!“, schrie ich, doch es war zu spät, Rowles Fluch traf sie und schleuderte sie mehrere Meter zurück, wo sie dann reglos liegen blieb. Nein, nein, nein, das durfte nicht wahr sein. So schnell ich konnte bahnte ich mir einen Weg zu ihr, kniete mich auf den Boden und fühlte ihren Puls. Nichts. Tränen traten mir in die Augen, da spürte ich doch noch etwas. Sie lebte, sie brauchte Hilfe. Ich achtete nicht auf das, was um mich herum geschah, ich hatte nur noch Augen für Alessia. Wie ich es mitten im Kampf geschafft hatte weiß ich nicht mehr, jedenfalls schaffte ich es, sie in die Große Halle zu bringen, wo sich Madam Pomfrey ihrer annahm. In meinem Kopf hallte immer wieder das Wort „bitte“, bitte, würde sie bald aufwachen.
*normale Sicht* Ein stechender Schmerz fuhr durch meinen Körper, was ich jedoch als gutes Zeichen wertete, denn Schmerzen bedeuteten, dass ich noch lebte. Angestrengt versuchte ich die Augen zu öffnen und als es mir gelang, blickte ich in des bleiche, besorgte Gesicht von Draco. „Draco“, flüsterte ich seinen Namen und er nahm erleichtert meine Hand. „Oh, Sia, bin ich froh… ich hatte solche Angst um dich“. Er hatte Angst um mich? „Ach ja und was ist mit Parkinson?“, fragte ich mit zitternder Stimme. Ohne zu zögern antwortete er: „Sie bedeutet mir gar nichts… ich war nur mit ihr zusammen, um mich von jemand anderes abzulenken… von dir… ich liebe dich Sia“. Mein Gehirn setzte aus. Was hatte er gesagt? Wie? Aber… Ich war keines vernünftigen Gedankens mehr fähig und Draco schien mein Schweigen falsch zu deuten denn in seine Augen trat ein Ausdruck des Bedauerns. Gerade als er sich abwenden wollte, nahm ich sein Gesicht in meine Hände und küsste ihn. Wenn das nicht Antwort genug war… und er verstand. Wenig später erfuhren wir, dass der Kampf vorbei war, Harry hatte gesiegt. Draco wollte zu seinen Eltern und er nötigte mich mitzukommen. Zu meiner Überraschung stellte er mich seinen Eltern als seine „große Liebe“ vor, was mich dazu brachte so rot anzulaufen, dass man es trotz meiner leicht gebräunten Haut gut sehen konnte, wie peinlich, doch zumindest seine Mum schien mich ganz gut leiden zu können. Danach apparierte ich zu mir nach Hause, meine Eltern machten sich bestimmt große Sorgen und Draco begleitete mich. „Das ist meine kleine… und was dich angeht, wehe du passt nicht auf sie auf“, lächelte mein Dad mich an und drohte Draco. Meine Mum umarmte uns beide kurzerhand und ich konnte sehen, wie verwundert Draco über diesen herzlichen Empfang war. Was hatte er erwartet?, dass meine Eltern ihn aus dem Haus schmeißen würden? Etwas problematisch wurde das erste Treffen unserer Eltern, aber seine Mum wollte scheinbar, ebenso wie ihr Sohn, einen Neuanfang starten, denn sie war sehr freundlich und letzten Endes wollten sie und meine Mum sogar mal einen Frauentag machen. Niemals hätte ich gedacht, dass meine Mum mit Narzissa Malfoy jemals einen Frauentag machen würde, echt skurril, das Ganze, schön aber skurril. Drei Jahre später machte Draco mir an Weihnachten, wir feierten mit seinen und meinen Eltern in unserer kleinen Wohnung, einen Heiratsantrag, den ich überglücklich annahm. Lavender und Parvati, die erst entsetzt gewesen waren, als sie erfuhren, dass ich mit Draco Malfoy ging, hatten sich inzwischen damit abgefunden und ließen sich von mir bereitwillig als Brautjungfern engagieren. Unsere Hochzeit war wirklich schön und das sagte nicht nur ich, auch Parvati schwärmte die ganze Zeit über, sie wolle auch so eine tolle Hochzeit haben. Nicht lange nach der Hochzeit wurde ich schwanger und bekam schließlich Zwillinge, einen Jungen, den Draco unbedingt Scorpius Hyperion nennen wollte und ein Mädchen, dass den Namen Liora Solea bekam. Scorpius war das Ebenbild seines Vaters mit weißblonden Haaren und hellgrauen Augen, während Liora zu ihren ebenfalls hellgrauen Augen meine dunkelbraunen Locken hatte. ich liebte meine eigene kleine Familie und würde jederzeit für sie kämpfen, auch wenn ich hoffte, dass das nicht nötig sein würde, wir waren einfach glücklich.

