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Zwei Gesichter - Teil 18 (2. Staffel)

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2 Kapitel - 3.455 Wörter - Erstellt von: Liamera - Aktualisiert am: 2012-10-01 - Entwickelt am: - 2.682 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Rückblick zu Teil 17
:
Ich stöhnte laut ehe ich meine Waffen sinken ließ.
"Ist ja gut, halt deine Klappe und lass uns gehen, dass hält ja kein Mensch aus." sprach ich. Ich musste mich scheinbar geschlagen geben.
Je schneller ich es hinter mich brachte, umso schneller würde ich mit Itachi und Kisame losziehen dürfen.

Tobi jauchzte laut ehe er mich am Arm packte und wie von einer Tarantel gestochen mit mir im Schlepptau durch die Gänge rannte.
Ich stolperte mehr als das ich lief, aber das schien ihn nicht zu stören.
Na das waren ja tolle Aussichten, wenn es so weitergehen sollte!

1
Routine

"Ich bin so froh das wir gleich da sind, ich verhungere bald." sprach ich. Wie zur Bestätigung meiner Aussage knurrte mein Magen laut.
"Du hast doch gar nichts machen müssen. Soviel wie du in dem einen Jahr das du nun bei uns bist gegessen hast haben sonst alle zusammen verschlungen." neckte Kisame mich lachend.
Ich haute ihm freundschaftlich gegen die Schulter und streckte ihm die Zunge raus.
"Wer will denn noch immer etwas von mir haben? Wenn du mich meines eigenen Essens beraubst darfst du dich nicht wundern wenn ich so arm und schwach bin." stellte ich klar, musste aber doch dabei lachen.
So diskutierten wir noch eine ganze Weile bis wir endlich das Hauptquartier erreichten.

Wir kamen gerade von einer Mission in einem kleinen Dorf voll zwielichtiger Gestalten.
Ein Mann sollte Informationen haben die ihn nichts anzugehen hatten und der Organisation ernsthaften Ärger machen konnten.
Da er um die Mitglieder Akatsukis Bescheid wusste war es unmöglich ihn zu erwischen.
Er war stets von anderen umgeben, nie allein, jeder würde uns erkennen, alleine dadurch das Kisame bei uns war.
Der fiel in der Regel immer auf.
Wir wollten es nicht öffentlich zeigen, dass Akatsuki ihn zum Schweigen brachte. Pain wollte, dass es eine Art versteckte Botschaft war die allen beweisen sollte, wer wir waren und was wir konnten.
Über mich war bisher nicht viel durchgesickert weswegen ich etwas bessere Chancen hatte die Mission durch zu führen.
Da ich alleine aber niemals an seinen Leibwächtern vorbei gekommen wäre, blieb mir nichts anderes übrig als meinen weiblichen Charme spielen zu lassen.
So durfte ich einige Tage in einer Bar tanzen, den Typen vorsichtig um den Finger wickeln.
Mittlerweile hatte ich in so etwas richtig Übung bekommen.
Einige Tage später lockte ich ihn hinter mir her. Bevor er wusste wie ihm geschah hatte Kisame ihn kaltblütig beseitigt.
Wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir so lange brauchen würden und verschwanden sofort nachdem wir unsere Mission beendet hatten.
Zeit um neue Vorräte zu kaufen blieb uns keine.
Zwar gab es viele Wurzeln und Beeren in den Wäldern doch drängte ich die anderen dazu weiter zu gehen.
Ich hatte Angst auf Ninjas aus Konoha zu stoßen, auf Kakashi zu treffen.

