Vier Mädchen in der Welt von Harry Potter 2

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4 Kapitel - 43.453 Wörter - Erstellt von: Melli155 - Aktualisiert am: 2012-10-01 - Entwickelt am: - 7.434 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier noch mal Nummer 2... Sorry an die, die auf die Fehlerversion gestoßen sind...

gleiche Kerle wie letztes Mal, aber völlig andere Storys, ich hoffe, es gefällt euch...

1
„Stella, kommst du? Deine Schwester und ich warten schon“, rief mein Dad zu mir nach oben. Entnervt seufzte ich und rannte schnell runter, wobei ich fast auf einer Ausgabe des „Klitterers“, der Zeitschrift, die mein Dad herausgab, ausgerutscht wäre, ich konnte mich aber gerade noch an einem Schreibtisch festhalten, dann hüpfte ich die Treppe herunter und lief aus dem Haus. Luna stand bereits neben meinem Dad, der ihren Arm gepackt hatte und sah mir verträumt entgegen. „Na endlich, Stella…“, sagte mein Dad, aber es klang nicht böse, er war nie böse, die meiste Zeit über war er mit neuen Artikeln für den „Klitterer“ beschäftigt oder bastelte mit Luna an Talismanen, die gegen Nargel helfen sollten, dabei wusste keiner der beiden, was Nargel überhaupt sein sollten. Rasch ging ich nun also über den Hof und nahm die Hand, die mein Dad mir reichte, wir würden nach London zum Bahnhof King's Cross apparieren, von wo aus der Hogwartsexpress abfahren würde. Ich hasste apparieren, allerdings gab es in diesem Fall keine andere Möglichkeit und nur kurz darauf standen wir zwischen mehreren Muggeln, die glücklicher Weise nicht gemerkt hatten, dass wir aus dem Nichts erschienen waren. Dad dirigierte uns den Bahnsteig entlang und deutete schließlich auf eine Mauer, auf deren einer Seite „Gleis 9“ und auf der anderen „Gleis 10“ stand, er hatte uns schon öfters gesagt, wie man zum Gleis 9 Ÿ kommt, von dem wir abreisen würden und jedes Mal hatte er uns auch gewarnt, dass sich in der Mauer möglicher Weise Nargel befinden könnten und wir gut aufpassen sollten. Also ich persönlich hielt die Nargel und das meiste andere, das meinen Vater begeisterte für Unsinn, aber natürlich sagte ich ihm das nicht, das wäre nicht fair, schließlich musste er sich seit gut zwei Jahren alleine um Luna und mich kümmern, weil unsere Mum bei einem ihrer Experimente tödlich verunglückt ist. Das war schrecklich, denn Luna und ich waren dabei gewesen, wir waren gerade neun Jahre alt geworden und noch heute hatte ich öfters Albträume von diesem Tag. Erst der Pfiff eines Schaffners riss mich aus meinen Gedanken und ich musste feststellen, dass ich mich bereits auf Gleis 9 Ÿ befand. Schnell packte ich meinen Koffer fester, gab meinem Dad noch einen Kuss auf die Wange und stieg dann, gefolgt von Luna in den Zug. Gleich das erste Abteil, das wir fanden, war leer, so setzten wir uns hinein und schafften unsere Koffer mit einiger Mühe in die Gepäcknetze. Luna zog schon wenige Minuten nach der Abfahrt eine Ausgabe des „Klitterers“ aus der Tasche und vertiefte sich darin, deshalb sah ich aus dem Fenster und entdeckte darin auch mein Spiegelbild. Eigentlich fand ich mich, mit meinen silber- grauen Augen und langen, hellblonden Haaren, die ich zu zwei Zöpfen gebunden hatte, ziemlich hübsch, denn obwohl wir Zwillinge waren, war es kein Problem mich von Luna zu unterscheiden, zwar hatten ihre Augen dieselbe Farbe, dafür standen sie aber leicht hervor, was allerdings nicht sonderlich schlimm war, und ihre Haare, die sie immer offen trug, waren aschblond und dauerzerzaust. Irgendwann begann ich mich dann doch richtig zu langweilen und machte mich auf den Weg, um den Zug zu erkunden. Kaum war ich aus meinem und Lunas Abteil getreten, stieß ich auch schon mit einem rothaarigen Mädchen zusammen, die scheinbar auch in die erste Klasse kam. „Stella Lovegood“, stellte ich mich vor und fügte hinzu: „Du bist eine Weasley, oder? Wir wohnen gar nicht so weit auseinander“. Erst war sie etwas perplex, aber dann lächelte sie und erwiderte: „Ginny, wollen wir uns in ein Abteil setzen?“. „Ja, gerne, allerdings muss ich dich vor meiner Schwester warnen, sie ist lieb und so, aber auch ziemlich merkwürdig…“, antwortete ich, doch das störte Ginny nicht und wir setzten uns wieder zu Luna, die nur einmal kurz aufblickte und Ginny anlächelte, bevor sie wieder hinter ihrer Zeitung verschwand. Mit Ginny verstand ich mich sehr gut und wir hatten den Rest der Fahrt über wirklich viel Spaß. Als wir angekommen waren, wurden wir Erstklässler von einem riesigen Mann zu sich gerufen, der uns zum See führte und uns anwies, immer zu viert in ein Boot zu steigen. Ich setzte mich mit Luna und Ginny in eines, etwas später kam noch ein Mädchen mit braunen Locken zu uns, sie war wohl schüchtern, denn sie sprach nicht mit uns, was mir allerdings recht egal war. Ginny plapperte aufgeregt, dass sie sicher nach Gryffindor kommen würde, schließlich war ihre gesamte Familie dort gewesen und ich erzählte, dass meine Eltern beide in Ravenclaw gewesen waren, sagte aber auch, dass ich mir noch nicht sicher war, wo ich landen würde. Dann kamen wir am anderen Ufer an und wurden hoch zur Schule geführt, es war wirklich ein wundervoller Anblick und als wir, nicht viel später die Große Halle betraten, konnte ich meinen Mund vor Staunen gar nicht mehr zumachen. Auch Luna war fasziniert und fragte mich halblaut, ob ich glaubte, dass es hier Nargel gab, ich beruhigte sie, indem ich sie erinnerte, dass sie ein Schutzamulett trug, damit war das Thema für mich gegessen, doch ich sah, wie viele der anderen Erstklässler uns seltsam anstarrten und versuchte sie zu ignorieren. Da begann eine Lehrerin, die sich als Professor McGonagall vorgestellt hatte, die Namen zu verlesen, richtig aufmerksam wurde ich erst, als Luna aufgerufen wurde, sie trat vor und bekam den Sprechenden Hut aufgesetzt. Gespannt wartete ich und schließlich schrie der Hut: „Ravenclaw“. Noch während Luna zu ihrem Tisch lief hörte ich Professor McGonagall: „Stella Lovegood“. Langsam trat ich vor und ließ mich auf dem Stuhl nieder, dann setzte sie mir ebenfalls den Hut auf den Kopf, er rutschte mir über die Augen und alles wurde schwarz. Plötzlich ertönte eine piepsige Stimme: „Huch, du scheinst mir etwas anders zu sein, als deine Schwester… aber wo stecke ich dich hin? Sicherlich bist du klug, doch ich denke nicht, dass du nach Ravenclaw gehörst… du legst nicht sonderlich viel Wert auf die Meinung anderer, allerdings… hm… ich denke, ich habs: GRYFFINDOR“, das letzte Wort rief er laut in die Halle. Sogleich stand ich auf und ging rüber zum Gryffindortisch, dabei drehte ich mich einmal zu Ginny um, die mir grinsend zuzwinkerte, dann setzte ich mich neben einen rothaarigen Jungen, der so aussah, als ginge er bereits in die dritte oder vierte Klasse. Er hatte große Ähnlichkeit mit Ginny und als ich an ihm vorbei schaute, entdeckte ich einen Jungen, der ihm glich wie ein Ei dem anderen. Der, neben dem ich saß musste wohl meine Verwirrung bemerkt haben, denn er grinste mich an und sagte: „Ich bin Fred und das ist George“, dabei zeigte er auf den Jungen neben ihm. „Stella… ihr seid die Brüder von Ginny, nicht wahr?