Das Gemälde von mir

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
3 Kapitel - 1.167 Wörter - Erstellt von: Juliet A. - Aktualisiert am: 2012-10-01 - Entwickelt am: - 1.389 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Es ist eine sehr außergewöhnliche Geschichte. Denn sie ist nicht wirklich mit einer Story verbunden. Aber sie ist sehr spannend zu lesen. Diese Geschichte ist perfekt zum Nachdenken über das Leben und der Welt in der wir leben.

    1
    Ich dachte, dass dieser Tag so sein würde wie jeder andere. Doch ich hatte mich geirrt. Normalerweise verläuft mein Tag ganz gewöhnlich. Ich stehe jeden Morgen um 05:30Uhr auf. Meine Schule beginnt um 07:30Uhr. Ich habe sehr viele Freundinnen in meiner Klasse. Wir lachen sehr viel und albern gerne rum. Mit den Jungs aus meiner Klasse hatte ich nichts am Hut. Jungs interessierten mich noch nicht. Außerdem mochte ich sie auch nicht. Sie ärgerten uns Mädchen immer, labberten uns mit dummen Sprüchen voll und waren ziemlich arrogant. Mit so welchen Menschen wollte ich nichts zu tun haben. Wir Mädchen lästerten auch gerne über die Jungs in unserer Klasse ab. Auch unsere Lehrer blieben von unserem Geläster nicht verschont. Mein Leben war zu dem Zeitpunkt perfekt. Ich hatte Freunde die mich so mochten wie ich war, bekam sehr oft gute bis ausgezeichnete Noten und hatte sehr viele schöne Erlebnisse. Doch der Tag an dem sich alles verändern würde, rückte immer weiter heran. Früher habe ich nie darüber nachgedacht wie meine Zukunft sein wird, die Vergangenheit waren einfach nur vergangene Tage und Erinnerungen waren für mich nicht so wichtig. Heute denke ich anders über diese Sachen und das habe ich alles diesen einen Tag zu verdanken. Heute ist die Erinnerung das einzige was mir geblieben ist. An dem Tag wo sich alles verändern würde passierte folgendes. Ich ging wie jeden Tag in die Schule. Ich hatte einen großen Koffer mit, denn wir machten eine Klassenfahrt nach Italien. Wir würden in Italien in einem 3 Sterne Hotel übernachten und sehr viele tolle Sachen machen. Besonders freute ich mich auf das Weltberühmte Kunstmuseum. Die teuersten Bilder und die fantasievollsten Gemälde werden dort zur Schau gestellt. Im Flugzeug saßen meine Freundinnen und ich hintereinander. Neben mir meine liebste Freundin Bella. Bella hieß eigentlich Anabelle doch sie wollte, dass man sie Bella nannte. Der Flug war sehr angenehm und wir landeten ohne Probleme auf dem Flughafen.

    2
    Als wir im Hotel ankamen waren alle geschafft. Denn in Italien war es wirklich ziemlich heiß. Meine Mädchen und ich bekamen ein mittelgroßes Zimmer mit eigenem Bad und das Beste, wir konnten alle zusammen in dem Zimmer schlafen. Die Jungs hatten Einzelzimmer gekriegt ohne Bad. Darüber war ich schon ein wenig Schadenfroh. Die erste Nacht verlief ohne Zwischenfälle. Auch die anderen Nächte und Tage waren einfach traumhaft. Diese Tage waren meine letzten Tage an denen ich glücklich war. An dem Tag wo wir ins Museum gingen habe ich mir extra etwas Schönes angezogen. Ein weißes Knielanges Sommerkleid das schon in einer kleinen Böhe wunderschön wehte. Als wir zu Fuß zum Museum gegangen waren haben mir alle Jungs hinterhergeguckt und ich genoss diese Aufmerksamkeit. Wir durften zu 2 das Museum erkunden. Bella und ich gingen zu zweit. Während ich so durch die Gänge schlenderte fiel mein Blick auf ein merkwürdiges Gemälde. Auf diesem Gemälde war eine alte Scheune auf einem kleinen Hügel. Ein Junge holte Wasser aus einem Brunnen. Dieses Gemälde sah so richtig echt aus. Ich rief Bella zu mir und zeigte ihr das Bild. Mit einem Schulterzucken ging sie dann daran vorbei. Ich folgte ihr. Bei einem kleinem Snackladen kaufte ich mir riesen Gummibärchen. Diese Gummibärchen sollten mir noch zum Verhängnis werden. Ich teilte sie zwischen mir und Bella gerecht auf. Sie aß sehr schnell ihre ganzen Gummibärchen auf. Ich hingegen genoss jeden Bissen. Bella rannte schon vor doch ich ging ganz langsam ihr hinterher. Ich nahm meinen letzten Gummibärchen und wollte gerade reinbeißen doch genau in diesem Augenblick entdeckte ich ein Porträt von einem Jungen der etwa in meinem Alter war. Auf einem kleinem Schild darunter lass ich das er kurz nach dem beenden dieses Gemäldes von ihm auf unerklärlicher Weise gestorben war. Ich betrachte das Bild genauer und steckte mir den Gummibärchen ganz in den Mund.