Ein Jahr war es nun her, dass ich Konoha verlassen hatte und ein offizielles Mitglied Akatsukis wurde.
Es war ein schwieriger Start.
Meine anfänglichen Probleme mit Hidan hielten eine ganze Weile an und auch Tobi klebte an mir wie eine Klette.
Mir wurde schnell klar, dass er etwas verbarg, wusste aber nicht was es war.
Ich traute ihm nicht und war sicher, dass ihm das klar war.
Er spielte mir die ganze Zeit dieses kindliche vor, tat die ganze Zeit so als sei er die Unschuld in Person.
Aber er musste etwas Besonderes sein sonst würde er nicht zu uns gehören.
Mittlerweile gingen wir beide unsere eigenen Wege und trafen nur selten aufeinander.
Mit Sasori hatte ich keine Probleme, aber auch nicht besonders viel zu schaffen.
Deidara war nach wie vor einfach Deidara. Er explodierte schon einmal des häufigeren wegen Tobi und das wortwörtlich.
Zetzu sah man selten meist kam er gerade dann wenn etwas los war und schaute aus irgendeiner Wand hervor.
Konan und Pain sah man ebenfalls nur sehr selten und demnach hatte ich auch mit den beiden nicht so viel zu tun.
Mit Konan wohl mehr als mit Pain, aber selbst da ragte es nicht über den üblichen Frauenplausch hinaus.
Kakuzu ließ ich einfach in Ruhe. Etwas Besseres konnte man nicht machen.
Als ich im umliegenden Wald einmal auf eine Truppe abtrünniger Ninjas gestoßen bin und in arge Bedrängnis geriet, half er mir zwar, dennoch waren wir nicht unbedingt dicke miteinander wie man das so schön sagte.
Er hielt mir vor wie dumm es wäre alleine los zu ziehen und das er mehr von mir erwartet hatte ehe er sich umdrehte und ging, einige Minuten später sah ich dann Hidan der eilig und laut fluchend in seine Richtung hinterher rannte.
Dann waren da noch Kisame und Itachi.
Meine beiden wie ich sie in Gedanken oft nannte.

Kisame war ein unbezahlbarer Schatz.
Ich vertraute ihm recht bald so sehr, dass ich ihm die ganze Geschichte erzählte.
Er hörte mir zu, war für mich da und trieb mich dennoch an wenn ich Gefahr lief zu sehr im Selbstmitleid zu baden.
Er spaßte mit mir, tröstete mich und half mir in jeder Lebenslage.
Er war mir so unsagbar wichtig geworden wie es nur wenige Personen in meinem Leben waren.
Natürlich war auch ich für ihn da.
Oftmals merkte ich, wie ihn Hidans Worte doch hart trafen.
Er wusste er war anders, wusste welche Wirkung Itachi auf Frauen hatte und wusste, dass er neben ihm nicht bestehen konnte.
Oftmals neckte ich ihn indem ich ihm theatralisch seine Vorzüge als Nachteile vorspielte.
Hidan hatte ihn gerade wieder damit konfrontiert wie erfolgreich er im Gegensatz zu Kisame bei Frauen ankam und Kisame überspielte seine Unsicherheit mit einem Spruch nach dem anderen über den Jashinisten.
Hinterher war er wieder einmal so nachdenklich am Tisch, dass ich ihn kurzerhand mit sämtlichen Unsinn bombardierte.
"Du bist ja auch nur groß und stark und der ideale Beschützer" schimpfte ich laut "Wieso zum Teufel also sollte man denken, dass man sich bei dir geborgen fühlen kann? Wieso sollte man auch Gefallen daran finden wenn man sich deinen Körper anschaut? Ich meine ganz im Gegensatz zu Hidan hast du Muskeln, Sexappeal und statt einem perversen ein unglaublich tolles grinsen." fuhr ich fort. "Im Gegensatz zu kleinen Typen mit großer Klappe, wirkst du ja nur furchteinflößend auf Konkurrenten oder sonstiges." beendete ich nun die Szene.
"Du bist anders als all die anderen. Weswegen sonst glaubst du, dass ich dich so heiß und innig liebe wie du bist mein Freund?" fügte ich lächelnd hinzu.
Ich erntete einige überraschte Blicke für diese Rede, Deidara klappte tatsächlich die Kinnlade herunter und Hidan verfluchte mich sofort, wie ich es denn nur wagen könnte Kisame ihm vorzuziehen.
Es war ja sonnenklar, dass alle das in den falschen Hals bekamen, aber das war mir egal.
Für mich und Kisame wurde recht schnell klar, dass dort niemals etwas sein würde so toll der eine den anderen auch fand.
Ich war noch lange nicht über Kakashi hinweg und entsprach nicht Kisames Typ.
Nach einigen weiteren vulgären Andeutungen von Hidan die ich kommentarlos einsteckte, gebot Itachi ihm Ruhe.
Natülich ließ Hidan sich so etwas erst gar nicht gefallen und polterte nun über Itachi los.
Dieser ignorierte ihn ebenso was Hidan nur noch weiter antrieb.
Irgendwann jedoch bedachte Itachi Hidan mit einem solchen Blick, dass der Jashinist langsam ruhig wurde mit den Worten
"Das du sowas nicht verstehst war ja klar:" und mit einem selbstgefälligem grinsen ging.
Was auch immer er damit meinte, immerhin herrschte Ruhe.
Solche Ereignisse waren normal wenn gerade mal etwas im Hauptquartier los war.

