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Die Hungerspiele- Die alljährlichen Spiele von Panem

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7 Kapitel - 2.402 Wörter - Erstellt von: K.K. - Aktualisiert am: 2012-10-01 - Entwickelt am: - 4.368 mal aufgerufen - User-Bewertung: 1.75 von 5.0 - 8 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ein junges Mädchen muss in die Arena und dann verliebt sie sich in einen Jungen aus ihrem Distrikt....

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    Die Einleitung:
    Heute ist Tag der Ernte. In dieser Nacht konnte ich überhaupt nicht schlafen. Also steh ich auf und gehe auf der Weide spazieren. In Distrikt 11 ist es meistens Kein Problem den Zaun an zu fassen. Normalerweise müsste er 24 Stunden unter Strom stehen, wir können uns glücklich schätzen, wenn wir abends 2 Stunden Strom haben. Meine Familie und ich sind sehr arm, deshalb arbeiten wir alle auf der Obstplantage. Zur Schule gehe ich nicht, jedenfalls nicht während der Erntezeit. Mein Bruder Jack ist das erste Jahr bei der Ernte dabei. Da wir sehr arm sind mussten wir auch viele Tesserasteine in Kauf nehme, die Jack und Ich gleichmäßig aufteilten. So ist mein Name schon jetzt sechzehnmal in der Lostrommel.

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    Die Ernte:
    Um 14 Uhr müssen wir am Platz sein, die Zeit bis dahin nutze ich um noch einmal an der Weide mit meinem besten Freund Cali, spazieren zu gehen. Wir reden über alles möglich, er ist 16 deshalb hat er schon ein paar mehr Lose und ich habe seit längerem immer wieder Angst er könnte gezogen werden. Er hat mir Brot mitgebracht und während er mir die Hälfte abgibt sage ich den Standartsatz von Saranina Marloh, die die jedes Jahr nach Distrikt 11 kommt und die Zwei „auserwählten“ zieht, „Und möge das Glück…“ und Cali beendet den Satz lachend „… stets mit euch sein!“. So müssen wir handeln die andere Möglichkeit wäre so kaputt zugehen, dass es nicht mehr auszuhalten wäre. Wir machen uns beide auf dem Weg nach Hause, ich sage noch „wir sehen uns auf dem Platz“. „Ja genau. Mach dich aber schön!“, antwortet er lachend. Ich empfinde nichts für Ihn, jedenfalls glaub ich das, doch diese Bemerkungen verwirren mich immer wieder. Dort angekommen, werden wir, wie in Pferche aufgestellt, je nach Alter, Herkunft und Geschlecht, jeder muss zusätzlich auch einen Tropfen Blut abgeben, damit das Kapitol überprüfen kann wer auf dem Platz ist. Zuhause dürfen nämlich nur die bleiben, die kurz vor dem sterben sind. Wie immer beginnt die Prozedur mit der langen und langweiligen Rede vom Hochverratsvertrag von Bürgermeister Seer. Im Grunde sagt er nur, dass wir alles dem Kapitol zu verdanken haben. Normalerweise sitzen die Mentoren auf dem Stuhl neben Saranina Marloh und Bürgermeister Seer, doch unser Einziger noch lebender Sieger ist wie immer noch nicht da, er hat starke Depressionen, und nimmt deshalb Tabletten, so verarbeitet er seine Hungerspiele. Er ist davon abhängig. Und das merkt man auch! Saranina Marloh steht auf und sagt wie immer „Ladies First“ und geht mit ihrer Hand in die Glaskugel und holt einen weißen Zettel mit einem Namen raus und der Name lautet: „ Karen Mage“. Oh nein, ich, ich würde ausgewählt! Langsam laufe ich vor zu der provisorischen Bühne. „Herzlichen Glückwunsch, Karen!“, sagt Bürgermeister Seer. „Danke!“ sage ich verdutzt. „Nun der Junge!“, sagt Saranina. Ich hoffe inständig, dass es weder Jack noch Cali ist. Und es ist weder Cali noch Jack, es ist der hübscheste Junge in unserm Distrikt, nein in ganz Panem. Und der fährt mit mir in die Arena, „Oh mein Gott!“, enthuscht es mir. „So nun gebt Euch die Hand.“, sagt unser Mentor Sirius Lek. Wir werden sofort in einen wunderschönen Raum gebracht und warten auf den letzten Besuch meiner Eltern. Als sie da sind ist das erste was ich zu Jack sage: „ Nimm auf gar keinen Fall Tesserasteine!“.