“, hatte ich meine Sprache wiedergefunden und Fred nickte. Nun betrachtete ich die beiden etwas genauer und stellte erfreut fest, dass ich einen winzigen Unterschied gefunden hatte, womit ich auch gleich lossprudelte: „Ha, mich verwirrt ihr nicht mehr… George hat etwas hellere Augen als du, Fred“. Die Zwillinge wirkten geschockt, sie erzählten mit, dass nicht einmal ihre Mutter sie auseinander halten könnte, woraufhin ich lachte und erwiderte: „Vielleicht sieht man die Unterschiede besser, wenn man selbst ein Zwilling ist“. Dieser Erklärung stimmte die beiden zu, dann meinte Fred: „Du siehst aber nicht so aus, wie deine Schwester… du bist hübscher“. Ich grinste, da erschien auch schon Ginny, ich musste feststellen, dass ich nicht einmal mitbekommen hatte, wie sie aufgerufen wurde, so vertieft war ich in das Gespräch gewesen, doch sie setzte sich einfach auf meine andere Seite und sagte: „Wie ich sehe hast du schon zwei meiner Brüder kennengelernt“, danach redete sie viel von ihrer Familie, was mich allerdings traurig machte, sie bemerkte es und sah mich fragend an. Leise antwortete ich: „Meine Mum ist gestorben als ich neun war…“, „Oh… tut mir leid“, stotterte Ginny, dann erschien das Festessen uns lenkte uns alle ab, vor allem den Nachtisch fand ich klasse, es gab einen riesigen Pudding, ich liebte Pudding, das war eine der wenigen Vorlieben, die Luna und ich teilten, deshalb aß ich gleich drei Portionen, er war köstlich. Nach dem Essen wurden wir in den Gryffindorgemeinschaftsraum geführt, von Percy Weasley, dem ältesten Weasleykind, das noch auf Hogwarts war. Meiner Meinung nach war er viel zu sehr von seiner eigenen Wichtigkeit überzeugt und Fred und George schienen dies ebenso zu sehen, denn sie machten die ganze Zeit spöttische Kommentare zu seinen Anweisungen und Hinweisen. Endlich im Gemeinschaftsraum angekommen wurden uns auch noch die Schlafsäle gezeigt, wobei ich froh war, dass alle Erstklässlerinnen in einem waren, was hieß, dass Ginny bei mir war. Nachdem ich kurz mein Bett inspiziert hatte, es war sehr gemütlich, hüpfte ich die Stufen zum Gemeinschaftsraum wieder herunter und stieß prompt mit George zusammen. „Nicht so schnell, Sternchen“, lachte er und ich boxte ihm leicht in den Bauch. Noch eine ganze Weile unterhielt ich mich mit den Zwillingen und mit Ginny, doch irgendwann meine Ginny dann: „Ich denke, wir sollten jetzt schlafen gehen“. „Nacht, Ginny. Nacht Sternchen“, riefen Fred und George im Chor, zwar hasste ich ihren Spitznamen für mich schon jetzt, aber mir war klar, wenn ich ihnen das sagen würde, bekäme ich ihn nur noch öfter zu hören, deshalb lächelte ich und folgte Ginny in unseren Schlafsaal. Viel zu früh am nächsten Morgen weckte sie mich ziemlich unsanft, indem sie mir Decke und Kopfkissen wegzog und trällerte: „Aufstehen… wir wollen doch nicht zu spät kommen“. Verärgert blinzelte ich sie an, stand jedoch auf und machte mich schließlich fertig, was nicht lange dauerte, ein Glück, denn wir waren wirklich recht spät dran. Also hasteten wir runter in die Große Halle und schlangen schnell ein paar Toasts runter, bevor wir durch die Flure der Schule rannten um noch pünktlich zu Geschichte der Zauberei zu kommen. Es stellte sich aber heraus, dass unsere Eile unnötig gewesen war, denn der Lehrer, er war ein Geist, bekam nicht einmal mit, als wir eintraten und uns in die letzte Reihe setzten, auch unsere Mitschüler registrierten uns kaum, sie standen kurz vor dem Einnicken. Diese Doppelstunde verging quälend langsam, doch irgendwann hatten wir es geschafft und verließen den Raum. Als nächstes hatten wir Zaubertränke und Ginny erzählte mir, sie wisse von ihren Brüdern, dass der Lehrer, Professor Snape, Gryffindors nicht leiden konnte, allerdings wollte ich mir selbst ein Urteil über ihn bilden. Ich muss zugeben, er war tatsächlich ein eher unfreundlicher Zeitgenosse, aber als wir unseren ersten Trank brauten, stelle er sich die ganze Zeit über genau hinter mich und meinte am Ende der Stunde: „Sie haben wirklich ein Talent hierfür, Miss Lovegood“. Die anderen, allen voran Ginny, starrten ihn ungläubig an, während ich ihm dankte und meine Tasche packte. Beim Mittagessen kamen Fred und George zu uns und sagten abwechselnd: „Na, Sternchen“, „wie hast du das denn“, „geschafft? Snape …“, „der hat noch nie jemanden“, „außer Malfoy“, „gelobt…“, „Respekt“, das letzte Wort riefen sie gleichzeitig, ich musste grinsen. In dieser ersten Schulwoche stellte ich fest, dass Zaubertränke tatsächlich mein liebstes und auch mein bestes Fach war, für diese Ansicht wurde ich von den Meisten Gryffindors schief angeguckt, doch das war mir egal. Es war Wochenende und ich hatte mich alleine an den See gesetzt, um ein wenig zu lesen, als auf einmal ein Junge erschien, er hatte weißblonde Haare und im Näherkommen erkannte ich ihn als Draco Malfoy. Ein spöttisches Grinsen spielte um seine Mundwinkel und seine grauen Augen funkelten hinterlistig, doch mir fiel auf, dass er allein war, also ohne seine beiden Gorillas, die ihm sonst immer auf Schritt und Tritt folgten. Ich klappte mein Buch zu und sah ihm entgegen, alle erzählten mir immer, wie gemein und grausam Draco wäre, doch wie schon bei Professor Snape wollte ich ein eigenes Urteil fällen. Allerdings schien in seinem Fall die Meinung der anderen korrekt zu sein, denn er begann: „Na, gar keine bunten Radieschen im Ohr, Lovegood?“. „Hast du das wirklich nötig, Draco?“, setzte ich entgegen, wobei ich absichtlich seinen Vornamen benutzte und einen Augenblick lang war er tatsächlich verwirrt, dann wollte er abfällig etwas erwidern, ich ließ ihn jedoch nicht zu Wort kommen und fuhr fort: „Hast du den Aufsatz in Zaubertränke schon gemacht?“. Jetzt war er vollkommen überrumpelt und klappte den Mund auf und zu wie ein Fisch, bevor er als Antwort den Kopf schüttelte, daraufhin ergriff ich die Initiative und fragte: „Ich muss meinen auch noch machen, wollen wir zusammen in die Bibliothek gehen?“ und als er nicht reagierte, packte ich seinen Arm und zog ihn ein Stück hinter mir her, wobei ich leise eine Melodie summte, die unsere Mum mir und Luna früher immer vorgesungen hatte. Irgendwann befreite Draco seinen Arm, lief aber weiter neben mir her zur Bibliothek. Wir arbeiteten fast zwei Stunden nur an unseren Aufsätzen und sprachen währenddessen kein Wort miteinander, aber als ich dann fertig war meinte ich: „Ich hab Hunger, bestimmt gibt es Pudding… wenn du willst, können wir immer zusammen Zaubertrankhausaufgaben machen“. Er sah verdattert aus, dann nickte er langsam und ich hüpfte mit einem „bis dann“ aus der Bibliothek und lief in die Große Halle, wo ich mich neben Ginny setzte und mir eine große Portion Pudding auftat. „Wo warst du eigentlich?“, fragte Ginny nach einer Weile und ich antwortete mit vollem Mund: „Hausaufgaben“. Sie nickte und das Thema war gegessen, sie war zwar meine beste Freundin, doch ich wusste, dass sie Draco hasste, deshalb behielt ich für mich, dass ich nicht alleine Hausaufgaben gemacht hatte, außerdem war es meine Sache, mit wem ich was unternahm. Die nächsten Tage und Wochen vergingen rasch, ich alberte mit Ginny herum, spielte, zusammen mit Fred und George, anderen Leuten Streiche und traf mich zum Zaubertrankhausaufgaben machen mit Draco in der Bibliothek. So kam es, dass bereits Halloween war, mein Dad sagte immer, Halloween sei ein guter Tag, da sich die Nargel da zurückzogen, ich war nicht sicher, was ich davon halten sollte, aber eines stand fest: ich liebte Halloween. Am Abend gingen Ginny und ich, wobei ich eine ganze Weile auf sie warten musste, weil sie von irgendwoher kam und sich danach, warum auch immer, erstmal die Hände waschen ging, in die Große Halle, die so wundervoll geschmückt war, dass ich beinahe den Pudding vor mir vergaß, allerdings nur beinahe. Vollgefuttert machten wir uns nach dem Essen gemeinsam mit Fred und George auf den Weg zum Gryffindorgemeinschaftsraum. Wir bogen gerade in einen Korridor im zweiten Stock und erstarrten: an der gegenüberliegenden Wand stand in leuchtend roten Buchstaben: Die Kammer des Schreckens wurde wieder geöffnet. Feinde des Erben nehmt euch in Acht. Dann hörte ich Dracos Stimme: „Schlammblüter ihr seid auch bald dran“. Ich ignorierte ihn und erst jetzt fiel mir auf, dass etwas unter einer der Fackeln hing, vorsichtig trat ich darauf zu und zuckte zurück, es war Mrs. Norris, die Katze des Hausmeisters, sie war hart wie Stein. In diesem Moment erschienen mehrere Lehrer, schnell machte ich einige Schritte zurück und wartete. Die Lehrer wiesen uns an, in unsere Schlafsäle zu gehen, forderten jedoch Ron, auch einer von Ginnys Brüdern, und seine Freunde Harry Potter und Hermine Granger auf, ihnen zu folgen. Während wir nun also durchs Schloss liefen, bemerkte ich, dass Ginny vollkommen in Gedanken versunken war und irgendwie merkwürdig schaute, ich sprach sie allerdings nicht darauf an, vielleicht hatte sie ja wirklich Nargel im Kopf, wer weiß. In der nächsten Zeit ging alles drunter und drüber: bei einem Quidditchspiel wollte einer der Klatscher Harry, er war unser Sucher, töten und zwei muggelstämmige Schüler, der Gryffindor Erstklässler Colin Creevey und der Hufflepuff Zweitklässler Justin Finch- Fletchley, wurden, ebenso wie unser Hausgespenst, der Fast Kopflose Nick, versteinert. Ich weiß nicht warum, aber viele hielten Harry für den Täter, für den Erben Slytherins, wohingegen die, die an seine Unschuld glaubten, Draco verdächtigten. Eigentlich war ich mir ziemlich sicher, dass keiner der beiden es war, wobei Draco es wahrscheinlich gerne gewesen wäre. Erst als auch Harrys Freundin, Hermine, versteinert in der Bibliothek gefunden wurde, suchten sich die, die ihn beschuldigt hatten einen neuen möglichen Täter. Natürlich machte ich mir Sorgen wegen diesem Kammer des Schreckens Getue, doch meine größte Sorge galt Ginny, denn mit jedem Tag wurde sie seltsamer und nervöser. Eines Tages, ich saß gerade mit Draco, ja wir trafen uns immer noch, in der Bibliothek und machte Hausaufgaben, als die Stimme von Professor McGonagall durch die Flure hallte, sie wies alle Schüler an, in ihre Gemeinschaftsräume zu gehen und bat die Lehrer, ins Lehrerzimmer zu kommen. Schnell warf ich Draco noch einen Blick zu, allerdings schien er genauso verwirrt wie ich, dann machte ich mich auf den Weg in den Gryffindorgemeinschaftsraum. Dort angekommen empfing mich gleich Fred: „Hey, Sternchen, hast du ne Ahnung, was los ist?