Kommentare Seite 2 von 2
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Himmelsfeder ( 50602 )
Abgeschickt vor 382 Tagen
Kann mir jemand erklären was hier gemeint ist?:

Nun ruhte die Blicke der beiden auf mir und das ganze wurde mir von Sekunde zu Sekunde unangenehmer, bis George schließlich sagte: „Du bist etwas besonderes, Elektra, du bist nicht farblos, du leuchtest… schau doch mal“. Zögerlich betrachtete ich meine helle Haut und hielt mir eine meiner weißblonden Haarsträhnen vors Gesicht. Es stimmte. Es sah wirklich so aus, als würden meine Haare leuchten. Da erst wurde ich mir vollends dessen bewusst, was George gesagt hatte und augenblicklich schoss mir die Röte in meine sonst so blassen Wangen.

LG

Himmel
Himmelsfeder ( 64871 )
Abgeschickt vor 385 Tagen
Cooooooool. Einfach genial.
.mrxrielu. ( 69645 )
Abgeschickt vor 439 Tagen
Geniale Idee - genial umgesetzt!!!
AmyAnime Lovegood ( 83090 )
Abgeschickt vor 478 Tagen
Josephines Story ist echt süüüüüüß !!!
Kann es sein das du denn Namen Ivy-Márie aus "Erben der Nacht" hast ?
Die restlichen Storys mag ich aber auch ! ;)
Lyanna ( 59717 )
Abgeschickt vor 489 Tagen
Die Geschichten sind alle supiiiiii!!
Und ich finde es sehr nett von dir dass Remus,Sirius,Tonks umd Regulus nicht sterben.
Gwendolyn.R ( 38339 )
Abgeschickt vor 625 Tagen
Jede der Geschichten War auf ihre Art toll😍😍😍
Kira ( 45773 )
Abgeschickt vor 637 Tagen
Warum kommen fast immer die gleichen Jungs vor? Mit der Zeit wirds langweilig. Ich mag Fred und George aber Liebesgeschichten mit denen sind langweilig. Meine Lieblings Character sind Draco♥ und Voldemort♡. Ich mag mehr die böseSeite da ist mehr Spannung.
kira ( 20088 )
Abgeschickt vor 658 Tagen
Genial. Einfach genial!!!!
KleinTini ( 09544 )
Abgeschickt vor 683 Tagen
OMG das ist so schön😍 ich weiß Garnichts welche meine Lieblingsgeschichte ist ❤
MissChyoko ( 86551 )
Abgeschickt vor 702 Tagen
Ohhhh jaaaa!!!! Eine Harry-Geschichte!!! Das wäre toll!!! ♥ Dein Schreibstil gefällt mir, aber ich fände es schöner, wenn du es ein bisschen mehr zwischen den beiden Personen knistern lässt. Ich habe jetzt nur die Draco-Story gelesen, aber ich finde deine Ideen echt cool.
harrypotterfan ( 01846 )
Abgeschickt vor 708 Tagen
Hi, ich finde deine geschichten echt klasse!!! Und ich hinterlasse so gut wie nie einen kommentar! Kannst du vielleicht eine geschichte mit harry schreiben? Ich wäre dir unendlich dankbar! Dein harrypotterfan
Aqua ( 59031 )
Abgeschickt vor 726 Tagen
Bei Elektras Geschichte musste ich weinen!😭
lilli und ginny weasly ( 92628 )
Abgeschickt vor 747 Tagen
Lilli: danke , dass du fred überleben lässt.

Ginny : super geschichte
Em ( 65937 )
Abgeschickt vor 931 Tagen
Am schönsten finde ich Elekras story die ist so schön und traurig! Aber es sind alle gut schreib bitte weiter!
Skyfire ( 53694 )
Abgeschickt vor 977 Tagen
Echt gut geschrieben mach bitte weiter :)
verbavera ( 62506 )
Abgeschickt vor 1028 Tagen
This is really cute story - and I say that although I can't understand all the german words!
joelle ( 33410 )
Abgeschickt vor 1109 Tagen
hallo :) Ich bin neu und habe gerade das 3 Kapitel meiner geschichte draussen:) könnt ihr sie vielleicht mal lesen? Wäre echt nett kommentiert mir dann ob sie euch gefallen hat :) einfach Liebesgeschichte Draco eingeben bei Fan Fictions :) Danke
& Ich liebe deine gschichte *0*
heii ( 68775 )
Abgeschickt vor 484 Tagen
Irgendwie schräg...
Abby Sciuto ( 97054 )
Abgeschickt vor 484 Tagen
Ähm, ja, irgendwie seltsam, oder nicht? Wie ist so etwas überhaupt möglich??? Wäre schön wenn sich Melli155 mal dazu äußern könnte. *räusper*
Bella L. ( 89698 )
Abgeschickt vor 484 Tagen
Ich auch....wer hat das gemacht?