    3
    Das Bild sah genauso echt aus wie das mit der alten Scheune. Plötzlich sah es so aus als würden sich die Augen dieses Junges bewegen. Ich verschluckte meinen riesen Gummibärchen und versuchte ihn vergebens wieder hoch zu würgen. Er steckte zu tief in meiner Luftröhre. Schon nach wenigen Minuten wurde alles um mich schwarz und ich sank zu Boden. Als ich wieder wach wurde lag ich neben mir selbst! Erschrocken fuhr ich hoch und betrachtete mich. Ich lag da mit geschlossenen Augen, ich sah aus wie Dornrösschen. Wie erstarrt stand ich da und betrachte mich fassungslos. Plötzlich merkte ich eine Hand auf meiner Schulter die sich anfühlte wie ein kühler Windhauch. Erschrocken drehte ich mich um und sah in die zweifarbigen Augen eines sehr blassen Jungen. Seine linkes Auge war blau sein rechtes Auge war grün. Es waren dieselben Augen des Jungen auf dem Porträt des Jungen. Es war tatsächlich der Junge auf dem Porträt. Er erklärt mir, dass ich erstickt sei und das ich jetzt so wie er in einem Gemälde weiterleben würde. Ich schaute ihn nur verwirrt an. Ich drehte mich um und wollte mich noch mal vergewissern ob meine angebliche Leiche noch auf dem Boden liegt. Doch da war sie nicht mehr. Sie war weg! Ich blickte an eine Wand die vorher leer war. Jetzt hing da ein Bild wo ich liegend auf einem Boden zusehen war mit geschlossenen Augen. Tränen rollten mir die Wange runter. Seitdem lebe Ich in einem Porträt von mir. Meine Freundinnen haben mich vergessen. Bella hat nach meinem Verschwinden die Schule abgebrochen. Viele Leute kommen ständig an meinem Bild vorbei betrachten es kurz und gehen dann weiter. Sie versuchen erst gar nicht darüber nachzudenken warum ich auf dem Bild bin und wie tot daliege. Ich bin einfach nur noch eine Seele in einem Gemälde die darin lebt. Ich erinnere mich gerne an mein Leben zurück. Die Erinnerung ist das einzige was mir geblieben ist. Und mein Gemälde ist der Beweis dafür das ich mal gelebt habe und nach den Tod all denen die ich früher mal kannte, werde ich nur eine bildliche Erinnerung bleiben. Das war meine Geschichte.
    ENDE

Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

Amelie ( 46506 )
Abgeschickt vor 617 Tagen
Ich auch. Das war so spannend und schön geschrieben
. Ich mache mir mal ein paar Stichworte dazu
Anna ( 27198 )
Abgeschickt vor 1079 Tagen
OMG! WIE SCHÖN *-*
Voooooool schön willst du später mal Autorin werden?? Ich kaufe dein Buch!