"Was willst du?" fragte Kisame plötzlich.
"Wie bitte?" fragte ich ihn verwirrt.
Er grinste und fragte: "Was willst du essen? Wir haben noch ein paar Reisbällchen, einen Apfel, Brot und irgendwo noch einen Joghurt.
Ich war zunächst etwas verwirrt, hing meinen Gedanken nach, doch nun schaute ich ihn entsetzt an.
"Ich habe Hunger was soll ich damit anfangen?" erwiderte ich.
"Du kennst doch Kakuzu. Der lässt erst dann was anschaffen wenn alles weg ist." er zuckte die Schultern, nahm sich ein Reisbällchen und warf Itachi den Apfel zu.
"Dann gib mir auch so eins." sagte ich und zeigte dabei auf seine Hand mit dem Reisbällchen.
Er schaute mich an, nahm den Rest seines in den Mund und sprach dann laut schmatzend "Jetzt sind alle weg."
"Kisame irgendwann werde ich dich noch..." schimpfte ich wütend mit ihm.
"Vorsicht Itachi!" erwiderte der und tat als wolle er sich verstecken.
"Die Frau hat Hunger nichts wie weg" lachte er, schulterte sein Schwert und ging mit einem breiten Grinsen.
Ich hingegen lies mich doch recht erschöpft und müde auf die Bank gleiten und legte meinen Kopf auf die Tischplatte.
Ich hatte wirklich riesigen Hunger und mit knurrendem Magen würde ich nicht einmal einschlafen können umso die Zeit zu verkürzen bis es wieder etwas gab.
Ich spürte, wie sich zu meiner linken etwas näherte und sah auf.
Itachi hielt mir ein überaus großzügiges Stück eines halbierten Apfels entgegen.
Dankend schaute ich ihn an und nahm ihn an.
Itachi schien ihn extra so geschnitten zu haben wie er war, sein Stück kleiner und meines größer.
Verlegen schaute ich zu seiner Hälfte.
"Ich habe sowieso keinen großen Appetit." sagte er kühl, legte mir nun auch seine andere Hälfte vor die Nase und ging.
War ich nun dreist gewesen zu zu jammern? Hatte er meinen prüfenden Blick falsch verstanden?
Ach nein, so war Itachi einfach.
Ich dachte oft, ihn zu verstehen.
Seine Vergangenheit kannte ich, wir arbeiteten nun schon eine ganze Weile zusammen und doch war es diese Distanz, diese unsichtbare Hülle die mich faszinierten und dafür sorgten, dass er mir häufiger vor den Kopf stieß.
Genüsslich aß ich nun den Apfel und wollte mich anschließend hinlegen.