“. Ich schüttelte den Kopf und setzte mich neben ihn auf eines der Sofas. Es dauerte nicht lange, dann erschien Professor McGonagall, sie schaute mitleidig zu Fred, George und Percy, bevor sie begann: „Die Schule wird geschlossen, Sie werden alle morgen abreisen, eine Schülerin wurde in die Kammer entführt… Ginny Weasley“. Auf ihre Worte folgte geschocktes Schweigen, alle schauten zu Fred, George und Percy, die nur starr geradeaus guckten. Auch ich war entsetzt, aber ich versuchte den dreien Mut zu machen, doch sie schienen mich gar nicht zu hören, deshalb zog ich mich in meinen Schlafsaal zurück. Zu unser aller Überraschung kam Professor McGonagall bereits in den frühen Morgenstunden erneut, sie sagte, dass Harry und Ron Ginny aus der Kammer gerettet hatten und dass das Monster in ihrem Innern besiegt war, dann verließ sie, gefolgt von den Weasleys, den Gemeinschaftsraum. Als dann auch noch die Versteinerten wieder geheilt waren, waren alle so erleichtert, dass die Prüfungen abgesagt wurden. Am letzten Schultag, ich war gerade auf dem Weg in die Große Halle zum abendlichen Festessen, entdeckte ich Luna, sie schaute ins Innere einer Ritterrüstung. „Suchst du was Luns?“, fragte ich sie und sie sah auf. „Meine Kleider sind fast alle verschwunden… ich denke das waren die Nargel“, erwiderte sie vielsagend. Zwar hatte ich eher einige ihrer Mitschüler im Verdacht, aber natürlich half ich ihr suchen. Wir fanden ihre Sachen an den unmöglichsten Plätzen, zum Beispiel hatte jemand eines ihrer Hemden mithilfe eines Verkleinerungszaubers in ein Schlüsselloch gequetscht. Als wir endlich alle ihre Sachen gefunden hatten, hatten wir den Großteil des Essens verpasst, kamen jedoch gerade noch rechtzeitig für den Nachtisch. Auf der Rückfahrt im Hogwartsexpress saßen Ginny, Luna uns ich in einem Abteil, ich konnte sehen, dass Ginny Luna für äußerst seltsam hielt, bemerkte aber auch, dass die beiden sich recht gut verstanden. Bei unserer Ankunft verabschiedete ich mich von Ginny, winkte Fred und George und lief dann, zusammen mit Luna, zu unserem Dad, der uns bereits erwartete. Zu meinem Missfallen apparierten wir wieder nach Hause. Da unser Haus nicht weit von dem der Weasleys entfernt war, arrangierten wir ein Treffen und, auch wenn die Weasleys meinen Dad und meine Schwester sehr eigenartig fanden, war es ein wirklich toller Tag. Die Ferien vergingen und am 1. September brachte unser Dad Luna und mich zum Gleis 9 Ÿ, natürlich apparierten wir wieder, langsam gewöhnte ich mich daran. Kaum waren wir da, entdeckte ich Ginny, sie hatte mich auch gesehen und rannte mir entgegen, erst umarmte sie mich und danach auch Luna. Mit einem Kuss auf die Wange verabschiedete ich mich von meinem Dad, dann hopste ich, gefolgt von meiner Schwester und Ginny in den Zug. Nach einer Weile fragte Luna Ginny, ob sie schon mal einen Schumpfhörnigen Schnarchkackler gesehen habe, Ginny schaute verdattert zu mir und ich musste über ihren Gesichtsausdruck laut loslachen. Immer noch verwirrt, verneinte sie dann Lunas Frage und fiel in mein Gelächter mit ein. Das gesamte Schuljahr patrollierten einige Dementoren um die Schule herum, da der berüchtigte Massenmörder Sirius Black aus Askaban ausgebrochen war. Doch ansonsten verlief das Jahr recht ereignislos, wenn man es mit dem letzten vergleicht. Einmal wurde Draco von einem Hippogreif angegriffen, er machte zwar eine riesige Show, wurde aber nicht schlimm verletzt. In den auf dieses Schuljahr folgenden Sommerferien verbrachte ich die letzte Woche bei den Weasleys. Ginny erzählte mir, dass sie beim Finale der Quidditchweltmeisterschaft gewesen waren, dass das Spiel super war und dass nach dem Spiel Totesser die Veranstaltung sprengten und sie zu einer verfrühten Abreise zwangen. Eigentlich hätte ich entsetzt sein sollen, doch ich war begeistert, liebend gerne wäre ich dabei gewesen. Als uns Mr. und Mrs. Weasley dann zum Bahnhof brachten, war ich hoch erfreut, denn wir apparierten nicht, sondern fuhren mit magisch vergrößerten Taxis, ich strahlte so, dass Fred und George die ganze Zeit über riefen: „Seht wie unser Sternchen strahlen kann“. Irgendwann verlor Mrs. Weasley dann allerdings die Beherrschung und sagte die beiden sollen gefälligst ihre Klappen halten. Vor dem Zug wartete schon Luna auf mich und zusammen mit Ginny setzten wir uns in ein Abteil. Wir quatschten und alberten herum, es war also eine lustige Fahrt. In der Schule angekommen setzten wir uns an unsere jeweiligen Haustische und lauschten Dumbledores Rede, er erzählte, dass dieses Jahr das Trimagische Turnier in Hogwarts stattfinden würde und dafür in wenigen Wochen Schülerinnen und Schüler der Schulen Beauxbaton und Durmstrang mitsamt ihrer Schulleiter anreisen würden. Alle waren begeistert und es gab in den kommenden Tagen kein anderes Thema im Schloss. Endlich war es soweit, unsere Gäste kamen an, ich musste feststellen, dass viele der Jungs von unserer Schule vollkommen fasziniert von den Französinnen waren, sie gafften ihnen nach wie sonst was. Auch Ginny fiel das auf und ihr missfiel das Ganze noch viel mehr als mir. Am nächsten Tag traf ich mich mit Draco am See, eigentlich wollten wir wieder zusammen Hausaufgaben machen, doch ich war nicht bei der Sache und fragte ihn schließlich: „Was findet ihr Jungs bloß so toll an diesen französischen Tussis?“. Überrascht schaute er mich an, dann meinte er: „Sie sind hübsch, aber so toll finde ich die gar nicht…“. Ich warf ihm einen zweifelnden Blick zu und beugte mich wieder über meinen Aufsatz. Inzwischen wusste die ganze Schule, dass ich, die Schwester der Verrückten, die auch noch in Gryffindor war, sich mit dem Prinzen von Slytherin traf. Öfters bekam ich zu hören, ich sei bei weitem keine typische Gryffindor, das war mir jedoch egal, ich hatte noch nie besonders viel Wert auf die Meinungen anderer Leute gelegt. Schließlich war es soweit, die Champions wurden ausgelost und unser Hogwarts- Champion war Cedric Diggory. Zur allgemeinen Verwunderung wurde aber auch noch der Name „Harry Potter“ aus dem Feuerkelch geschleudert und da eine Regel besagt, dass ein einmal ernannter Champion nicht mehr zurücktreten kann, gab es nun also zwei Hogwarts- Champions. Die meisten waren für Cedric und viele trugen zudem noch Anstecker, auf denen „Potter stinkt“ zu lesen war, ich fand das lächerlich, was ich auch jedem der Anstecker- Träger sagte. Bei der ersten Aufgabe saß ich neben Ginny, die sich totale Sorgen um Harry macht, und Luna, hinter uns hatten Fred und George Platz genommen, die bereits Wetten angenommen hatten. Harry war der Champion, der als letzter antreten musste und zudem hatte er noch den gefährlichsten Drachen abbekommen, obwohl ich Harry ganz nett fand, musste ich allerdings feststellen, dass es mir ziemlich egal war, ob der Drache ihn zerquetschte oder nicht. Letzten Endes überlebte Harry und wurde sogar noch erster, was nun viele der Hogwarts- Schüler doch dazu brachte, ihn als ihren Champion anzuerkennen. Kurz vor Weihnachten hörten wir, dass für alle Schüler ab der vierten Klasse ein Weihnachtsball geplant sei, ich war heilfroh, dass mich das noch nicht betraf und erntete damit wieder einmal nur verständnislose Blicke meiner Mitschülerinnen, die es alle schrecklich fanden, nicht auf den Ball gehe zu können, wenn sie nicht von einem älteren Schüler gefragt würden. Als ich an diesem Nachmittag in den Gemeinschaftsraum kam, stellte Fred sich mir in den Weg, er hielt mich fest, damit ich nicht einfach um ihn herum ging und meinte: „Willst du mit mir zum Ball gehen, Sternchen?