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    Die Fahrt:
    Nach dem wahrscheinlich letzten Treffen mit meinen Eltern kommen Friedenswächter und führen mich in einem prachtvoll ausgestatteten Zug.
    Die Zeit der Spiele wird mit einer großen Parade eröffnet. Unser Distrikt wiederspiegelt die Landwirtschaft. Wir sind beide als wunderschöne Apfel verkleidet.
    Da es mittlerweile schon sehr spät ist gehen wir früh ins Bett.
    Am Morgen sitzen alle schon am Frühstückstisch, Jaron, mein Mittribut, Saranina Marloh und unser Mentor Serus Machet. Ich setze mich dazu. Ich wechsele die ersten Worte mit Jaron. Er ist eigentlich ganz cool drauf und wir unterhalten uns über die Schule und solche Dinge. Serus erklärt und wie die Tage bis zur Arena ablaufen. Heute und die nächsten zwei Tage werden wir von einer Trainerin trainiert. Am vierten Tag ist das Einzeltraining vor den Spielmachern und am fünften und letzten Tag geben sie unserem Mentor und Saranina die Chance mit uns zu Üben und am Abend sind dann die Interviews.

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    Die Vorbereitungsphase:
    Wir kommen als letzte in der Trainingshalle an, alle sind schon da. Wir haben alle ein dunkel rotes T-Shirt mit einem Grünen Streifen an der rechten Seite mit der Nummer des Distriktes auf dem Rücken. Sarah erklärt uns, dass es am wichtigsten ist, auch Überlebenswichtige Tipps einzuholen und zu üben wie z.B. Feuer gemacht wird. Ich erinnere mich an die Worte von Serus der uns sagte: „ Zeigt den anderen nicht eure Fähigkeiten“ Meine Fähigkeiten ist Klettern und das Umgehen mit Pfeil und Bogen. Mein Vater hat es mir beigebracht. Also fange ich an mit so Dingen wie Feuer machen, Fallen stellen, was Jake ganz gut kann. Oh Jack, was die wohl machen? So gehen die nächsten drei Tage zu. Nun kommt das Einzeltraining. Was soll ich nur vorzeigen? Klettern, so will ich sie beeindrucken? Nein ich muss mit Pfeil und Bogen direkt ins Herz schießen! Genau das mache ich. Zuerst wird das männliche Tribut von Distrikt 1 aufgerufen, wir kommen also ziemlich am Schluss und das heißt auch lange warten. Zuerst wird Jaron aufgerufen, von dem ich weiß, dass er sehr gut mit Schwertern umgehen kann. So rufe ich ihm Scherzhaft zu: „ Töte dich nicht, bevor du gar nicht in die Arena kommst.“ Wir lachen beide. Jaron braucht ziemlich lange und so werde ich immer nervöser. Nach einer gefühlten Stunde werde ich reingerufen. Ich habe mir lange überlegt, was ich den Spielmachern vorführen soll und bin zu dem Entschluss gekommen mit Pfeil und Bogen zu schießen. Ich nehme Also einen Pfeil und legen ihn in den Bogen Schaft ein und Ziele. Ich treffe auf Anhieb genau die Mitte des Herzens, der Puppe. Ich merke erst nachher, dass die Spielmacher nicht zugeschaut haben und verschwinde ohne eine weitere Aufforderung. Am Abend wird die Punktzahl gesagt die das jeweilige Tribut erreicht hat, bei der Vorführung, der Spielmacher. Ich rechne mit einer 4-5 und hoffe, dass ich damit noch gut wegkomme. Als dann die Punkte verlesen werden sind wir alle sehr gespannt auf das was nun kommt. Jaron bekommt eine Punktzahl von 7 und ich eine Punktzahl von 10, was sehr überraschend ist, da ja keiner zugesehen hat. Wir gratulieren uns gegenseitig!
    Unser Mentor und Saranina haben mit uns heute den ganzen Tag geprobt, nun hat mich Pora schön gemacht. Ich bin sehr nervös und so laufe ich auch auf die große Bühne hinaus. „Willkommen, das wunderschöne Apfelmädchen!“ „Hallo“, antworte ich ganz kurz auf die Frage des Moderators. Er frägt mich über meine Familie und über mich selbst aus. Ich antworte in nur kurzen Sätzen. Nach drei Minuten erklingt ein Gong. Nun ist Jaron dran. Im wiederfährt dasselbe, wie mir. So haben wir die Interviews auch überstanden. Und morgen geht’s in die große Arena…