Einige Tage später, stand die neue Mission an.
Wir sollten eine Schriftrolle stehlen. Diese wurde in einem Tempel aufbewahrt der von Priesterinnen bewacht wurde.
Klang einfach, sollte es aber nicht werden.
Diese Priesterinnen behaupteten von sich selber, ihre Kraft aus dem Licht zu beziehen welches sich allgegenwärtig erstreckte und Herr über Leben und Tod sein sollte.
Mir war nicht wohl bei den Gedanken, diesen gläubigen Frauen etwas zu tun, doch hatten wir keine Zeit uns einen anderen Plan zu überlegen.
So sollte Itachi diesmal die Hauptarbeit übernehmen, Kisame und ich waren für die groben Sachen zuständig.
Und so zogen wir abermals los.
Itachi Kräfte waren der Wahnsinn, noch nie hatte ich jemanden getroffen der Gen-Jutsu auf diesem Niveau ausführte.
Natürlich trug sein Sharingan einen Großteil dazu bei, doch selbst ohne dieses, wäre er ein erstklassiger Ninja gewesen, dem war ich mir sicher.
Die Wirkung die seine Jutsus jedoch hinterließen, ließ darauf schließen, dass es nicht unbedingt angenehm war in seinen Gen-Jutsu zu stecken.
Er legte es nie darauf an zu kämpfen, ganz anders als Kisame der jede günstige Gelegenheit ergriff die sich ihm bot.
Doch ich hatte keine Zeit darüber nach zu denken wer wie kämpfte, ich hatte es doch nun oft genug gesehen.
Ich blickte zu Kisame der mir zu nickte.
Wir postierten uns etwas hinter Itachi, Kisame rechts und ich links zu Itachis Seite.
Kisame griff Haifischhaut von seinem Rücken, ich hingegen zog den Kragen meines Mantels etwas höher in mein Gesicht und erstellte mir wie so oft meine Doppelklingenschwerter.
So zogen wir den Berg zum Tempel hinauf.
Eine Armee aus drei Personen ging es mir durch den Kopf.
Und kurze Zeit später sollten wir in dieser Formation unbeschadet und mit der Schriftrolle in unseren Händen den Berg wieder verlassen.

"Kaya los komm ich will etwas essen." während er das sagte klopfte Kisame laut gegen meine Tür.
Ich schüttelte den Kopf, wollte nichts essen.
Natürlich sah er das nicht weswegen die Tür zu meinem Zimmer sich langsam öffnete.
Verwundert schaute der große Fischmann zu mir herunter als er vor meinem Bett stand auf dem ich saß.
"Was ist es jetzt schon wieder? Hidan? Dein komischer Typ aus Konoha oder doch die Mission?" fragte er.
Ich schaute zu ihm auf.
Kisame, warum nur?
Ich konnte es nicht unterdrücken, konnte sie nicht zurück halten.
Ich spürte wie die erste Träne meine Wange entlang lief, spürte die zweite die sich den Weg über mein Gesicht bahnte und auch die dritte und vierte.
Kisame setzte sich neben mich, beugte sich ein wenig vor und schaute mir in das Gesicht.
Mir war klar, dass ich wie ein kleines Kind wirken musste.
Verweint, schwer schluckend und noch weit davon entfernt mich zu beruhigen oder ihm zu erklären was nun schon wieder war, saß ich also neben ihm und weinte.
So wartete Kisame eine ganze Weile bis ich ihm endlich erklären wollte, was mich seit einigen Tagen schon so bedrückte.
Leider erdrückte das schluchzen mich weiterhin weswegen ich es nur Bruchstückweise schaffte mein Verhalten zu erklären.