“. Ich lachte und riss mich los, dann erwiderte ich immer noch kichernd: „Ganz sicher nicht, ich bin froh, dass für mich noch keine Anwesenheitspflicht besteht, da werde ich doch nicht freiwillig hingehen… nichts gegen dich, aber das ist mein letztes Wort“. Damit hatte er nicht gerechnet, dass konnte ich sehen, doch leid taten mir meine Worte nicht, also ließ ich ihn stehen und setzte mich in einen der Sessel, bis George zu mir kam, er grinste und sagte: „Na danke, jetzt muss ich nach einer Begleitung für Fred suchen“. Sofort musste ich wieder lachen, als ich mich ein bisschen beruhigt hatte wünschte ich George viel Spaß und stieg die Treppe zu meinem Schafsaal hinauf. Wenige Tage vor Beginn der Weihnachtsferien traf ich mich noch einmal mit Draco in der Bibliothek, dort fragte ich ihn: „Und mit wem gehst du zu dieser Schreckensveranstaltung?“. Er lachte und meinte, ich wäre wohl das einzige Mädchen, dass nicht zu diesem Ball wollte, meine Antwort darauf war: „Ist doch schön, dann bin ich was Besonderes“. „Das sowieso“, fügte Draco noch hinzu, dann verabschiedete er sich, ohne meine Frage zu beantworten. Weihnachten kam und ging, vom Ball hatte ich nicht viel mitbekommen, was mir auch ganz recht war und so langsam fieberten alle der Zweiten Aufgabe entgegen. Diese Aufgabe fand am See statt, jeder der Champions musste eine Person vom Grund des Sees und aus der Gewalt der Wassermenschen retten, dafür hatten sie nur eine Stunde Zeit. Eigentlich wollte ich mich zu Luna und Ginny setzten, aber um die beiden herum waren alle Plätze bereits belegt, so suchte ich mir weiter hinten einen Platz. Bald schon gesellte sich unerwarteter Weise Draco zu mir, er grinste und feixte: „Ich hoffe Potter säuft ab“. Ich zuckte mit den Schultern und erwiderte: „Naja, wäre wenigstens mal was anderes“. Über diese Äußerung meinerseits war Draco zwar verwundert, allerdings auch irgendwie erfreut, denn er sprach weiter: „Wusste gar nicht, dass du so denkst, du hast ihn doch immer wegen dieser Anstecker in Schutz genommen“. „Na und? Das war ja auch wirklich armselig“, antwortete ich ruhig und er lachte. Wir achteten kaum noch darauf, was im See geschah, sondern unterhielten uns die ganze Zeit. Am Ende der Aufgabe stellten wir fest, dass diesmal Cedric gewonnen hatte und Harry zweiter wurde. „Tja, Draco, alle noch da“, sagte ich gespielt betrübt, dann machte ich mich auf den Weg, um mit Ginny in unseren Gemeinschaftsraum zu gehen. Als dann schließlich die dritte Aufgabe anstand, suchte ich mir gleich einen Platz neben Draco und wieder einmal achteten wir mehr auf unser Gespräch, als auf irgendetwas sonst. Erst als mehrere Leute anfinge zu schreien schaute ich mich um: Harry und Cedric waren wieder da, mit dem Trimagischen Pokal, aber Cedric war tot und Harry verkündete matt, dass der Dunkle Lord wiedergekehrt sei. „Potter spinnt“, rief Draco in die Menge, doch daraufhin zischte ich ihn an: „Ich kann von Harry denken, was ich will, aber in diesem Fall weißt du genauso gut wie ich, dass er die Wahrheit sagt“, dann drehte ich mich um und ließ ihn einfach stehen. Ich sah, wie unser Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste, Professor Moody, Harry ins Schloss führte, mir kam das äußerst komisch vor, deshalb folgte ich ihnen. Sie gingen in Moodys Büro und ich hörte, wie ein Schlüssel im Schloss gedreht wurde, sie hatten sich eingeschlossen. Ich zögerte nur eine Sekunde, dann zückte ich meinen Zauberstab, den ich hinter mein Ohr geklemmt hatte, und sprach: „Alohomora“. Die Tür schwang auf und ich erhaschte einen Blick auf Harry, dessen gesamter Arm blutete, bevor Moody mit wutverzerrtem Gesicht auf mich zu kam, ich hatte nicht die geringste Idee, was ich nun tun sollte, doch glücklicher Weise erschienen in diesem Augenblick Dumbledore, Professor McGonagall und Professor Snape. Noch während Dumbledore Moody schockte, machte ich mich unauffällig aus dem Staub. Auf der Rückfahrt im Zug kam Harry zu mir, er bedankte sich, was mich aber völlig kalt ließ, ich nickte nur und wandte mich dann wieder Luna zu. Die Sommerferien vergingen schnell und am ersten Schultag erwartete uns gleich eine nicht so erfreuliche Überraschung: unsere neue Lehrerin in Verteidigung gegen die Dunklen Künste, Dolores Jane Umbridge. Sie war eine kleine, hässliche, krötengesichtige Frau, die immer pink trug und zudem aus dem Zaubereiministerium kam, was hieß, dass sie der Auffassung war, der Dunkle Lord sei nach wie vor verschwunden. Ich konnte diese Frau von Anfang an nicht leiden und war bei Weitem nicht die einzige, der das so ging. Eines Tages, wir hatten gemeinsam mit den Ravenclaws, fragte Luna sie, ob sie von den Nargeln befallen wäre, oder warum sie sonst so unglaublich dämlich sei. Da ich gehört hatte, dass Umbridge gerne Nachsitzen verteilte warf ich schnell ein: „Professor, wissen sie was, ich denke, das ist einfach Ihr natürliches Ich, dafür kann man nichts, es ist genauso wie mit dem Aussehen, ich kann mir schon denken, dass Sie gerne nicht so ein Krötengesicht hätten, oder?“. Mein Plan ging auf, Umbridge vergaß, sich um Luna zu kümmern und verpasste dafür mir eine Runde Nachsitzen. Pünktlich um acht stand ich dann in Umbridges Büro und sie wies mich an, immer wieder den Satz „Ich muss Respekt lernen“ aufzuschreiben, wobei sie mir eine Spezialfeder reichte, die so verhext war, dass ich mit meinem eigenen Blut schrieb und sich die Worte in meine linke Hand ritzten, was sehr schmerzhaft war. Ich weiß nicht, wie lange ich das machen musste, aber als sie mich endlich entließ, spürte ich meine Hand schon lange nicht mehr. Auf dem Weg in den Gryffindorgemeinschaftsraum tanzten mir dann schwarze Punkte vor den Augen und ich musste mich kurz auf den Boden setzen, wo ich dann das Bewusstsein verlor. „Stella? Hörst du mich?“, „Sieh dir ihre Hand an“, „Stella!“, ich kannte die Stimmen, konnte sie aber im Moment nicht zuordnen, da merkte ich, wie jemand mich hoch hob. Irgendwann wurde ich auf einem weichen Sofa abgelegt, jetzt schaffte ich es auch, die Augen zu öffnen und blickte direkt in die besorgten Gesichter von Fred und George. Als sie sahen, dass ich wach war, lehnten sich die beiden etwas zurück und ich konnte mich aufsetzen. „Mein Gott, Stella, die Frau hat dich gefoltert“, meinte George und ich lächelte gequält, da erst fiel mir auf, dass meine linke Hand bandagiert war, fragen schaute ich von einem zum anderen. „Wenn man wie wir öfters mal Selbstversuche durchführt, kann man das“, fügte er hinzu. „Das wird wieder, Sternchen“, murmelte nun auch Fred, dann half er mir auf die Beine und ich wankte in meinen Schlafsaal. Der nächste Tag verging schleppend langsam, so auch der darauf folgende. Ich hatte mir inzwischen angewöhnt, die Stunden bei Umbridge zu schwänzen und in der Zeit ein wenig spazieren zu gehen. Einmal traf ich dabei auf Draco, der mir misstrauisch entgegenblickte und schließlich fragte: „Müsstest du nicht im Unterricht sein?“. „Die Frage kann ich zurückgeben“, antwortete ich und ein leichtes lächeln spielte um seine Mundwinkel, bevor er weiter sprach: „Ich habe eine Freistunde… und du?“. „Ich nicht“, gab ich zu, „aber in den Unterricht dieser alten Sabberhexe setzte ich mich gewiss nicht noch einmal“. „Warum?