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    Die Arena:
    Ich kann die ganze Nacht nicht schlafen und muss immer an die Arena denken, ist sie im Wald, ist sie Ein Meer oder ist sie gar eine Wüste? Das alles beschäftigt mich und so gehe ich raus auf unseren Gemeinschaftsbalkon und dort treffe ich auf Jaron, der auch nicht schlafen kann. Wir unterhalten uns kurz und gehen dann beide wieder in unser Bett.
    Heute muss ich schon ganz früh aufstehen um es noch pünktlich zu schaffen. Die Hungerspiele fangen zwar erst um 10:00 Uhr an, aber die Tribute müssen schon den ganzen Tag da sein. Ich werde von Pora fertig für die Arena gemacht. Und eine Freundliche, ruhige Frauenstimme sagt mir: „ Noch 30 Sekunden!“. Langsam breche ich in Schweiß aus, ich klammere mich an Pora und sie beruhigt mich. „Noch 10 Sekunden“, sagt die Stimme: Ich steige in einen Glaszylinder und hoffe das ich es schaffen werde. Ich erinnere mich an die Letzten Worte meines Mentors: „ Du hast das Talent dich auch ohne solche Hilfsmittel, wie Essen oder so was klarzukommen. Stürze dich nicht in das Gemetzel am Füllhorn. Fliehe in den Wald und such dir dann einen Baum zum Klettern, dort kannst du schlafen und dich ausruhen. Naja und dann musst du selbst klarkommen!“. So werde ich das tun. Nun in der Arena gibt es nur eine einzige Regel, es darf nur einen geben. Und man darf erst nach Ablauf der 60 Minuten von der Platte runter. Noch 20,19,18,17,16,15,14,13,12,11,10,9,8,7,6,5,4,3,2,1 ,0, ich renne und renne Richtung Wald. Aber ich kann mich einfach nicht geschlagen geben und muss irgendetwas mitnehmen und das ist ein Pinker Rucksack, der überhaupt nicht auffällt. Ich renne so schnell ich kann du das kann ich sehr lange durchhalten. Ich suche mir einen Baum und sorge dafür, dass alles festgeschnallt ist. Zum Rucksack auspacken ist es leider schon zu Dunkel. So schlafe ich ein. Plötzlich höre ich Geräusche sie kommen von rechts neben mir, es sind stimmen, sie werden mich sehen und dann töten. „Hast aber lange durchgehalten!“ sage ich mir. Aber sie laufe einfach weiter. Das sind die Karrieros, sie werden auf einer Spezialschule trainiert und melden sich dann mit 18 als Tribut. Als sie wieder weg sind klettere ich den Baum hinunter und suche Wasser, das war auch eine Anweisung von Serus. Auf der Suche nach Wasser treffe ich unglücklicherweise Jaron. Ich will wegrennen und da hält er mich fest. Ich dachte schon er will mich töten, doch Nein, er drückt seine Lippen auf meine. Er fragt: „Wollen wir uns verbünden?“ zur Antwort gebe ich Ihm einen Kuss. Wir streifen durch den Wald und finden einen gut geeigneten Baum für zwei Personen. Ich frage ihn ob er es schafft hoch zu klettern und er sagt: „Weißt du ich bin heimlich im Wald gewesen, nachdem meine Eltern aufgehört haben zu leben, daher kann ich gut klettern.“ „Wieso haben sie aufgehört zu leben?“ „Meine kleine Schwester ist…“ weiter kommt er nicht von vorne kommen Geräusche. Zu spät, wir haben keine Chance mehr wegzulaufen. Sie haben uns umkreist. Wir kämpfen hart, aber letztlich sind wir Helden, wir sind zu zweit und haben drei von Ihnen umgebracht. Zwei von Ihnen sind geflüchtet. Nachdem wir endlich hochgeklettert sind küsse ich ihn und frag: „Ist deine Schwester gestorben?“ „Ja Karen sie ist gestorben.“ Ich nehme Ihn in meinen Arm und streichele ihn. Bei dem Anfangsgemetzel sind 14 gestorben, so sind wir nur noch 7. Jaron und ich „erlegen“ noch zwei weitere.