"Kakashi." war das erste was ich sagen konnte und vorerst sagen konnte.
Ich wollte weiter reden, wollte erklären doch meine Stimme versagte.
"Ich dachte du wärst schon so gut wie über ihn hinweg?" verwirrt schaute Kisame mich an als er das sagte.
Ich schüttelte meinen Kopf, machte den Mund auf, beschloss aber doch erst einmal tief durch zu atmen.
"Kisame hilf mir." brachte ich nun flehend hervor.
"Ich weiß nicht was mit mir los ist. Die Zeit in Konoha ist schon so lange vorbei, ich bin glücklich hier und doch weine ich so oft um Kakashi." es kostete mich einige Mühe meine Stimme halbwegs zu halten während ich das sagte.
"Und das aller schlimmste ist, dass ich mich trotz alle dem immer mehr zu Itachi hingezogen fühle." brachte ich nun meinen größten Kummer hervor.
Ich wartete auf Kisames Reaktion, auf alles war ich gefasst außer auf das was kam.
Nichts!
Er schaute mich einfach mit einem Blick an den ich beim besten Willen nicht deuten konnte.

"Seit wann ist das ein Grund für dich zu heulen?" fragte er urplötzlich während sich sein alt bekanntes grinsen auf sein Gesicht schlich.
Und plötzlich war es so, als hätte er damit einen Schalter umgelegt.
Ich konnte nicht anders als lächeln, konnte nicht anders als glücklich werden.
Mein Magen rumorte wie auf Kommando und ich brach in schallendes Gelächter aus.
"Dafür liebe ich dich so sehr." sagte ich fröhlich während ich mich auf mein Bett kniete um ihm um den Hals zu fallen und einen dicken Schmatzer auf die Wange zu drücken.
Das war mein Kisame. Recht hatte er. Wieso flennte ich hier? Sollte ich doch froh sein, dass Itachi Kakashi aus meinen Gedanken drang.
Itachi war greifbar, ehrlich und war wie er war. Er spielte nicht mit mir, war einfach er selbst. Ich mochte ihn und obwohl er ein ruhiger Typ war, war auch er ein Freund geworden. Man musste eben nur damit klar kommen, dass er war wie er war.
Besser konnte es doch für mich nicht sein.
Kisame lachte laut auf und zog mich grob zu sich.
Mit einem lauten Knall schlug mein Knie auf die Bettkante aus Holz und ein lautes stöhnen entfuhr mir.
Theatralisch ließ ich mich mit dem Oberkörper auf Kisames Schoß fallen und stöhnte laut um das bisschen Schmerz möglichst dramatisch dar zu stellen.

Ein leichter Luftzug kitzelte an meinem Ohr und ich wandte mein Gesicht, welches ich in Kisames Schoß versinken lies, seitlich zu der Tür.
Dort stand ein verblüffter Hidan.
Er grinste pervers, schaute aber gleichzeitig bestürzt auf mich und dann den breit grinsenden Kisame.
Hidan öffnete nun den Mund, schloss ihn aber wieder um mit dem Kopf zu schütteln.
Fröhlich richtete ich mich auf, drängte mich an dem Jashinisten vorbei um dann wie ein kleines Kind in die Küche zu springen.
Dort prallte ich mit Kakuzu zusammen der mich mit einem bösen Blick und einem murmeln bedachte.
Ich entschuldigte mich in aller Form ehe ich zum Kühlschrank ging, wahllos etwas nahm und mich neben Itachi auf die Bank fallen ließ.