“, ich zögerte, doch dann wickelte ich meinen Verband ab und hielt ihm meine Hand hin, „darum“, sagte ich nur. Entsetzt riss er die Augen auf und starrte mich an, ich zuckte mit den Schultern und ließ meine Hand wieder sinken. Von da an trafen wir uns jede Woche in dieser Stunde, auch, als ich mich der DA, einer Geheimgruppe, die von Harry die Zauber und Flüche lernte, die Umbridge uns nicht zeigen wollte, angeschlossen hatte und er dem Inquisitionskomando beigetreten war, das Inquisitionskomando war nichts anderes, als Schüler, die für Umbridge spionierten und andere bei ihr anschwärzten. Häufig sagten mir andere DA- Mitglieder, ich solle gefälligst aufhören, mich mit dem Feind, also Draco, zu treffen, doch das war meine Sache und ging niemanden sonst etwas an. Die Zeit verging und beim letzten DA- Treffen vor Weihnachten versuchte Harry uns den Patronus- Zauber beizubringen. Mir gelang es sogar richtig gut, bereits bei meinem dritten Versuch sprang eine Katze aus der Spitze meines Zauberstabs und die anderen applaudierten. Auch nach den Weihnachtsferien gab es DA- Treffen, aber Umbridge erlangte immer mehr Macht in der Schule und es wurde für uns immer schwieriger hinter ihrem Rücken etwas zu tun. So kam es, dass wir schließlich verraten wurden, von irgend so einer zwei Jahre älteren Ravenclaw, da ich klug genug war, unsere Mitgliederliste verschwinden zu lassen, gelang es allerdings einigen zu entkommen. Ich entkam nur dankt Draco, denn ich war ihm mitten in die Arme gelaufen, doch er hatte Platz gemacht und geflüstert: „Hau ab, Stella… los“. Bis jetzt hatte ich noch keine Gelegenheit gehabt, ihm zu danken, schließlich hatte er viel zu tun mit seinen ZAG- Prüfungen. Ich hatte von Fred und George erfahren, dass sie die Prüfungen der Fünftklässler sprengen wollte, indem sie lauter Feuerwerkskörper explodieren lassen würden, deshalb setzte ich mich auf eine Bank vor der Großen Halle, denn dort fanden die Prüfungen statt, und wartete. Ich saß noch gar nicht lange, als ich das Knallen von Knallfröschen und Zischen von Raketen hörte, alle Schüler rannten aus ihren Klassenräumen und Fred und George flogen auf ihren Besen über unsere Köpfe hinweg, auch die Fünftklässler strömten nun aus der Großen Halle und ich hielt Ausschau nach Draco. Endlich entdeckte ich ihn und bahnte mir einen Weg durch die Menge auf ihn zu. Gerade hatte ich ihn erreicht, als George noch einmal neben mir landete und sagte: „Du musst uns in der Winkelgasse besuchen kommen, ja?“. Ich grinste und nickte, bei dem Lärm hätte er mich eh nicht gehört, dann drehte ich mich wieder zu Draco, der sich gerade abwenden wollte. Schnell packte ich seinen Arm und zog ihn hinter mir her nach draußen, wo es, wenn auch nur etwas, leiser war, dann bedankte ich mich und er meinte: „Ich kann ja schlecht zulassen, dass sie dir noch einmal die Hand zerkratzt“. Lächelnd hakte ich mich bei ihm unter und führte ihn zum See runter, dort war es bei weitem ruhiger. Eine Weile unterhielten wir uns, doch dann mussten wir wieder hoch zum Schloss. Oben angekommen machte ich mich auf die Suche nach Luna oder Ginny, doch ich konnte keinen der beiden entdecken. Erst am nächsten Morgen erfuhr ich, dass sie zusammen mit Harry, Ron, Hermine und Neville Longbottom ins Zaubereiministerium eingedrungen waren und sich dort einen Kampf mit mehreren Totessern geliefert hatten, unter denen auch Dracos Vater gewesen war. Nun war es offiziell: der Dunkle Lord war zurück, ich hätte Angst haben müssen, hatte ich aber nicht, ich bedauerte nur, dass ich nicht mit im Ministerium gewesen war. Die Sommerferien vergingen schnell und dann stand unser fünftes Schuljahr bevor, das ZAG- Jahr, doch ich machte mir wegen der Prüfungen keine Sorgen. Die ersten Tage und Wochen verstrichen wie immer, bis auf die Tatsache, dass Draco sich nicht mehr mit mir traf, weder zum Hausaufgabenmachen, noch zum Reden, ich fand es schade, denn ich mochte ihn wirklich gerne. Wenn ich ihm auf den Gängen begegnete, wich er mir aus, oder beleidigte mich, trotzdem gab ich nicht auf, bis er eines Tages zu mir sagte: „Verschwinde, du bist eine Plage, du hättest zusammen mit deiner Mum krepieren sollen“. Das war zu viel, ich zuckte zurück, als hätte er mich geschlagen, seit diesem Tag würdigte ich ihn keines Blickes mehr. Es war bereits ein Großteil des Schuljahres vergangen, als ich, während ich durch die Flure der Schule schlenderte, ein Schluchzen hörte. Ich folgte dem Geräusch in einen Toilettenraum und entdeckte Draco, er weinte, in diesem Moment vergaß ich wie gemein er zu mir gewesen war, ging rasch zu ihm herüber und legte ihm eine Hand auf die Schultern. Erschrocken sah er auf und starrte mich an, wandte den Blick dann aber wieder ab. „Was ist los?“, fragte ich leise, ich hatte mitbekommen, wie Harry behauptet hatte, Draco wäre ein Totesser und jetzt war ich mir sicher, dass er Recht gehabt hatte, allerdings war ich mir ebenso sicher, dass Draco nicht freiwillig einer geworden war, sonst würde wohl kaum heulend in einem Klo sitzen. Zuerst zeigte er keine Reaktion, nach einer Weile schüttelte er jedoch den Kopf, ich verstand, manche Dinge konnte man einfach nicht aussprechen. Stumm setzte ich mit auf den nassen Boden und er ließ sich neben mir an der Wand heruntergleiten. Doch so saßen wir nicht lange, denn auf einmal kam Harry herein, er fing an sich mit Draco zu streiten. Die beiden schrien sich an und schließlich schossen sogar Flüche durch die Luft. Ich wollte dem ein Ende bereiten und zog meinen Zauberstab hinter meinem rechten Ohr hervor, aber in diesem Augenblick brach Draco zusammen, seine Brust war aufgerissen und Blut strömte aus den Wunden auf den Boden. Entgeistert schaute ich zu Harry, der nicht minder geschockt wirkte, noch während ich überlegte, was ich tun könnte, erschien Professor Snape. Er verschloss Dracos Wunden, hob ihn mithilfe eines Schwebezaubers vom Boden und wies Harry und mich an, ihm zu folgen. Schweigend lief ich neben Harry hinter unserem Lehrer her in Richtung Krankenflügel, dort kümmerte sich dann Madam Pomfrey um Draco und behielt auch mich bei sich, ich hätte ja einen Schock haben können. Es stellte sich jedoch heraus, dass es mir gut ging und nachdem sie mir versichert hatte, dass es Draco schon bald besser gehen werde, schickte mich Madam Pomfrey zurück in meinen Gemeinschaftsraum. Als er wieder aus dem Krankenflügel entlassen wurde, ging Draco mir wieder aus dem Weg und ich hatte mich schon damit abgefunden, als er eines Abends, ich war noch in der Bibliothek, zu mir kam und mit zitternder Stimme meinte: „Stella, hör mir bitte zu… ich soll etwas tun, etwas falsches, doch ich kann mich dem nicht entziehen… ich bitte dich versteh das… vielleicht kannst du mir dann irgendwann auch verzeihen“. Ich hatte nicht die Gelegenheit, zu antworten, denn er verschwand sofort wieder und ich war mit meiner Tasche nicht schnell genug, ihm zu folgen. Was sollte das heißen? Was würde er tun? So viele Fragen schwirrten in meinem Kopf umher, allerdings hatte ich keine Antworten auf sie. Bereits am nächsten Abend wurde mir die Bedeutung von Dracos Worten klar, denn Totesser drangen auf mir unverständlichen Wegen in die Schule ein und es kam zum Kampf, der damit endete, dass Professor Snape Dumbledore tötete und Draco gemeinsam mit den Totessern floh. Ich war verzweifelt, doch nicht auf Grund von Dumbledores Tod, sondern weil ich mich fragte, wie ich mich so in den Menschen täuschen konnte, schließlich hatte ich, im Gegensatz zu den meisten anderen, sowohl Snape als auch Draco gemocht, hatte ich wirklich eine so schlechte Menschenkenntnis? Nach Dumbledores Begräbnisfeier reisten alle Schüler mit dem Hogwartsexpress ab. In London wartete unser Dad auf Luna und mich, ohne zu murren ließ ich das Apparieren über mich ergehen. Die Ferien waren von den ständigen Drohungen des Ministeriums, das inzwischen fast vollends auch Totessern bestand, überschattet, die unseren Dad dazu bringen wollten, im „Klitterer“ nur noch das zu schreiben, was sie wollten, das er schrieb, aber unser Dad zeigte Rückgrat und ließ sich nur bedingt einschüchtern. Gegen Ende der Ferien erhielten wir dann eine Einladung der Weasleys zur Hochzeit von Bill, dem ältesten Sohn, und Fleur, sie war beim Trimagischen Turnier Champion für Beauxbaton gewesen, bei diesem Turnier hatten sich die beiden auch kennengelernt. Natürlich freute ich mich und Luna und ich kramten gleich ein paar hübsche Kleider aus unseren Schränken. Nach längerem probieren entschied sich Luna dann schließlich für ein gelbes Sommerkleid und ich wählte ein ähnliches in orange- rot, dazu steckte ich mir noch eine Mohnblume ins Haar und war zufrieden. Auf der Hochzeit angekommen, wie auch anders zu erwarten waren wir appariert, entdeckte ich Fred und George, die den Gästen ihre Plätze zuwiesen. Ich lief zu ihnen herüber und fragte lächelnd: „Und wo ist mein Platz?