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    Der Sieg:
    „Es ist ganz schön dunkel für die Uhrzeit, Karen!“ „ Unnatürlich“. „Sie wollen uns jagen, sie wollen es zu Ende bringen!“, sage ich und so laufen wir gemütlich bis zum Füllhorn. Plötzlich tut sich ein Riesen Spalt vor uns auf und ich versuch noch Jaron zu halten doch er fällt und mit Ihm fallen noch 2 weitere Tribute. So bin nur noch ich und ein Mädchen aus zwei da. Sie zielt auf mich und ich habe gar keine Zeit um Jaron zu trauern. Ich bin so schnell und klettere auf einen Baum, der in der Nähe des Füllhorns steht. Sie versucht Ihn zu werfen doch sie schafft es nicht. So Ziele ich mit meinem Pfeil auf ihren Kopf und hoffe, dass ich treffe, denn es ist mein letzter Pfeil. Ich Ziele und es ist zwar nicht der Kopf, aber das Herz, so ertönt sofort die Kanone. Ich klettere von dem Baum und trete in das freie Sichtfeld der Kameras und warte auf ein Hoverkraft, das mich zu meinem Mentor bringt. Als ich endlich auf der Leiter stehe denke ich an Jaron und fange an bitterlich zu weinen. Oben angekommen kommt Serus auf mich zu und nimmt mich einfach nur in den Arm. Ein leises „Danke“ kommt über meine Lippen und ich realisiere erst jetzt, dass ich nach Hause komm. Nach Haus! Das bedeutet, ich sehe Cali wieder und natürlich Jack.
    Ein paar Tage später ist die Feier für mich, der Siegerin! Sie setzen mich auf einen Stuhl, der aussieht wie ein Thorn, und zeigen mir die Zusammenfassung der 45. Hungerspiele. Es ist so schrecklich, den Tot von Jaron wieder zu sehen und weil die Zuschauer das so witzig fanden wird dieses Stelle gleich 4-mal gezeigt. Jedes Mal muss ich mehr heulen. Danach kommt Präsident Master und setzt mir eine wunderschöne Krone auf. Ich bedanke mich höfflich und der Präsident sagt: „ Wir haben zu danken, junge Karen!“.

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    Die Ankunft Zuhause:
    Am nächsten Morgen sitze ich alleine im Zug. Doch ich bin froh, dass wenigstens Serus da ist, ich habe mich sehr gut mit ihm angefreundet. Ich werde nun neben ihm im Dorf der Sieger wohnen.
    Zuhause angekommen sehe ich schon meine Familie auf mich zu rennen. Alle gratulieren mir und feiern mich. Und endlich sehe ich auch Cali wieder wir fallen uns in die Arme und küssen uns, als ob das immer ganz normal wäre bei uns. So leben wir glücklich und ohne eine Sorge, außer das Jack oder Cali gezogen werden könnten, was nicht passieren wird, in Frieden zusammen. Später haben Cali und ich geheiratet und ja wir haben zwei Kinder.

Kommentare (1)

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Kp (05935)
vor 847 Tagen
Das ist alles...ein bisschen kurz