Dieser blickte auf und sah mich an.
Normalerweise tat ich, als bemerkte ich seine Blicke nicht doch heute schaute ich ihm tief in die Augen, konnte mir mein Lächeln nicht verkneifen und wandte mich erst ab, als mein Magen erneut rumorte.
Kisame trat nun in die Küche und sah Itachi und mich herausfordernd an.
"Da hast wohl schon wieder du den großen Fang gemacht mein Freund." sprach dieser nun vergnügt zu dem Uchia.
Itachi schaute ihn ein wenig verwirrt und verlegen an. Oder bildete ich mir das nur ein?
Verwirrt schien er in jedem Fall. So ausdruckslos sein Gesicht wirken mochte, mit der Zeit lernte ich die kleinste Regung zu deuten.
Als Kisame merkte, dass Itachi die Andeutung nicht ganz verstand wurde er deutlicher. Ich kannte Kisame und wusste, dass er nur versuchen würde mich in Verlegenheit zu bringen.
"Dann kann ich ja nur hoffen, dass all die anderen kleine Fische mir gehören." wurde Kisame nun deutlicher.
Itachi schien immer noch nicht ganz zu verstehen, er wirkte genervt, wütend oder war er einfach nur gelangweilt?
Natürlich wollte ich das Ganze nicht auf mir sitzen lassen - egal ob Itachi es verstand oder nicht.
"Dir wird wohl jeder Fisch dieser Welt erliegen mein Freund, dass ist doch klar." sprach ich und streckte Kisame die Zunge raus.
"Aber danke für das Kompliment, dass ich ein so großer Fang bin ehrt mich sehr, gerade wenn es von einem solchen Fischexperten wie dir kommt."
Kisame grinste und setzte sich uns gegenüber auf die Bank.
Dann griff er zu meiner Hand, nahm sich die Schüssel die ich in dieser hielt und begann laut zu schlürfen.
Jetzt erst bemerkte ich, dass er sich abermals über mein Essen hermachte.
Natürlich lies mein Protest nicht lange auf sich warten, Kisame schien nur darauf zu lauern das ich wieder anfing zu schreien.

Vergessen waren alle Sorgen, alle Bedenken.
Ich genoss nach langer Zeit wieder einen Moment in vollen Zügen ohne diese ständig anhaltende Kälte und Leere in mir.
Ich lebte endlich wieder mein Leben so wie ich es wollte.
Und ich würde es schaffen, dieses Leben wieder glücklich zu leben!

Kommentare (10)

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Otakugirl (94141)
vor 551 Tagen
Omfg ich bin bei teil 14 und denke mir nur so: giga facepalm!!!! Wie kann kakashi nur so abgrundtief bescheuert sein aber sooo o eine geile Story ich hänge an den Zeilen
Hiko Nanashi (08807)
vor 787 Tagen
Diese Geschichte war einfach wundervoll. (Wundervoll ist maßlos untertrieben aber egal...) Ich konnte nicht aufhören zu lesen und meine Mutter musste mir das Handy gewaltsam aus der Hand reißen damit ich zum essen komme...Großes Lob und viel Erfolg beim erstellenweiterer ffs. Weiter so! :D
Scatty-chan (33960)
vor 925 Tagen
Ich liebe diese Geschichte! Vielen Dank fürs schreiben! :D ^^
Tanja (59062)
vor 1072 Tagen
Die letzten 3 Kapitel hab Ich nicht gelesen. Ich trauere Immernoch um Hidan Und sogar um itachi obwohl Er Mir egal war bevor Ich zu lesen begonnen Habe. Selbst Auf shikamaru hab Ich einen leichten hass. Einfach wunderbar traurig. Bitte bitte mach Auch eine Geschichte wo Die haupperson Auf Hidan steht.
LuniiStar (31516)
vor 1108 Tagen
Bitte weiter schreiben! Ich lese sooo gerne deine FF
Anime-Fan (25325)
vor 1173 Tagen
Bitte schreib weiter ich halte es sonst nicht mehr aus! ★
Nightcoregirl (99671)
vor 1282 Tagen
Die Geschichte ist so schön. Ich muss weinen. ★
Laura (07743)
vor 1310 Tagen
Wie spannend mach unbedingt weiter!!!!!!
lea (53167)
vor 1326 Tagen
das ist eine sehr tolle geschichten und ich glaub das war die erste geschichte wo ich weinen musste. ich fande das das ein würdiges Ende ist aber ich fände es besser wenn du die geschichte weiterschreiben würdest
eleanor (66147)
vor 1336 Tagen
höre bitte nicht auf