“. Die beiden wirkten irritiert, sie erkannten mich nicht, erst als mein Dad und Luna hinter mich traten, begriffen sie und machten große Augen. Fred fasste sich als erster und zeigte uns, wo wir uns setzten konnten. Etwas später gesellte sich auch Ginny kurz zu uns, da sie aber Brautjungfer war, hatte sie nicht viel mehr Zeit, als mir zu sagen, wie hübsch ich denn aussähe, ein Kompliment, dass ich gleich zurückgeben konnte. Die Trauung war recht schön, doch ich hielt nicht sonderlich viel von sowas, deshalb gefiel es mir auch gar nicht, als sich danach dann eine Tanzfläche bildete. Eine Weile sah ich Luna beim Tanzen zu, dann verließ ich das Festzelt und setzte mich in den Garten. Ich saß noch nicht lange da, als Luna sich neben mir ins Gras fallen ließ und murmelte: „Sind mir zu viele Schlickschlupfe da drin…“. Grinsend streckte auch ich mich aus, fast wäre ich eingeschlafen, allerdings geschah etwas in diesem Moment, denn im Zelt brach Panik aus, ich sah unseren Dad, der auf uns zugerannt kam, am Arm packte und mit uns zusammen disapparierte. „Was war denn los?“, ich schaute meinen Dad fragend an und er erwiderte schlicht: „Totesser“. Den Rest der Ferien über hörten wir nichts mehr von den Weasleys oder sonst wem, wenn ich ehrlich bin, machte ich mir sogar ein wenig Sorgen und am 1. September hielt ich am Gleis sofort Ausschau nach Ginny. Plötzlich stand sie vor mir und umarmte mich und danach auch Luna, ich war erleichtert und zu dritt stiegen wir in den Zug. In Hogwarts angekommen mussten wir feststellen, dass sich viel geändert hatte: Snape war jetzt Schulleiter und der Unterricht in Die Dunklen Künste, wie es nun hieß, wurde von zwei Totessern gegeben, die jede Chance nutzten, um uns Strafen aufzudrücken, Umbridge war nichts dagegen. Wir mussten den Cruciatus- Fluch an Erstklässlern ausprobieren und als ich mich weigerte, sollte ich mich zwischen diese stellen, sodass auch ich den Fluch abbekam, es tat höllisch weh und ich weiß nicht, ob ich den Mut habe, mich noch einmal zu widersetzen. Alles in allem war es schrecklich, deshalb war ich mehr als froh, als die Weihnachtsferien begannen und Luna und ich in den Hogwartsexpress stiegen, um die Ferien zu Hause zu verbringen. Wir waren schon fast in London, da öffnete sich unsere Abteiltür und zwei große, in schwarz gekleidete Männer traten ein, der eine packte Luna, der andere schloss seine Finger schraubstockähnlich um meine Handgelenke. Den Bruchteil einer Sekunde standen wir so da, dann apparierten wir. Schließlich landeten wir vor einem schmiedeeisernen Tor, das sich von selbst öffnete, als wir nähertraten. Ich versuchte mich zu wehren, doch der Mann war einfach zu stark, er zerrte mich durch das Tor und in Richtung eines großen Herrenhauses, hinter mir erging es Luna nicht anders. Eine Frau mit zottigen, schwarzen Haaren riss die Tür auf und grinste uns boshaft entgegen, ich erkannte sie von Fahndungsplakaten her als Bellatrix Lestrange. Mutig hob ich den Kopf und sah ihr genau in die Augen, was ihr scheinbar zu missfallen schien, denn sie holte aus und schlug mir heftig ins Gesicht, danach hielt ich den Blick gesenkt. Auch mich umzuschauen wagte ich nicht solange sie direkt neben mir ging, deshalb hatte ich keine Ahnung wo wir uns befanden. Schließlich, meine Hände fühlten sich bereits taub an, ließ der Kerl mich los und stieß mich, gefolgt von Luna, in einen dunklen Kellerraum. Es war stockdunkel nachdem die Tür zugefallen war und ich begann vorsichtig die Wände abzutasten. Plötzlich fasste ich in etwas, das sich nach Haaren anfühlte und mit einem unterdrückten Aufschrei sprang ich zurück. „Wer sind Sie?“, fragte ich in Richtung der Person, die dort auf dem Boden kauerte. Lange blieb es still, dann ertönte jedoch ein leises Krächzen: „Garrick Ollivander… ich habe Zauberstäbe verkauft… in der Winkelgasse“. Mr. Ollivander? Weshalb hockte der denn in diesem Kerker? Er spürte wohl, dass mir eine Menge Fragen durch den Kopf gingen, denn er sagte mit brüchiger Stimme: „Das tut nichts zur Sache Miss, aber warum sind Sie und Ihre reizende Schwester hier?“. Nun sprach auch Luna, sie erzählte, dass wir keine Ahnung hatten, was los war und wir nicht einmal wussten, wo wir uns befanden. Auch Ollivander konnte dazu nichts beisteuern, erst jetzt bemerkte ich, dass sich eine weitere Person im Verließ aufhielt, es war einer der Kobolde von Gringotts. Ich konnte mir keinen Reim darauf machen und setzte mich schließlich mit dem Rücken an eine der Wände, wo ich dann einnickte. Es war immer noch finster um mich herum als ich aufwachte, aber es war zudem auch noch totenstill. „Luns… Luna!“, flüsterte ich, bekam jedoch keine Antwort, auch Mr. Ollivander und der Kobold waren verschwunden. Langsam stieg die Angst in mir hoch und mein Herz begann zu rasen, da hörte ich, wie sich ein Schlüssel im Schloss drehte und eilte zur Tür. Von dem Licht, das nun in den Raum fiel, wurde ich geblendet und musste meine Augen zusammenkneifen, als jemand, vermutlich derjenige, der die Tür geöffnet hatte, überrascht und entsetzt zugleich meinen Namen rief, ich kannte die Stimme, hatte sie aber schon lange nicht mehr gehört. Nach und nach hatten sich meine Augen an das Licht gewöhnt und ich sah Draco, sein Gesicht nur eine Hand breit von meinem entfernt, vor mir stehen. „Stella… ich…“, begann er, doch ich unterbrach ihn barsch: „Wo sind die anderen, wo ist meine Schwester“. Daraufhin druckste er herum, als ein Schrei ertönte, ich war mir sicher, dass es Ollivander war, der schrie. „Was war das? Verdammt Draco, was macht ihr hier mit uns?“. Er antwortete nicht, in seinen Augen konnte ich tiefes Bedauern erkennen und plötzlich, mir war klar, wie komisch das in meiner Lage war, hatte ich Mitleid mit ihm. „Es ist nicht deine Schuld…“, setzte ich, lächerlicher Weise an, aber dieses Mal war er es, der mich unterbrach: „Oh doch, Stella, es ist ebenso meine Schuld, wie die meiner Eltern, aber ich will das nicht mehr“, die letzten Worte waren beinahe ein Schluchzen, „ich hol dich hier raus, dich und alle anderen“. Das war ein Versprechen, allerdings eines, das er, wie mir durchaus bewusst war, nicht würde halten können. „Warum sind wir hier?“, fragte ich leise und er erwiderte: „Damit euer Dad unter Kontrolle ist“. Das war also der Grund, sie erpressten unseren Dad, damit er in seiner Zeitung nicht mehr zum Widerstand aufrief. In diesem Augenblickt ertönte die kreischende Stimme von Bellatrix: „Draco, komm endlich hoch, was machst du da eigentlich? Und schaff mir dieses Gör aus den Augen“. Schnell reichte er mir eine Schale mit trockenem Brot, wegen der er wahrscheinlich erst runtergekommen war und verschwand dann wieder nach oben. Es dauerte nicht lange, dann erschien er, mit Luna, erneut im Türrahmen. Luna sah total fertig aus, ich fiel ihr um den Hals und half ihr, sich hinzusetzen, Draco war wieder fort. So ging es die nächsten Tage, immer malwieder wurden wir hochgeholt, damit Bellatrix uns piesacken konnte, wir hatten jedoch das Glück, dass wir lebend gebraucht wurden, deshalb wurden der Kobold und Mr. Ollivander viel häufiger Opfer ihrer Launen als wir. Des Öfteren schlich sich Draco heimlich zu uns, er versorgte dann meine und Lunas Verletzungen und versuchte uns aufzumuntern, wobei er immer öfters selber in Traurigkeit versank und sich selbst beschimpfte. Mir tat er wirklich leid, ich hätte ihn hassen sollen, tat aber nicht, in seiner Gegenwart ging es mir immer schon viel besser. Irgendwann musste es wohl aufgefallen sein, wie viel Zeit er bei uns Gefangenen verbrachte denn eines Tages holte mich Bellatrix persönlich aus dem Verließ und zerrte mich in einen recht großen Saal. Dort schlug sie mir erstmal mit voller Kraft ins Gesicht, sodass ich zu Boden ging. Scheinbar hatte sie keine Lust ihren Zauberstab zu benutzen, denn nun trat sie mit mehrmals in Bauch und Rücken, ich krümmte mich bereits vor Schmerzen und konnte nur noch verschwommen sehen, als sie von mir abließ.
*Dracos Sicht* Meine Tante hatte mich in den Salon bestellt, das konnte gar nichts Gutes bedeuten, trotzdem machte ich mich auf den Weg zu ihr, vielleicht konnte ich ja auf dem Rückweg noch bei Stella vorbeischauen. Dieser Gedanke munterte mich etwas auf, doch als ich die Salontür öffnete erstarrte ich. Meine Tante stand feixend in der Mitte des Raumes und zu ihren Füßen lag Stella, sie regte sich kaum noch und ich konnte Blut sehen. Bellatrix war mein Entsetzen wohl nicht entgangen, denn sie grinste noch breiter und zischte: „Na dann, wollen wir der Kleinen doch mal Manieren beibringen, nicht wahr?“. Ich spürte, wie alle Farbe aus meinem Gesicht wich, was meine Tante allerdings nur dazu brachte, in lautes, irres Gekicher auszubrechen und erst jetzt wurde mir bewusst, wie abgrundtief ich sie hasste. Gerade hatte sie noch einmal gegen Stellas Rippen getreten, als mehrere Greifer den Raum betraten, sie hatten drei Personen bei sich, die ich sofort als Harry Potter und seine beiden Freunde identifizierte. Plötzlich schien Stella unwichtig zu werden denn Bellatrix wies mich an sie wieder in den Keller zu bringen. Ganz vorsichtig hob ich sie hoch und musste feststellen, dass sie nicht mehr bei Bewusstsein war, dann brachte ich sie runter, wo ich sie schweren Herzens Lunas Obhut übergab. Als ich wieder im Salon war packte mich meine Tante am Arm und deutete auf Harry: „Ist das Harry Potter?“. Ich zögerte, es bestand kein Zweifel daran, dass er es war, aber es kam mir falsch vor etwas zu sagten deshalb murmelte ich: „Weiß nicht…“. Bellatrix schien verärgert, beschloss dann aber den Dunklen Lord zu rufen. In den nächsten Minuten geschah viel auf einmal: ein Hauself, ich erkannte ihn als Dobby, er hatte früher unserer Familie gedient, erschien und floh gemeinsam mit allen Gefangenen, meine Tante schaffte es aber noch ein Messer hinter den Fliehenden her zu schicken und dann, als alle weg waren erschien der Dunkle Lord.
*normale Sicht* Ich hatte starke Schmerzen als ich wieder zu mir kam, doch auch so bemerkte ich, dass ich nicht mehr im Haus der Malfoys war, neugierig sah ich mich um und entdeckte Bill Weasley, der sich um meine Wunden kümmerte. Er erklärte mir, dass ich in Fleurs und seinem Haus war und dass Luna auch hier wäre, ihr ginge es gut, sie wäre gerade draußen. Etwas zu schnell versuchte ich mich aufzusetzen, doch ein heftiger Schmerz durchfuhr meinen Körper und ich sank zurück in die Kissen. Bill meinte ich solle es ruhiger angehen und ich stimmte ihm darin zu. Später kam meine Schwester noch zu mir und erzählte mir genau, wie wir gerettet wurden und sagte auch, dass Draco wohl äußerst besorgt um mich war und mich gar nicht mehr loslassen wollte, nachdem er mich runter in den Keller getragen hatte. Einige Tage, genauergesagt, bis es mir wieder besser ging, blieben Luna und ich noch bei Bill und Fleur, dann brachte uns Bill, apparierend, nach Hogsmeade und in den „Eberkopf“, das war ein Gasthaus, in dem sich fast nie Leute aufhielten. Er unterhielt sich kurz mit dem Wirt, dann verabschiedete er sich von Luna und mir und disapparierte. Unschlüssig schaute ich in Richtung des Wirts, der mir unmissverständlich zu erkennen gab, dass Luna und ich ihm folgen sollten, was wir auch taten. Er führte uns in ein kleines Hinterzimmer, wo er wahrscheinlich lebte und deutete auf ein Bild, das ein junges Mädchen zeigte. Noch während ich mich fragte, was denn so toll an diesem Gemälde sei, schwang es beiseite und gab einen niedrigen Gang frei. „Der führt in die Schule… Raum der Wünsche, oder so…“, brummte der Wirt noch, dann kletterten wir auch schon in den Tunnel und das Bild schwang an seinen ursprünglichen Platz zurück. Eine ganze Weile liefen wir durch den Geheimgang, bis wir am anderen Ende eine Tür entdeckten, die Luna auch sogleich aufstieß. Wir waren tatsächlich im Raum der Wünsche, denn ich hatte nicht gehört, dass es in Hogwarts einen Raum gab, der voller Hängematten war. Im Raum befanden sich viele Schüler und Neville war der erste, der uns entdeckte: „Luna, Stella!“, brüllte er quer durchs Zimmer. Nun schauten sich auch andere um und ehe ich mich versah, hatte Ginny ihre Arme um mich geschlungen. „Oh mein Gott, Stella, wo wart ihr?“, fragte sie und ich sah, dass sie nicht die einzige war, die sich diese Frage stellte, also erzählte ich allen eine Kurzversion unserer Geschichte, dann begann Neville damit, uns aufzuklären, was sie hier taten. Sie hatten die DA wieder ins Leben gerufen und führten eine Art Untergrundkrieg gegen die Totesserlehrer und Snape. Natürlich waren Luna und ich sofort dabei, doch besonders viel zu tun gab es nicht, da die Sicherheitsmaßnahmen stark erhöht wurden und wir so gut wie gar nicht aus dem Raum der Wünsche herauskamen, ohne entdeckt zu werden. Das Schuljahr, auch wenn man es eigentlich nicht so nennen kann, neigte sich bereits dem Ende zu, als auf einmal Harry, Ron und Hermine erschienen, sie sagte sie suchen etwas von Ravenclaw und Luna bot sich bereitwillig an, Harry in den Ravenclawturm zu führen. Unterdessen klärten uns Ron und Hermine auf, dass bald die letzte, die entscheidende Schlacht gegen den Dunklen Lord bevorstand und wir uns bereit machen sollten. Angst hatte ich keine, allerdings war ich ziemlich aufgeregt, dies würde mein erstes, richtiges Abenteuer werden. Wir informierten die Lehrer und, nachdem Professor McGonagall Snape verjagt hatte, begannen diese die Schule zu verbarrikadieren. Als der Kampf losging, stellte ich mich direkt in der Eingangshalle auf und erwartete mit einigen anderen zusammen die Totesser. Ich schlug mich wirklich gut, schließlich hatte ich im Unterricht, und in der DA, gut aufgepasst. Neben mir kämpfte eine junge Frau mit Pinken Haaren, sie war klasse, doch auf einmal sackte sie zusammen. Entsetzt blickte ich auf und erkannte Bellatrix Lestrange, die höhnisch auf die Gefallene starrte und sich dann mir zuwendete. „Letztes Mal bist du mir leider entwischt, das passiert nicht noch einmal“, trällerte sie mit gekünstelter, hoher Stimme, ich konnte sehen, dass sie ihren Spaß hatte. Nun, wo ich meiner alten Peinigerin gegenüberstand, geriet ich langsam in Panik, was nicht dazu beitrug, dass ich mich besser konzentrieren konnte, ganz im Gegenteil, gleich ihr erster Fluch verfehlte mich nur um Haaresbreite. Mein nächster Gedanke war, abzuhauen, was sich aber als äußerst problematisch herausstelle, da überall in der Halle miteinander Kämpfende umher rannten und Flüche unkontrolliert durch die Luft sausten. Ich versuchte mir einzureden, der Tod sei nicht so schlimm, schließlich würde ich meine Mum wiedersehen, doch ich wollte noch nicht sterben, ich wollte leben, überleben, auch wenn ich nicht wusste, wie ich Bellatrix entkommen sollte. In diesem Moment tauchte Draco auf, er stellte sich neben mich und stelle sich gemeinsam mit mir gegen seine Tante, die ihm nur einen belustigten Blick zuwarf. Auch zusammen schafften wir es nicht, Bellatrix zurückzudrängen, aber immerhin mussten auch wir uns nicht zurückziehen. Da ertönte die Stimme des Dunklen Lords, er gewährte uns eine Pause, in der wir unsere Toten fortschaffen könnten und Bellatrix starrte enttäuscht zu uns herüber, so als hätte man ihr ihr Lieblingsspielzeug weggenommen. „Stella, du glaubst gar nicht, was ich mir für Sorgen gemacht habe“, flüsterte Draco, während ich ihm um den Hals fiel. „Mir geht's gut… ich muss Luna finden, kommst du mit?“, erwiderte ich und er nickte, so gingen wir nebeneinander in die Große Halle, wo ich zu meiner Erleichterung Luna entdeckte, die weinend neben Ginny saß, Ginny schien einer Ohnmacht nahe. Besorgt eilte ich mit Draco im Schlepptau zu meiner Schwester und meiner besten Freundin. Noch auf dem Weg zu ihnen wurde mir klar, weshalb sie, vor allem Ginny, so verzweifelt waren. Auf dem Boden, zwischen den anderen Toten lag Fred, umringt von seiner trauernden Familie. Meine Beine wollte mich nicht mehr tragen und ich sank zu Boden, wobei mich Draco noch etwas abfing und dann vorsichtig hinlegte. „Stella… es tut mir leid… ich weiß du mochtest ihn…“, sagte Draco traurig und ich nickte nur stumm, doch als er aufstehen wollte, packte ich seinen Arm und hielt ihn fest. Überrascht schaute er mich an und begann dann zart meine Hand zu streicheln. Etwas später begann die Schlacht von Neuem und Draco und ich ließen uns nicht aus den Augen, plötzlich wurden die Kampfhandlungen eingestellt und der Dunkle Lord verkündete, dass Harry tot sei. Ich wollte es nicht glauben und tat es auch nicht. Dann zog ich Draco hinter mir her in Richtung Große Halle, er war sichtlich verwirrt, hielt jedoch den Mund und sträubte sich nicht. Mir war klar, dass Dracos Eltern versuchen würden, ihn auf ihre Seite zu holen, deshalb brachte ich ihn woanders hin. Wir hatten die Halle gerade betreten, als es weiter ging, Harry war nicht tot und duellierte sich nun mit dem Dunklen Lord. Auch ich wollte wieder helfen und so verließ ich, dicht gefolgt von Draco, die Große Halle und konnte gerade noch sehen, wie Mrs. Weasley Bellatrix tötete, die freundliche, mütterliche Mrs. Weasley hatte das geschafft, was keinem von uns gelungen war. Wenig später besiegte auch Harry den Dunklen Lord, es war vorbei, ich konnte es gar nicht fassen und Draco schien es ebenso zu gehen, denn eine Weile standen wir nur starr nebeneinander, dann schlang Draco seine Arme um mich und wirbelte mich durch die Luft, wobei ich laut lachte. Als er mich wieder auf die Füße stellte meinte er: „Ich glaube, ich muss mal etwas mit meinen Eltern klären…“. Das verstand ich und warf ihm einen ermutigenden Blick zu, danach beobachtete ich, wie er zu seinen Eltern lief, die nicht recht zu wissen schienen, ob sie hier willkommen waren oder nicht. Ihr Gespräch konnte ich nicht hören, aber ich fand, dass es nach einer Versöhnung aussah. In diesem Augenblick erschien Mr. Weasley mit Luna, er sagte, er würde uns zu unserem Dad bringen, damit der wusste, dass es uns gut ging. Eigentlich wollte ich mich noch von Draco verabschieden, doch ich wollte seine Unterhaltung nicht stören, so nahm Mr. Weasley Luna und mich am Arm und disapparierte. Natürlich war unser Dad mehr als erleichtert, als er uns sah und wollte uns gar nicht mehr loslassen und auch wir waren froh, ihn zu sehen. Im nächsten Jahr machten Luna und ich unseren Abschluss, dann wollte Luna auf Weltreise gehen und unser Dad wollte sie begleiten, die beiden suchten Beweise für Schrumpfhörnige Schnarchkackler. Währenddessen suchte ich mir Kurzzeitjobs in der Winkelgasse, ich hatte gehofft, vielleicht in Georges Laden aushelfen zu können, allerdings war der Platz schon vergeben, deshalb sortierte ich nun Zauberstäbe für Mr. Ollivander, den ich in unserer gemeinsamen Gefangenschaft bei den Malfoys irgendwie in mein Herz geschlossen hatte. Eines Tages blickte ich aus dem Fenster und entdeckte eine mir bekannte Gestalt, ein junger Mann mit weißblondem Haar, lief am Schaufenster vorbei. Schnell rannte ich hinaus auf die Straße und rief: „Draco… hey“. Er drehte sich um, starrte mich an und kam dann langsam auf mich zu. Ich strahlte ihn an und fragte: „Hi, was machst du so? Willst du kurz mit reinkommen?“. „Schön dich zu sehen, Stella, aber ich kann nicht…“ daraufhin war ich sichtlich enttäuscht, denn ich hatte ihn in diesem letzten Jahr sehr vermisst. „Schade… ich will dich nicht von deinen Geschäften abhalten…“, betrübt wandte ich mich ab, da griff er nach meiner Hand und murmelte kaum hörbar: „Ich war nicht derjenige, der auf einmal weg war…“. Meine Augen weiteten sich und stockend erwiderte ich: „Aber ich… ich musste zu meinem… Dad und…“, an dieser Stelle unterbrach er mich: „Ach spar dir deinen Atem… leb wohl“, dann wandte er sich ab. Die Tränen, die mir nun kamen, konnte ich nicht zurückhalten, deshalb lief ich mit gesenktem Kopf wieder in den Laden und sprach bis zum Ende meiner Schicht kein Wort mehr.
*Dracos Sicht* Was sollte das denn, warum musste sie mich so quälen? Ich hatte sie so schrecklich vermisst, doch irgendwie hatte ich mich damit abgefunden, dass sie nichts mit mir zu tun haben wollte und jetzt steht sie auf einmal vor mir und strahlt mich an, als wäre nichts passiert. Ich schlenderte durch die Winkelgasse, bekam aber kaum mit, was um mich herum geschah, zu tief war ich in meinen Gedanken versunken. Es war bereits dunkel, als ich mich auf den Rückweg machte, da hörte ich ein leises Schluchzen aus einer kleinen Seitenstraße und ging darauf zu. Ein Mädchen saß weinend auf dem Boden, sie hatte mich noch nicht bemerk, so konnte ich sie genauer betrachten, beim Nähertreten erkannte ich sie, es war Stella. Was hatte sie bloß, das war doch wohl nicht wegen mir… oder doch? „Stella?“, fragte ich so leise wie möglich, um sie nicht zu erschrecken, doch sie zuckte trotzdem heftig zusammen.
*normale Sicht* Jemand flüsterte meinen Namen, erschrocken fuhr ich herum und starrte in das Gesicht von Draco, er wirkte besorgt, was wollte der denn jetzt noch? Hatte er mich nicht genug verletzt, sodass ich nun hier in dieser dunklen Gasse flennend im Dreck saß? Unerwartet heftig zischte ich unter Tränen: „Was willst du noch, Draco? Willst du dich über mich lustig machen? Die dumme kleine Göre, die sich so unendlich gefreut hat, dich zu sehen, die du aber nicht leiden kannst…“, ein erneuter Schluchzer brachte mich zum Verstummen. Durch den Tränenvorhang konnte ich sehen, dass er mich geschockt anstarrte, schließlich stotterte er: „Du… hast mich… vermisst?“. „Was spielt das denn noch für eine Rolle?“, antwortete ich mit einer Gegenfrage, er ließ sich jedoch nicht beirren und fuhr fort: „Ich habe dich auch vermisst, ich habe mich die ganze Zeit über gefragt, was ich denn falsch gemacht hatte…“. Jetzt war ich es, die große Augen machte: „Du hast überhaupt nichts falsch gemacht, Mr. Weasley hat Luna und mich nur zu unserem Dad gebracht und ich wollte dein Gespräch mit deinen Eltern nicht stören…“. „Wenn das stimmt…“, setzte er an und ich fuhr dazwischen: „Es stimmt“, „dann war ich ein Idiot… ich mag dich wirklich, Stella, ich würde dich niemals verletzen wollen… ich glaube, ich liebe dich“, die letzten Worte waren kaum noch zu verstehen, doch in meinem Kopf hallten sie nach, als hätte er sie laut herausgeschrien. „Ich dich auch“, brachte ich schließlich heraus und er beugte sich zu mir herunter, zog mich auf die Beine und küsste mich. Ich erwiderte den Kuss und schließlich apparierten wir in meine kleine Wohnung. Drei Jahre später machte Draco mir, als wir gerade bei seinen Eltern zum Abendessen waren, einen Heiratsantrag, den ich natürlich, auch wenn ich Hochzeiten nicht sonderlich mochte, überglücklich annahm, seine Mutter hatte sogar Beifall geklatscht. Am Tag unserer Hochzeit war ich total nervös, auch wenn mir Luna und Ginny, meine Brautjungfern, immer wieder versicherten, dass ich in meinem weißen Kleid, das leicht silbern funkelte, einfach umwerfend aussah. Anfangs war vor allem Ginny entsetzt gewesen, als ich ihr erzählt hatte, dass ich Draco Malfoy heiraten würde, doch inzwischen hatten sich alle damit abgefunden und freuten sich für uns. Bereits kurz nach der Hochzeit bemerkte ich, dass ich schwanger war, Draco war mindestens so aufgeregt wie ich und überlegte sich einen Babynamen nach dem anderen. Mir gefielen sie alle nicht, bis er „Scorpius Hyperion“ vorschlug, den Namen mochte ich. Der kleine Scorpius kam vom Aussehen her gänzlich nach seinem Dad, weißblonde Haare und graue Augen, doch ansonsten schien er so einiges von meiner Seite der Familie zu haben, denn seine Bezugsperson war Luna, meine eigenartige, verrückte, liebenswürdige Schwester. Zwei Jahre nach Scorpius bekamen wir noch eine Tochter und ich beschloss sie Kayley- Blake zu nennen. Sie hatte wie ihr Bruder weißblondes Haar, schließlich waren auch meine Haare von einem hellen Blondton, und graue Augen, auch wenn ihre, so wie meine leicht silbern schimmerten, außerdem war sie recht launisch und manchmal konnte nur Scorpius sie wieder besänftigen. Entgegen aller Vermutungen von außerhalb waren wir eine wirklich glückliche Familie.

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